Aufdiehohekantelegen..spare jetzt, damit du später hast..oder lieber doch nicht?

  • Zitat von Metaller;153360

    Würdet ihr wirklich in ein Pflegeheim gehen im Alter?
    Etwa freiwillig?

    Ich ganz sicher nicht. Ich kann es ja schon nicht ertragen, wenn ich aus einem Fenster gucke und ein Haus sehe. Für mich wäre es wie ein Gefängnis, dazu kommt noch der Umgang vieler Pfleger mit den Bewohnern, als wären sie ca 3-4 Jahre alt. Unerträglich.

    [SIGPIC][/SIGPIC]Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit ist der Mut

  • Zitat von Metaller;153360

    Würdet ihr wirklich in ein Pflegeheim gehen im Alter?
    Etwa freiwillig?


    Es gibt Menschen die tunt es freiwillig, weil sie es nach dem Tod des Partners zu Hause nicht mehr aushalten (war bei meiner Oma so)
    Und es gibt Menschen bei denen geht es nicht anders, etwa weil Räumlichkeiten nicht umgebaut werden können oder aber bei schwer Dementen mit Aggressiven Phasen...


    Ansonsten gibt es auch Alternativen: Pflege daheim ohne die Angehörigen mehr als nötig einzubinden und es ist um einiges Günstiger als das Altenheim.


    Ansonsten zu dem Thema:


    Wenn ich mal so alt bin das ich rente bekommen kann, wird es wohl eh nur noch die Grundrente geben, und wenn ich sehe was ich bisher einbezahlt habe, unfreiwillig, ist mir zumindest klar das alle anderen Vorbereitungen aufs Alter besser sind als einen müden Cent in Riester und Co zu stecken... Denn der Riester wird ja netterweise im Alter versteuert und teilweise angerechnet.... Neee Das macht keinen wirklichen Sinn vor allem da anrechnereien eher mehr werden als weniger...


    Haus und Hof am besten mit Garten um zumindest ein Teil der Versorgung sicherzustellen, das ist meines erachtens die sinnvollste Alters Vorsorge...


    Ach und in ein Altersheim geh ich garantiert nicht, eher geb ich mir die Kugel...


    Nichts gegen die Armen Menschen die dort in der Pflege arbeiten, kenne einen der hängt sich echt bös rein in den Job, zum Dank, bekommt er kaum Urlaub, und wenn kann es passieren das der kurzfristig gestrichen wird, macht doppelschichten, wird auch nach Doppelschichten teilweise noch aus dem Bett geklingelt......


    Die Abzocker sind die Betreiber, die KOnzerne und sogenannten Gemeinnützigen GmbH's Die Kassieren Unsummen und geben denen die die Arbeit machen nur Minilöhne und versuchen sich dann auch noch vor der Zahlung von Überstunden zu drücken.... Nicht mit mir

    ich bin ich, was sollte ich auch sonst sein??

  • Wegen der Versicherungen möchte ich noch zu bedenken geben:


    ich hatte zweimal in meinem Leben das fragwürdige Glück Versicherungen vorzeitig auflösen zu müssen. Wie das so ist als junger Mann dem Versicherungsvertreter alles geglaubt und keine Gedanken gemacht beim Abschluß. Eine nicht unerhebliche Summe mit der man einen gehobenen Mittelklassewagen kaufen könnte habe ich dabei verschenkt!


    Ergo: VORHER nachdenken und das Kleingedruckte lesen. Wenn schon abgeschlossen dann halt laufen lassen.


    Meinen Kindern habe ich geraten zuerst eine kleine Summe im Barzugriff zu sparen und sich danachüber EM oder andere Sachwerte Gedanken zu machen. Versicherungen ganz zum Schluß wenn man nicht mehr weiß wohin mit dem Geld.


    Wir sind sowieso überversichert. Niemand braucht sowas wenn man im Leben richtig vorgesorgt hat. Außerdem möchte ich dem Staat nicht noch Erbschaftssteuer oder welche Steuer die sich sonst noch haben einfallen lassen bezahlen. Versicherung bedeutet Verlust wenn man mal alles gegenrechnet. Schließlich müssen die ja von was leben. Und wer das mal ehrlich mit Teuerungsrate und Inflationsbereinigt nachrechnet und alle Gebühren mit einrechnet wird feststellen das wenn man sich selbst kümmert man besser fährt und sein Geld jederzeit im Zugriff hat.


