Artikel: Fluthelfer beschimpft und angegriffen

  • Die gleichen Leute werfen den gleichen Verantwortlichen aber gerne Verschwendung von Steuergeldern vor, wenn nichts passiert ist oder man die Lage im Griff hatte (uneffizient, zu teuer ...)

    Präventionsparadoxon. Dieselben Leute haben wahrscheinlich in den 1980er Jahren gegen die weitere Aufrüstung demonstriert und hielten die starke Militärpräsenz auf deutschem Boden für völlig unnötig und Geldverschwendung. 🤷‍♂️


    Gut, ich habe dazu eine divergente Meinung.

    aus DE gesendet... 

  • Lasst sie doch schreiben was sie wollen, ich hefte mir das Etikett "Prepper" sowieso nicht an.

    Wenn Muggels über Prepper reden, sind in der Regel Leute gemeint, die sich auf einen kompletten Zusammenbruch vorbereiten - mindestens eine Zombiapokalypse...

    Das der Staat seinen Bürgern empfiehlt sich einen Notvorrat anzulegen oder sogar gesetzlich verpflichtet zu "preppen" (Kfz Verbandkasten, Warndreieck oder Feuermelder z.B) ist dann was?

    Über die Presse äußere ich mich mal lieber nicht weiter, die ist doch nur an Typen im Tarnanzug, einer riesigen Waffensammlung und Bunker im Vorgarten interessiert.

    Spätestens seit geschrieben wird was Klicks bringt, sind unaufgeregte und differenzierte Artikel gefühlt selten geworden.

  • Ich habe dieses Video gesehen. Die Dame vom THW hat absolut nichts von Übergriffen auf Hilfskräfte erwähnt, diese Behauptungen kamen erst von dem "Reporter" nach dem Gespräch. Selbst auf verbale Entgleisungen ist sie nur kurz und auch nur nach direkter Nachfrage eingegangen. Das kann also nicht so wild gewesen sein.

    In meinen Augen ist das übelster Revolverjournalismus. Zu Zeiten des ersten großen Hochwassers in dieser Gegend hätte man solche Typen geteert+gefedert und anschließend aus der Stadt gejagt.

  • Ich glaube diese Story in dieser Form noch immer nicht.

    In Dernau, Altenahr, Kreuzberg wo ich war, wäre diese Geschichte technisch gar nicht möglich gewesen.

    Vermutlich nachvollziehbarer Stress für alle Beteiligten an der Einsatzstelle...

    aus D / NRW

  • Es gibt immer Spacken. Beim Moorbrand Meppen ist es z.B. vorgekommen, dass die Schläuche für das Löschwasser durch Messerstiche beschädigt wurden. Da habe ich mich auch gefragt, wer so dumm sein kann. Wir hatten in Meppen seitens der Bevölkerung viel Rückhalt und Unterstützung, darüber habe ich mich sehr gefreut.


    Bei der Hochwasserkatastrophe haben wir (Fachgruppe E für Elektroversorgung) nach wie vor Einsatzvorbehalt, aber keiner weiß, wann und wohin. Das ist nicht morgen vorbei, allein der Wiederaufbau der Infrastruktur wird Wochen bis Monate dauern, also so schnell packe ich meine Tasche nicht wieder aus. Aber es sind nicht alles Aufgaben des Katastrophenschutzes, viel davon wird dann von den kommunalen Stellen zu erledigen sein.


    Das Bashen, Polemisieren, Spalten seitens der Systemmedien war leider zu erwarten. Nur durch Zwangsfinanzierung bzw. Zuschüsse der öffentlichen Hand können sie sich dieses Verhalten leisten, denn die Videos von Leuten vor Ort fanden viel mehr Resonanz, und die zivilen Helfer waren schnell und in vielen Fällen mit hoher Kompetenz vor Ort. Als Betroffener hätte mich das zu Tränen gerührt, dass da völlig fremde Leute kommen, um mich zu unterstützen, wenn es mir buchstäblich dreckig geht.

  • Oh mein Gott. :person_facepalming:

    Die Angriffe auf THW-Helfer bei der Flutkatastrophe in NRW deuten darauf hin, dass nach Querdenkern nun auch die Prepper-Szene von einer Radikalisierung ergriffen wird. Dabei scheinen sie gezielt Schwachstellen des Staates auszunutzen. FOCUS Online erklärt, was sie so gefährlich macht.

    Zu den Hintergründen, woher Lackner die Information über die Angriffe aus der Prepper-Szene habe, wollte das THW keine näheren Angaben machen. Lackners Aussage beruhe jedoch „auf einer zuverlässigen Quelle“, teilte ein Sprecher auf Nachfrage von FOCUS Online mit.

  • Naja... zumindest der überwiegendste Teil der Kommentare gehen schon in die richtige Richtung, und verlangen Beweise nur die lesen ja die wenigsten.....


    Traurig... Gibt es nicht auch da eine Etikette, bzw. kann man das nicht offiziell rügen?


    Mich würde ganz stark interessieren wie viel Prozent Fussballfans unter den Müllwerfern waren!

    Und....erkennt man die eigentlich nicht am Trikot aus Kunstfaser?



    Gruß EZS

  • Und dabei ist das THW doch die grösste Prepper-Organistation in D.


    Prepper = Vorbereitet für den Notfall.

    bis dann - nutze die Zeit - Wissen schafft Zukunft - epwin - 6DPNC6RE - epwin02@web.de; ;)

  • Sie halten Dinge wie Wasser, Lebensmittel und Sanitär-Material teils in speziell geschützten Räumen vorrätig.

    bei vielen Lebensmittel steht ja aber drauf das man sie dunkel und kühl lagern sollte (ist das jetzt schon zu speziell)


    :huh: muss ich meine Ernährung umstellen? ;)

    Du kannst die Zukunft verändern mit dem was du heute tust. :huh:
    - aus Oberfranken in DE -

  • Einfach framing vom feinsten. Es scheint schwer zu verstehen zu sein, dass "Prepper" ganz normale, friedliebende Menschen sein können, die einfach nicht mit runtergelassenen Hosen dastehen wollen wenn etwas passiert. Was red ich noch, ich weiß es, ihr wisst es und einige (die meisten?) werden bzw wollen es nie verstehen. Einfache Gemüter brauchen einfache Weltbilder - immer schön schwarz oder weiß. Es lebe die Verblödung.

    Wie bei den Demos gegen Corona Maßnahmen: Weil da auch Rechtsextreme und R.bürger demonstriert haben, macht sich jeder Demonstrant mit eben jenen "gemein". Dass ich in bestimmten Punkten mit Rechten und anderem Gesocks einer Meinung bin, ihre Gesinnung aber trotzdem shice finde, übersteigt scheinbar den Intellekt des ein oder anderen...

    Hach, muss das Leben schön (einfach) sein, wenn man dumm ist.

  • Zu diesem Theater fällt mir ein arabisches Sprichwort ein:


    „Die Hunde bellen, doch die Karawane zieht weiter“.


    Lasst sie doch den Mist schreiben. Wir wissen, dass wir uns in bestimmten Situationen entspannt(er) zurecht finden, als andere. Und nur DAS zählt für mich.

  • „Hannibal“ war der Username des ... Administrators der ein Netzwerk von Prepper-Gruppen bildete und koordinierte.

    Beobachter deuten das Netzwerk, die Waffenlager, Schießübungen und Feindeslisten der Prepper als Versuch, eine „Schattenarmee“ (Untergrundarmee) aufzubauen.


    Der Begriff "Prepper" ist vollumfänglich vergiftet im journalistischen Diskurs. Das Vokabel wird einfach anders verwendet als hier im Forum.


    Wenn die Journailie "Prepper" sagt meint sie IMHO ja eigentlich Staatsfeinde. Personen und Vereine welche außerhalb der "Freiheitliche demokratische Grundordnung" stehen.


    Laut Chatprotokollen, Bestelllisten und Eigenaussagen einiger Prepper wollten sie einen bewaffneten Umsturz und Massentötungen politischer Gegner vorbereiten.


    Die Presse attribuiert "Prepper" hauptsächlich mit:

    • bewaffneter Umsturz
    • Massentötungen
    • Umsturz
    • Tötungslisten
    • Waffenlager
    • Schießübungen
    • Schattenarmee
    • Feindeslisten
    • Untergrundarmee


    Man kann jetzt diskutieren ob das passiert ist als die US-Serien über Prepper vermischt mit libertären-redneck-staatsfeindlichen Milizen hier über den Äther gingen.

    Oder ob das bei der Aufdeckung von Nordkreuz/Hannibal erst schief gegangen ist.


    Prepper wird mit bewaffnetem außerparlamentarischer Oposition verbunden, nicht mit individuellem Zivil und Katastrophenschutz.


    Und da Querdenker und Reichs-bürger jetzt auch Vorbereitungen treffen, werden die jetzt auch als Prepper bezeichnet. Bzw inkludiert Prepper jetzt auch die Qanons und Reichsbürgerschwurbler.

  • Lasst sie doch den Mist schreiben. Wir wissen, dass wir uns in bestimmten Situationen entspannt(er) zurecht finden, als andere. Und nur DAS zählt für mich.

    So einfach ist das halt leider nicht.


    Den Medien ist gar nicht klar was sie für einen Schaden anrichten, was die eigenverantwortliche Krisenvorsorge betrifft.


    Kaum jemand hier im Forum steht im Familien- und Freundeskreis dazu, dass er ein Prepper ist, weil die Wahrnehmung der Prepper so dermaßen verzerrt wurde durch die Medien die vergangenen Jahre, dass man es sich kaum auszusprechen traut, dass man preppt.


    Ein paar wenige Spinner bringen eine ganze Sparte an Menschen in Verruf, die das tun was die Behörden als eine Bürgerpflicht ansehen: Sich selbst auf Krisen vorzubereiten, um die Einsatzkräfte im Krisenfall zu entlasten.


    Das werden noch viel weniger Menschen tun, wenn sie fortlaufend diskreditiert werden, jetzt nicht nur mehr als Spinner, sondern als rechtsradikale Reichs*, die Einsatzkräfte nach einer Hochwasserkatastrophe angreifen.


    Fur mich persönlich, als jemand der Öffentlichkeitsarbeit in dem Bereich macht, ist jeder Artikel in der Richtung ein Schritt zurück. Jeder dieser Artikel zerstört bisherige Aufklärungsarbeit die ich in Interviews geleistet habe. Und jeder dieser Artikel würdigt nicht die hunderttausenden Beiträge aller User hier, die schon unzähligen Bürgern bei ihren persönlichen Vorbereitungen geholfen haben.

  • wie kann man sich von den Spinnern abgrenzen? Neuer Name? Also Einknicken? So Richtung weisse Hexen - schwarze Hexen?

    randOOm hat recht, der Begriff Prepper ist bei vielen sehr negativ besetzt.

    Einmal editiert, zuletzt von Apfelbaum ()

  • Den Medien ist gar nicht klar was sie für einen Schaden anrichten, was die eigenverantwortliche Krisenvorsorge betrifft.

    Um das zu verstehen, hilft es, sich das Buch "Die Selbstgerechten" von Sahra Wagenknecht zu lesen. Ich wäre der Letzte, der die Partei Die Linke wählen würde, aber ich schätze sie als eine nach meinem Dafürhalten scharf beobachten und präzise formulierende Philosophin. Sie hat von ihren Parteigenossen und überhaupt von Gesinnungsgenossen für die Beschreibungen in diesem Buch einiges an Schelte bezogen. Was ich dahingehend deute, dass sie mit ihrer Analyse und der Prägung der "Lifestyle-Linken" voll ins Schwarze getroffen hat.


    Eine wirklich gescheite Lösung für dieses Dilemma sehe ich allerdings auch nicht.

    aus DE gesendet... 

