EGS002 SINE WAVE INVERTER CIRCUIT

  • Hallo,


    diese recht interessante Treiberplatine hab ich neulich entdeckt: EGS002 Sinusoid Inverter Driver Board


    daraus/damit sollte sich doch recht einfach ein günstiger/leistungsfähiger Sinus Wechselrichter bauen lassen



    gibt es bei: https://www.amazon.de/s/ref=sr…4155&tag=httpswwwaustr-21



    und hier ein paar links zu dem Teil:


    https://www.egmicro.com/download/EGS002_manual_en.pdf

    https://manycircuits.blogspot.…ine-inverter-circuit.html



    was zum anschauen:




    so nun meine Frage(n):

    hat schon mal jemand von euch was mit dem Teil gemacht?

    wo könnte man an passende Trafos kommen?


    ich bin mal gespannt was ihr davon haltet.

    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • diese recht interessante Treiberplatine hab ich neulich entdeckt: EGS002 Sinusoid Inverter Driver Board


    daraus/damit sollte sich doch recht einfach ein günstiger/leistungsfähiger Sinus Wechselrichter bauen lassen

    Einfach ist relativ ... diese Platine erzeugt ein Sinus-PWM-Steuersignal. Die Leistungstransistoren + Kühlung + Trafo + Filter braucht man mindestens noch zusätzlich. Billiger als ein China-HF-Wechselrichter wird das eher nicht, dafür vielleicht besser und langlebiger.


    Einen Ringkerntrafo mit geringer Spannung aber hoher Leistung zu bekommen ist leider nicht so leicht. Über 600 VA habe ich für 24 V Batteriespannung standardmäßig noch nichts gefunden. Für 12 V Batteriespannung schauts noch schlechter aus. Man müsste eine Einzelanfertigung machen lassen, was die meisten Trafohersteller wohl schon anbieten, aber wird halt nicht ganz billig.


    Es gibt ein Projekt namens "OzInverter", das in australischen Foren entstanden ist. Die bauen sich recht große Wechselrichter selbst, anfangs mit Platinen von Powerjack, inzwischen mit EGS002. Die wickeln sich auch die Trafos selbst. Einige Infos und Links auf https://levivray.com/the-ozinverter.php - dort kann man auch eine gedruckte Dokumentation kaufen, wirklich übersichtlich ist die aber leider auch nicht.


    Ein paar EGS002-Platinen habe ich zwar rumliegen, gebaut habe ich leider aus Zeitgründen noch nichts damit, vielleicht wirds ja dieses Jahr was.

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas ()

  • Hallo "Canuck",


    zum Schweissen braucht man keine 230 V und auch keinen Sinus Inverter.

    Das geht auch mit einer 24 V Batterie....


    Grundsätzlich ist die Frage, wie sicher ist am Ende so ein Selbstbau Projekt ?

    Was kosten die "Brocken" ?


    Der Mensch der das Video gedreht hat, vergewaltigt da einen viel zu kleinen Akku. Der ist sehr bald in den "ewigen Jagdgründen".


    Es stellt sich mir die Frage, wie viele Oberwellen dieser Generator produziert und damit das gesamte HF Spektrum unbrauchbar macht...


    Wenn Du einen "Rein-Sinus" Inverter brauchst, ist das meistens für ein empfindliches elektronisches Gerät.


    So ein kleines Gerät braucht in der Regel aber keine 2 KW Leistung.


    Vor allem macht es Sinn sich mal anzusehen, wie viel Leistung dieser Inverter im Leerlauf aufnimmt.....


    In einer SHTF Situation hast Du in der Regel nicht endlos Leistung um einen sehr großen Akku wieder zu laden. Und der ist im nu leer....


    Und für einen 2 kW Inverter brauchst Du eine ordentliche Batteriebank !

    Da flieesen problemlos 100 A+ bei 24 V.


    Du solltest eine Batterie (bank) nicht über 20 ...50 % entladen, wenn Du damit eine ordentliche Zyklenzahl erreichen willst....


    Dann rechne mal wie viele Ah Du benötigst....


    Für die meisten Zwecke bist Du mit einem kleinen Inverter der (um) 300 Watt Klasse (der kurzzeitig auch so 600 Watt "kann") auch ganz gut beraten....


    Sowas bekommst Du von einer ordentlichen Firma (wie z.B. Victron) fix und fertig für recht wenig Geld und das "Ding" hält dann auch durch und ist Betriebssicher.


    https://www.ebay.de/itm/Phoeni…VUAAOSwRs5cG817:rk:6:pf:0


    Für dieses Geld bekommst Du keinen Trafo gewickelt.....


    Wenn Du Dich ernsthaft für eine Stromversorgung interessierst, sollten zu aller erst Deine Gedanken dahin gehen, was Du ohne Elektrizität (mit Pertroleum oder Benzin...) oder direkt aus 24 V oder 12 V betreiben kannst und dann nur den allerletzten Rest mit 230 V 50 Hz (Reinsinus) ...


    Gruss, Udo

  • Hallo,

    Es stellt sich mir die Frage, wie viele Oberwellen dieser Generator produziert und damit das gesamte HF Spektrum unbrauchbar macht...

    Zumindest dieser Satz in der Beschreibung (1. Link zum Datenblatt des EGS002) lässt nichts Gutes ahnen:

    "Shielding cable is required for connecting EGS002 driver board and

    LCD, otherwise inverter’s high voltage and high current environment will significantly interfere

    driver board’s operation."


    Aber dennoch ein interessantes Modul.


    Grüsse

    Tom

  • Zumindest dieser Satz in der Beschreibung (1. Link zum Datenblatt des EGS002) lässt nichts Gutes ahnen:

    "Shielding cable is required for connecting EGS002 driver board and

    LCD, otherwise inverter’s high voltage and high current environment will significantly interfere

    driver board’s operation."

    Das Ding steuert einen Pulswechselrichter, in dem u. U. mehrere 100 A Batteriestrom mit 23 kHz SPWM geschaltet werden. Dass da geschirmte Leitungen anzuraten sind, ist irgendwie logisch. Das liegt weniger am Board an sich, sondern an der Leistungselektronik drumrum.


    So ein Selbstbauwechselrichter wird nicht mehr Störungen erzeugen als ein vergleichbares Fertiggerät. Wenn man sich mit der Filterung der Ausgangsspannung etwas Mühe gibt, eher weniger. Die namhaften Hersteller haben teils gar keine.


    Das ganze betriebssicher aufzubauen, erscheint mir aber für große Leistungen nicht so einfach. Für die großen Ströme baucht man dicke Kabel, wie schließt man die an die Transistoren an? Das eigentlich richtige wären hier spezielle Hochstromleiterplatten, aber die sind unbezahlbar. So läufts halt auf irgendwelche Bastellösungen raus, die schnell mal Brandursache sein können, wenn man nicht genau weiß, was man tut. Beim OzInverter hätte man immerhin eine erprobte Vorlage.


    Größere Sinuswechselrichter braucht man halt dann, wenn man nicht nur einzelne Verbraucher versorgen will, sondern das ganze Haus. Kühl- und Gefriergeräte, Heizungspumpen usw. brauchen schon Sinus. Und Sinuswechselrichter sind ja heute nichts uptopisch teures mehr, sondern mehr oder weniger Standard in Inselanlagen.


    Rein vom Aufwand her gesehen macht ein Selbstbau größerer Wechselrichter wahrscheinlich keinen Sinn. Aus "Preppersicht" dürfte der entscheidende Vorteil sein, dass man einen selbstgebauten Wechselrichter auch selbst reparieren kann. Einen Schwung Transistoren und EGS002-Platinen kann man sich leicht auf Lager legen. Bei Fertiggeräten ist eine Reparatur aufgrund fehlender Schaltungsunterlagen, nicht verfügbarer Software für die Controller, Multilayerplatinen usw. heute oft nicht mehr möglich. Da müsste man sich komplette Ersatzgeräte auf Lager legen, was dann schon arg ins Geld geht.

  • Rein vom Aufwand her gesehen macht ein Selbstbau größerer Wechselrichter wahrscheinlich keinen Sinn. Aus "Preppersicht" dürfte der entscheidende Vorteil sein, dass man einen selbstgebauten Wechselrichter auch selbst reparieren kann. Einen Schwung Transistoren und EGS002-Platinen kann man sich leicht auf Lager legen.

    hallo Thomas,


    genau das war mein erster Gedanke als ich das EGS002 entdeckt habe. :thumbup:


    mal sehen was ich an Trafos in meinem Fundus habe, dann wirds halt ein mini Wechselrichter



    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • Hallo Thomas,


    Bei einem Wechselrichter gehört der Eingang und der Ausgang verblockt, sowie das ganze Gerät in ein Metallgehäuse eingebaut, das eine ordentliche HF Schirmung ermöglicht. Es gibt auch Geräte die auf solche überlagerten Oberwellen empfindlich reagieren (-> z. B. Heizungssteuerungen) .....


    Gerade Kühlschränke, Gefriertruhen und Heizungen haben lange Stillstandszeiten zwischen den einzelnen effektiven Betriebszeiten.


    Es ist daher sinnvoll Wechselrichter dafür einzusetzen, die einen sogenannten "Schlafmodus" zwischen den einzelnen Betriebszyklen ermöglichen, so dass die Leerlaufverluste (des Wechselrichters) minimiert werden.


    Ob das mit einem Kühlschrank und/oder einer Heizung allerdings richtig funktioniert, habe ich noch nicht ausprobiert.

    GGf. kann man den Wechselrichter mit einer Schaltuhr (mit eigener Batterie) periodisch an- und abschalten.


    Die (sinnvollen) Schaltsequenzen müsste man dann allerdings experimentell ermitteln, damit die Temperaturen energieeffizient aber trotzdem vernünftig gehalten werden können.


    Bei einer Kühltruhe ist es grundsätzlich sinnvoll ein Modell zu wählen, das eine sehr gute Isolierung hat und somit viele Tage die Temperatur (bei Stromausfall) halten kann (Gabs mal von Liebherr) .


    Es gibt auch große 12 / 24 V Kühlschranke / Truhen, die mit einer kleinen Solaranlage mit einer eigenen Pufferbatterie (ab ca. 100 Ah) betrieben werden können. Bei einer Neuanschaffung wäre das ggf. eine Überlegung wert (?) ....


    https://www.solarbag-shop.de/s…40-solar-kuhlschrank.html


    Schau Dir mal die Unterlagen an, die die Firma Victron ins Netzt gestellt hat zu einer unabhängigen Versorgung von Off-Grid Hütten und Tiny Houses.

    Da kann man eine Menge lernen und muss das Rad nicht neu erfinden.

    GGf. macht es sogar Sinn eine "intelligente Zentralkomponente" zu kaufen und zu versuchen die Peripherie (Solarzellen und Batterien) günstig dazu zu besorgen.

    Wenn man sowas sorgfältig prüft, kann man auch an gebrauchten Teilen durchaus noch Freunde haben.


    https://www.victronenergy.com


    Guckst Du mal unter Downloads "Broschüren" . Diese Seiten kann man auch auf "Sprache Deutsch" umstellen (ganz oben Rechts)


    Zum Thema Selbstau:


    Wenn man die Taktfrequenz solcher Wechselrichter heraufsetzt, kann man die Gewichte der Transformatoren deutlich reduzieren. Je niedriger die Arbeitsfrequenzen, je mehr "Blech" braucht man für die Transformatoren.

    In der Luftfahrt und bei militärischen Anwendungen wird hauptsächlich 400 Hz verwendet. Hier kann man schon einiges "abgucken" .


    Ein Schaltnetzteil mit hoher Taktfrequenz kommt mit sehr kleinen Transformatoren aus.


    Zum Thema Ausfall:


    Da gibt es eigentlich schon recht bekannte Regeln - die "Baby Mortage" - in der ersten Betriebszeit fällt was aus, dann gibt es eine lange Periode des konstanten Betriebs ohne Ausfall und dann ein "Alterungsausfall".


    Wenn das Thema "Ausfall" kritisch ist, wäre eine doppelte Auslegung ev. sinnvoll, oder das hinstellen eines Ersatzgeräts (wobei ein Gerät das nicht in Betrieb ist auch kaputt gehen kann (- > Elektrolytkondensatoren) .


    Victron z.B. baut auch Geräte die auf Schiffen eingesetzt werden, ich denke die liefern ev. auch einen "Reparatur Satz" mit Ersatzteilen die ggf. am meisten ausfallen - da ggf. mal nachfragen.


    Bis Ihr einen Wechselrichter in professioneller Qualität selbst gebaut habt, wird eine ganze Menge Zeit ins Land gehen....

    Es ist ggf. sinnvoller irgendwo einen Job zu machen und das Geld für den Kauf zu verdienen, an Stelle das Rad nochmals zu erfinden.....


    Es sei denn, Ihr habt Spaß am Basteln und Friemeln. Aber das muss dann auch richtig zu Ende entwickelt werden und betriebssicher sein !


    Aber: So eine Stromversorgung sollte für mich aber eigentlich zu 99% (oder so) reibungslos funktionieren.... sonst sind die Steaks in der Kühltruhe verdorben, bis ich das wieder repariert habe....


    Ich denke Ihr versteht, was ich damit sagen will ?

    Wie teuer ist der Inhalt einer Kühltruhe ?


    Guckt Euch auch mal auf dem Gebrauchtmarkt um, da gibt es mit ein bisschen Suchen sehr schöne Sachen.....


    Aber lasst die Finger von dem "Billigschrott"


    Just my 2 cents....


    Gruss, Udo

  • Bei einem Wechselrichter gehört der Eingang und der Ausgang verblockt, sowie das ganze Gerät in ein Metallgehäuse eingebaut, das eine ordentliche HF Schirmung ermöglicht.

    Tja, da ist wohl der Wunsch des Funkamateurs Vater des Gedankens. Tatsächlich haben große Wechselrichter wegen der notwendigen Lüftungsöffnungen keine dichten Metallgehäuse, auch die teuren von Victron oder Studer nicht. Und eine Filterung des Ausgangs ist bei den teuren Geräten teilweise auch nicht vorhanden. Natürlich erzeugen die Wechselrichter Störungen, aber scheinbar im erlaubten Rahmen. In Frequenzumrichtern in der Industrie gibt man sogar das SPWM-Signal direkt auf die Motorzuleitung. Die sollte dann eigentlich geschirmt sein, ist sie aber oft genug auch nicht.

    Es ist daher sinnvoll Wechselrichter dafür einzusetzen, die einen sogenannten "Schlafmodus" zwischen den einzelnen Betriebszyklen ermöglichen, so dass die Leerlaufverluste (des Wechselrichters) minimiert werden.


    Ob das mit einem Kühlschrank und/oder einer Heizung allerdings richtig funktioniert, habe ich noch nicht ausprobiert.

    Geht bei alten Kühlschränken, aber nicht bei neuen mit Elektronik.

    Schau Dir mal die Unterlagen an, die die Firma Victron ins Netzt gestellt hat zu einer unabhängigen Versorgung von Off-Grid Hütten und Tiny Houses.

    Da kann man eine Menge lernen und muss das Rad nicht neu erfinden.

    [..]

    Bis Ihr einen Wechselrichter in professioneller Qualität selbst gebaut habt, wird eine ganze Menge Zeit ins Land gehen....

    Es ist ggf. sinnvoller irgendwo einen Job zu machen und das Geld für den Kauf zu verdienen

    Kenne ich alles, ich habe mich bei meiner Anlage für Studer entscheiden, was ungefähr die gleiche Preisklasse ist.

    Trotzdem interessiert mich weiterhin der Selbstbau. Dabei geht es überhaupt nicht ums Geld, sondern um eine Reparaturmöglichkeit für eine langfristige Verfügbarkeit. Die Victron Geräte können i. d. R. nicht selbst repariert werden.

    Wenn man die Taktfrequenz solcher Wechselrichter heraufsetzt, kann man die Gewichte der Transformatoren deutlich reduzieren. Je niedriger die Arbeitsfrequenzen, je mehr "Blech" braucht man für die Transformatoren.

    Die guten Inselwechselrichter sind alle NF-Wechselrichter mit 50 Hz Trafo. HF-Wechselrichter haben zwar kleineren Trafo, aber andere Nachteile.

  • Hallo Thomas,


    Studer ist in der Tat auch eine gute Firma in Sachen Wechselrichter !


    Beschreib und zeig uns doch mal ein paar Bilder, was Du gebaut hast.

    Ich denke das findet ein relativ breites Interesse hier im Forum.


    Noch mal zum Selbstbau:


    Wenn ich da so drüber nachdenke müsste man doch eigentlich Trafos von alten (klassishen Trafo-) Schweissgeräten "rückwärts" für solche Wechselrichter nutzen können (?).

    Allerdings habe ich mich noch nicht damit beschäftigt welchen Spannungen diese Schweissgeräte in der originalen Sekundär Wicklung hatten.

    Ich habe sowas im Kopf dass das so um die 30 V als Größenordnung waren ....


    Mit einem alten Schweissgerät hätte man dann den teursten Teil (= Trafo) für einen Wechselrichter wohl abgedeckt, oder ?


    Ich habe allerdings gewisse Bedenken, ob der "Standard Prepper" hier überhaupt in der Lage ist so einen Wechselrichter selbst zu bauen und ggf. zu reparieren....


    Dazu kommt noch der Aufbau und die langfristige Instandhaltung /Erhalt einer dazu nötigen Batteriebank....



