Fast die Hälfte der Bevölkerung will gemäss Umfrage weiterhin keinen Notvorrat

  • Wäre interessant, wie das prozentual eineinhalb Jahre und einen Ukrainekrieg später aussieht. Ich glaube schon, dass bei einem gewissen Teil der Bevölkerung inzwischen die Botschaft angekommen ist. Die Alles-Panikmache-Schreier und der Staat-soll-sich-kümmern-Ignoranten gibt es natürlich nach wie vor, wie man an den Kommentaren unter jedem entsprechenden Artikel sieht.

  • Sehr schöne Webseite!


    Die bauen wenigstens ihre Sirenen wieder auf. Bei uns im Ort habe ich beim letzten Probealarm vor Kurzem nix gehört. Katwarn und Nina haben auch nicht automatisch angeschlagen, aber das war meine Schuld: Ich hatte den "Schutzengel" bzw. "Aktueller Standort" nicht aktiviert. Also bitte alle noch mal kontrollieren!


    Absolut gut finde ich auch die Idee der "Katastrophenschutzleuchttürme", wo z. B. Feuerwehrhäuser im Fall der Fälle bei Stromausfall besetzt werden, um z. B. Notrufe absetzen zu können.



    Katastrophenschutzleuchttürme

    In der StädteRegion Aachen existiert ein Konzept, welches vorsieht, dass beispielsweise bei einem Stromausfall dezentrale, gut sichtbare Anlaufstellen, so genannte “Katastrophenschutzleuchttürme”, für die Bevölkerung geöffnet werden. Diese speziell ausgestatteten Gerätehäuser der Feuerwehren und Unterkünfte des Katastrophenschutzes sollen der Bevölkerung Informationen und Möglichkeit bieten, auch bei Stromausfall noch Notrufe abzusetzen zu können. Da dieses System parallel zum Sirenennetz in der StädteRegion Aachen neu aufgebaut wird, sollen auch hier die Bedürfnisse und Erwartungen der Bevölkerung erfasst und in ein Kommunikationskonzept integriert werden.

    Das sollte bundesweit Schule machen!


    Gruß Peter

    An sich ist nichts gut oder böse. Erst das Denken der Menschen macht es dazu.

  • Absolut gut finde ich auch die Idee der "Katastrophenschutzleuchttürme", wo z. B. Feuerwehrhäuser im Fall der Fälle bei Stromausfall besetzt werden, um z. B. Notrufe absetzen zu können.


    Das sollte bundesweit Schule machen!


    Gruß Peter

    https://www.heute.at/s/alles-f…d-fuer-blackout-100211407


    10 Mio € für Blackoutvorsorge bei 450 Feuerwehrhäusern in Niederösterreich.

    Es tut sich also etwas , und die weiteren Zahlen im Artikel sind auch gar nicht schlecht:

    ... die Polizei verfügt in Niederösterreich bereits über 100 energieautarke Dienststellen, das Rote Kreuz hat bereits 38 energieautarke Stützpunkte, davon auch alle Bezirkshauptstädte.

    Das österreichische Bundesheer hat noch ein Programm laufen, mit dem 20 Kasernen als Blackoutstützpunkte ausgebaut werden.

  • 0 Mio € für Blackoutvorsorge bei 450 Feuerwehrhäusern in Niederösterreich.

    Es tut sich also etwas , und die weiteren Zahlen im Artikel sind auch gar nicht schlecht:

    ... die Polizei verfügt in Niederösterreich bereits über 100 energieautarke Dienststellen, das Rote Kreuz hat bereits 38 energieautarke Stützpunkte, davon auch alle Bezirkshauptstädte.

    Das österreichische Bundesheer hat noch ein Programm laufen, mit dem 20 Kasernen als Blackoutstützpunkte ausgebaut werden.

    Bin ein wenig neidisch... liebe Grüße aus D :loudly_crying_face:

  • Danke für diesen Link. Interessant zu lesen, hier auszugsweise zwei Aussagen aus der Befragung:

    * Mit steigender Gemeindegrößenklasse nimmt die Bevorratungsdauer ab.

    * Die jüngere Altersklasse verfügt im Gegensatz zur älteren Altersklasse eher nicht über ein Radio


    Da passt dann auch schon wieder diese Schlagzeile von heute.

    Deutschlandradio-Intendant: Umstieg von UKW zu DAB+ wird noch wichtiger

    https://heise.de/-7138571


    Bei einem Europaweitem Notfall kann ich UKW Sendungen noch aus großen Entfernungen empfangen, DAB+ kommt da schnell an seine Grenzen. Zu denken gibt mir auch das es Länder gibt die DAB wieder abgeschafft haben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…al_Audio_Broadcasting.svg


    Tschüss Heiko

  • Die jüngere Altersklasse hat evtl im Handy UKW-Empfang (mit Kabelkopfhörer als Antenne), ohne daran zu denken. wird ja nie benutzt.

    Der Optimist glaubt in der besten aller Welten zu leben.
    Der Pessimist befürchtet, der Optimist könnte recht haben.

  • Die jüngere Altersklasse hat evtl im Handy UKW-Empfang (mit Kabelkopfhörer als Antenne), ohne daran zu denken. wird ja nie benutzt.

    Kabelkopfhörer bei Smartphones, die nur noch Kopfhörer über Bluetooth ermöglichen? Fängt ja schon beim Samsung S21 aufwärts an...

    aus DE gesendet...

  • Da ist natürlich die Frage , was definiert man als " jüngere". Und wieviel Geld hat die jeweilige Person. Mein aktuelles Handy kann das auch nicht mehr ( Blackview BV6600). Hat ja keine Buchse mehr für Kopfhörer, also keine Antenne. Aber bis letzes Jahr ging das noch, habe ich aber auch nie genutzt, da Blutooth-Kopfhörer und Internetradio praktischer waren.


    P.S. Ich werde bald 58, bekomme im Geschäft von "alten" Kunden immer noch (aber seltener) "junger Mann" zu hören (oder "Hey Junger", "Cheffe"...)

    und denke bei "Jünger" auch an 30-40jährige. Für meine Nichten und Neffen bin ich der "coole" Onkel, weil ich schon PCs und Internet hatte und gezockt habe, ehe sie auf die Welt kamen. :grinning_face_with_smiling_eyes:

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    Einmal editiert, zuletzt von Roi Danton ()

  • Grundsätzlich werden sich Kevin-Leon und Patricia-Venecia um das Thema gar nicht kümmern. In ihrem Leben ist alles da was sie brauchen, und solange Mamas SUV fast bis in den Schulhof rollen kann, braucht man kein Notfallradio. :pouting_face:


    MfG Der Averell

  • Nanana, fair bleiben :)


    Ein Großteil der hier Tätigen fing auch erst um die 30 ernsthaft an sich Gedanken zu machen...

  • braucht man kein Notfallradio.

    Ich denke, auch die Mehrheit der Älteren hat kein Notfallradio.

    Ich übrigens auch nicht.

    Ich habe gar kein Radio.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • Wenn der moderne Gutmensch sich gar keine Gedanken macht und/oder auf seine Regierung vertraut und bei der Krise dann auf der Strecke bleibt, solls mir recht sein .

    Meiner Ansicht nach ist Europa ohnehin überbewohnt.

  • Nanana, fair bleiben :)


    Ein Großteil der hier Tätigen fing auch erst um die 30 ernsthaft an sich Gedanken zu machen...

    Um größere Zusammenhänge schon, aber einen "Plan B" hatte ich eigentlich schon sehr früh als ständigen Begleiter. Das ging schon damit los, dass ich immer eine Telefonkarte *und* Kleingeld dabei hatte, wenn ich als Jugendlicher alleine mit dem Fahrrad unterwegs war...

    *** Das Wichtigste am 'Vorbereitet sein' kann man nicht in Taschen packen ***

  • Um größere Zusammenhänge schon, aber einen "Plan B" hatte ich eigentlich schon sehr früh als ständigen Begleiter. Das ging schon damit los, dass ich immer eine Telefonkarte *und* Kleingeld dabei hatte, wenn ich als Jugendlicher alleine mit dem Fahrrad unterwegs war...

    Naja... Dann gelte ich schon seit weissnichtwann als Prepper. Den Schon als Kind ging ich nie ohne Taschenmesser und etwas Schnur (quasi my first EDC) aus dem Haus.

    Aber wirklich ernsthaft mit der Vorsorge habe ich in dem Jahr begonnen, als unser Sohn zur Welt kam und wir 6 Monate später unser Eigenheim gekauft haben.
    Vorher war nicht viel mehr als etwas Wasser und Büchsenfutter meine Vorsorge.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Mein Vater (1936 geboren) kannte den Begriff Prepper nicht. Aber er war schon immer einer. Selber reparieren, wenn etwas kaputt geht, war oberste Regel. Vorräte, Werkzeug,... für Notfälle war immer vorgesorgt. Und uns Kinder hat er auch so erzogen. Auch meine ältere Schwester zerlegt erstmal selber oder renoviert ihr Haus, ehe sie nen Handwerker ruft.

    Der Optimist glaubt in der besten aller Welten zu leben.
    Der Pessimist befürchtet, der Optimist könnte recht haben.