  • wie kann man sich von den Spinnern abgrenzen? Neuer Name? Also Einknicken? So Richtung weisse Hexen - schwarze Hexen?

    randOOm hat recht, der Begriff Prepper ist bei vielen sehr negativ besetzt.

    Dann bin ich ein "weißer Prepper":D. Scherz beiseite... vielleicht gar nicht so dumm sich so zu bezeichnen. Das ist seit Ewigkeiten bei Hexen so klar im Sprachgebrauch dass man ohne große Erklärungen die Gesinnung zeigen kann.

  • Ben


    Ich gebe dir ja Recht. Es ist allerdings in anderen Bereichen mit der medialen Berichterstattung und Meinungsmacher ebenfalls so.


    Nehmen wir beispielsweise die Sportschützen, Waffensammler, Jäger...sprich, die legalen Waffenbesitzer in D. Diese werden seit vielen Jahren in entsprechende Schubladen gesteckt und müssen als Sündenböcke/schwarze Schafe o.ä. herhalten. Damit muss und kann ich leben.


    An einem anderen Tag sind es halt die „Impfgegner“, Prepper oder sonstwer. Irgendeine Sau wird ständig durchs Dorf getrieben.


    Ich habe mir schon lange abgewöhnt, mich darüber aufzuregen. Diese Art und Weise der „Berichterstattung“ k***** mich mittlerweile nur noch an.

  • Dann bin ich ein "weißer Prepper":D. Scherz beiseite... vielleicht gar nicht so dumm sich so zu bezeichnen. Das ist seit Ewigkeiten bei Hexen so klar im Sprachgebrauch dass man ohne große Erklärungen die Gesinnung zeigen kann.

    Allerding warne ich vor dem Begriff weißer Prepper, obwohl der Begriff gut wäre. Aber dann kommen wir auch noch in die Rassismus Ecke.

  • Kannst es halt drehen wie Du willst. Irgendwer findet immer was.

    Das Bescheuerte daran ist das es Vorbereitung ja aus vielen Beweggründen heraus gibt. Ich für meinen Teil mache das weil ich einfach gerne vorbereitet bin. Das gibt mir ein gutes Gefühl und Sicherheit.

    Bei mir ist da aber keinerlei politische Bewegung hinter. Ich bin nicht in irgend eine politische Richtung besonders motiviert und bin der Meinung das die Legitimation der BRD auch falls das vor 90 Jahren völkerrechtlich illegal gewesen sein sollte alleine durch den Glauben der breiten Masse bestand hat. Auch wenn unserem Land eine Priese Nationalstolz sicherlich gut tun würde bin ich froh hier leben zu dürfen und einen deutschen Pass zu haben. Es gibt viele Länder auf diesem Planeten in denen die Menschen weniger haben.

    Ich denke zwar das im Hintergrund hier und da Sachen laufen, die der Otto-Normal-Bürger nicht mitbekommt aber was immer Pinky und Brain da treiben ist mir faktisch egal. Ich bin relativ gut vorbereitet auf was auch immer und das ist mir für mich, meine Angehörigen und meine Nachbarn wichtig und meines Erachtens nach auch vernünftig.

    Ich vermute mal das eine Vielzahl der "materiell gegen den Notfall Versicherten" (mgdNV ? :D) ähnlich denkt und das ist auch gut so. Warum das durch viele Medien immer schlecht gemacht werden muss oder mit negativen Aspekten behaftet wird... ich denke mal Stimmung machen puscht die Klickzahl. Wenn es dann mal so weit kommt sind sie nachher dankbar wenn so ein "Spinner" ihnen geholfen hat.

    Meine Großeltern haben immer selbst eingemacht und Keller und Speisekammer waren voll. Auch Heizmaterial war immer da. Aber in der Generation war es völlig normal. Heute ist man ein Exot und wird im besten Fall belächelt. Aber wer (hoffentlich nie) zuletzt lacht...


    Ich zahle dann mal weiter in meine Versicherung ein.