Der große "Unfreude" - Thread

  • Beim großen Fluss ist die gebündelte Lieferung einer Bestellung seit einigen Jahren sogar die bevorzugte Lieferung.

    ich wähl da nie aus, dass es separat kommen soll und habe dann oft 3 sendungen bei 5 bestellten artikeln.

    Sind dann oft auch kleine sachen die in den briefkasten passen, aber ich würde lieber eine große Lieferung an einem Tag haben.


    Da bestimmte aktionen und angebote sehr beschränkt sind, würde ein gebündeltes bestellen die kosten nach oben treiben

    aus DE gesendet....

  • Große Unfreude befällt mich bei dem Gedanken an Arbeitgeber, die von ihren Mitarbeitern ihre Pflichten einfordern, aber sich darüber aufregen, wenn diese ihre Rechte "zu genau kennen". 🤬


    Konkret hier: Person B bittet AG um Unterstützung bei Mobbing durch Person C, AG sagt, leider nur mündlich "Haut euch die Köppe ein, ich will damit nichts zu tun haben".


    Person B wundert sich nach der letzten Krankmeldung, dass auf ihrem Stundenkonto ein halber Arbeitstag fehlt. Erklärung nach etwas Recherche: der Arbeitgeber hat einen Tag der Krankschreibung nicht berücksichtigt. 😳 Leider weiß ich nicht, wie sich das geklärt hat. Aber alleine die, leider wieder nicht schriftliche, Aussage, dass man als Arbeitgeber doch bitte weniger gut seine Rechte kennen solle und dafür besser seine Pflichten, wäre für mich Anlass genug für eine fristlose Innere Kündigung und dem Bestreben schnellstmöglich den AG zu wechseln. 😔

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  • Person B wundert sich nach der letzten Krankmeldung, dass auf ihrem Stundenkonto ein halber Arbeitstag fehlt. Erklärung nach etwas Recherche: der Arbeitgeber hat einen Tag der Krankschreibung nicht berücksichtigt.

    Wie ist das zu verstehen?

    Angenommen Mitarbeiter B geht morgens mit Zahnschmerzen zur Arbeit und hält es Mittags nicht mehr aus und geht zum Zahnarzt. Der zieht ihm den Zahn und schreibt ihn für diesen Tag Arbeitsunfähig.

    Bekommt er dann den halben Tag, den er ja gearbeitet hat, auf seinem Zeitkonto gutgeschrieben:question_mark:

  • Wie ist das zu verstehen?

    Angenommen Mitarbeiter B geht morgens mit Zahnschmerzen zur Arbeit und hält es Mittags nicht mehr aus und geht zum Zahnarzt. Der zieht ihm den Zahn und schreibt ihn für diesen Tag Arbeitsunfähig.

    Bekommt er dann den halben Tag, den er ja gearbeitet hat, auf seinem Zeitkonto gutgeschrieben:question_mark:

    Grundsätzlich bekommt der AG die Fehlzeit das AN anteilig von der Krankenkasse bezahlt, vorausgesetzt, die AU geht auch bei der Krankenkasse ein.

    ( Warum das nicht automatisch passiert, wenn die Karte durchgezogen wird, verstehe ich auch nicht komplett. Es gibt da ein erhebliches Manko in der Abwicklung und eine Änderung vollzieht sich grade auch, laut Steuerberater )


    Der AG hat dem AN die Tägliche reguläre Arbeitszeit am Fehltag normal zu vergüten.


    Halbe Tage hatte ich noch nicht.


    Das würde ja bedeuten, dass der AN, wenn er denn den halben Tag gearbeitet hat, am Ende des Tages 1,5 Tage auf der Uhr hat.

    das kann ich mir nicht vorstellen.

    Mögen die Schwingen der Freiheit niemals Ihre Federn verlieren....

  • Wie ist das zu verstehen?

    Angenommen Mitarbeiter B geht morgens mit Zahnschmerzen zur Arbeit und hält es Mittags nicht mehr aus und geht zum Zahnarzt. Der zieht ihm den Zahn und schreibt ihn für diesen Tag Arbeitsunfähig.

