Atemschutzmaske Guide - Typen, Wirksamkeit, Anwendungsgebiete, richtige Anwendung, Nutzungsdauer, Kosten ...

  • [...]

    Schön zu sehen sind auch die ganzen "geschäftstüchtigen Mitmenschen", die jetzt aus 10er und 50er Verpackungen einzelne Masken in der Bucht etc für 10 Eur +x verkaufen wollen.

    Irgendwas hakt da mit den Zitaten :?:


    Ich wollte auf den Beitrag #39 von PapaHotel


    > Schön zu sehen sind auch die ganzen "geschäftstüchtigen Mitmenschen", die jetzt aus 10er und 50er Verpackungen einzelne Masken in der Bucht etc für 10 Eur +x verkaufen wollen. <


    antworten.


    Ja, auf den "Wucherzug" sind so einige aufgesprungen X(


    Ich musste sowieso was bestellen und hatte nur das Glück, dass mein Lieferant zum einen nur an Gewerbetreibende liefert, und zum anderen überhaupt noch die Tector 4236 zum Nettopreis von 2,10 Euro/Stück auf Lager hatte.

    Heute morgen nochmal bei denen reingeguckt - Kategorie Atemschutzmasken leergefegt...

  • Tja, meine Masken, die ich am 25 bestellt hatte kommen nicht mehr. der Händler meldet sich auf meine e-mail nicht mehr. Kann ich wohl abschreiben. Unsere Apotheke hat auch keine mehr. und Wucherpreise will ich nicht bezahlen. Dann bunker ich mich lieber ein.

  • Ich wundere mich grade, dass uns sowas passieren kann. Wir bereiten uns vor, machen uns Gedanken etc und dann haben wir keine Masken für eine mögliche Pandemie zuhause? Ich hab ja noch 2 Kartons aus einer Forensammelbestellung aber wie weit kommt man eigentlich mit 60 Masken als 5 köpfige Familie? Das sind Einmalartikel und 60/5 ergibt 12 Tage, wenn jeder eine Maske pro Tag braucht. Da muss ich nochmal drüber nachdenken, wenn das hier ausgestanden ist.

  • ...Ich wundere mich grade, dass uns sowas passieren kann.


    Das sind Einmalartikel und 60/5 ergibt 12 Tage...

    Daher habe ich auch "schon" am 24. Januar nachbestellt , übrigens ebenfalls mittlerweile Ausverkauft...


    Nun, meine Rechnung geht da eher erstmal in diese Richtung:

    verfügbare Maskenanzahl/unbedingter Aufenthalt außerhalb/notwendige Personen = ca. 50Masken/2Stunden/2Personen


    Sollten wir nur mit Masken bestückt möglich, unseren sicheren Aufenthaltsort verlassen müssen, sieht die Sache allerdings anders aus :/

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • wie wäre es dan mit einem Atemschutzgerät mit Luftflaschen wie bei der Feuerwehr? Wan man die Möglichkeit hat selber luft abzupumpen in die Flaschen

  • Ja klar kannst du das machen. Wäre aber recht viel Aufwand, denn Pressluft brauchst du eigentlich nur wenn zu wenig Sauerstoff in der Luft ist oder ein Stoff in der Luft ist, für den es keine effektiven Filter gibt.

    Du müsstest auch irgendwie sicherstellen, dass die Luft, die du in die Flaschen presst, nicht kontaminiert ist.


    Beides ist hier nicht der Fall.

    Partikelfilter der Klasse P3 Filtern Viren zuverlässig. Vollmasken und RD40 Schraubfilter sind nach wie vor verfügbar. Die Leute kaufen nur wie blöde OP-Masken (a.k.a. Sabberschutz) und FFP Masken.

  • ja due ip Masken sind für nix . Ich tauche und habe flaschen mit Atemluft und kompresser der kompresor stet zum glück im keller da gibts sälten kontaminierte atemluft.;) besser mit Masken als nix.

  • Beides ist hier nicht der Fall.

    Partikelfilter der Klasse P3 Filtern Viren zuverlässig. Vollmasken und RD40 Schraubfilter sind nach wie vor verfügbar. Die Leute kaufen nur wie blöde OP-Masken (a.k.a. Sabberschutz) und FFP Masken.

    Nun, immerhin kaufen (und hoffentlich verwenden!) die Leute einen Sabberschutz. Da, so heisst es, das nCoV über Tröpfchen übertragen wird und diese OP-Masken eher dem Schutz Anderer gilt als dem Selbstschutz machen diese Leute wenigstens einmal etwas für ihre Mitmenschen. Und dies ist eigentlich schon eine Ansage im Zeitalter der Egoisten, Smombies und Selbstsüchtigen - auch wenn es eher unbeabsichtigt ist.

    Ist immerhin besser als auf eine Heilung durch Sternenstaub und Einhornstreicheln zu hoffen.


    P.S. Irgendwie wird beim Speichern des Beitrages die zitierte Passage nicht übernommen. Ich beziehe mich auf den Beitrag von Nudnik

    Copy / Paste:

    Beides ist hier nicht der Fall.

    Partikelfilter der Klasse P3 Filtern Viren zuverlässig. Vollmasken und RD40 Schraubfilter sind nach wie vor verfügbar. Die Leute kaufen nur wie blöde OP-Masken (a.k.a. Sabberschutz) und FFP Masken.

    Die grösste Verwundbarkeit ist die Unwissenheit - Sun Tsu

  • Du hast vollkommen recht. Ein weiterer Vorteil beim Tragen der OP Masken ist, dass man sich nicht an Mund und Nase fassen kann.

    Ich meinte, viele kaufen die OP Masken mit der Vorstellung, sie würde Viren abhalten und das ist nicht der Fall. Sinnlos ist sie natürlich nicht.

  • wie wäre es dan mit einem Atemschutzgerät mit Luftflaschen wie bei der Feuerwehr? Wan man die Möglichkeit hat selber luft abzupumpen in die Flaschen

    Ich tauche selbst und habe meine Flaschen befüllt zuhause stehen. Damit kommst aber nicht weit! Wenn nur eine Person an einer Flasche nuckelt, ist die selbst beim rumsitzen in +- 1,5 Stunden leer. Das Wiederbefüllen erfolgt über die Umgebungsluft und ich bin mir fast sicher, dass der Kompressor mögliche Viren nicht rausfiltert - lasse mich an der Stelle aber auch gerne eines Besseren belehren. Mal davon abgesehen, dass keiner unter PA zum einkaufen laufen wird :/

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • Ich kann mich selber in den Hintern beißen wenn ich mich so umsehe. Da denkt man an so viel und doch ist es nicht das richtige. Klar habe ich ein paar alte FFP1 und 2 Masken noch im Keller aber das sind nichtmal ein Dutzend. Wurden im laufe der Zeit für Arbeiten mit Staub verwendet, und nicht wieder aufgefüllt. Hatte Pandemie auch ehrlich gesagt nicht so richtig auf dem Schirm. Corona kam einfach zu schnell, Da muss sich auch bei uns was dringend ändern.

    Ich denke man kann sich nicht wirklich auf alles vorbereiten. Sieht man mal wieder an Artikeln wie Einwegmasken.

  • Arwed51

    Mit dem reinen Einlagern wäre es aber auch nicht getan. Die meisten FFP3-Masken haben eine Haltbarkeit von 3 Jahren ab Herstellungsdatum, von 3M gibt es welche mit 5 Jahren Haltbarkeit ab Herstellungsdatum.


    Ich vermute zwar, dass eine abgelaufene Maske immer noch besser als gar keine Maske ist, würde das aber niemandem raten!

  • Hallo,


    anstatt verzweifelt versuchen, an Masken zu kommen und dadurch das Angebot auf dem Markt weiter zu verknappen und diejenigen in Schwierigkeiten zu bringen, die die Dinger wirklich brauchen, sollte man sich für den Fall einer Pandemie darauf vorzubereiten, längere Zeit zuhause verbringen zu können. In Wuhan sind ganze Viertel quasi unter Hausarrest gestellt worden.