    So zumindest meine persönliche Erfahrung.

  • Zitat von Segler;153370

    Wir sind sowieso überversichert. Niemand braucht sowas wenn man im Leben richtig vorgesorgt hat.


    Jein, es kommt darauf an für was. Wenn du in der Schweiz als Kind invalide wirst, also vor einer Erwerbstätigkeit, dann bekommst du eine minimale IV-Rente. Viel ist das nicht. Ich glaube, aktuell 1'170 CHF. Ein Leben lang. Weshalb wir relativ früh eine private Invaliditätsversicherung für die Kinder abschlossen. Ist immer noch nicht sehr viel, aber doch mehr als nur die IV-Rente. Und sobald bei den Kinder irgendetwas festgestellt wird dürfte es schwieriger werden, eine solche private Versicherung abzuschliessen (oder nur mit Ausschlüssen).


    Was auch ganz schlecht versichert ist sind nicht erwerbstätige Elternteile. Fällt so jemand aus, bezahlt niemand die Kinderbetreuung und Haushaltshilfe, halt alles, was der Elternteil nicht mehr leisten kann. Aber private Krankentaggeldversicherungen sind teuer. Vielleicht hat man Glück und z.B. Pro Infirmis oder sonst jemand unterstützt einem und bewahrt einem vor Pleite und weiterem Absinken (woran der Staat ja eigentlich Interesse hat).


    Bei solchen Versicherungen hat man nie einfach Geld verloren. Das sieht man nur so, wenn man Glück hatte. Wir haben leider bei diversen Versicherungen unsere jahrelangen Prämien schon mehr als rausgeschlagen, weil leider der Versicherungsfall eingetreten war. Bei der Krankenkasse ist es dann häufig auch so, dass vorher gesunde Menschen im Alter die Versicherung stark beanspruchen. Allein mit etlichen Jahren an der Dialyse kommt man gut mal über eine Million Franken.


    Herzliche Grüsse
    linthler

  • Das Versicherungen auch Leben müssen, kreide ich ihnen nicht an.
    Nur den aufgeblähten Apparat. Dort kassieren X Direktoren, Vorstände usw. Gehälter als wären sie Fürsten. Dann noch der Verwaltungswasserkopf der soviel auffrisst. Wenn man sieht was Versicherungsvertreter teilweise für ein bisschen Kinnmuskelspannen verdienen. Da kann ich mich mit meinem Gehalt als Ingenieur verstecken, nur bearbeite ich etwas anspruchsvollere Dinge und erwirtschafte andere Summen.


    Thema Altenheim.
    Freiwillig niemals.
    Ich will frei und in Würde altern wie alle meine Ahnen zuvor.
    Den Tanz den sie im Heim veranstalten brauche ich nicht.
    Und ich hoffe, ich bin immer so klar im Kopf um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, eine Zwangseinweisung abzuwehren.

  • Zitat von Metaller;153376

    Thema Altenheim.


    Willst Du wirklich mit aller Macht diesen Thread kapern und zu einem OT-Faden machen...?


    Ping

    [SIZE=2]Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke.[/SIZE]

  • Nochmal von meiner Seite abschließend zu den Versicherungen:


    Der Sinn einer Versicherung ist doch das die Allgemeinheit für den Einzelnen aufkommt. Nur sind wir ja mittlerweile soweit das z.B. die Krankenversicherungen Jahre in die Vergangenheit forschen um die Dinge an denen man früher mal erkrankt ist aus der Versicherung auszuschließen. Also versichere ich den gesunden Teil meines Körpers und darf anschließend ja nicht mehr krank werden. Das ist doch pervers bzw. wird in Versicherungskreisen "Gewinnmaximierung" genannt.


    Ich komme zwar aus dem Westen aber an meinem jetzigen Wohnort im Osten unseres Landes erzählt man sich das es früher eine Versicherung für alles gab und gut wars. Da wurde nicht so ein Geschiss gemacht - da kam die Gemeinschaft noch auf. So stelle ich mir das vor ohne (n)ostalgisch werden zu wollen. Da braucht man auch nicht zig Wasserköpfe mit durchfüttern und keine Vorstände fürs nichtstun bezahlen. Zurück zum eigentlichen Thema.....

