Autarker Wohnwagen

  • Hat das Gerät denn eine EU-Zulassung ?

    Ja, hat. Guckst Du bei den beantworteten Fragen: https://www.amazon.de/Autoterm…8857&tag=httpswwwaustr-21

    Hier mal Meinungen aus einem älteren Bootsblog: https://booteblog.net/2016/10/…tatt-webastoeberspaecher/

    Interessant sind einige der 46 Kommentare dazu.

    Gibt ein deutschen Service: https://www.planardeutschland.de/

    Neben dem ECE-Prüfzeichen ist eventl das mit dem Höhenkit noch ein Thema: https://shop.tigerexped.de/99-Camper-Das-Heizungskit-2kW-12V

    Üblicherweise kriegen alle Standheizungen ab einer gewissen Höhe sonst Probleme. Wird aber bei den neueren Modellen mitgeliefert?

    Für meinen Bulli hab ich mir noch den Thermostatfühler geleistet: Als Frischluftfan und bekennendes Weichei hab ich bei unter 5 Grad Außentemperatur, Nachts das Beifahrerfenster etwa 1/2 runtergedreht, und die Planarheizung auf 14 Grad im Schlafbereich gestellt. So etwa alle Stunde springt die Heizung für ein paar Minuten an, und schiebt die Temperatur wieder hoch.

    Die Chinaheizungen, auch mit (gefaktem) CE-Zeichen (steht für China Export) würde ich mich nicht trauen.

  • Udo (DL 8 WP) Danke für die Blumen :)

    Ich habe das meiste in Alukisten verbaut, sodass ich die immer schnell rausnehmen kann.

    Was hat das Auto von sich aus: Permanent Allrad (abschaltbar), Mitteldiffsperre, LSD in der Heckachse, kurzer (3m) Radstand, 2,5L Diesel mit 170PS, Klima

    Umbauen am KFZ: Höherlegung 5cm, größere Reifen +2,5cm Bodenfreiheit, Unterfahrschutz, Schnorchel, Rückfahrkamera, Hardtop mit Aufstelldach (Eigenbau)


    Aufbau-Batterie hinter Fahrersitz (da ist mittlerweile eine Verkleidung drumherum) mit einem CTEK D250A Lader (LiMa und Solar):

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    50L Wassertank in Alukiste. Mit Tauchpumpe und Wasserfiler:

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    Hardtop mit Aufstelldach. Die Heckklappe mach ich noch in Ordentlich (wollte ich erst ausprobieren):

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    Schlafebene 140*240. Die Stütze ist mittlerweile weg.

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    Von der Kochkiste hab ich keine aktuellen Bilder. Der unterschied ist nur, dass der Trangia in der Kiste jetzt fest steht und ich ihn nicht jedes mal aufbauen muss. Kompressorkühlbox steht links.

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    Innenraum in leer. Stühle werden links und rechts oben hingehängt, Spaten und Axt sind links an der Wand, Elektroverteilung hinten an der Wand, rechts die Wasser-Alukiste dient als Aufstieg ins Schlafgemach.

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    Ist vllt alles nicht perfekt, aber wir haben Spaß damit. Außerdem ist meine ToDo Liste noch lang. Zb kommt eine Winde nach hinten noch rein.

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  • Hallo r.l. ,


    schön dass das hier mal wieder interessant wird !


    Deine Konstruktion gefällt mir sehr gut, da hast Du eine Menge gute Ideen eingebracht.


    Das ist ein Konzept mit dem Du beim Gewicht recht niedrig bleibst .... trotzdem hast Du einen Lattenrost im Bett und kannst gut schlafen und das Bett ist belüftet und fängt bei längerer Nutzung nicht an zu stocken !


    Das erinnert mich sehr an meinen Kombi aus den 70-er 80 -er Jahren, als ich noch mit einem Dachzelt unterwegs war....


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    Damals gab es allerdings kaum für mich bezahlbare 4x4 Autos, daher bleib das bei 4 x 2...


    Wie hast Du die Wasserdichtheit am aufklappbaren Dach gelöst ?


    Ja die Reifen sind recht schnell zugesetzt und dann kommt man nicht mehr wirklich gut aus so einem Loch.

    Mein Sohn hat sich diese (General Grabber) Reifen besorgt, die fahren recht leise, Verschleiß ist annehmbar und die haben Winterreifenzulassung ...

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    Aber ich habe gesehen, dass Du zwischenzeitlich wohl BF Goodrich Reifen hast, damit sollte das sicher deutlich besser gehen... Das richtige Profil ist sehr viel wert... aber aus dem Loch klappt das wohl auch nicht, zumal Du auch keine Sperre vorne hast, oder ? und dann die Schmierseife.... Am Besten mit 2 Autos unterwegs sein....


    Ich würde mir keine feste Winde an dieses Auto bauen, meistens hast Du die dann ggf. an der falschen Seite .... sondern einen guten Greifzug besorgen, den kannst Du verstauen und nur raus holen, wenn Du ihn brauchst.


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    Dazu vielleicht noch einen ordentlichen Wagenheber (Hi Lift) ...den man noch für viele andere Dinge gut verwenden kann....

    .....und gute altmodische Alu Luft-Landebleche ...


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    Oftmals ist es auch sinnvoll den Luftdruck der Reifen zu reduzieren im Gelände, dann wäre ein guter kleiner Kompressor noch ein feine Sache...


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    Ganz spontan würde ich mir noch eine Möglichkeit schaffen bei Regen draussen sitzen zu können mit 2 Stühlen und einem Tisch und etwas im trockenen kochen zu können (Windschutz !).

    So etwas wie ein Tarp / Plane optimalerweise hinten dran, dann hast Du etwas mehr Lebensraum bei "Schietwetter"....

    Gesehen habe ich mal was interessantes als Zubehör zu einem Dachzelt, das war sogar komplett zu schließen.

    Sehr brauchbar ist bei mir ein rechteckiger Marktschirm, den man ab und zu irgendwo findet....


    Die Bilder dazu sind leider irgendwo vergraben...


    Auf jeden Fall ein tolles Auto, mit dem Du sicher sehr viel Spaß hast, dazu noch alltagstauglich und Du kommst auch noch in ein Parkhaus ! ;)


    Beste Grüße,


    Udo

  • Hallo Udo,


    ja gut schlafen ist wichtig. Ein Lattenrost und 10cm Matratze lassen einen fast wie zuhause schlafen ;)

    Zu Deinen Bildern: Reifen hab ich noch extra ein Satz MT´s. Allerdings hab ich die leider nicht immer drauf (siehe Bilder :P). "Sandbleche" hab ich mittlerweile auch außen dran. Allerdings aus Kunststoff um Gewicht zu sparen. Ein Greifzug war auch schon mal in engerer Auswahl. Allerdings sind die preislich auch kein Schnäppchen und dann musst mit dem schweren Zeug rummachen. Ich verbau eine günstigere Seilwinde (ist ja eh selten, dass ich mich fest fahre). Da kann ich mich relativ entspannt dann mal irgendwo rausziehen. Warum hinten: ich fahr keine Wettkämpfe, wo ich unbedingt vorwärts muss. Im Urlaub hat man Zeit dann eine Alternative Route zu suchen.


    Das ist schon alles recht OT. Vllt eröffnet ein Mod einen neuen Faden und verschiebt die Beiträge?


    Grüße Richi

  • Hallo Udo,


    irgendwie hat es vorhin nicht alles angezeigt in Deinem Beitrag. Danke für Deine ganzen Ausführungen!
    Also zu den Punkten nochmal.

    Reifen: Da ich 95% Straße fahre hab ich mich jetzt für die Cooper entschieden. Hab tatsächlich auch 1L weniger Verbrauch. Im Gelände waren die BF besser. Aber dafür hab ich wie gesagt nen 2. Radsatz mit MT.

    Sperre: vorn hab ich nicht. Hätte aber wahrscheinlich bei dem Loch nichts gebracht. Zum Glück waren wir zu zweit und ich hatte genug Gurte mit.

    Kompressor: hab ich auch immer dabei. Haben auch abgelassen. Allerdings ging das nur an den Reifen, die eh zu wenig Last hatten. Das Rad vorn im Loch war unerreichbar.

    Regenschutz: ich spare derzeit auf eine 270° Markiese oder ich baue sie selber, das ist derzeit noch ungewiss. Aber in Planung ist etwas.

    Parkhaus: leider reicht es oft doch nicht mit 215cm. Aber das ist ok, ich hatte vorher einen Sprinter, da ist man Park-Kummer gewohnt.


    Dichtigkeit vom Dach: alles was schwarz gezeichnet ist, ist Alu. Ich hoffe man erkennt es.

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  • Ich würde mir keine feste Winde an dieses Auto bauen, meistens hast Du die dann ggf. an der falschen Seite .... sondern einen guten Greifzug besorgen, den kannst Du verstauen und nur raus holen, wenn Du ihn brauchst.

    Auch meine Meinung. Diese China-Winden passen vielleicht gut zum Stiergehörn am Kühler, sind aber im praktischen Einsatz, gerade auch aus Preppersicht, eher ungeeignet.

    Warum:

    Diese Fahrzeugwinde hier z.B. hat 230 Ampere Stromaufnahme bei gerade mal 2,3 t Zugkraft: https://www.grube.de/horn-seilwinde-beta-5-0-12v-40-045/

    Da ist bei kaltem Wetter bei einer etwas heftigeren Ziehung schnell Schluß mit Elektrisch.

    Es sind nur 24 m Strippe drin. Ich hab mit meinem Handgreifzug schon einen ca. 1,5 Tonnen schweren PKW aus knapp 50 Meter Steilhangabwärts mit dem Handgreifzug wieder hochgehebelt.

    Wenn die Winde am Fahrzeug fest verbaut ist, was mach ich, wenns das Fahrzeug zum gewinchten Objekt hinzieht? Das Fahrzeug mit der Stoßstange am Baum festsetzen (wenn gerade einer da ist?), oder Steine an die Räder vorlegen? Das Auto eingraben? Die Gefahr, das das Auto bei sowas Schaden nimmt ist recht groß. In Italien dufte ich mal zusehen, wie ein heimscher Abschlepper mit Ducato einen beladenen 5-er BMW-Kombi aufladen wollte. Hat nicht funktioniert, weils den Fiat immer weggezogen hat. Dabei waren beide Fahrzeuge in einer Linie.

    Der Handgreifzug ist einfach vielfach universeller einsetzbar. Wichtig ist eher das ganze Drumherum, also das Zubehör: Bergegurte um z.B. an einem Baum einen festen Gegenpunkt zu bekommen und um am Objekt einen vernünftigen Zugpunkt dran zu machen. Dann ganz wichtig: Genug Strippe, ausreichender Belastbarkeit. Schäkel, Umlenkrolle, usw. Hier mal z.B. so ein Einsteigerset mit Transportkiste und 25 m Seil: https://www.grube.de/habegger-…stattung-komplett-43-030/

    Wer häufiger sowas braucht und/oder was mit Motor möchte: https://www.grube.de/nordforest-spillwinde-1800-40-217/ Filmchen dazu im Einsatz:

  • Am vernünftigsten sind hydraulische Winden, die sind aber an so einem kleinen Fahrzeug nicht zu machen.


    Eine halbwegs brauchbare Alternative wäre "sowas", aber für den Mitsubishi auch Überkandidelt und viel zu schwer. Ausserdem die Stromaufnahme und ein 24 V System -> siehe Ausführungen Matteo.


    Danke Dir Matteo, ich wollte nicht gleich den Spielverderber spielen....


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    Man muss einfach mal "erfahren" was geht und was nicht mehr.... ohne eigene Erfahrung wird das nichts....


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    und dann braucht man ein paar Freunde, die einem ggf. helfen....



    Saverne 2011-Udo 006.jpg


    aber auch die "Kat-zen" haben ihre Grenzen....


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    Das sieht hier jetzt spektakulär nach Bilderbuch aus, aber viel vieser ist eine nasse Wiese.... wenn man es erst mal gar nicht glaubt.... und die falschen Reifen...


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    Dann hat die Stunde von Jonny Deerie geschlagen....


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    und man kommt da auch wieder raus, wenn man sich nicht bis auf die Achsen festfährt....


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    Paradebeispiel "Hinkelstein" 4 x 4 ohne Sperren mit schlechter Gewichtsverteilung.... ;)


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    Nachts angekommen, ahnungslos dass es vorher 1 Woche geregnet hatte....


    Auch das hier hat Spaß gemacht.... ;)


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    und keine Chance den raus zu holen mit 2 hintereinander gespannten VW 4 x 4 Pritschen....


    dann kam wieder die Stunde von Jonny Deery... ;)


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    Gruss, Udo

  • Hallo Matteo , Hallo Udo (DL 8 WP)


    danke für Die Nachrichten. Trotz dessen bin ich pro Winde (für meine Anwendung):


    "Diese Fahrzeugwinde hier z.B. hat 230 Ampere Stromaufnahme [...] Da ist bei kaltem Wetter bei einer etwas heftigeren Ziehung schnell Schluß mit Elektrisch." --> während des Winchens läuft die LiMa, lange sollte das ganze eh nicht dauern (darum hat man ja eine Winde - mit ein Greifzug brauchst natürlich für die Gleiche Strecke eine Stunde), meine Zweitbatterie ist im Innenraum, bei hunderten von Offroadern funktioniert das, warum nicht bei mir?


    "Es sind nur 24 m Strippe drin. Ich hab mit meinem Handgreifzug schon einen ca. 1,5 Tonnen schweren PKW aus knapp 50 Meter Steilhangabwärts mit dem Handgreifzug wieder hochgehebelt." --> bei deinem Verlinktem Greifzug sind auch nur 25m drin und die wiegen schon 8 kg bei 1,5t Zugkraft. Mein Auto braucht mindestens das doppelte an Zugkraft und bin dann bestimmt auch fast beim doppelten Gewicht. Vor allem wenn ich 50 Seil will. Da nehme ich lieber ein paar Gurte mit, bin dann in anderen Anwendungen flexibler (Auto absichern zum Windenseil umhängen um 50m zu schaffen). Dafür brauch ich nicht mit einem schweren starren kalten matschigen Seil rummachen an dem ich mich verletzen kann (Seillitzen) und muss das ganze zeug danach mit dem ganzen Schmotz ins Auto packen.


    "Wenn die Winde am Fahrzeug fest verbaut ist, was mach ich, wenns das Fahrzeug zum gewinchten Objekt hinzieht?" --> Ich will nur mich rausziehen können :P


    Ich versteh Euch sehr gut, mit einem Greifzug ist man deutlich flexibler wenn es auch mal um andere Anwendungen geht. Aber für mich geht es wirklich nur darum, dass ich wieder hinten raus flüchten kann wenn ich von in den Dreck gefahren bin. Man kann sich übrigens auch vorwärts winchen mit einer Winch hinten dran. Ich hab mich in meinem Leben schon sehr oft festgefahren und musste auch schon sehr oft einen Trecker holen. Hab auch viel mit Greifzug gearbeitet und bin deshalb für meine Anwendung von der Winde überzeugt.


    Da müsst Ihr schon noch andere Gründe nennen, die genau meine Anwendung zunichte machen 8o^^


    Grüße Richi

  • Was die Angaben beim Habegger/Greifzug von Bergewinden unterscheidet: der Greifzug ist ein Hebegerät. Wenn da 1,6t draufsteht, dann kann man damit eine Last von 1,6t frei schwebend anheben. Die Lastangabe bei Winden bezieht sich auf die Masse an "rollendem Material", die damit gezogen werden kann. Eine 3t-Berge-Winde könnte niemals 3t Last anheben. Das ist wie bei Bergegurten: fürs Heben mit Gurtbändern ist eine 7fach höhere Bruchlast vorgeschrieben. Ein gelber Gurt darf nach Norm zum Heben einer 3t-Last eingesetzt werden. Im Offroadbereich wird der selbe Gurt keck als 21t-Gurt verkauft, weil man da die 7fache Bruchlast (3tx7) als Belastbarkeit ansetzt.