    Bekommt er dann den halben Tag, den er ja gearbeitet hat, auf seinem Zeitkonto gutgeschrieben:question_mark:

    Also in der Firma, in der ich arbeite, hat man da Pech! Ist mir selbst schon so passiert: Nach der Mittagspause brutaler Hexenschuss, weiterarbeiten unmöglich, direkt zum Arzt: gut 5 von 8 Stunden gearbeitet. Wurde für den Tag krankgeschrieben, aber die 5 gearbeiteten Stunden wurden praktisch von der Krankschreibung "aufgefressen". Argumentation des Arbeitgebers: "Sie bekommen den Tag ja komplett bezahlt." Wäre ich morgens nach 10 Minuten zum Arzt gegangen, hätte ich genauso den Tag bezahlt bekommen. Ist halt blöd, aber wie will man es sonst regeln? Ich hab für mich die Entscheidung getroffen, dass ich, wenn es mir nicht gut geht, so früh wie möglich den Abflug mache. Im Zweifel bleibe ich direkt zu Hause.

  • Also in der Firma, in der ich arbeite, hat man da Pech! Ist mir selbst schon so passiert: Nach der Mittagspause brutaler Hexenschuss, weiterarbeiten unmöglich, direkt zum Arzt: gut 5 von 8 Stunden gearbeitet. Wurde für den Tag krankgeschrieben, aber die 5 gearbeiteten Stunden wurden praktisch von der Krankschreibung "aufgefressen".



    Ist doch genau richtig so - 3 Stunden krank, 3 Stunden AU bei vollem Gehalt. Was hätte denn sonst passieren sollen?

  • Der AG bekommt eine Anteilige Erstattung.

    Z.B. 65 %

    Mal abgesehen von dem Weiteren Ertrag der vom AN erbrachten Leistung ( bezogen auf freie Marktwirtschaft, nicht auf Behörden 😈 )


    Wenn man krank ist, ist man krank.

    Es bringt niemandem etwas, wenn der AN nicht ganz bei der Sache ist.


    Allerdings finde ich die Anforderung etwas dreist.


    Das ist übrigens oberhalb der gesetzlich zulässigen max Tägl. Arbeitszeit

    Mögen die Schwingen der Freiheit niemals Ihre Federn verlieren....

  • Grundsätzlich war das hier auch der Fall: AN verlässt aufgrund der Krankheit einige Stunden vor regulärem Feierabend den Arbeitsplatz und kann sich die Krankschreibung beim Arzt erst am nächsten Tag abholen.

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  • Große Unfreude befällt mich bei dem Gedanken an Arbeitgeber, die von ihren Mitarbeitern ihre Pflichten einfordern, aber sich darüber aufregen, wenn diese ihre Rechte "zu genau kennen". 🤬

    Nicht nur Unfreude, sondern regelrecht Wut hat mich erfasst, nachdem ich erfahren habe, dass dem AG nichts über Zahlen geht.


    Ausfallzeiten aufgrund von Krankheit sind ihm wichtiger als Fehlerquoten. 🤦 Also, ein AN, mit zwei Monaten krankheitsbedingtem Ausfall (inklusive Hüfte, die normalerweise drei Monate Ausfallzeit bedeutet und diversen anderen Ausfällen aufgrund von Psych wegen Mobbing) ist ihm ein größerer Dorn im Auge als ein AN, der eine hohe Fehlerquote hat (und nur die Fehler betrachtet, die entdeckt wurden) hat und das Thema Mobbing bzw. Disharmonie im Team stumpf aussitzt. 🤬

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  • Dann habe ich Dich vielleicht falsch verstanden - „ist halt blöd“ hörte sich für mich so an, als ob Du ein anderes Vorgehen für besser halten würdest.

  • Davor war ja schon bei den letzen Aktionen gewarnt worden, von daher verstehe ich nicht, warum die jetzt plötzlich verstört sind, dass das Vorhergesagte genau so eingetreten ist. Ist sowas eigentlich als fahrlässige Tötung strafbar oder kann man den Zusammenhang nicht ausreichend nachweisen?
    Die ganze Situation, die da geschildert wird ist ja völlig irrsinnig. Der Unfall mit dem LkW, der Lkw Fahrer, der aussteigt und vermutlich helfen will und niedergestochen wird und dann die Verzögerung durch die Aktivisten. Hier waren die auch schon unterwegs und haben unangekündigt eine Straße blockiert. Da standen auch Pflegedienste, Fahrzeuge von Essen auf Rädern usw. Dabei war ein paar km weiter die offizielle Demo, die auch angekündigt war. Ich verstehe einfach nicht, warum man sowas wie hier riskiert. Man könnte ja fast mutmaßen, dass die von Ölkonzernen gesponsort werden, um der Klimabewegung zu schaden. Upps, da war ja was: https://www.nytimes.com/2022/0…sters-paid-activists.html

    Die lassen sich also von solchen Konzernen vor den Karren spannen und riskieren dabei den Tod von Menschen. Ganz ganz helle Leuchten.

  • die Radfahrerin hätte vielleicht überleben können

    Laut Meldungen hat sie doch überlebt. Kritisch war wohl, dass die Feuerwehr durch die Straßenblockade zu lange auf schweres Bergegerät hätte warten müssen und sich die Einsatzkräfte für eine Improvisation entschieden haben, um die Frau unter dem LKW zu bergen. 2018 ist in Berlin eine improvisierte Bergung eines Mädchen tragisch schief gegangen: sie hatte einen Unfall mit einer Straßenbahn zunächst überlebt, beim Versuch sie zu bergen, rutschte die angehobene Bahn ab und traf das Mädchen tödlich. Seither "sollen" die Berliner Feuerwehren eigentlich nicht mehr improvisieren, wenn es um das Anhben schwerer Lasten angeht, sondern entsprechendes Gerät nachalarmieren. Aber das letzte Wort hat immer der Einsatzleiter vor Ort, bei der Radfahrerin war zuwarten wohl keine Option und sie konnte erfolgreich geborgen werden.

    (Quelle: Berliner Zeitung vom 31.10.2022)

  • ...

    Aber das letzte Wort hat immer der Einsatzleiter vor Ort, bei der Radfahrerin war zuwarten wohl keine Option und sie konnte erfolgreich geborgen werden.

    (Quelle: Berliner Zeitung vom 31.10.2022)

    Bei allem Respekt vor gewaltlosem Protest für eine durchaus wichtige Sache:

    Wer durch sein Handeln Einsatz- und Rettungskräfte behindert, darf nicht ungestraft davon kommen.

    Die Protestierer können nur hoffen, dass die gerettete Person keine Folgeschäden aufgrund der durch ihr Handeln verspätet und improvisiert ausgeführten Rettung davongetragen hat.

    Der Druck, unter dem die Einsatzkräfte vor Ort standen, muss grausam gewesen sein, man steht ohne die benötigten Hilfsmittel für eine sichere technische Hilfeleistung da und muss dann Risiken für sich und das Opfer eingehen weil das passende Gerät im Stau fest hängt...


    Im schlimmsten Fall wäre aus der Rettung eine Bergung geworden.

  • Da ist in den Köpfen oft noch die Mutmaßung Protest sei nur erfolgreich wenn er (medial) sichtbar ist - und das erreicht man wenn irgendwas blockiert wird. Also man erreicht nicht mit dem Thema die Medien sondern mit sonstigen Auswirkungen des Protests, seien es große Staus, Polizeieinsätze, Sachbeschädigungen. Im Extremfall auch gegen Personen. Wohlbekannt aus verschiedensten Richtungen, das braucht man glaub ich nicht näher ausbreiten.

    Die Klimaproteste sind da verhältnismäßig neu und erreichen weitere Bevölkerungskreise als die "alten" Gruppen.

    Was ich mich dabei frage:

    - werden Verhaltensmuster älterer Protestbewegungen kopiert und warum? (durchschlagender Erfolg wohl eher nicht)

    - nutzen bestehende Gruppierungen das Klima für mehr Reichweite, also hijacking des Themas?