    Gruss, Udo

  • Größere Sinuswechselrichter braucht man halt dann, wenn man nicht nur einzelne Verbraucher versorgen will, sondern das ganze Haus. Kühl- und Gefriergeräte, Heizungspumpen usw. brauchen schon Sinus. Und Sinuswechselrichter sind ja heute nichts uptopisch teures mehr, sondern mehr oder weniger Standard in Inselanlagen.

    Warum brauche ich einen reinen Sinus für Kühlgeräte? Ich habe in meinem Womo einen kleinen Kühlschrank mit Gefrierfach. Laut Herstellerangaben hat er 90W wenn er läuft. Hin und wieder, wenn ich keinen Landstrom habe, läuft die Kiste über einen 24V 1500W Wechselrichter mit modifiziertem Sinus. Bis jetzt (2 Jahre) noch keine Probleme.


    Wenn ich den Kühlschrank nicht öffne, haben die zwei 125Ah Batterien nach einem Wochenende immer noch 12,2V mit eingeschaltetem Wechselrichter. Selbst wenn der Kompressor anläuft, bleibt der Lüfter des Wechselrichters aus, erst bei größerer Last steigt er dann ein.


    Bei Interesse stelle ich zum Wochenende ein paar Bilder ein. Inkl. Schaltplan vom prinzipiellen Aufbau und der Geräte.


    Gruß Heiko

  • Hallo,


    zuerst hatte ich gedacht das sich niemand für das Thema interessiert,

    is ja auch a wengerla sehr speziell :), aber es gibt anscheinend doch genug die sich dafür interessieren.


    :thumbup: find ich gut :thumbup:



    es muss ja ned gleich ein 10KW inverter werden. Wenn man versteht wie so ein Teil funktioniert und es notfalls auch selbst reparieren kann ist das bestimmt gut fürs "vorbereitet sein"


    Klar, das ist nicht jedermanns Sache sich mit Elektronik zu beschäftigen und dann den Lötkolben anzuheizen, aber schaden tuts ja auch ned sich hier etwas Wissen anzueignen.


    Selber bauen oder was fertiges kaufen - das kann dann jeder für sich selbst entscheiden.


    wenn mein Terrassenofen fertig ist werde ich mich mal an einen Inverter wagen


    Gruß, Mitch


    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • Warum brauche ich einen reinen Sinus für Kühlgeräte? Ich habe in meinem Womo einen kleinen Kühlschrank mit Gefrierfach. Laut Herstellerangaben hat er 90W wenn er läuft. Hin und wieder, wenn ich keinen Landstrom habe, läuft die Kiste über einen 24V 1500W Wechselrichter mit modifiziertem Sinus. Bis jetzt (2 Jahre) noch keine Probleme.

    Ob es in jedem Fall so sein muss, sei dahingestellt. Im allgemeinen wird ein Sinuswechselrichter empfohlen bzw. in meinem Fall auch in der Bedienungsanleitung vorgeschrieben. Das würde der Hersteller nicht tun, wenn es nicht schon zu Problemen gekommen wäre.


    Bei einem kleinen Campingkühlschrank ist die Frage, ob es überhaupt ein Kompressorkühlschrank ist und wenn ja welcher "Motortyp". Normale Kompressorkühlschränke gehören schon eher zu den problematischen Verbrauchern, die wenn etwas nicht stimmt einfach nicht anlaufen und dann überhitzen. Wenn das bei dir nicht passiert, ist das schon mal gut. Ob die Wicklungsisolation die steilen Flanken auf Dauer aushält, wird man nur im Langzeitbetrieb feststellen können.


    Früher oder später wird sich diese Frage eh erledigt haben, nachdem es die Steuerelektronik für Sinuswechselrichter für wenige Euro aus China gibt, macht es eigentlich keinen Sinn mehr, modifizierte Sinuswechselrichter herzustellen.

  • nur so nebenbei

    das wäre für mich ein prepping Kühlschrank: Steca PF 166-H oder PF 240-H


    wenn nur der Preis ned so … wäre ;(

    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • Der Trafo würde für 48 V Batteriespannung gehen. Für 24 V Batteriespannung bräuchtest du ca. 230/14V, für 12 V Batteriespannung ca. 230/7V.

  • Hi Thomas,


    danke für die Info,

    da muss ich doch nach einem 230/14V Trafo Ausschau halten, mein PV-System ist auf 24V ausgelegt.



    oder später mal mit 4 x 12V in reihe ausprobieren

    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh: