COVID-19: News & Informationen

  • Naja, sie müssen ja quasi den Stecker ziehen was zwangsweise zum Tod führt, also töten sie sie auf gewisse Weise schon. Auf der anderen Seite versuchen sie das Leid durch Gabe von Medikamenten so weit wie möglich zu reduzieren, aus der Sicht ist das dann wieder Sterbebegleitung. Egal, wie man es sieht, schrecklich ist es in jedem Fall. In Spanien werden ebenfalls Intensivpatienten 75+ von den Beatmungsgeräten genommen um Platz für Jüngere zu schaffen, in Italien war man schon vor einiger Zeit bei 60+, keine Ahnung wie da der aktuelle Stand ist. Ich möchte jedenfalls nicht in der Haut der Person stecken, die über Tod und Leben entscheidend muss. Ich hoffe auch, dass unsere Maßnahmen bei uns hierzulande eine Triage verhindert.

  • Es ist defacto eine Sterbebegleitung und kein Töten. Aber das macht die Situation nicht einfacher.


    Machen wir uns nichts vor: Die aktuelle Krise kommt diese Tage bei uns an. Bis jetzt konnten wir aus der Ferne beobachten wie es in Italien zugeht. Nun wird es auch in Deutschland und Österreich ernst.


    Es werden viele Menschen sterben und daran kann man wenig ändern. Wichtig ist, die Kapazitäten für die Menschen einzusetzen die eine möglichst hohe Überlebenschance haben.


    Ich möchte nicht teil einer Ethikkommission sein die sowas entscheidet. Das muss eine unglaubliche Belastung sein.

  • +++ 15:47 Klöckner: Es gibt Personalengpässe im Lebensmittelhandel +++
    Teile der Ernährungsbranche haben nach den Worten von Agrarministerin Julia Klöckner mit fehlendem Personal zu kämpfen. Die Situation sei teils "sehr angespannt", sagte die Ministerin und nannte konkret Schlacht- und Zerlegebetriebe sowie Molkereien. Es fehlten Berufspendler aus Polen und Tschechien sowie Mitarbeiter, die Kinder zu Hause betreuen müssten oder krank seien. So würden im März etwa 30.000 zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht, im Mai sogar 80.000. Klöckner bekräftigte, dass Hamsterkäufe nicht notwendig seien. Es gebe keinen Grund, Lebensmittel zu horten, die "wenn man zu viel gekauft hat vom Aufbewahrungsschrank in die Tonne wandern", so Klöckner.

    "Personalengpässe im Lebensmittelhandel", aber gleichzeitig "Es gebe keinen Grund, Lebensmittel zu horten"...

    Die logische Kausalkette dazwischen erschließt sich mir nicht.

  • Es ist schon erstaunlich wie dynamisch sich die Fehleinschätzung selbst ad absurdum führen.

    Der gemeine Pöbel ist nun auch zu den Personen aufgestiegen, bei denen Masken helfen können.

    Nun werden neben Blumenerde auch Masken gehamstert.

  • So langsam aber ganz sicher werden die ganzen medizinisch/politischen spezial Experten von dem ganzen Senf den sie so verzapfen wieder eingeholt, göttlich :smiling_face_with_sunglasses:


    Gruß Frank

  • Hier ein Lagebericht über die Situation im Elsass. Die Rettungsdienste müssen Heimbewohner >80 Jahre, die beatmungspflichtig wären, töten. Kein Witz.

    ...

    • Patienten in Pflegeheimen, die älter als 80 Jahre und beatmungspflichtig wären, „erhalten eine schnelle Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmittel durch den Rettungsdienst“.


    (Quelle: Tagesspiegel vom 25.03.2020)


    Zwischen Töten und Sterbebegleitung gibt es schon einen Unterschied, auch wenn das nicht in die Moralvorstellung aller passt.


    Langsames Ersticken ist kein schöner Tod (wird auch gerne als Folter eingesetzt) und über die Folgen eines längeren Sauerstoffmangels möge sich jeder selber informieren.


    Ich (gehöre zu der Risikogruppe) habe vor einen Monat meine Patientenverfügung aktualisiert und hoffe das man sich im Ernstfall auch daran hält.

  • Wie bereits vermutet haben die US Amerikaner in kurzer Zeit die Italiener und auch die Chinesen bei den bekannten infizierten überholt.


    Weltweit nun mehr asl eine halbe Million bekannter infizierter, deutlich mehr als 20.000 Tote.


    Wobei es auch Stimmen gibt, die sagen, dass die Zahlen erheblich geschönt sind, z.B. in China, Italien oder auch Russland, wo die Leute nicht an Covid-19 sterben sondern an einer derzeit auftretenden zufälligen Häufung an Lungenentzündungen.


    Deutschland hat bisher angeblich 400.000 Tests gemacht und damit angeblich die meisten pro Kopf weltweit.


    UK hat bisher angeblich 100.000 Tests gemacht.


    Zahlen zu anderen Ländern konnte ich nicht finden.

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

  • Welch dynamische Entwicklung. Wer hätte das nur ahnen können?


    https://www.welt.de/vermischte…Atemmasken-zu-tragen.html


    "...Reinhardt appellierte zugleich nachdrücklich an alle Menschen, sich nur mit einfachen oder notfalls selbstgebastelten Masken zu schützen..."

    Die Frage ist, bin ich jetzt ein Sozialschwein, wenn ich meine FFP3 Masken trage? (die überwiegend alt sind, aber das sieht ja keiner)?


    Die kalifornischen Krankenhäuser hatten ein paar hunderttausend N95 Masken auf Lager, das hatten sie 2018 nach den Waldbränden als Vorschrift eingeführt.


    Die Saudis haben bei den Chinesen 900 Millionen FFP Masken bestellt.

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

  • [...]

    Zahlen zu anderen Ländern konnte ich nicht finden.

    Italien hat bisher, Stand 26.03., 17 Uhr, 361'060 Abstriche gemacht, der Tageszuwachs betrug +36'615 Abstriche.


    Die Frage ist, bin ich jetzt ein Sozialschwein, wenn ich meine FFP3 Masken trage? (die überwiegend alt sind, aber das sieht ja keiner)?

    Nein. Ich seh hier (mittlerweile) einige mit FFP2/3.


    Man darf ja nicht vergessen, dass die Masken auch in staubanfälligen Gewerbebetrieben - die jetzt zu sind - etc. genutzt werden/wurden, dafür war z.B. auch mein Bestand.

    BY/DE

    Si vis pacem, para bellum.

    Einmal editiert, zuletzt von Lunatiks ()

  • zum Thema Triage, was hier in D seit (vor-)gestern durch die Medien geht:


    ich denke die meisten hier im Forum kennen das eh, aber es sei gesagt triagiert wird JEDER PATIENT, der in eine Notaufnahme kommt, schon seit Jahren. Einfach damit man Leute richtig einschätzt und entsprechend ihres Zustandes schneller oder langsamer behandelt. Eine Triagierung ist selbst mit dieser Bezeichnung mittlerweile rechtlich vorgeschrieben um die Bezeichnung „Notaufnahme“ führen zu dürfen.

    Der Unterschied wäre hier bei einem Mangel an Kapazitäten zu entscheiden, wen man „gehen“ lässt.
    Und selbst das ist (natürlich nicht in einem Ausmaß wie jetzt in Italien oder so) auch durchaus im Regelbetrieb hin und wieder nötig. Leider, aber kommt vor.


    Also das, was in den Medien grad rumgeistert, wird etwas drastisch dargestellt.

  • "...

    Wie können wir die Epidemie kontrollieren, ohne den Lockdown zum Dauerzustand zu machen?

