COVID-19: Erfahrungen & Austausch

  • Da frage ich mich doch allen Ernstes, wie die Menschheit so überaus erfolgreich einige Millionen Jahre lang OHNE Masken überleben konnte.

    Wozu die Natur uns Menschen - und allen anderen Lebewesen - ein hocheffizientes Immunsystem entwickeln liess.

    Die Frage hätten sich die von einer Pestepidemie im sagen wir 17. Jahrhundert betroffenen Menschen mit mehr Berechtigung stellen können. Überlege mal, welchen Preis es kostet, wenn man nur das Immunsystem als Abwehr hat.

    Hocheffiziente Immunsysteme haben nämlich einen Nachteil: man ist hilflos, wenn es ein Erreger schafft, ein solches Immunsystem zu überlisten. Das kann man mit angepasstem Verhalten zum Teil kompensieren und deswegen muss man in Pandemiezeiten sein Verhalten ändern.


    Die Aussage, dass jedes Lebewesen ein Immunsystem hätte, trifft übrigens nicht zu.

    "Entwickeln liess" ist auch falsch, weil es sich nicht um eine bewusste Gestaltung und Kombination von Dingen zur Erreichung eines Zweckes handelt, sondern weil es die Folge einer Auswahl von Individuen ist, die zufällig eine vorteilhafte Eigenschaft haben.

    Das kann schmerzen und ungerecht sein: Menschen die uns lieb und teuer sind, werden dahingerafft, und irgendwelche idioten überleben.


    Der Hauptgrund, warum es so viel Errger gibt und wir trotzdem nicht ausgestorben sind, ist relativ einfach zu verstehen: Ein zu erfolgreicher Krankheitserreger bringt sich selber um, wenn er seine Wirte ausrottet.

  • Zitat

    Da frage ich mich doch allen Ernstes, wie die Menschheit so überaus erfolgreich einige Millionen Jahre lang OHNE Masken überleben konnte.

    Naja es ist halt ein riesen Unterschied zwischen überleben und leben... Wie viele schon geschrieben haben, konnte man die Pest durchaus überleben. Man musste aber n paar Jahre lang einfach davon ausgehen, dass es einen erwischen kann und das es mehr oder weniger einfach Glück ist, wenn nicht! Zumindest ich mit meinen 28 Jahren will das nicht und setzte darum auf ein gewisses Mass an Vorsorge (Maske, Homeoffice wenns erlaubt wird etc.). Erhöht zumindest meine Überlebenschancen und deswegen sind wir meines Erachtens alle hier angemeldet! Sonst kann man auch gleich die Vorräte in Frage stellen ,weil in der Steinzeit haben sie wahrscheinlich auch nur ein Mamut gejagt, wenn sie Hunger hatten, da sie es gar nicht konservieren konnten.

    Ich bin dafür, Fortschritt zu nutzen, wenn man ihn schon hat.

    Improvisation ist, wenn niemand die Vorbereitung bemerkt.

  • Gibts bei euch Jahreszeiten vergleichbar mit Deutschland/Schweiz/Österreich? Du bist doch in einer dieser Regionen geboren, denke ich, also kennst das Klima.
    Moskitos mit Malaria gibts bei euch wohl auch nicht. Andere Impfungen? Kinderlähmung, Tetanus? Bist Du da auch sehr ablehnend?
    Gibt es irgendwelche Impfungen, die Du für gut hältst?

    Auch bei uns gibt es Jahreszeiten.

    Für uns sind Temperaturen um die Null Grad genaus kalt wie für euch einige Grad unter Null.

    Im Sommer gehen die Temperaturen oft über 40°, Frühjahr und Herbst sind angenehm, so um die 25 bis 30° und nachts angenehm kühl um die 15 bis 20°.

    Die Rüsselseuche bekommen die Leute hier natürlich auch bei kaltem, feuchtem Wetter, vor allem weil Heizungen eher unüblich sind.


    Nein, wir hatten noch nie eine Grippe und haben uns auch bei anderen Infektionskrankheiten noch nie angesteck.

    Und wir waren oft dort, wo es tödlich gefährliche Krankheiten gibt.


    Malaria gibt es hier nicht. Naja, vielleicht im Pantanal an der Grenze zu Brazil, aber in den letzten 20 Jahren ist kein Fall bekannt, der nicht von draußen eingeschleppt wurde.

    Seit über 20 Jahren gab es keinen einzigen Fall von Masern, obwohl nicht geimpft wurde.

