Der große "Was habe ich heute für meine Preparedness getan?" Thread

  • ...in meinem Brauchwasserspeicher kann ich die Fäkalkeime praktischerweise direkt abkochen per Anti Legionellen Schaltung....


    Uns selbst davon ab kann ich mir einen kleinen IBC in den keller stellen, der kostet in der Anschaffung weniger als die Differenz zu

    Den Kisten, wo die Kohlensäure auch irgenwann raus ist!


    Und davon ab hat jeder hier wohl zusätzlich noch Filter, oder eine Umkehrosmoseanlage...oder?


    Viele Grüße

    EZS

  • Rotiert du das Wasser auch?


    Ich hab ja auch ein paar Kisten Sprudel im Keller, obwohl ich kein Sprudelwasser mag,beeil es sich einfach länger hält

  • ...in meinem Brauchwasserspeicher kann ich die Fäkalkeime praktischerweise direkt abkochen per Anti Legionellen Schaltung....

    Ich finde das mit dem Kistenvorrat sinnvoll!

    Wie ich gesehen habe sind das Glasflaschen, da passiert erst mal gar nix.


    Ich habe selbst keine gesteigerte Lust, nach welchem Ernstfall auch immer, Boilerwasser zu trinken.


    Wenn der Ernstfall länger andauert muss das Warmwasserspeicher-Wasser abgekocht werden.

    Geht ohne Strom nicht. Micropur in den Kessel und rühren ist auch schlecht möglich..


    Also ist es wohl entspannter zuerst auf Flaschenwasser zurückzugreifen.

    Da ist kein Cent verbrannt.



    Grüße


    MvO

  • Also ist es wohl entspannter zuerst auf Flaschenwasser zurückzugreifen.

    Da ist kein Cent verbrannt.

    Definitiv nicht! Mineralwasser in Glasflaschen hat durchschnittlich ein MHD von 2 bis 3 Jahren. Und wird sicherlich, unbeschädigter Verschluss und kühle, dunkle Lagerung vorausgesetzt, wahrscheinlich auch nach 10 Jahren noch problemlos ohne weitere Vorbereitung getrunken werden können. Und wenn nicht, dann kann man es immer noch Abkochen.


    Mineralwasser in PET-Flaschen ist in der Regel nur 1 bis 1,5 Jahre lagerfähig. Und da würde ich nach Ablauf MHD nicht einfach sagen "Abkochen und gut ist", denn Stoffe, die sich aus dem PET über die Zeit im Wasser dann doch lösen können, verschwinden nicht einfach durch das Abkochen.

  • Combat hat Bilder von Glasflaschen gepostet, und genau darauf habe ich mich bezogen.

    Entschuldigung. Mein Post sollte eigentlich deine Aussage unterstützen, dass Combat eben KEIN Geld verbrannte. Hätte er aber theoretisch, wenn er das Wasser als PET-Flaschen eingelagert hätte.


    Glasflaschen halte ich aus Prepper-Sicht für die Lagerung von Trinkwasser aufgrund seiner innerten Eigenschaften für ideal. Danach kommen hochwertige Edelstahltanks. Und erst mit viel Abstand dann hochwertige Kunststoffbehälter. PET-Flaschen rangieren dabei in der Reihe ziemlich weit hinten. 😉

  • ...in meinem Brauchwasserspeicher kann ich die Fäkalkeime praktischerweise direkt abkochen per Anti Legionellen Schaltung....

    Und was ist, wenn es etwas anderes im Wasser wäre. Wenn Chemikalien wegen eines Zwischenfalls ins Grundwasser und danach ins Trinkwasser geraten?


    Uns selbst davon ab kann ich mir einen kleinen IBC in den keller stellen, der kostet in der Anschaffung weniger als die Differenz zu

    Den Kisten, wo die Kohlensäure auch irgenwann raus ist!

    Vielleicht muss ich noch anmerken, dass in meinem Fall die Wasserflaschen im Keller kein unangetasteter Langzeitvorrat sind.

    Mein älterer Sohn bevorzugt Wasser mit Kohlensäure und meine Frau trinkt ab und an auch solches. Zusammen verbrauchen sie 1 bis 2 Sixpacks in der Woche.

