Blasrohr

  • Die Eingeborenen in Nordamerika habe ich immer schon mit Pfeil und Bogen in Verbindung gebracht.
    Die Cherokee haben jedoch zur Jagd auch Blasrohre verwendet.


    Dabei ist, wie ich finde, beachtlich, daß auf Giftpfeile verzichtet wurde.
    Die Indianer hatten Bedenken, da Kleintiere gejagt wurden, daß das Gift auf das Fleisch der Beutetiere übergeht.


    https://www.youtube.com/watch?v=78YBQvbYqlI

  • Nein. Es sei denn du möchtest von Mäusen oder Spatzen leben. Ich übe gelegentlich mit meiner alten Diana Luftpistole auf sehr kleine Ziele in unterschiedlichen Entfernungen. Für eine Amsel auf 10 Meter dürfte es schon reichen, für mehr aber auch nicht. Fünf gut gestellte Schlagfallen schießen mehr als jedes Gewehr, sagt eine alte Trapperweisheit.;)

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Für Hasen nimm einen sogenannten "Hasenstock" im Prinzip ein primitiver Bumerang.

    :):thumbup: bei selbigen handelt es sich um einen mehr oder minder leicht gebogenes Aststück das etwas auf Form (Profil) gebracht wurde und dafür gedacht ist nach kleinerem Jagdwild (Hasen und so) geworfen zu werden oder auch der "Highland Rabbit Stick" als eher eine Jagdwurfkeule.


    Wenn man googelt, findet man solche Wurfhölzer auf der ganzen Welt verteilt. Unter "Rabbit Stick" kommt man auf die Versionen aus Nordamerika. "Wurfholz & Jagt" alleine führt unter anderem zu altägyptischen Treffern und unter der Bezeichnung Kylie wird man in Australien fündig.


    Es handelt sich also um ein Jagdwaffe deren Grundtypus extrem weit verbreitet war und sich daher als wohl sehr effektives Jagdgerät auszeichnet...

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • Noch vergessen: Funktioniert auch sehr gut gegen Tauben. Und mit zehn Tauben bist Du auch satt.


    Hab ich natürlich selber nie niemals nicht unter gar keinen Umständen jemals selber ausprobiert!

  • Und mit zehn Tauben bist Du auch satt.

    8| ZEHN ...wir haben hier dermaßen fette degenerierte StadtLuftRatten , da biste mit zwei Stück vollgefuttert und noch Reste fürn Hund übrig 8o

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    Gruß derSchü

  • Ihr habt wirklich das Gefühl, ihr könntet mit einem Blasrohr etwas erlegen?


    Bei der Jagd sehe ich ganz realistisch nur mit dem Jagdgewehr oder mit geschickt platzierten Drahtfallen eine Chance etwas zu erlegen.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Ihr habt wirklich das Gefühl, ihr könntet mit einem Blasrohr etwas erlegen?

    Nicht wirklich. Ein Blasrohr hat nicht genug Reichweite, oder ich nicht genug Puste. Es würde sich auch nur für kleinere Tiere eignen, zumindest glaube ich nicht das ein Wildschwein einfach nur umkippt wenn ich es anpuste.=O

  • ...zumindest glaube ich nicht das ein Wildschwein einfach nur umkippt wenn ich es anpuste.

    Naja, der Wolf hats ja zweimal geschafft bei den Schweinchen 8o


    “Ich werde husten und prusten und dir dein Haus zusammen pusten!”

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    Gruß derSchü

  • 1. Man kann die Spitze des mit dem Blasrohr verschickten Pfeils vorher imprägnieren, bei den südamerikanischen Indianern wurde dafür oft Curare verwendet.

    2. Üben, üben, üben. Dann klappts auch mit dem Anblasdruck. Glaub mir, ich bin Posaunist!

  • Du musst Dir mal die Blasrohre von Amazonas-Indianern angucken. Die trägst Du nicht im Rucksack.

    Und da hat Rüdiger Nehberg mal was drüber geschrieben: Du musst so nah ran, dass schon das Geräusch

    einer Kamera zu laut ist, um in die Nähe von Wild zu kommen.


    Du musst also nicht nur ein 3-Meter Rohr mit Dir rumtragen, und auf Zielscheiben üben, sondern

    wirklich jagen üben auf Wild mit einem erfahrenen Jäger. Dürfte in DACH eher schwierig sein :-)


    Außerdem bin ich jetzt kein Jurist, aber ich glaube, dass das hantieren mit richtig wirksamem Gift in Friedenszeiten stark reglementiert ist.


    Aber unmöglich ist es natürlich nicht, da hast Du recht ...

  • Blasrohre unterliegen in Deutschland nicht dem Waffengesetz und können somit selbst hergestellt oder unabhängig vom Alter und Erwerbsberechtigungen erworben werden.
    Blasrohre dürfen in Deutschland allerdings nicht zur Jagd verwendet werden.

  • Ich gestehe das ich so ein Ding habe. Verschießt Nadeln mit Plastikkäppchen und ist bis auf ca. 10 Meter bei entsprechender Übung genau. Allerdings habe ich es schon ewig nicht mehr benutzt. Eigentlich schade, regelmäßiges Training mit so einem Gerät steigert die Lungenfunktion. Für die Jagd ist es Aufgrund seines geringen Innendurchmessers und des geringen Gewichtes der Darts wohl eher nicht geeignet.


    Trotzdem...


    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Auch ich habe so ein Ding mit genau der gleichen Munition. Allerdings sehe ich das eher als ein Spielzeug an.


    Der Einwand mit dem Trainieren der Lunge wäre ein guter Grund, das Teil wieder mal zu benutzen.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-