Hydroponic Farming at Home

  • hier mal ein Link zu Hydropnic und Vertical Farming wenn es jemanden interssieren sollte. Und ReGrowing von Gemüse auf der Fensterbank oder Hydroponisch.

    "Derjenige, der zu Fuß unterwegs ist und alles dabei hat,

                                                          Um überall bei jedem Wetter zu campen.

                                                                                    Ist der unabhängigste Mensch auf Erden."

                                                                                                                                                                              Horace Kephart, 1904


    Gruß AlienTF/Alex

  • Habe Weißkohl auf der Fensterbank stehen und Frühlingszwiebel, leider klappt das nicht mit dem Foto (muss ich mich wieder mit beschäftigen) aus dem Strunk vom Weiskohl kommen 4 kleine Köpfchen raus :-)

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    Gruß AlienTF/Alex

  • Hat doch geklappt:) mit dem Foto

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    Gruß AlienTF/Alex

  • Ist ja alles schön und gut, aber damit wirst du deine Familie nicht satt bekommen. das dazu erst mal. Zumindest besser als in die Mülltonne zu werfen.

    Aber ich glaube darum geht es auch nicht. Etwas Grünes auf der Fensterbank zu haben in dieser Jahreszeit ist auch nicht zu verachten, und sei es auch nur ein paar Zwiebelabschnitte.

    Da wäre ein Balkonkasten mit ein paar Kräutern und Salaten, von denen man sich das ganze Jahr bedienen kann, sicher besser. Ich halte von der Methode wenig bis nix.

    Zu den Links kann ich nur sagen das ist, bis auf wenige, Verblödung der Stadtbewohner. Was da hervorgeholt wird da sträuben sich mir die Nackenhaare. Und das alles wegen zu vieler Menschen und zu wenig Land, einhergehend mit der Landwirtschaftlichen Umweltzerstörung, wie immer wieder betont wurde. Aber leider kann man die Weltbevölkerung nicht mit Salat und Kräutern ernähren. Dazu der immense Aufwand der betrieben wird um diese Nahrungsmittel zu erzeugen.

    Vertikale Landwirtschaft kann NIE die horizontale Landwirtschaft ersetzen, dazu wäre der technische Aufwand zu hoch zum Ergebnis. Ok wer nur Salate und Kräuter essen will für den ist das sicher was, aber es kann die Grundnahrungsmittel nicht ersetzen wie Weizen, Mais und Kartoffeln, dazu ölhaltige Pflanzen.

    Dabei übersieht man eines wir sind einfach zu viele Menschen. Anstatt man das Übel der Überbevölkerung anfasst und dafür sorgt das weniger Menschen geboren werden, versucht man es an einer Stelle an der es irgendwann auch mit vertikaler Landwirtschaft nicht mehr geht.

    Leider trauen sich die Politiker an dieses Thema nicht heran, und versuchen es über die Schiene Landwirtschaft und Ökologie.

  • Wobei die Überbevölkerung unter dem Aspekt der Nahrungsproduktion noch kein Problem ist. Das ist eher ein Verzeilungsproblem. Die vorhandene Landwirtschaftsfläche könnte noch weitaus mehr Menschen ernähren.


    Fensterbank- und Vertikalgärten können sicher niemanden ernsthaft mit Kalorien versorgen. Aber wer Spaß daran hat, soll es meinetwegen machen. Immerhin kommt ein bissen Vitamin- und Aromabeilage im Winter heraus.

  • Arwed51 es geht hier um Regrowing und Vertical Farming, was in diesem Fall unter anderem Bedeutet Keller Gewächshaus. Auch Kartoffeln kann man im Keller per Verticalfarming anbauen, einfach mal etwas Utube nutzen.


    Asdrubal und Arwed51 Ihr beide seht das Potential nicht, beim Anbau mit künstlichem licht, ich will hier aber keine Dogmen brechen habe nur drauf hingewiesen, wer keine Ahnung vom Anbau unter Kunstlicht hat, oder welchen Einfluss die Sonne auf Pflanzen hat, dem Unterstelle ich eine Unkenntnis der Landwirtschaftlichen Produktion von Nahrungsmittel.


    Würde ich hier jetzt noch das Thema "Tomaten selbst besteuben" angesprochen werden, würde auch wieder einfach nur drauf losgemekert... aber mir egal

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    Gruß AlienTF/Alex

    2 Mal editiert, zuletzt von AlienTF ()

  • Vertikale Landwirtschaft kann NIE die horizontale Landwirtschaft ersetzen, dazu wäre der technische Aufwand zu hoch zum Ergebnis.

    Das habe ich damit auch nicht vor ;)

    Die von dir beschriebenen Grundnahrungsmittel sind bei uns vorhanden, sie mit einfach zu ziehendem Frischzeug zu ergänzen ohne das Haus verlassen zu müssen ist aber nicht schlecht. Satt machen Salat, Jungzwiebelgrün ... nicht, haben aber andere Qualitäten!

  • Ich habe da mehr die Links als deine Zwiebelreste gemeint. Wir machen das ja auch, wenn wir zuviel aus dem Garten geholt haben und stellen es in ein Glas mit Wasser, da treiben die abgeschnitten Teile auch mal etwas aus.

    Arwed51 es geht hier um Regrowing und Vertical Farming, was in diesem Fall unter anderem Bedeutet Keller Gewächshaus. Auch Kartoffeln kann man im Keller per Verticalfarming anbauen, einfach mal etwas Utube nutzen.


    Asdrubal und Arwed51 Ihr beide seht das Potential nicht, beim Anbau mit künstlichem licht, ich will hier aber keine Dogmen brechen habe nur drauf hingewiesen, wer keine Ahnung vom Anbau unter Kunstlicht hat, oder welchen Einfluss die Sonne auf Pflanzen hat, dem Unterstelle ich eine Unkenntnis der Landwirtschaftlichen Produktion von Nahrungsmittel.

    Nun mal langsam AlienTF. Ich weiß was Regrowing und Vertical Farming heißt, bin ja auch nicht auf den Kopf gefallen. Zudem Betreibe ich Landwirtschaft und Garten, mit kleinen Unterbrechungen seit 50 Jahren. Weitere 10 Jahren unter der Fuchtel meiner Eltern.

    Nur wenn ich den Aufwand sehe der betrieben wird um solche Farmen aufzubauen und auch zu unterhalten. Es ist ja nicht wie ein Acker der gepflügt, geeggt und eingesät wird. Der Rest macht die Natur, also Sonne Regen und Wind. Sondern du musst für Licht, Wärme und Wasser sorgen. Das alles soll aus Regen, Wind, Solar und Biomasse gewonnen werden. Dazu Bauten, hier vermutlich Betonbauten, die das Gewicht tragen. Sicher könnte ich noch ins Detail gehn, aber das würde hier zu weit führen. Jedenfalls wirst du dann deine Kartoffeln nicht mehr für ein paar Euronen bekommen.

    Hingegen ist jetzt schon die industrialisierte Landwirtschaft mit ihren zerstörenden Bearbeitungsmethoden an ihre Grenze angelangt. Die Böden sterben und wenn nicht bald was getan wird werden diese so unfruchtbar sein wie Geröllhalden. Schon jetzt sind ganze Landstriche in den USA tot. Es muss eine Landwirtschaft her die wieder zur Natur findet und mit ihr arbeitet. Ein Allheilmittel sind vertikal Farmen aber auch nicht, aber, und das gebe ich gerne zu sie können helfen das Bewusstsein unter den Menschen für dünge und pestizidfreie Lebensmittel zu stärken.


    Ich denke der Strom der in den Fabriken verbracht wird kann nicht auf deren Dächern produziert werden, wie so schön in einem Video dargestellt wurde. Biomasse fällt vermutlich auch weg, da alles Grünfutter verkauft wird.
    Pflanzen vieler Arten werden verschwinden, die heute noch angebaut werden. Der Rest wird verschwinden wenn sich nicht engagierte Hobbyzüchter weiter um den Genpool kümmern, Der Industrie ist nicht daran gelegen, alte Sorten zu vermarkten. Ist es das was du willst, ich glaube nicht. Was passiert aber wenn gerade diese Pflanzen sich ein Virus einhandeln. Sterben dann ganze Salatsorten aus, weil es nur noch diese zwei Sorten gibt. So geschehen bei den Bananen, die ein Virus z.Z. hinrafft. Das hat ein Ein oder Zweisortensystem dann hervorgebracht. Zudem ist nicht jede Pflanze für diese Art der Kultivierung geeignet. Da werden vermutlich Pflanzen für gezüchtet werden müssen, die Ertrags erhöhend sind. Was dabei herauskommt haben wir ja bei den wässrigen Hohllandtomaten gesehen, die vor Jahren verkauft wurden, oder bei anderen gemüsesorten wie Gurken und und und. Gott sei Dank haben die Holländer rechtzeitig bemerkt das damit kein Blumentopf zu gewinnen ist, und heute schmecken die meisten wieder nach Tomaten. Vermutlich werden auch Pflanzen gentechnisch verändert werden, nicht weil es der Verbraucher will, sondern die Industrie.

    Das alles lässt aber auch vermuten das die Vielfalt an Arten und Sorten verloren geht. Heute ist schon länger der Trend zu verspüren. Was nicht zertifiziert ist darf nicht in den Handel, ja man steht sogar mit einem Bein im Gefängnis wenn man nicht verifizierte Samen verkauft, ja sogar in Umlauf bringt. Du siehst also nicht alles was so schon von den Hochglanzprospekten glänzt ist auch für bare Münze zu nehmen.

    Für mich steht und fällt das Problem der Ernährung, mit der Bevölkerungszahl und einer ausgewogenen Landwirtschaft gepaart mit einer Wirtschaft die zwar Profit machen soll, aber sich auch am Wohl der Menschen orientiert. Das geht aber nur wenn wir weniger Menschen werden oder zumindest diese Bevölkerungszahl halten.

    Ich weiß das ich mich mit dieser Meinung auf gefährliches Glatteis begebe, zudem auch noch öffentlich geäußert. Aber ich denke der Mensch wird so weitermachen wie bisher und erst wenn ihm das Wasser bis zum Kinn reicht wird er versuchen was zu ändern, nur ich glaube dann ist es zu spät.

  • Man sollte allerdings auch nicht die Vorteile unterschlagen, wenn man bedenkt, das man unter Kunstlicht viele Arten von Pflanzen und Bäumen züchten kann und mehrere Ernten pro ja möglich sind, wie bei der herkömmlichen Landwirtschaft, Dünger lässt sich penibel genau reglementieren, wie auch Wasser.


    Da müsste man bei Kosten Nutzen gegen rechnen; Landwirtschaft Vs. Kunstlicht, wenn dann noch mehr Kühe auf mehr Weideland können und der Strom durch Gas erzeugt wird für die Kunstlicht Landwirdschaft.


    Es würde weniger Wasser gebraucht werden, das Wasser unterzieht sich einem Kreislauf, indem die Düngung statt findet. Das würde bedeuten, je weniger Verdunstung im Kreislauf vorhanden ist, desto länger kann man das im Kreislauf gehaltene Wasser (Wasserrückgewinnung) Nutzen.


    Und wer im Keller neben dem Gewächshaus noch Zergschweine hat, braucht sich um Dünger und Futter keine Sorgen machen, nur ab und zu mal Wasser nachfüllen.

    "Derjenige, der zu Fuß unterwegs ist und alles dabei hat,

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    Gruß AlienTF/Alex

  • . Was nicht zertifiziert ist darf nicht in den Handel, ja man steht sogar mit einem Bein im Gefängnis wenn man nicht verifizierte Samen verkauft, ja sogar in Umlauf bringt.

    So hält sich die Industrie kleine Züchter vom Leib. Denn ein kleiner Züchter kann sich so ein Blatt Papier, genannt Zertifikat, nicht leisten.

    Zwischen so einem Zertifikat und dem Pickerl beim TÜV fürs Auto liegen Welten.


    Früher war es so, daß ein Bauer einen Teil der Ernte als Saat fürs nächste Jahr zurückbehalten hat. Ich habe vor langer Zeit mal gelesen, daß nun der Monsanto - Konzern Saatgut mit einem sogenannten "Terminator - Gen" entwickeln will. Da ist eine wiederaussaat der Ernte nicht mehr möglich. Der Bauer wird also gezwungen, jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.


    Gruß Peter

    An sich ist nichts gut oder böse. Erst das Denken der Menschen macht es dazu.

  • Nicht nur früher, auch ich und einige von uns hier im Forum machen das so, genau so wie etliche Hobbygärtner. Gerade daraus sind ja regionale Sorten entstanden die genau für den entsprechenden Standort perfekt waren, was Wasser, Genügsamkeit oder auch Ertrag betraf. Als man anfing Samen in großem Stil zu verkaufen, so das sich jedermann mit Samen eindecken konnte, verschwanden viele diese regionalen Sorten. Zudem würden viele Sorten nicht hier in Deutschland gezogen für Samen, sondern irgendwo in der Welt. Vieles in den Mittelmeerländern, aber auch in Asien oder Südamerika, weil dort der Anbau leichter war. Das hatte aber zur Folge das hier viele Samen nicht mehr aufgingen, weil das Klima zu rau oder nass war. Ich erlebe es immer wieder das ganze Tüten mit Samen nicht aufgehen.

    Vor 15 Jahren fing ich an mich speziell auf alte Samen zu konzentrieren. Heute ziehe ich selber von fast alle meine Samen selber. Aber ich suche auch Händler oder Hobbygärtner auf die noch alte Sorten abgeben oder verkaufen. Glücklicherweise haben sich einige Händeler Zertifikate ans Bein gebunden und alte Sorten wieder herausgebracht. Zum Glück werden es immer mehr.

    Deshalb kommen bei mir auch F1 Hybriden nicht zum Zuge.Die lasse ich gerne liegen, weil sie mir das nächste Jahr nichts bringen.

  • In Österreich gibt es die auf altes Saatgut spezialisierte "Arche Noah". Dort kaufe ich immer wieder einmal ein, sind alles keimfähige Reinsorten, von denen Saatgut gewonnen werden kann.

  • Ich finde, dass das "regrowing" vor allem diese Mehrwerte hat:

    - für sich ein Bewusstsein schaffen, wenn man es nicht hatte

    - Kindern erklären, was es mit Pflanzenwachstum auf sich hat (und selber machen lassen)

  • Ein Solargenerator schafft einen Wirkungsgrad von Licht zu Strom von 20%. Ein LED Array (wenn es hoch kommt) von Strom zu photosyntehtisch verwertbarem Licht von 50%.


    Macht über alles 10%, also 90% des Lichts geht verloren.


    Jetzt will man auf derselben Fläche aber nicht nur in einer Ebene anbauen, sondnr meinetwegen in 10 Ebenen, man hat also nur noch 1% des Lichts.


    dabei ist zumindest in unserem Winter schon so das Licht der limitirende Faktor beim Gemüseanbau und ich wüsste nicht wie ds bei 99% wneiger Lihct dann besser klappen soll.


    was bleibt also für den Indoor Anbau:


    Raumstationen

    Forschungsstation in der Antarktis

    Gemüsenabau in der Wüste

    Gemüseanbau im Atomschutzbunker

    Hochspezialisiertes, das am Verbrauchsort im Freien nicht wächst und nicht bzw nur extrem teuer transportiert werden kann

    Illegales

    Hobby (in meinem Fall)


    MfG