    Daher wird bei uns der Vorrat immer rotiert.

    Und ich gestehe, dass ich PET-Flaschen im Keller habe.

    1. weil sie weit vor dem Ablaufdatum verbraucht werden.

    2. Weil sie einfach ein Bruchteil von Glasflaschen kosten.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Hallo zusammen,


    der Warmwasserspeicher der Heizung hängt immer am Stadtwasser, d.h. da wird immer wieder Wasser (aus dem Stadtwasser) automatisch nachgefüllt, sobald auch nur ganz wenig verbraucht wird (1 x Händewaschen mit lau warmem Wasser oder sowas.....)


    Sollte das Wasser jetzt irgendwie kontaminiert sein, ist die Wahscheinlichkeit hoch, dass Ihr auch die Kontamination im Warnwasserspeicher mit drin habt.


    Die Warnung kommt ja nicht sofort, sondern die Spezialisten im Wasserwerk brauchen ja auch erst mal eine gewisse Zeit bis sie das merken und dann ist es wohl auch schon passiert und das Problem ist dann auch schon beim Verbraucher angekommen, in welcher Konzentration auch immer....


    Daher ist eine separate Lagerung von Nottrinkwasser immer die sicherere Methode und wohl die einzige Idiotensichere Methode.... sofern man sich dann auch um den Vorrat kümmert / rotiert und nicht "schlecht" werden lässt, oder in kontaminierte eigene Behälter abfüllt ...


    Gruss, Udo

  • Klar kann es sein, das das Wasser mal mit irgendwas verschmutzt ist, aber genau dafür hält man dann halt die Umkehrosmoseanlage dauerhaft vor.....

    Was zahlt man für ne Kiste Wasser? 12x0.7L=8,4L

    2,99 bis 5,99eur?

    Sagen wir mal abgerundet 4eur


    655Flaschen sind zwar 55Kisten, aber nicht mal 500L Wasser!


    55x4eur sind immerhin schon 220eur invest...


    Dafür bekommt man schon eine Umkehrosmoseanlage!

    Dazu noch Wasser + Abwasser 0,5m3 wahrscheinlich so 5eur


    Sind 225eur


    Und noch mal 35eur für CO2 6kg in Pfandflasche

    30eur für nen Fülladapter


    Reicht für 25+ Füllungen der Kleinflasche...


    Und meinetwegen noch 100eur für nen Sprudelautomaten mit Glasflaschen



    Umkehrosmoseanlage 220eur

    Wasser 5eur

    Co2 35eur

    Fülladapter 30eur

    Zusammmen: 290eur


    Das ist also nach weniger als 2 "Rutschen" Kistenkaufen schon mehr als bezahlt, und läuft dauerhaft...


    Ab der 3. Rutsche kannste noch gleich ne Boosterpumpe und Akku dazu kaufen,

    Ab der 4. Noch ne Solarpanel

    dann biste schon Autark mit deiner Wasseraufbereitung!

    Und kannst dir das Kistenschleppen sparen!


    Noch billiger:

    IBC 600L und UVC Entkeimer....


    Gruß EZS

  • Dafür bekommt man schon eine Umkehrosmoseanlage!

    Hallo EZS,


    das klingt ja sehr interessant !


    Sag mal, da sind doch solche semipermeablen Wände eingebaut, oder ?

    Wie lange leben die denn so in etwa (wievele Liter) ....



    ...und Salzwasser kann man damit auch entsalzen ?


    Ergibt das am Ende sowas wie entmineralisiertes Wasser, aus dem alle Salze etc, entfernt sind ?


    Wie ist das mit chemischen Schadstoffen, weden die auch entfernt ?


    Und verkeimen diese Geräte, wenn man sie eine Weile nicht gebraucht - 4 Wochen Urlaub oder so ?


    Ich denke für eine kurze Zeit ist das sicher OK, wenn man das trinkt (entmineralisiertes Wasser).


    Da gab es doch mal solche Geräte, die man in der Küche einbauen konnte mit einem getrennten Wasserhahn. Das letzte mal als ich sowas angesehen hatte kosteten die aber so 2000€ +. wenn ich mich da recht erinnere.


