Das Gartenjahr 2020

  • Tomaten ist für mich eher eine Stolz Geschichte "Hey ich habe Tomatensorten die nicht im Supermarkt zu kaufen sind", aber bei den Wassermengen letztes Jahr die man in der Hitze benötigte nicht effektiv.

    Nach meiner Erfahrung kommen Tomaten mit Trockenheit sehr gut zurecht, wenn die nicht zu früh im Jahr auftritt. Das vorletzte Jahr war für Tomaten hervoragend, weil der Mai noch recht nass war und die Pflanzen schon gut Wurzeln entwickelt hatten, als die Dürre richtig intensiv wurde. Im vergangenen Jahr war der Ertrag geringer, weil die Trockeheit schon früh eingesetzt hatte, aber für den Küchenbedarf und ein wenig zum Einmachen kam immer noch heraus.

  • Hat da vielleicht jemand eine Empfehlung von einer Strauch- bzw. Hängetomate die gut klar kommt mit unserem wärmeren Wetter und bei der man jeden Tag Minitomaten ernten kann?

    Das gerade nicht, bei mir kommen die kleinen Sorten eigentlich alle im brütend heissen Gewächshaus gutklar. Vielleicht mischst du mal etwas Bimsend oder Vermiculit in die Topferde, um das Wasser besser zu halten?

  • Asdrubal

    Welche Sorten hast du den? Meinen Sorten aus dem letzten Jahr waren wohl zu groß von der Tomatengröße, sind aufgeplatz und Ruckzuck wollten Tierchen was von den Tomaten abhaben.

    Ich habe eher kleinere Tomaten, weil ich nur im Freiland anbaue und die größeren bei unserem Wetter oft nicht vernünftig reif werden. Linosa und San Marzano sind bei mir die mit den größten Früchten. Dann kommen noch Trixi, Besser und Rosii Marunte dazu. Allerdings nehme ich da seit Jahren selbst Samen. Insofern weiß ich nicht, ob die noch ganz sortenrein sein. Mit geplatzten Tomaten habe ich nur bei Regenwetter Probleme.

  • Ich kenne es halt so, dass die platzen wenn sie erst zuwenig und dann zuviel Wasser kriegen (was im Sommer schon bei normalem Giessen bei schlechtem Substrat der Fall sein kann.) Deshalb ist ein gutes Substrat da wichtig, meiner Meinung nach...

  • Tomaten sind meistens Sortenrein, auch wenn sie jahrelang zusammen gepflanzt werden. Und sollte sich mal die eine oder andere verändern, was solls. dann hast du eine neue Sorte kreiert, die sich an deinen Standort angepasst hat.

    Seit fünf Jahren benutze ich ca.35 Sorten. Bei einigen weiß ich den Namen nicht mehr und habe ihnen Fantasienamen gegeben. Aber nicht jedes Jahr pflanze ich die selben, ich wechel, so das ich ca, 15-20 Sorten habe. Dieses jahr sind es nur 12 geworden.

    Meine Haupttomate ist die Marmande. ich benutze sie für hauptsächlich für Soßen. Da sie relativ zur selben Zeit reif werden ist das für die Einmachzeit ideal. Sie wird meistens nicht höher wie 1Meter.

    Danach kommt die Roma. Auch eine Tomate zum einwecken. Man kennt sie aus den Dosen beim Diskounter. Trägt Früchte bis zum Frost. Bei mir letztes Jahr draußen bis in den Dezember, Südseite am Schuppen. Diese zwei Sorten werden jedes Jahr angebaut, da ich sonst kaum Tomatensoße herstellen kann.

    Dann habe ich noch Sorten die verschiedenste Farben und Größen aufweisen.

    Da ist z.b. der weiße Pfirsich. Eine Stabtomate mit gelbweiß marmoriern Früchten. Wird sehr hoch (2-2,5m).

    Dann zwei alte Sorten aus der ehemaligen DDR. Eine rote Harzfeuer, und eine gelbe pflaumengroß. Auch sehr hoch (2m).

    Russian Queen, eine rotgestreifte Tomate mit gelben Streifen.

    Brown Berry, eine kleine Rispentomate, dunkelrot bis schwarz.

    Carson 18, ist eine Rispentomate mit kirschgroßen Früchten in rot.

    Black Plum ist auch eine dunkle bis schwarze pflaumengroße Tomate.

    Schimmeig Greg ist ähnlich wie die Russian Queen. Rotgestreift wobei die Frucht etwa länglich wirkt.

    Green Zebra ist eine grün gestreifte Tomate. Wenn sie gelb wird ist sie überreif.

