Pro & Contra: Verpflichtende Krisenvorsorgeausstattung für zu Hause

  • Ich habe lieber etwas mehr als gefordert und vielleicht sinnvoll, unabhängig davon ob ich es bisher gebraucht habe oder nicht.


    Beispiel: In meinem Motorrad fährt immer ein Verbandskasten und ein Tourniquet (ja, ich kann damit umgehen) mit. Hab ich sie je gebraucht - nope. Ebenso verhält es sich mit Rauchmelder, für die es hier in Ba-Wü eine klare Pflicht gibt. Ich habe in allen Räumen (außer den Toiletten) Rauchmelder, zum Teil vernetzt und alle mit Langzeitbatterie. Gebraucht? Glücklicherweise bisher nicht.


    Eine Pflicht sehe ich tatsächlich als problematisch an, da es nicht kontrolliert werden kann. Möglich wäre jedoch, die Zivilschutzpakete würden kostenpflichtig jedem Haushalt zugesendet und das in regelmäßigen Abständen. Ob das jedoch sinnvoll ist...

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • So eine Notfallbroschüre als Taschenkarte auf "Unkaputtbarpapier" wie die Bundeswehrtaschenkarten wäre doch auch eine Idee, oder? Kann man dieses Papier eigentlich irgendwo einigermaßen günstig kaufen?

    Kann man sich auch in jedem Copyshop günstig einlaminieren lassen.

    Alle meine Anleitungen für CB-Geräte, Antennenaufbau- bzw. Abstimmung sowie Q-Codes etc. sind so wasserfest gemacht.


    Aufbewahrungsbehälter für die Krisenvorsorgeausstattung kann man mit einem P-Touch Etikettiergerät gut lesbar anschreiben. Die Laminatbänder gibts in verschiedenen Hintergrundfarben, falls man eine Systematik erreichen will.


    In der CH gibt's vom Bundesamt für landesversorgung diese Broschüre als download. Alles auf Empfehlungsbasis/freiwillig....:

    Broschüre_Notvorrat_D_Nov_2020.pdf

  • Nach meinem Dafürhalten liegt die Krisenvorsorge, wie so vieles andere auch, im Bereich der persönlichen Verantwortung des Einzelnen.

    Da möchte ich das Beispiel vom Bund bringen: "Warum rauchst Du in der Nähe vom Munitionslager? Das kann doch explodieren!" "Ist doch nicht meine Munition."


    Ich bin schon der Meinung, dass man Menschen vor der eigenen Dummheit und vor der Dummheit anderer in gewissem Umfang schützen muss. Wie weit das in andere Rechte eingreifen darf... da wird es vermutlich nie einen Konsens geben.



    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • Ich persönlich zum Beispiel wäre stark dafür Fluchtfiltermasken in so ein Paket zu geben. Wird aber wohl nicht der Fall sein, weil sie zu teuer sind.

    Als ich noch in einem Mehrfamilienhaus wohnte, hatte ich eine solche Maske tatsächlich in Erwägung gezogen. Damals war ich noch hauptsächlich im HSP-Forum unterwegs und lebte alleine. Da wäre die Investition überschaubar gewesen. Hatte ich dann dennoch nicht umgesetzt, hat aber andere Gründe und die liegen nicht in den Kosten.


    Für andere Einzelpersonen, Paare oder gar Familien wird das hingegen schnell mal eine doch erhebliche finanzielle Belastung. Und der Nutzen gegenüber den Kosten wird den meisten als zu gering erscheinen. Auf der anderen Seite würde man hier wahrscheinlich auch wieder Skaleneffekte ausnutzen können. Es macht halt schon einen Unterschied, ob jedes Jahr nur ein paar hunderttausend Fluchthauben benötigt werden oder jedes Jahr mehrere zehnmillionen wegen Austausch, Verlust, Einsatz oder was auch immer...

    aus DE gesendet... 

  • Kann man sich auch in jedem Copyshop günstig einlaminieren lassen.

    Meine selbsterstellten Taschenkarten für die HiOrg habe ich in A6-Folien selbst laminiert. Da wir ein Laniniergerät und ein paar hundert von diesen Laminiertütchen haben, war das unterm Strich wahrscheinlich sogar kostengünstiger als im Copyshop.


    Einlaminieren hat zwar den Vorteil, dass man mit einem Edding oder dergleichen temporäre oder quasi-dauerhafte Notizen machen kann, aber durch die Inflexibilität des Kunststoffs ist es nicht möglich, eine Taschenkarte im Leporello-Style oder zumindest als vierseitiges "Heftchen zu erstellen. Ich habe zum Beispiel einige Themen, für die ich beim Laminieren mindestens zwei einzelne Karten brauche, um die Informationen zu transportieren. 🤷‍♂️ Und wenn es am Ende des Tages nur zweieinhalb Seiten sind... Okay, Jammern auf hohem Niveau. 🤪 Andere machen sich über sowas überhaupt keine Gedanken... 🙄

    aus DE gesendet... 