    - gibt es durch personelle Überschneidungen wenig Antrieb das Ganze mal neu zu denken, sondern man macht im Prinzip was man schon immer machte?


    Da muss es doch Ideen geben wie man dieses Anliegen kreativer "vermarkten" kann. Ich bin da nicht gegen zivilen Ungehorsam, würde den aber an Ortsgestaltungssatzungen usw. ausüben, notfalls bis zum Verfassungsgericht durchklagen. Oder sonst was konstruktives. Ich hör lieber auf bevor ich mich noch in Rage schreibe.

  • Davor war ja schon bei den letzen Aktionen gewarnt worden, von daher verstehe ich nicht, warum die jetzt plötzlich verstört sind, dass das Vorhergesagte genau so eingetreten ist. Ist sowas eigentlich als fahrlässige Tötung strafbar oder kann man den Zusammenhang nicht ausreichend nachweisen?


    Erstmal müsste man wissen, ob die Verspätung des schweren Bergegeräts überhaupt zu einem Nachteil für die Verletzte geführt hat - es wurden dann ja alternative Maßnahmen ergriffen, um sie zu bergen, die vielleicht genauso gut oder sogar besser/schneller waren, das gibt der Artikel gar nicht her.


    Und fairerweise müsste man dann ähnliche Forderungen stellen, wenn jemand anderes indirekt Personenschäden verursacht: z.B. Raser / Mittelspurfahrer etc. verursacht Unfall und damit Stau, so dass der RTW zu spät zum Herzinfarkt kommt. Da werden eigentlich immer juristische Aufarbeitungen scheitern, weil keiner sicher weiß, wie es ohne Verzögerung ausgegangen wäre.

  • Erstmal müsste man wissen, ob die Verspätung des schweren Bergegeräts überhaupt zu einem Nachteil für die Verletzte geführt hat

    ...


    Und fairerweise müsste man dann ähnliche Forderungen stellen, wenn jemand anderes indirekt Personenschäden verursacht:

    ...

    Das schwere Gerät wurde angefordert, um eine für alle Seiten sicherere und schonendere Rettung des Opfers zu gewährleisten.

    Der definitiv bestehende Nachteil an der dann vorgenommenen Alternativmaßnahme lag in der größeren Gefährdung sowohl des Opfers als auch der unmittelbar am Opfer agierenden Helfer.

    Ich kann einen Hausbrand auch mit einer Kübelspritze löschen, dauert dann halt nur länger und ist halt Scheisse für die Betroffenen...


    Was den zweiten Absatz angeht, so hatten die Raser bzw. Mittelspurfahrer bestimmt nicht vor gehabt, einen Unfall zu bauen, während die Protestkleber sich garantiert nicht versehentlich auf der Fahrbahn festgeklebt haben.

    Das eine ist grobe Fahrlässigkeit, das andere Vorsatz.

    Die Verursacher des Staus sollten hoffen, dass dem Opfer keine weitere Schädigung aufgrund der längeren Wartezeit und der improvisierten Rettung widerfahren ist, und dass sie niemals selber in so einer Situation landen und dann die Einsatzkräfte ihr dringend benötigtes Material nicht ran bekommen.

  • Würden die das bei uns machen und ein Krankenwagen oder die Feuerwehr käme nicht durch, dann wären die schneller von der Straße geräumt, als sie "Klimaschutz" sagen könnten.

    Die Polizei würde sie nicht vorsichtig mit Öl vom Asphalt lösen.

    Wahrscheinlich wäre das auch gar nicht notwendig, weil die behinderten Autofahrer das Problem schon vor Eintreffen derselben gelöst hätten.

    Und gäbe es einen Vorfall wie den mit der verunfallten Radfahrerin, dann würden deren Angehörige dafür sorgen, daß die Festgeklebten keinen schönen Tag in ihrem Leben mehr hätten.

    Denn die dürften dann sowohl den Krankenhausaufenthalt als auch alle Folgekosten aus eigener Tasche bezahlen.

    Dafür würden die Richter schon sorgen.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )