Ukraine-Krieg: Westliche Waffenlieferungen

  • IRIS-T im Einsatz

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  • Scheint mir eher ein "innerministerieller Mangel" zu sein.

    Schätze mal, dass KMW und Rheinmetall durchaus mitdenken und die typischen Verschleißteile kurzfristig verfügbar machen können. Nur wenn der "Sonderstab Ukraine" nicht auf das Beschaffungsamt der BW hören mag und es keine Anweisung zur Bestellung der Teile bekommt und das Amt dann vorsichtshalber lieber _nichts_ tut, dann ist das ein Behördenproblem und mit Sicherheit nicht das erste in diesem Sumpf.

    Zitat aus der taz vom 1.3.2022: "Als zentrale Schwachstelle gilt das völlig überlastete „Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr“ in Koblenz."

  • "...Zwar wurden kürzlich sechs deutsche Haubitzen zur technischen Überholung nach Litauen gebracht. Da jedoch die nötigen Ersatzteile für die Haubitzen weder bei der Industrie noch bei der Bundeswehr verfügbar waren, mussten die Techniker eine der Haubitzen ausschlachten und vorerst in Litauen stehen lassen..."


    Aktuell ist damit eine (1?) außer Gefecht?


    (ich finds eher krass, dass die Russen die Dinger nicht ausschalten können, viele hatten ja seinerzeit geglaubt, die würden es nicht mal bis zum ersten Schuss an die Front schaffen)


    Trotzdem alles nicht schön und ich hoffe sehr, man lernt daraus, auch für die eigene Armee.

    Aus gegebenem Anlass: ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jeden Form von Gewaltphantasien gegen andere, den Staat oder staatliche Organe. Ich betreibe prepping als Krisenvorsorge und als Hobby und tausche mich hier mit Gleichgesinnten aus.

  • (ich finds eher krass, dass die Russen die Dinger nicht ausschalten können, viele hatten ja seinerzeit geglaubt, die würden es nicht mal bis zum ersten Schuss an die Front schaffen)

    Das macht auf mich den Eindruck, dass die Ukrainer die Haubitzen dann doch tatsächlich bestimmungsgemäß und taktisch sinnvoll einsetzen.

    aus DE gesendet...

  • Das macht auf mich den Eindruck, dass die Ukrainer die Haubitzen dann doch tatsächlich bestimmungsgemäß und taktisch sinnvoll einsetzen.

    Vermutlich haben die deutschen Ausbilder ihnen auch nochmal klargemacht, dass ihr Leben an schnellen Stellungswechseln hängt. "Überleben und Einsatzbereitschaft erhalten" ist ja nicht unbedingt die Doktrin der russischen Ausbildung.

    - Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage -

    Bertold Brecht

  • Sehr stabil das Ding. :gut:

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    Alleine die Explosionswucht verursacht unter Umständen schon massive Traumen, aber immer noch besser, als direkt in Stücke gerissen zu werden.

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    Bertold Brecht

  • Alleine die Explosionswucht

    Deswegen hängen die Sitze mit Schock-Absorbern befestigt von der Decke und sind nicht wie sonst üblich mit dem Boden verschraubt. Und es ist strikt verboten, Gegenstände lose im Fahrzeug herumliegen zu lassen. Die Innenwände sind zudem mit einem Kevlar-Inliner ausgekleidet, der eventuelle Splitter abbremsen soll.

  • Das Fahrerhaus scheint stand gehalten zu haben und genau das ist der Sinn und Zweck dieser Mine resistant vehicles. Die Besatzung zu schützen.

    Das ist einer der Unterschiede zwischen NATO- und russischer Militärdoktrin: Im Westen hatte man bereits früh im Kalten Krieg Wert darauf gelegt, die Soldaten zu schützen. Getreu dem Motto "Material lässt sich ersetzen. Personal nicht." Außerdem haben die Amis spätestens im Vietnamkrieg gelernt, dass US-Zinksärge nur dem Feind nützen.

    aus DE gesendet...

  • Deswegen hängen die Sitze mit Schock-Absorbern befestigt von der Decke und sind nicht wie sonst üblich mit dem Boden verschraubt. Und es ist strikt verboten, Gegenstände lose im Fahrzeug herumliegen zu lassen. Die Innenwände sind zudem mit einem Kevlar-Inliner ausgekleidet, der eventuelle Splitter abbremsen soll.

    Hier sehr schön in Szene gesetzt, wie das in manchen MRAPs gelöst wurde:

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    Link zum Hersteller und speziell zum Bereich "Sitze".

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    Bertold Brecht

  • Die Dingo (50 Stück sind nun in der Ukraine) sind auch so gebaut und haben in Afghanistan bereits mehrfach gezeigt, dass sie auch funktionieren:


    ATF Dingo – Wikipedia

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  • Leider, leider genehmigt die Schweiz nix. :person_shrugging:

    Irgendwas war mit Norwegen und Gepard Munition.

    Stellt sich raus, Nebelkerze. :clown_face:  :candle:


    Wenn man mit den Norwegern nicht spricht, produzieren die auch nicht. Ganz ohne der Specc auch nicht.


    Entscheidend wäre, eine neue Munitionsproduktion aufzuziehen. Dafür setzt das Verteidigungsministerium auf Norwegen, dessen halbstaatlicher Rüstungskonzern NAMMO eine Produktion für die Oerlikon-Zwillingskanone des Gepard unterhält. Bis dato jedoch nur für Übungsmunition. Allerdings hängt auch dieser Ansatz.


    Die Rückmeldung des NAMMO-Pressesprechers Thorstein Korsvold auf meine Anfrage nach dem Stand der Dinge im O-Ton samt Bullet Points:


    • Nammo certainly has industrial the capacity to make 35mm rounds.
    • Nammo would be willing to look at options to produce for the Gepard system.
    • However, to ensure perfect compatibility, there is some technical information we need from the various German parties. Until that is in place, production cannot start.
    • We have not received this; there have been no sales, no orders, and no formal requests.
  • Wenn man mit den Norwegern nicht spricht, produzieren die auch nicht. Ganz ohne der Specc auch nicht.

    Das kann doch nicht war sein. Da sind also nun unsere Panzer in der Ukraine und das war es dann? Denen geht die Munition aus und es wird nicht dafür gesorgt Nachschub zu bekommen, weil die Regierung mal wieder nicht weiß welche Hand was gemacht hat. Am besten wir lassen es dann ganz?

  • Vorschlag an euch Deutschen:

    Gebt der Ukraine doch die Munition, welche ihr von der Schweiz gekauft habt.

    Unser Bundesrat wird danach sowieso nur mehrere Wochen oder Monate die Situation beobachten, ob ihr das nochmals macht.


    Und sollten sich unsere sieben Zwerglein doch zu mehr als einem formellen Protest durchringen, dann droht ihnen mit irgendwelchen Sanktionen und dass wir dann massig Jobverluste haben.

    Damit konnte man uns Schweizer* noch immer einlenken lassen.

    * Damit ist der Durchschnittsbürger gemeint, falls sich jemand aus dem Forum persönlich angegriffen fühlt.

    Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

    -George S. Patton-