Kostenverwaltung: Ausrüstung / Vorrat ?

  • Moin Forum,
    hier türmen sich seit dem 01. Januar 2012 die Kassenzettel. Ob nun für eine neue Fahrradkette, eine 8er Packung Batterien, oder auch eine Dose Bohnen, ich möchte gerne die angefallenen Kosten erfassen und verwalten, und es wird Zeit, dass ich endlich damit anfange, sonst verliere ich den Überblick... :staun:



    Verwaltet ihr eure Kosten für Ausrüstung und Vorrat mit einer Tabellenkalkulation, einem Software-Haushaltsbuch, oder einer anderen Software? Welche Daten und Auswertungen sind für euch wichtig, oder ist all das gar kein Thema für euch?


    Ich freue mich auf eure Antworten, kreative Ideen, und wer meckern möchte, der darf gerne meckern! :lächeln:


    Allen ein schönes Wochenende wünscht Michel

  • Moin!


    Spannende Frage, die ich für mich schnell beantworten kann: Für mich kein Thema!
    Bei mir geschieht das Wirtschaften (in allen privaten Lebensbereichen inkl. Preppen) nach einer simplen Einnahme-Überschuß-Rechnung, mehrwöchentliche Kenntnis des Kontostandes und stehts jede Ausgabe mit der doppelten Frage zu beantworten "brauche ich das / muss das sein?" Das funktioniert bei mir schon seit Jahrzehnten sehr gut.


    Ich habe in meinem Leben mehrfach versucht meine privaten Ausgaben zu dokumentieren, inkl. unter Zuhilfenahme von Softwarelösungen, Kassenbüchern, etc.
    Hat bei mir nie wirklich funktioniert und bei mir (für mich) besteht die Gefahr, dass ich mich zu Tode verwalte.


    Interessieren würde ich mich schon dafür, welcher meiner Lebensbereiche wieviele Mittel verschlingt, bei mir persönlich steht jedoch der Aufwand zum Nutzen in keinem Verhältnis.


    Alle Ausgaben der Bevorratung sehe ich für mich nicht als Ausgabe, eher als gebundenes Kaiptal, da die meisten Vorräte rotierend sind und wir nur das lagern, was auch im Alltag verbraucht wird.
    Zugegeben, es gehören bei mir einige Mengen an gefriergetrockneter Nahrung dazu, ok, da ich diese nicht unbedingt rotiere müssten das schon Kosten sein.


    Alles was zu Hardware gehört kaufe ich so ein, dass ich es auch benutzen möchte und kann. D.h. z.B. Zubehör zum Feuer machen, kaufe ich nicht und lege es weg sondern wir machen regelmäßig Lagerfeuer mit den Kindern und Kochen auf offener Flamme. Aber jetzt schweife ich ab....;-)


    Fazit: Da ich selbstständig bin und für die Firma alles kleinlich dokumentiere (auch weil es tlw. verpflichtend ist) lasse ich es im Privatbereich schleifen, vor allem, weil es bei mir so auch ganz gut funktioniert.


    Was mich in diesem Zusammenhang auch interessieren würde, ob jemand es schafft von seinen Preppi-Ausgaben etwas bei der Steuer abzusetzen? Und wenn ja, mit welchen Begründungen bzw. auf welchen Grundlagen?
    Vielleicht wird das ja in diesem Thread mit beantwortet....

  • Keine Ahnung, meine Freundin verwaltet unsere Finanzen ;)
    Fixkosten und reguläre Einkäufe werden geteilt, den Rest macht jeder, wie er will und kann.


    Meine Frage ist jetzt: Willst du das langfristig dokumentieren, oder eher eine Momentaufnahme machen? Weil Excel bietet schon gute Möglichkeiten einen Bestand anzulegen und eine Kostenverwaltung zu betreiben, man kann das aber auch auf Basis von Datenbanken machen, bspw. mit Access. Weiss nicht wie fit du mit der Materie bist.
    Der Vorteil einer gut vernetzten Office-Lösung ist auch, dass du Wartungsintervalle in deinen Outlook-Kalender eintragen kannst (auch mit Vorlaufzeit) wie z.B. wiederkehrende Termine jeden Monat für Betriebsmittelkontrolle beim Auto, halbjährliche Prüfung vom Fahrrad... aber auch Ablaufdaten von Vorräten, wenn du die bulk-mäßig kaufst.


    Es gibt auch im kommerziellen Bereich so einige Asset Management-Lösungen, aber die kommen wegen dem Kosten/Nutzen-Verhältnis eher nicht in Frage.


    So long,
    Sam

    There is only one god and his name is Death. (Syrio Forell)

  • Zitat von galahat;95442

    Was mich in diesem Zusammenhang auch interessieren würde, ob jemand es schafft von seinen Preppi-Ausgaben etwas bei der Steuer abzusetzen? Und wenn ja, mit welchen Begründungen bzw. auf welchen Grundlagen?


    Moin,
    indirekt und teilweise ja. Die Lebensmittel natürlich nicht, aber so manche Hardware Anschaffung kommt meinem Betrieb und der Krisenvorsorge zu Gute. Somit sind es Betriebsausgaben die meinen Gewinn schmälern. Die Schnittmenge ist bei einem Seminarbetrieb in dem es sich um verschiedenste Outdoor Aktivitäten dreht recht groß.


    grüße,


    Frank

  • ich hatte früher (15Jahre) mal ein Haushaltsbuch, hab brav immer alles eingetragen und hab feststellen müssen, dass das
    A) recht viel Zeit braucht
    B) mir dann trotzdem niemand das Geld wieder zurück gibt
    C) ich mir das somit auch wieder schenken kann...


    hab also wieder damit aufgehört. Es gibt genügend Marktforschungsgruppen, die einem genau die Preise von Nudeln Reis, Mehl... gegenüberstellen können und das für die letzten 100Jahre, da brauche ich das nicht zu tun.


    Ich hebe Kassenbelege nur dann auf, wenn es mit der Garantie zu tun hat, die kommen alle in einen Schuhkarton am Schreibtischregal. Der Karton wird so alle 4-5 Jahr mal gemistet, damit er nicht zu voll wird.


    Vorräte kaufe ich grundsätzlich am Ende vom Monat, dann wenn ich genau weiss ob noch was im Geldbeutel übrig ist oder ob nicht. Meist hab ich aber am Ende vom Geld noch viel Monat vor mir :-(

  • Zitat von Maggi56;95440

    Verwaltet ihr eure Kosten für Ausrüstung und Vorrat mit einer Tabellenkalkulation, einem Software-Haushaltsbuch, oder einer anderen Software?


    Nachdem Sam da ja noch einiges genannt hat möchte ich aus meiner Erfahrung noch hinzufügen,
    jedes Erfassungssystem ist immer nur so gut wie der oder die, der /die es führt!


    Wer die entsprechenden Fähigkeiten und das Durchhaltevermögen besitzt, benötigt nicht mehr als ein Zettel oder Notizbuch.
    Wer da schludert (so wie ICH) wird auch mit dem ausgefeilsten System nichts zustande bringen.

  • Zitat von Maggi56;95440

    Verwaltet ihr eure Kosten für Ausrüstung und Vorrat mit einer Tabellenkalkulation, einem Software-Haushaltsbuch, oder einer anderen Software? Welche Daten und Auswertungen sind für euch wichtig, oder ist all das gar kein Thema für euch?


    Es war mal Thema, als wir in der Ausbildungszeit knapp bei Kasse waren, aber schon zusammen wohnten. Haben auf Vorschlag meiner Frau daraufhin ein Haushaltsbuch geführt, einfach ein (Schul-)Heft, das pro Seite einen Monat darstellte. Darüber die Posten, Miete/Fixkosten, Haushalt, Essen, Ausgehen, Sonstiges, ganz einfach, je weniger Kategorien, umso leichter die Zuordnung. Wer bestimmte Hobbies betreibt, die er gerne getrennt erfassen will, es findet sich immer eine kleine Ecke, in der man solche Summen extra erfasst.


    War zunächst skeptisch, dann 1-2 Monate später korrigiert man die Posten oder ergänzt, und es klappt, nach jedem Einkauf bzw. Nachhausekommen Geldbeutel raus, die Belege übertragen und den Beleg wegwerfen. Ganz wichtig ! Nichts auf die Bank schieben, die Einkäufe für den Kühlschrank einsortieren, den Rest in Regale, Schränke etc. und dann sofort Buch führen, keine Zettelwirtschaft und Ablagesysteme.


    Nochmal, bei wem´s noch nicht angekommen ist: Beleg einmal in die Hand nehmen.


    Heute würde ich das nicht anders machen, nix da mit Computer, Smartphone, Software, sondern Bleistift und Papier. Das ist ein hervorragende Übung für Krisenzeiten, Notizen aller Art zu erfassen, stromlos, funktioniert bei wenig Licht.


    Wir geben wenig Geld aus, insofern ist das die beste Methode, den Überblick zu wahren, warum Trinkwasser-Lager rechnerisch erfassen, die Gefahr zu viel einzukaufen besteht wegen der Preise pro Stück und Obergrenze Lagervolumen sowieso nicht. Mit den Lebensmitteln ist es ähnlich, Rotation, Sonderangebote kommen in größeren Stückzahlen rein, der Verbrauch hinkt eher nach. Wollen ja nicht dick und rund werden bzw. Magenvolumen beschränkt selbsttätig. :rolleys:


    Für Extras aller Art hat bei uns jeder ein Budget, das muss nicht kontrolliert werden, aber zu Diskussionen kommt es immer wieder mal, "schon wieder ein Beil ? hast du nicht ..." > "Ja aber nicht in dieser Größe ..." :peinlich: "Schon wieder ein Jacke ?" > "Wollen wir über deine Schuhe reden ?" :Gut: Wer sich nicht in die eigene Tasche lügt, braucht eine externe, schriftlich nachvollziehbare Kontrolle nur in Ausnahmefällen, z.B. Neuanlage eines Lagers, z.B. bei den Eltern (siehe Thread) da sollte man m.E. vorausplanen, Preise recherchieren und während der Einkäufe Budget kontrollieren, ob die Planung eingehalten werden kann.

  • Moin im Thema,
    danke für eure Antworten, die mir doch ziemlich bekannt vorkommen... :lächeln:


    Mit den Office-Paketen für Windows und Linux kenne ich mich ganz gut aus, und all das bedeutet immer noch sehr viel "Handarbeit", sprich Tipperei, wenn die Daten auf einem aktuellen Stand gehalten werden sollen.


    Ich dachte an eine "Beleg auf den Scanner legen, und ablegen..." Lösung, wie Crusoe schrieb " Beleg einmal in die Hand nehmen. "


    Andererseits die einfache Kladde, in die handschriftlich eingetragen wird, die Null-Strom-Lösung, oder auch die Nicht-Verwalten Lösung von Irene, die mir pers. auch sehr nahe ist... :lachen:


    Da ich im Job ständig vor dem Rechner hocke, und Datenbanken füttern muss, habe ich eigentlich nur wenig Lust, all das privat auch noch durchzuziehen. Vielleicht ist es doch die beste Lösung alle Belege eines Monates mit einer Heftklammer zu binden, und in die Ablage "Schuhkarton" zu befördern.


    Gruss Michel

  • Moin Michel,


    wozu möchtest Du solche Belege sammeln?
    Was hast Du davon?


    Am Jahresende hast Du dann einen Wert ausgerechnet und bist Dir nun im Bilde das Deine Ausgaben XXX,xx Euro gekostet haben und nun?


    Ich versuche lediglich die Mengen, die Haltbarkeit und die Energiewerte aufzuschreiben, dass sind Daten die ich als wichtig empfinde.
    Das Geld dagegen ist ausgegeben, abgeschrieben und ich weine dem keine müde Träne nach...



    Gruß


    Blackout

    „Manche Menschen drücken nur deshalb ein Auge zu, damit sie besser zielen können.“
    Billy Wilder

  • Ein Haushaltsbuch ist eine nützliche Sache, um einen monetären Durchschnittsbedarf zu ermitteln.
    Ich habe das auch ein halbes Jahr oder so durchgezogen und konnte dann mit relativ exakten Daten eine Haushaltsgelderhöhung durchsetzen.


    Und, ein Rat an die einkaufenden Damen: Wenn ihr meint, mehr H-Geld zu brauchen: Nehmt Euren Liebsten mit zum Einkaufen. Für manche Jungs ist das mal echt ein Erlebnis, was das alles heute so kostet.

  • Zitat von Blackout;95473


    wozu möchtest Du solche Belege sammeln?
    Was hast Du davon?


    Brennmaterial für Krisenzeiten.:lachen: Man muss da praktisch denken! Nein...es sind Krempelkisten die man da aufmacht. Nur garantie- und steuerrelevante Bons und Belege werden bei mir aufgehoben. Im Aktenordner. Im Zweifelsfall werden sie vernichtet wenn sie nicht gebraucht werden.


