Gesetzliche Rente und Altersvorsorge

  • Zitat von xsurvivor;314169

    Geld ist heute der Joker - nichts anderes.


    Wenn Du damit die Papierschnippsel in Deinem Kopfkissen oder Dein "Guthaben" auf dem elektronischen Bankkonto meinst, dann sehe ich für Deine "Vorsorge" rabenschwarz. Denn genau solches "Geld" ist mit einem simplen Tastenklick gar nichts mehr wert. Ich hab noch von meinen Großeltern eben solche Papierschnippsel mit zum Teil drei Aufwertungs-Stempeln in der Schublade liegen. Bin laut den Schnippseln mehrfacher Millionär.


    Sorry, aber da haben wir wohl zu unterschiedliche Ansichten. Bleib Du bei Deinem "Geld", ich behalte mein Häuschen und wir hoffen beide, dass wir nie in die Verlegenheit kommen herauszufinden, wen es beim SHTF besser getroffen hat :-)

  • Zitat von Dröhnerich;314283

    Noch ein paar Zitate zum Thema:

    (...)


    Hierher passt noch
    "Jeder Fehler ist unglaublich dumm, nämlich wenn andere ihn begehen" (Lichtenberg)

  • Habe festgestellt, dass mein ETF Sparplan in einer Krise wie der diesjährigen ein zu wenig Flexibilität bietet. Ich wollte im März kräftig einkaufen, aber das ließ sich bei meinem Konstrukt nicht zeitnah umsetzen. Dass die Banken teilweise für genau solche Sachen geschlossen hatten hat die sache nicht vereinfacht. Hab also eine weitere gute Chnace am aktienmarkt zumindest nicht so ausgenutzt wie ich das wollte, ich hab da offensichtlich kein gutes Händchen.


    Hab mir mittlerweile mal die Rendite für meine bAV durchgerechnet, basierend auf dem mit/ohne Szenario basirend auf Nettowerten. Die künftige Versteuerung und den Wertverlust an RP in der GRV kann man natürlich nur abschätzen.

    Wenn ich 85 werde liegt die Rendite bei ca. 0,5%, wenn ich 90 werde bei sage und schreibe 1,4%. Da muss aber alles fein bis 67 durchlaufen.


    Ansonsten habe ich beschlossen, dass mir Zeit heute auch wichtig ist und verhandle für 2021 und später über Teilzeitmodelle, die es mir erlauben, meine Urlaube deutlich auszudehnen. Ist aber noch nicht in Sack und Tüten, wenn es so kommt wirkt sich das logischerweise nicht nur etwas auf auf die Rentenpunkte,sondern auch stark überproportional auf die Sparrate aus, das muss man halt berücksichtigen. Erscheint mir aber aktuell für mich erstrebenswerter als die Frühverrentung durch ein möglichst großes Aktiendepot erzwingen zu wollen.


    Bzgl der Immobilien hab ich jetzt einen interessanten Fall in der eigenen Familie, meine Schwester und ihr Mann und zwei kleine Kinder.


    Die beiden haben sich vor ein paar Jahren eine Eigentumswohnung in der Stadt für 650k€ geleistet, nachdem sie einige Jahre in einer winzigen Bude zur Miete hausten. Quasi von einem Extrem ins andere.


    Das Eigenkapital hat meine Schwester mitgebracht von unseren Eltern, die sehr hohe Tilgungsrate kam von ihrem Mann, als Pilot verdient der ja extrem gut. Pilot? Ups.


    Tja, jetzt muss man mal schauen. Noch ist das nicht akut und da sind auch Reserven drin, aber langfristig kann meine Schwester alleine mit ihrem Job (auch in Vollzeit) die Raten schlichtweg nicht tragen und als Pilot bist Du halt darauf angewiesen, dass es Deinen Job dauerhaft gibt und zwar bei einem gut zahlenden Arbeitgeber und nicht bei Ryanair & Co. Mal eben so einen anderen Beruf mit vergleichbarem Gehalt zu finden ist nahezu ausgeschlossen.


    Gut, notfalls muss man halt verkaufen, momentan trotz übler Kaufnebenkosten wahrscheinlich sogar ohne riesen Verlust, aber man sieht, wie sehr das dann oft davon abhängt, dass auch alle Parameter weiter passen.