  • Ich für meinen Teil fände es schon gut wenn für die vorhandenen Empfehlungen vom BBK einfach mal ein wenig Werbung gemacht würde. Das ist erstellt worden aber wurde nie in die Öffentlichkeit gestreut. Getreu dem Motto "... was beklagt ihr euch? Wir empfehlen das doch schon seit Jahren...Hättet ihr euch doch schon lange drum kümmern können..."

    Also warum nicht á la "Du bist der Baum, Du bist Deutschland" einfach mal ein paar TV Spots usw.. Und wenn sich dann nur jede 4. Wohnpartei in Deutschland am Anfang daran beteiligt... so what. Besser als wie jetzt vielleicht 2 oder 3 %? Nach 10 Jahren sind es dann vielleicht 30 bis 50 %. Aber das würde immerhin bedeuten, dass für jeden Mitbürger rein rechnerisch für 3 bzw. 5 Tage etwas zu Essen und Trinken da wäre.


    Also einfach mal einen Anfang machen.

  • Gutes Beispiel. Ich fahre seit 16 Jahren Auto und wurde in der Zeit etwa 10 Mal kontrolliert von der Polizei. Kein einziges Mal wollten sie den Verbandskasten sehen. So viel zum Thema Kontrollierbarkeit. Mit habe ich dennoch einen seit 16 Jahren, weil mir der Sinn dieser Pflicht klar ist und ich sie nachvollziehen kann. Ich habe auch schon selbst öfter was aus dem Verbandskasten gebraucht, von daher gut, dass er da ist.


    Glaubst du nicht an die Notwendigkeit von Sicherheitseinrichtungen, die deiner eigenen Sicherheit dienen?


    Mit "glauben" habe ich es beruflich nicht so, da mein Job jeden Tag aus der Beurteilung von Sicherheit besteht. Sprich, ich beschäftige mich damit, Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadensschweren zu bewerten um im Rahmen von Risikobeurteilungen dann ggf. Handlungsweisen für das Unternehmen anzuleiten.


    Von der Warte aus habe ich sehr wohl eine Bewertung bez. der Rauchmelder durchgeführt und komme zu dem Schluss, das die Installation von Rauchmeldern extrem weit hinten auf der Liste steht. ;-)


    Um Deinen Satz mit den Sicherheitseinrichtungen, die meiner Sicherheit dienen, aufzugreifen, so ist in diesem Satz ja schon der Punkt, um den es geht definiert: ... MEINER Sicherheit...

    So bewerte ich das dann auch für mich selbst.


    Beispiel:

    Natürlich lege ich den Sicherheitsgurt nicht an, wenn ich bei mir im Wald unterwegs bin, da ist das An- und Abschnallen nur lästig, die Eintrittswahrscheinlichkeit für einen Unfall dagegen sehr gering.


    Die Frage ist doch, wo wir gesellschaftlich hinkommen, wenn wir die Eigenverantwortung nach und nach abbauen. In meinen Augen erbringt der kreative Umgang mit Risiken die Chancen für Entwicklung und nicht umgekehrt.


    Spannender ist doch die Frage, warum selbst bei der Flutkatastrophe vor einigen Wochen, der gemeinschaftliche Apparat nicht in der Lage war, die Situation adäquat zu handeln. Klar kann man immer mehr aus der politischen Verantwortung in den Bereich des Einzelnen transferieren, ich halte das aber für falsch.


    Gruß


    TID

  • In der CH gibt's vom Bundesamt für landesversorgung diese Broschüre als download. Alles auf Empfehlungsbasis/freiwillig....:


    Diese Broschüre gefällt mir! Vier knackige Seiten und die nötigsten Empfehlungen, die für den Anfang reichen sollten. Ich schätze, damit dürften auch weniger begüterte Haushalte ihren finanziellen Rahmen nicht überspanen...

    Für drei oder vier Tage Essen und Trinkwasser? Das kriegt jeder irgendwie hin. Ebenso eine einfache Taschenlampe und ein paar Kerzen/Teelichter. Auch das wird jeder hinbekommen.


    Natürlich ist damit längst nicht jedem in jeder Notlage geholfen. Aber das gröbste sollte man damit tatsächlich schon einmal abgefangen werden können.

    Wer sich für einen längeren Zeitraum oder für komplexere Szenarien vorbereiten möchte, kann sich dann an der deutschen BBK-Broschüre abarbeiten. Die Empfehlungen für einen zehntägigen Zeitraum gibt statt für drei Tage, wie die Schweizer.

    Und wer dann noch einen Schritt weitergehen möchte, muss tatsächlich selbst aktiv werden. Und sich in Foren wie diesem hier reinlesen. Das ist dann aber auch schon die Kür.


    Ich für meinen Teil fände es schon gut wenn für die vorhandenen Empfehlungen vom BBK einfach mal ein wenig Werbung gemacht würde. Das ist erstellt worden aber wurde nie in die Öffentlichkeit gestreut.

    Ist so nicht ganz richtig. Die neue Broschüre des BBK ging vor gut zehn Jahren (?) mal durch die Presse. Aber leider, und da stimme ich dir zu, war die Kommunikation eher mit der Stimme und dem Auftreten einer kleinen, grauen Maus, statt mit dem selbstbewussten, majestätischen Auftreten eines großen Löwen.


    Das BBK hatte, meiner Meinung nach, ein einigermaßen schweres Erbe. Es musste aus dem Schatten des Bundesamt für Zivilschutz sich emanzipieren und quasi neu erfinden. Denn vorher war es ein Kind des Kalten Krieges und sollte die Bevölkerung dabei unterstützen, einem Angriff aus dem Osten länger standhalten zu können.

    Somit haftete, gerade in den ersten Jahren des BBK, naturgemäß jeder Empfehlung zunächst einmal der Hauch des Kalten Krieges an. Dass der Schwerpunkt mittlerweile auf Katastrophenschutz lag und nicht mehr dem Zivilschutz (im Kriegsfall) stand auf einem anderen Blatt und war für die geneigte Presse schon damals eher zweitrangig.

    Entsprechend war dann auch der "Verriss" in den Medien und in den sozialen Medien. Gab Leute, die behaupteten, das BBK wolle die deutsche Bevölkerung heimlich auf einen neuen Krieg vorbereiten, weil sie Empfehlungen für Lebensmittelvorräte herausgäben. Hinweise darauf, dass ich diese Empfehlungen bereits aus einer Broschüre aus den 1970ern kenne und sie deswegen a) keineswegs neu sind und b) Hinweise auf Katastrophen wie der Winter 78, die Hochwasserkatastrophen der vergangenen Jahre und der längerfristige Stromausfall im Münsterland Winter 2006 wurden wahlweise als Bestätigung der Kriegsvorbereitung gesehen oder als "anekdotische Einzelereignisse" abgetan, die keiner Vorbereitung bedürfen. 🤦‍♂️

    aus DE gesendet... 

  • Die Frage ist doch, wo wir gesellschaftlich hinkommen, wenn wir die Eigenverantwortung nach und nach abbauen. In meinen Augen erbringt der kreative Umgang mit Risiken die Chancen für Entwicklung und nicht umgekehrt.

    Sehe ich genau so.


    Aber: Die Eigenverantwortung wird die letzten Jahrzehnte stetig abgebaut. Was wir als Kinder noch von allen geduldet gespielt haben, dafür würden heute sofort Anwälte antanzen.


    Da muss man halt Mängelverwaltung betreiben.


    Oder nimm Dich selbst als Beispiel: Warum berätst Du Firmen in Sicherheitsfragen? Ich spekuliere mal ganz wild:

    1. Damit die Firmen die Verantwortung abwälzen können, falls doch was passiert. (=nur keine Eigenverantwortung)

    2. Weil in der Firma keiner mit etwas gesundem Menschenverstand sich selber Gedanken zu machen traut. (=nur keine Eigenverantwortung)


    Bin ich da zumindest teilweise richtig?


    Nochmal: Ich bin 100% bei Dir, dass es für die Gesellschaft extrem schädlich und gefährlich ist, dass keiner mehr Verantwortung übernehmen will und größtenteils auch nicht mehr übernehmen kann, aber ich sehe keine Möglichkeit, das aufzuhalten.



    Nick

    Quidquid agis prudenter agas et respice finem

  • An den Schulen könnte ein Nebenfach gestrichen werden und statt dessen Unterricht durch einen Dachdecker oder Feuerwehrmann erfolgen.

    Schwerpunkt Sicherheit bei der Arbeit und Lebenskunde.

    Zudem Unterricht angelehnt an BBK Empfehlungen, Erste Hilfe, "duck and cover".


    Siehe hier:


    Soweit mir bekannt, bringen die einfachen Erste Hilfe Lehrgänge in Deutschland sehr viel Nutzen wegen der Streuung in die Masse.

    aus D / NRW

  • und statt dessen Unterricht durch einen Dachdecker oder Feuerwehrmann erfolgen

    Bei uns im Ort kommt die Feuerwehr in den Kindergarten und übt mit den Kleinen die Evakuierung durchs Fenster (Erdgeschoß), danach dürfen sie mit Kübelspritzen eine Wasserschlacht machen.

    In der Grundschule wird in der 3. oder 4. Klasse einmal eine Stunde "Brandverhütung" durch die FW vermittelt. Da wird dann auf dem Schulhof gezeigt, wie schnell ein Brand versehentlich entstehen kann (9V-Batterie in einen Papierkorb werfen, in dem etwas Stahlwolle liegt). Das gibt immer große Augen. Als Hausaufgabe müssen die Kids dann zuhause nach Gefahrenstellen fahnden und die Rauchmelder suchen, das wird dann am Folgetag im Unterricht besprochen. Es gibt dann auch einen laminierten persönlichen "Ausweis Kinderfeuerwehr" für jeden.

  • Um Deinen Satz mit den Sicherheitseinrichtungen, die meiner Sicherheit dienen, aufzugreifen, so ist in diesem Satz ja schon der Punkt, um den es geht definiert: ... MEINER Sicherheit...

    So bewerte ich das dann auch für mich selbst.

    Deine Freiheit deine Sicherheit zu "bewerten" endet halt sehr rasch dort, wo andere betroffen sind.


    Beispiel: Brand in deiner Wohnung, der lange unbemerkt bleibt, da keine Rauchmelder vorhanden. Bei der Flucht durch das verrauchte Stiegenhaus erleiden andere Bewohner Rauchgasvergiftungen.


    Zweites Beispiel: Du fährst gerne unangegurtet, weil's für dich bequemer ist, über den Waldweg. Du musst einem Reh ausweichen, bleibst durch das plötzliche Lenkmanöver nicht sicher in deinem Sitz sitzen, sondern verreißt das Lenkrad und verlierst die Kontrolle über dein Auto und fährst den Wanderer am Straßenrand nieder.


    Drittes Beispiel: Du klappst plötzlich zusammen, keiner um dich herum startet eine Herzdruckmassage, weil niemand weiß wie. Verpflichtende Erste Hilfe Kurse? Wozu?


    Hätten Verpflichtungen keinen Nutzen, würde es sie auch nicht geben. Sie sind nun mal in manchen Bereichen, besonders da wo es um Leib & Leben geht, sinnvoll und notwendig.

  • Ich für meinen Teil fände es schon gut wenn für die vorhandenen Empfehlungen vom BBK einfach mal ein wenig Werbung gemacht würde.

    2016 wurde öffentlich von der deutschen Bundesregierung wieder daran erinnert, dass man bevorratet sein sollte. Der Aufschrei war enorm. Ich habe damals dutzende Medienanfragen von allen TV und Zeitungsmedien in DE und AT erhalten.


    Das zeigt, es ist ein durchaus sensibles Thema, das mit einer breiten Informationskampagne begleitet werden muss. Nach dem Motto: Nein, es ist keine Panik angesagt, aber es ist Zeit sich vorzubereiten.


    Vorhanden sind die Zivilschutzvorgaben in Österreich seit den 1960er Jahren. Vorbereitet auf Krisen sind aber sehr wenige Menschen. Man sieht also wie wenig das etwas gebracht hat, dass es nur diese Empfehlungen gibt.


    Ich denke an einer Pflicht zur Bevorratung führt mittelfristig kein Weg vorbei, wenn man wirklich einen signifikanten Prozentsatz der Bevölkerung dazu bringen will sich vorzubereiten.


    Denn eines verstehe ich nicht: Es wird links und rechts ständig vor einem bald bevorstehenden Blackout gewarnt. Innerhalb der nächsten 5 oder 10 Jahre wird fix damit gerechnet, je nachdem wen du fragst.


    Es wird aber nichts getan, um die Bevölkerung darauf vorzubereiten. Der Verweis auf die Zivilschutzvorgaben erreicht lediglich einen einstelligen Prozentsatz an Menschen. Der Prozentsatz derjenigen die davon wissen und auch noch aktiv Schritte zur Bevorratung setzen, wird noch weit niedriger liegen.


    Das heißt du hättest bei einem 7 tägigen Blackout im Januar 2022 in Deutschland mehr als 80 Millionen Menschen, die keine Ahnung haben was sie nun machen sollen. Sie haben keine nennenswerten Vorräte, und keine alternativen Koch- oder Heizmöglichkeiten. Das sehe ich nicht gut enden.

  • Achtung, bezug zu Post #52


    Ich kann das von Dir geschrieben aus Deiner Sicht schon verstehen, aber wie ich ja sagte, mache ich das ständig.


    Zu Deinen Beispielen:

    Deine Betrachtungen zu, dem von mir geschriebenen sind allesamt für meine Lebensumwelt unzutreffend:


    1. Wir wohnen hier alleine im Haus, es ist reetgedeckt, sollte es brennen, haben wir 6-8min um raus zu kommen, die Feuerwehr kommt nur um den Abbrand zu kontrollieren, nicht um wirklich zu löschen.

    Für die Wohnbereiche ist die Installation von Rauchmeldern auch zweifelhaft, weil wir hier öfter mal Rauch in der Bude haben. (Z.B.
    wenn ich asiatisches "Showkochen" mit großen offenen Flammen im Wohnzimmer veranstalte ;-)


    2. Wenn ich bei mir durch den Wald fahre und ein Reh springt mir vors Auto, gebe ich Gas, weil ich dann ggf. die Kugel sparen kann ;-)

    Um es mal so zu sagen, wer im Wald das "Lenkrad" verreißt ist eh nicht zurechnungsfähig, weil er zu schnell fährt. (Ausserdem wie sollte ich einen Wanderer auf der Straße treffen, wenn ich auf meinem Waldweg unterwegs bin??)

    3. Gibt es verpflichtende Erste-Hilfe-Kurse?


    Grundsätzlich weiß ich schon worauf Du hinaus willst, aber das ist doch genau der Punkt.

    Woher soll eine anderer für mich das Recht in Anspruch nehmen, Risiken in meiner Lebensumwelt zu bewerten?


    Wenn das unser Weg sein soll, würde ich dann wo anders anfangen und den Kackrauchern endlich das Rauchen verbieten und den Übergewichtigen den ungehinderten Lebensmitteleinkauf, da diese das "Sozialsystem" jährlich stark belasten, obwohl die Risiken allgemein bekannt sind und jeder hier einfach seiner "gesellschaftlichen" Verantwortung nachkommen könnte.


    Ich denke, das mit Verboten und Zwängen, gleich welcher Art, am Ende niemandem wirklich geholfen ist.

    Was wir durch die sich ständige schneller ändernde Kontextualisierung des Begriffs Verantwortung in meinen Augen hingegen erreichen, ist eine, sich der Risiken des Lebens irgendwann nicht mehr bewußten Masse von Gleichgeschalteten.


    Das greift jetzt schon wieder viel zu weit in den politischen Raum ein, daher sorry dafür, aber ich denke, man kann das nicht trennen.


    Ich würde mir wünschen, das die Menschen, die gewählt wurden, um die Geschicke der "Polis" zu lenken, dieser Verantwortung in der Hinsicht Katastrophenschutz etwas gründlicher nachkämen. Sprich z.B. Auffüllung und Organisation eines Notversorgungssystems, wie es das früher mal gab (ALs Kind gab es immer die Einsatzstammkonserven) etc.etc.




    Gruß


    TID

    Einmal editiert, zuletzt von T I D () aus folgendem Grund: missverständlicher Bezug

  • Ich denke an einer Pflicht zur Bevorratung führt mittelfristig kein Weg vorbei, wenn man wirklich einen signifikanten Prozentsatz der Bevölkerung dazu bringen will sich vorzubereiten.

    In den Vorbereitungen der HiOrgs und der Landkreise/Bundesländer sieht es sogar noch schlimmer aus! Ich kann jetzt nur für den Betreuungsdienst sprechen. Also dem Bereitstellen und Betreiben von Notunterkünften (und am Rande auch Verpflegung, aber dafür ist streng genommen der Verpflegungsdienst verantwortlich, aber beides geht dennoch für mich Hand in Hand):


    Es wird in so einer Einsatzlage davon ausgegangen, dass 90% der betroffenen Bevölkerung bei Familie, Freunde, Bekannten oder sonst wie unterkommen und somit nicht versorgt werden müssen.

    Bleiben noch 10%, die versorgt werden müssen. Und da kommt ein Landkreis und auch ein einzelnes Bundesland schnell mal an die Grenzen.


    Vor ein paar Jahren hatten wir in einer der Kleinstädte unseres Landkreises eine Bombenräumung. Gelegentlich findet man auch bei uns noch Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg.


    Die Stadt richtete zwei Notunterkünfte ein, die jeweils mit rund 100 Betroffenen gefüllt wurden. Sowohl von unserer Seite aus personell wäre definitiv mehr gegangen wie auch von den Räumlichkeiten her. Tatsache ist, dass hier die Größenordnung von 10% sogar noch unterboten wurde. Ich habe nicht mehr die genauen Zahlen im Kopf, aber da wäre noch mehr erwartet worden. Lag aber vielleicht auch daran, dass man es sich beim Evakuieren des angrenzenden Altenheims nach Rücksprache mit den Sprengmeistern einfach machen konnte.


    Ich hatte in den paar Stunden, als "Herr über die Kaffeemaschinen" Gelegenheit, teils recht lange Gespräche mit einigen Betroffenen zu führen. (Und dabei vielleicht auch den einen oder anderen Prepping-Gedanken zu säen, ohne es als solches zu benennen. Bewusst, man will die Leute ja nicht verscheuchen.) Das war aber auch nur möglich, weil die Lage als solches "entspannt" war. Es lief alles seinen geordneten Gang. Es war keine Katastrophe im eigentlichen Sinne. Es war für die meisten eher ein lästiges Ärgernis, aber mehr auch nicht.


    Was ich mit diesem Beispiel verdeutlichen möchte: man darf sich, meiner Meinung nach, nicht der Illusion hingeben, eine irgendwie staatliche oder quasi-staatliche Institution könnte für annähernd 100% der Bevölkerung einen Zivil- und Katastrophenschutz abbilden. Was die staatlichen Institutionen angeht: das kostet einen Haufen Geld, den niemand hat und niemand bereit ist, zu bezahlen.

