Kaufberatung Inverter Stromerzeuger

  • Hallo zusammen


    Heute fand ich den "Ekström 2000i", ein Inverter Stromerzeuger (Benzin) mit angeblich bis zu 2000W Last. Dieser ist verglichen mit anderen Inverter-Stromerzeugern günstig (ca. 400 CHF) und es gibt ihn bei mehreren Shops zu kaufen. Die Bewertungen die ich finden konnte sind auch in Ordnung. In DE wird er auch unter dem Namen Matrix 2000i vertrieben und ist daher wohl ein Chinafabrikat welches unterschiedlich rebrandet wird.

    Gibt es bei Stromerzeugern auch das Problem wie bei den Wechselrichtern, dass teilweise nur ein modifizierter und kein reiner Sinus erzeugt wird? Im Datenblatt finde ich nirgendwo einen Hinweis auf die Art des Sinus. Beim Matrix Rebranding steht jedoch "pure Sinewave" auf der Packung. Auch der Stanley SG1900S sieht nach demselben Gerät aus, ist jedoch meist 100-200 CHF teurer.


    Was meint ihr, Hände weg oder ein guter Kauf wenn man das Gerät nur selten benötigt?

  • Honda, sonst nix.

    Ich habe 4 Generatoren, 3 Rasenmäher, zwei Motorpumpen, ein ATV von 1998 und eine Monkey aus den 70ern. Laufen alle zuverlässig und sind jeden Cent wert.


    Wenn es im Katastrophenfall drauf ankommt, möchte ich mich nicht auf Chinakram verlassen müssen.


    Gruß offroader

  • Honda, sonst nix.

    ....

    Genau, ich habe einen 20i auf Gasbetrieb umrüsten lassen, macht was er soll. Durch Gas kein Problem mit kristallisiertem Benzin ;-) und kein Sonderkraftstoff (Aspen, oder so) notwendig. 👍

    Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum!

  • Ich hatte mir mal so ein China-Gerät zum basteln organisiert...

    Die Qualität war unterirdisch,besonders bei kleinen Details zeigten sich erhebliche Qualitätsmängel !


    - Die Dichtungen und Membranen im Vergaser waren alle völlig verhärtet ( Bj 2012 !!)

    - Alle Kraftstoffschläuche porös,undicht

    - Dichtung zwischen Tank und Absperrhahn brüchig (der Sprit lief unten so wieder raus )

    - Absperrhahn und ein Hebel konstuktionsbedingt fest ( verzinktes Material mit Alu-Guss verschraubt.oxidiert)


    Glaub mir,so etwas ist ein Gerät das Du nicht haben möchtest.

    Guck Dir die Bilder an,das sagt einiges..


    - O Ringe gebrochen

    - Kabel im inneren ( auch zu 220V) in 0,15mm² !!!

    - Kraftstoffschläuche mit Draht statt mit Schraubschellen gesichert

    - Die Schläuche waren so ausgehärtet das sie beim Anfassen zerbröselt sind

    - Gehäuse-Bruch nach nur wenig Laufzeit

    - Auf den Bildern gut zu sehen : Zink/Alu direkt verbunden,das oxidiert immer wieder,undicht / fest

    - "fliegende Kabel" ohne ausreichende Isolierung,führen 220 V !


    Da würde ich empfehlen das Du Dir beim Kauf eines solchen Gerätes mehrere "Portionen" Dichtungen und Schläuche dazukaufst - falls überhaupt erhältlich.


    Oder besser noch - wie Offroader" schon schreibt- einen Honda kaufen,der hält dann sehr lange ;)

    Das was der mehr kostet spasrst Du an Ärger und Lebenszeit für Fummelei und Reparaturen wieder ein;)

    Dateien

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  • Genau, ich habe einen 20i auf Gasbetrieb umrüsten lassen, macht was er soll. Durch Gas kein Problem mit kristallisiertem Benzin ;-) und kein Sonderkraftstoff (Aspen, oder so) notwendig. 👍

    welche Kosten sind für so eine Umrüstung zu veranschlagen?
    gruß kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Man sollte auch bedenken, dass solche Geräte normalerweise sehr lange Standzeiten haben.

    Unter diesem Aspekt ist es wichtig, dass man dafür auch nach Jahren noch Ersatzteile bekommt.

    Wie Andreas schon aufgezeigt hat, lösen sich verschiedene Teile auf, da von schlechter Qualität, oder elektrochemische Reaktionen haben, wenn nicht kompatible Materialien aufeinander kommen.... (schlechte Konstruktion)


    Eigentlich möchte man doch ein Gerät das man- wenn man es braucht - hervorkramt, ggf. das Öl wechselt (bei 4-Taktern) Benzin rein, 10 mal ziehen, läuft.... so sollte das sein....


    Interessant ist auch der Betrieb von Geräten die keine reine ohmsche Last darstellen, sondern induktive oder kapzitive Lasten haben (cos phi).

    Dazu gibt es in den Tiefen dieses Forums einen Thread, in dem wir das genauestens diskutiert haben. Ich bin mir nicht sicher, ob Inverter Geräte dieses Problen definitiv nicht haben.


    Das sollte man sehr genau ausprobieren, ob das mit solchen Geräten auch klappt.


    Ich habe z.B. einen 3 kW Generator vom Österreichischen Aldi (Hofer) mit Elektrostart vor vielen Jahren gekauft und als ich dann mal einen 400 Watt Winkelschleifer (mit elektronischer Drehzahlregelung) damit betreiben wollte, ging er sofort aus.....

    Das sollte man mal genau prüfen !


    Ausserdem hatte ich auch die Probleme, die Andreas oben beschrieben hat....

    Der Genarator hat, wenn es hoch kommt 20 Betriebsstunden....


    IMG_2644.JPG


    IMG_2643.JPG


    undichter Benzinhahn und zersetzter Benzinschlauch....


    Wichtig ist es auch beim Abstellen so einer Kiste den Tank und den Vergaser im Betrieb leer zu fahren, so dass kein Sprit mehr in der Schwimmerkammer zurückbleibt, der die Düsen zusetzen kann. Dies noch ganz besonders bei 2-Takt Geräten mit Öl im Benzin wichtig.

    Beim Abstellen sollte man auch die Zündkerze heraus drehen und Korrosionsschutzöl in den Zylinder sprühen. Ein paar mal ziehen, damit sich das schön verteilt.

    (Gibts im Bootshandel oder der Bootsabteilung von Bauhaus und ähnliche Quellen).


    Anfang des Jahres, als das mit Corona absehbar wurde, habe ich mein Sparschwein geschlachtet und einen 2 KW Honda gekauft.

    Mal sehen wie sich der bewährt.

    Einen alten (gebrauchten) Honda Generator der nur Batterien laden kann, habe ich wohl auch schon um die 10 Jahre rumstehen, der ist letztens klaglos angelaufen.

    Schauen wir mal.....


    Gruss Udo


    Edit:


    In dem Zusammenhang ist es wichtig auch eingelagerten Sprit / Diesel zu prüfen.


    Bei mir hatte Diesel nach etwa 1 Jahr lagern (ohne Grottamar) schon diese Ablagerungen....


    IMG_2647.JPG


    (Grobfilter im Trichter)

  • Ich habe z.B. einen 3 kW Generator vom Österreichischen Aldi (Hofer) mit Elektrostart vor vielen Jahren gekauft .....

    Es ist leider "Bereichsübergereifend" bei Technikprodukten die über Discouter / Baumärkte vertrieben werden das eine Ersatzteilversorgung nicht gesichert ist.


    Meist werden die Gerätschaften in Asien aus Restposten an Kleinteilen bestückt - also aus Kostengründen so drumherum konsturiert das gerarde das Vorhandene an Stückzahl von "Teil X" abgearbeitet wird.

    So hat man selbst in einer Serie von 2000 Stück noch Unterschiede drin die einem einen Reparaturversuch schön versauern ! Selbst die Importeure haben keinen Teilevorrat weil sie nicht wissen von wem der Kram eigentlich zusammengeschlossert wurde.


    Ich habe das Glück die Konsumkette von der anderen Seite her sehen zu können - bin in einem Recyclingbetrieb beschäftigt.

    ( Containerdienst,Abbruch,Wertstoffankauf,Altmetallhandel,Autoverwertung,Abschleppdienst ect )


    Wenn ich auf unserem Aussengelände an den 3 Haufen mit " Eisenmetallen" im weitesten Sinne vorbeigehe sehe ich das gefühlte 30% des Volumens ( nicht Gewicht ) aus Gerätschaften aus Asien bestehen.

