Der große "Was habe ich heute für meine Preparedness getan?" Thread

  • Hallo Andreas und Kollegen,


    das ist der Fluch der mit Elektronik und mit solchen Helferlein vollgepackten Autos.... und der Kram muss möglichst nur so lange halten, bis die Garantiezeit grade rum ist.


    Warten wir mal ab, bis das Corona Thema etwas in den Hintergrund rückt, und die Wahlen rum sind, dann machen unsere lieben Politiker wieder weiter, uns die noch prima funktionierenden älteren Fahrzeuge mittels Steuer- und Kostenschraube .... eine bestens nach Schadstoffausstoß gestaffelte Straßenbenutzungsgebühr z.B. oder sowas ähnlich "schönes" wie Einfahrverbote als das einzig Wahre zu verkaufen, damit wir die unbedingt notwendigen "Elektrokarren" kaufen.... natürlich nur für die Umwelt .... unsere alten, noch guten, Autos fahren dann in der 3. Welt schön weiter, mindestens noch 20 Jahre ....


    Die komplette Ökoeffizienz "von der Wiege bis zur Bahre" will uns sowieso keiner offen legen.... mit Entsorgungsproblemen der Altbatterien z.B. .... und das Bereitstellen der Rohstoffe hierzu unter jämmerlichen Arbeitsbedingungen....

    ....und Batteriesystemen die wahrscheinlich in der Praxis nicht die vom Marketing propagierte Zeit durchhalten....


    Um dem zu entgehen musst Du dann vorher ein neues Auto kaufen, bevor die Batterie am Ende ist, weil der Batterie-Ersatz wohl den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten würde....

    Oder es lässt sich damit teures Leasing in weiten Kreisen beliebt machen....


    Das Thema hat man ja schon mal gesehen, als die alten Diesel in den 80-er Jahren so besteuert wurden, dass das das wirtschaftliche "Aus" eines noch guten Autos war. Da gabs dann um die 1000 DM Steuern für eine alten 3 l Diesel....


    Diese alten Diesel Daimler fahren heute noch als Taxis in Nordafrika und im nahen Osten....


    Da stört das keinen und da ist das offensichtlich auch kein Umweltproblem ??? ....

    Ist die Erde nicht rund und ein Ökosystem ?


    Wären bezahlbare Nachrüstlösungen für ältere Fahrzeuge keine bessere Alternative ?

    GGf. sogar bezahlbare Austauschmotoren mit besseren Schadstoffwerten wenn Nachrüstlösungen nicht funktionieren ?

    So etwas könnte man beim Fahrzeugbau als Konzeption von Anfang an schon einbringen als "Öko Fahrzeug".... ist aber wohl überhaupt nicht "en Vogue" ?


    Wir müssen mal wieder unbedingt Vorreiter sein als Familie Saubermann....

    Alles neu, größer, besser und natürlich viel teurer....schöner Schein....


    Wir sollten vielleicht mal überlegen, ob alle Kinder in den Kindergarten und in die Schule gekarrt werden müssen und man die Brötchen nicht mehr zu Fuss holen kann.... das würde auch das Fitness-Studio sparen und solchen Dingen wie Bewegungsmangel entgegen wirken....


    Gruss, Udo

  • Ist den Dein Umsatz normal oder produzierst Du jetzt auf Vorrat?

    Leider ist überhaupt nichts mehr normal.

    Ich schrieb es ja schon, daß hier bisher schon mindestens ein Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen/Geschäfte pleite gegangen sind und da ein zweiter Lockdown so sicher ist, wie das Amen in der Kirche, wird danach kein Stein mehr auf dem anderen sein.

    Dann werden, außer den ganz großen Firmen, die zum Großteil Politikern gehören, nichts mehr existieren.

    Wenn dann die Menschen verhungern, weil niemand mehr Geld hat um sich Lebensmittel zu kaufen, wenn die Kriminalitätsrate ansteigen wird, weil es Einbrüche und Überfälle zur Beschaffung von Nahrung und Gütern geben wird, wird es die dafür Verantwortlichen nicht betreffen. Denn die sitzen ja gut vorbereitet, sicher und gut bewacht in ihren Barrios Cerrados.


    Dieses Szenario befürchte ich allerdings nicht nur für hier. Bei euch wird es vielleicht länger dauern, bis es soweit ist, aber es wird kommen.

    Der zweite Lockdown wird der Startschuss zur Vernichtung von Millionen Existenzen sein.