    Also auf jeden Fall Lebensmittelvorräte, Getränke und evtl. Erkältungs-Medikamente aufstocken, dass man auch mal 14 Tage zuhause überstehen würde. Schauen, ob man Fieberthermometer hat und ob diese funktionieren. Gerade wir sollten doch bei einer solchen Lage, wie sie sich derzeit entwickelt vorbereitet sein und eher entspannt bleiben.


    Wenn jetzt nur 1.000 Prepper und Vorsorger jeweils 50 FFP3-Masken ordern, dann sind mal eben 50.000 dieser Masken vom Markt genommen. Hier bei uns kaufen lt. Zeitung vor allem chinesische Expats die Masken auf und schicken sie ihren Familien in China. Die können sie dringender brauchen als wir.


    Zumal die Wirksamkeit zum Schutz des Trägers vor Infektionen nur dann gegeben ist, wenn der Träger auch insgesamt geschult ist, was Infektionsschutz angeht. Die Aussenseite einer aufgesetzten Maske ist grundsätzlich als kontaminiert zu betrachten. Nach relativ kurzer Tragezeit kommt es durch die unvermeidbare Befeuchtung des Maskenmaterials durch die Ausatemluft zu einem feucht-warmem Milieu in der Filterschicht und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zum Filterdurchbruch kommt, also die Kontamination mit Keimen und Viren von Außen nach Innen durchschlägt.


    Wie schonmal geschrieben: nimmt man eine solche Maske ab, ist es kaum möglich eine weitere Kontamination der Maskeninnenseite oder anderer Bereiche zu vermeiden, man muss ja die Maske irgendwo ablegen oder reinpacken. Alles was man mit der Maske berührt muss ebenfalls als kontaminiert gelten. Bleibt also nur der Mülleimer. Und damit der nächste, der was in die Tonne steckt, nicht kontaminierten Staub von den darin liegenden gebrauchtern Masken aufwirbelt und einatmet, sollte der Mülleimerdeckel "fernbedienbar" sein, dass man ihn nicht anfassen muss. Ist nicht ganz trivial, Infektionshygiene konsequent durchzuhalten.

    Masken können zum Schutz für andere von Infizierten (oder Verdachtspersonen) getragen werden, dann darf die Maske aber kein Ausatemventil haben, was bei den meisten FFP3 aber Standard ist, weil das Tragen einer FFP3-Maske durch den hohen Filterwiderstand eh schon sehr anstrengend ist und man ja eigentlich "nur" den Träger vor Staub schützen will, aber nicht die Umgebung vor der Ausatemluft.

    Langer Rede kurzer Sinn, die FFP3-Masken sind im Fall von Viruserkrankungen nur ein scheinbarer Schutz. Extra deswegen in eine Apotheke zu rennen, wo sich momentan eh sämtliche denkbaren Virenträger die Klinke in die Hand geben(sic!), würde ich nicht.


    Grüsse

    Tom

  • Ja so in etwa denke ich momentan auch. habe mir die Idee, Masken noch zu besorgen erstmal aufgegeben. Vorige Woche noch einige Lebensmittel eingelagert, falls wir uns einbunkern müssen. Das meiste haben wir ja zu hause für etwa ein halbes Jahr. Obwohl ich gestehen muss das wir schon längere Einlagerungszeiten hatten. Aber das Frühjahr steht vor der Tür und da nehmen die Bestände zwangsläufig etwas ab.

    Einige Lebensmittel laufen noch herum, also ist das auch geklärt.

  • Hei,


    ein Atemluftkompressor filtert vielleicht die Viren nicht raus, aber tötet sie meiner Meinung nach 100% zuverlässig ab durch:

    Hitze und Trockenheit.


    Hitze entsteht beim Komprimieren der Luft nicht zu knapp. Locker über 100°C und dann wird die Luft ja noch chemisch getrocknet.

