COVID-19: News & Informationen

  • Die Steigerung an Hospitalisierungen und Todesfällen folgt erst mit mehrwöchigem Abstand nach den Neuinfektionen. Ein frühes Gegenlenken mit geeigneten Maßnahmen ist also essentiell, um diesen Effekt abzufedern. Das hat sich schon bei den letzten Wellen bewährt.

  • Zahlenspiele nach augenblicklichem Kenntnisstand:


    2020 an Corona gestorbene Personen (nicht mit) in Deutschland = 30.163


    2020 gesamte Todesfälle in Deutschland = 985.620


    Quote Corona-Tote an der Gesamtzahl Tote liegt somit bei 3,06%


    Corona-Tote gegenüber Gesamtbevölkerung (lebend) 2020 bei 83.200.000 Einwohnern (laut Statista) = 0,036%


    Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/corona-tote-107.html


    Hört sich viel an. Setzen wir das mal rechnerisch in den nicht gern gesehenen Vergleich zu einer schweren Grippewelle. Quelle für Grippe-Tote:


    https://de.statista.com/statis…rtalitaet-in-deutschland/


    Nun nehmen wir um hohe Grippe-Zahlen zu haben das Grippe-Jahr 1995/1996:


    Grippetote 95/96 = 24.900


    1995 gesamte Todesfälle in Deutschland: 884.588


    Quelle:


    https://de.statista.com/statis…rbefaelle-in-deutschland/


    Quote Grippe-Tote an der Gesamtzahl der Toten liegt somit bei 2,81%


    Grippe-Tote 1995 gegenüber der Gesamtbevölkerung (lebend) von 81.820.000 Personen (laut Statista) = 0,030%


    Quelle Bevölkerungszahl:


    https://de.statista.com/statis…evoelkerung-deutschlands/


    Das Fazit für mich persönlich was ich aus diesen Zahlen ziehe ist:


    - Corona ist nicht sonderlich gefährlicher als eine schwere Grippewelle mit einem aggressiven Grippe-Stamm der ca. alle 5-10 Jahre die Welt heimsucht


    - Corona ist gefährlicher als eine leichte Grippewelle


    - Long Covid ist aus meiner Sicht zu wenig erforscht um hier belastbare Zahlen zu haben, außerdem fehlen belastbare Zahlen über permanente Leiden die man nach einer schweren Grippe auch entwickeln kann


    Fazit für mich persönlich:


    ich sehe in der eigenen Risikoanalyse für mich ein gleich großes Sterblichkeitsrisiko wie bei einer schweren Grippewelle. Die Risikoerhöhung gegenüber Schwerer Grippe liegt z.B. im 1995-Vergleich bei 0,006%. Mit diesem kann ich ganz gut leben. Im Vergleich zu leichten bzw. "harmlosen" Grippewellen besteht ein höheres Risiko. Ich finde die jetzige Panik übertrieben. Wie gesagt, rein meine persönliche Sichtweise.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Ist nicht ganz von der Hand zu weisen, allerdings sind die Zahlen wohl nur wegen der massiven Gegenmaßnahmen, die es während Grippewellen nicht gibt, so niedrig geblieben. Außerdem vergleichst du Zeiträume bzw. Krankheitsentwicklungen, die nicht deckungsgleich sind. Der Grippewelle-Zeitraum dürfte das Winterhalbjahr sein, 2020 ist ein komplettes Jahr. Wie das die Zahlen verschiebt, weiß ich nicht. Ist aber ein schräger Vergleich.

  • […] , allerdings sind die Zahlen wohl nur wegen der massiven Gegenmaßnahmen, die es während Grippewellen nicht gibt, so niedrig geblieben. […]

    Genau, oder wie der Bayer sagt:

    „There’s no glory in prevention.“


    Transalp

    Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum!

  • Ist nicht ganz von der Hand zu weisen, allerdings sind die Zahlen wohl nur wegen der massiven Gegenmaßnahmen, die es während Grippewellen nicht gibt, so niedrig geblieben. Außerdem vergleichst du Zeiträume bzw. Krankheitsentwicklungen, die nicht deckungsgleich sind. Der Grippewelle-Zeitraum dürfte das Winterhalbjahr sein, 2020 ist ein komplettes Jahr. Wie das die Zahlen verschiebt, weiß ich nicht. Ist aber ein schräger Vergleich.

    1995 und 1996 differierten von den absoluten Sterbezahlen um lediglich 2.000 Leute sind also vergleichbar. Im Mittel 883.000 Toten.


    Setze ich nun eine schwere Grippewelle (also quasi von Juli 1995 bis Juni 1996 (Zeitraum 1 Jahr) im Verhältnis zu einem Zeitraum von 1 Jahr Corona ohne signifikante Impfquote (2020) komme ich genau auf diese Vergleichszahlen.