    Und dann?


    Wir produzieren momentan auf Vorrat.

    Wir haben ja sonst nichts zu tun.


    Heute haben wir ein Metalltor zur Absperrung der Zufahrt zu unserem Terreno in Auftrag gegeben.

    Bisher war das nicht notwendig. Aber seit Beginn der Pandemie trafen wir immer wieder Personen auf unserem Grundstück an, die ganz frech mit ihren Fahrzeugen hereinfuhren.

    Einer fuhr sogar mit einem Anhänger, beladen mit mehreren 200-Liter-Fässern bis an unsere Werkstatt. Dort haben wir eine Wasserzapfstelle mit Schlauch, mit dem wir die Wassertonne und die Suhle unseres Schweinchens füllen. Er fing ungeniert an, die Fässer zu füllen. Ohne vorher zu fragen.

    Unglaublich!

    Ich habe den Hund rausgelassen und da war er sehr schnell wieder im Auto und wir sahen nur noch die Staubwolke.

    Hätte er uns gefragt, hätten wir nicht nein gesagt. Wasser ist lebensnotwendig und wenn jemand welches braucht, bekommt er es auch.

    Aber nicht so.

    Gekannt habe ich weder das Fahrzeug noch den Mann. Woher er von dem Wasserhahnen wusste........keine Ahnung. Aber so, wie der selbstverständlich rückwärts mit dem Hänger herfuhr, hatte er das wohl schon öfter gemacht.

    Der dachte wahrscheinlich, wie seien nicht da, weil unser Auto nicht vorm Haus stand.

    Aber das war in der Werkstatt und wir daheim.

    Pech für ihn.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Heute haben wir ein Metalltor zur Absperrung der Zufahrt zu unserem Terreno in Auftrag gegeben.

    Bisher war das nicht notwendig. Aber seit Beginn der Pandemie trafen wir immer wieder Personen auf unserem Grundstück an, die ganz frech mit ihren Fahrzeugen hereinfuhren.

    An meinem Wohnsitz an der Costa de la Luz tun sich ähnliche Dinge was ungebetene Besucher anbelangt...


    Die Leute scheinen so abgebrannt zu sein das langsam jedes Mittel recht ist an etwas Geld zu kommen.


    Man hat mich nachts heimgesucht und die Solarpanele geklaut, die beiden großen 100Ah Akku`s dazu.

    An meinem "Zweitmercedes" ist man dann wegen Blödheit gescheitert,die haben den Wagen 50m Weiter an einer Stelle mit Mahlsand festgefahren.


    Vor dem wirtschaftlichen Arschtritt den die Corona Krise verursacht hab ich nichtmal die Haustür abschliessen müssen wenn ich unterwegs war. Mittlerweile glaube ich das es Zeit wird das Schanzmaterial auszupacken und meinen geplanten " Betonkeller" endlich umzusetzen.


    ( Ein viereckiger Betonschacht wie ihn Strom und Wasserversorger benutzen um Abzweigungen bzw. Schieber unter der Straße einzubauen. Da ist dann als Deckel ein abschliessbares Riffelblech drauf das sogar LKW-befahrbar ist. Das knacht so schnell kein Gelegenheitsgauner )


    Zu Deinem bestellten Metalltor :


    Ich hatte in der Vergangenheit auch immer Probleme mit Leuten die ungewünscht mein Land befahren haben - seis zum Müll abladen oder als Abkürzung -

    Ein Tor bzw. in meinem Fall ein Schlagbaum bringt da nicht viel,das wurde einfach umfahren. Ich habe dann an den "Umleitungsstrecken" einfach in Auto-Scheinwerfer-Höhe eine stabile Eisenkette angebracht, das hat dann erst den Erfolg gebracht. Dort wo die Topografie keine Kette hergegeben hat habe ich dann ein paar monstermässige Steine hingekantet.

    Seit dem sind auch diese Irren die mit ihrem Todo Terreno immer dann durchgeballert sind wenn wir was auf dem Grill hatten nicht mehr aufgetaucht.Staub auf den Steaks machte wirklich keinen Spass...


    ( Einige Plastikteile und Spuren von Kühlwasser die ich gefunden habe waren dann wohl doch lehrreich, das passte auch zu dem Fahrzeugtyp der uns beim Essen eingenebelt hatte:evil: Seit dem iss Ruhe)


    Wir hatten uns bisher immer "innerlich geweigert" grobe Geschütze aufzufahren, nur leider scheint das langsam unausweichlich zu werden.


