Mindesthaltbarkeiten die man ignorieren kann

  • Der Linseneintopf auf dem Teller hält hier nichtmal 5 Minuten...komisch...


    Meine Frage dazu :


    Ich gehöre ja erst ein paar Tage zu den Leuten die einfrieren können.

    Angeblich soll man ja Kartoffeln nicht einfrieren.

    Wie ist das denn mit dem Anteil der gekochten Kartoffeln in einem Eintopf ?

    Macht es Sinn das z.B. in einem Gefrierbeutel als "Fertiggericht" über einige Wochen einzufrieren oder lieber nicht ?


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    Angeblich soll man ja Kartoffeln nicht einfrieren.

    Wie ist das denn mit dem Anteil der gekochten Kartoffeln in einem Eintopf ?

    Rohe Kartoffeln sind zum Einfrieren nicht geeignet. Bei niedrigen Temperaturen wird die Stärke der Knolle in Zucker umgewandelt. Das Ergebnis ist ein süßlicher Geschmack, der mit dem aromatischen Kartoffelgeschmack wenig zu tun hat und eher als unangenehm empfunden wird. Hinzu kommt, dass beim Gefrieren die Zellstruktur der Knolle zerstört wird, sodass sie beim Auftauen eine matschige und glasige Konsistenz erhält.


    Das Einfrieren von bereits gekochten Kartoffeln ist dagegen wesentlich erfolgsversprechender. Geschält, in größeren Stücken, Scheiben oder im Ganzen lassen sich Kartoffeln problemlos einfrieren und im Anschluss besonders gut zur Zubereitung von Aufläufen, Suppen oder Kartoffelbrei verwenden.

    Kartoffelsuppe, Kartoffelpüree oder sogar Bratkartoffeln überstehen die Lagerung im Eisfach problemlos und lassen sich unter Zugabe von etwas Öl oder Sahne im Handumdrehen in Pfanne oder Ofen auftauen. Kartoffelklöße lassen sich bereits gegart bestens eiskalt konservieren. In Pergamentpapier oder Backpapier gewickelt sind sie gegen lästiges Aneinanderfrieren geschützt und in einem Topf mit Dämpfaufsatz oder kochendem Salzwasser leicht zubereitet.

    *** Das Wichtigste am 'Vorbereitet sein' kann man nicht in Taschen packen ***

  • Würstchen im Glas, MHD 12/2019.

    Habe das Glas gestern etwas skeptisch geöffnet. Der Geruch war einwandfrei, deshalb habe ich heisse Würstchen daraus gemacht.

    War alles bestens. Der Geschmack war normal, drei Würstchen habe ich gegessen und lebe noch.


    Gruß, Schwarzstart

    -<[ N u n q u a m - N o n - P a r a t u s ]>-

  • Tabasco Chipottle MHD 05.2013 geöffnet und großzügig zu Landjäger gegessen (ja, ist so eine Marotte von mir 😉)

    Keine farblichen Verändrungen und Schmeckt noch einwandfrei. Wurde aber auch in der Originalschachtel im dunklen, kühlen Keller gelagert.

    Ich möchte gerne friedlich, schlafend sterben wie mein Großvater und nicht schreiend wie sein Beifahrer.:Sagenichtsmehr:

  • Chili con carne aus der Dose MHD 6/16 > null problemo

    die Flüssigkeit hab ich etwas Gries aus Hartweizen MHD 1/16 "gesättigt" , schmeckt erst mal ungewöhnlich,

    was es auch war, aber ganz ok , hat den Vorteil , daß der Gries bei den paar Minuten Kochen mit fertig war.

    Spart also Kochzeit , zB im Verhältnis zu Reis.

  • Heute drei Dosen Ravioli in Tomatensauce zubereitet, MHD 07/2018. Nach dem Öffnen sah der Inhalt schon etwas zusammengepappt aus. Aber nach dem Erwärmen waren die Konsistenz und der optische Eindruck in Ordnung und nach Zugabe von etwas Salz, Knoblauchpulver und gefrorenem Basilikum hat es uns sehr gut geschmeckt.

  • Dose Mais, abgelaufen 2014 oder 2015, keinerlei Veränderungen feststellbar. Lagerbedingungen: Keller, meist dunkel, um die 15°C und relativ trocken.

  • photo_2021-02-10_13-07-06.jpg

    Dose Roggenschrotbrot jeweils gestern und heute drei Scheiben Brot von gegessen und damit die Portion sauber verbraucht.