    Ab und zu wenn mal nicht so viel los ist nimmt man sich dann mal einige optisch neuwertig aussehende Dinge mit zur Werkbank. Da hat man dann Sprit,Öl,Diesel,12/24/220/380Volt,jede Menge Werkzeug und Kleinmaterial...

    Ist man dann so weit das man den Fehler gefunden hat - stellt man fest das kostruktionsbedingt k e i n e Normteile wie Schläuche,Verbinder,Lager,Schrauben,Flansche,O-Ringe o.ä. passen.

    Geht man dann ins Büro und sucht am Laptop nach Ersatzteilen stellt man erstmal fest das es weder eine Konstruktionszeichnung noch Ersatzteillisten gibt.

    Jede Suchanfrage mit Gerätetyp landet dann mit einem Suchtreffer in irgendwelchen Bastelforen wo Leute verzweifelt genauso versuchen ihren Krempel zu reparieren - aber dann an einigen Kleinteilen die nicht erhältlich sind scheitern.


    *Kla-döngel* Landet der Krempel dann wieder in der Schubkarre Richtung Recyclingberg.


    XXL Beispiel noch :


    Wir haben uns einen "CAT" Nachbau eines 22 to Radladers aus China gekauft. Unschlagbar günstig.Neu.


    Jetzt ist der Karren 5 Jahre alt und man braucht ja mal Verschleissteile neu.

    ( Hydraulikschläuche,Reifen,Luft / Kraftstoff / Ölfilter,Lagerbuchsen der Schaufel,Brems/Druckluftteile...)


    Reifen : Haben so ein saublödes Mass das hier 1973 schon nichtmehr aktuell war ,nur zu Apothekerpreisen noch zu haben !


    Hydraulik : Sooo komische Verschraubungen wie sie selbst unser Hydraulik-Spezi noch nie gesehen hatte - also jedesmal den Anschluss abflexen und neue Verschraubungen mit Norm- Mass anschweissen.Denn selbst die Metall-Verschrubungen / Leitungen sind in keiner ERMETO-Kiste zu finden !


    Filter : Nur vom Hersteller mit irrer Wartezeit und zu Apotheker-Preisen plus unverschämt hohem Porto aus China...


    Druckluft : Das Vierkreis-Schutzventil ist ein ominöser Metallklotz den hier auch noch niemad gesehen hat - nicht lieferbar,nirgends ! Aslo ohne Bremsen weiterarbeiten oder in tagelanger Kleinarbeit das Teil zerlegen und mit irrem Aufwand reparieren.Incl so Highlights wie selbstgehämmerter Dichtungen usw.


    Lagerbuchsen ? Kein Thema,gibts nicht zu kaufen das Mass macht weder Zöllig noch Metrisch irgendeinen Sinn - also so lange ein Stück Rohmaterial durch die Drehbank sausen lassen bis es annährend passt !


    Die Bordelektrik lass ich jetz mal weg,das würde hier zu weit führen...Wir haben davon 30% totgelegt weil es keinen Öldruckschalter gibt,keinen Blinkerhebel,keinen Kühlmittel-Sensor usw usw.


    Soo,das war jetzt etwas weit ausgeholt...

    Aber was ich damit sagen will :

    Kauft Euch Eure Sachen aus Europa/ US / Japan Produktion,das kostet zwar mehr,aber den Ärger,die geklemmten Finger,viel unanständige Flucherei,eiskalte Wut,verzweifelte Teilesuche,X Versuche bis zum Erfolg....


    Das ist so schon nervig genug - aber in einer Situation ( Blackout ) wo einem der geplante Generator helfen soll - braucht o.g. kein Mensch !

  • Danke für eure vielen sehr hilfreichen Antworten!

    Ich werde Geld für einen Honda lockermachen, die Videos auf Youtube zum EU22i und dem EU10i sehen wirklich gut aus. Soll man direkt zum 22i greifen für genügend Leistung oder reichen euch die 900 W des 10i?

  • Danke für eure vielen sehr hilfreichen Antworten!