    Ich hoffe nur das sich das wieder bessert - denn in einem selbstgebauten Barrio Cerrado aus den Gittern in die Landschaft zu gucken ist dann auch nix . Ich mag meine Aussicht nämlich so wie sie ist - über den Rio Guadiana bis auf das Meer !

  • damit wir die unbedingt notwendigen "Elektrokarren" kaufen.... natürlich nur für die Umwelt ....

    Die Elektromobilität war und ist das Spielzeug der Reichen. Der Pöbel... 🤪 äh... Pardon, dass einfache Volk soll doch gefälligst wieder einfach zu Fuß, mit dem Bus oder der Bahn an sein Ziel kommen. Das erspart den Politikern auch sowas undemokratisches und unpopulistisches wie "Leben auf der eigenen Scholle" als das neue, alte Nonplusultra für die Massen als notwendige Maßnahme der Kontrolle zu verkaufen. Es wird einfach passieren, weil die breite Masse weder das Geld haben wird, sich ein Elektroauto zu kaufen, noch den Platz, um es aufzuladen (besonders in den Städten nicht). Und in den Städten wird man es mit Glück aufladen können, solange nicht zu viele gleichzeitig nach Hause kommen und ihre E-Autos an den Strom hängen und das Viertel erstmal lahmlegen...

  • naja elektro Mobilität wie Deutschland sie baut ist auch Mist... jedes Auto muss ohne zu tanken für eine Urlaub Reise passen obwohl man das einmal im Jahr macht und ansonsten der Weg zur Arbeit 15 Minuten ist....Und muss dabei noch 250kmh fahren können wegen Menschenrechte....



    Cu Riff



    Sorry dieses Posting könnte spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten

  • Jo, bin auch mit nem FM-Kabinchen unterwegs, allerdings in der Kompaktversion.

    mog2020.jpg

    Um zum Topic zurückzufinden: was hab ich für meine Preparedness getan?

    Wir hatten vor zwei Wochen eine kleine 3tägige private Open-Air-Veranstaltung abgehalten: 20 Leute auf 4.000qm Gartengrundstück.

    gelaende.jpg

    In unserm Wacken-Team hatten sich zeitnah drei Geburtstage ereignet. War eine neue Erfahrung: persönliches Treffen unter Pandemiebedingungen. Zum einen die rechtlichen Rahmenbedingungen (Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg schreibt auch bei privaten Feiern die Anwendung eines Hygienekonzepts vor).

    corona-verordnung.jpg

    Also machten wir es so:

    - geschlossene Veranstaltung, entsprechende Hinweise an den Zugängen, Hygieneregeln überall ausgehängt.

    - Einwegbesteck (praktischerweise gibt es von insolventen Fluglinien kartonweise einzelverpackte Bestecksets: Messerchen, Löffel, Gabel, Serviette, Salz&Pfeffer)

    - Pappteller, Pappbecher und personalisierte Maßkrüge

    - Fürs Frühstückbuffet ebenfalls alles einzeln verpack: Müsli, Marmelade & Co.

    - mehrfach täglich Rundgang des "Desinfektors" mit Flächendsinfektion per Gloria-Drucksprühgerät für alle berührbaren Oberflächen, Griffe etc.

    - meine eigens konstruierte "Outdoor-Hygiene-Wand": Waschbecken, Papiertuchspender, Seife, Desi...

    hygienewand.jpg

    Zum andern die üblichen Sachen bei Events mitten im schwäbischen Outback (kein Strom, kein Wasser):

    - mobile Dixi-Toilette

    - 20kVA-Stromerzeuger (so konnte das Thema "Blackout"-Prävention auch mal wieder praktisch geübt werden und der Kontakt zum sponsorenden Bauunternehmen wurde dabei auch gleich vertieft).

    - 4.000l-Wasserfass mit Motorpumpe und Schlauch (wir hatten Waldbrandstufe 4&5)

    - Kühlanhänger

    - Beleuchtung mit Notlichtfunktion. Es gibt superpraktische LED-"Glühbirnen" mit eingebautem Akku: ist Netzstrom da, leuchten sie normal hell und laden ihren Akku. Fällt das Netz aus, gehen sie in einen etwas schwächeren Notlichtbetrieb über, 4h lang. Schaltet oder steckt man die Lampe aus oder schraubt die Birne aus der Fassung, geht sie aus.