    Der folgende Vorschlag besteht aus drei Elementen:

    • 1. Smart Distancing
    • 2. Individuelle Vigilanz
    • 3. Deeskalierende Grenzkontrollen

    ..."



    https://www.zeit.de/wissen/ges…er-kekule/komplettansicht


    und unter anderem:


    "...

    Für Personen ohne besonderes Risiko genügen die bekannten Hygieneregeln und das konsequente Tragen einer einfachen OP-Maske, wenn der Zweimeterabstand nicht eingehalten werden kann. Die OP-Maske schützt in erster Linie andere für den Fall, dass deren Träger (möglicherweise unbemerkt) ansteckend ist. Zusätzlich bietet sie, entgegen anderslautenden Aussagen, auch einen gewissen Schutz für denjenigen, der die Maske trägt. Covid-19 wird hauptsächlich durch feine Tröpfchen übertragen, die beim Sprechen und Husten entstehen. Damit es zur Ansteckung kommt, müssen diese auf den Schleimhäuten von Augen, Nase oder Mund landen. Davor (und vor unbewussten Berührungen des Gesichts) schützt die OP-Maske, am besten zusammen mit einer einfachen Brille.

    Hongkong, das unmittelbar an die stark betroffene Provinz Guangdong grenzt, konnte wahrscheinlich durch diese einfachen Maßnahmen bislang eine schwere Epidemie verhindern..."


    Genau. Eine Maske hilft.


    Noch besser als eine simple OP Maske wäre natürlich eine FFP Maske (ohne Ventil).


    Da man diese aber nicht mehr Millionenfach bekommt und das was man noch bekommt dem medizinischen personal vorenthalten ist muss es jetzt halt eine Notlösung auch tun.

    Jetzt fehlt halt noch der Befehl von oben, dass so eine Maske bzw ein Provisorium in bestimmten Fällen getragen werden MUSS.


    MfG

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

    Einmal editiert, zuletzt von Cephalotus () aus folgendem Grund: Zitate kursiv.

  • Kein zielführender Inhalt im Beitrag

    Einmal editiert, zuletzt von Schlack ()

  • Die Frage ist, bin ich jetzt ein Sozialschwein, wenn ich meine FFP3 Masken trage? (die überwiegend alt sind, aber das sieht ja keiner)?

    .....

    Eine Bekannte brachte Gestern ihren Vater zum Arzt und wurde auf ihre FFP3 Maske sehr kritisch angesprochen (ihr Vater trug auch eine FFP3-Maske).


    Arzt:

    „Diese Masken sind nur für med. Personal bestimmt!“

    Fehlte nur noch „her damit“.


    Ihre ruhige Antwort:

    „A) Ich benutze diese Maske schon seit längerem ... beim Schleifen.

    B) Masken haben ein Ablaufdatum, Haltbarkeitsdatum … und das Ablaufdatum ist seit mehr als 3 Jahren überschritten. Daher dürften sie diese Masken aus arbeitsmedizinischer Sicht gar nicht verwenden.

    Somit ist das keine FFP3-Maske für Sie.“

    (Ob das stimmt?)


    Antwort vom Arzt:

    „Äh, stimmt … leider.

    Aber wir würden sie jetzt trotzdem tragen.

    Besser als das was wir haben.“


    Dann ging es etwas ruhiger weiter.

    bis dann - nutze die Zeit - Wissen schafft Zukunft - epwin - 6DPNC6RE - epwin02@web.de; :winking_face:

  • Würdest du bitte Pkt. 1 und vor allem Pkt. 2 mal erklären. Ich kann mir da grad nicht`s drunter vorstellen. Danke.

    Das steht im (guten und langen) Artikel. Ich möchte den nicht umfangreicher zitieren als nötig.


    https://www.zeit.de/wissen/ges…er-kekule/komplettansicht

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

  • Eine Bekannte brachte Gestern ihren Vater zum Arzt und wurde auf ihre FFP3 Maske sehr kritisch angesprochen (ihr Vater trug auch eine FFP3-Maske).

    Darauf wollte ich hinaus.


    Ich selbst weiß, woher ich meine Masken haben, aber für Dritte ist das eben nicht ersichtlich...


    Hab schon geschaut, auf meinen Masken steht das MHD nicht drauf. Vielleicht mal auf den Verpackungen, aber die hab ich nicht mehr und zwei meiner verbliebenen Masken sind ja tatsächlich aus diesem Jahr, das war eben der Neukauf Anfang Februar als die letzten Händler noch normale Preise hatten...

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

  • Seit gut 2 Wochen gibt es ja eine Studie darüber, wie lange das Virus auf Oberflächen infektiös ist.


    nejmc2004973_f1.jpg


    Gute 3 Tage auf Plastik, mit einer Halbwertzeit von ca. 7 Stunden.


    Daraus möchte ich nun Handlungsempfehlungen für dein Supermarkteinkauf ableiten, um mit möglichst wenig auf möglicht wenig kontaminierte Ware mit nach Hause zu bringen.


    • Direkt zur Eröffnung einkaufen - Zu dieser Zeit können nur die Supermarktmitarbeiter die Ware (die Luft) kontaminiert haben, die vor der Eröffnung im Laden sind. Je nach Öffnungszeiten war die Ware 6-10 Stunden ohne "Kundenkontakt"
    • Artikel aus zweiter und dritter Reihe kaufen - Die Artikel, die weiter hinten (unten) sind sind wahrscheinlich weniger kontaminiert als die vorderen (oberen)
    • Artikel bevorzugen, die in Kartons verpackt sind - Im Vergleicht zu Plastikverpackungen ein geringeres Risiko stark kontaminierte Artikel mit nach Hause zu nehmen
    • In Plastik verpackte Ware für 2-3 Tage an einem sicheren Ort lagern, bevor sie eingeräumt wird
    • Die Kontamination der Kleidung würde ich vernachlässigen - So lange mich keiner direkt anhustet bzw. anniest, sehe ich keine Möglichkeit, wie meine Kleidung stark kontaminiert werden kann. Nach max. 24 Stunden durchlüften sollte die Kleidung wieder sauber sein. Wie seht ihr diesen Punkt?
  • Aktuelle Spiegel-Titelmeldung: "Vertrauliche Regierungsstudie beschreibt Corona-Szenarien für Deutschland"


    "...In einem Worst-Case-Szenario beschreiben die Wissenschaftler, was passiert, wenn der Staat gegen die Corona-Epidemie nur wenig unternimmt, etwa nur Großveranstaltungen verbietet und Reisetätigkeiten einschränkt. Infolgedessen wären bald 70 Prozent der Bevölkerung infiziert, mehr als 80 Prozent der Intensivpatienten müssten von den Krankenhäusern abgewiesen werden, die Todeszahlen in Deutschland überstiegen die Millionengrenze..."


    Wow...man liest Tomas Pueyos Artikel (oder Forendiskussionen hier und anderswo) und macht daraus eine "vertrauliche Regierungsstudie".


    Dabei pfeifen das doch die Spatzen seit Tagen von den Dächern:

    überlastetes Gesundheitssystem (als Folge von "keine Maßnahmen" und unzureichender Ausstattung) = 5% (oder mehr) Sterblichkeit

    oder

    funktionierendes Gesundheitssystem (als Folge von Eindämmungsmaßnahmen und ausreichender Ausstattung) = 0,5% Sterblichkeit.

    Und bezogen auf 2/3 Durchseuchungsquote entsprechend viele Tote. So einfach und grausam kann Logik manchmal sein. Da brauchts keine "vertrauliche Regierungsstudie" zu. Nur Einsteigerkenntnisse in Lesen, Nachdenken und Grundrechenarten.


    Grüsse

    Tom

    Einmal editiert, zuletzt von tomduly ()