Der ideale Survival-PKW?

  • Besser man besorgt sich passende Transit-Papierchen......

    Ich hab dieser Tage so ein, gottseidank negatives Coronazertifikat, gesehen. Kam von einem medizinischen Labor als völlig ungeschützte .pdf-Datei. Ist wohl ganz sicher Urkundenfälschung, wenn sich jeder Computer-Nerd, selbst ein Coronazertifikat auf fremden Namen, auf den 31. Februar 2021, ausfertigen kann? Könnte ja einer seinem mißliebigen Nachbarn ein positives Zertifikat ausfertigen?

    Da war ich wohl mal wieder der Zeit etwas voraus, und sorry fürs Eigenzitat.

    In unserer Tageszeitung heute ein kostenpflichtiger Artikel zu genau diesem Thema: https://www.kurier.de/inhalt.z…aa-95ff-babcd379b67b.html Den zahlungspflichtigen Bereich braucht man gar nicht erst aufzurufen, um zu erkennen um was es dabei geht: Schummelei mit den Corona-Attesten, Gefälligkeitsgutachten vom Medizinmann, auch per Download aus dem Internet, usw. Kurzum, das ist doch alles nix wert, wenn sich jeder sein passendes Attest selbst austellen kann?


    Und mal was zum Topict: tomduly und offroader:

    Wie paßt denn der General Motors Hummer Pickup, zu der von Preppern gepflegten "Gray Man" -Theorie? Nicht auffallen in der Menge? Da passen doch alle Sorten von SUV, US-Pickups und dgl., wie die Faust aufs Auge? Muß ich ja nicht nochmals alles Schreiben. Gibts hier schon fertig zum Lesen, und eventl. auch um daraus Schlüsse zu ziehen: https://www.tactical-dad.com/p…nkutsche-sinnvoll-nutzen/

    - Keine Kennzeichen, oder Aufkleber, dgl. die Rückschlüsse auf den Fahrer/Halter zulassen.

    - Fahrtraining und Fahrsicherheitstraining

    Weitere Punkte hab ich ja hier schon mal unter "Stealth Camper" geschrieben, wie Handhabung der Beleuchtung, und anderes.

  • Matteo: das muss jeder selbst entscheiden. Bei der aktuellen Dichte an fetten SUVs würde ein Grauer Mann mit nem alten Opel Corsa vermutlich auffallen wie ein bunter Hund. Nach nem silbernen Q7 dreht sich mittlerweile auch auf dem Land keiner mehr um. Abgesehen davon ist nicht jeder, der sich hier tummelt und sich für Krisenvorsorge interessiert, automatisch ein Klischee-Prepper. Wir z.B. wären zumindest in unserem Wohnort und im näheren Umkreis ohnehin viel zu integriert und zu bekannt, so dass ein Abtauchen in der Menge gar nicht möglich wäre. Hier kennt man auch die Autos der einzelnen Bewohner.


    Wo die Gray Man-Methode mal so richtig in die Hosen gegangen ist, war bei einem mehrtägigen Observierungs- und Zugriffs-Einsatz der dt. Polizei im Sauerland, als man die "Sauerland-Terroristen", die in einem kleinen Dorf in einer alten Scheune versuchten, Flüssigsprengstoff herstellen. Irgendwann standen da mehrere dunkle, graue und weiße Vans im Ort, so unauffällig, dass schon nach kürzester Zeit was über einen SEK-Einsatz gemunkelt wurde und bald wusste das ganze Dorf Bescheid - glücklicherweise waren die Möchtegern-Terroristen so mit sich beschäftigt und nicht integriert (wären sie mal abends in die Dorfkneipen gegangen, statt in ihre Bombenwerkstatt), dass sie von alldem nichts mitbekommen haben. Die Dorfbewohner merkten an den unauffälligen Autos, die einfach nicht in den Ort gehörten, sofort was lief.


    Wo ich mich gerne "unsichtbar" mache und genieße, ist z.B. auf Dienstreisen in europäischen Großstädten. Dann aber als Fußgänger. Auf den Straßen einer Stadt werde ich lieber für einen Einheimischen gehalten, als für einen Touristen, das kriege ich auch hin. Die Tarnung fliegt nur dann und wann auf, wenn mich ein echter Einwohner nach dem Weg fragt.


    Grüsse
    Tom

  • Matteo


    Den Hummer würde ich als Alltagsauto für die Arbeit nehmen und nicht zum abhauen.

    Verstecken kann ich mich eh nicht, aber mir steht von einem unauffälligen silbernen Kombi über einen weißen Sprinter, bis zum geländegängigen Militärfahrzeug alles jederzeit zur Verfügung.


    Ich würde dann ggf situationsbedingt entschieden.


    Gruß offroader