Elektrische Rolläden VS Stromausfall

  • Hallo,


    mache mir aktuell Gedanken wie ich meine tollen elektrischen Rollläden hochbekomme wenn der Strom mal länger weg ist.


    Einen alternativen Antrieb hatte ich in der Bauphase nicht auf dem Radar... X/


    Denke mal USV oder Einspeisung Hausnetz via Notromgenerator kostet >1k , und fällt deshalb erst mal aus.


    Wäre als Lowcost Alternative eine 230v fähige Powerbank geeignet mit der ich die Steuerung direkt am Rollladen anfahre?


    Wie habt ihr das gelöst?

  • Von Bastellösungen halte ich in diesem Fall nichts. Vor allem könnte es sein, dass es nicht ausreicht, nur die Rollladensteuerung mit Notstrom zu versehen, wenn die Jalousiemotoren in jedem Zimmer an einem dort vorhandenen Steckdosenstromkreis mit dran hängen.


    Es gibt Jalousieantriebe mit manuellem Notbetrieb und es gibt für Fenster, die als sog. 2. Fluchtweg genutzt werden können müssen, 12V-Akku-Systeme, die bei Stromausfall ein Hochfahren der Jalousie über die normalen Taster ermöglichen,


    Wenn das nicht möglich sein sollte: warum sich nicht einen Netzumschalter in den Sicherungskasten und daneben einen Einspeisestecker setzen lassen (von einem Elektriker)?


    Z.B. so einen Netzumschalter: Lastumschalter 4polig 63A


    und einen Einspeisestecker: Wandstecker CEE 3polig 32A


    Der Umschalter erlaubt die saubere und sichere Umschaltung der Hauselektrik vom öffentlichen Netz (Normalbetrieb) auf eine Notstrom-Einspeisung.

    Wenn man den Umschalter auf der Notstromseite 1phasig brückt, kann man sein gesamtes (3phasiges) Hausnetz mit einer 1phasigen Notstromquelle versorgen. Drehstromverbraucher im Hausnetz funktionieren dann natürlich nicht mehr, alle anderen jedoch schon noch, sofern die tatsächlich eingeschalteten Geräte in Summe nicht mehr Leistung fordern, als die Notstromquelle liefern kann.


    Da man hier im Verteilerkasten direkt nach dem Zähler und dem 63A-Automaten an die "dicke Leitung" ran muss, um den Schalter einzuschleifen und man keinesfalls die falsche Seite des Schalter von 3- auf 1-phasig brücken darf, muss diese Arbeit unbedingt ein Elektroinstallateur machen. Da braucht man manchmal etwas Überzeugungsarbeit, es gibt aber bei seriösen Herstellern von Stromerzeugern, wie z.B. Endress Argumentationshilfen für die korrekte Notstromeinspeisung bei 1-Familienhäusern.


    Den Einspeisestecker würde ich 1phasig wählen und mit 32A Belastbarkeit. Das hat den Vorteil, dass man dann bei Bedarf ein 1phasiges 5kW-Stromaggregat anschließen kann (könnte), was über eine 1phasige 16A-Einspeisung nicht ginge.


    Von einem Stromerzeuger mit Drehstromausgang würde ich abraten, weil diese Geräte in der Regel nicht "schieflastfähig" sind. Solche Generatoren erwarten an allen 3 Phasen stets eine gleich hohe Last. Das kann man nur bei echten Drehstromverbrauchern wie einer Kreissäge o.ä. sicherstellen. Ein 3phasiges Hausnetz hat bezogen auf eine Wohnung eine völlig willkürliche Lastverteilung, je nach dem welches Gerät gerade eingeschaltet ist. Über ein Haus mit mehreren Wohnungen oder einen ganzen Straßenzug mit Häusern mittelt sich die Lastverteilung wieder aus.


    Grüsse

    Tom

  • Wäre Interessant wie die Steuerung der Rollladen verkabelt ist.

    Gibt es eine Zentrale Steuerung, z.B. mit Windwächter oder 'Zentral Auf/Ab' Befehl? Dann kann es durchaus sein das alle auf der selben Sicherung angeklemmt sind.