    Was die quasi-staatlichen Institutionen in Deutschland angeht: Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, DRK, Johanniter, Malteser, ASB etc. haben zwar "auch" hauptamtliche Einsatzkräfte, das Gros ist aber ehrenamtlich engagiert! Wieviele wird man davon in einer tatsächlichen Großschadenslage einbringen können? Wieviele von denen können sich vielleicht nicht von der Arbeit freistellen lassen, weil ihr Arbeitgeber fragt, warum er den Mitarbeiter freistellen soll, weil am anderen der Republik eine Katastrophe ist, er hier aber auch eine Katastrophe hat, nämlich wegen zum Beispiel Urlaub und Krankheit gleichzeitig zu viel Fehlpersonal?

    Ubd die Einsatzkräfte von vor Ort? Die haben vielleicht auch Schäden am eigenen Hab und Gut zu sichten und zu beheben. 🤷‍♂️ Oder brauchen vielleicht einfach mal eine Pause, um sich zu erholen.


    Unterm Strich wird es gerade in der Krisenvorsorge nicht ohne eigenverantwortliches Handeln gehen. Daraus deswegen jetzt eine Pflicht zu machen halte ich dennoch für den falschen Ansatz.

    Ich würde es eher von der Basis her anfangen: bei den Kindern! Funktioniert bei der Ernährung wunderbar. Meine nichte ist in der zweitebmn oder dritten Klasse und sie hatten in der Grundschule so Themen wie Gesunde Ernährung etc. Alles kindgerecht erklärt. Für sie ist das mittlerweile so selbstverständlich, dass sie ihrem Opa regelmäßig eines zwischen die Hörner gibt, wenn er sich beim Abendessen mehr auf den Teller auftun möchte, als für ihn gut ist. Oder sie mit ihm auf dem Weg nach Hause nicht den direkten Weg geht, sondern bewusst ein paar Schleifen zieht. 🤷‍♂️

    Etliche Erwachsene wirst du mit einer Pflicht zur Vorsorge auch nicht mehr einfangen. Andere wirst du nicht kriegen, weil sie sich fragen, wie sie mit ihren schmalen Mitteln ohnehin schon kaum über die Runden kommen und dann noch vorsorgen... Klappt ja schon bei der Altersversorgung nur bedingt.

    Und wieder anderen ist wahrscheinlich der jährliche Skiurlaub oder Strandurlaub wichtiger als eine Vorsorge für einen wahrscheinlich eh nicht eintretenden Katastrophenfall...

    aus DE gesendet... 

  • A propos Verbandkasten im Auto: abgelaufenes Verbandmaterial ist der Klassiker bei Verkehrskontrollen, [...]

    Im zarten Alter von 15 Jahren wäre ich auf den Inhalt des Verbandkastens aus dem Auto meines Vaters angewiesen gewesen... und was war? Alles +10 Jahre abgelaufen, die Klebeflächen von Pflastern bzw. der "Leukoplast"-Rolle haben nur noch gekrümelt :confounded_face: aber es war (mir) eine Lektion fürs Leben.

    Seit ich einen Führerschein nebst Auto besitze, halte ich es daher wie @UrbanTrapper - im TÜV-Jahr werden, wenn es bei einem der Discounter wieder Verbandkästen im Angebot gibt (das ist oft 2x pro Jahr der Fall) einfach 1 oder 2 gekauft (den letzten "übrigen" habe ich einem WoMo-Besitzer gespendet, weil im neu beim Händler abgeholten WoMo keiner drin war :face_with_rolling_eyes:), ein frisch gekaufter kommt im Kofferraum an den dafür vorgesehenen Platz, der jeweils ältere wandert nach vorne in ein Fach unter dem Beifahrersitz und ist zum "plündern" freigegeben.

    Die Verbandkästen aus den Discountern haben meist so 5 Jahre Haltbarkeit ab Kaufjahr - das bedeutet, das selbst der ggf. "angebrochene" unterm Beifahrersitz noch innerhalb dieses Zeitraumes liegt. Wobei ich die Option mit 20 Jahren Haltbarkeit durchaus reizvoll finde, jedenfalls für den "Pflicht"-Verbandkasten im Kofferraum :thinking_face:


    Der Vergleich zur Rauchmelderpflicht, oder auch der Pflicht zu sog. "Panikschlössern" an den Ein/Ausgangstüren von Mehrfamilienhäusern (ich glaube, seit 2017 in DE :person_shrugging:) ist durchaus nicht von der Hand zu weisen. Wir z.B. haben sowohl die Rauchmelder als auch einen Knaufzylinder montiert, kontrolliert hat das aber (bisher jedenfalls) noch nie jemand.

    Analog dazu gäbe es zwar garantiert erstmal jede Menge "mimimi", wenn ein "Katastrophen-Kit" vorgeschrieben würde, ich vermute aber, dass sich das mit den Jahren legen und zudem die Akzeptanz auch sukzessive zunehmen würde, wenn das Kit aufgrund von Widrigkeiten zum Einsatz kommt - hat ja bei den Rauchmeldern auch geklappt, die werden von den meisten mittlerweile als doch recht sinnvoll empfunden.


    Auch in meinen Augen müsste es sowas für die breite Masse (jedenfalls für den Anfang) aber vorkonfiguriert und zu einem akzeptablen Preis geben, gerne auch mit grafisch verständlich gestalteten Handlungsanweisungen.


    Denke ich an die letzten Stromausfälle zurück, sammelten sich meist recht fix doch alle anwesenden Bewohner im Hausgang des Erdgeschosses (neben dem Feuerlöscher :face_with_hand_over_mouth:), weil ja doch insgeheim jeder hofft, dass der jeweils andere vielleicht über mehr Informationen verfügt. Auch hänge ich z.B. etwaige Anweisungen (letztens unsere Abkochverfügung) im Eingangsbereich auf - in der Hoffnung, dass es da dann eben auch die lesen, die zwar ständig online sind, aber trotzdem nix mitbekommen.

    Wenn es im Mehrparteienhaus möglich ist, wäre das als "zentrale Anlaufstelle" dann auch der Platz, wo ich solche Handlungsanweisungen zum Szenario platzieren würde. Andererseits gilt es leider auch, dem zunehmenden Vandalismus Rechnung zu tragen, ich erinnere da nur mal an die Defibrillatoren in öffentlich zugänglichen Bereichen :pleading_face:


    "Katastrophen-Kit", was muss rein?


    Die absoluten Non-Food-Basics, die mir spontan einfallen:

    • Handlungsanweisungen für die warscheinlichsten Szenarien
    • "Idiotensichere" Taschenlampe (keine ausufernden Modi-Spielereien, einfach An/Aus), der Auslaufsicherheit und Lagerfähigkeit mit Lithiumprimärzelle(n) nebst Ersatzbatterien; ggf. auch eine 08/15 Stirnlampe mit identischen Batterien
    • solange UKW noch geht: Batteriebetriebenes Radio, Lithiumprimärzellen idealerweise identisch wie bei den Lampen
    • Arbeitshandschuhe
    • Vielzweckseil (solange keins zur Verfügung steht, sieht man kaum Verwendung dafür - ist dann aber eines da, wirds auch für zig Verwendungsmöglichkeiten eingesetzt)
    • Bargeld unterschiedlicher Stückelung
    • Kopien aller wichtigen Unterlagen, ggf. digital auf Speichermedium
    • Campingbesteckset, ggf. Multitool
    • Brecheisen (ja, wirklich! Macht sicher nicht überall Sinn, kann aber vielfältig eingesetzt werden)

    Ernährung: Realistisch betrachtet muss jemand, der Unverträglichkeiten hat oder freiwillig auf manche Nahrungsmittel verzichet, da selbst planen und einpacken, oder aber die Industrie muss da aktiv werden und spezielle Pakete zusammenstellen.

    Für alle anderen fällt mir zu "kalt und schnell verzehrbar" ein:

    • Dosenbrot
    • Fleischkonserven (bei Aldi Süd gibts z.B. neuerdings "Wurstspezialitäten" in der Alu-Dose im Sortiment, die 4 Sorten sind erstaunlich lecker und mit 3 Jahren MHD)
    • Marmelade/Konfitüre (hey, in der Not gehts doch auch mal ohne Butter... :winking_face:)
    • Müsliriegel
    • Wasser! Und nochmal Extra-Wasser dazu (ggf. noch Eistee-Granulat für Geschmack/Kinder; das Zeug hält, wenn es trocken bleibt, quasi ewig)

    Zubereitung warmer Gerichte/Getränke setzt zwangsläufig immer eine Kochmöglichkeit voraus, wenn man nicht auf selbsterhitzende Speisen zurückgreift, aber das ist halt auch eine Preisfrage.

    Schick finde ich in dem Zusammenhang das Zivilschutzpaket vom Österreichischen Zivilschutz mit den Brenngel-Dosen. Da ist der Haken allerdings, dass das offenes Feuer bedeutet, die Kohlenmonoxidproblematik sähe ich da allerdings nicht als so großes Problem an. Viel gravierender aus meiner Sicht ist, dass die Dosen aus Weißblech sind und die befüllt gelagert gerne mal klammheimlich durchrosten - dann bleibt nur eine nicht-brennbare, rostige Pampe übrig, nachdem sich der Alkohol durch die Löcher verdünnisiert verflüchtigt hat.


    ---

    Mords Post geworden... sorry. Aufgrund Zeitmangel habe ich da mit enorm vielen Unterbrechungen in den letzten Tagen dran geschrieben, manches ist daher nicht 100%ig durchdacht :shushing_face::hole:

    BY/DE

    Si vis pacem, para bellum.

  • Um noch einmal auf die Eingangsidee zurück zu kommen:

    Vielleicht sollten wir den Begriff Krisenvorsorge erst einmal von dem Begriffen Schaden-, Brand- und Unfall abgrenzen.

    In der Begriffswelt in der ich mich bewege ist die Krise immer das Resultat einer vorangegangenen Schadensereignisses.


    Sprich, für mich habe da präventive Dinge wie z.B. Brandmelder, Feuerlöscher etc. nur noch einen geringen Wert.


    Wie will man aber nun für 82millionen Leben eine Krisenausrüstung definieren??? Ich meine mit der berühmten Broschüre des BKK ist doch alles gesagt. Will man die Menschen nun zwingen, sich irgendwas zu kaufen, mit dem sie dann eh nicht klar kommen?


    Hier bei uns in der Gegend fiele das völlig anders aus, als bei irgendwelchen Stadtmenschen. Hier braucht man auch kein Räumwerkzeug, Boote und Überlebensanzüge sind da ggf. wichtiger.


    Worauf man aber immer kommt, ist Wasser, Essen, Wärme und Obdach--> Das braucht nun mal jeder Mensch immer.


    Aber auch hier stellt sich die Frage, was alles in so einem Pack sein soll, wenn die 4 elementaren Größen wirklich alle in einem Schadenereignisfalle abgedeckt werden müssen.

    So etwas ist doch extrem weit weg mit einer sehr geringen Eintrittswahrscheinlichkeit gepaart dann noch mit der Inkompetenz der, vom Schaden betroffenen Personen.


    Ich würde daher sagen man soll die individuelle Vorsorge dort lassen wo sie angesiedelt ist, im privaten Bereich.


    GRuß


    TID

  • Hmmmmm....

    Eigentlich mag ich Verpflichtungen von außen auch nicht so gerne, aber ich kann ja auch ein bisschen denken und bin überzeugbar, wenn etwas Sinnvolles vernünftig argumentiert wird ;)...

    Ich habe beim Durchlesen des Fadens folgende Idee geboren:

    In Österreich bekommen Babys bei der Geburt ein "Willkommenspaket" vom Staat, darin ist Grundausstattung für die ersten Monate. Es gibt keine "staatliche Verpflichtung", diese Dinge dann immer vorrätig zu haben, aber es ist ein Denkanstoß dafür, was Babys so brauchen, den auch der Dümmste verstehen sollte!

    Was, wenn man zur Volljährigkeit ein ähnliches Paket mit Mindestausstattung für den Krisenfall bekommt? Durchaus minimalistisch auf das Wesentliche beschränkt, der Zweck wäre, die Aufmerksamkeit auf die Problematik zu lenken, einen "Start" zur Verfügung zu stellen, Produkte (zB NRG3) kennenzulernen, Anregungen in Form von Infomaterial für den Ausbau der Krisenvorsorge zu geben, den Eltern der frischgebackenen Erwachsenen einen Denkanstoß zu versetzen ...

    Vielleicht einen Versuch wert?

  • Es gibt jetzt schon so einige Gegebenheiten, wo ich jemandem Zugang zu den Wohnräumen gewähren muss, um Sicherheitseinrichtungen warten und überprüfen zu können. Zum Beispiel die feuerpolizeiliche Beschau, oder bei Kontrollen an den Gasleitungen, oder bei Besitzern von Schusswaffen die ordnungsgemäße Verwahrung, etc.

    es ist doch niemand verpflichtet Schusswaffen zu verwahren oder in innerem Haus mit Gasanschluss zu wohnen. In Hochhäuseren findet die Feuerbrschau auch nicht in Wohnräumen statt, weil die zu kontrollierenden Themen nur den allgemeinen Bereich betreffen.
    gruß

    Kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Gutes Beispiel. Ich fahre seit 16 Jahren Auto und wurde in der Zeit etwa 10 Mal kontrolliert von der Polizei. Kein einziges Mal wollten sie den Verbandskasten sehen. So viel zum Thema Kontrollierbarkeit. Mit habe ich dennoch einen seit 16 Jahren, weil mir der Sinn dieser Pflicht klar ist und ich sie nachvollziehen kann. Ich habe auch schon selbst öfter was aus dem Verbandskasten gebraucht, von daher gut, dass er da ist.


    Glaubst du nicht an die Notwendigkeit von Sicherheitseinrichtungen, die deiner eigenen Sicherheit dienen?

    Ich fahre seit 31 Jahren und wurde bisher erst einmal kontrolliert. Da wurde auch nur bzgl. Zulassungsschein nachgefragt, weil das Auto auf meinen damaligen Freund - jetzt Mann - zugelassen war und nicht auf mich. Hauptthema der Kontrolle war, warum ich (damals) Jungspund nächtens mit einem fremden Auto unterwegs bin. (Abholung des Zulassungsinhabers von der Arbeit nach Ende seiner Spätschicht.) 🙄

    Think positive, stay negative! :)