    Hättest Du von diesen kleinen Anlagen vielleicht einen Link für uns ?


    Der Preis den Du da nennst (um 200 €), ist da schon im Bereich eines hochwertigen KLatadyn Keramik Filters. Da wird das interessant.


    Gerne würde ich dazu mehr hören !


    Danke + Gruss, Udo

  • Ich finde das echt Sinnvoll so viel Wasser in Glasflaschen zu lagern.

    Bei einem Ausfall der Wasserleitung hat man so zumindest Trinkwasser vorrätig.

    Außerdem ist es sofort Trinkbereit und bedarf keiner weiteren Behandlung um Trinkwasserqualität zu erreichen.

  • Hättest Du von diesen kleinen Anlagen vielleicht einen Link für uns ?

    Gerne würde ich dazu mehr hören !

    Da schliesse ich mich Udo an - bei mir an der Costa dela Luz ist das Wasser nicht das Beste, so eine Kleinanlage für günstig würde ic mir dann auch gönnen !


    Momentan nehme ich das Brunnenwasser nur als Brauchwasser, zum Trinken / Kochen besorge ich mir immer diese 5 Liter Kübel von Al Campo oder Mercadona. Die sind mit etwa 1 € recht günstig, nur ist es eine ziemliche Schlepperei ! Vom Umweltaspekt gar nicht zu reden, die leeren Kübel sind da auch nicht ideal....

  • Joah... Viele Wege führen nach Rom.... Hauptsache man verdurstet nicht bis dahin...


    Zu Umkehrosmoseanlage haben wir schon hier genug diskutiert...das ist für mich halt das Mittel der Wahl...

    Halten inzwischen ewig und 10 Tage!


    Die einfache, aber sicher nicht billigere Variante ist halt Kistenschleppen....wobei Kistenwasser ist auch oftmals mieser von der Qualität als Kraneberger!


    Aber jeder wie er kann und will!


    Gruß EZS

  • Mir ist die Schlepperei auch zu blöd. Ich hab einmal 20x5l Wasser in PET gekauft, die stehen seit Jahren im dunklen Keller herum und die sind dann ggf das Brachwasser. Zum wachschen und Klospülen ist mir egal, ob sich da was aus dem PET gelöst hat oder nicht.


    Ansonsten kaufe ich grob alle 3 Monate ein billiges 6 Pack Wasser in 1,5l PET und nnach 6 Zyklen (1 1/2 Jahren) schütte ich es weg. Ich trinke das Wasser idR nicht, das aus der Leitung ist mir lieber.


    Das kostet mich alle 3 Monate 1,14 Euro.


    Einen besseren Ansatz für meine Mietwohnung unter dem Dach finde ich nicht, wenn der Druck in der Leitung nachlässt bin ich einer der ersten der auf dem trockenen sitzt. Filter, Kanister usw hab ich auch schon aus dem outdoor Kram und weil ich das Osmosewasser für meine Planzen brauche, aber nur damit fände ich mich schlecht vorbereitet.


    Osmosewasser schmeckt übrigesn wie destilliertes Wasser mMn ziemlich scheußlich. Natürlich kann man daraus dann Suppem, Tee usw machen, dann ist das auch kein Problem mehr (beim manchem Tee vieleicht sogar ein Vorteil), aber direkt drinken mag ich das Zeug nicht.


    Wie nutzt Du die Umkehrosmose ohne Wasserdruck aus der leitung? Hast Du da eine elektrische Pumpe eingelagert?


    MfG

  • Sag mal,...


    Ich verstehe nicht wie man hier Mehrfachzitate machen kann.



    ag mal, da sind doch solche semipermeablen Wände eingebaut, oder ?

    Wie lange leben die denn so in etwa (wievele Liter) ....



    je nach Modell. Für Trinkwasser soll man die Aktivkohlestufe oft wechseln, für meine Pflanzen ist das egal. Meine erste war nach 12 Jahren hin und zwar sind die schläuche bzw Anschlusstutzen aus Kunststoff zerbröselt und ich hatte die billigste gekauft.

    Die membran war da immer noch okay, man kann das ja leicht über die Leitfähigkeit testen.




    ...und Salzwasser kann man damit auch entsalzen ?


