COVID-19: News & Informationen

  • So von wegen Übersterblichkeit, die nicht grenzüberschreitend ist:


    https://www.rubikon.news/artikel/die-medikamenten-tragodie


    Lest euch das mal in Ruhe durch. Ich find´s gruselig.

    Ich find’s Schwachsinn pur, zum Teil auch nicht schlüssig weil einige Wichtige Aspekte erst mal gar nicht versucht werden zu beleuchten oder der Versuch zu erkennen was in jene Ländern mit geringer Morbidität anders gelaufen ist als in jenen mit hoher


    Gruß


    kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • So von wegen Übersterblichkeit, die nicht grenzüberschreitend ist:


    https://www.rubikon.news/artikel/die-medikamenten-tragodie


    Lest euch das mal in Ruhe durch. Ich find´s gruselig.

    Gruselig ist eher diese Plattform "Rubicon"


    Mir scheint das es aus "copy and paste" zusammengewürfelten Sätzen besteht - dazu meist noch völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Das Ganze dann im "Vermutungsprinzip" zu einem " Artikel" zusammengeschneidert.

    Da wird gefährliches Halbwissen als Nachricht feilgeboten,ich finde das wenig vertrauenswürdig bzw. informativ...

  • Ich hatte am Do 1,5 Stunden lang engeren Kontakt (Selbstverteidigung) mit einer Person, die Samstgs darauf positiv getestet wurde. Per amtlicher Definition bin ich Kontaktperson 1. Grades (Längere Ausübung von Sport in geschlossenen Räumen). Die Person hat dem Kontakt-Tracing Team auch das Training angegeben. Bis heute hat mich niemand kontaktiert. Also entweder wirds nicht ernst genommen oder sie kommen nicht mehr hinterher oder sie haben es aufgegeben.

  • Ich hatte am Do 1,5 Stunden lang engeren Kontakt (Selbstverteidigung) mit einer Person, die Samstgs darauf positiv getestet wurde. Per amtlicher Definition bin ich Kontaktperson 1. Grades (Längere Ausübung von Sport in geschlossenen Räumen). Die Person hat dem Kontakt-Tracing Team auch das Training angegeben. Bis heute hat mich niemand kontaktiert. Also entweder wirds nicht ernst genommen oder sie kommen nicht mehr hinterher oder sie haben es aufgegeben.


    Ich geh mal davon aus das eine Woche verstrichen ist und Du noch keine Quarantäne Bescheid bekommen hast. Bist Du sicher das jener positiv getestet Sportpartner Dich auch als Kontaktperson angegeben hat? Oder wurde der auch noch nicht befragt?


    Nur für mein Verständnis gibt’s da Bezirksgrenzen Überschreitungen zwischen deinen Wohnort und jenem der positiv getesteten und der Sportstätte?


    Wie auch immer ich wünsche Dir jedenfalls das es zu keiner Ansteckung kam!!

    Alles Gute Kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Wenn es stimmt, dass "15min Kontakt unter 1,5m Abstand" für eine Ansteckung ausreichen, dann sind in erster Linie öffentliche Verkehrsmittel für die Ausbreitung von Ansteckungen verantwortlich. Busse und Metros sind stoppevoll wie eh und je.


    Die Verantwortlichen wissen das vermutlich (nach dem ersten großen Ausbruch in New York wurde sehr schnell klar, dass das Metro-System der Hauptverbreiter war, vgl. Welt-Artikel vom 21.4.2020: In New York war der ÖPNV der wichtigste Corona-Verbreitungsweg). Man scheut aber konkrete Maßnahmen: gesperrte Sitzreihen in den Transportmitteln, keine Stehplätze, Luftreinigungssysteme.

    Erinnert mich ein wenig an die anfängliche Haltung (wider besseres Wissen), die Leute sollten keine Masken tragen, sie wären nutzlos. Weil man nicht genügend Masken für medizinische Personal hatte. Und nun müsste man die Transportkapazitäten in den Fahrzeugen halbieren und Filtertechnik nachrüsten.

    Wenn du Stehplätze verbieten willst, würdest du die Transportkapazitäten weit mehr als halbieren. Öffentliche Verkehrsmittel haben wesentlich mehr Stehplätze als Sitzplätze, und sind in der Hauptverkehrszeit auch nahezu voll ausgelastet.