    Im Grunde ist eine Immobilie für die meisten normalen Leute ein stark mit Fremdkapital gehebeltes "Investment" in ein Konsumgut (Eigennutzung), bei dem man hofft, dass für viele Jahre alles gut geht.

    In anderen Anlagebereichen würde man sich so ein Investment auf Kredit eher nicht zutrauen.

  • Habe festgestellt, dass mein ETF Sparplan in einer Krise wie der diesjährigen ein zu wenig Flexibilität bietet. Ich wollte im März kräftig einkaufen, aber das ließ sich bei meinem Konstrukt nicht zeitnah umsetzen.


    Da hat nicht mal Gold und Silber funktioniert.

    Als die Preise im Keller waren, konnte keiner Liefern (oder nur zu Wucher-Aufschlägen irgendwann mal) oder die Online-Shops waren gleich zu.

  • Ich habe am Tiefpunkt nochmal zugekauft, zwar keinen ETF, sondern eine Einzelaktie, und auch nicht in einem Volumen, das mir seitdem gewaltige Spekulationsgewinne verschafft hat, aber grundsätzlich hat das technisch funktioniert.


    Verstehe aber das Problem. Bei mir stände seit gut einem Monat eine Edelmetall-Tranche an, aber zu den Preisen habe ich absolut keine Lust.

  • Da hat nicht mal Gold und Silber funktioniert.

    Als die Preise im Keller waren, konnte keiner Liefern (oder nur zu Wucher-Aufschlägen irgendwann mal) oder die Online-Shops waren gleich zu.

    Derzeit ist Platin spottbillig. Dazu "nur" 16% MWSt. Meiner Einschätzung nach (allerdings liege ich bei Finanzdingen oft daneben) mit langfristig enormem Steigerungspotenzial.


    Allerdings in physischer Form praktisch schlichtweg nicht zu kaufen oder wenn dann nur mit erheblichen Aufschlag.

  • Klingt gut.


    Hättest Du allerdings die 150.000DM Eigenkapital in 1991in durchschnittliche DAX Aktien gesteckt und die einfach liegen gelassen bzw. die Dividenden weiter investiert (also das was heute ein thessaurierender ETF vollautomatisch für 0,09% Gebühren pro Jahr macht), dann wären bis 2017 daraus über 600.000 Euro geworden (ggf. abzgl. Steuern).


    Hättest Du wie beim Hauskauf auf Kredit gehebelt 312.000 DM in Aktien gesteckt wären daraus heute 1,3 Mio Euro geworden (abzgl. der Rückzahlungen für den Kredit und natürlich die Mietzahlungen vs. Ratenzahlung beim Hauskauf)


    ---


    Entgegen meiner Überlegungen aus 2017 habe ich das mit dem Immobilienkauf bleiben lassen.


    Meine Kaltmiete ist immer noch dieselbe. Um die vielleicht 4.000 Euro jährlichen Mehrkosten für die Miete gegenüber einer Eigentumswohnung zu finanzieren genügt alternativ ein Aktiendepot von 120.000 Euro.

    Das berückichtigt bereits die Inflation und das sequentielle Entnahmerisiko bei schwankenden Börsenkursen. Ich habe das mit dem DAX ab 1969 durchgerechnet, da waren erstmal 12 magere Börsenjahre ganz am Anfang, also eine ziemlich böse und pessimistische Betrachtung


    Dabei hat man stets die volle Flexibilität. Nachteil ist, dass der Staat diese Renditen besteuert, während das Wohnen im Eigenheim hierzulande steuerfrei ist. (in der Schweiz sieht das anders aus). Außerdem muss man den schwankenden Depotwert psychologisch verkraften können. Ob man das kann weiß man im Voraus nicht. Im Beispiel oben wäre das Depot nach 12 Jahren auf 48.000 Euro geschmolzen (also nur noch 10fache jährliche Entnahmerate, wäre ich da auf das Geld angewiesen gewesen hätte ich wohl arge Panik geschoben), dann wäre das Depot bis vor dem Dot Com Crash trotz ständiger Entnahmen wieder auf 230.000 Euro geklettert, drei Jahre später auf 82.000 Euro abgestürzt um am Ende nach 50 Jahren bei 141.000 Euro zu landen (bei jährlichen Entnahmen von ca. 8600 Euro wegen der Inflation).


    Hätte man hingegen zu einem sehr guten/glücklichen Zeitpunkt angefangen (1981), dann hätte man 2017 nach 36 Jahren mit seinem Depot bereits die 4 Millionen Euro gerissen, obwohl man daraus Jahr für Jahr die Mietmehrkosten entnommen hätte. Damit hätte man dann als Rentner in diesem Fall nicht nur das Wohnen finanziert sondern auch noch die Haushaltshilfe und die Kreuzfahrten mit dazu.


    Man kann darüber streiten ob das Risiko des Versagens beim Hauskauf oder mit dem exakt durchschnittlichen Aktiendepot größer ist, allerdings halte ich die Chancen am Aktienmarkt für größer.

    Ich hab jetzt extra keinen S&P500 genommen oder gar den NASDAQ, um das besonders spektakulär zu rechnen, sondern den im Vergleich eher öden DAX. (performance Index)


    Ich investiere heute auch nur ganz stupide in den weltweiten Aktien Querschnitt, weil ich keine Ahnung habe, welche Aktien in Zukunft gut sein werden und welche nicht. Mal schauen, was kommt und was ich sage, wenn jetzt erstmal 12 schlechte Jahre kommen


    MfG

  • Wobei deine gute Situation nur solange funktioniert


    - wie Dein Vermieter nicht weiterverkauft und der neue ein sehr aktiver Mietenmanager oder sogar Projektentwickler ist

    - dein jetziger Vermieter, der ja die Miete anscheinend die letzten Jahre nie erhöht hat, lange lebt

    - Ihr in deiner Wohnregion keinen überproportionalen Wohnungsmangel habt, der irgendwann zu zwangsweisen Marktdynamiken führt


    Ich drücke dir die Daumen, dass das noch lange so anhält!


    Beim Thema Immo vs. Aktie&Miete bin ich raus, da das Thema grundsätzlich auch ein sehr emotionales ist.


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    Voll Recht gebe ich dir beim Thema Emotionen. Ich empfehle generell die Blogbeiträge von Dr. Gerd Kommer, hier spielen harte Zahlen die Rolle, die oftmals von Emotionen zunichte gemacht werden.


    Beispielsweise hier, auch sehr unterhaltsam:


    https://www.gerd-kommer-invest.de/die-beste-aktie-der-welt/


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    Wir machen beides, während der Cashflow in den Hauskredit (kein Zinsänderungsrisiko mehr) als "Rentensparplan (Anleihen)" gilt durch die Zinsersparnis und dafür das Aktiendepot (nur ETFs) aggressiv gewichtet ist.


    Das neueste Einzel"investment" ist die PV-Anlage mit Speicher (der macht die monetäre Rendite zunichte, aber das ist bewusst so in Kauf genommen), wenn die fertig ist, kommt die in einen anderen Thread.


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    Was mich umtreibt, dass immer mehr Versicherungen Leistungen kürzen oder kritische Kennziffern erreichen. Das kann über Jahre einen massiven Breiteneffekt geben (z. B. die Angestellten im ÖD mit ihren ZVKen).



    Grüße

  • Man muss immer die Einzelfälle betrachten.


    Ich wohne jetzt seit 2011 in der Wohnung. Damals wurde bei der Neuvermietung die Kaltmiete um 5 Euro/Monat angehoben.


    Der Vermieter hat tatsächlich die Wohnung vor ca. 5 Jahren an die deutsche Wohnen verkauft.


    Vor 2 Jahren flatterte eine Mieterhöhung um 50€/Monat ins Haus mit Verweis auf die gehobene Ausstattung und den Mietspiegel. Ich habe dann unter Vorbehalt zugestimmt und um eine Termiinvereinbarung gebeten, den gehobenen Standard so wie beschieben herzustellen. Bisher hat sich keiner gemeldet, auch die Miete ist immer noch wie in 2011.


    Ich rechne nicht, dass es ewig so bleibt, auch mit 100€ mehr im Monat wäre die Miete noch günstiger als kaufen.


    In meiner Wohngegend haben die Miet- und vor allem die Verkaufspreise sehr deutlich angezogen.

    Ich würde die Wohnentscheidung weniger an Renditerwartungen fest machen (ist eh schwer zu prognostizieren), sondern vor allem als Konsum und Lifestyle Entscheidung betrachten.

    MÖCHTE ich denn ein einer eigenen Immobilie leben und meine Wochenenden damit verbringen, daran zu arbeiten? Für die einen ist das toll, ich bin froh, wenn ich mich um nichts kümmern muss.


    Bin ich mir relativ sicher, mit den Leuten mit denen ich die Immobilie bewohne länger zusammen zu leben? Fühle ich mich mit der Verschuldung wohl? Führe ich ein "gesetztes" Leben , oder bin ich eher der Nomade, freiwillig oder durch die Arbeitswelt erzwungen?


    Hier geht es mir vor allem um die finanzielle Situation im Alter. Da stellt sich die Frage, ob die Immobilie, die man in jungen Jahren erwirbt auch im Alter tauglich ist, sei es von Standort, Ausstattung, Größe, laufenden Kosten, usw...


    Klar kann man verkaufen und neu kaufen, aber auch das kostet Geld und viel Aufwand. Die meisten scheuen das dann doch.

  • Wenn ich kein Eigenheim besitzen würde, müsste ich mindestens die Hälfte meiner Rente für eine Wohnung entsprechender Größe löhnen. Außerdem hätte ich nicht die Freiheit zu tun und zu lassen was ich gerne möchte und müsste mich einem Vertrag oder einer Wohngemeinschaft unterordnen. Auch wenn ich monatlich einen gewissen Betrag für nötige Reparaturen am Haus oder auf dem Grundstück zurück legen muss, so bleibt mir unter dem Strich mehr Geld zum Leben übrig.

    Das ermöglicht es mir sogar meine Eltern in der kleinen Einliegerwohnung mietfrei wohnen zu lassen. Auch sie haben keine hohe Rente und gehen auf die 80 zu. Wenn diese Wohnung später mal frei wird ziehen wir uns dahin aufs Altenteil zurück und überlassen unserem Sohn die größere Wohnung.

    Wenn ich jetzt noch meine Werkstatt, die große Garage, die zwei überdachten Stellplätze für die Autos und den Wohnwagenunterstand mit einrechne, sehe ich mich hier in einem großen Plus das mit keiner eventuellen Rendite aus irgendwelchen Geldgeschäften aufzurechnen ist.

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Bei so einer "Traum-Situation" wie bei Miesegrau wäre für mich die Sache vermutlich auch klar.


    Aber so bin ich in meiner Mietwohnung zufrieden, habe einen Sitzplatz mit mehr Grünfläche/Rasen als mancher der Besitzer der neuen Einfamilienhäuser hier in der Gegend...

    Ich bin Hobbymässig seit 20 Jahren "Börsen-affin" und mache da mit sehr Konservativem Ansatz (Stichworte: Value-Investor, Buy+Hold, Dividenden, BlueChips ) in den letzten 20 Jahren ca >10% pro Jahr Netto (nach Gebühren+Steuern). Und durch die Dividendenwerte "sprudelt" das passive Einkommen stetig und steigend...

    Ich hab mir mal ausgerechnet, dass ich, wenn ich meine jetzige Mietwohnung kaufen würde (war mal kurz ein Thema), Geld verlieren würde. Ich hätte damals die Wohnung ziemlich genau mit meinem Börsenvermögen abbezahlen/kaufen können.

    Keine Miete mehr, dafür auch kein Börseneinkommen (+auch ein Hobby weniger..). So gesehen wäre es für mich im Rückblick ein sehr teures "Vergnügen" gewesen. Ausser, ich hätte die Wohnung belehnt und hätte so indirekt mit dem Geld der Bank meine Börsengeschäfte, "auf pump", weiterhin getätigt. Das wäre zwar jetzt im Rückblick sehr lukrativ gewesen, aber nicht mit meinem sehr konservativen Ansatz vereinbar und ich hätte unter dem Strich "nicht mehr so ruhig geschlafen"...