    Theoretisch ja, in Abhängigkeit von Druck und Konzentration verändert sich das Verhältnis am Schmutz zu Nutzwasser. meist ist das so im Bereich 3:1 bis 5:1, bei Salzwasser sicher deutlich höher.




    Ergibt das am Ende sowas wie entmineralisiertes Wasser, aus dem alle Salze etc, entfernt sind ?


    Ja.



    Wie ist das mit chemischen Schadstoffen, weden die auch entfernt ?


    Ja. Alles was größer ist als ein Wassermolekül geht nicht durch, das ist fast alles.


    Sicher bin ich mir nur, dass Deuterium und Tritium durchgehen, die Methode funktioniert also nicht um den Abwässer in Fukushima restlos von Radioaktivität zu befreien


    Und verkeimen diese Geräte, wenn man sie eine Weile nicht gebraucht - 4 Wochen Urlaub oder so ?


    Die Aktivkohle soll man alle paar Monate wechseln. Meine Anlage hab ich 12 Jahre ohen Wartung genutzt aber nur für die Pflanzen.


    Ich denke für eine kurze Zeit ist das sicher OK, wenn man das trinkt (entmineralisiertes Wasser).


    Es schmeckt beschissen ohne zusätzliche Maßnahmen.


    Da gab es doch mal solche Geräte, die man in der Küche einbauen konnte mit einem getrennten Wasserhahn. Das letzte mal als ich sowas angesehen hatte kosteten die aber so 2000€ +. wenn ich mich da recht erinnere.


    Ich hab 40 oder 50 Euro bezahlt. Ebay: "Umkehrosmoseanlage".

    Geht aber nur mit Wasserdruck aus der Leitung


    Die billigen brauchen länger. Für meine 20l Kanister hängt mein Teil schon so 8h am Wasserhahn. Für meine Zwecke ist das egal. Manchmal sammle ich das konzentrierte "Restwasser" in der Badewanne. Wenn der 20l kanister voll ist sind das so 80-100l.


    MfG

  • Ich verstehe nicht wie man hier Mehrfachzitate machen kann.

    Am PC markierst du einfach die Textstellen die du zitieren möchtest, dann erscheint ein kleines Fenster mit der entsprechenden Möglichkeit.


    Am Smartphone den Thread mehrfach zitieren und die jeweiligen Passagen rauslöschen.

  • ...ich mag Osmosewasser..leckerst.... ;-) so sind die Geschmäcker!


    Ohne Druck nix los... So ist es bei Umkehrosmose!


    Ich hab eine Anlage mit 230v Boosterpumpe, zur Erhöhung der Effizienz...

    Dazu hab ich sowohl eine 12v wie auch 24v Pumpe eingelagert, die kann ich mit Akku oder Solar betreiben...


    Ganz ohne Strom ginge auch, dafür müsste ich das Gebastel anfangen...


    Ich könnte einfach meinen Brauchwasserspeicher nehmen, und Druckluft draufgeben....

    Entweder per Handpumpe, oder per Kompressor..12v oder 230v

    Dann hab ich 4+Bar, und die Osmoseanlage läuft ohne Strom!


    Denkbar auch ein kleinerer druckfester Tank zB. Edelstahltank vom kaputten Hauswasserwerk anstelle des Brauchwasserspeichers...oder Ausdehnungsgefäß wo die Membran schrott ist...


    Auch hab ich einen UVC Strahler den ich tauchen kann, je nach Verschmutzung weniger Kraftaufwand. Und einen Steripen...auch UVC...

    Aktivkohle hab ich auch eingelagert

    Und noch mehrere weitere Filter von klein bis groß...

    Wasser kommt aus der Zisterne oder mit und ohne Strom aus dem Boden, oder aus dem Brunnen, dem Bach, oder dem See 500m weiter....


    Verdursten wird hier keiner bei mir im Norden....


    Gruß EZS

  • War heute in der Apotheke. Die Maskengutscheine sind nämlich angekommen. Sogar meine 4-Jährige hat nen Gutschein bekommen 😁

    Hab dann also 10 Masken in Erwachsenen-Größe gleich mitgenommen und die 20 Kindermasken kommen in den nächsten Tagen.