Absurde Idee oder spannende Alternativ? Einlagerung Wasser mit Bergkristallen

  • Zitat von Weltengänger;288395

    Ich habe mit mal das Buch von Emoto mit den Fotos von "besprochenem" Wasser angesehen. Das ist schon bemerkenswert und nicht naturwissenschaftlich erklärbar.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Masaru_Emoto


    Zitat:
    Emotos Annahmen stehen in erheblichem Widerspruch zu bestehenden Erkenntnissen der Wasserchemie und -physik. Insbesondere seine Methodik kann nach den für die Wissenschaft geltenden Qualitätsanforderungen nicht bestehen. Da sich seine vermeintlichen Erkenntnisse weder logisch noch empirisch nachvollziehen lassen, werden seine Ideen von der Fachwelt nicht ernst genommen.


    War klar, dass über kurz oder lang der Name dieses Scharlatans hier auftaucht. Fehlt nur noch der liebe Onkel Grander....

  • Hoi zäme


    Ich mag gerade nicht Löschen, also lasst bitte die Diskussion um Nutzen oder Nicht-Nutzen diverser "interessanter" Methoden.
    Als nächstes möchte ich lesen wie sich die Steine im Wasser gemacht haben. Also in frühestens 6 Monaten ;)


    Gruess, Anti

  • Zu den Bergkristallen. Wenn die bedampft sein sollten, dann müßte sich doch der Oberflächenwiderstand verändern, oder?
    Soweit ich weiß ist ein Berkristall nicht leitend, wenn er aber mit Silber bedampft ist, dann sollte ein Strom fließen.

  • Klar ist Silber ein guter Leiter und sicherlich ein besserer Leiter als Quarz. Wie Wikipedia sagt:
    [h=3]Piezoelektrizität[/h]Quarz zeigt einen starken piezoelektrischen Effekt senkrecht zur Prismenachse entlang der a-Achsen. Auf Druck oder Zug reagiert ein Quarzkristall mit einer elektrischen Polarisierung entlang der Kraftrichtung. Umgekehrt führt das Anlegen einer elektrischen Gleichspannung zu einer Dehnung oder Stauchung des Kristalls. Wird eine Wechselspannung mit geeigneter Frequenz angelegt, so kann der Kristall zu Resonanzschwingungen angeregt werden. Die Resonanzfrequenz ist dabei von der Geometrie (Form und Größe) des Kristalls abhängig. Aufgrund der Regelmäßigkeit und Genauigkeit dieser Schwingungen werden Schwingquarze in Quarzoszillatoren als Zeitbasis und Taktgeber für elektronische Schaltungen eingesetzt, zum Beispiel in Uhren, Computern, Geräten der Digitaltechnik und der Funktechnik.


    würde ich mit einer starken Abhängigkeit der elektrischen Eigenschaften von den Messbedingungen rechnen.

  • Da ich nicht die hellste Kerze auf der Torte bezüglich chemischer Fragen bin hier mal folgende Frage an inselbegabte Chemie-Wissende hier im Forum:


    Befragt man Wiki aus was Quarze bestehen, so erhält man folgende Antwort:


    "Quarz, auch Tiefquarz oder α-Quarz genannt, ist ein Mineral mit der chemischen Zusammensetzung SiO2 und trigonaler Symmetrie. Er ist die auf der Erdoberfläche stabile Form (Modifikation) des Siliciumdioxids und nach den Feldspaten das zweithäufigste Mineral der Erdkruste. Bei einer Temperatur von über 573 °C (unter einem Druck von 1 bar) geht Tiefquarz durch Änderung der Kristallstruktur in Hochquarz über.......Quarz ist eine sehr reine Verbindung und baut andere Elemente nur in Spuren ins Kristallgitter ein. Natürliche Quarze können zwischen 13 und 15.000 ppm (meist aber nur einige 100 ppm) Al3+, zwischen 9 und 1400 ppm Na+, zwischen 3 und 300 ppm K+, sowie geringere Mengen an Fe3+, Ti4+, P5+, H+ und Li+ enthalten.


    Der Einbau dieser Ionen erfolgt zumeist über einen gekoppelten Ersatz (Substitution) eines Si4+-Ions durch ein dreiwertiges und ein einwertiges Ion, so etwa Al3+ und Na+. Die Fremdionen werden sowohl auf den Si-Positionen im Gitter eingebaut wie auch auf ansonsten leeren Zwischengitterplätzen. Der Einbau von Eisen und Aluminium ist zusammen mit der Einwirkung von ionisierender Strahlung verantwortlich für die verschiedenen Farben der Quarzvarietäten."