    Ich habe in meinem Haus einen 2-poligen Umschalter für genau eine Sicherung auf der das Licht in Küche, Keller-Vorratsraum und eine Kühlschrank-Steckdose angeklemmt sind. Im Notfall schalte ich den Schalter um und kann mit einem Schuko-Stecker eine USV oder ein kleines Inverter Aggregat anstecken. Somit gibts zumindest in der Küche Licht, es muss ja nicht gleich das ganze Haus beleuchtet sein.

    Praktisch die Spar-Version einer normalen Notstrom-Einspeisung wie sie tomduly beschrieben hat.


    Vielleicht ist so eine Lösung auch bei dir möglich?

    Aber Achtung: Immer von einer Elektrofachkraft ausführen lassen!


    Lg

    "Wir brauchen kein Telefon, wir haben genügend Boten!" Britische Post 1878

  • Wir haben unsere elektrischen Rollladen jeweils an eine normale Steckdose angeschlossen.

    Somit kann ich den Stecker herausziehen und mit einem Verlängerungskabel an ein Notstromaggregat anschließen.

    Ich muss nur darauf achten, dass der rechte Pol des Steckers der Stromzufuhr-Leiter ist

    (hat was mit dem Motoranschluss des Rollladenmotors zu tun).

    Dafür habe ich den Stecker extra markiert.


    LG

    Sobi

  • Die ganzen Vorschläge zu Umschaltern für die Notstromeinspeisung sind ja schön und gut, aber es ging ja in erster Linie um den Betrieb von Rollladenmotoren (wenn ich es richtig interpretiere). Ich stelle mir jetzt vor: Stromausfall und Rollläden sind unten. Wenn es nur darum geht Licht in die Bude zu bringen, ist das ja alles kein Problem: Zur Haustür raus, Notromaggregat anwerfen und die Rollläden hochfahren. Aber was ist wenn’s zum Beispiel brennt, und der Weg zur Haustür versperrt ist? Dann hilft wohl nur rohe Gewalt wenn man keine „Akkureserve“ irgendwo hat. Deshalb bin ich kein Freund von elektrischen Rollläden.

  • Die Rolladensteuerung samt der davon ausgehenden Versorgung der Rolläden hängen bei mir über ein Relais hinter einer kleinen USV, an der auch die IT hängt.


    Bei Abfall der Netzspannung fällt das Relais ab und schaltet auf Spannungsversorgung auf die USV. Die IT fährt zeitnah herunter. Somit verbleibt bestenfalls ( :) ) noch genug Saft für eine einmalige und zeitnahe Öffnung. Zeitnah deswegen, da Router und Co. und auch die Rolladensteuerung halt verbrauchen, bis eben nix mehr da ist ...


    Ein Fenster verbleibt ohne Elektrik für den genannten Fluchtweg.


    Langfristig fehlt mir noch eine sinnvolle Lösung, der tomduly hat das gut beschrieben.

  • @bosselodr: Fenster, die offiziell als 2. Fluchtweg eingestuft sind, müssen eine Notstromversorgung bei elektrischen Jalousien haben. Das ist die Lösung mit dem kleinen 12V-Akku in der Unterputzdose, die ich oben verlinkt hatte. Da geht es nur um die Notöffnung "1x hoch" im stromlosen Brandfall.


    Generell sollte man seine Gebäudetechnik so planen, dass man sich beim Ausfall der Technik nicht dämliche Fallen baut. Ist bei Garagentorantrieben nicht anders: Bude brennt, Strom ist weg. Würde man nun das Tor schnell aufkriegen, könnte man noch das Auto rausfahren. Geht nicht, also fackelt das Auto mit ab.


    Wenn ich einen Blackout als Szenario annehme, der dummerweise dann beginnt, wenn alle Jalousien unten sind und der unbestimmte Zeit dauert, dann wäre das mein Ansporn, für diesen Fall eine vernünftige Notbedienung zu haben, die ich dann beliebig oft über einen langen Zeitraum nutzen kann. Da würde ich dann eine Handkurbel vorziehen (es gibt solche Jalousiemotoren, an deren Getriebe man eine Kurbel ansetzen kann). Oder, wenn man sich perspektivisch ohnehin Gedanken über eine netzunabhängige Stromversorgung macht, den nachgerüsteten Netzumschalter. Nur für eine einzige Jalousie ist das natürlich ein Overkill, aber netzunabhängig verfügbarer Strom hat auch in anderen Bereichen Vorteile (Haustürklingel, Zentralheizung, Kühlgeräte, Überwachungskameras/Aussenlicht/Alarmanlage, IP-Telefone etc. pp.).

  • Die Rolladensteuerung samt der davon ausgehenden Versorgung der Rolläden hängen bei mir über ein Relais hinter einer kleinen USV, an der auch die IT hängt.


    Bei Abfall der Netzspannung fällt das Relais ab und schaltet auf Spannungsversorgung auf die USV. Die IT fährt zeitnah herunter. [...]

    Hallo sd0815, du schreibst, dass deine Umschaltung auf USV über Relaisschaltung funktioniert. Macht das keine Probleme bei der IT? Eigentlich ist das ja nicht 100% unterbrechungsfrei, oder? Hast du die USV selbst gebaut, oder ist das ein kommerzielles Gerät?


    Gruß


    bosselerodr

  • Ist vielleicht OT, aber ich frage mich immer wieder, warum muß wirklich alles elektronisch gesteuert und mit dem Netz verbunden sein?

    Da fahren Menschen kilometerweit ins Fitnessstudio, laufen oder biken stundenlang für ihre Gesundheit.

    Und sind dann daheim zu faul, die Rollläden per Hand zuschließen oder das Tor manuell auf- und zuzuschieben.


    Andere Frage:

    Gibt es keine Systeme, die nicht entweder oder, sondern sowohl als auch sind?

    Hier gibt es elektrische Tore, die sich auch manuell öffnen und schließen lassen, sobald der Strom ausfällt.

    Die kosten zwar einen Ticken mehr, aber das sollte es einem doch wert sein.


    P.S.

    Ich brauche auch keinen Kühlschrank, der mir sagt, was ich einkaufen soll............:S

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • ich frage mich immer wieder, warum muß wirklich alles elektronisch gesteuert und mit dem Netz verbunden sein?

    Nein, aber es dient dem Komfort und es liegt in der Natur des Menschen den "leichteren" Weg gehen zu wollen. Warum also kurbeln, wenn's ein Knopfdruck auch tut?


    Ich habe auch elektrische Rollläden und der große Vorteil ist, dass ich alle gleichzeitig betätigen kann. Es sind 11 an der Zahl. Die jeden morgen hoch und am Abend wieder runterzukurbeln, ist maximal gut für den Bizeps.

  • Hallo sd0815, du schreibst, dass deine Umschaltung auf USV über Relaisschaltung funktioniert. Macht das keine Probleme bei der IT? Eigentlich ist das ja nicht 100% unterbrechungsfrei, oder? Hast du die USV selbst gebaut, oder ist das ein kommerzielles Gerät?


    Gruß


    bosselerodr

    Hinter der USV (APC 750) ist ein Mehrfachstecker, davon ab geht die IT und ein SchuKo-Stecker in die Verteilung für die Steuerung. Das die Steuerung bekommt dann entweder 230V vom Netz oder der USV, wenn das Relais abfällt. Anzug vom Relais erfolgt über die Netzspannung. Die Steuerung der Rolläden scheint recht träge zu sein, die bekommt das Abfallen des Relais nicht mit. Und falls doch: ist nen BUS-System mit fester Programmierung, die 'bootet' dann eben neu.


    Innerhalb dieser Verteilung könnte ich auch jedes Kabel Richtung Motor einzeln ab- und an eine externe Stromversorgung (Moppel, Autobatterie mit 12V/230V-Wandler, Honda?, ...) anklemmen.


    Wie gesagt, war zum damaligen Zeitpunkt nur mal eine Spielerei mit Option zum Ausbau.

  • Genau diese Problematik hat mich in der Bauphase auch beschäftigt. Allerdings habe ich das nur im Kleinen gelöst, indem im EG ein Rollladen eben nicht elektrifiziert wurde, sondern ganz klassisch mit einem Rollladengurt hochgezogen wird (Gästetoilette). Somit wäre zumindest immer ein Fluchtweg frei, sollte die Haustüre nicht mehr zugänglich sein. Eine USV habe ich dafür keine installiert und sitze eben im schlimmsten Fall bei Stromausfall im EG größtenteils im Dunkeln. Im OG sind alle Rollläden manuell, da muss ich morgens und abends aber auch keine 8-10 Rollläden hoch-/runterlassen.

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • Als Fluchtweg im Brandfall hätte ich aktuell nur die Haustür im EG, da ALLE Rolläden elektrisch sind. =O

    Keine Ahnung wer das verbummelt hat.


    Werde jetzt schauen das ich ASAP zwei zusätzliche Notausgänge schaffe.


    Danke für das Feedback! :thumbup:

  • Und sind dann daheim zu faul, die Rollläden per Hand zuschließen oder das Tor manuell auf- und zuzuschieben.

    Es kommt sicher darauf an, WO auf der Welt man lebt. In meinem Einfamilienhaus in Spanien sind ALLE Fenster vergittert. So gekauft (wohl dort üblich) nicht nachgerüstet. Fenster scheiden als Rettungsweg aus. Es geht nur durch die Haustür raus, sollte es innen brennen. Dafür haben wir "spanisch-untypisch" in jedem Raum des Hauses Rauchmelder angebracht. Untereinander vernetzt. Macht einen Mega-Lärm, der jeden aus dem Schlaf wecken kann. (Beim Anbraten von Fleisch hats schon 3 mal ausgelöst) Hund rennt dann panisch raus....sehr unangenehm für die Ohren. Ob man dann noch genug Atem hat, das Scherengitter an der Haustür zu öffnen (wird abends abgeschlossen)? Keine Ahnung. Feuerlöscher im Schlafzimmer vorhanden. Küchenbereich ebenfalls.

    Es ist schwierig die richtige Balance zwischen Einbruchschutz und "wie rette ich mich wenn es im Haus brennt" zu finden.
    In Deutschland habe ich von Freunden gehört. dass es Menschen gibt, die ihre Rolläden "hoch reissen" und auch "runter knallen" lassen. Das ist für Menschen ärgerlich, die keinem 9 to 5 Job nachgehen. Jemand, der erst um 5 nach ner Schicht ins Bett geht, freut sich nicht über Rolläden die mit viel Lärm hoch gerissen werden. Zumindest in einem Mehrfamilienhaus oder in enger Bebauung.

    Wenn die Nachbarn nen Kilometer weg wohnen ist es egal.

    Per aspera ad astra („Durch Mühsal gelangt man zu den Sternen“)

    Ich hatte zwar mal nen Opel Astra, aber damit hat es nichts zu tun :P

  • LadyBelle

    auch hier bei uns gittern sich die Menschen ein. Das machen die Latinos oft.

    Gitter an allen Fenstern und Türen ist bei den Wohlhabenden obligatorisch, aber auch die Ärmeren gittern und mauern sich seit Beginn der Pandemie mehr und mehr ein.

    Ich persönlich finde das problematisch.

    Denn da wo keiner reinkommt, kommt auch keiner raus.

    Wir haben keine Gitter an Fenster und Türen, setzen auf die Schutzwirkung unserer Hunde.

    Und sollten alle Stricke reissen, dann können wir immer noch über die Fenster raus und uns im "Urwald" verstecken.

    Rollläden haben wir übrigens auch nicht.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • auch hier bei uns gittern sich die Menschen ein. Das machen die Latinos oft.

    Das ist bei den Latino`s eher historisch bedingt...

    Man hatte zu Zeiten als es noch nicht überall Fensterglas gab in Südlichen Ländern diese Gitter als Lichteinlass und Luftaustausch verbaut. Einbrüche waren auf Grund der sehr kleinen Fenster nicht der Hintergedanke für die Gitter.

    Erst seit die Architektur sich so weit verändert hatte das durch die "nordeuropäisch großen" Fenster eingestiegen werden konnte bzw. was rausgeschleppt wurde kam dabei" Sicherheit" als treibender Gedanke !

    So hat sich das Handlungsmuster auch nach Mittel und Südamerika getragen ;)

    In meiner Nachbarschaft an der Costa de la Luz sind im Januar bei einem Feuer 3 Menschen verbrannt weil sich die Gitter nicht von innen öffnen liessen ! Bei Gittern also immer dran denken zumindest 1 Fenster mit einem von innen zu entfernenden Gitter zu versehen ! Es gibt da recht patente Lösungen die gegen Angriffe von aussen genauso wirksam sind !

    ( Obwohl mir langsam an der Wirksamkeit der Gitter Zweifel kommen - eine brauchbare Akku-Flex gibts günstig und in ein paar Sekunden sind die Gitter ab. )


    Hier noch ein Handlungsvorschlag :


    Als Sofortmassnahme ohne Umbaukosten sollte man sich eine Feuerwehr-Axt mit diesem Aufreisshaken bereitstellen. So hat man im Brandfall wenigstens eine Chance wenn die Rolläden unten bleiben !

    Dateien

    • axt.jpg

      (197,27 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Obwohl mir langsam an der Wirksamkeit der Gitter Zweifel kommen - eine brauchbare Akku-Flex gibts günstig und in ein paar Sekunden sind die Gitter ab.

    Diese Akkuflex gibt es ja noch nicht so arg lange.

    Und Gewohnheiten ändern sich nur langsam.

    Es gibt auch auch Gitter, die sich zusammenfalten beim Öffnen, einige unserer Freunde haben die. Die kann man von innen öffnen und kommt raus, wenn es brenzlig wird.

    Aber ich mag frei aus dem Fenster schauen und mich nicht wie im Gefängnis fühlen.

    Profis steigen dann halt übers Dach ein, wenn Fenster und Türen zu stark gesichert sind.


    Das ist unsere Einbruchssicherung bei der Werkstatt:


    Smartphone Bilder und Videos 1 1198.jpg

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Aber ich mag frei aus dem Fenster schauen und mich nicht wie im Gefängnis fühlen.

    Das ist auch noch so ein Effekt, so was stört mich schon massiv wenn ich in Spanien mal auswärts übernachte --> Was nützt die schönste Aussicht wenn die " gefiltert" ist wie im Knast !


    Deine Einbruchssicherung ist spitze !

  • Deine Einbruchssicherung ist spitze !

    Das ist Frieda.

    Sie hat vor einigen Jahren den Diebstahl von Maschinenen und Werkzeug verhindert.

    Die Diebe wollten wohl gerade die Tür aufbrechen - ein Brecheisen blieb am Ort zurück - als unser neugieriges Schwein dazukam. Sie ist normalerweise sehr lieb und mag gerne gestreichelt werden.

    Aber wahrscheinlich haben sie nach ihr geschlagen oder getreten und das mag sie überhaupt nicht.

    Jedenfalls fanden wir blutige Fetzen einer Hose und einen blutigen Handabdruck an einem Zaunpfosten, wo sie wieder rauskletterten.

    Ihre Hauer sind gut fingerlang und rasiermesserscharf. Kein Hund hat so ein Gebiss.


    Die Falt- oder Scherengitter kann man tagsüber aufschieben und nachts oder wenn man nicht daheim ist schliessen.

    Aber bisher brauchten wir keine und wir wollen auch keine haben.


    Wer mag sich das durch Gitter anschauen?


    Smartphone Bilder und Videos 1 982.jpg

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Sorry,das ist jetzt völlig "OT"


    Ich stelle mir grad die dummen Gesichter der Typen vor die von Deinem Schweinchen angeknabbert worden sind.

    Das wird aber noch einen angenehmen Nebeneffekt haben : So was spricht sich auch in den Kreisen dieser Dunkelmänner rum und etwas noch nie dagewesenes,unbekanntes macht dann auch Angst !