  • Schon bei der Überschrift und dem Eingangsthreat war mir klar das es in diesem Faden früher oder später krachen könnte.

    Jeder muss so für sich vorsorgen wie er es für richtig hält. Wer es nicht kann ist entweder arm und dazu finanziell nicht
    in der Lage oder faul und feist sowie verlässt sich auf allgemeinheit und den Staat.
    Wer nachweisbar einzahlen kann und genug hat, dem gönne ich Altersarmut.


    Es gibt so viele Lauschöpper die mit durchgezogen, dafür hab ich kein Verständnis! Ich arbeite gerne und habe 2 Jobs,
    zahle für Renten und andere Vorsorgeversicherungen. Vergrabe Tonnen und investiere in gutes Material.
    Die Mischung machts, da gibt es das schöne und passende Wort Risikoverteilung.


    Jammern und meckern über "die da oben" ist natürlich einfacher aber nicht effektiv!
    Ich mache mir jede Woche Gedanken um meine (Familie) Zukunft. Schmiede umsetzbare Pläne
    und halte meinen Hintern in Bewegung. Man muss was dafür tun um etwas zu haben.


    Ein Baum braucht Zeit um stattlich zu werden. Dann kann er Schatten spenden, Bauholz liefern oder
    Brennholz ergeben. Wenn ich es nicht erlebe, erben diesen meine lieben.


    Pflanzen muss ich ihn selber!

  • Hallo,


    ich klinke mich mal ein.
    Persönlich haben wir nicht soviel Geld, dass wir es groß in echte Werte umwandeln könnten (aber träumen vom eigenen Haus tu ich trotzdem). Ich persönlich versuche die Waage zu halten zwischen bisschen sparen für Notfälle (Autoreparatur, kaputte Waschmaschine, etc) und ansonsten Geld halt in kleinere Werte anlegen.
    Lieber die 100 Euro für echte Wanderstiefel hinlegen als die Dinger günstiger im Discount zu kaufen und dann nach zwei Monaten wegzuwerfen. Also eher so zurück zur Nachhaltigkeit, wertige, langhaltende Dinge kaufen, die eventuell sogar ein Leben lang halten. Dann braucht man diese nicht teuer ersetzen wenn das Geld klamm ist. Und die Dosen werden ja auch nicht schlecht im Vorrat. :rolleys:

  • Ich will gar nichts Kapern.
    Aber egal welche Vorsorge du getroffen hast, in dem Moment wo du ins Heim kommst, kassieren die alles ein. Dein Bargeld, dein Haus, alles bis auf ein Taschengeld.
    Also ist nur keine Vorsorge in dem Fall die richtige gewesen.
    Weil, denjenigen der alles versoffen hat, zahlt dann der Staat den Heimplatz.
    Denkt mal darüber nach....

  • Morgen!


    "Krachen" Tut es hier meiner Meinung nach nicht, OK die zwischendiskussion ob ich ins Altersheim gehe, oder lieber nicht drängt sich bei Fragen ums Alter natürlich auf...


    Um Metallers Frage zu beantworten - Nein, solange ich noch kriechen kann will ich nicht ins Heim.


    Allerdings möchte ich meinen Nachwuchs auch nicht zu sehr mit mir belasten, deshalb würde ich mir eine solche Pflege wünschen:


    Es etabliert sich inzwischen offiziell das, was seit Jahren die gängige Praxis ist: Polnische (Und natürlich auch andersstämmige) Pflegerinnen, die "Privat" bei den zu pflegenden Wohnen, Pflegen und den Haushalt stemmen, und das oft mit viel Engagement,
    oft meisst mehr als ebend in so einem Schichtarbeits - geführtem Heim, wo Opa und Oma sich täglich von wechselden Personen den Waschlappen zwischen den Beinen langziehen lassen müssen.


    Und auch ist diese - In meinen Augen deutlich schönere Heimpflege - oft viel effektiver, und auch noch günstiger, als ein normales Pflegeheim.


    Ich persönlich kenne einen Fall, da ist eine polnische Pflegerin nachdem sie 3 Monate am Stück einen älteren Herrn betreut hat und zum Urlaub machen nach Hause gefahren ist 4 Tage später wieder zurückgekommen, da der ältere Herr nicht vorhersehbar im Sterben lag, um ihm die letzte Ehre zu erweisen, und auf seiner Beerdigung mit dabei zu sein.... 1500KM hin, und 1500KM zurück! Geld wollte sie NICHT dafür haben....


    Würde mich mal interessieren wieviele Pfleger, oder Pflegeleiter mit auf der Beerdigung ihrer langjährigen "Kunden" sind....


    Bei meiner Oma war auf jeden fall keiner....ich denke das ist auch die Regel....
    -------------------------------------


    Vielleicht finden wir nach diesen ganzen OT Gedanken ja zurück zu Argumenten für oder wider einer Altersvorsorge!


    Danke!


    Gruß Endzeitstimmung

  • Zitat von Metaller;153385

    Weil, denjenigen der alles versoffen hat, zahlt dann der Staat den Heimplatz.


    Der Staat greift dann auf die Angehörigen zurück, sofern für diese wirtschaftlich zumutbar und nicht gewichtige Gründe dagegen sprechen (z.B. Kontaktabbruch wegen der Alkoholsucht oder Übergriffen/Gewalt). In Deutschland dürfte diese Überwälzung/Beteiligung wahrscheinlich häufig angewendet oder zumindest geprüft werden. In der Schweiz ist es abhängig von der Gemeinde, ob und wie stark diese auf die nahen Verwandten zurückgreift resp. ob sie überhaupt prüft, ob etwas zu holen ist. Dies einfach als sachliche Info, ich will damit keine Diskussion initieren, ob das richtig, fair oder was auch immer ist.


    Herzliche Grüsse
    linthler


    [COLOR="silver"]- - - AKTUALISIERT - - -[/COLOR]


    Zitat von Endzeitstimmung;153239

    Eure Gedanken dazu?


    Für freiwillige Vorsorge bleibt eh kaum was übrig. Meine "Altersvorsorge":


    • Fähigkeiten lernen, die auch im Alter nützlich sein können
    • Langlebige Anschaffungen (irgendwo wurde das ältere Paar im teuren Kleiderladen zitiert, die sagten, sie hätten nicht genug Geld für billige Kleider)
    • Nicht darauf zählen, dass ich zum aktuellen Pensionsalter pensioniert werde
    • Nicht damit rechnen, dass ich noch soviel Rente bekomme wie mir heute vorgerechnet wird
    • In Gesundheit/Fitness investieren, dass es Gewohnheiten werden und ich hoffentlich noch mit 60+ meine Liegestützen hinbekomme
    • Ein Mindset pflegen, mit dem ich ohne Verbitterung nach der Pensionierung mit der Frau in eine 2-Zimmerwohnung ziehen könnte oder auch sonst beim "Standard" zurückschrauben könnte, falls nötig
    • Irgendwann mal einen letzten Willen aufschreiben, dass keine künstlichen und sauteuren Apparate mich künstlich am Leben erhalten, wenn ich nur noch liegen kann und kaum mehr etwas von der Welt mitbekomme
    • Eine möglichst liebevolle Beziehung mit meiner Frau führen, so dass wir uns im Alter hoffentlich so lange es geht gegenseitig pflegen und umsorgen werden
    • Eine möglichst gute Beziehung zu den Kindern pflegen, damit sie vielleicht auch mal helfen, falls Bedarf besteht und sie die Möglichkeit haben


    Die letzten beiden Punkte sind natürlich zu 99.9% anders motiviert. :rolleys:


    Herzliche Grüsse
    linthler

  • Zitat von Metaller;153385

    Weil, denjenigen der alles versoffen hat, zahlt dann der Staat den Heimplatz.
    Denkt mal darüber nach....


    Die Annahme ist extrem gefährlich, denn sie funktioniert nur dann, wenn der Staat wirklich zahlen will. Wenn nicht, dann ist der mit dem Ersaprten immer noch besser dran als der, der nichts hat.


    Auf der einen Seite werden hier ganze Systemzusammenbrüche diskutiert, ja teilweise sogar erwartet, auf der anderen Seite geht man dann aber davon aus, dass der Staat schon zahlen wird. Das passt überhaupt nicht zusammen. In einen wirklichen Krise lässt man die alten Leute als erstes sterben, denn deren Überleben nutzt dem Staat und der Gesellschaft nichts mehr, die zu versorgen ist reine Gefälligkeit in einer Überlebenssituation. Der Staat hat auch keine persönliche Bindung zu diesem Menschen.


    Ich verlasse mich auf so manches, aber darauf würde ich mich ganz sicher NIE verlassen, nur weil es heute so ist.


    Überleg mal, was der Staat in Russland für diese Leute bezahlt hat beim damaligen Zusammenbruch in den 90ern. Diese Leute sind schlichtweg verhungert oder erfroren.

  • Hallo linthler, hallo zusammen


    Zitat von linthler;153390
    • Irgendwann mal einen letzten Willen aufschreiben, dass keine künstlichen und sauteuren Apparate mich künstlich am Leben erhalten, wenn ich nur noch liegen kann und kaum mehr etwas von der Welt mitbekomme


    Ich würde das nicht irgendwann machen sondern jetzt in Form einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht (gibt es auch in CH und A).
    Es kann einem immer etwas zustoßen, wo man danach seinen Willen nicht mehr artikulieren kann.


    Gruß
    Paddy

  • Ich bin auch nicht der Fan von langfristige Versicherungen. Mein Versicherungsfritze wollte mir unbedingt die 3a Säule Aufschwatzen obwohl ich total was anderes wollte. Da kann man das Geld bei Pensionierung oder Wohneigentum beziehen.


    Aber ich und meine Frau haben schon lange beschlossen, dass wir kein Haus etc. "besitzen" wollen. Und man weiss ja nicht was in 50 Jahren ist. Steht die Welt noch? Gibts noch diese Versicherung? Kommen die Marsianer? etc...


    Das ist mir viel zu unsicher. Es wurde schon zuviel vom Staat versprochen und nicht gehalten.
    Ich gebe lieber jetzt das Geld aus und habe nebenbei einen vernünftigen Batzen.

    Lieber stehend sterben, als kniend leben - Hans von Dach

  • Wieso kommen einige von Euch auf den Gedanken, daß ein Selbstversorgerhof die beste Altersversicherung ist?
    IHR werdet älter und könnt Euch rein körperlich betrachtet der Pflege und der Selbstversorgung mit Sicherheit nicht mehr so gut widmen wie in jüngeren Jahren.
    IMHO ist der gepriesene "Selbstversorgerhof" ohne zusätzliche Arbeitskräfte oder maschinelle Unterstützung (mit der notwendigen entsprechenden Bevorratung!) eine trügerische schönmalerische Illusion.

  • Hi Schwede,
    klar hab ich irgendwann Gras auf dem Hof zwischen den Ritzen, weil ich mich nicht mehr so bücken kann, aber das ist meinen Apfel-, Kirsch-, Pflaumen,- Walnuss- und anderen Permakulturbäumen und Sträuchern total egal. Die werfen trotzdem weiter. Und was über ist, tausche ich einfach gegen Kartoffeln, die ein jüngerer Rücken aus der Erde geholt hat. Also ich finde das trotzdem irgendwie vorteilhaft. Vielleicht wirtschaftest du nicht extensiv genug?
    Liebe Grüße
    Luka

  • Hallo,
    Die beste Altersvorsorge sind Kinder und Freunde.
    Geld das in die Ausbildung der Kinder gesteckt wird ist immer gut angelegt.
    Arbeit die man für Freunde verrichtet wird einem vergolten werden.


    Der Trick besteht darin, das man sich mit ihnen nicht zerstreitet.
    Mein Vater hat 5 Kinder, 4 von ihnen reden kein Wort mehr mit ihm.
    Meine Schwiegermutter hat 4 Kinder. Alle vier und auch ich, gehen sie gern besuchen und helfen wo sie können im und ums Haus.


    Was ich damit sagen will ist ganz einfach: sparen ist gut. Vorsorgen ist gut. Aber das alles kann auch recht schnell weg sein.
    Investitionen in Kinder und Freunde bleiben einem und werden einem sicher zurückgezahlt.


    Gruß
    Gerald