COVID-19: News & Informationen

  • Ich bin zwar kein Fachmann aber das "andere" medizinische Personal sollte man auch dazu heranziehen dürfen - ganz oben würde ich da die Apotheken vorschlagen. Die könnte genauso eine Impfung verabreichen - natürlich eine Impfberatung beim Hausarzt vorrausgesetzt. ( Der hat teils eine langjährige Patientenakte auf die er zurückgreifen kann und kann so das Risiko am besten einschätzen. )

    In den Impfzentren ist vorgesehen, das alles an "impfbefähigtem" Personal herangezogen wird. Also Sprechstundenhilfen aus Arztpraxen, die ja ohnehin schon Impfungen setzen, um "ihrem" Arzt die Arbeit abzunehmen. Dazu dann noch examinierte (Kranken-)Pflegekräfte und Notfallsanitäter.

    In Niedersachsen ist man sogar am Überlegen, den verantwortlichen Impfärzten die Möglichkeit einzuräumen, Rettungsanitäter eine Einweisung in die Durchführung der Impfung zu geben und so den Pool an möglichem Personal zu vergrößern. Keine Ahnung, wie weit man da im Ministerium bereits ist. Aber da es in manchen Landkreisen Usus ist, dass Rettungssanitäter vom "Chef"-Notarzt des Landkreises das Legen von Infusionen und/oder zum Teil die Gabe von Notfallmedikamenten freigegeben ist, sind da durchaus Kompetenzen vorhanden.

  • Aber da es in manchen Landkreisen Usus ist, dass Rettungssanitäter vom "Chef"-Notarzt des Landkreises das Legen von Infusionen und/oder zum Teil die Gabe von Notfallmedikamenten freigegeben ist....

    Das ist hier in den Flächenlandkreisen schön eine Weile so - hat sich sehr bewährt !

    Der NAW hat hier teils Anfahrtstrecken von über 50 km !

    So hat man ein " Rendevouzsystem" eingeführt, RTW aus der Nähe mit geschultem Personal sackt Patienten ein und beginnt so weit möglich - unter Fernanleitung durch den Notarzt- die Behandlung.

    NAW fährt mit Arzt an Bord entgegen und trifft schnellstmöglich dazu.

  • Das ist hier in den Flächenlandkreisen schön eine Weile so - hat sich sehr bewährt !

    Der NAW hat hier teils Anfahrtstrecken von über 50 km !

    Flächenlandkreise sind halt eine andere Hausnummer als Großstädte wie Hamburg, wo gefühlt an jeder Kreuzung ein NEF steht und deswegen teilweise noch vor dem RTW beim Patienten ist...


    Die Corona-Pandemie zeigt uns, dass vieles auch in Deutschland möglich ist, wenn man Probleme lösen möchte und nicht nur einfach Problembewunderer sein möchte. Aber davon gibt es in Deutschland und auch sonst in der Welt mehr als genug.:(

  • - ganz oben würde ich da die Apotheken vorschlagen. Die könnte genauso eine Impfung verabreichen - natürlich eine Impfberatung beim Hausarzt vorrausgesetzt.

    Also wenn mich der Hausarzt schon berät, kann er mich ja auch gleich impfen.

    In den Impfzentren ist vorgesehen, das alles an "impfbefähigtem" Personal herangezogen wird.

    An Ärzten und Apothekern, die dort arbeiten wollen, sollte eigentlich kein Mangel herrschen.


    https://www.pharmazeutische-ze…0-euro-pro-stunde-122500/


    https://www.ruhr24.de/nrw/impf…t-bewerbung-90134573.html


    Das "Fußvolk" bekommt natürlich nur einen Bruchteil davon.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Den MFA wurden auch sehr sehr gute Stundenlöhne angeboten. Und es herrscht absoluter Mangel an Fachpersonal. Es gibt nicht wenige Ärzte die mittlerweile als "One Man Show" ohne MFA's arbeiten müssen.

    Deswegen versucht man nun aus den Praxen Fachpwrsonal abzuwerben und ist dafür bereit Höhe Stundenlöhne zu zahlen.

    Das Personal fehlt dann an anderer Stelle.

    -= NUNQUAM NON PARATUS =-

  • Das Personal fehlt dann an anderer Stelle.

    Niedergelassene Ärzte und Hospitäler werden begeistert sein.

    Obwohl ich schon einige Male gelesen habe, daß in Deutschland trotz Corona Krankenhäuser geschlossen und Personal entlassen wurde/wird.

    Die werden froh sein, wenn sie dort unterkommen.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • An Ärzten und Apothekern, die dort arbeiten wollen, sollte eigentlich kein Mangel herrschen.

    Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber Geld ist nicht alles.


    Gesundheit steht über jeder Summe und besonders Ärzte und Apotheker sind keine Berufsgruppe die du mit Geld zu was locken kannst.

    Gruß, CBR

  • Gesundheit steht über jeder Summe und besonders Ärzte und Apotheker sind keine Berufsgruppe die du mit Geld zu was locken kannst.

    Vielleicht sind die Ärzte und Apotheker in Deutschland anders.

    In allen Ländern, in denen ich war, lernte ich gerade diese Berufsgruppen als äußerst geldgierig kennen.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Vielleicht sind die Ärzte und Apotheker in Deutschland anders.

    In allen Ländern, in denen ich war, lernte ich gerade diese Berufsgruppen als äußerst geldgierig kennen.

    Naja, ist ja auch nicht wirklich verwunderlich. Mit einem Arzt schließt du in Deutschland einen Dienstvertrag, ohne dass der Arzt einen Heilungserfolg schuldet.

    Zudem gibt es ja bekanntlich in Deutschland die Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Bei Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung nagen die niedergelassenen Ärzte, auch die Allgemeinmediziner, sicherlich nicht am Hungertuch. Auch wenn man bei einzelnen Abrechnungspositionen auch als Außenstehender nur den Kopf schütteln kann (wenige Euro für eine Tätigkeit XY, die in der Ausführung bereits nicht wirtschaftlich ist, streng genommen, und mit dem für die Abrechnung erforderlichen Dokumentation erst recht nicht.


    Auch die Apotheker nagen in Deutschland sicher nicht am Hungertuche, aber auch hier sind die abrechenbaren Beträge strikt reglementiert. Und wenn ich mir anhöre, was meine Ex-Frau für "Horrorgeschichten" über Abrechnungsdiskrepanzen zwischen Krankenversicherung und Apotheke zu erzählen weiß, weil Apotheken dazu verpflichtet sind, Patienten entsprechend der Rabattverträge mit den Krankenkassen zu versorgen und Patienten dann schon mal ihre Medikamente von einem anderen Hersteller als sonst gewohnt bekommen... Es sei denn, der Arzt hat das "aut idem"-Kästchen angekreuzt...:rolleyes:


    Ich kann mir vorstellen, dass es da in anderen Ländern nicht so strikte Regeln gibt und es "echte" Vertragsfreiheit zwischen Patient und Arzt/Apotheker gibt und daher sicherlich eher Geldbeutelschneiderei Tür und Tor geöffnet ist...

  • Warum sind Corona-Infizierte wichtiger als "normal"-kranke? Corona vor Krebs? OMG....


    +++ 20:11 Kaum freie Betten: London plant Verschiebung von lebensrettenden OPs +++

    Weil die Krankenhäuser ausgelastet sind, könnten in London in Kürze potenziell lebensrettende Operationen bei Krebserkrankten bis auf Weiteres verschoben werden. Wie der "Guardian" berichtet, erwäge der National Health Service (NHS) diesen drastischen Schritt, "weil die Kliniken in der Hauptstadt überlastet sind mit Menschen, die schwer an Covid-19 erkrankt sind." Die Eingriffe, die dabei abgesagt werden, gehören demnach zur "Priorität zwei", worunter OPs gefasst werden, die Experten zufolge innerhalb nächsten vier Wochen notwendig seien. Verschiebungen könnten dem Bericht zufolge dafür sorgen, dass sich der Zustand der Krebspatienten "verschlechtert oder sogar unbehandelbar" werde. Notwendig würden diese Überlegungen, weil den Krankenhäusern in London freie Intensivbetten fehlen, in denen sich die Patienten erholen müssen. Am Samstag registrierte Großbritannien 57.725 neue Infektionen und 445 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.



    Ne englische Version...sorry

    ntv liveticker deutsch


    Hoffe die OPs finden spätestens in den nächsten 4 Wochen statt, denn "Politik" ist hier ja unerwünscht Und die erwähnten Krebserkrankten schaffen es.

  • In der Taz gibt es eine ganz interessante Reportage über die langfristigen Folgen einer Corona-Erkrankung: https://taz.de/Spaetfolgen-durch-Coronavirus/!5736414/


    Spannend finde ich vor allem den Fall der Dame aus Leipzig, bei der die akute Erkrankung eher eine Form angenommen hat, der einem schweren Migräneschub ähnelt, Als Spätfolge hat sie offenbar neben den Kreislaufprobleme auch erhebliche kognitive Einschränkungen.

  • Es werden die nächsten Wochen und Monate wohl viele Menschen sterben bei denen man jetzt die nötigen Eingriffe zurückstellt, ferner werden auch viele Leute noch mehr gesundheitliche Probleme kriegen weil Sie zur Zeit infolge Lockdown keine Reha Orte besuchen können weil Thermen und ähnliches alles geschlossen sind. Dieser Zustand oder Lockdown wird höchst Wahrscheinlich noch bis in den April hineingehen und nicht nur einen hohen Preis an Staatsgeld oder Steuergeld nach sich ziehen sondern vor allem einen sehr hohen Preis für die Gesundheit von vielen fordern, das zweitere wird sehr sicher für viele das schwerwiegendere sein, aber man hat kein Gehör für dieses Problem.

    Territorialdivision 9: Besser für etwas zu kämpfen, als für nichts zu leben!

  • Reha-Einrichtungen sind allerdings nicht grundsätzlich geschlossen. Eine Angehörige hat in den letzten Wochen von 2020 eine orthopädische Reha absolviert.

  • Reha-Einrichtungen sind allerdings nicht grundsätzlich geschlossen. Eine Angehörige hat in den letzten Wochen von 2020 eine orthopädische Reha absolviert.

    Mein 3 oder 4 wöchiger othopädischer Rehaknast beginnt morgen, am 4.1.21. Ich werde berichten. Aktuell weiß ich nur folgendes: Absolutes Besuchs- und Kontaktverbot mit Personen von außerhalb der Klinik, Maskenpflicht überall, außer im eigenen Zimmer und beim Essen, Kein Verlassen des Klinikgeländes. Keine Angaben seitens der Klinik darüber, ob bisher bei Patienten oder Mitarbeitern Corona aufgetreten ist. Aber offenbar ist der Laden gut ausgelastet, da ich einige Wochen warten mußte? Und es gibt keine sog. ambulante Reha, wie das vor Corona war. Es gibt nur mit voller Kasernierung!

  • Meine Verwandte konnte zwischen stationär und ambulant wählen. Stationär wäre allerdings wie im Knast gewesen.

    Da wo ich morgen hin muß, da gibts derzeit nix auszuwählen. Es gibt nur den vollstationären Knast.