    Außerdem glaube ich nicht, dass ein Virus dem Druck von 230bar standhalten kann. Aber da bin ich mir nicht sicher. Weil er selbst wahrscheinlich inkompressibel ist? Aber wurscht, er ist ja sicher schon vorher hin...


    Habe selber einen Atemluftkompressor daheim. Aber das Rumlaufen mit Atemschutzgerät stelle ich mir dann schon auch krass vor! ;-)

    Wobei ich mir das zum Beispiel für nen Brand schon mal überlegt habe. 4l Flaschen habe ich schon einige. Fehlt eigentlich nur das Rückengestell und die Maske...


    Grüße


    Tom

  • Arwed51

    Mit dem reinen Einlagern wäre es aber auch nicht getan. Die meisten FFP3-Masken haben eine Haltbarkeit von 3 Jahren ab Herstellungsdatum, von 3M gibt es welche mit 5 Jahren Haltbarkeit ab Herstellungsdatum.

    Eine begrenzte Haltbarkeit sehe ich ein bei Masken mit Aktivkohle, die nicht versiegelt sind.


    Bei den normalem Masken mit einem Partikelfilter dürfte die Haltbarkeit eher Jahrzehnte sein, bis halt die Gummibänder o.ä. spröde werden. Was genau soll denn daran altern?


    Weitaus spannender finde ich die Überlegung, wieviele Maske man denn nun braucht. Ich habe so 30 Stück zuhause (schon mehrere Jahre alt) und hab nochmal vor einer Woche einen 20er Pack zum normalen Preis nachgekauft. Die sind tatsächlich heute noch gekommen (Herstellungsdatum 8/19, Haltbarkeit 8/24, für die Statistik).


    Für 2 Leute reicht das zwei Wochen. Eine Pandemie kann typischerweise 3-6 Monate dauern. Ich werde daher versuchen, im Falle das Falles die Masken zu desinfizieren und erneut zu verwenden. Mein aktueller Ansatz wäre im Treppenhaus vor der Haustür mit einem Topf in Topf System über dem Gaskocher bei 80-90°C und 30 Minuten? Muss ich dann mal testen, was die Masken so aushalten.


    Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe habe ich sehr reichlich eingelagert.


    Pandemie ist als Stadtbewohner mein #1 Szenario für Vorbereiten und Fluchtrucksack.

  • Ich habe als (beruflicher) Anwender von FFP3-Masken nur die Angaben auf Karton bzw. den Datenblättern dazu wiedergegeben - woran die jeweils angegebene Haltbarkeit tatsächlich festgemacht wird, entzieht sich leider meiner Kenntnis :(

  • Na ja,

    die Hersteller sichern die Einhaltung gewisser Schutzstandards zu. Dazu ist es notwendig, dass definierte Materialeigenschaften eingehalten werden, wobei der Hersteller die Lagerungsbedingungen nur eingeschränkt beeinflussen kann. Mit einem Verfallsdatum kann der Hersteller einigermaßen sicher sein, dass die geforderten Eigenschaften auch bei ungünstigen Lagerungsbedingungen eingehalten werden ...

    Und die Maske sollte ja auch auf der Nase bleiben oder wie Cephalotus schreibt: ... die Gummibänder spröde werden ...


    Und jetzt versetzt euch doch bitte in die Situation des Herstellers:


    Der Kunde schiebt eventuelle Personenschäden durch Stäube oder Kontaminationen im Zweifel auf den Hersteller. Wenn dieser aus Materialkontrollen nachweisen kann, dass sein Produkt nach einer Lagerzeit von n Jahren noch normenkonform ist, hat er seinen Teil der Geschichte erfüllt und der Kunde hat die Beweislast. Was ist jetzt das attraktivere Geschäftsmodell - nach n Jahren neue Masken zu verkaufen oder nach n+x Jahren einen Regressprozess zu führen?


    Ich glaube, ich hätte da eine Antwort ... 😉

    Hier wird das Licht von Hand gemacht ... und der Motor gehört nach hinten!