    Ich werde Geld für einen Honda lockermachen, die Videos auf Youtube zum EU22i und dem EU10i sehen wirklich gut aus. Soll man direkt zum 22i greifen für genügend Leistung oder reichen euch die 900 W des 10i?

    Sehr gerne,kein Problem ;)


    Nur die Frage mit dem " reichen Euch die 900W " ....

    Das ist sehr schlecht zu beantworten...

    Dem einen mag das reichen - als Flautenschieber für Kühltruhe und Co. Bei einer Waschmaschine ist das schon zu knapp.


    Rechne mal für Dich aus was Du im schlimmsten Fall brauchst - dann im Zweifelsfall lieber eine Nummer größer besorgen .


    Alternativ zu dem - doch recht teuren - EU22i gibts von Honda noch den hier :


    https://www.idealo.de/preisver…19349_-em-2300-honda.html


    Der ist zwar nicht so durchgestylt und kompakt aber kostet nur die Hälfte,bei sogar etwas mehr Leistung !

  • Kleiner Tipp am Rande zu den Honda Inverter-Geräten.


    Die haben die interessante Eigenschaft, dass sich ihr Inverter auf eine anliegende Wechselspannung auf synchronisieren kann.

    Sprich man kann beispielsweise 2x EU10i zusammenschalten.


    2xHondaEU10i-Aufbau.jpeg 2xHondaEU10i-Einsatz.jpeg IMG_20171208_220323.jpg IMG_20171208_220237.jpg


    Vorteile davon:

    - Transport: 2x EU10i lassen sich besser schleppen als ein EU20i ;)

    - Flexibilität: eine Station mit 1800W oder 2 Stationen 900W

    - Ausfallsicherheit: Sollte Einer aussteigen, kann man mit dem Anderen noch eingeschränkten Betrieb machen

    - Kosten: man kann mit einem anfangen und dann erweitern.


    Nachteil:

    - höhere Gesamtkosten

    - mehr Platzbedarf

    - höherer Wartungsbedarf

    "Wo Hesse und Holländer verderben, wer könnte da sein Brod erwerben?"

    Einmal editiert, zuletzt von afu-sven ()

  • Alternativ zu dem - doch recht teuren - EU22i gibts von Honda noch den hier :


    https://www.idealo.de/preisver…19349_-em-2300-honda.html


    Der ist zwar nicht so durchgestylt und kompakt aber kostet nur die Hälfte,bei sogar etwas mehr Leistung !

    Der EM 2300 ist meines Wissens kein Inverter- sondern ein herkömmlicher Generator. Für den Betrieb von empfindlicheren Geräten ist ein Inverter fast schon ein muss.


    Der Vorschlag von afu-sven mit 2x EU10i ist interessant, insbesondere bezüglich der gewonnen Ausfallsicherheit.


    Betreibt ihr eure Hondas mit Bleifrei / Super oder dem sehr teuren 4 Takt-Alkylatbenzin (z.B. Aspen)? Viele schwören insbesondere bei seltener Verwendung auf Aspen, da die Motoren so länger halten sollen. Der Preis pro Liter ist jedoch ein vielfaches verglichen mit Tankstellenbenzin.

  • Betreibt ihr eure Hondas mit Bleifrei / Super oder dem sehr teuren 4 Takt-Alkylatbenzin (z.B. Aspen)?

    Hallo Roderick,

    meine Hondas laufen mit dem Aral 102 "Premium" Sprit,

    Edit: > der trotz "bis zu 5%"-Aufkleber auf der Säule laut Aral Ultimate 102 immer noch ohne Ethanol vertrieben wird, <

    bei unserem Durchsatz kommt's nicht so auf den Preisunterschied an.

    Die Kanister werden zur Lagerung mit Liquimoly 5107 versehen.
    Die Letzte Tankfüllung (10min) vor dem Abstellen geschieht dann auch mit diesem Lagersprit.

    Beim Öl nehme ich LM 1279 5W-30 mit LM 1012 MoS2-Zusatz.

    Bilde mir ein, Sie lassen sich damit leichter anziehen.


    Ist alles etwas teuer als vermutlich notwendig,
    aber bis dato springen meine Aggis (auch nach 6 Monaten Standzeit) nach max 2x ziehen an.