    Allerdings würde ich ohne Einnahmen- und Ausgabenplanung den Überblick verlieren. Das wird als Exceltabelle geführt. Dann kann man es jederzeit mal ausdrucken und hat es auch außerhalb der Festplatte. Vorausgeplant werden etwa 2 Monate. Dann hat man einen Zeitpuffer um Eventualitäten einzuplanen.



    LG


    Fire

  • Hallo Leute
    Ich stehe vor dem gleichen Problem.
    Würde die Übersicht gerne nutzen um Einsparmöglichkeiten zu sehen und diese dann umzusetzen.
    Dabei habe ich nicht vor das Jahrelang zu führen sondern einfach um eine Momentaufnahme zu haben
    wo mein Sauer verdientes Geld hingeht.
    Gut gefällt mir was galahat geschrieben hat.


    jede Ausgabe mit der doppelten Frage zu beantworten "brauche ich das / muss das sein?"


    Diese Frage sollte ich mir auch öfter stellen.
    Gruß Baamkletterer

  • Zitat von Maggi56;95440


    Verwaltet ihr eure Kosten für Ausrüstung und Vorrat mit einer Tabellenkalkulation, einem Software-Haushaltsbuch, oder einer anderen Software? Welche Daten und Auswertungen sind für euch wichtig, oder ist all das gar kein Thema für euch?


    Die Kosten nicht, aber die Lebensmittel die Mindeshalbarkeit, um da den Überblikck zu bewahren.
    3 Monate vor erreichen des Mindeshaltbarkeit kommen die Sachen auf die Einkaufsliste und nach dem Einkauf das alte Produkt in die Küche.


    Die Kosten für rotierenden Vorat sind nur gebundes Kapital und bei den Preisprüngen in letzer Zeit werfen die eher eine Rendite ab :traurig:


    Ansonsten versuche möglichst Sachen zu kaufen, die ich regelmäßig benutze, der Rest fällt dann unter Hobby/Versicherung.
    Dafür eine Kosteverwaltung wäre mir zu aufwendig.

  • Moin im Thema,
    danke für alle bisherigen Antworten, danke! :lächeln:


    Schön wäre natürlich für den Flachbettscanner eine OCR (Texterkennungssoftware) http://de.wikipedia.org/wiki/Texterkennung die die einzelnen Posten und Beträge auf z.B. einem Kassenzettel automatisch ausliest, und in eine Tabellenkalkulation oder eine Datenbank einträgt...


    Gibt es so etwas vielleicht schon, oder ist das noch Zukunftsmusik, wer kennt sich damit aus? Wenn es dann noch Freeware sein sollte, ob nun unter Windows oder Linux, noch besser.


    Herzlichen Gruss zum Wochenende von Michel

  • Wir haben ein gemeinsames Konto für Miete, Nebenkosten, Nahrungsmittel, Haushaltskram und gemeinsame Aktivitäten. Das lässt sich über die Umsatzabfrage beim online banking ganz gut erfassen, was da weg geht. Seit wir dieses Kontohaben heben wir zwar auch die Kassenzettel dazu auf, allerdings haben wir die bis heute nicht ausgewertet.


    Ich selbst gehe meist am Jahresende dann noch die ganzen eigenen Ausgaben durch. Das passiert dann, wenn ich mich wundere, warum eigentlich wieder mal relativ wenig Geld übrig geblieben ist :-)

  • Hi!


    Mit einem, mittlerweile stark gewachsenem, Excel verwalte ich meine jährlichen/fixen Kosten, teile diese durch 12 und überweise monatlich auf Sparkonten (IngDiba) die ich in folgende Kategorien aufgeteilt habe:
    - Kampfbudget: wenn beruflich etwas schief geht, damit ich Reserven habe wenn mein Gehalt ausfällt
    - Mobilität: fixe Kosten wie Versicherung, Reparaturen (aufgrund von Erwartungen oder vergangenen Reparaturen) fürs Auto
    - Leben: Hier liegt Geld für Kleidung und geplante Anschaffungen (neuer Fernseher, etc.)
    - Tochter: monatlich kommen hier ein paar Euros drauf damit sie als Erwachsene bisschen Geld von mir bekommt oder spezielle Kosten anfallen (Zahnspange, etc.)


    "Lebende" Ausgaben (Lebensmittel, Tanken, Ausgehen, etc.) erfasse ich auf meinem iPhone mit der App "BudgetControl".


    Ist zwar ein eher aufwändiges System, lohnt sich aber! Ich hab all meine Ausgaben (selbst wenn sie noch nicht getätigt wurden) auf Knopfdruck bereit.


    Lg.

    --- Andy ---

  • Zitat von Maggi56;95559


    Schön wäre natürlich für den Flachbettscanner eine OCR (Texterkennungssoftware) http://de.wikipedia.org/wiki/Texterkennung die die einzelnen Posten und Beträge auf z.B. einem Kassenzettel automatisch ausliest, und in eine Tabellenkalkulation oder eine Datenbank einträgt...


    OCR Scanner gibt es wie Sand am Meer. Ebenso jede Menge an Software die damit gekoppelt werden kann.
    Allerdings sehe ich hier wenig Sinn. Was machst du mit einem Kassazettel wo Kaffee, Milch und Brötchen drauf stehen?


    Sinnvoll wird das Einscannen erst bei Rechnungen die Garantiebelege beinhalten (neuer TV, Radio, etc.). Hier ist aber OCR nicht brauchbar.


    Lg.

    --- Andy ---

  • Ich benutze als Haushaltsbuch das kostenfreie Programm GnuCash (Portable).
    Es ist ein SoHo-Buchhaltungsprogramm. Man bucht also schön zwischen verschiedenen Konten hin & her ;)
    z.B. vom Girokonto auf das Konto "Lebensmittel", "Hobby" oder "Auto". Dabei kann jedes Konto beliebige Unterkonten haben.
    Vorteil: An hand automatischer Reporte kann man schon sehen, wo das Geld hinfließt und wo noch Geld zu finden ist.


    Mir reicht es dabei aus, die Gesamtsummen der Kassenbelege oder Lastschriften einzutragen (mit Tagestempel möglich).
    In meiner ersten Wohnung habe ich das ganze noch sehr genau aufgeschlüsselt und in seiner speraten Exceldabei die verschiedenen Lebensmittel mit Hersteller, Marke, Preis, Einkaufstätte und einer ldf. Nummer erfasst. Das habe ich irgendwann schleifen lassen. Die Liste habe ich aber im Zuge des Preppens wieder gefunden und erstaunt festgestellt, wie teuer machen Artikel schrittweise geworden sind ohne das es auffällt.

  • Wir haben ein Budget für dieGemenschaftsausgaben wie Essen, Miete, Benzin, Unternehmungen, etc...


    Das kommt auf ein extra Konto und wr zahlen darauf anteilig gemäß unseres Nettoeinkommens en. Mit dem Rest des Geldes kann jeder tun und lassen wie ihm beliebt, ich kaufe von meinem Geld z.B. "Ausrüstung" ein.


    Bisher kommen wir mit dem Gemeinschaftsbudget gut hin, sollte da mal ein anhaltendes Defizit auftauchen , dann müsste man entweder die Kosten optimieren oder aber mehr Geld für Gemeinschaftskonto zur Verfügung stellen.
    Wir sammeln die Einkaufszettel in einem Karton, werten die aber bisher nicht aus.


    Beispiel: Wenn ich ein paar Dosen Fisch kaufe, dann mit dem Gemeinschaftsgeld. Die Packung NRG-5 Notration zahle ich von meinem Geld. Wenn meine Freundin alleine mit dem PKW unterwegs ist und tankt, dann tut sie das mit ihrem Geld, wenn wir gemeinsam unterwegs sind, dann tanken wir vom Gemeinschaftsgeld.
    Wir haben also auch einige "Ungenauigkeiten" im System, aber solange sich beide damit wohl fühlen sehen wir keinen Anlass, das detaillierter aufzudröseln. Am Ende fängt man dann an, 2 Euro 70 zu überweisen und die Semmeln beim Bäcker abzurechnen, das muss ich nicht haben...


    Ist natürlich der Luxus derjenigen, bei denen es auf 2 Euro 70 hin oder her nicht ankommt. Aber wenn es so knapp wäre würde ich vor allem über die Fixkosten nachdenken und dann meinetwegen auf Kabelfernsehen o.ä. verzichten, statt Centbeträge zu zählen.


    mfg