    Valencia ist eine sehr schackhafte gelbe Stabtomate, große Früchte die gelborange aussehen. geschmack fruchtig und süß.

    und zum schluss für dieses Jahr eine orange Fleischtomate aus Österreich. Wird sehr hoch. Bis letztes Jahr habe ich aber kaum gute Erträge von der Sorte gehabt. Trotzdem wird sie weiter angepflanzt. mal sehen was sie in den Jahren noch so kann. Vielleicht muss sie sich noch an die Region gewöhnen.

  • Nun stellt sich das Gartenproblem für mich dieses Jahr auch schon, wobei ich mir nicht sicher bin ob ich das so "toll" finden soll.


    Habe 20m² Krautland geerbt, da es die Besitzer altershalber nicht mehr wollen und es auf unserer Wiese liegt.


    Vorteil: Schon jahrelange ziemlich erfolgreiche Nutzung als Krautland, weicher und guter Boden.

    Nachteil: Noch keine Gedanken darüber gemacht und beruflich zeitlich derzeit unplanbar


    Schauen wir mal.

  • @Mr.Burns, wenn du schon so an den Gedanken Garten gehst dann wird das nichts. Man muss Spass daran haben und auch etwas Erfahrung.

    20qm sind ja nun auch nicht gerade die Welt. Wenn kein Garten dann säh Blumensamen für die Insekten rein und überleg dir was du vielleicht das nächste Jahr damit machen willst.

    Ansonsten kauf dir ein, zwei beutel Steckzwieben und etwas Salat und gut ist. Das geht schnell und braucht kaum Zeit.

  • Mr.Burns
    Es gibt viele Seiten im Internet zum Thema pflegeleichter Garten. Angefangen von Obstbäumen mit einer Wiese für Insekten. Oder Einsatz von Gartenvlies um das Unkraut einzudämmen und in den Reihen zwischen dem Vlies oder Löcher im Vlies kannst du was pflanzen, z. B. pflegeleichter Knoblauch. Ein bisschen Vlies benutze ich auch und für die Optik liegen Blätter etc. auf dem Vlies.

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    Ansonsten kauf dir ein, zwei beutel Steckzwieben und etwas Salat und gut ist. Das geht schnell und braucht kaum Zeit.

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    So habe ich das auch vor, meine Einsätze im Garten waren eher immer auf Umgraben, Wasser holen, Schnecken lesen beschränkt.

    Als "den Gärtner" würde ich mich nicht bezeichnen, auch wenn ich die letzten Jahre immer ein bisschen Tomaten und Chili angebaut habe.


    Einfach nur verkrauten und zuwuchern lassen will ich die Fläche doch nicht.

  • Wie hatten die letzten Nächte nochmal richtig üblen Frost. Viele Sträucher sind nochmal zurück gefroren, ein bereits blühender Birnbaum wird dieses Jahr vermutlich nichts tragen.


    Genauso habe ich draußen noch nichts ausgesät, Pastinaken, Karotten, usw sähe ich normalerweise deutlich früher, aber während -2°C kein problem ist sind es -8°C unter Umständen doch.


    Auch mit den Tomaten bin ich dieses Jahr recht spät dran, die sind gerade erst aufgegangen bei mir. letztes Jahr war der April super, dann hatte ich dann Ende April 50cm hohe mehrfach blühende Pflanzen und Anfang Mai wurde es dann nochmal dauerhaft kalt. Ein Gewächshaus wäre da schon sehr hilfreich...

  • Auch mit den Tomaten bin ich dieses Jahr recht spät dran, die sind gerade erst aufgegangen bei mir. letztes Jahr war der April super, dann hatte ich dann Ende April 50cm hohe mehrfach blühende Pflanzen und Anfang Mai wurde es dann nochmal dauerhaft kalt. Ein Gewächshaus wäre da schon sehr hilfreich...

    da kommen die dann auch rein


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    aber auch erst in ein paar Wochen, zu not mit ein paar Grablichtern wenn es nochmal richtig kalt werden sollte

    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:

  • Bei uns leidet alles unter der Trockenheit. Die Saubohnen und die Steckzwiebeln sind das einzige was bislang gekommen ist, und das auch sehr lückenhaft. Von allem anderen keine Spur. Die Erde ist knochenhart. Eigentlich wollte ich heute schon den ersten Porree und die frühen Kohlrabi setzen, aber bei dem Wetter vertrocknen die sofort.


    Wir hatten letzte Woche nochmal leichten Frost von bis zu minus zwei Grad. Die Kirschen scheinen es ganz gut verkraftet zu haben. Beim Pfirsich bin ich mir nicht ganz sicher. Der hatte sehr früh geblüht und die Blüten sehen jetzt etwas angewelkt aus. Ob sie einfach verblüht sind oder ob der Frost zu viel war, wird sich noch zeigen.