Der ideale Survival-PKW?

  • Bei einem Blackout z.B. ist mein Plan B ca. 2.300km entfernt und Plan C 3.600km. Autobahnkilometer, wohlgemerkt.

    Mit ca. 30% bis 50% Umweg ist im SHTF zu rechnen. Daher diese Angabe. Aber selbst wenn ich nur 2.300km ansetzten würde: Im E-Auto brauche ich da x Tankstopps (und die dazugehörige Infrastruktur). Mit meinem BOV kann ich aus dem Kanister tanken, wo es mir gefällt. Ich kann mein BOV sogar während der Fahrt von innen heraus betanken (mittels Schüttelpumpe aus dem Kanister).

    Im Idealfall, wenn ich mich mit dem Fahren abwechseln kann, bin ich daher in zwei bis drei Tagen am Ziel.

    Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest.

  • Also, den "Mitsubishi Outlander Elektro" gibts definitiv mit AHK, fuhr just heute einer vor mir. Ich habe allerdings keine Ahnung, was der kostet/leistet.

    Si vis pacem, para bellum.

  • Was hast Du vor? Das ist doch eher die Spezialität der Gulfstream G650ER (die schafft in 14h sogar 14.000km ohne Tankstopp)

    So wie es aussieht ist das mit der großen Entfernung kein Einzelfall. Für mich gelten da auch 3250 km !

    Und ohne Namen zu nennen : 2 Member hier die mir persönlich bekannt sind haben bs zum " Plan B " ähnliche Entfernungen ;)


    An Gulfstrem,Cessna Citation oder Bombardier Globemaster dachte ich auch schon,aber in diesem Leben werde ich mein Sparschweinchen so weit nicht mehr mästen können :(

  • So ein Planspiel hatte ich auch mal durchgerechnet: sparsamer Diesel-Kombi (5,5l/100km) mit 1.200km Serien-Reichweite (66l Tank) ergänzt durch einen 100l-Plastiktank, hochkant im Kofferraum stehend. Ergibt 3.000km Reichweite. Oder zwei solcher Kofferraumtanks und man hat 4.800km Reichweite. Wenn man 800km Tagesetappen ansetzt, ist man 6 Tage unterwegs. Wenn ich mit drei Personen an Bord rechne, brauche ich noch ca. 20kg Verpflegung und 50-60l Trinkwasser. Dann bin ich von der Zuladung aber auch schon ausgereizt. Alternativ wäre ein Anhänger denkbar.


    Ich halte es aber für wenig wahrscheinlich, dass ich bei einem eingetretenen Großereignis (Blackout, Krieg o.ä.) überhaupt so weit ungeschoren durchkomme. Irgendwann steht man an einem Schlagbaum oder an einem Ufer und braucht eine Alternative. Die Menschen aus Syrien fuhren teilweise auch die erste Strecke mit ihren Autos. Irgendwann sitzt man dann aber mit 50 anderen in einem Gummiboot von AliExpress.


    Für unseren Unimog hab ich das mit der erweiterten Reichweite aus reisetechnischen Gründen (tunesisch-algerische Sahara) schon praktiziert: 160l Diesel im Serientank, 2x20l in Reservekanistern im serienmäßigen Halter, weitere 14 Kanister a 20l zwischen Pritsche und den Kufen des Shelters liegend eingeschoben. Macht 200l "sichtbaren" Treibstoffvorrat und 280l "unsichtbaren" Vorrat - ergibt bei 19l/100km (Piste) eine Reichweite von 2.500km, was ein beruhigendes Gefühl ist, wenn man ringsum bis zum Horizont nur Sand und Steine sieht. Trinkwasser hatten wir 200l in 10 Kanistern und 50l Mineralwasser in PET-Flaschen dabei. Für zwei Mann und 14 Tage.


    Meute-vor-dem-Start.jpg Tank.jpg Kanister-Reserve.jpg


    Grüsse
    Tom

  • Für unseren Unimog hab ich das mit der erweiterten Reichweite aus reisetechnischen Gründen (tunesisch-algerische Sahara) schon praktiziert:

    Freue mich, das es in diesem Forum Sahara-Fans gibt.

    Das erste Foto ist nahe dem Chott el Jerid? Das mittlere Foto ist beim Anstehen, im Hafen Genua, zur Fähre nach Tunis. Gibts die Habib und die Silesia (Reederei) noch?

    Meine weiteste Fahrstrecke, ohne Spritversorgung, war mal vor langen Jahren, die Tanezrouftpiste (Route National 6) wo es zwischen Adrar und Gao auf 1.500 km keine Tankstelle gibt. Verbrauch mit PKW (Peugeot 504) waren so 12 Liter/100 km, wegen Sand/Geröllpiste, teilweise mit Weichsandpassagen und entsprechend hohem Fahrwiderstand. Wegen der Gewichtsverteilung mußten die 6x20 Liter Kunststoffkanister, mit Superbenzin, auf den Rücksitz. Brett davor reingekeilt zur "Ladungssicherung".

