• Hast Du da eine Quelle? Wo hast Du darüber was gelesen, oder das gesehen? Würde mich interessieren.

    Bin in Oberösterreich und habe das Buch nicht hier, kann daher nur den (zugegebenermaßen etwas reißerischen) Titel nennen:

    "Klüger werden, Demenz vermeiden"

    Wirklich interessante Theorie!

  • Hallo zusammen



    Ich möchte auch meine Erfahrungen zum Fasten schildern.


    Intervall-Fasten habe ich mal ausprobiert, funktionierte bei mir aber nicht.


    Im Geschäft sah ich einen Mitarbeiter der immer dünner wurde und ich fragte Ihn, was oder wie er es macht.


    Seine Antwort war: 21 tage Stoffwechselkur vom Anbieter XY. Infos findet ihr im Netz dazu.


    Nachdem ich das ganze studierte kam ich zum Schluss, das geht auch ohne die Pülverchen und Nahrungsergänzungsmittel, wo ein paar hundert € gekostet hätten.


    Ich fing also das Programm wie beschrieben an. Am schönsten waren die ersten zwei Ladetage, Essen um den Stoffwechsel zu aktivieren.;)


    Anschliessend Verzicht auf:


    Zucker

    Fett und Oele

    Kohlenhydrate

    Früchte

    Alkohol sowieso


    Ich habe das 37 Tage Pickelhart durchgezogen, war zu Beginn nicht einfach aber ich sah den Erfolg beim Kollegen.


    Kalorien habe ich nie gezählt und das Essen auch nicht beschränkt.


    im Wesentlichen Gemüse und mageres Fleisch. Für jemanden der gutes Essen liebt, wars eine Herausforderung auch die Zubereitung.


    Begonnen habe ich letztes Jahr im März. In den 37 Tagen habe ich rund 12kg abgenommen.

    In dem weiteren Verlauf kamen noch etwas 2kg weniger dazu.


    Ganz wichtig:


    - jeden Morgen auf die Waage und das Gewicht notieren, mache ich bis Heute.


    -Essgewohnheiten dauerhaft ändern, wie, wissen eigentlich alle.

    „Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer“

  • Ich hab jetzt nicht jeden Post gelesen, aber zum Thema Fasten hat Youtuber Kai Sackmann (Sacki) kürzlich eine ganze Videoreihe rausgebracht. (Ich hoffe das hat noch keiner erwähnt, wohl interessant) ... Und der Youtuber Survivalmattin hat einen Selbstversuch gehabt. Aber ganz anders und ohne Plan...


    Für mich ist das nichts, auch wenn ich weiß das ich mich nicht so super gesund ernähre.

    Höchsten bei Krankeit mal 2 Tage nichts gegessen aber sonst keine Berührungspunkte mit dem Thema.

    Gruß David

  • Ich werd durch Corona (kein Hallensport) und Homeoffice (viel nebenbei futtern, kein Arbeitsweg mit dem Radl) leider auch immer fetter.


    jetzt steh ich vor der Entscheidung abnehmen oder neue Hosen kaufen und habe mich mal für ersteres entschieden.


    Ich zähl grob die kcal und esse/trinke grob 2000kcal pro Tag und ich versuch ab jetzt wieder 3x pro Wochen laufen zu gehen.


    Die Ernährungsumstellung erfolgt da recht automatisch, wenn das so reduziert ist ernähre ich mich da automatisch vollwertiger


    Ich kenn das schon und für mich funktioniert das auch recht gut (solange ichs durchhalte), aber ich bin da auch jeden Tag hungrig. Um nicht auch noch den ganzen tag hungrig zu sein esse ich Mittags idR recht gut und reichlich und Abends halte ich es dann halt eben aus und nuckle am Wasser, esse Gurkenscheiben, Salat, mal ein paar Nüsse, ein Ei...


    Frühstück esse ich idR eh nicht oder nur ne Banane.


    MfG


    Vor 2 Jahren war ich mal beim Arzt mich durchchecken zu lassen und seinerzeit hatte ich ein sehr gutes Gewicht, fühlte mich bestens und die Werte waren auch alle im grünen Bereich. Jetzt hab ich ca. 12cm mehr Tailenumfang, fühl mich be iweitem nicht so gut. Im Grunde sollte ich mich zum Vergleich mal wieder checken lassen.

  • Vor 2 Jahren war ich mal beim Arzt mich durchchecken zu lassen und seinerzeit hatte ich ein sehr gutes Gewicht, fühlte mich bestens und die Werte waren auch alle im grünen Bereich. Jetzt hab ich ca. 12cm mehr Tailenumfang, fühl mich be iweitem nicht so gut. Im Grunde sollte ich mich zum Vergleich mal wieder checken lassen.

    Wenn keine medizinische Notwendigkeit vorliegt, gehe ich derzeit lieber nicht zum Arzt.

    Vor einigen Jahren habe ich wegen eines heftigen Rheumaschubes eine Ernährungsumstellung beschlossen und auch ziemlich lange durchgezogen.

    Ca. 12kg sind seither weg, ich habe unmittelbar davor und danach eine "Gesundenuntersuchung" gemacht und die Veränderung diverser Werte war schon beeindruckend und motivierend.

  • Den gleichen Effekt hätte er aber auch mit der Paleo-Ernährung (man ist nur in der Steinzeit vermeintlich verfügbaren Lebensmittel). Es gibt nunmal kein Nussstreusel-Wiesel und keinen Schokocroissant-Baum -> der ganze Kram den er sich zurzeit vom Bäcker holt fällt weg.

    Naja, es gab in der Steinzeit aber auch keine Hühnereier, keine Avocado, keine Möhren, kein mageres Putenfleisch und ein Wildapfel ist jetzt auchnicht grad super lecker.

    Statt sich wie in der Steinzeit zu ernähren, ist Paleo eher ein Synonym dafür, vorwiegend Fleisch, Fisch, Eiervon überwiegnd Zuchttieren sowie heute übliches Obst und Gemüse zu essen. Mir selbst ist das zu Fleischlastig (aus morlaisch, ethischen Gründen) und ich hab auch keine Probleme damit Getreideprodukte zu essen. Weizen oder Roggen sind genauso wenige Steinzeit wie eine Möhre oder ein Hühnerei oder eine Putenbrust.


    ----


    Zum Thema Ernhrung lese ich gerne hier:


    https://www.inutro.com/uebersicht


    Die Seite will zwar was verkaufen, aber das scheint mir keinen so großen Einfluss auf die Artikel (außer evtl Superfood) zu haben und es werden allerhand Quellen zitiert

  • Bitte nicht krumm nehmen, aber ich musste erst mal schmunzeln, dass hier in einem Survivalforum darüber diskutiert wird, wie man möglichst dürr wird. In einer Kriese ist Speck auf den Rippen eine wichtige Überlebensvoraussetzung.


    Übrigens FDH (Friss die Hälfte) ist out. Modern ist heute SDD (Scheiss das doppelte).


    Aber mal ernsthaft... es gab mal eine Studie, bei welcher Sportart man am meisten abnimmt, wenn abnehmen das Ziel ist:

    Spazierengehen. Also nicht angestrengt wandern, sondern so, dass man zwar Energie, und ab einer stunde Wanderung dann auch Fett verbrennt, dass man aber hinterher nicht so ausgepowert ist, dass man das doppelte der verbrannten Energie wieder reinfrisst.


    Also: Raus in die Natur, gemütlich und ausdauernd(!!!) Frischluft tanken, und *nicht überanstrengen*!!!