    Außerdem möchte ich noch lange was von der Investition haben.

    "Wo Hesse und Holländer verderben, wer könnte da sein Brod erwerben?"

    Einmal editiert, zuletzt von afu-sven ()

  • Betreibt ihr eure Hondas mit Bleifrei / Super oder dem sehr teuren 4 Takt-Alkylatbenzin (z.B. Aspen)?

    Ih habe ein Diesel und ein Benzin Aggregat... Beide werden mit Tankstellenkraftstoff versorgt. Allerdings nehme ich den "Premium-Stoff" von beiden Sorten,wegen der langen Standzeiten bzw. möglicher Dieselpest bzw der Wirkung von Bioethanol im Benzin auf Gummi und Kunststoffteile/ Oxidation .

  • Dabei handelt es sich aber nicht um einen "Inverter".


    Niko

  • Weiss vielleicht jemand, ob man den kleinen Hondas 1,0i und den 2,2 i auch zusammen schalten kann ? Das wäre dann verbrauchsweise ein interessantes Team, bei dem man den Verbrauch je nach Bedarf minimieren könnte .... (Nur 1.0i, nur 2.2i, 1.0i+2.2i zusammen...)


    Zu Beitrag 11:


    Das Kabel von AFU Sven zum Zusammenschalten sieht (recht solide) selbst gebaut aus (?). Finde ich interessant.


    Gibt es dabei irgendwelche Dinge zu beachten ?


    Auch die Spritversorgung aus den 20 l Tanks sieht (gut) selbst gebaut aus.


    Wie hast Du das gemacht ?


    Hast Du die Generatoren geerdet ? Weisse Leitungen Rechts oben im Bild ?


    Zum Öl: Ich meine Honda möchte da 10 W 30 drin haben ?

    Du benutzt 5 W 30. Käme mir auch entgegen, da ich das in meinen Autos benutze.


    MoS2: Hast Du damit die Generatoren auch einlaufen lassen ?


    Offensichtlich gibt es bei Generatoren wohl ab und zu Probleme mit "Verglasen" der Zylinderwände. MoS2 reduziert den Metallabrieb erheblich (insbesondere bevor der Öldruck richtig aufgebaut ist -> Feststoffschmierung) , damit wird aber wohl auch die Einlaufphase verlängert.

    Hast Du mit der Zugabe von MoS2 in die kleinen Honda Generatoren schon längere Erfahrung ?


    Auf das "Zeugs" schwöre ich eigentlich auch, habe ich seit den 70-er Jahren in allen meinen (nicht Turbo) Autos gefahren (-> von Molykote gibts das auch in größeren Gebinden). Die Motoren sind alle "Steinalt" geworden....


    Die verwendete blaue Transportkiste ist wohl aus Polypropylen (?). Löst (ev. auslaufendes) Benzin dieses Material nicht an ?


    Für Hinweise / Diskussion meiner Fragen wäre ich dankbar.


    Zu dem Thema reichen 900 Watt ?


    Das kommt auf die Anlaufströme der verwendeten Geräte drauf an.

    Kühlschränke z.B. langen da erheblich zu.

    Dieses Thema ist auch wichtig bei Wechselrichtern.


    Batterien mit Generatoren zu laden macht nur Sinn bis etwa 70 ... 80% Ladung der Batterie , da der Ladestrom dann erheblich zurück geht (gegenspannung baut sich auf) und der Generator "Leistung für nix" produziert. Benzin wird umsonst verheizt. Auch lohnt es sich ein ordentliches Ladegerät für Batterien vorzuhalten, da die 12 V Ausgänge von solchen Genaratoren eher eine "Alibifunktion" haben.

    Von Honda oder auch ex BW gibt es auch Ladegeräte die nur zur Batterieladung gebaut sind, die können deutlich bessere Ergebnisse liefern (mit höheren Strömen schneller laden).

    Wer einen Generator schon mal länger betrieben hat weiss auch, wie grässlich die stinken. Das einen halben Tag lang zu ertragen ist nicht so wirklich Spaßig....


    Gruss, Udo

  • Zu Beitrag 11:


    Das Kabel von AFU-Sven zum Zusammenschalten sieht (recht solide) selbst gebaut aus (?). Finde ich interessant.


    Gibt es dabei irgendwelche Dinge zu beachten ?


    Die Hondas haben Sicherheits-Bananen-Buchsen zur Kopplung und ein Schraub-Terminal für PE.


    Als passendes Gegenstück habe ich Sicherheits-Bananen-Stecker, mit Kragen und Isolierter Spitze verwendet - Damit's keine Teufelspeitsche ist/wird

    Für das PE-Terminal verwendete ich 2 "Gabel-Schuhe" mit Griff.

    Das Kabel ist Vollgummi 3G2,5mm² und Kupplung ist eine ABL Sursum ultra II mit Glimlampe.

    Das T-Stück ist IP68 und für 2,5mm² ausgelegt.


    Vorgehensweise zum Koppeln:

    Koppel-Kabel mit beiden Generatoren verbinden (Bananen-Stecker und PE-Verschraubung), Last noch getrennt.

    Ersten Generator starten, warten bis das grüne Licht angeht.

    Zweiten Generator starten, warten bis das grüne Licht angeht.

    Last verbinden.


    Zitat

    Auch die Spritversorgung aus den 20 l Tanks sieht (gut) selbst gebaut aus.

    Wie hast Du das gemacht ?

    Ja, ist ebenfalls selbst gebaut.

    Belüftungsventil entfernen, geht mit einem Splint und ist reversibel.

    Ein Gewinde für die Kunststoff-Benzinhähne hinein geschnitten, Benzinhähne hineingedreht und mit Teflonband abgedichtet.

    Die Schlauchanschlüsse für Benzinkanister gibt's auch im Handel, die müssen aber noch mit einem Stück Benzinschlauch mit Fussfilter&Gewicht innen in den Kanister ausgestattet werden.

    Eine geplante Verbesserung ist noch eine Schnellkupplung an den Benzinhähnen -Zum Einlagern baue ich das zur Zeit immer wieder komplett zurück.

    Zitat

    Hast Du die Generatoren geerdet ?


    Weisse Leitungen Rechts oben im Bild ?

    Die weißen Kabel sind die Rotor-Steuerung für den Spiderbeam. ;)


    Geerdet sind die Aggregate über die Einspeisung am Bauwagen,

    Dort ist ein FI und ein Anschluß für den Ringerder um den Standplatz - nicht unbedingt Norm-konform - macht aber allseits keine Bauchschmerzen.


    Zitat

    Für Hinweise / Diskussion meiner Fragen wäre ich dankbar.

    Gerne doch

    Beide Hondas habe ich gebraucht erworben und nehme stark an das die schon eingelaufen waren.

    Als Zubehör habe noch ich die Ölschrauben mit Magnet, an diesen Magneten ist bisher kein Abrieb sichtbar.


    Das Setup hat jetzt schon mehrere 2/3-Tages Konteste im Dauerbetrieb mit gemacht und funktioniert immer noch ohne Probleme.

    Zitat

    Die verwendete blaue Transportkiste ist wohl aus Polypropylen (?). Löst (ev. auslaufendes) Benzin dieses Material nicht an ?


    Zur Benzinbeständigkeit kann ich noch nichts sagen - das ist "so gewachsen" - und viel gekleckert haben wir noch nicht.

    Werde es mal im Auge behalten,

    Danke dir für den Hinweis.


    vy 73 Sven

    "Wo Hesse und Holländer verderben, wer könnte da sein Brod erwerben?"

  • Hallo Sven,


    vielen Dank für Deine ausführlichen Antworten auf meine Fragen.

    Das gibt mir ein paar neue Ideen was ich noch machen könnte.

    Schade ist nur, dass der Honda 1.0i und 2.2 i nicht koppelbar sind.


    Aber OK, der 2.2i allein sollte für die Meisten Anwendungen wohl ausreichen.


    Meiner ist noch "trocken", muss noch Öl befüllen.


    Allerdings riecht der Tank nach Benzin, ich gehe mal davon aus, dass man im Werk wohl einen Probelauf gemacht hat (?). Aber dann das Öl wieder raus ?


    Auf meiner Verpackung steht "Made in Thailand", ich hoffe dass das nicht mit Qualitätseinbußen gleich zu setzen ist gegen "Made in Japan".


    Wir werden sehen.


    Danke noch mal und vy 73,


    Udo