    Auch das Gelbfieber schaffte es noch nie über die Grenze von Brazil zu uns.

    Tollwut ist seit 14 Jahren kein einziger Fall aktenkundig.


    Ich bin gegen gar nichts geimpft und werde mich - außer unter Zwang - auch nicht impfen lassen.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Fakt ist, das ihr prozentual mehr Coronatote gemessen an der Gesamtbevölkerung habt, als wir in Deutschland. Man könnte jetzt noch auf die Bevölkerungsdichte schauen, die bei euch bei ca 15, bei uns bei ca233 Menschen pro Qkm liegt.

    Ich denke daher, das hier viel richtig gemacht wird.


    Gruß


    Tid

    Einmal editiert, zuletzt von T I D ()

  • Man könnte jetzt noch auf die Bevölkerungsdichte schauen, die bei euch bei ca 15, bei uns bei ca233 Menschen pro Qkm liegt.

    Die Bevölkerungsdichte ist eine Kennzahl eines Landes, die ähnlich wie das Bruttosozialprodukt viel oder gar nichts aussagt.

    Da wird einfach die Anzahl Einwohner durch die Gesamtfläche geteilt.

    In Ballungszentren sind die Werte aber um Zehnerpotenzen höher.

    Für die Schweiz beispielsweise kommt ein Wert von 207 EW pro km2 heraus, fast alle wohnen aber in Gebieten mit 1000 und mehr. Einmal, weil die Urbanisierung sehr weit fortgeschritten ist, und dann, weil unbewohnbare Gebiete (1/4 der Fläche sind Hochgebirge, ein weiteres Viertel ist Wald) die Einwohnerdichte verringern.

    Extrembeispiel ist Kanada, wo fast alle Leute entlang der Grenze zur USA im Süden wohnen, und wo riesige Landstriche völlig menschenleer sind - Baffin Island etwa ist so gross wie Frankreich, hat aber nur etwa 11'000 Einwohner, von denen fast alle in Iqualuit sind.


    Die Fallzahlen bezogen auf die Gesamtbevölkerung wäre hingegen eine bessere Zahl als die absoluten Fallzahlen, denn sie sagt etwas über die Belastung des Gesundheitssystems aus.


    Die COVid-Statistiken leiden alle darunter, dass nicht repräsentativ getestet wird. Für die CH weiss man bestenfalls, wieviele der Leute mit Symptomen, die auch bei COVID auftreten, tatsächlich dieses Virus haben.

    "Seit über 20 Jahren gab es keinen einzigen Fall von Masern, obwohl nicht geimpft wurde." Das stimmt nur dann, wenn jeder Fall tatsächlich entdeckt und in amtlichen Statistiken aufscheinen würde. Gerade in dünn besiedelten Gegenden ist es aber oft so, dass Leute im Zweifelsfall ihre Krankheit aussitzen, weil sie Sanktionen der Gesellschaft fürchten, in welcher sie leben. Wenn du weisst, dass im Falle einer meldepflichtigen Krankheit dein ganzes Dorf abgesperrt wird, gehst du im Zweifelsfall nicht zum Arzt. Ein grosses Problem.

  • Ich bin gegen gar nichts geimpft und werde mich - außer unter Zwang - auch nicht impfen lassen.

    Du hattest mal in einem Thread gezeigt, was du im Auto hast, um angefahrene Tiere zu retten (dafür übrigens meinen tiefsten Respekt). Und machst auch sehr viel handwerklich.


    Bist du auch nicht gegen Tetanus geimpft?

  • Fakt ist, das ihr prozentual mehr Coronatote gemessen an der Gesamtbevölkerung habt, als wir in Deutschland.

    Das ist so nicht richtig.

    Nicht ein einziger Mensch ist AN Corona gestorben, sondern alle MIT.

    Das wird sogar ganz offiziell gesagt.

    Davon waren über 90% alte Menschen jenseits der 80 ( einer sogar mit 103 Jahren )

    Alle anderen hatten schwere Vorerkrankungen. Vor allem Diabetes oder Krebs. Niereninsuffizienz ist hier auch sehr verbreitet.

    Leider ist es auch so, daß die Hospitäler die Angehörigen von armen Verstorbenen dafür bezahlen, daß sie erlauben, daß auf den Totenschein "Todesursache Covid-19" geschrieben werden darf.

    Weil sie Geld vom Staat bekommen, wenn jemand bei ihnen an diesem Virus verstirbt.

    Das wurde schon einige Male in den Medien publik gemacht.

    Z.B. ein Maurer, der vom Gerüst fiel und sich so schwer verletzte, daß er im Hospital verstarb. Die Freundin der Ehefrau war bei dem Gespräch dabei, filmte alles und gab es an die Presse weiter.

    Und das war nicht der einzige Fall.

    So bekommt man hohe Zahlen UND viel Geld in die Kasse.


    In Ballungszentren sind die Werte aber um Zehnerpotenzen höher.

    Stimmt.

    Ca. 2 Millionen der 7,5 Millionen Einwohner lebt in Asunción und Central ( das sind die Städte, die inzwischen mit der Hauptstadt zusammengewachsen sind ) weitere 1,5 Millionen leben in C. del Este, Encarnación, Concepción.

    Der "Rest" verteilt sich auf ein Gebiet, das größer ist als Deutschland.

    Im Chaco kommen 0,5 Einwohner auf den Quadratkilometer. Obwohl da schon die Ortschaften mit eingerechnet sind.

    Fast alle positiv Getesteten, Erkrankten und aufgelisteten Toten stammen aus Central.


    Gerade in dünn besiedelten Gegenden ist es aber oft so, dass Leute im Zweifelsfall ihre Krankheit aussitzen, weil sie Sanktionen der Gesellschaft fürchten, in welcher sie leben.

    Das ist hier nicht der Fall.

    Hier rennen sie schon zum Arzt oder ins Hospital wenn ihnen der sprichwörtliche Furz querhängt.

    Vor allem im Sommer oder im Winter bringt man gerne die Großmutter oder den Großvater ins Hospital. Irgendein Wehwehchen hat ja jeder alte Mensch.

    Denn dort kann die ganze Familie - wie es hier Sitte ist - eine Woche oder 14 Tage lang entweder gemütlich im Warmen sitzen oder schön im Kühlen.


    Bist du auch nicht gegen Tetanus geimpft?

    Nein.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Ich hab jetzt meine erste (Nicht-)Erfahrung mit einer roten Corona App.


    Am 12. November: 5 Kontakte - rot. Kontakt vor 7 Tagen. So recht wusste ich nicht wo das hätte gewesen sein sollen.


    Wollte mich beim Hausarzt testen lassen (wie vor ein paar Wochen problemlos möglich), der macht das generell nicht mehr. Uniklinikum hat mich auch nicht getestet da keine Symptome. Hab mich dann nach Rücksprache mit GF quasi selber ins Homeoffice begeben und bin daheim geblieben.

    Tatsächlich gings mir dann Monntag und Dienstag ziemlich schlecht (total müde, Kopfschmerzen, aber kein Fieber), seit Mittwoch gehts mir wieder gut.


    Vermutlich blöder Zufall, wissen tut mans nicht. Ist schon ein komisches Gefühl.


    Interessant jedenfalls, dass ich keinen Test bekommen hab, dachte mal, das wäre der Sinn der App.


    Momentan setze ich mir immer noch eine FFP2 Maske auf, wenn ich unter Leute gehe. Da ich mit meiner Freundin in getrennten wohnungen lebe ist das von daher auch unkritisch.


    MfG

  • Da frage ich mich doch allen Ernstes, wie die Menschheit so überaus erfolgreich einige Millionen Jahre lang OHNE Masken überleben konnte.

    Wozu die Natur uns Menschen - und allen anderen Lebewesen - ein hocheffizientes Immunsystem entwickeln liess.

    5 von 6 Menschenarten sind ausgestorben.


    Übrig geblieben ist nur Homo sapiens ssp. sapiens. Und der vermehrt sich wie die Karnickel. (Aus der Erinnerung:) Bei keiner andere Säugetierart außer den Shimpansen und eben den Menschen ist das Weibchen ganzjährig fruchtbar und das Männchen ganzjährig in der Brunft.


    Und auch bei uns wüten die Krankheiten. Man denke an die Pest im Mittelalter oder die Pocken in der neuen Welt. 99% der indigenen Bevölkerung Amerikas wurden von den europäischen Krankheiten getötet, nur 1% von den europäischen Soldaten.

  • Ja, das ist halt der Vorteil in unserem Land.


    Und auch wenn manche das nicht glauben wollen so sind auch unsere Politiker (zumindest die meisten) keine abgehobenen Halbgötter, sondern durchaus normale Leute.

    Bisher bin ich recht zufrieden damit, wie unser Land das regelt.

    Sollte nächstes Jahr ein wirksamer Impfstoff kommen (Entwickelt von einer deutschen Biotech Firma mittels "Gentechnik" von Gründern mit Migrationshintergrund, man könnte sich das nicht besser ausdenken) sind wir dann doch unterm Strich gut durchgekommen.


    So am Rande: Die Studie für den Bundestag zu einer Pandemie mit einem SARS Virus hat wirklich verflixt gut getroffen, selbst die Wellen sind ungefähr so wie im Modell so angenommen.


    Hauptsächlich ärrgere ich mich über die Covidioten. Sich inmitten einer Pandemie ohne Mundschutz zu Tausenden zusammen zu rotten und sich mit der Polizei zu prügeln... da fragt man sich wirklich, was im Hirn solcher Leute eigentlich vor geht.

  • Bei keiner andere Säugetierart außer den Shimpansen und eben den Menschen ist das Weibchen ganzjährig fruchtbar und das Männchen ganzjährig in der Brunft.

    Naja, die Kühe sind auch das ganze Jahr über brünstig ( stierig ) und zwar alle 21 Tage.

    Auch Sauen sind alle 21 bis 23 Tage rauschig.

    Das Schaf ist alle 16 bis 17 Tage brünstig.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Hauptsächlich ärrgere ich mich über die Covidioten. Sich inmitten einer Pandemie ohne Mundschutz zu Tausenden zusammen zu rotten und sich mit der Polizei zu prügeln... da fragt man sich wirklich, was im Hirn solcher Leute eigentlich vor geht.

    Es wird teilweise schwer werden, die Leute wieder zurück in die Realität zu holen. Vermutlich ist bei einigen der (drohende) Verlust der Existenz hier der Schalter im Kopf gewesen.

  • Es wird teilweise schwer werden, die Leute wieder zurück in die Realität zu holen. Vermutlich ist bei einigen der (drohende) Verlust der Existenz hier der Schalter im Kopf gewesen.

    Was geht in einer 22-jährigen vor, die sich allen Ernstes wie Sophie Scholl bei ihrem "Widerstand" fühlt?


    https://www.welt.de/vermischte…Ordner-wirft-Job-hin.html


    Und das ist ja nur in den Schlagzeilen, weil mal einer(!) kontra gegeben hat, der Rest hat weggehört/zugehört oder gar noch geklatscht.

  • Vermutlich ist bei einigen der (drohende) Verlust der Existenz hier der Schalter im Kopf gewesen.

    Das ist natürlich für all diejenigen, die sich komfortabel mit Staatsgeldern eingerichtet haben, oder daheim im Homeoffice sind oder NOCH ihren Arbeitsplatz haben, sehr schwer nachzuvollziehen.

    Das kann ich sehr gut verstehen.

    Was kümmern mich die Sorgen und (Existenz)Ängste der Menschen, die heute schon nicht mehr wissen, wie sie zukünftig über die Runden kommen sollen?

    Das geht mich ja nichts an und ich kann auch nichts dafür.

    Frei nach dem Motto von Antoinette: Wenn die durch den Lockdown ruinierten Menschen kein Auskommen mehr haben, dann sollen sie doch bitte still daheim zugrunde gehen.

    Wie können sie es wagen, uns mit ihren absolut gehaltlosen Gejammer zu belästigen.

    Das müssen wir uns nicht antun. Also bitte, liebe Medien, einfach nicht mehr darüber berichten, und schon können wir uns alle wieder wohlfühlen.


    Zynismus aus.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Was geht in einer 22-jährigen vor, die sich allen Ernstes wie Sophie Scholl bei ihrem "Widerstand" fühlt?

    Was geht in den Eltern einer Elfjährigen vor, damit diese denkt, sie fühle sich wie Anne Frank? :huh:


    "Am Samstag hatte die Elfjährige bei einer Kundgebung der Initiative "Querdenken 721" vor rund 1.000 Menschen ihre Situation während der Corona-Pandemie mit der des jüdischen Mädchens Anne Frank im Zweiten Weltkrieg verglichen. Auf der Bühne schilderte sie, dass sie ihre Geburtstagsfeier während Corona mit ihren Freunden heimlich habe feiern müssen, weil sie sonst vielleicht von Nachbarn verpetzt worden wären. "Ich fühlte mich wie bei Anne Frank, wo sie mucksmäuschenstill sein mussten, um nicht erwischt zu werden", sagte das Mädchen. Die Äußerungen hatten große Empörung ausgelöst."


    "Das Kind sei instrumentalisiert worden, um "krudeste Verschwörungstheorien" zu verbreiten und die Gefahren des Coronavirus zu leugnen, kritisierte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU). Dass Kinder benutzt würden, um sich mit den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu vergleichen, sei "erbärmlich und perfide". Es zeige, wie skrupellos rechtsextremistisches und verschwörungsideologisches Gedankengut mit der Kritik an den staatlichen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie vermischt werde."


    Gibt sicher viele andere Artikel darüber



    Per aspera ad astra („Durch Mühsal gelangt man zu den Sternen“)

    Ich hatte zwar mal nen Opel Astra, aber damit hat es nichts zu tun :P

  • Ich kann dazu nur sagen, dass diese Leute wirklich nicht von hier bis an die Nasenspitze denken können....


    Diese ganzen Vorsichts-Massnahmen werden ja nicht gemacht, um irgend jemanden zu gängeln, sondern um uns alle möglichst gut vor diesem Virus zu schützen (wenn man das überhaupt richtg kann, bei dieser Bevölkerungsdichte die wir hier haben ).....


    Aber vor Allem, was man nicht riecht, sieht, fühlt, schmeckt, oder hört, fürchtet man sich erst mal nicht, die Tendenz geht dazu es zu verharmlosen.


    Für den Virus gibt es keinen "Viruszähler" (analog Geigerzähler) mit einem Sensor.....


    Wenn man "es" dann aber hat, ist das Geschei richtig gross !


    Kopfschüttelnde Grüße,


    Udo

  • In meinem engsten Familienkreis ist auch jemand, der Covid 19 nicht als „gefährlicher als die Grippe“ und die Maßnahmen, neben vielen anderen Dingen dieser Thematik, als „völlig überzogen“ (oder als „Mumpitz“) ansieht.


    Vorgestern wurde ihm durch die KiTa mitgeteilt, dass seine ältere Tochter offensichtlich Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatte.


    Resultierend aus dieser Nachricht wurde dann die totale Hektik und Vorwürfe gegen alles und jeden kundgetan (Ordnungsamt, Stadt, KiTa-Leitung etc.etc), der Nachbar (Arzt) wurde kontaktiert und offensichtlich jeder von uns und seinen Freunden wurde noch am gleichen Tag/Abend darüber informiert..


    Als er bei uns anrief und sein „Leid“ klagte, sagte ich ihm, dass er sich doch bitte nicht wegen einer eventuellen Erkältung bzw. Grippe seiner Tochter so anstellen sollte.


    Zack! Totenstille!


    Fazit:

    Wenn die Einschläge plötzlich gaaaanz nahe sind und die eigene Familie betroffen ist, dann ändert sich plötzlich die Sichtweise auf die Dinge.


    Vielleicht ist er nun endlich kuriert und nervt uns nicht weiter mit seinen teils skurrilen Abhandlungen über Covid-19 und nimmt das Ganze endlich mal ernst.

  • Man kann ja durchgängig auch die "Volksver....g." in dieser Sache beobachten.


    - Die Chinesen konnten die Geister, die sie riefen, nicht im Zaum halten.

    Das Märchen mit dem Tiermarkt .... die "fressen" solche Viehcher schon seit Generationen....


    - Der Flugverkerhr aus Vuhan wurde erst eingestellt, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war und die Viren international unterwegs waren und überall angekommen, fertig zur Verteilung ....


    - Unsere "Spezialisten" - und auch die anderen international - hatten mit solchem "Virus-Kram" überhaupt keine Erfahrung und natürlich muss die Wirtschaft am Laufen gehalten werden.... D lebt schliesslich vom Export ....


    - "Masken wirken nicht" - sagt der ehemalige Banker, der in die Politik gegangen ist, und irgendwann Gesundheitsminister geworden ist....

    Wo sonst, ausser in der Politik, kann man bitteschön einen Job machen, von dem man fachlich keine Ahnung hat ?

    (Einschub: sieht es denn mit uinserer Verteidigungsminsterin besser aus ... und wo noch ? .....)


    - Vor Allem ist es ganz wichtig "das Volk ruhig zu halten, nur keine Panik" ....dazu ist jede Lüge recht.....

    Wenn man keine Masken und Handschuhe hat für alle, wirken die natürlich überhaupt nicht ....ist nicht schlimmer wie eine Grippe..... jetzt auf einmal redet man davon FFP 2 Masken an Risikogruppen auszugeben....


    - Zwischenzeitlich findet man heraus, dass solche Produkte (wie Masken / Handschuhe....) sowie auch Grundstoffe für Medikamente nicht mehr im eigenen Land hergestellt werden .....


    - OK, es wurde weltweit viel falsch gemacht, auch bei uns, aber wie machen wir es denn wirklich besser ?


    - Sicher nicht in dem wir jetzt demonstrieren, wir wollen endlich wieder "Brot und Spiele" für alle, auch bei Corona....


    - Real Bullshit has happened Internationally....


    - Wie kommen wir da am Besten wieder raus ?


    - Sind wir denn wirklich besser wie im Mittelalter mit unserer "Intensiv- Massenmenschenhaltung" in heizungsoptimierten Büros und Produktionshallen mit "optimierten Frischluftanteilen" - wenn einer die Grippe hat, bekommen es irgendwann alle.... (dto. Corona...) , wie wollen unsere Kompetenten Politiker denn unsere "gut geölten Industriesklaven" die wir im Endeffekt fast alle sind, denn schützen, wo wir inzwischen bei eine kompletten "Just in Time" Versorgung (von der HAnd in den Mund) angekommen sind ?

    Schlachthöfe lassen grüßen.... mit Corona....

    Wehe es funktioniert eine Komponente des Systems nicht ..... dann werden wichtigere Dinge fehlen wie Klohpapier und Nudeln / EIntöpfe....


    -> Wir müssen unbedingt mit diesen "Geistern, die da losgelassen wurden" leben lernen, die Gefahren und Mechanismen genau kennen, das muss der "grösste DAU" auch kapieren, sonst kriegen wir dieses Problem nie und nimmer eingedeckelt und in den Griff ....


    .....


    was habe ich noch vergessen ?


    Gruss, Udo

    .

  • - Die Chinesen konnten die Geister, die sie riefen, nicht im Zaum halten.

    Das Märchen mit dem Tiermarkt .... die "fressen" solche Viehcher schon seit Generationen....

    Genau das ist aber in den letzten Jahrzehnten schon x-mal passiert: Schweinegrippe, Hühnergrippe, Sars 2002/3, Mers nahezu jedes Jahr. Und jedes Mal wurde angekündigt, dass irgendwann eine erheblich schwerwiegendere Überspringung der Artgrenzen passieren könnte. Genau das erleben wir jetzt und werden wir wieder erleben.

    -> Wir müssen unbedingt mit diesen "Geistern, die da losgelassen wurden" leben lernen, die Gefahren und Mechanismen genau kennen, das muss der "grösste DAU" auch kapieren, sonst kriegen wir dieses Problem nie und nimmer eingedeckelt und in den Griff ....

    Auch diesen Lernprozess erleben wir doch derzeit. Wie genau dieses "damit leben" aussieht, ist eine politische Entscheidung. Viele ostasiatische Länder, allen voran China, haben nach Sars 2002/3 ihre epidemiologischen Vorschriften und Strategien extrem verschärft, nachdem China damals knapp 700 Tote zu beklagen hatte. Da muss man sich nichts vormachen: Durch die relativ strikten Maßnahmen in Ostasien wurde gewissermaßen weltweit der Ton vorgegeben. Wenn die Chinesen nicht so massiv reagiert hätten, wären auch die anderen Länder laxer damit umgegangen und dann vermutlich noch böser erwacht als jetzt. In der aktuellen Infektionslage ist das mit dem Kennen der Mechanismen so eine Sache: Wenn die genauen Abläufe erst noch erforscht werden müssen, kann man nicht mit absoluter Sicherheit die richtigen Vorschriften erlassen. Aber überhaupt nichts zu machen, ist halt auch eine schlechte Alternative.


    Natürlich bin ich von vielen Entscheidungen zur Corona-Eindämmung nicht einverstanden. Allerdings weiß ich auch nicht mit Sicherheit, ob in dem hypothetischen Fall, dass alle auf mich gehört hätten, die Lage wirklich besser geworden wäre als sie jetzt ist.


    Wahrscheinlich wird unter dem Strich nur bleiben, in den kommenden Jahren die Entwicklungen während der aktuellen Krise auszuwerten und Gesetze, Vorgaben, Organisationen und Mittel soweit zu optimieren, wie das politisch durchsetzbar und praktikabel ist. Wenn dann in zehn Jahren in Indien die krass mutierten Kuhpocken auf Menschen überspringen und sich weltweit ausbreiten, kann sich das System dann vielleicht bewähren, aber mit Sicherheit muss dann auch wieder kurzfristig aus der Lage heraus angepasst werden.