    Elektrische Winden funktionieren bei leichten Fahrzeugen (PKW-Klasse) und wenn man sie nur gelegentlich nutzt. Man sollte sich aber im Klaren sein, dass der hohe Strom - speziell bei 12V-Bordnetzen - für die Batterien auf Dauer sehr ungesund ist. D.h. die Lebensdauer der Batterie sinkt bei häufigerem Windeneinsatz deutlich. Wenn man die Winde ernsthaft und öfter nutzen will, würde ich eine hydraulische Winde nehmen. Es gibt Modelle, die nutzen die Hydraulikpumpe der Servolenkung oder haben eine eigene Hydraulikpumpe, die über einen Keilriemen vom Motor angetrieben wird. Setzt natürlich voraus, dass man ein Auto hat, das entweder eine hydraulische Servolenkung hat oder man eine zweite Pumpe in den Riementrieb des Motors einfügen kann.


    Erfahrungsgemäß nutzt eine fest montierte Winde am eigenen Fahrzeug aber eher anderen Fahrzeugen, als einem selbst. Zur Selbstbergung muss man in Zugrichtung mindestens einen Baum oder einen ähnlichen Ankerpunkt haben und das Bergen in Fahrtrichtung, wo man sich gerade festgefahren hat, ist auch nicht immer sinnvoll. Drum sind bei FW/THW/Militär-LKWs die Winden so ausgelegt, dass man wahlweise nach vorne oder nach hinten ziehen kann. Das ist bei nem Auto ohne Leiterrahmen in der Regel nicht machbar.


    Grüsse

    Tom

  • Wenn man die Winde ernsthaft und öfter nutzen will, würde ich eine hydraulische Winde nehmen. Es gibt Modelle, die nutzen die Hydraulikpumpe der Servolenkung oder haben eine eigene Hydraulikpumpe, die über einen Keilriemen vom Motor angetrieben wird. Setzt natürlich voraus, dass man ein Auto hat, das entweder eine hydraulische Servolenkung hat oder man eine zweite Pumpe in den Riementrieb des Motors einfügen kann.

    In diesem Forum hab ich mal, vor Jahren, einen Thread erstellt zum Thema: Hydraulikpumpe am PKW: http://www.golf4.de/jetzt-nehm…draulikpumpe-anbauen.html

    Es ging mir dabei nicht um Windenantriebe oder dgl., sondern ich wollte nur meinen kleinen Hydraulikholzspalter am Golf anschließen.

    Interessant wär das, neben einer Winde, noch für zahlreiche weitere hydraulisch getriebene Werkzeuge: Die Feuerwehren haben ja Zwickscheren für Unfallbergung, Flex, und was nicht alles auf Hydraulik.


    Und noch was anderes zum Thema "Bergegurte und -Seile". Niemals auf die aufgedruckten Bruchlast verlassen. Die Dinger reißen eher als erwartet. Auch Drahtseile reißen! Und wenns nur aus der Kausche am Seilende ist! Aus Unfallschutzgründen bei der eigentlichen Ziehung ordentlich Sicherheitsabstand halten. Ich schreib das, weil mir bei einer Bergung schon mal so ein kg-schwerer eiserner Schäkel mitsamt der Bergeöse des Fahrzeugs am Ohr vorbeigeflogen ist....

  • sondern ich wollte nur meinen kleinen Hydraulikholzspalter am Golf anschließen.

    Interessant wär das, neben einer Winde, noch für zahlreiche weitere hydraulisch getriebene Werkzeuge: Die Feuerwehren haben ja Zwickscheren für Unfallbergung, Flex, und was nicht alles auf Hydraulik.

    Du brauchst für den Holzspalter und die " Zwickscheren" ( Rettungsschere) zwei nicht kompatible Arbeitsdrücke ! Der Holzspalter arbeitet mit etwa 150 Bar, die Rettungsschere mit 7-900 Bar !

    Wir haben auch eine Rettungsschere bei uns im EInsatz - die können wir über keine Fahrzeughydraulik betreiben - es benötigt ein passendes Extra-Aggregat dafür !

    Und...Der Preis für so eine Rettungsschere ist auch nicht ohne :cursing:


    Aus Unfallschutzgründen bei der eigentlichen Ziehung ordentlich Sicherheitsabstand halten. Ich schreib das, weil mir bei einer Bergung schon mal so ein kg-schwerer eiserner Schäkel mitsamt der Bergeöse des Fahrzeugs am Ohr vorbeigeflogen ist....


    Sehr gut ! Das mit dem Sicherheitsabstand kann man nicht oft genug erwähnen ! Mir ist bei Bergungen mehrmals eine Kette oder ein Seil um die Ohren geflogen - da steckt eine Tödliche Gefahr drin ! Besonders die umstehenden Gaffer machen da Probleme ,bevor man zieht

    a l l e Personen in der Reichweite des Seiles wegschicken !


    Nochmals als Begriffserklärung : Das was man vom Hersteller mitgeliefert bekommt ist keinesfalls einer Bergeöse !!!


    Besonders bei "moderneren" Fahrzeugen mit einer einschraubbaren Abschleppöse passiert das oft, die taugt allenfalls dazu um ein Auto mit dem Abschleppseil auf gerader Straße zum nächsten Standstreifen/Parkplatz zu ziehen ! Keinesfalls für Bergungsversuche nutzen, da ist ein Unfall garantiert !

    Bzw. wenn der schöne Wagen so gut wie unbeschädigt über eine Bodenwelle oder aus einem Graben gezogen werden soll und dann im falschen Moment "ausklinkt" schlägt der dann unkontrolliert irgendwo ein ! Schlimmstenfalls sind dann noch hinter dem Fahrzeug Leute die es gut meinen und schieben wollen...


    Wenn man öfter ins Gelände fährt macht es Sinn sich am Fahzeugrahmen selber einen stabilen Befestigungspunkt zu montieren, dann kommt man gar nicht erst in die Versuchung es mit der einschraubbaren Abschleppöse zu versuchen ;)


    Als Erfahrungswert musste ich feststellen das selbst bei bedingt rollfähigen Fahrzeugen auf ebener Asphaltstraße kein hochziehen auf das etwa 45° geneigte Plateu meines Abschleppwagens möglich ist.

    Nachdem das 2. Auto nach dem Ausreissen der Abschleppöse wieder runtergerollt war mache ich mir nichtmal mehr die Mühe das Ding im Bordwerkzeug zu suchen.

    Im Video ganz gut zu sehen wie sauber und glatt die "Rollflächen" sind...Trotzdem hängt der Unfaller am vorderen Querträger dran !


    Wie gesagt - Finger weg von der werksseitigen Suizidöse !


    Einmal editiert, zuletzt von Ben () aus folgendem Grund: Zitat gefixt.

  • Hallo Andreas,


    ich würde dazu einem 20 L Militär-Blechkanister verwenden, im Gaskasten oder an anderer geeigneter Stelle (möglichst geruchsdicht) verstauen.

    Hallo Udo,

    Ja an die Kanisterlösung dachte ich auch schon.

    Hab noch einige Kankster rumstehen. Hab vor ein paar Jahren mal ne Palette gekauft.


    Gruß Andreas

  • Ich hab mir die Planar im VW-Bus unter den Beifahrersitz gebaut. Sprit hab ich per T-Stück vom VW-serienmäßigen Webasto-Wasserheizer abgezweigt. War der gleiche Durchmesser und nur ca. 70 cm Leitung bis unter den Fahrersitz. Bei meiner russischen Planar 2D, war eine deutsche Thomas-Spritpumpe Modell P372 dabei. Bei den heutigen ist eine etwas andere dabei, aber auch vom Zulieferer Thomas aus D. Die saugt wohl, wenn die Leitung ordentlich entlüftet wurde, geschätzte 1/2 m senkrechte Höhe an. Im Set waren 5 m Plastikspritleitung bei der Planar dabei, und auch ein Stück ziemlich langes verzinktes Metallrohr zur Spritentnahme. Kurzum, der von Udo gezeigte Kanisterentnehmer ist zwar technisch perfekt, aber man braucht das m.E. gar nicht. Loch in den Kanister bohren. Metallspritleitung rein, 2x Gummidichtung, Mutter drauf und den Flansch schön festschrauben. Nicht zu fest! Guckst Du erst mal was da alles serienmäßig so mit dabei ist: https://shop.tigerexped.de/Aut…lldaempfer-ehem-Planar-2D Mit der Heizung bin ich übrigens top zufrieden und kost weniger wie die Hälfte des deutschen Originals von Eberspächer.

    Hallo Matteo,

    Kannst du mir was zur Lautstärke sagen?

    Hatte Gestern mit webasto gesprochen die haben mir davon abgeraten.


    Wenn dann nur außen in einem extra Staukasten da sonst schlafen nicht möglich wäre.

  • hallo r.lochi,

    Naja unsere 100 Liter Kühlbox zieht schon so einiges.

    Dann noch die diversen Verbraucher, Licht, Handy, Tabletten etc. Da wirds bei schlechtem Wetter schon eng. Vor allem wenn der E Heizlüfter läuft :saint:


    Naja bin da vielleicht auch am übertreiben. Aber ich möchte schon möglichst lange autark stehen. Insbesondere im Winter bzw. Herbst.


    Das mit dem Laden über Lichtmaschine will ich auf jeden Fall probieren. Liegt Ber auch daran das ich es mal technische Spielerei zu probieren. Einfach sehen was technisch möglich ist. Auch wenn es nicht rentabel ist.

    Ich sehe es als Notstromagregat für den Wohnwagen.


    Im Sommer ist unsere Anlage schon völlig überdimensioniert. In der Regel ist die Batterie gegen 9 Uhr wieder voll.


    Aktueller Plan sieht vor nun eine Heizung zu montieren. Da ich unbedingt bei ersten Schnee einen Test machen will.


    Danach kommt eine 190w Solaranlage vorne auf die Schräge.


    Aber eins nach dem anderen.


    Wasserfilter muss ich noch machen.


    Wie siehst du das mit der Lautstärke bei der Planar?

  • Hallo Matteo,

    Kannst du mir was zur Lautstärke sagen?

    Hatte Gestern mit webasto gesprochen die haben mir davon abgeraten.

    Wenn dann nur außen in einem extra Staukasten da sonst schlafen nicht möglich wäre.

    Also ich kann bei dem Geräusch, wenns unter dem Sitz vor pustet gut schlafen. Meine Partnerin auch. Dazu springt ja auch immer mal die Kompressor-Kühlbox an. Aber wir beide sind da wohl nicht representativ? Am besten mal Hörprobe machen, bei jemanden, der so was verbaut hat.

    Und was spricht beim Wohnwagen gegen eine separate Kiste, wo die Heizung drin ist? Eventl läßt sich ja die Frontklappe umrüsten, wenn da keine Gasflasche drin ist?

    Ich hätte für Wohnwagen eh so eine Truma-Gasheizung empfohlen, wie sie in den meisten Wohnwagen serienmäßig ist. Sowas hier: https://www.truma.com/de/de/pr…uma-heizungen/truma-s2200 Braucht halt eine belüftete Gasflasche, -vorschriftsmäßige Zuleitung mit Absperreinrichtung, Abgas-Schlot oder Gitter, und alle 2 Jahre Gasprüfung. Wenns ein minimal größerer Wohnwagen ist, sollte die Truma sowieso auch ein Umluftgebläse haben und dann hast Du das selbe Geräusch wie beim Dieselheizer. Heizung im Wohnwagen hat immer das Problem der Wasser-Kondensation in kalten und/oder wenig belüfteten Stellen.

    Guckst Du eventl mal in ein WoWa-Forum: http://wohnwagen-forum.de/inde…Dieselheizung#post2001360 Es gibt dort zu dem Stichwort "Dieselheizung" 170 Beiträge. Bei der Dieselheizung sind noch einige weitere Punkte zu berücksichtigen: Z.B., wenn einer auf dem Campingplatz seine Umgebung einstinkert. Ich würde da nicht nebendran Zelten wollen.

  • Also ich kann bei dem Geräusch, wenns unter dem Sitz vor pustet gut schlafen. Meine Partnerin auch. Dazu springt ja auch immer mal die Kompressor-Kühlbox an. Aber wir beide sind da wohl nicht representativ? Am besten mal Hörprobe machen, bei jemanden, der so was verbaut hat.

    Und was spricht beim Wohnwagen gegen eine separate Kiste, wo die Heizung drin ist? Eventl läßt sich ja die Frontklappe umrüsten, wenn da keine Gasflasche drin ist?

