COVID-19: Erfahrungen & Austausch

  • Andere Alternative wäre, das Essen wird nach Hause gebracht vom THW oder der Bundeswehroder per PLZ, ORT und Termin zur abholung bereit gestellt, dazu gäbe es einen Nahrungspass für erhaltene Lebensmittel o.ä.

    Und wer soll für all das die Logistik machen?

    Der Staat?

    Gestatte, daß ich laut lache.

    Bis die in die Puschen kommen, ist die halbe Bevölkerung daheim eingesperrt verhungert.


    Die Privatwirtschaft?

    Mit welchen Mitarbeitern?

    Ich dachte, keiner soll mehr raus dürfen?

    Um all das zu leisten, müssten Hunderttausende draußen unterwegs sein.

    Mal abgesehen von denen, die all das kochen müssten.

    Eingekauft und geliefert müssten die Lebensmittel auch.

    Also weitere Menschen, die draußen rumschwirren.

    Dann diejenigen, die das Essen ausliefern.

    Wer soll das alles koordinieren?

    Normales Essen.

    Essen für Diabetiker.

    Essen für Kranke.

    Essen für Vegetarier.

    Essen für Veganer.

    Essen für Moslems.

    Essen für Juden.

    Essen für Hindus.

    ......................

    Ich möchte das nicht managen müssen.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • In keinem europäischen Land gab es bisher einen solchen Lockdown. Auch in Italien und Frankreich konnte man immer zur Arbeit!

    Die komplette Volkswirtschaft für 14 Tage auf Null herunterzufahren würde gewaltige Kosten verursachen. In unserer globalisierten Wirtschaftswelt ist das auch nicht auf Deutschland begrenzt. Zwei Wochen keine Teile für die Volkswagen Werke in CZ, SK, ES etc.? Die können nach einer Woche die Bänder stoppen.


    "Sounds good, doesn't work" oder anders ausgedrückt: Vollkommener Blödsinn

  • In keinem europäischen Land gab es bisher einen solchen Lockdown. Auch in Italien und Frankreich konnte man immer zur Arbeit!

    Nicht ganz, China hat es zumindest in bestimmten Regionen durchgedrückt. Aber da scheint das normal zu sein. Was die Partei anordnet wird durchgeführt. Hier ist das völlige Utopie. Das würde keine Demokratie überleben. Und ich glaube selbst in China würde das nicht funktionieren, das ganze Volk einzugesperren.

  • Deswegen schrieb ich ja "In keinem europäischen Land [...]" ;) Ein totalitärer Regime wie in China kann sowas durchaus durchziehen, wobei es auch dort nur punktuell war.

  • Was hier teils für völlig abwegige und unsinnige Ideen/Aussagen in diesem Thread und teils auch woanders gepostet werden, macht mich teils fassungslos.

    Auch die nordkoreanischen Wunsch-Träumereien.....


    Aber naja, dass musste mal raus. Zukünftig sollte ich die Blockierfunktion intensiver nutzen, das schreibe ich mir auf die 2021 Agenda, dann muss ich den ein oder anderen Unsinn nicht mehr lesen oder überliegen.


    Gruß

    SBB

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • Das sind eben die Vor- und Nachteile der Meinungsfreiheit. Die Meinungen und Ideen Anderer können aber müssen uns nicht gefallen. Wenn die Meinungen und Ideen standardisiert werden sollen dass man nur noch hört und liest was einem gefällt haben wir keine Freiheit mehr sondern eine Vorgabe. Dann wären wir ziemlich nahe bei Nordkorea. oder der DDR. Sofern die Vorgabe dann mit unseren Wünschen einhergeht mag das ja für manche stimmig sein.

    Andererseits haben krude Ideen dazu geführt dass wir elektrischen Strom in den meisten Haushalten haben. Oder Internet. Oder Maschinen die uns bei der Arbeit helfen oder gewisse Konstruktionen erst erlauben. Oder die Möglichkeit mit Flugzeugen zu reisen.

    Auch mir gefällt so manche Aussage nicht die hier oder anderswo geäussert wird. Aber das gehört eben einfach dazu wenn man mit Menschen kommuniziert.

    Nur meine 5 Rappen dazu.

    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren. - Abraham Lincoln

  • Wer nur noch lesen möchte, was ihm selber gefällt und mit seiner Meinung übereinstimmt, wird sicherlich bald nur noch wenige Kommentare und Berichte angezeigt bekommen.

    Unsere Welt, so wie sie heute ist, entstand nicht durch Denkverbote, sondern dadurch, daß viele verschiedene Ideen, auch wenn sie verrückt und unkonventionell waren, geduldet wurden.

    Welche Zeiten sind die dunkelsten für die Menschheit?

    Diejenigen, in denen Menschen als Ketzer hingerichtet werden, wenn sie die ausgetretenen Pfade des gesellschaftlichen Konseses verlassen.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Ich halte euch von "Denken" garantiert nicht ab. Schreibt ruhig weiter. Ich glaube, einige haben meinen Post gar nicht verstanden, was ich damit sagen wollte.

    -<[ Nunquam-Non-Paratus ]>-

  • ...das Problem in zumindest D ist:


    Nur ca 5-10% des Volkes habe überhaupt das Denkvermögen für Mengen, Massen, Möglichkeiten, Verhältnisse, Abläufe, Notwendigkeit en.... zueinander, und den Überblick mit auf den Weg bekommen......

    Ohne jemandem bestimmten auf die Füße treten zu wollen....


    Bei den Meißten besteht der mental verarbeitete Vorgang zwischen dem Einsteigen und losfahren mit einem KFZ aus folgenden Vorgängen:


    1 Tür auf,

    2 reingesetzt,

    3 Schlüssel gedreht (=MotorBrumm),

    4 fährt los....


    Die Vorgänge die da tatsächlich passieren, und was da was auslöst.... Fehlanzeige.....


    Neuerdings mit Keyless Go wirds dann noch weniger.....


    Das lässt sich beliebig auf alle anderen Themengebiete anwenden....leider...


    Hier im Forum ist der Anteil mit Leuten die zumindest nicht völlig #talentbefreit sind wahrscheinlich höher als im Bundesdurchschnitt, allerdings gibts auch hier solche und solche Fälle....schon rein statistisch.....


    Gruß EZS

  • Nur ca 5-10% des Volkes habe überhaupt das Denkvermögen für Mengen, Massen, Möglichkeiten, Verhältnisse, Abläufe, Notwendigkeit en.... zueinander, und den Überblick mit auf den Weg bekommen......

    Du hast damit leider den Kern einer Problematik getroffen die sich dynamisch verselbstständigt...


    Rechnet man das Ganze mal auf 2-3 zukünftige Generationen hoch dann wird nur noch ein ganz kleiner Kern an Leuten übrigbleiben die Ihrem Nachwuchs noch etwas Wissen und Handlungsfähigkeit mit auf den Weg geben.


    Ich werde das selbst nicht mehr nachprüfen können --> Aber der weg ins nächste "finstere Mittelalter" scheint vorprogrammiert zu sein.


    Um das mal auf eine Pandemie anzuwenden : Der Prozentsatz der den " Wissenden" glaubt das eine Gefahr besteht wird sich stetig verringern.

  • Zum Glück halten die Leute seit mindestens rund 2500 Jahren kontinuierlich die nächste Generation für verlottert. Dass die Menschheit trotzdem nicht untergegangen ist, erfüllt mich mit großer Gelassenheit.

  • Da geb ich Dir recht....aber irgendwann gehts halt rückwärts....und das sehe ich seit 15jahren....seitdem alles Virtuell geworden ist.....

    Inclusive Arbeit und auch inclusive Geld.....


    So sehr sich da Möglichkeiten ergeben, so sehr entfernt sich die Jugend von der Realität....


    Gruß EZS

  • Persönlich sehe ich das seit mehr als 20 Jahren.

    Virtuell? Kinder virtuell erziehen? Nö. Noch nicht...vernünftig.

    Antiautoritäre Erziehung selbst genossen? Oder einfach das Kind in einer Krippe abladen, so schnell es geht (Frau + Mann "müssen" gleichzeitig Karriere machen)?

    Erziehung wird in den Niedriglohnsektor verschoben, oder einfach ganz gelassen...

    Und wenn die Kinder bei geschlossenen Kindergärten etc daheim sind, werden die Eltern schnell überfordert. Warum?

    Bin noch in einer Zeit aufgewachsen, in der Mutter keine 300 Sms im Monat schreiben musste, oder sonst was.

    Es wurde sich auch Zeit dafür genommen "Motivationshilfen" zu basteln. Meine Mutter hat sich Zeit dafür genommen eigene Aufgaben zu erstellen, die dem aktuellen "Lehrplan" (damals gab es natürlich kein Internet oder so, sie hat sich also die Aufgaben, die ich in der Schule zu lösen hatte angeschaut und eigene, neue entwickelt, die ich dann lösen sollte.....Wichtig: Als Ansporn hatte jede gelöste Aufgabe einen Wert (Mit Bleistift abgerubbelte Kopie einer X-Pfennig oder DM-Münze) Wenn ich genügend "zusätzlich zur Schule" Aufgaben gelöst hatte konnte ich diese gegen z.B. Bücher eintauschen) entsprachen oder ein wenig schwieriger waren.