    Aber wie gesagt, bei dem Gesamtpacket a la Miesegrau mit Werkstatt, Garage, Schuppen, Einliegerwohnung usw wäre das natürlich viel interessanter (weil da auch noch viele immaterielle Werte dazu kommen) als ein "steriler" Einfamilienhausneubau oder gar eine Eigentumswohnung welche dann beide in der Regel eben "Null" immatierielle Werte als "Bonus" zu bieten haben.


    So bleibe ich für mich bei der grossen Erdgeschosswohnung, mit grossem Sitzplatz/Rasen davor, angrenzend an eine sehr grosse Kuhweide, mit einer Ecke mit beachtlichen Altbestand an Hochstammobstbäumen (ca 40 Stk) drin...


    Pauschal kann die ganze Immobilien/Finanzfrage meines Erachtens nicht beurteilt werden...


    Gruss

    Canelo

    2 Mal editiert, zuletzt von canelo_N ()

  • Wobei es dabei auch wieder auf die örtlichen Immobilienpreise ankommt...

    Wenn ich daran denke dass mein Vater in D für den Preis eines Tiefgaragenplatzes in der CH gleich ein ganzes Haus bekommen hat...

    Die grösste Verwundbarkeit ist die Unwissenheit - Sun Tsu

  • So ein Traum-Anwesen wie von Miesegrau ist hier unbezahlbar...


    Hier liegen die Quadratmeterpreise um 700€, sofern man sich ein Grundstück in eher mäßiger Wohngegend direkt an der Bahnlinie "gönnt". In etwas besserer (nicht bester!) Lage ist man schon beinahe vierstellig oder teilweise sogar drüber.


    Ne halbe Million für 500-600m2 Wiese ist hier schon eher die Regel als die Ausnahme.


    Beispiel: auf meinem Arbeitsweg komme ich an einer Baustelle vorbei, bei der ein Mehrfamilienhaus mit elf Parteien gebaut wird. Die Wohnungen sind schon jetzt zu kaufen, eine Wohnung im EG, 3 Zimmer, ca 75m2, ohne Balkon, Terrasse oder sowas, nach Nordosten raus, gibts für 485tsd Euro. Stellplatz geht extra. Ach ja, das ist hier noch günstig, die Wohnungen waren innert drei Wochen verkauft.


    Da bleib ich doch lieber in meiner gemütlichen Mietwohnung mit Terrasse, Garten, Garage....

    Himihergottzagramentzefixallelujamilextamarschscheissglumpfaregtz

  • Traum-Anwesen

    Das wohl eher nicht. Hab ne baufällige Hütte auf 430 Quadratmetern Land gekauft und unter hartem körperlichen Einsatz saniert. War ein hartes Stück Arbeit, aber ich konnte mir eben kein besseres Haus leisten. Dafür war die monatliche Rate niedrig und ich war nach knapp 17 Jahren mit dem Abzahlen fertig. Aber wir wollten eben etwas Eigenes und anders war es nicht machbar.

    Die Hütte ist nicht sehr groß, dafür ist die Gegend in Dorfrandlage einfach herrlich. Die Forellen schwimmen fast direkt an der Haustür vorbei und der Blick geht weit über Land bis in die hessischen Hügel. Bald kann ich zwei kleine Gärten direkt am Bach kaufen, die ich schon länger kostenfrei nutzen darf. Eine besonders nette Foristin hat letztens hier ihren Urlaub mit Wohnmobil auf Nachbars großer Wiese verbracht und hat sich augenscheinlich hier auch sehr wohl gefühlt.

    War ist das man hier bewohnbare Häuser ab 50000 € bekommt, sanierungsbedürftig auch preiswerter. Als ich damals gekauft hatte waren die Preise noch höher. Aber egal - meins ist meins.

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Wie unsicher dies alles ist, hat man ja in den letzten Monaten sehen können.

    Da nützen keine Fluchtideen, kein SO/Ferienhaus in einem andern Bundesland oder gar in S usw.

    Da nützt nur was Du hast, kannst und im 5km-Umkreis. Papiergeld bringt evtl. gar nichts, Gold und Silber kann man nicht sinnvoll essen...

    An der Kennzeichenbefestigung erkennt man die Ernsthaftigkeit eines Offroaders...