  • Jetzt mal ehrlich, auch wenn ich mich damit ungeliebt mache. Glaubt ihr wirklich bei einem über Länder greifendes Szenario, das ihr mit eurem Vehikel mehr als 500 km schafft.

    Ihr seid das reinste Schlaraffenland in einem ungeordneten Zustand. Da gibt es hundere von Möglichkeiten euch auszunehmen. Es sei denn ihr fahrt einen Panzer oder Kampfkoloss. Alles andere ist Utopie.

    So und nun fallt über mich her, ich kann das ab. Aber hier sind einige über das Ziel Vorsorge nach meiner Meinung weit hinausgeschossen.

    Es sei denn sie können erklären wie sie das mit all den bekannten und unbekannten Schwierigkeiten schaffen wollen, solch eine Strecke unbehelligt zurückzulegen, oder zumindest lebend.

  • Sobald der nächste Lockdown kommt, reichen selbst 4.000 Liter Diesel nur bis zum nächsten Ortsschild

    Ich habe das mit den Absperrungen einer Ortschaft, bzw. einer Kleinstadt, bei einem totalen Lockdown, schon analysiert: Da brauchts schon etwas mehr wie im März 20 in Neustadt am Rennsteig. https://www.lvz.de/Region/Mitt…zer-Ort-unter-Quarantaene Ein paar quer stehende Polizeiautos auf den Hauptzufahrtsstraßen reichen da ganz sicher nicht. Für so einen Ort bräuchte es mindestens eine 100-Schafft Bundeswehr mit Androhung von Schußwaffengebrauch, usw. Da sind auch einige zu Fuß in den Nachbarort zum Einkaufen marschiert. Und natürlich das Fahrrad. Muß ja kein Mountainbike sein. Oder eine Enduro...

    Besser man besorgt sich passende Transit-Papierchen......

    Ich hab dieser Tage so ein, gottseidank negatives Coronazertifikat, gesehen. Kam von einem medizinischen Labor als völlig ungeschützte .pdf-Datei. Ist wohl ganz sicher Urkundenfälschung, wenn sich jeder Computer-Nerd, selbst ein Coronazertifikat auf fremden Namen, auf den 31. Februar 2021, ausfertigen kann? Könnte ja einer seinem mißliebigen Nachbarn ein positives Zertifikat ausfertigen? Wer Pfefferminze nachmacht, oder......

    Frage: Wer oder was verbirgt sich hinter dem Begriff "Blockwart?" https://www.faz.net/aktuell/po…ocket-newtab-global-de-DE

    Einmal editiert, zuletzt von Matteo ()

  • Was hast Du vor? Das ist doch eher die Spezialität der Gulfstream G650ER (die schafft in 14h sogar 14.000km ohne Tankstopp)

    Also an der Gulfstream würde ich mich beteiligen. Wird aber nichtmal fürs Ersatzrad reichen :(


    Kommt halt aufs Scenario an. Wenn Zeit bleibt nehm ich einen Teil meines Fuhrpark mit.



    Falls nicht 2x pickup und wohnwagen und ab durch die Mitte

    Einmal editiert, zuletzt von buchemer ()

  • ein Gulfstream brauch von allen Fluchtfahrzeugen die größte Infrastruktur und ist noch dazu am sichtbarsten


    Gruß kcco

    Gsund bleiben

    Keep clam and chive on

  • Freue mich, das es in diesem Forum Sahara-Fans gibt.

    Das erste Foto ist nahe dem Chott el Jerid? Das mittlere Foto ist beim Anstehen, im Hafen Genua, zur Fähre nach Tunis. Gibts die Habib und die Silesia (Reederei) noch?

    Wir sind glaube ich, nicht die einzigen, die immer noch Sand im Auto finden... Das erste Bild ist südlich von Douz, genauer gesagt am Einstieg in die Dünenpiste zum Jebil Nationalpark und zur Oase Ksar Ghilane beim "Cafe La Port Du Desert". Wir sind damals in Douz gestartet (Campingplatz Desert Club) und über den westlich gelegenen Nachbarort Zafrane auf die Piste gefahren.

    Das zweite Bild ist im Fährhafen von Genua, richtig. Die Habib fährt nicht mehr, ich bin zuletzt 1999 mit diesem Seelenverkäufer gefahren. Sie wurde 2012 durch die brandneue Tanit ersetzt (eine der größten Autofähren der Welt: >1.000 Autos und 3.200 Passagiere). Wir fuhren meistens mit der Carthage, dem etwas moderneren Schwesterschiff der Habib.