    Durch solche Maßnahmen würdest du das Problem nur verlagern. Wenn die Leute nicht in die Busse und Bahnen kommen, stapeln sie sich in den Bahnhöfen. Wenn du die Bahnhöfe sperrst, stapeln sie sich vor den Bahnhöfen. Abstandsmäßig ist dabei nichts gewonnen, aber der Verkehr kommt mehr oder weniger zum Erliegen. Dann kann man auch gleich einen kompletten Lockdown machen, das kommt mehr oder weniger aufs gleiche raus. Oder zumindest den ÖPNV komplett einstellen, aber das wird man wegen der gewünschten Verkehrswende eher nicht tun.

  • Wenn du Stehplätze verbieten willst, würdest du die Transportkapazitäten weit mehr als halbieren. Öffentliche Verkehrsmittel haben wesentlich mehr Stehplätze als Sitzplätze, und sind in der Hauptverkehrszeit auch nahezu voll ausgelastet.

    Das ist mir schon klar, deswegen traut sich da auch keiner ran. Wie mit den Masken im Frühjahr: als sie knapp waren, wurde (wider besseres Wissen) der Nutzen für die allgemeine Bevölkerung abgestritten (selbst von der WHO). Weil man Angst hatte, dass dann für die Einsatz- und Pflegekräfte nicht genügend Masken verfügbar wären (was letztlich auf planerisches Versagen zurückzuführen ist, die Pandemiegefahren und damit verbundenen Bedarfe an Ausrüstung waren schon lange bekannt - die Bundestagsstudie von 2012 z.B. hat die Corona-Pandemie erschreckend präzise vorhergesagt).


    Wenn man die ungehemmte Ausbreitung des Virus aber jetzt noch irgendwie verlangsamen will, dann muss man alle Bereiche ran, wo viele Menschen dichtgedrängt Zeit miteinander verbringen. Die Übetragung der Coronaviren erfolgt zu mindestens 50% durch Aerosole (airborne transmission), das weiß man inzwischen. Wenn man dann eins und eins zusammenzählt, wird klar: jedes vollgestopfte Verkehrsmittel ist ein potenzielles Superspreader-Event.


    Machbar wäre das durchaus: den Schulbusverkehr könnte man entzerren, in dem man die eine Hälfte der Schüler zur 1. Stunde morgens und die andere zur 2. Hälfte kommen lässt. Z.B. Klassen 5-8 zur ersten Stunde, 9-11/12/13 zur zweiten. Schulschluß entsprechend auch gestaffelt. Schon hat man die Verkehrsmittel zu den Schulen um die Hälfte entlastet.


    An den Schulen könnte man noch weiter gehen und den Unterricht Klassenweise komplett vormittags oder komplett nachmittags durchführen. Wobei man vorzugsweise die höheren Klassen nur nachmittags unterrichtet - das kommt deren Biorhythmus ohnehin entgegen, wenn sie morgens ausschlafen können und sie müssten nicht zuhause von Eltern betreut werden.


    Berufstätige, die in Büros arbeiten, würde ich wo es nur geht, zum Homeoffice verdonnern. Jeder, der in den nächsten Monaten von der Straße genommen werden kann, hilft.


    Grüsse

    Tom

  • Allerdings scheint mir die Rolle von Verkehrsmitteln keineswegs klar. Eine Erhebung des RKI für den Zeitraum von Jahresanfang bis Mitte Juli sieht Wohnstätten für knapp die Hälfte der rückverfolgbaren Fälle verantwortlich, wobei Privatwohnungen und Altenheime in dieser Kategorie ganz vorne stehen. Verkehrsmittel liegen irgendwo im Promillebereich.


    Dabei muss man einräumen, dass insgesamt rund drei Viertel der Fälle nicht rückverfolgt werden können, und eine Rückverfolgung ist im Wohnumfeld besonders leicht und in Verkehrmitteln besonders schwer. Allerdings scheint es mir wenig plausibel, dass dieser Effekt die Verteilung komplett umkrempeln würde. Auf jeden Fall sind angesichts dieser Zahlen aber Einschränkungen für private Treffen und Feiern äußerst sinnvoll.

  • Allerdings scheint mir die Rolle von Verkehrsmitteln keineswegs klar. Eine Erhebung des RKI für den Zeitraum von Jahresanfang bis Mitte Juli sieht Wohnstätten für knapp die Hälfte der rückverfolgbaren Fälle verantwortlich, wobei Privatwohnungen und Altenheime in dieser Kategorie ganz vorne stehen. Verkehrsmittel liegen irgendwo im Promillebereich.


    Dabei muss man einräumen, dass insgesamt rund drei Viertel der Fälle nicht rückverfolgt werden können, und eine Rückverfolgung ist im Wohnumfeld besonders leicht und in Verkehrmitteln besonders schwer. Allerdings scheint es mir wenig plausibel, dass dieser Effekt die Verteilung komplett umkrempeln würde. Auf jeden Fall sind angesichts dieser Zahlen aber Einschränkungen für private Treffen und Feiern äußerst sinnvoll.

    Ich denk es gibt Anhaltspunkte das das RKI Oder in Österreich Ages nur die halbe Wahrheit spricht.


    Die Ansteckungen im Wohnbereich sind zu 99% nachvollziehbar. Wenn es 1 Person einschleppt in einer funktionierenden Partnerschaft 1 bis 4 Personen krank. (Partner und Kinder) das ist sehr einfach zu belegen und nachvollziehbar.


    Woher die Ansteckung der Person kommt die es in den Haushalt einschleppte ist meist unbekannt. Damit sind schon 3 von 4 Ansteckung im Haushalt zu registrieren und nur eine als unerkannt.


    Gruß kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Machbar wäre das durchaus: den Schulbusverkehr könnte man entzerren, in dem man die eine Hälfte der Schüler zur 1. Stunde morgens und die andere zur 2. Hälfte kommen lässt. Z.B. Klassen 5-8 zur ersten Stunde, 9-11/12/13 zur zweiten. Schulschluß entsprechend auch gestaffelt. Schon hat man die Verkehrsmittel zu den Schulen um die Hälfte entlastet.


    An den Schulen könnte man noch weiter gehen und den Unterricht Klassenweise komplett vormittags oder komplett nachmittags durchführen. Wobei man vorzugsweise die höheren Klassen nur nachmittags unterrichtet - das kommt deren Biorhythmus ohnehin entgegen, wenn sie morgens ausschlafen können und sie müssten nicht zuhause von Eltern betreut werden.

    Hört sich alles prima an, scheitert in der Praxis aber doch meistens an Details.


    Die Verkehrsverbindungen, um zur 2. Stunde kommen zu können, muss es ja erst mal geben. Dazu brauchst du doppelt so viele Busfahrer, oder die vorhandenen müssen doppelt so viel fahren. Sowas kurzfristig zu organisieren, dürfte kaum möglich sein. Im Gegenteil fahren bei uns derzeit bei der Bahn weniger Züge als normal, oder werden durch Busse ersetzt, weil es zu wenig Zugführer gibt. Natürlich ist es in den Bussen und in den verbleibenden Zügen dann nochmal voller als sonst.


    In höheren Klassen findet bereits regulär Nachmittagsunterricht statt, da lässt sich nicht viel staffeln oder verschieben, weil keine Räume und keine Lehrer frei sind.


    Es wurde halt alles zu Tode gespart in den letzten Jahren, alles ist so auf Kante genäht dass es mit Glück im Normalbetrieb gerade so funktioniert. Wenn man Reserven an Bussen, Busfahrern, Schulräumen und Lehrern hätte, könnte man vieles umsetzen, aber so wird es halt nichts.

  • Also bei uns auf dem Land gibt es den Bus zur zweiten Stunde, da die Linienfahrpläne zu den Pendlerzeiten enger getaktet sind. Morgens zwischen 6 und 8 Uhr fährt da alle 30-40min ein Bus über die Dörfer. Und in Städten wie Stuttgart fahren die Öffis zur Rush Hour im 10min-Takt.


    Stuttgart hat seine Schulen letzte Woche per Verfügung zum gestaffelten Unterrichtsbeginn verdonnert. Geht also schon.


    Und die Schulen könnten sich ja auch etwas bewegen. Zu meiner Zeit waren 5 Unterrichtsstunden vormittags, 2x die Woche Nachmittagsschule und samstags vier Stunden Unterricht die Regel an der weiterführenden Schule. Heute hat unser Sohn von Mo-Fr 6 Stunden vormittags und grundsätzlich Doppelstunden, d.h. vormittags nur drei Fächer. 14tägig einmal Nachmittagunterricht und samstags gar nix. Was dem Schulpersonal natürlich sehr entgegenkommt, weil man immer ganze freie Wochenenden hat und kaum Nachmittagsunterricht. In einer internationalen Notlage wie zur Zeit, könnte man ja mal vorübergehend von diesem Komfortmerkmal abrücken.


    Beim Homeschooling wurde von den Eltern ja auch stillschweigend erwartet, dass sie den zugeschickten Unterrichtsstoff den Kindern vermitteln, also die Funktion der Lehrkraft übernehmen und dafür sorgen, dass die Kinder auch noch ihre Hausaufgaben machen. D.h. vormittags elterlicher Unterricht und nachmittags die Hausaufgaben. Jetzt in der Präsenzphase nach den Sommerferien wird erwartet, dass die Kinder das "Gelernte" aus der Homeschool-Phase nun auch intus haben.

  • [...]

    könnte man ja mal vorübergehend von diesem Komfortmerkmal abrücken.

    [...]

    OT: Das ist kein Komfortmerkmal, das ist selbstverständlich. Unsere Lehrer sitzen fast jeden Abend und an Wochenenden an der Vorbereitung des Unterrichts oder an Korrekturen von Klausuren. Wir erwarten von ihnen, dass sie unsere Kinder bestens ausbilden und erziehen, bei einem Gehalt, was in den meisten Städten gerade einmal für eine 2- oder 3-Zimmer-Wohnung reicht. Da stehen ihnen freie Wochenenden als Selbstverständlichkeit meiner Meinung nach zu.


    Ich denke sogar, wenn es usus werden würde, dass Lehrer auch noch an Wochenenden (offiziell) arbeiten müssen, entscheiden sich noch deutlich weniger junge Menschen dazu diesen Beruf auszuüben, wie auch in den meisten undankbaren Berufen des öffentlichen Dienstes.

  • Ich denke sogar, wenn es usus werden würde, dass Lehrer auch noch an Wochenenden (offiziell) arbeiten müssen, entscheiden sich noch deutlich weniger junge Menschen dazu diesen Beruf auszuüben, wie auch in den meisten undankbaren Berufen des öffentlichen Dienstes.

    WIr reden doch nicht davon, das für die nächsten 50 Jahren so zu handhaben, sondern über eine Notfallmaßnahme, um eine Pandemie zu bekämpfen. Wenn ich bei einem Hochwasser unsere 90 freiwilligen Feuerwehrler zum Sandsäcke füllen abstelle, dann denke ich doch nicht "Ich kann das den Jungs nicht zumuten, sonst gewinne ich noch weniger Nachwuchs für die Feuerwehr."


    In der Homeschool-Phase im Frühjahr hatte unser Sohn genau einen Lehrer, der tatsächlich Online-Unterricht nach dem Präsenzstundenplan gemacht hat und dessen Unterricht diese Bezeichnung auch verdient hatte. Die übrigen Lehrer beließen es bei einmal 30min Webex pro Woche, wenn überhaupt. Der Rest schickte am Anfang der Woche PDFs von Aufgabenblättern oder verwackelt abfotografierte Aufgabenblätter an die Eltern, mit dem Hinweis, das wäre der Stoff für diese Woche, wie es geht stünde im Schulbuch - bitte lernt das und mit dem Hinweis an die Eltern, die gemachten Aufgaben der Kinder bitte _nicht_ zurückzuschicken, am Ende der Woche käme ein Lösungsblatt, da könnte man das selber kontrollieren.


    Diese Erfahrung hat für mich am Image der Lehrer ziemliche Kratzer hinterlassen.


    Grüsse

    Tom

  • ...da muss ich aber husten....


    Die eine Hälfte meiner Familie ist völlig durchsetzt von Pädagogen... Die verdienen ehrlich gesagt EINEN SCHEISS HAUFEN Kohle für die paar Stunde die sie da ableisten, bevor sie dann einkaufen fahren, im dann noch überall "Schulrabatt" einzufordern, und dann mit dem pädagogischen Rotwein am Schreibtisch sitzen, um da mal etwas den Rotstift zu schwingen... (Nicht wegen fehlenden Geldes)


    Die verdienen bald auf dem Niveau eines Ingenieurs hier auf dem Lande....


    Wenn ich mir die Pension meiner Mutter ansehe, die fast das 3-fache der geplanten "Einheitsrente" ist, obwohl sie zeit ihres Berufslebens immer nur 14-16 Wochenstunden gearbeitet hat..... fällt mir echt nix mehr ein!


    Demnach dürften normal arbeitende sich grade mal in der Stadt ein beheiztes Dixie Klo leisten dürfen mit ihrer 40Std Woche...


    So viel mal zu sozialer Gerechtigkeit.....


    Gruß EZS

  • WIr reden doch nicht davon, das für die nächsten 50 Jahren so zu handhaben, sondern über eine Notfallmaßnahme, um eine Pandemie zu bekämpfen. Wenn ich bei einem Hochwasser unsere 90 freiwilligen Feuerwehrler zum Sandsäcke füllen abstelle, dann denke ich doch nicht "Ich kann das den Jungs nicht zumuten, sonst gewinne ich noch weniger Nachwuchs für die Feuerwehr."


    Diese Erfahrung hat für mich am Image der Lehrer ziemliche Kratzer hinterlassen.

    Da stimme ich dir zu. Ich habe auch nur meinen Senf zum Thema Komfortmerkmal gegeben, welches für mich kein Komfortmerkmal ist. Es ist durchaus denkbar zeitliche Flexibilität im Rahmen von Notfallmaßnahmen von Angestellten oder Beamten des öffentlichen Dienstes einzufordern. Dafür unterschreiben wir nun einmal auch.


    Es tut mir leid, dass du solche Erfahrungen mit deinen dortigen Lehrern gemacht hast. Ich kenne den genauen Hintergrund dabei nicht und auch kann ich nicht beurteilen, was bei deinen Lehrern hinter den Kulissen gelaufen ist. Ich kann aber definitiv sagen, dass ich genug Lehrkräfte kenne, die auch in Pandemie-Zeiten am Limit arbeiten.


    Die eine Hälfte meiner Familie ist völlig durchsetzt von Pädagogen... Die verdienen ehrlich gesagt EINEN SCHEISS HAUFEN Kohle für die paar Stunde die sie da ableisten, bevor sie dann einkaufen fahren, im dann noch überall "Schulrabatt" einzufordern, und dann mit dem pädagogischen Rotwein am Schreibtisch sitzen, um da mal etwas den Rotstift zu schwingen... (Nicht wegen fehlenden Geldes)


    Die verdienen bald auf dem Niveau eines Ingenieurs hier auf dem Lande....


    Wenn ich mir die Pension meiner Mutter ansehe, die fast das 3-fache der geplanten "Einheitsrente" ist, obwohl sie zeit ihres Berufslebens immer nur 14-16 Wochenstunden gearbeitet hat..... fällt mir echt nix mehr ein!

    Nun, was Lehrer verdienen kann jederzeit eingesehen werden. Siehe oeffentlicher-dienst.info.

    Grundschullehrer sind meist A12, Lehrer weiterführender Schulen A13.

    Ein Lehrer A13, verheiratet, 1 Kind, verdient zwischen 3.600 € und 4.200 € in BW netto, je nach Erfahrung/Zugehörigkeitsdauer. Davon muss noch die PKV bzw. Beihilfe abgezogen werden.

    Wenn das das Gehaltsniveau von Ingenieuren bei euch ist...


    Und die Pension kann je nach Dauer der Beschäftigung bis zu 71 % des Gehaltes betragen. Dass das häufig besser oder attraktiver ist, als eine "normale" Rente, streitet keiner ab. Da ich diese Debatte, die manchesmal nur emotional (Stichwort Neid-Debatte) geführt wird, nicht das erste Mal erlebe, kann ich nur sagen: Es steht jedem frei Beamter zu werden, bzw. frühzeitig eine Angestellten- und später Beamtenlaufbahn einzuschlagen. Dazu gehören dann aber auch so nette Schmankerl wie ständige Jahresverträge in niedrigen Entgeltstufen, mit der Unsicherheit, ob diese weitergeführt werden, da es immer auch "echte" Stellen vom Land geben muss. Einstiegsegehälter als Angestellter mit Bachelor 1.800 €, mit Master 2.100 € netto sind keine Seltenheit.

    Politische Einflussnahme und Entscheidungen, die gerade für Betroffene und Beteiligte häufig nicht umsetzbar und wenig sinnvoll sind. Und im Falle von Lehrern enden die Verträge auch gerne mal vor den Sommerferien und eine neue Einstellung erfolgt erst im Anschluss an diese und den ständigen Zoff mit Helikopter-Eltern gibt es gratis dazu. NIEMAND entscheidet sich für die gehobene oder höhere Laufbahn im öffentlichen Dienst um reich zu werden. Die Allermeisten tun dies aus Überzeugung und Idealismus, weil sie ihren Job gerne machen und davon überzeugt sind, etwas Gutes zu tun.


    Wie heißt es so schön: Die Jacke des öffentlichen Dienstes sitzt eng, aber sie hält warm.