    - fürs Wacken-Feeling gab es natürlich auch etwas Mukke: zwei 15/2-Topteile und ein 15er-Subwoofer, ne 2x400W und ne 1x850W Endstufe liessen zwar die Alb-Heide nicht ganz so wie in Wacken beben - dort sind 96 Stück Cardiodid-Subwoofer (2x18" nach vorn, 1x18" nach hinten strahlend) im Einsatz gewesen...aber es war ok. In Wacken ist übrigens astreine Schwabenpower im Einsatz (alles von d&b aus Backnang)


    Es ging alles ohne Folgen aus: kein Hörschaden, kein Waldbrand, kein Covid-19. Man muss halt umsichtig sein.


    Grüsse

    Tom

    Einmal editiert, zuletzt von tomduly ()

  • Hallo Tom .


    Danke für deinen Bericht.


    Hab mir grad mal die LED " Notstromleuchten" angesehen. Das klingt ja gut. Denke ich werde mir mal zwei ordern um da zu testen hier. Um in unmittelbarer Zeit, dann zu handeln, statt mit TAschenampe, sicher richtug sinnvoll.




    PS: Noch ne Frage dazu. Schaltet sich das Leuchtmittel, bei Netzausfall, selbsttätig ein, quasi dann als Notlicht, damit ich keinen Schalter suchen muß?


    Ok, hat sich im Grunde nach lesen einer weiteren Rezession lösen lassen. Sie geht nicht selbsttätig an.


    LG Jürgen DK4BU

  • Hallo Jürgen,


    die Lampe geht im eingeschalteten Zustand selbsttätig in den Notlichtmodus, wenn das Netz ausfällt. Ein vorhandener Lichtschalter muss eingeschaltet sein. Schaltet man die Lampe aus oder schraubt sie aus der Fassung, geht sie nicht in den Notlichtmodus.

    Ein anderes Verhalten wäre auch unsinnig als Notlicht.

    Ich hab drei Stück davon in Handlampenfassungen mit 5m Zuleitung. Alle verhalten sich gleich. Vor dem ersten Einsatz muss man sie ein paar Stunden brennen lassen, damit sich die Akkus aufladen.

    Nehme an, dass die Elektronik in der Lampe eine gewisse Leitungslänge (Kapazität) braucht, um per Messung zu erkennen, ob das Netz ausgefallen ist oder ob sie gewollt abgeschaltet wurde.


    Grüsse

    Tom

  • Wir hatten uns bisher immer "innerlich geweigert" grobe Geschütze aufzufahren, nur leider scheint das langsam unausweichlich zu werden.


    Ich hoffe nur das sich das wieder bessert - denn in einem selbstgebauten Barrio Cerrado aus den Gittern in die Landschaft zu gucken ist dann auch nix . Ich mag meine Aussicht nämlich so wie sie ist - über den Rio Guadiana bis auf das Meer !

    Wir bekamen heute die Mitteilung, daß das Tor womöglich schon morgen, wenn das Wetter nicht mittut, übermorgen montiert wird.

    Unsere Aussicht - Panorama ca. 30 km weit über die hiesige "Cordillera" - wird davon nicht beeinträchtigt, weil es sich oberhalb und etwa 300 m entfernt außer Sichtweite befinden wird.

    Da brettert auch keiner durch. Es kann nicht umfahren werden. Rechts und links Stacheldraht der Nachbarviehweiden.

    Bei unserem Haus ist eh Ende. Danach kommt nichts mehr. Man könnte sich noch zu Fuß mit der Machete durcharbeiten. Da gibts noch nicht mal einen Fuß- oder Reitweg.


    6 Sack Zement und 2.5 km ( für 600 m Zaun ) Stacheldraht für einen Corral geliefert bekommen. Die 60 benötigten Pfosten hatten wir aus eigenem Bestand.

    Weiterer Draht ist bestellt, gut 2 km Zaun müssen teils neu gezogen werden. Also brauchen wir weitere 8 km davon. Momentan ist er allerdings nicht so einfach zu bekommen. Wie gesagt, die Politverbrecher lassen keine Ware ins Land.

    Da müssen wir jetzt warten, bis der Nachbar, bei dem wir immer einkaufen, seine Schmuggelware über den Fluß und sie mit dem LKW bis zu uns bekommt.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )