Ladegerät für unterschiedliche Akkutypen gleichzeitig

  • Hallo,


    die kleinen haben letztens ihre Funkgeräte wiederentdeckt, und ich habe einen großen Bedarf an AAA-Akkus.


    Gefühlt halten die nicht die versprochenen 1000 Ladezyklen, sondern sind eher nach 20 mal laden schrott, weil ich die ab und zu beim Laden durcheinanderbringe.

    Mein Ladegerät lädt vier verschiedene Akkus (z.B. 800 mAh, 650 mAh ..) so, wie wenn sie die gleiche Kapazität hätten, so dass einer überladen, und der andere nicht ganz voll ist (So vermute ich das etwas Laienhaft).


    Jetzt hab ich grad mal recherchiert, es gibt moderne Ladegeräte von Nitecore und Panasonic, die vier bis acht Plätze für AA oder AAA-Batterien haben, und die jede einzelne Batterie individuell laden.


    Fragen an die Experten:

    1. sind die 50+ Euro für so ein Gerät gut investiert? Funktioniert das wirklich?

    2. Ist generell Nitecore oder Panasonic besser? oder Welches Ladegerät für unterschiedliche Akkus mit unterschiedlichen Ladezuständen könntet ihr empfehlen?


    Ziel ist vor allem *schonendes* Laden. Die Akkus müssen nicht in einer halben Stunde voll sein... also so ein Ladestrom von um die 100 mA wären mir vollkommen ausreichend.

    Also: mir ist fast alles andere unwichtig, das schonende Laden, bzw. dass möglichst viele Ladezyklen erreicht werden ist bei einer eventuellen Neuanschaffung höchste Priorität.


    ok.. der Preis spielt natürlich auch eine gewisse Rolle... Wo fängt hier "gute" Qualität an?


    Es wäre auch noch schön, wenn das Ladegerät wie bei der Autobatterie eine Auffrischfunktion hat. Wenn eine AAA-Batterie ein halbes Jahr rumliegt, dass ich sie ohne zu entladen wieder voll füllen könnte.



    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Vor einiger Zeit habe ich mir das Ladegerät von Panasonic BQ-CC55 besorgt, weil ich die selben Probleme mit dem alten Ladegerät hatte. Zwar lud das alte alle vergrößen an Accus, aber eben nicht jedes für sich. Deshalb habe ich mir das von Panasonic gekauft, da ich nur noch AA und AAA benutze. Selbst für meine alte Stablampe die mit 4 Momo bestückt wird, bin ich auf AA umgestiegen. dafür habe ich mir Momo Adapter besorgt.

    Auf jeden Fall werde ich mir nochmal ein neues Ladegerät besorgen. Zur Zeit lade ich ja mit dem BT-C3100 noch meine 3,2 LiFePo accus, aber ich habe gelesen das man auch normale NiCd und NiMH damit laden kann. Das dauert aber noch da ich erst meine 300 3,2 Accus fertig laden muss.

  • Ich selbst habe ein Vierschachtladegrät von Opus. Dass die Schächte einzeln gesteuert werden ist eigentlich Standard.


    Das Opus BT-C3100 kann aber auch z. B. noch den Innenwiderstand des Akkus messen. Was zur Bewertung des Alters ganz hilfreich ist.


    Ladestrom ist pro Schacht einstellbar von 0,5 bis 2A. Es hat ein eigenes Netzteil und wird direkt ans Stromnetz angeschlossen.


    Und natürlich noch ein paar andere Features.


    Last but not least hat es einen Lüfter zur Kühlung der Ladeelektronik. Leider ist der Lüfter manchmal etwas laut.

    I feel a disturbance in the force...

  • Ich habe vor einigen Jahren ein Ladegerät aus dem Aldi gekauft und bin damit sehr zufrieden. Der Preis betrug damals (glaube ich) etwas um die 30 bis 40 Fr.


    Es kann bis zu 6 AA und/oder AAA NiMh-Akkus auf einmal unabhängig voneinander laden. Alternativ auch bis zu 4 Akkus Typ c oder D oder 2 9V-Blöcke. Es prüft die Akkus vor dem Laden und meldet, sollte mit einem Akku etwas nicht mehr in Ordnung sein.

    Die Ladezeiten betragen gefühlt rund 2-3 h bei AAA und 3-4 h bei AA. Ich gehe also von einem "sanften" Aufladen aus.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-

  • die kleinen haben letztens ihre Funkgeräte wiederentdeckt, und ich habe einen großen Bedarf an AAA-Akkus.


    Gefühlt halten die nicht die versprochenen 1000 Ladezyklen, sondern sind eher nach 20 mal laden schrott, weil ich die ab und zu beim Laden durcheinanderbringe.


    AAA ist nur die mechnische Größe. Da gib es Batterien und Akkus mit unterschiedlicher Zellchemie.


    Ich gehe mal davon aus, das Du NiMH-Akkus meinst. Vor den LSD-Typen hatte die 400-500 Ladezyklen. Und von den LSD gib welche, die sind auf höher Kapazität optimiert, das geht auf Kosten der Ladezyklen oder auf viele Ladezyklen auf Kosten der Kapazität.


    Es lohnt sich, gute Akkus zu kaufen. Bei mir im Bestand sind nur noch Eneloop bzw. Pansonic, teilweise älter als 12 Jahre. Alle billig-Akkus sind schon lange verstorben.


    Als Ladegeräte habe ich schon seit vielen Jahren ein BC 700. Kostet zwischen 25-30 Euro (als China-Brand auch weniger) ,

    Ladestrom wählbar 200/ 500/ 700mA, hat Refresh und Kapazitätstestfunktion.


    Die AAA würde ich nicht mit mehr als 200mA laden, Du brauchst da kein Ladegerät, das versucht, da 1A reinzupumpen.

    Das machen u.a. Ladegräte, die auch 18650-Li Akus laden können, gerne.

    Außerdem haben die Li-NiMH-Kobigeräte selten eine deltaU-Erkennung für das erkennen des Ladeendes von NiMH-Akkus.


    Wenn Dir 4 Schächte zu wenig , würde ich eher 2 Stück BC 700 kaufen, als ein Teil mit 16 Schächten, das unabhängig von der Batteriegröße immer mit den selben Ladestrom arbeitet.

    Einmal editiert, zuletzt von Henning ()

  • Ich nutze für meine 18650er (Li-Ion) und die AA bzw. AAA (NiMh) das VP4 Plus Dragon von Xtar: https://www.nkon.nl/de/xtar-vp4-plus-dragon-charger.html

    Gekauft habe ich es tatsächlich bei Nkon, allerdings wars da für 49,90 Euro im Angebot.


    Im Lieferumfang enthalten sind zudem Meßspitzen, mit denen der Innenwiderstand ermittelt werden kann, das habe ich bisher jedoch noch nicht ausprobiert.


    Aktuell teste ich damit zudem gerade günstige AAA-Akkus (NiMh mit 950 mAh) mit geringer Selbstentladung aus dem Edeka, die werden mit dem niedrigsten einstellbaren Ladestrom von 0,5 A geladen - mal schauen, wie lange die das aushalten werden.

    Si vis pacem, para bellum.

  • wenn man nicht extrem billig kauft ist EinzelSchachtladung doch Standard.


    An älteren Geräten habe ich ein BC 700, so ein Universal von Aldi und dann mehrere neuerer, die auch 18650 könnten.

    Nitecore und opus

  • Den Opus benutze ich auch, tolles Gerät und das mit dem Lüfter war mal, stimmt, aber in den ersten Geräten. Meiner läuft super und nur wenn ich direkt über dem Opus bin, hört man den Lüfter (wenn er mal arbeitet) sehr leise, da werkelt nämlich schon der "neuer" ! Tolles Gerät, würde ich mir wieder kaufen.

  • Ich habe mich jetzt für ein VOLTCRAFT IPC-4 entschieden.

    Ist zwar etwas teurer, aber wenn das so lange hält, wie das aktuell noch benutzte, dann bin ich damit glücklich.


    Das alte war ein Accufresh 4 plus von Ansmann, und konnte nur NiCD, und NiMH, und nur bis zu vier gleiche Batterien gleichzeitig laden...


    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Bei NiMh beginnt es bei der Qualität der Akkus.


    In meiner Welt gibt es den Eneloop Zellen und den ganzen Rest.


    Eneloop hab ich weit über 100 Stück und das seit es die Technologie gibt. Ab da hab ich nie mehr was anderes geakuft, ich glaube, einen Sazu hab ich mal kaputt bekommen. Bei meinen Akkus steht das Kaufdatum drauf, ich nutz die von 2007 genasuo wie die von 2018.


    Ladegerät eines mit Einzelzellüberwachung uns sauberer dU Erkennnunng am Ladeende. Rest ist egal. ein vernüftiger Ladestrom für Eneloop ist so 1/3C bis 1/5C. stärker macht die Zellen heiß, weniger stark lässt die Zellen kalt, dann funktioniert die dU Erkennung nicht mehr so gut.

    Entladen muss man bei diesem Zellen nicht.

    Selbstentaldung ist sehr gering und das war vor den eneloop qausi das K.O. Kriterium gegen NiMh, man hatte ständig unterschiedlich volle Zellen.


    Für AA NiMh Zellen gibt es hier einen Test:


    https://www.pocketnavigation.d…-aa-akkus-test-vergleich/


    Was man dort nicht ausreichend gewürdiget sieht ist die Gleichförmigkeit der Zellen auc nach vielen Jahren. Ich kann bei meinen Akkus alt und neu zur Not auch recht beliebig mischen, für mich ist das einmalig in der NiMh Welt.