Das stille Örtchen

  • Bitte verzeiht, wenn es dieses Thema schon gibt, leider habe ich es in der Forensuche nicht gefunden.


    Ich mache mir Gedanken, um das menschliche Bedürfnis bei einem Stromausfall. Da ich von Technik nicht so viel Ahnung habe.


    Entweder Mülltüten, die man für das große Geschäft in die Schüssel spannt und danach dann raus nimmt (habe noch nicht das passende Format gefunden). Urin über eine Eimerlösung und dann in den Gulli? (wird ggf sehr schnell stinken)


    Oder: Brauchwasser in den Spülkasten und "normal" spülen.


    Wir haben eine Regentonne und ein Fluss ist auch in der Nähe. Nun die Frage, wenn die anderen Leute nicht ebenfalls spülen, funktioniert das dann noch, oder kommt die Suppe dann auch im Gulli und in der Toilette hoch, weil einfach nicht genug Wasser im Umlauf ist? Ich schätze bei vielen wird es wohl schon am Eimer und Seil scheitern, das Wasser aus dem Fluss zu holen, und wenn dann werden sie es wohl eher trinken wollen, als es ins Klo zu schütten...


    Alternativ ein Kompostklo. Wo ich nicht weiß wie genau das funktioniert und ob das machbar oder auch eher in der Kategorie: "sehr eklig" ist. Dixieklos und andere Plumsklos, wie das was wir im Schrebergarten hatten, als ich Kind war... hab ich nicht in guter Erinnerung und möchte ich, wenn möglich vermeiden.

  • Hallo scherbensaenger


    unter dem Begriff https://www.previval.org/f/ind…highlight=Komposttoilette findest du sehr viele Beiträge zum Thema


    ich geh mal davon aus (kein Strom) das wenn kein Wasser mehr aus der Leitung kommt und die Kläranlagen nicht mehr richtig funktionieren die Abwasserleitungen sehr schnell verstopfen und so keine normale Benutzung mehr möglich sein wird.


    das beste wird dann wirklich ein Kompostklo sein - da bin ich auch deiner Meinung


    da hab ich mal ein paar Infos zum Kompostklo zusammengetragen:

    14 Tage Stromausfall würde Euch das überhaupt ticken?


    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • Auf dem Land dürfte das kein allzugroßes Problem sein, aber in der Stadt, in einem Mietshaus kann sowas sehr unangenehm werden.


    Ich würde sagen: Eimer mit Deckel, Tüte rein, und vorallem etwas zum einstreuen. Z.B. Sand, Erde (kann sich auch der Stadtmensch besorgen), auch Katzenstreu ist geeignet.

    Wird in diesem Fall dann zu "Menschenstreu".:)

  • Katzenstreu ist auch mein Plan, aber Verbrennen kann ich mir höchstens vorstellen, wenn man das Gemisch vorher länger trocknet. Die Feuchtigkeit ist ja nicht weg, sondern nur im Material verteilt. Das dürfte nicht allzu gut brennen. Dann lieber im Garten vergraben, entweder an einer nicht genutzten Fläche oder, wenn man eine Mehrfelderwirtschaft betreibt, in der Brache.

  • Ich habe im Garten so eine Noteinrichtung installiert, bestehend aus einem Urinal mit angeschlossenem Sammelbehälter (der bei entsprechend regnerischer Wetterlage dann im Garten verrieselt werden kann, ginge notfalls auch im Park, auf Feld oder Wald, Transport dieses Kanisters auf dem Fahrrad ist möglich) und einem faltbaren Notklo aus Pappe (gekauft bei Globetrotter). Durch die Trennung wird die Geruchsbelästigung minimiert und der Sammelaufwand ist auch geringer, also das Pappklo hält länger. Sowas ist auch wohnungstauglich. Frau benutzt das Urinal mittels einer Pinkelhilfe ("Pibella"), die ich für den Outdoorbereich sowieso habe.

  • Genau zu diesem Zweck gibts beim Millitär, ich hab da früher selber mitgemacht, Klappspaten. :) In der Stadt allerdings nicht zu empfehlen.