    Nachdem beim Lesen einiger Teile dieses Textes bei mir schon teilweise Hirnareale wegen Nicht-Verständnisses abgeschaltet haben, konnte ich trotzdem mitnehmen: Bergkristall = Quarz = Hauptbestandteil Silliciumdioxid
    Fragt sich nun, was Silliciumdioxid ist und wie es sich verhält wenn man es in Wasser schmeißt. Dazu sagt Wiki:

    "Siliciumdioxid (häufig auch: Siliziumdioxid) ist eine Sammelbezeichnung für die Modifikationen der Oxide des Siliciums mit der Summenformel SiO2.
    Im deutschen Sprachraum wird, vorwiegend in der Kautschuk-Industrie, fälschlich für Siliciumdioxid die Bezeichnung Kieselsäure benutzt[6] oder in letzter Zeit auch das vom Angelsächsischen abgeleitete Silica. Nicht korrekt ist auch die Gleichsetzung von Siliciumdioxid mit Sand. Der Großteil der Sandvorkommen besteht allerdings aus Siliciumdioxid (Quarz), denn er ist nicht nur häufig, sondern auf Grund seiner Härte und seiner chemischen Widerständigkeit besonders verwitterungsbeständig. Siliciumdioxid ist der Hauptbestandteil aller Quarz-Gläser."


    Ok, als Chemie-Legastheniker nehme ich mit: Quarz = Siliziumdioxid = Großteil aus was auch Sand besteht. Sand hilft aber bekannter Weise nicht beim Haltbar-Machen von Wasser.


    Weiter sagt Wiki: "Die Löslichkeit von Siliciumdioxid in Wasser ist stark von der Modifikation beziehungsweise dem Ordnungsgrad des Siliciumdioxids abhängig. Bei dem kristallinen hochgeordneten Quarz liegt die Löslichkeit je nach Quelle bei 25 °C bei etwa 2,9 oder 6-11 mg SiO2 pro Liter Wasser"


    Was ich als Chemie-Honk nicht verstehe ist: Siliciumdioxid ist eine polymere Verbindung. Die reagiert mit Wasser nicht. Man kann SiO2 nur mit Flußsäure auflösen (SiO2 + 2 H2F2 => SiF4 + 2 H2O).


    Mir ist unklar was da bei Wiki mit der Löslichkeit gemeint ist. Kann mir das jemand erklären? Wie gesagt, als Polymerverbindung die nicht wasserlöslich ist sollte somit keine Kieselsäure entstehen (die eventuell die Haltbarkeit von Wasser verändern könnte und die Gleichung SiO2 + 2 H2O --> Si(OH)4 wäre falsch).


    Kann mir jemand mit mehr Chemie-Wissen helfen und mich aufklären? Bisher gilt für mich: Bergkristalle in Wasserkanister schmeißen ist genauso effektiv als wenn ich ne Hand voll Sand in den Kanister kippe.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.

  • Wie Radio Eriwan schon sagt, im Prinzip ...
    Es kommt viel auf die Kristallstruktur an, ob das Silliciumdioxid (in Sand, Quarz usw.) reagieren mag oder nicht. Siehe auch http://anorganik.chemie.vias.org/siliziumdioxid.html. Ein sehr kleiner Teil kann Wasser anlagern ("hydratisieren") und dann in Form von Kieselsäure (Si(OH)4) ins Wasser übergehen. Wie der Name schon andeutet, ist sie leicht sauer. Das heißt, wenn die Umgebung alkalisch ist, ist das SiO2 eher motiviert, sich in Kieselsäure umzuwandeln. AUch von Kieselsäure gibt es unterschiedliche Formen und Kristallstrukturen. Diese Formen unterscheiden sich unter anderem darin, wie stabil ihr Gitter ist. Wenn du sie nun lösen möchtest, musst du die Energie aufbringen, um sie aus dem Gitter herauszulösen. In Lösung haben sie allgemein eine höhere Entropie (also einen ungeordneteren Zustand. Jeder, der mal eine Werkstatt aufgeräumt hat, wird verstehen, wie es gemeint ist) und auch durch das Umgeben mit Wassermolekülen ("Hydratisierung") oder Lösungsmittelmolekülen ("Solvatisierung") kann Energie freiwerden. Manche Lösungsvorgänge sind auch endotherm (d.h. du musst Energie reinstecken, damit sie ablaufen).
    Wir reden hier also nicht nur über Chemie, sondern auch sehr viel über Physik.
    Wenn wir von einer Wechselwirkung der Oberfläche des Quarzes mit Wassermolekülen und Ionen im Wasser ausgehen (allgemein sind Natrium, Kalium, Calcium, Chlorid, Carbonat immer drin, wenn du kein Destwasser oder Umkehrosmosewasser dazugegeben hast, gegebenenfalls auch noch andere), dann haben wir an der Oberfläche und den Poren des Kristalls unter Umständen kleine Reaktionsräume geschaffen. Das wird bei der amorphen Struktur des Sandes im Allgemeinen deutlich weniger oder gar nicht der Fall sein.