    Und weder meine Mutter noch mein Vater haben studiert. Aber sie haben mich dahin geführt. Denke ich zumindest.

    Wenn Du einen Sinn darin siehst etwas zu lernen, dann führt es zu etwas ;-)

  • LadyBelle ich stamme aus einer Zeit, wo die Mamas schon SMS geschrieben haben (Baujahr 1992). Trotzdem bin ich mit viel Liebe und Einsatz grossgezogen worden. Die par SMS haben den weg zum Markt (wie anno 1800) ohne Probleme wett gemacht!

    Aber zurück zun Thema:

    Bei mir hat sich vor allem gezeigt, dass Corona die Sensibilität gegenüber Krankheiten extrem vergrössert hat. Noch nie blieb einer wegen Schnupfen unserer Familienfeier fern.... Bis dieses Jahr! War zwar nicht so festlich aber auch nicht so dof. Vielleiecht hat man so in Zukunft "nur" mit einem Kater zu kämpfen und nicht auch noch mit einer Erkältung😀

    Improvisation ist, wenn niemand die Vorbereitung bemerkt.

  • Weihnachten war dieses Jahr definitiv...anders. Ich kenne Weihnachten aus Zeiten, in denen ich Single war und/oder mich mit meiner Familie/Sippe nicht so grün war. Diese Weihnachten waren eher einsam im "klassischen" Sinne. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Weihnachten unter normalen Umständen emotional anstrengender und stressiger für mich waren als das diesjährige. Es gab immer irgend welchen Streit. Irgendwer in der Familie hatte sich mit irgendwem aus irgendeinem Grund gezofft.


    Für meine Frau war es erst das zweite Weihnachtsfest in ihrem Leben überhaupt, in rund 40 Lebensjahren, das sie ohne ihre Eltern verbrachte. Das war für sie die emotional größte Herausforderung und der internationalen Reisebeschränkungen geschuldet.


    Es gab eine kurze Skype Session mit den Schwiegereltern. Ein Novum in der Familientradition, die sich als technisch optimierungsbedürftig herausstellte. Aber man fährt nicht "mal eben" zehn Stunden mit dem Auto, nur um technischen Support zu leisten. Bzw. Kamera und Mikrofon einzurichten...


    Für einen Freund hat Corona zur Folge gehabt, dass er seit einigen Monaten bereits krankgeschrieben ist. Monate des Homeoffice und Urlaubs in den eigenen vier Wänden forderten ihren Tribut. In der Konsequenz zeitweise arbeitsunfähig und in Therapie. Gerade solche Zeiten neigen wohl dazu, dass einen die Vergangenheit einholt. Und man, mit Hilfe unter Umständen, realisiert, dass die Probleme von heute eigentlich die ungelösten Probleme von gestern sind. War bei mir seinerzeit auch nicht anders. Nur dass da an Corona noch nicht im entferntesten zu denken war.

  • Weihnachten war dieses Jahr definitiv...anders. Ich kenne Weihnachten aus Zeiten, in denen ich Single war und/oder mich mit meiner Familie/Sippe nicht so grün war. Diese Weihnachten waren eher einsam im "klassischen" Sinne.

    Aber "damals" hatte mindestens eine Kneipe in der Stadt geöffnet und etwa 5% unserer Dorfbevölkerung waren dem gleichen Schicksal ausgesetzt;

    war ganz schön was los in der Pinte! :)

  • Wir feierten dieses Jahr Weihnachten wie immer.

    Eine alte Freundin hat unsere Familie - bestehend aus 4 Personen - zum Grillen eingeladen, damit sie nicht alleine daheim rumsitzen muß.

    Wir verbrachten einen schönen Nachmittag auf der Veranda und fuhren wieder nach Hause.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Ich war bewusst alleine zuhause, und habe mir einen chilligen gemacht. Was nur genervt hat war im TV die Widerholung der Widerholung der Widerholung.... sprich kein richtiges Weihnachtsprogramm fand ich X/;(

    "Derjenige, der zu Fuß unterwegs ist und alles dabei hat,

                                                          Um überall bei jedem Wetter zu campen.

                                                                                    Ist der unabhängigste Mensch auf Erden."

                                                                                                                                                                              Horace Kephart, 1904


    Gruß AlienTF/Alex