  • Gute Idee... Hat ja mit spezifischen Posts zu Fahrzeugen nix mehr zu tun...


    Davon ab, daß wir hier keine unlegalen Tipps geben wollen hat sich das mit den Kennzeichen doch eh in den nächsten Jahren erledigt....


    Es darf doch jeder seine alten Kennzeichen jetzt überall in D mit hinnehmen!


    Gruß EZS

  • Es darf doch jeder seine alten Kennzeichen jetzt überall in D mit hinnehmen!

    Das hat sich leider noch nichtmal bis zu den Kontrollorganen rumgesprochen...

    Man hat mich mal über 1 h bei einer Kontrolle festgehalten weil ja ein "BS" ausgestelltes Kennzeichen keinesfalls zu den Papieren von meinem "CE" zugelassenem Auto passen könnte.


    Auch werden die "Umzugsmitnahmen" der Kennzeichen wohl nur im Promille-Bereich liegen...


    Da sind uns andere Länder weiter vorraus ( England,Spanien,Frankreich,NL,Portugal,DK,S,FIN,B,LUX,CZ,SK )

    da bleiben die Kennzeichen fahrzeugbezogen - also "ab Werk" bis zur Schrottpresse am Auto dran !

  • Bei Stuttgart hat das Unternehmen ROTO-Frank seinen Sitz (Dachfenster und so) - die Firmenwagen fahren alle mit Rosenheimer Kennzeichen und TO als Buchstabenfolge herum: RO-TO... Das Kennzeichnwesen in D ist inzwischen flexibler geworden. Dafür verteilen die Stuttgarter Politessen an E-Autos (erkennbar am ...E auf dem Kennzeichen) Strafzettel, wenn sie keine Umweltplakette haben, was diese auch nicht haben müssen, Die Ordnungsamts-Truppe wurde schon mehrfach nachgeschult deswegen, passiert trotzdem.

    Einmal editiert, zuletzt von tomduly ()

  • Bei uns in der Umgebung (Franken) gab's einige Speditionen und Fuhrunternehmen, die ihre Fahrzeuge kurz nach der Wende auf ostdeutsche Landkreise umgemeldet haben.

    Der Hintergedanke war damals ein Steuerschlupfloch, um Investoren für den "Aufbau Ost" anzuködern. Hierfür wurde einfach eine Niederlassung (Briefkasten Firma) im Osten eröffnet.


    Aktuell hält es sich mit den Kennzeichen so, das sie bei Umzug nicht umgemeldet werden müssen. Bei Neuzulassungen gilt das Kürzel des jeweiligen Landkreises.


    Vielleicht kann man sich ein Auto zulegen, welches sich schnell mit ein paar Sprühdosen und Y-Kennzeichen auf Militär oder Behörde umbauen lässt. Dazu noch eine passende Uniform aus'm Nato Shop um die Ecke...

  • Aktuell vielleicht einen orangen Aufkleber "Seuchenschutz Einsatzleitung", ein paar von den Hazard-Zeichen , Gefahrschutzzeichen

    Vollmaske und einen Schutzanzug .... und im Auto auf dem Beifahrersitz einen mit mehrerer Schlössern gesichertern

    orangen Behälter mit netten Hinweisen auf dirngenden Virentransport.

  • General Motors will ab 2022 den Pickup GMC Hummer EV anbieten:

    - 737kW Motorleistung, verteilt auf drei E-Motoren

    - 15.000 Nm Drehmoment

    - von 0 auf 100 in 3s (da muss man die Kartoffelsäcke auf der Pritsche gut sichern)

    - Akkureichweite 560km

    - schnelladefähig an DC mit 350kW (nach 10min laden hat man wieder 100 Meilen Reichweite getankt)

    - unter Motorhaube befindet sich ein Kofferraum

    - das Fahrwerk kann per Luftfederung um 15cm angehoben werden

    - 60cm Wattiefe serienmäßig

    - optional Allradlenkung mit Hundegang


    Ist das die neue Referenz fürs Doomsday-Prepper-BOV? ;)

    Einmal editiert, zuletzt von tomduly ()



  • Wäre für mich eine Überlegung wert 😅

  • da bleiben die Kennzeichen fahrzeugbezogen - also "ab Werk" bis zur Schrottpresse am Auto dran !

    So ist es bei uns auch.

    Auch bei einem Verkauf bleiben die Nummernschilder dran.

    Bei Motos bekommt man die Nummer gleich beim Verkauf mit.

    Und was ich auch gut finde:

    Die Nummer der Cedula ( in etwa vergleichbar mit dem Perso ) bleibt von der Wiege bis zur Bahre die gleiche.

    Ist ausserdem auch gleichzeitig die Steuernummer, usw.

    Einmal die Ausweisnummer merken reicht.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )