Rucksack, Schlafsack, Bekleidung, Wasserfilter ..... Anfänger braucht dringend Hilfe!!!!

  • Die Prepperleute haben drei DIN A4 Seiten lange Ausrüstungslisten (vom vollständigen Federmäppchen mit Schreibausrüstung für alle Fälle vom Abschiedbrief aus der Schwerlosigkeit hin zum Schreibblock, der auch noch blutgetränkt lesbar bleibt) über erste Hilfe gegen Fußpilz bis Bauchschuß über Gasmasken und Funkgeräte, Fallen, Netze und Angeln, 18 Inbus-Schlüsseln hin zum halben Obi Saatgutregal) , packen den Rucksack 34x um, filmen sich dabei auf Youtube und gehen damit dann nicht in den Wald, sondern fahren auf den nächsten Campingplatz.

    ^^:D Made my day.


    Nicht zu vergessen, die ganz Verrückten: Die versuchen, alle genannten Aspekte unter einen Hut zu bringen.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • An deiner Stelle würde ich mir erstmal ein Zelt , Rucksack, Isomatte und Schlafsack ausleihen und im Sommer auf einem ganz normalen Campingplatz zelten. Dann merkst du schon, ob du einen Schlafsack mit mehr oder weniger Beinfreiheit wichtig ist, ob du mehr Wärme brauchst oder weniger, was dir an einem Zelt wichtig ist und was für dich der ideale Rucksack wäre. Es ist individuell unterschiedlich, was du an Ausrüstung brauchst.

    (Ich nehme z.B. immer einen Regenschirm mit, damit ich nicht nass werde, wenn ich mal muß.;) )

    Gute Schlafsäcke sind teuer, gute Zelte und Rucksäcke auch und deswegen solltest du vorher schon eine ungefähre Vorstellung davon haben, was du willst und was auf keinen Fall.

    Außerdem kann man die Ausrüstung ja auch in nomalen Zeiten brauchen. Im Urlaub, Isomatte und Schlafsack für Übernachtungsgäste, Rucksack für den Badeausflug oder Einkauf. Jedenfalls wäre es etwas schade, wenn die Sachen nur in einem Notfallrucksack liegen und verstauben, weil du auf den Tag X wartest.

    Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. (Gorch Fock)



    Einmal editiert, zuletzt von Murphyline ()

  • Es ist individuell unterschiedlich, was du an Ausrüstung brauchst.

    Und ich hasse diese Mumienschlafsäcke ohne Beinfreiheit, da geh ich kaputt drin und schlafe keine Sekunde. Murphyline hat absolut Recht: ausprobieren geht in dem Fall über theoretisieren.

  • ...und Gummilatschen!!!

    die sowieso! Und ich hatte so ein schönes, altes Bundeswehr Regencape (80ger Jahre) Das war alles: Regenschutz, Vorzelt, Sitzdecke, Sonnensegel, Fahrrad-und Gepäckgarage und Notzelt. Leider war es irgendwann mal hinüber und irgendwie gibt es die nicht mehr. Habe schon in x Outdoorläden nachgefragt. Zu schade.

    Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. (Gorch Fock)



  • Ich beschäftige mich auch mit diesem Thema, bin auch noch weit am Anfang, allerdings schon einiges zusammen gerafft.

    Es Stimmt aber, wer günstig kauft , kauft 2 mal ...

    wenn du magst, kannst du ja mal hier schauen >> Hängematte, Zelt oder Plane: Vor-/nachteile für die Nacht << die Liste ist nicht vollständig.


    Ich habe mir z.B. einen Winterschlafsack gekauft bis minus 20 Grad Thermounterwäsche und Co.


    Was die Kleidung angeht, bin ich auch noch am Überlegen. Youtube hat mir viel geholfen, was erfahrungswerte angeht.


    NACHTRAG: Ich bin aufs Wandern umgestiegen, denn alles was man da braucht, kann man auch im Notfall nutzen, je nach Wanderung. Ich habe mir deswegen ein Ziel gesetzt, zumindest versucht ^^ Rucksack Gewicht 12-18 Kilo bei einem Volumen von ca 100 Liter, um damit alles abzudecken.

    "Derjenige, der zu Fuß unterwegs ist und alles dabei hat,

                                                          Um überall bei jedem Wetter zu campen.

                                                                                    Ist der unabhängigste Mensch auf Erden."

                                                                                                                                                                              Horace Kephart, 1904


    Gruß AlienTF/Alex

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  • Die Dinger bekommt man in Bundeswehrshops, on- und offline, reichlich nachgeschmissen.

    Vielen lieben Dank für euren Tipp. Dann weiß ich ja, was ich mir zu Weihnachten schenke.

    Da bin ich ja ganz schön dumm auf die Fehlinformation des Verkäufers in meinem Outdoor-Shop reingefallen. Als ich den nach so einem Poncho fragte, meinte er, dass es die Dinger schon lange nicht mehr bei der Bundeswehr gäbe und wollte mir irgendeine merkwürdige Plane für fast 100 Euro andrehen.

    Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. (Gorch Fock)



  • Einen Besuch in solchen Bundeswehrshops (oder Liq-Shops in der Schweiz) lohnt sich immer. Sei es weil man diese gedeckten Grüntöne mag oder einfach mal um etwas herum zu stöbern. Oftmals findet man ziemlich gute Ausrüstung für den kleinen Geldbeutel. Nur sollte man sich durchaus bewusst sein dass dort keine ultra-leicht Teile verkauft werden. So robust das angebotene Zeugs ist, so schwer ist es.

    Mein Lieblingszelt ist ein Seilschaftszelt der Schweizer Armee. Ein satte 13 Kilo schweres Baumwollzelt mit unmöglichem Packmass für 3 Personen. Dafür aber auch nach 55 Jahren absolut regen-, sturm- und winterfest. Auch mein Schlafsack (Defence 4 & Tropen) ist weder leicht noch extrem klein. Hält mich aber dafür auch in kühleren Jahreszeiten war.

    Ausrüstung ist eben immer begleitet von Kompromissen.

    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren. - Abraham Lincoln