natürliches Antibiotikum

  • Knaster wurde aus Blüten des Faserhanf gemacht, nix THC. Die Namenstheorie ist nett aber wahrscheinlicher ist, dass der Name vom spanischen Canastro, bzw Canastertobac kurz Canaster stammt.

  • Nur das (Faser)-Hanfblüten damals auch von Natur aus THC produzierten, natürlich deutlich weniger als dahingehend hochgezüchtete Sorten, aber vorhanden.

    Direkt Faserhanf ist wiederum eine Züchtung, die in der ersten Generation der Pflanzen kein THC an den Blüten bildet - würde man aus den gewonnenen Samen jedoch erneut Pflanzen ziehen, hätten die ab der zweiten Generation auch wieder THC an den Blüten.

    Das ist in DE auch der Grund, weshalb nur "zertifiziertes" Saatgut zum Nutzhanfanbau gekauft werden und die vorhandenen Samen des reifen Hanfes abgeliefert werden müssen. Da die Samen, egal welcher Herkunft, ohnehin kein THC enthalten, gehen diese Samen meist in die Hanföl-Produktion.


    Das mit der Wortherkunft von Knaster hab ich so von meinem Großvater. Der starb allerdings schon 1991 - was nachfragen leider unmöglich macht.

  • Die Studie ist uralt, damals dachte man noch, dass die Erde eine Scheibe wäre ;-).


    Hilft das bei Kindern mit fortgeschrittener Mittelohrentzündung, oder bei einer akuten Zahnwurzelentzündung?


    Gruß


    Out

  • Lies dir doch lieber die Studie durch, hab heute für meine Meinung schon genug Gegenwind bekommen - ich komme aus der Schulmedizin, da sind so Esoterikvorwürfe erst einmal ein Schock. Und Studie ist Studie, egal wie alt, wenn es funktioniert hat, hat es kein Verfallsdatum.

  • Zitat

    “While this investigation was performed only in test tubes and on a small number of mice, the preliminary results are promising and warrant further study,”

    Wann immer ihr lest, dass ein bestimmtes Mittel gegen ein Virus oder Bakterium in einem Reagenzglas/Petrischale hilft. Denkt daran, die gleich Wirkung hat Feuer, Säure oder eine Handfeuerwaffe...


    Solche Studien sind halt nur sehr begrenzt auf den menschlichen Organismus transferierbar!

  • Lucy

    Nun habe ich den Artikel gelesen, auch noch weitere Seiten zum Thema besucht.


    In einer Welt, die derzeit Antibiotika in diversesten Formen zur Verfügung stellt, denke ich, daß es besser ist, eben diese zu bevorraten.

    Es ist gut möglich, daß Oreganoöl als Notersatz geeignet sein könnte, aber im Fall des Falles bekommen ich hier nun mal auch kein Oreganoöl, von der Warte ist das in meinem Erachten also ziemlich sinnbefreit.


    Gruß


    Tid

  • Nun ja. Mäuse sind keine Menschen. Und in dem Artikel steht auch nicht, dass Oreganoöl beim Menschen wirksam ist.


    Die Überschrift sagt eigentlich schon alles:

    Zitat

    Oregano Oil May Protect Against Drug-Resistant Bacteria, Georgetown Researcher Finds

    Konjunktiv. Hier handelt es sich auch nicht um eine Studie sondern um eine Pressemitteilung. Denn genau davon lebt Science Daily anscheinend.


    Die Studie selbst habe ich nicht finden können. Peer Reviews dazu ebenfalls nicht.


    Suche ich einfach mal nach Oreganoöl schlagen auch gleich die üblichen Verdächtigen auf Ergebnisseite 1 auf.


    Ich rate also dringend ab von der Behandlung eines ernsthaften Infekts mit Oreganoöl.

    I feel a disturbance in the force...

  • Ich rate also dringend ab von der Behandlung eines ernsthaften Infekts mit Oreganoöl.

    Dem kann ich mich nur anschließen.

    Ich habe mal ein wenig bezüglich Oreganoöl und seine "vielgepriesene" antivirale und antimikrobielle Wirkung recherchiert.

    Folgendes habe ich gefunden:

    Society for Applied Microbiology: D.H. Gilling et al (2014)


    Schwerpunkt dieses Papers war die antivirale Wirksamkeit von Oreganoöl konkret in Bezug auf humanem Norovirus (einem unbehüllten RNA-Virus). Diese Virusklasse ist in sofern perfide, weil sie zum Beispiel gegen klassisches Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis widerstandsfähig ist. Wo keine Lipidhülle wie bei den Coronoviridae ist, da kann auch nichts durch den Alkohol angegriffen werden.


    Quintessenz dieses Papers: Ja, der Virustiter von Noroviren konnte statistisch signifikant (p =< 0.95) reduziert werden. Verwendet wurde hier 4%iges Oreganoöl, da höhere Konzentrationen nicht löslich seien. Orgenanoöl könne folglich eine gewisse antivirale Wirkung zugesprochen werden. ABER: in diesem Paper wurden zum einen in-vitro-Assays verwendet und in dem Paper wurde auch geschrieben, dass 4%iges Orgenanoöl "Potential" zeigte, als natürliches Lebensmittel- und Oberflächendesinfektionsmittel (bzw. Träger) zu haben, um gegen Noroviren zu wirken.


    Es schadet wahrscheinlich, Orgenanoöl als das zu verwende, wofür es eine Zulassung hat: Nahrungsergänzungsmittel. Oregano selbst ist ja aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken. Aber bei ernsthaften Infekten sollte man sich nicht auf Orgenaoöl verlassen. Oral eingenommen vermag Orgenanoöl (bzw. Carvacrol als "wirksamer" Bestandteil) sicherlich ganz ganz anders bis gar nicht wirken. Die Magensäure ist eine Bitch und nicht ohne Grund müssen viele pharmazeutisch wirksame Substanzen speziell aufbereitet werden, um eben die Magenpassage überhaupt erstmal zu überstehen. Und dann ist noch nicht einmal etwas darüber ausgesagt, dass die Substanz überhaupt bioverfügbar ist und vom Körper in einer Weise aufgenommen wird, die geeignet ist, irgendeine positive pharmazeutische Wirkung zu entfalten.

    Im Günstigsten Fall hat man einfach nur verhältnismäßig teures Öl zu sich genommen. Im Ungünstigsten Fall hat man einen ernsthaften Infekt verschleppt und muss mit den Konsequenzen leben.


    Die Natur, und hier allen voran die Pflanzen, sind ein reichhaltiges Reservoir für potentiell pharmazeutisch wirksame Substanzen von hoher Potenz. Doch wenn es so einfach wäre, die eierlegende Wollmichsau gegen virale und bakterielle Infekte zu finden, bräuchten wir wahrscheinlich deutlich weniger Ärzte und das Unternehmen, dass diese Substanz auf den Markt bringt, hätte für alle Zeiten ausgesorgt.

  • Also bitte einmal fürs Protokoll, das Zeug heißt:

    Im Singular: Antibiotikum

    Im Plural: Antibiotika

    Und die Anwendung wird Antibiose genannt.

    Ich hatte vor nicht allzulanger Zeit eine Diskussion mit einem Arbeitskollegen, der meinte wenn man Antibiotika nicht bis zum Ende der verordneten Menge einnimmt wird man resistent.

    Ich war erstaunt =Ound hab ihn dann nochmal gefragt wer resistent wird. Er sagte: Na der, der die Antibiotika einnimmt.


    Ich hatte ihm dann geantwortet, er solle mal darüber sinnieren wer durch Antibiotika getötet werden soll und wer dann möglicherweise resistent wird. Ein paar Tage kam er dann an und hatte kapiert.8)

  • Hallo zusammen !


    Propolis :


    Ein sehr starkes natürliches aber auch fast unbegrenzt haltbares Antibiotikum das meiner Meinung nach in der Vorratshaltung definitiv nicht fehlen darf .

    Es gibt die Möglichkeit das Propolis in Tropfenform in Alkohol oder aber auch in gelöster Reinform einzunehmen, jedoch bitte NICHT in Tabletten oder Kapselform sowie in flüssiger Form in nicht alkoholischer Lösung !

    Warum ?

    Ihr müsst euch vorstellen das das Propolis wenn ich es bei den Bienen geerntet habe eine kompakte klebrige Masse ist. Es wird gerne damit geworben das diese Masse Bakterien und andere schädliche Organismen vernichtet sobald sie damit in Berührung kommen , was auch richtig ist denn die Bienen kleiden Ihren Stock und auch Eingang sozusagen mit diesem Teppich aus.

    Was nun nicht erwähnt wird ist die Tatsache das schädliche Organismen zwar daran kleben bleiben und auch vernichtet werden , aber es dauert teilweise bis zu Monaten bis das geschieht.

    Um diese Masse nun für den menschlichen Körper verwertbar zu machen ist es notwendig ihn in Alkohol zu lösen. Im Moment ist dies der einzige Weg den wir bisher kennen. Würdet ihr das Propolis roh einnehmen würden sich zwar die wenigen guten wasserlöslichen Stoffe lösen, aber der Rest würde nach kurzer Zeit ungenutzt über die Verdauung ausgeschieden werden.


    Zum besseren Verständnis :

    Wenn hochprozentiger Alkohol 6 Wochen braucht um alle Stoffe verwertbar zu lösen ist es zum einen unlogisch aber zwischenzeitlich auch bewiesen das der Magensaft dies in wenigen Stunden im Verdauungsprozess eben nicht kann.


    Es gibt für wenige Euro schon Propolis in Kapselform. Das hört sich toll an und ist zudem eine einfach und zudem geschmacklose Form der Einnahme. Das Problem ist nur das zum einen nicht immer nur das reine Propolis enthalten ist, zum anderen aber wie oben erklärt es selbst bei reinem Propolis einfach nicht verwertbar und löslich im Körper ist.


    Es gab mal einen Hersteller der garantierte das das Propolis bevor es zermahlen wurde auch tatsächlich in Alkohol gelöst wurde, dann wieder getrocknet und gemahlen und dann in die Kapseln gefüllt wurde, allerdings war der Aufwand so hoch das sich dies im Preis nieder schlug und der Absatz wie ihr euch denken könnt nicht so hoch war so dass die Produktion wieder eingestellt wurde.


    Propolis in nicht alkoholischer Lösung enthält soweit ich bis heute weiß nur einen Maximalen Wirkungsgrad von 9 % entgegen der 20 % Lösung die üblicherweise verkauft wird. ( 20 % deshalb denn je höher der Propolisanteil in der Lösung um so unmöglicher wird es die Tropfen zu dosieren). Zudem sind die nicht alkoholischen Lösungsmittel , meist PEG Lösungen, nicht gerade sehr gesund und das obwohl diese meist deshalb gekauft werden damit man sie Kindern geben kann.


    Aber wie nun Propolis richtig einnehmen und auch lagern ?


    Persönliches Beispiel :


    Magenbeschwerden, Durchfall, nichts mehr essen können, Übelkeit, Kotzen...zum Doc.....Anordnung Magenspiegelung mit Gewebeprobe....

    Befund : Helicobakter Bakterien ( haben viele Menschen kommt aber nicht bei jedem zum Ausbruch)

    Therapie : 2 unterschiedliche hoch dosierte Antibiotika


    Ich habe meinem Arzt gesagt das ich dies nicht machen werde sondern es erstmal mit meinem propolis versuche. Kopfschütteln beim Doc...Trotzigkeit meinerseits....Doc meinte ich tue mir nichts gutes damit.


    Endergebnis : Doc nimmt jetzt selbst Propolis und mein Ego war danach für mindestens 4 Wochen echt enorm groß ;-)


    Reinproplis kann man luftdicht verpackt theoretisch unbegrenzt aufbewahren. Soweit mir bis heute bekannt verliert es zwar mit der Zeit ( ca. nach 4-5 Jahren ) etwas an der Wirksamkeit das ist jedoch alles.


    In der Vorratshaltung also 200 Gramm aufzubewahren sollte kein Problem sein.


    Alkohol für die Lösung :


    mind. 65% höchstens 85 % der Alkoholgehalt darf nicht höher liegen da ansonsten die Wasserlöslichen Bestandteile sozusagen keinen Platz mehr haben.


    1 Liter 69 % Alkohol z.B. Prima Sprit hat etwa 840 Gramm Alkohol ( plus minus 20 Gramm ? nagelt mich da jetzt bitte nicht fest ),um nun eine 20 % Lösung zu erstellen muss ich dem Alkohol also knapp 170 Gramm gereinigtes Propolis hinzufügen. Die Flasche stellt ihr an einen dunklen Ort für 6 Wochen und versucht daran zu denken dies wenn möglich täglich 1 mal kurz zu schütteln.


    Nach 6 Wochen über einen Kaffee Filter die Lösung in eine Flasche füllen. Achtung, das geht schon mal länger und es macht Flecken die ihr meist nicht mehr weg bekommt .


    Ist die Lösung in der Flasche könnt ihr diese entweder in Tropfflaschen umfüllen oder in reiner Form einnehmen.


    Für Anwendungsgebiete fragt bitte jemanden persönlich oder sucht euch anderweitig Infos dazu da ich kein Arzt bin und nur aus persönlichen Erfahrungen berichten darf. Aber ich kann/darf/will dazu sagen das z.B. bei Wunden bei denen schon Eiter im Spiel ist das Propolis schlecht wirkt.


    die reine Form:


    Die Alkohollösung in eine schale geben , warten bis der Alkohol verdampft ist oder aber wenn es schnell benötigt wird den Alkohol in einem Wasserbad verdampfen lassen. Übrig bleibt eine klebrige schwarz braune Masse die nicht gerade sehr nett aussieht ;-) .


    Bei der Vorratshaltung der Lösung kann der Alkohol natürlich etwas verdampfen und auch wenn über lange zeit der Alkohol etwas verdampft ist es nun in diesem Fall ja dann eher von Vorteil :-).


    Mit einem Zahnstocher könnt ihr dann die Masse heraus nehmen und in leere Gelatinekapseln füllen und ohne Probleme schlucken.

    Kein eckliger Geschmack ;-)

    Bei meinem Magenproblem habe ich 6 kapseln täglich gefüllt ( 3x2) . Es gibt ja verschiedene Größen und mit der Dosierung bleibt das leider euch selbst überlassen.


    Wie bei allem gibt es auch Nachteile. Zum einen gibt es Menschen die allergisch darauf reagieren, zum anderen ist es wohl so das bei längerer oraler Anwendung die Darm Bakterien wie auch beim "normalem Antibiotika" geschädigt werden weshalb man davon ausgeht das 10 Tage hoch dosiert nicht überschritten werden sollten.


    Bei der Allergie ist bisher mir persönlich nur bekannt das darauf mit Hautausschlägen reagiert wird, weshalb zum testen erstmal ein paar Tropfen genommen werden sollten und man 1 Tag abwartet wie man reagiert.


    Eine hohe Dosis wie über die Kapseln in Reinform kann man über die Tropfen unmöglich erreichen da einen vorher dann schon die Alkoholvergiftung umbringt ;-)


    Reines Propolis bekommt ihr bei eurem Imker um die Ecke , falls nicht weiß er meist welcher Imker das zum Verkauf hat. Sollte darüber nichts gehen fragt direkt bei verschiedenen Imkervereinen nach. Geht auch da nix bleibt noch das Internet. Hab ich auch schon mal gemacht weil ich unbedingt brasilianisches Propolis wollte weil es durch die tropischen Hölzer einen ganz anderen Wirkungsgrad hat als unser heimisches. Allerdings war das wirklich teuer. Wie die Anbieter in Deutschland allerdings sind kann ich euch leider nicht berichten da ich es selbst bei meinen Bienen hole.


    Wenn der eine oder andere sich für Propolis interessiert hilft Ihm / ihr dieser Beitrag vielleicht etwas.


    Und nochmal zum Schluss ich bin kein Arzt, bin ein Fan der Schulmedizin, aber glaube das die Natur nicht umsonst für alles eigentlich ihr Pflänzchen oder Tierchen hat. Und dies war , ist keine gesundheitliche Beratung. Bitte informiert euch zusätzlich noch aus anderen Quellen.


    LG Moni

  • Ich habe meinem Arzt gesagt das ich dies nicht machen werde sondern es erstmal mit meinem propolis versuche. Kopfschütteln beim Doc...Trotzigkeit meinerseits....Doc meinte ich tue mir nichts gutes damit.


    Endergebnis : Doc nimmt jetzt selbst Propolis und mein Ego war danach für mindestens 4 Wochen echt enorm groß


    Zum wiederholten mal: Die Mehrzahl von Daten heißt nicht Anektdoten!


    Auch wenn das bei dir funktioniert haben mag, lässt das keine Aussage darüber zu, warum du letztlich beschwerdefrei warst. Wir sind wieder beim Unterschied zwischen Koinzidenz und Korrelation. Das Simpsons Video weiter oben mit dem Tigerstein erklärt das recht gut.


    Auch grüner Tee hat antibiotische und Antibakterielle Wirkung, ebenso Kaffee und 1000 andere Substanzen. Sie ist aber so gering, dass sie in vielen Fällen nicht ausreicht. Vielleicht besser als nichts aber Wunder würde ich mir keine erwarten.


    LG. Nudnik

  • Da fällt mir immer der Witz ein:


    Es war einmal vor langer, langer Zeit. Ein neuer Arzt kommt in ein abgelegenes Dorf.

    Eines Tages wird er zum Schmied gerufen, weil der Grippe hat. Doch der Schmied sagt ihm: "Ich brauche keine Medikamente. Ich esse jeden Tag Hühnersuppe, bis es wieder besser ist."

    Der Arzt nickt und geht. Als er sich nach zwei Wochen wieder nach dem Schmied erkundigt, steht der schon wieder in der Werkstatt und arbeitet.

    Er notiert in sein Buch: "Hühnersuppe hilft gegen Grippe."


    Als er kurz darauf zum Lehrer gerufen wird (auch der hat Grippe) empfiehlt der Arzt, dass er einfach Hühnersuppe essen soll. Zwei Wochen später geht er wieder zum Haus des Lehrers. Nur ist der in der Zwischenzeit leider verstorben.

    Er notiert in sein Buch: "Hühnersuppe funktioniert beim Schmied, aber nicht beim Arzt."

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Die Anzahl grauer Haare korreliert mit der Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt.

    Ohne Mendelsche Randomisierung wäre die logische Konsequenz einfach die Haare abzuscheren.


    Studien muss man lesen lernen, das ist keine Hexerei sondern einfach ein geistiges Handwerk.


    LG

    Bul

  • Er notiert in sein Buch: "Hühnersuppe funktioniert beim Schmied, aber nicht beim Arzt."

    Du meinst "funktioniert nicht beim Lehrer"? Aber vom Prinzip her beschreibt dies genau das Problem. Lässt sich auch auf Homöopathie beziehen. Globuli schlucken hilft. Die Frage ist, ob auch "nichts machen" genauso hilfreich gewesen wäre. Denn wenn es dem eigenen Ehemann so richtig dreckig geht, rufen selbst eingefleischte Homöopathie-Heilpraktiker den klassischen Medizinmann mit "dem guten Stuff aus der chemisch-pharmazeutischen Hexenküche"... 🤪 Ich alles schon erlebt. 🙄

  • Nun ja, jede Seite für sich alleine ist nicht das gelbe vom Ei...die klassische Medizin hat ihre Grenzen, genau so wie Homöopathie usw.


    Wir setzen z.B. bei unserem Senior-Hund Notfallglobuli gegen Angst ein.

    Sprich bei Sturm und Silvester. Die Wirkung? Grandios - nach zwei mal 5 Kügelchen ist er die Ruhe selbst!

    Mach ich das gleiche mit der Chemiekeule - wird der Körper gelähmt aber der 'Geist' rennt auf Hochtouren und schiebt absolute Panik.

    Vergleichbar mit einem Wachkomapatienten also!


    Generell zu sagen das eine ist schlecht - das andere super....kritisch....


    Ich persönlich will eher die Ursache bekämpfen und somit das Problem lösen - Symptombekämpfung kann ich dann immer noch machen.

    Als Beispiel; wenn eine Person beinahe jeden Monat eine Blasenentzündung hat, damit zum Arzt geht und jedes mal mit Antibiotika behandelt wird....Damit ist aber das Problem nicht gelöst und keine Ursache behoben!


    Richtig oder falsch gibts eh nicht - jeder von uns ist anders drauf - zum Glück ;)

    Ich kam, ich sah, ich ähm...was war da noch :/