    Ich hätte für Wohnwagen eh so eine Truma-Gasheizung empfohlen, wie sie in den meisten Wohnwagen serienmäßig ist. Sowas hier: https://www.truma.com/de/de/pr…uma-heizungen/truma-s2200 Braucht halt eine belüftete Gasflasche, -vorschriftsmäßige Zuleitung mit Absperreinrichtung, Abgas-Schlot oder Gitter, und alle 2 Jahre Gasprüfung. Wenns ein minimal größerer Wohnwagen ist, sollte die Truma sowieso auch ein Umluftgebläse haben und dann hast Du das selbe Geräusch wie beim Dieselheizer. Heizung im Wohnwagen hat immer das Problem der Wasser-Kondensation in kalten und/oder wenig belüfteten Stellen.

    Guckst Du eventl mal in ein WoWa-Forum: http://wohnwagen-forum.de/inde…Dieselheizung#post2001360 Es gibt dort zu dem Stichwort "Dieselheizung" 170 Beiträge. Bei der Dieselheizung sind noch einige weitere Punkte zu berücksichtigen: Z.B., wenn einer auf dem Campingplatz seine Umgebung einstinkert. Ich würde da nicht nebendran Zelten wollen.

    Also Diesel ist für mich die erste Wahl. Um die Nachbarn mache ich mir keine Gedanken. Wer sitzt schon draußen wenn kalt ist. Zudem haben fast alle Capervans nur eine Dieselheizung.


    Evtl. Könnte ich auf der Deichsel ne Kiste bauen. Dann brauch ich einen neuen Platz für die Fahrräder.


    Im Sommerurlaub brauch ich keine Heizung. Aufm Campingplatz kann ich schlimmsten falls ja mit Strom heizen. Brauch halt dann knapp 80A in der Stunde. Hab ich aber auch schon gemacht. Oder halt Landstrom.


    Mein Wohnwagen hat keine Kiste für Gas etc. Aber wie schon gesagt Gas mag ich nicht. Wenn ging würde ich nur mit Elektro heizen.

  • Hallo buchemer ,


    wenn Du die Möglichkeit hast, bau die Standheizung in eine Kiste und stell die draußen hin. Ansonsten hast Du die Möglichkeit von Schalldämpfern (ein Schalldämpfer im Ansaugschlauch bringt wohl mehr als in der Warmluft - hab ich selbst aber keine Erfahrungen). Die Dieselpumpe ist recht laut, aber da gibt es leisere zum Nachrüsten. Die Ansaugluft sollte von draußen kommen, sonst bekommst Du Feuchtigkeitsprobleme im Wohnbereich. Matteo hat nicht unrecht mit den Abgasen und der Lärmbelästigung der Nachbarn. Das kann schon nervig sein, auf jeden Fall den Schalldämpfer im Abgasschlauch verbauen.


    Zum Thema Heizen per E-Heizer auf dem Campingplatz. Manche Campingplätze haben unterdimensionierte Stromversorgungen, da kann die Sicherung schnell mal rausfliegen und die Nacht wird kalt. Da haben viele schon z.B. mit Ihren Dachklimaanlagen den ganzen Campingplatz lahm gelegt. Also aufpassen/nachfragen.


    Zum Thema Laden per LiMa. Es gibt Tabellen, in denen man sieht, welche Kabelquerschnitte auf welche Länge verwendet werden sollten. Aber viele laden Ihre Hänger per LiMa, also sollte das kein Problem sein. Ich würde mal so 16qmm schätzen, da kannst Du dann schon 30A durchpumpen, was wohl nur wenige DC-DC Ladegeräte machen.


    Was für ein Zugfahrzeug hast Du eigentlich?


    Auf jeden Fall weiterhin viel Spaß mit dem Hänger :)

  • Hallo Lochi,

    So werden wir es machen. Große Box auf die Deichsel. Hier kommt dann die Heizung samt Tank rein.


    Ja wir werden 16 qmm legen.


    Als Zugfahrzeug habe ich Ford Ranger und Toyota Hilux. Wobei der Toyota etwas untermotorisiert ist. Haltbar ist der Hilux, das muss der Ranger erst noch zeigen.

    Im Gelände spielt der Motor dann eine untergeordnete Rolle. Mit Untersetzung ist es dann egal.


    Gruß Andreas