    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Bitte nicht krumm nehmen, aber ich musste erst mal schmunzeln, dass hier in einem Survivalforum darüber diskutiert wird, wie man möglichst dürr wird. In einer Kriese ist Speck auf den Rippen eine wichtige Überlebensvoraussetzung.

    ...

    Verstehe das nicht falsch.

    Ich glaube nicht, dass jemand von uns das Ziel hat "möglichst dürr" zu werden.

    Etwas Reserve kann in einer Krise schon einen Vorteil bringen.

    Aber zuviel ist auch nicht gut. Sonst bist du bei der erst besten grossen körperlichen Anstrengung (und das wird es geben) sofort ausser Atem oder bekommst im schlimmsten Fall noch einen Infarkt.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Ich glaube nicht, dass jemand von uns das Ziel hat "möglichst dürr" zu werden.

    Wie immer... der richtige Mittelweg ist wichtig. Hast du recht.


    Aber noch ein Aspekt von einer Speckschicht: Ab 15 cm Speck kommt eine normale 9mm Para nicht mehr durch. Das ist eine natürliche Schutzweste :-)

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Bitte nicht krumm nehmen, aber ich musste erst mal schmunzeln, dass hier in einem Survivalforum darüber diskutiert wird, wie man möglichst dürr wird. In einer Kriese ist Speck auf den Rippen eine wichtige Überlebensvoraussetzung.

    ...


    Aber mal ernsthaft... es gab mal eine Studie, bei welcher Sportart man am meisten abnimmt, wenn abnehmen das Ziel ist:

    Spazierengehen. Also nicht angestrengt wandern, sondern so, dass man zwar Energie, und ab einer stunde Wanderung dann auch Fett verbrennt, dass man aber hinterher nicht so ausgepowert ist, dass man das doppelte der verbrannten Energie wieder reinfrisst.


    Die wahrscheinlichste Krise im Leben von jedem von uns ist es krank zu werden. Bewegung, Normalgewicht und gesunde Ernährung sind dafür die allerbeste Vorbereitung.


    Die Wahrscheinlichkeit zu verhungern ist für uns schon ziemlich gering.

    (das gilt übrigens mittlerweile sogar weltweit, es sterben heute mehr Leute an Über- als an Untergewicht)


    Bzgl. abnehmen bei Sportarten sehe ich mir Marathonläufer an, egal ob Profis oder erfolgreiche Amateure. Man kann sich jetzt fragen, was ist Ursache und Wirkung (bei Skispringern ist eher die Magersucht die Ursache für den Erfolg und meiner Ansicht nach kann ein regelmäßiger Langstreckenläufer nicht dick werden.)


    Es ist auch nicht so, dass man nach 90 Minuten Laufen einen riesen Hunger hat, ganz im Gegenteil, wenn ich Diät mache und mich Abends der Hunger nervt dann ist es die beste Methode, einfach laufen zu gehen. Ich ess dann später zwar trotzdem was, aber das ergibt fast immer ein größeres Defizit als einfach nur Fasten.


    Das Laufen hilt einem nur nichts, wenn man bereits übergewichtig ist, denn dann ist es, wenn man es nicht gewohnt ist, ein eher übler Sport zum beginnen.


    Dann lieber Radfahren oder Schwimmen, auch wenn man damit praktisch nicht abnehmen kann und das Anehmen eben über die Ernährung machen. Wem es wneiger ums Gewicht geht sondern mehr um Muskelmasse bzw wer sich im Alter eine gewisse Muskelmasse bewahren möchte für den/die ist Kraftstoff sicher auch eine gute Idee.


    Wenn man sich anschaut, wie weit man rennen muss, um nur eine 100g Tafel Schokolade zu verbrennen ist eh klar, dass das Kaloriendefizit überwiegend aus der Ernährungsumstellung kommt. Bewegung ist eine gute Ergänzung dazu, weil es grundsätzlich gesund ist und bei einer Diät den Stoffwechsel aufrecht erhält und die Muskelmasse halbwegs bewahrt.


    FDH ist idR ein blödes Konzept, weil man dann auch nur die Hälfte an Amionsäuren, Vitaminen, wichtigen Fetten, Mineralstoffen usw. zu sich nimmt. Das geht nur gut, wenn man die ungesunde Hälfte weg lässt, die einen davon eh kaum was geliefert hat.


    MfG


    PS: Was "möglcihst dürr" betrifft so ist es bei mir bisher tatsächich so, dass ich mich mit jedem kg weniger noch besser fühle. Ein BMI von 25 mag zwar okay sein (momentan bin ich deutlich darüber :-( ), ein BMI von 22 ist aber noch besser und ich bin damit auch fitter, wacher und gesünder. Es ist auch wahrscheinlich, dass man am langsamsten altert, wenn man leichtes Untergewicht hat.


    Dass immer wieder Studien zitiert werden, wonach die am längsten lebenden leichtes Übergewicht haben liegt sehr wahrscheinlich daran, dass diese Studien Ursache und Wirrkung nicht betrachten. Schwerkranke Krebspatienten oder länger bettlägrige sind idR stark untergewichtig, aber sie sind nicht krank, weil sie zu wenig wiegen, sondern sie wiegen zu wenig weil sie krank sind.


    Langzeitstudien gibt es idR nur bei Tieren wie Mäusen, da weiß man nie, ob das wirklich 1:1 auf den Menschen übertragbar ist. Bei Menschen gab es ein unfreiwilliges Hungerexperiment damals bei der Biosphäre 2 und die Gesundheitswerte der Bewohner haben sich durch die ungewollte Unterernährung verbessert. Und man kann sich bestimmte Kulturen anschauen, und war die tarditionelle Ernährung "Mittelmeer" und "Okinawa" die offenbar gesündeste. das lässt sich auch daraus ableiten, dass die jüngeren dort, die siech nun anders ernähren auch kränker sind.


    Im Grunde weiß man also schon ganz gut, was gesund ist und was nicht. Das dann tatsächlich auch umzusetzen ist halt meist doch unbequem. Für mich ist das auch eine gewisse Mühsal und ich lasse es dann oft schleifen mit de bekannten Konsequenzen. Würde ich ohne jede Reue beliebig alles essen können, was ich will, würde ich mich in weiten Teilen schon anders ernähren als es gesund ist.

    3 Mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

  • Dass immer wieder Studien zitiert werden, wonach die am längsten lebenden leichtes Übergewicht haben liegt sehr wahrscheinlich daran, dass diese Studien Ursache und Wirrkung nicht betrachten. Schwerkranke Krebspatienten oder länger bettlägrige sind idR stark untergewichtig, aber sie sind nicht krank, weil sie zu wenig wiegen, sondern sie wiegen zu wenig weil sie krank sind.

    An dieser Stelle muss ich Cephalotus zustimmen. Die wenigsten Menschen sterben nach langer, schwerer Krankheit und haben dann noch einen BMI von über 40. Dadurch entsteht tatsächlich die irrige Annahme, dass ein BMI im Bereich des Normalgewichtes oder weniger eine höhere Sterblichkeit nach sich zieht und ein Übergewicht einen gewissen Überlebensvorteil hat.


    Ja, natürlich hat jemand mit 30 Kilo Übergewicht so bummelig 210.000 kcal on top als Vorrat für drei Monate ganz ohne Nahrung oder ein Jahr und mehr mit wenig Nahrung. Aber gleichzeitig gibt es faktisch medzinische Komplikationen, die mit Übergewicht und Adipositas einhergehen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Seien es erhöhter Gelenkverschleiß, kardiovaskuläre Komplikationen und keine Ahnung, was alles noch an Erkrankungen, die nur mit einer OP beizukommen ist, die im Krisenfall nicht oder nur sehr schwierig durchführbar sein kann, oder mit Medikamenten behandelt werden können, die im Krisenfall unter Umständen nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten zu organisieren sind.


    Wenn ich die verschiedenen Threads zum Fasten etc. richtig verfolgt habe, dann hat niemand der Fastenden das Ziel, spindeldürr zu werden, sondern einfach nur unnötige Pfunde loszuwerden. Das ist durchaus eine Frage der allgemeinen, persönlichen körperlichen Gesundheit aber auch der Psychohygiene. Wenn man sich mit einem BMI xy nicht wohl fühlt, dann muss man halt von diesem BMI runter und abnehmen. Die wenigsten Menschen stehen in der Bredouille, Gewicht zulegen zu müssen, um ein "normales" Gewicht zu erreichen.


    Tatsache ist leider in unserer "modernen, westlichen Gesellschaft", dass es den meisten Menschen sehr leicht gemacht wird, über die Jahre sehr viele Kilos überflüssig an Gewicht zuzulegen. Bekannt sind solche Sprüche wie "Iss Kind, du musst groß und stark werden" oder "Aufessen oder es gibt morgen schlechtes Wetter" und dergleichen hohlen Phrasen. Und leider ist verhält es sich auch so, dass die Wahrnehmung, was "ein normales Gewicht ist" und was "übergewichtig ist" dadurch negativ beeinträchtigt wird, dass durch die zunehmende Zahl an Übergewichtigen im eigenen Umfeld die eigene Wahrnehmung diesbezüglich verschoben ist. Wer (leicht) übergewichtig ist, wird sich selbst vielleicht nicht als übergewichtig wahrnehmen und nur starke Adipositas als krankhaftes Übergewicht ansehen...

  • Sehe ich genau so.

    Spindeldürr war ich in der Kindheit bis zur Pubertät, danach nie mehr und das ist auch nicht mein Ziel. Da es in der Familie bis zu den Urgroßeltern zurück bekanntermaßen Diabetes Typ2 gibt, sehe ich mich "erblich belastet" und halte es für meine "Prepperpflicht", das Risiko zu minimieren, indem ich darauf achte, im Bereich des Normalgewichtes zu bleiben.

    Im Homeoffice waren halt, anders als am Arbeitsplatz, ständig einladende Lebensmittel um mich und ich wiege derzeit noch 3kg mehr als ich sollte. Wehret den Anfängen ;)!

    Ich weiß jetzt auch worauf ich achten muss, wenn/falls ich in einigen Jahren in Pension gehen darf...

  • Ich bin in der ähnlichen Situation wie Makoto.

    In meiner Familie väterlicherseits sind die meisten mittel bis stark übergewichtig. Dem will ich vorbeugen und gleichzeitig auch so 3-4 Corona-Kilo abnehmen.

    Mit dem 16/8 Fasten möchte ich gleichzeitig etwas für die "Selbstreinigung" meines Körpers machen.


    Aber ich werde definitiv nicht sektiererisch um jeden Preis einen strengen Ernährungsplan einhalten. Ich (fr)esse einfach kaum noch zwischendurch und achte beim Essen etwas auf die Zusammenstellung meiner Portionen. (Weniger Kohlenhydrate, viel mehr Gemüse)

    Ausnahmen gibt es beispielsweise wenn ich wo eingeladen bin. Da will ich die Gastgeber nicht vor den Kopf stossen. Und ohne mein Stückchen Schokolade nach dem Mittagessen kann ich noch nicht auskommen.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • Recht hast du, Chuck Noland !

    Lebensqualität ist schon auch wichtig, sonst hält man das nicht lange genug durch.

    Ich hab da auch keine missionarische Ader, jeder muss einen Weg finden, der zu seinen Voraussetzungen passt.

    Ich bin beispielsweise von jeher Frühstücksverweigerer. Was hab ich mir von wohlmeinenden Leuten alles anhören müssen von wegen "wichtigste Mahlzeit des Tages", "Frühstücke wie ein König",...

    Werde mich doch nicht zur einzigen Tageszeit, wo ich absolut keine Lust zu essen habe, dazu zwingen :D

    Inzwischen ist die Lehrmeinung längst überholt und jede Menge Theorien zum Thema werden je nach Modeströmung glorifiziert oder verteufelt. Da ist ein Bombengeschäft dahinter!

    Mit interimistischen Fasten hab ich halt gute Erfahrungen gemacht, passt zu meinem Lebensstil!

  • Spindeldürr war ich in der Kindheit bis zur Pubertät, danach nie mehr und das ist auch nicht mein Ziel.

    Bis zur Pubertät war ich stark untergewichtig. So stark untergewichtig, dass ich sogar während meiner Grundschulzeit zur Kur geschickt wurde, um an Gewicht zuzulegen.

    In der ersten Woche normales Essprogramm. Frühstück, Mittagessen, Kuchen am Nachmittag, Abendessen. Danach stellte man fest, dass der Bub überhaupt nicht zulegte. Also musste ich zwei Stunden vor dem Frühstück noch zwei Brotscheiben mit Erdbeermarmelade zusätzlich essen. Und noch "normal" beim Frühstück mitessen... Gebracht hat es, wenn ich mich recht erinnere, nicht wirklich.


    Zu Beginn meines Wehrdienstes wog ich bei 1,65 nur 57 Kilo. Ein Jahr Wehrdienst später war ich dann bei 62 Kilo. Ein Mehr an Muskeln und etwas mehr Speck. Zuviel Speck auf den Hüften kam dann allerdings erst während meines Studiums auf den Bauch. Gutes Mensaessen jeden Tag (zu Beginn meiner Studienzeit räumte ein Sternekoch die Küche auf und demonstrierte eindrücklich, dass man gut, lecker, warm und gesund kochen kann, auch wenn man in einer Großküche kocht) und abends dann noch mit den Freunden essen... Doofer Fehler... 😜

  • Mich belastet mein BMI von 30 im Alltag absolut nicht.


    Ich habe aber festgestellt das ich Wandertouren mit >1000 Höhenmetern, früher weitaus besser verkraftet habe.

    Gleiches gilt für harmlose Klettereien, da kann ich mit meiner Tochter (13) nicht mithalten,bin einfach zu schwer.


    Deshalb will ich wieder auf meinen präcorona BMI von 25, um wieder fit für "Ausnahmesituationen" zu sein.


    Intervallfasten und Wandern hilft auch mir dabei.

  • Mich belastet mein BMI von 30 im Alltag absolut nicht.

    Sowas höre ich regelmäßig. 😂


    Wenn man aber mal ehrlich ist, ist vieles, was mit körperlicher Betätigung zu tun hat, leichter mit BMI 25 statt BMI 30...


    Marathon werde ich persönlich nicht wieder mit einem BMI von größer als 25 laufen. Ich war 2013 hart an der Grenze und war nach dem Zieleinlauf fertig mit der Welt. Vor allem merkte ich die Belastung in den Knien. Mit weniger Speck auf den Hüften und mehr Muskeln um die Gelenke herum geht vieles einfacher und ist weniger belastend.

  • Sowas höre ich regelmäßig. 😂


    Wenn man aber mal ehrlich ist, ist vieles, was mit körperlicher Betätigung zu tun hat, leichter mit BMI 25 statt BMI 30...

    Selbst nicht bewegen ist bei mir mit mehr Gewicht merkbar schlechter.

    Ich schlafe derzeit schlechter, bin tagsüber müder, fühle mich manchmal allgemein unwohl, habe bisweilen Sodbrennen, mal ein "drücken im Brustkorb", der Ruhepuls ist höher, ich habe ständig Hunger auf Süßkram und wenn ich dem Kram dann esse ist mir unwohl, usw, usf...


    Vom Bewegen fangen wir garnicht erst an.


    Vielleicht wüsste ich das alles nicht und würde das alles für ganz normal halten (ist ja auch nicht super schlimm), wenn ich eben nicht sehr gut wüsste, wie sich das alles anfühlt, wenn man leichter ist.


    Das Fett, das Männer zwischen den Organgen im Bauchraum ansammeln ist einfach nur in jeder Hinsicht scheiße. Die Nieren sind auch bei einem BMI von 22 noch gut genug gepolstert.


    Was das Laufen betrifft:


    Ich bin nun in meinen 40ern. Wenn man da 3 Wochen aussetzt muss man 3 Monate trainieren um wieder am Startpunkt zu sein. In den 20er hat man 3 Monate ausgestzt und war nach 3 Wochen trainieren wieder fit.

    Ich mag mir noch nicht ausmalen, wie das dann in den 60ern und 80ern sein wird.


    Wer das joggen neu anfängt muss sich bewusst sein, dass Kreislauf und Muskeln sich sehr racsh anpassen, da merkt man schon nach 3 Wochen Effekte. sehnen brauchen aber für denselben effekt eher 3 Monate, Knochen und Gelenke eher 3 jahre. Die Zhalen sind jetzt fiktiv, gibt im Netz sicherlich das irgendwo detaillierter.

    Man muss sich nur merken, dass nach den ersten Erfolgen beim Laufen die Phase kommt, wo man von Kreislauf und Muskeln her denkt, jetzt gehts gut vorwärts, wärend Sehnen und vor allem Knochen und Gelenke leider massiv überlastet werden.


    Ich hoffe, dass es in meinem fall nicht so schlimm ist, ich setze eher Monate aus, nicht Jahre und hoffe, dass die Knochen und Gelenke zumindest eine gewissen anpassung von früher haben.

    weiß dazu jmd genaueres?

  • Wer das joggen neu anfängt muss sich bewusst sein, dass Kreislauf und Muskeln sich sehr racsh anpassen, da merkt man schon nach 3 Wochen Effekte. sehnen brauchen aber für denselben effekt eher 3 Monate, Knochen und Gelenke eher 3 jahre. Die Zhalen sind jetzt fiktiv, gibt im Netz sicherlich das irgendwo detaillierter.

    Man muss sich nur merken, dass nach den ersten Erfolgen beim Laufen die Phase kommt, wo man von Kreislauf und Muskeln her denkt, jetzt gehts gut vorwärts, wärend Sehnen und vor allem Knochen und Gelenke leider massiv überlastet werden.

    Die Größenordnungen kommen in etwa hin. Ich selbst laufe seit einem halben Jahr wieder regelmäßig und kontinuierlich. Bis 2014 kontinuierlich inklusive Wettkämpfe (hauptsächlich auf Halbmarathondistanz). Nach der Trennung von meiner ersten Frau für etwa zwei Jahre eher sporadisch immer mal wieder, aber ohne Ziel und Plan. In 2017/2018 wieder mehr, aber immer noch ohne Plan und Ziel und jetzt seit etwa einem halben zumindest wieder wöchentlich einmal einen Standardrunde (rund 6 km) mit einem Laufbuddy.


    Das kardiovaskuläre System und das Blut (Hämoglobin insbesondere) sowie der Energiestoffwechsel der Zellen (insbesondere Mitochondrien) passen sich relativ zügig, innerhalb weniger Wochen an die erhöhte Belastung an. Deswegen erleben Laufanfänger schon nach relativ kurzer Zeit erste Erfolge.


    Der Muskelaufbau, die Sehnen und Bänder und dergleichen brauchen aber mehr Zeit. Da müssen hier und dort erst Substanz abgebaut werden, ehe Substanz neu und sinnvoll aufgebaut werden kann. Das braucht Zeit. Wochen, Monate, mitunter Jahre.

    Wer schon mal einen Bänderriss hatte oder einen Knochenbruch, der weiß, dass das mindestens sechs Wochen dauert, ehe man einigermaßen wieder laufen kann. Und bis der Status quo ante erreicht ist, noch länger.


    Ich hatte Anfang der 2000er mal einen Unfall auf Wehrübung. Das Außenband am Knie war "nur" überdehnt. Nicht gerissen oder so ein Blödsinn. Trotzdem hatte es mich ein halbes Jahr gekostet, ehe ich wieder einigermaßen unbeschwert laufen konnte.


    Das ist gerne mal ein Punkt, den Laufanfänger "falsch" machen. Sie laufen los. Vielleicht schon in fortgeschrittenem Alter mit leidlich Übergewicht, womöglich Adipositas (fängt schon bei BMI 30 an!). Haben vorher nie mit einem Arzt über ihre Ambitionen gesprochen und wundern sich dann, wenn sie in den Kniegelenken und Fußgelenken nach etlichen hundert ambitionierten Laufkilometern beim Arzt landen und er sie wegen einer Überlastungsverletzung von Knochen, Bändern und/oder Gelenken erstmal für Wochen/Monate aus dem Verkehr zieht.


    Was aber auch Fakt ist, dass jemand, der schon mal ein gewisses körperliches Leistungsniveau erreicht hatte in seinem Leben, nicht auf demselben Level beginnt, wie jemand im selben Alter, der aber noch nie Sport gemacht hatte. Es gibt noch ein gewisses "Resterinnerungsvermögen" des Körpers und die Anpassung des Körpers geht in Teilen schneller voran. Das ist auch so ein bisschen die Krux, in der ich gerade stecke.

    Ich protokolliere meine Laufleistungen mit der Web-Applikation Runalyze. Für die meisten Hobby-Läufer wahrscheinlich ein totaler Overkill, wahrscheinlich auch für mich. Aber ich bin ein Number-Cruncher und mag diese Zahlenspielereien. :) Und wenn ich mir die Leistungskurve in der Zeit von Dezember bis Januar anschaue, da ging sie aufgrund fehlender bzw. reduzierter Aktivität dramatisch runter und binnen drei Wochen als ich witterungsbedingt wieder verstärkt laufe, die kardiovaskuläre Leistung wieder steil nach oben.

  • In den 20er hat man 3 Monate ausgestzt und war nach 3 Wochen trainieren wieder fit.

    Ich mag mir noch nicht ausmalen, wie das dann in den 60ern und 80ern sein wird.

    Dazu folgende Geschichte:

    Vor über 20 Jahren waren chinesische Shaolin-Mönche erstmals auf "Tournee" in Europa und kamen auch nach Wien. Das musste ich natürlich sehen!

    War viel Show dabei, keine Frage, insgesamt war die Leistung der Mönche aber wirklich beeindruckend!

    Im Fernsehen gab es dann ein Interview, zuvor sah man den jüngsten Mönch (damals ca. 5 Jahre alt) und den ältesten (er war, wenn ich mich recht erinnere, in den 80ern) gemeinsam eine Kata, dabei war unter anderem ein Querspagat, vorführen.

    Anschließend befragte man den alten Mönch: "Wie ist es möglich, dass sie in ihrem hohen Alter so beweglich sind?"

    Seine Antwort hat mich beeindruckt und geprägt:

    "Ich mache diese Übungen seit frühester Kindheit jeden Tag drei (?) Mal. Wann hätte der Tag sein sollen, an dem ich sie plötzlich nicht mehr kann?"

    Für mich habe ich mitgenommen:

    Kontinuität ist wichtig! Nicht aufhören, dran bleiben, auch wenn es, älter werdend, manchmal zwickt und zwackt!

    Hilfreich ist es dabei natürlich, wenn man das große Glück hat, sich niemals ernsthaft zu verletzen und länger pausieren zu müssen ;)!