    Herstellungsdatum: 20.10.2009, ein MHD steht interessanterweise nicht drauf.:/

    Bezogen über Feddeck.de


    Das Dosenbrot ist identisch mit jenem, das bei der Bundeswehr auch heute noch im EPA eingesetzt wird.


    Sensorisch in jeder Hinsicht nach meinem Dafürhalten absolut einwandfrei.

  • Ich weiss, ich muss das hier eigentlich nicht gesondert erwähnen...

    Aber: Wenn eine Dose nicht bläht, ist der Inhalt meist noch gut...


    Was man allerdings machen sollte: Wenn man vorhat, dauerhaft Dosen über das Haltbarkeitsdatum zu lagern, sollte man sie chargenweise in Schalen (Kunststoff, Metall - egal, Hauptsache flüssigkeitsdicht) lagern.


    Nennt es meinen "Ananas-Moment 2017". Wobei ich damit natürlich nichts Besonderes ausdrücken möchte ;-)

    *** Das Wichtigste am 'Vorbereitet sein' kann man nicht in Taschen packen ***

  • Nee, nur ein (erst) undefinierter Geruch und dann die Suche nach Ursache (und Resten) auf vier Regalböden :-)

    Hat eine Flasche Spülmittel (und die verursachende Dose) gekostet, sonst nix...


    Seitdem lagert alles (potentiell) Flüssige in Kisten...

    *** Das Wichtigste am 'Vorbereitet sein' kann man nicht in Taschen packen ***

  • Mal was spezielleres:


    Dose mit Kartoffeln in Salzlake eingelegt. MHD: 2000.

    MHD.jpgBüchse 1.jpgBüchse 2.jpg


    Dose war äusserlich in ziemlich schlechtem Zustand. Aber wir haben kein "Loch" oder so feststellen können.

    Nach dem Öffnen bot sich folgendes Bild:

    Inhalt.jpg


    Auch innen war "Rost" feststellbar. Die Geruch und Geschmacksprobe war jetzt wirklich nichts leckeres. Sehr metalliger Geschmack, aber die Kartoffel war immer noch heraus-schmeckbar :-)


    Mit viel starker Sauce (z.B. Essig für Kartoffelsalat) würde es sich vermutlich herunterwürgen lassen, aber lieber nicht, wenn es nicht sein muss.

    Kartoffeln.jpg


    Kleine Mengen gegessen, keine Magenbeschwerden zwei Tage später.

  • Gemischte Hülsenfrüchte (getrocknet) seit 2,5 Jahren abgelaufen. Hat sehr gut geschmeckt, nur die großen weißen Bohnen wurden nicht ganz weich.

    Habe noch ein bisschen gelesen und festgestellt dass da noch einiges möglich ist.

    Ist wohl ein Fall für die „10 Jahre vergessen Kiste“.

  • nur die großen weißen Bohnen wurden nicht ganz weich.

    ich weiß ja nicht, ob du sie vor dem Kochen für einige Stunden eingeweicht hast. Ich vermute mal, daß ja.

    Wenn Hülsenfrüchte nicht weich werden wollen, hilft oft ein wenig Backpulver.

    Ich nehme da allerdings lieber reines Bicarbonato de sodio, also Natron.

    Für eine Portion für 4 Personen nehme ich da einen viertel Teelöffel und koche es mit.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • ich weiß ja nicht, ob du sie vor dem Kochen für einige Stunden eingeweicht hast. Ich vermute mal, daß ja.

    Wenn Hülsenfrüchte nicht weich werden wollen, hilft oft ein wenig Backpulver.

    Ich nehme da allerdings lieber reines Bicarbonato de sodio, also Natron.

    Für eine Portion für 4 Personen nehme ich da einen viertel Teelöffel und koche es mit.

    Danke für den Tipp. Werde ich nächstes Mal ausprobieren.
    Ja, eingeweicht hatte ich sie. Waren auch nicht wirklich hart. Die hatten nur ein bisschen mehr Biss.

  • Aktuell Heute ausprobiert :


    Butter mit dem MHD von 12.12.2020 ,Lagerung normal im Kühlschrank :

    Einwandfreier Geschmack,keinerlei Verfärbung oder Beeinträchtigung !

  • Ich hab mal gelesen, dass man ein bisschen Natron ins Kochwasser geben soll, also von Anfang an. Habe aber noch nicht getestet, ob es wirklich einen spürbaren Unterschied macht.