  • Seht ihr, und genau das ist das Problem. Der Thread ist vollkommen sinnfrei. Wissenschaftlich werdet ihr keine Erklärung finden, warum ein Bergkristall Wasser haltbar machen soll. Das haben schon andere Versucht deren täglich Brot die Wasserchemie ist.


    Trotzdem werden wir das Versuchsergebnis des Threaderstellers präsentiert bekommen und egal wie das Ergebnis ist, es ist völlig belanglos weil der Versuch die notwendigen Voraussetzungen nicht einhält um daraus eine wissenschaftlich fundierte Aussage ableiten zu können.


    Letztlich werden die einen weiter daran glauben und die anderen weiter daran zweifeln. Genau so funktioniert der ganze Esoterik Holler...


    ...so, ich muss jetzt den Rosenquarz für mein Handy entladen gehen...:tease:

  • Soo, lang ist her....


    ...jetzt bin ich aber mal gespannt, was aus dem Wasser mit den eingelegten Bergkristallen geworden ist.... ???


    In der Naturheilkunde gibt es einige Beispiele dafür, dass gewisse Steine helfen

    (sollen) Krankheiten zu lindern.

    Auch gibt es Marmorplatten (Carraramarmor), die Trinkwasser "positiv" konditionieren sollen (Schwingungs- / Drehrichtungen von Molekülen).


    Das Beispiel von Weltengänger mit der Mikrowelle aus Beitrag 20 erstaunt mich deshalb nicht, da die Mikrowelle gerichtetete / geordnete Schwingungen vollkommen "durcheinander" bringt. Viele Naturheilkundler sprechen sich auch gegen in der Mikrowelle bereitetes Essen aus.


    In diesem Zusammenhang finde ich es wirklich fantastisch, was z.B. mit Bioresonazgeräten in der Naturheilpraxis so alles analysiert / bewirkt werden kann.


    Auch lassen sich mit der homeopathischen Medizin gute Erfolge erzielen.

    Und das mit Konzentrationen von Wirkstoffen in der Richtung "einmal ins Meer gepinkelt" mit D1000 und so .... ;)


    Die klassische Medizin mit der "Chemie Keule" mag ggf. schneller wirken, aber oftmals auch mit diversen Nebenwirkungen .... Manchmal knn auch nur die Chemie Keule der klassischen Medizin helfen.


    Ich glaube aber kaum, dass wir sämtliche Wirkungsweisen von Krankheiten und von Heilkräften grundsätzlich komplett verstehen und nachvollziehen können....


    Gruss, Udo

  • Soo, lang ist her....


    ...jetzt bin ich aber mal gespannt, was aus dem Wasser mit den eingelegten Bergkristallen geworden ist.... ???

    [...]

    Ob da vom Threadersteller noch was kommt...? Denn in Sperbers Profil steht:

    Letzte Aktivität 2. Februar 2017

  • das mit dem Bergkristall funktioniert schon, muss aber bei Vollmond von einer Jungfrau eingelegt werden. Sollte eigentlich bekannt sein..

  • Dann könnten ja beide zusammen den bergkristall ins Wasser legen, eine Formel sprechen und den Behälter schütteln um die Kräfte zu potenzieren. Rühren würde die Wirkung zu nichte machen.

    Deshalb läst James Bond auch immer sein Getränk schütteln und nicht rühren, er will den Alkohol potenzieren....