    Ja, Gegenmaßnahmen können die Corona-Todesquote gesenkt haben, müssen es aber nicht. Hier kenne ich keine wirklich belastbaren statistischen Erhebungen, insbesondere weil man den wirklichen Durchseuchungsgrad der Bevölkerung nicht kennt.


    Ich weiss nicht wie es dir geht, aber ich habe sowohl Studien gelesen die hier eine ganz enorme Absenkung berechnet haben und andere welche die Wirkung nahezu komplett bezweifeln. Und das jeweils von anerkannten Wissenschaftlern. Die könnten wir uns jetzt um die Ohren hauen und würden doch zu keinem Ergebnis kommen, dazu ist die Langzeiterfahrung zu gering und Analysen fehlen. Die einen sehen es so, die anderen anders.


    Wodrauf ich gespannt bin ist, ob wir nicht bald von einer Übersterblichkeit in eine Untersterblichkeit kippen und das dauerhaft für ein paar Jahre. Also quasi nach dem Motto (hört sich jetzt gemein an): wenn die Alten und Kranken gestorben sind tritt für längere Zeit die Untersterblichkeit ein bis sich wieder genug Alte und Kranke "gebildet" haben.

    Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd

  • Corona ist nicht sonderlich gefährlicher als eine schwere Grippewelle

    ich sehe in der eigenen Risikoanalyse für mich ein gleich großes Sterblichkeitsrisiko wie bei einer schweren Grippewelle

    Ich finde die jetzige Panik übertrieben.

    Du hast eine interessante Sichtweise auf Gefahren, für jemanden der sich vermeintlich auf Krisen vorbereiten möchte.


    Rechnest du dir Kernkraftwerksunfälle, Hochwasserereignisse oder einen Blackout auch schön, um von Panik sprechen zu können und eine Vorbereitung als sinnlos darzustellen?

    Gruß, CBR

  • Rechnest du dir Kernkraftwerksunfälle, Hochwasserereignisse oder einen Blackout auch schön?

    Moment, er rechnet hier gar nix schön. Es sind klare und belegbare Zahlen die dabei verwendet wurden.

    Trotzdem werde ich weiterhin alles tun um eine Infektionskrankheit möglichst zu vermeiden. Egal wie gering der Prozentsatz der Betroffenen liegt, ich kann den Mist nicht brauchen.

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom..........;-)

  • Moment, er rechnet hier gar nix schön. Es sind klare und belegbare Zahlen die dabei verwendet wurden.

    Das eine schließt das andere nicht aus. Es kommt immer darauf an, was man aus Zahlen für Schlüsse zieht.


    Und ja, das ist schönrechnen. Denn so klar wie manche es darstellen sind die Zahlen nicht. Du hast immer gewisse Unschärfen drin in Statistiken.


    Und nur weil ich zwei Dinge vergleiche, heißt es nicht, dass sie vergleichbar sind.


    Bei der Vorbereitung auf Krisen geht es nicht um die Höhe der Eintrittswahrscheinlichkeit, sonst sollte uns allen ein Blackout nicht jucken, denn den gabs in Europa noch nie.

    Gruß, CBR

  • Das Geimpftwerden ist im Moment so einfach wie noch nie. Zumindest in den baden-württembergischen Impfzentren sind jetzt wöchentlich tausende Terminslots frei, man hat teilweise sogar Wahlmöglichkeit zw. Moderna, Janssen und Biontech. Die letztens bei uns in der Gemeinde durchgeführte Impfaktion "für alle ab 12 mit Biontech" wurde gar nicht voll ausgeschöpft. Von den geplanten 2 Impftagen wurde nur einer durchgeführt, weil sich nicht mehr Leute meldeten. Der Arbeitgeber meiner Frau lässt über den Betriebsarzt die Belegschaft impfen und musste neulich an die Beschäftigten appellieren, zum Impfen zu gehen, man dürfe auch seine Haushaltsangehörigen mitbringen und impfen lassen.

    Jepp.


    Auch für mich gab es mittlerweile Impfungen. Von der ersten Impfung bis zum Schutz vergehen aber noch weitere ca. 6-7 Wochen. Wer also jetzt einen Impfterminn vereinbart ist im September dann geschützt.


    Die Perpsektive, wie locker man das jetzt alles nehmen soll unterschiedet sich häufig zwischen denen, die den Impfschutz bereits haben (weil sie Priorität hatten oder aus sonstigen Gründen frühzeitig geimpft wurden) und Leuten wie mir, die sich hinten anstellten und jetzt eben noch ungeschützt sind.


    Ich habe keine Probleme damit, geimüften Sonderrechte zu ermöglichen, ich will aber, dass das allgemeine Schutzniveau solange hoch gehallten wird, bis jeder einen ImpfSCHUTZ (keine 1.Impfung) hat, der das auch haben wollte.


    Bis dahon dauert es vermutlich noch 5-6 Wochen, wenn man Kinder mit zählt noch länger.


    Und das gilt nur solange wie man der Ansicht ist, dass die Doppelimpfung tatsächlich gut genug schützt.

    MfG

  • Ja, Gegenmaßnahmen können die Corona-Todesquote gesenkt haben, müssen es aber nicht. Hier kenne ich keine wirklich belastbaren statistischen Erhebungen, i

    Echt jetzt? Du bist Dir ernsthaft unsicher, ob die Gegenmaßnahmen die Anzahl der Toten reduziert haben?


    Die Bilder aus Italien schon wieder vergessen?

  • Und nur weil ich zwei Dinge vergleiche, heißt es nicht, dass sie vergleichbar sind.

    Wie war das mit Äpfeln und Birnen:?

    Beide sind Obst, beide wachsen auf Bäumen und beide sind gesund.


    Grippe und Corona:

    Beide sind Corona Viren, beide gehen auf die Atemwege, beide werden von manchen Menschen trotz Infektion nicht bemerkt und ich kann beide Krankheiten nicht brauchen!


    Bei der Vorbereitung auf Krisen geht es nicht um die Höhe der Eintrittswahrscheinlichkeit, sonst sollte uns allen ein Blackout nicht jucken, denn den gabs in Europa noch nie.

    Wie war das 2005 im Münsterland? Bis zu 10 Tage ohne Strom? Oder mit dem Kreuzfahrtschiff im Emsland und in Spanien kein Strom?


    Gruß Peter

    An sich ist nichts gut oder böse. Erst das Denken der Menschen macht es dazu.

  • Und ja, das ist schönrechnen. Denn so klar wie manche es darstellen sind die Zahlen nicht. Du hast immer gewisse Unschärfen drin in Statistiken.

    Die Unschärfe in der Statistik wird im konkreten Fall dadurch verschärft, dass die Zahlen für Coronafälle in Deutschland bestätigte Fälle sind. Bei der Zahl der Grippefälle wird lediglich mit statistischen Methoden hochgerechnet. Die tatsächlichen veröffentlichten Zahlen für Grippe können höher liegen. Oder aber auch niedriger.


    Grippe und Corona:

    Beide sind Corona Viren, beide gehen auf die Atemwege, beide werden von manchen Menschen trotz Infektion nicht bemerkt und ich kann beide Krankheiten nicht brauchen!

    Richtig ist, dass beide Erkrankungen im Wesentlichen auf die Atemwege gehen. Und in Teilen ähnliche Symptome haben können. Aber: Grippe wird durch Influenzaviren verursacht. Das ist eine ganz andere Gruppe von Viren. SARS-CoV2 ist ein Vertreter der Coronaviren. Und die "normale" Erkältung/der "einfache" Schnupfen wiederum wird durch Rhinoviren verursacht.


    Das ist der Grund, warum eine Grippeimpfung nicht gegen Erkältung schützt und ein einfacher Schnupfen keine Grippe ist. 🤷‍♂️


    Aber ich brauche weder das eine noch das andere.


    Das Präventionsparadoxon ist eine lästige Bitch. 😏 Wir werden wahrscheinlich nie mit Gewissheit sagen können, wieviele Tote oder Kranke wir dadurch vermieden haben, dass wir seit März 2020 diverse Schutzmaßnahmen ergriffen haben.

    Keine Frage, über die Art und Weise der Maßnahmen kann man diskutieren. Auch über die Intensität mit der sie durchgesetzt wurden. Einig sein dürften wir uns dahingehend, dass die Kommunikation seitens der Politik in Teilen unglücklich war. Sei es getrieben von übermäßiger Vorsicht unter dem Eindruck schockierender Bilder aus Italien, sei es getrieben von Bürgern, die je nach Standpunkt eine Lockerung forderten oder schärfere Maßnahmen. Jeder Bürger ist schließlich irgendwann auch mal ein Wähler.

  • Wie war das 2005 im Münsterland? Bis zu 10 Tage ohne Strom?

    Lt. Wikipedia "nur" 250.000 Menschen betroffen. Und nach wenigen Tagen waren alle wieder am Netz.


    Das ist nicht das was landläufig unter einen Blackout fällt, der ganz Deutschland oder gar Europa betrifft.

    Gruß, CBR

  • ...Das Präventionsparadoxon ist eine lästige Bitch. 😏 Wir werden wahrscheinlich nie mit Gewissheit sagen können, wieviele Tote oder Kranke wir dadurch vermieden haben, dass wir seit März 2020 diverse Schutzmaßnahmen ergriffen haben...

    Mit Gewissheit fixe Zahlen nennen kann man natürlich nicht, Rückschlüsse ziehen aus dem Steigen und Sinken der Fallzahlen vor und nach gesetzten Maßnahmen sehr wohl.

    Die Maßnahmen waren nicht populär und haben der Wirtschaft verdammt weh getan, aber so mancher, der deswegen wehklagt, lebt vielleicht nur ihretwegen noch...

  • Nur um es wieder mal in Erinnerung zu rufen, weil es einige offenbar immer wieder vergessen.


    CoViD19 ist keine simple Erkrankung der oberen Atemwege, sondern verursacht eine SYSTEMISCHE Gefäßentzündung. die ALLE Zellen befallen kann. Die Langzeitfolgen sind noch weitgehend NICHT abschätzbar. Du kannst dich jetzt darüber lustig machen, dass du Corona hattest und der letzte Schnupfen ja viel schlimmer war. In 10 Jahren wirst du plötzlich unerwartet dialysepflichtig und kannst es dir nicht erklären-..... nun, eine der möglichen Langzeitfolgen einer systemischen Gefäßentzündung die die Nieren angegriffen hat.

    Muss nicht passieren, kann aber passieren und ist nur eine von unzähligen möglichen Spätfolgen einer harmlosen CoViD19-Erkrankung.


    Ob die Maßnahmen notwendig sind, weil die Zahlen doch so niedrig sind oder ob die Zahlen so niedrig sind wegen der Maßnahmen? Tja.......

    Wenn du bergab rollst musst du auf die Bremse treten, sonst wirst du immer schneller. Stehst du auf der Bremse wirst du langsamer.

    Wenn du die Zusammenhänge nicht verstehst, wirst du dich irgendwann fragen, warum du auf der Bremse stehst, denn du bist ja eh langsam......

  • CoViD19 ist keine simple Erkrankung der oberen Atemwege, sondern verursacht eine SYSTEMISCHE Gefäßentzündung. die ALLE Zellen befallen kann.

    Stimmt. Das wird leider immer wieder etwas unterschlagen. Das Spike-Protein von SARS-CoV2 dockt am ACH2-Rezeptor an, um in die Zelle einzudringen. Dieser Rezeptor wird an der Zelloberfläche meisten (wenn nicht sogar aller) Zellen diverser Blutgefäße präsentiert. In der Lunge sind, warum auch immer, mehr Rezeptoren dieser Art vertreten, daher sind Symptome der Lunge tendenziell häufiger beschrieben als andere. Darüber hinaus hat SARS-CoV2 die unangenehme Eigenschaft, über Nervenzellen in der Nase einzudringen. Was dazu führt, dass neurologische Defizite, namentlich insbesondere Geruchsverlust, regelmäßig in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beschrieben wird.

  • Wenn du bergab rollst musst du auf die Bremse treten, sonst wirst du immer schneller. Stehst du auf der Bremse wirst du langsamer.

    Wenn du die Zusammenhänge nicht verstehst, wirst du dich irgendwann fragen, warum du auf der Bremse stehst, denn du bist ja eh langsam......

    Und irgendwann überhitzen die Bremsen und ziehen nicht mehr....

  • Wie ich ja bereits geschrieben habe...


    Eine Freundin, in der Seniorenpflege tätig, war positiv. Vorher fit und kerngesund.


    Neben dem Verlust von Geruchs- und Geschmacksinn ( mittlerweile wieder zurück), hatte sie nur noch 42% Lungenvolumen. Dieses ist nach nun 9 Monaten lediglich auf knapp 80% hoch gegangen.

    Dazu kommt immer wiederkehrender Kopfschmerz, Abgeschlagenheit und „Gedächtnislücken“ (Erinnerungsvermögen).


    Ich möchte die ****** nicht haben.

  • Ich denke, das uns gerade gezeigt wird wie hundsmiserabel unser Gesu dheitssystem wirklich ist:


    7 tage Schnitt neuinfektionen: 675

    7 tage Schnitt covid tote: 29


    UK hat da das wesentlich bessere System:


    7 tage Schnitt neuinfektionen: 28900

    7 tage Schnitt covid tote: 25


    Ich kann daher also schon verstehen, daß der Deutsche den Ernst der Lage viel ernster einschätzt ;-)

    Einfach mal drüber nachdenken...



    Gruß


    Tid




    Gruß


    Tid