• Angeregt durch die Viel-Holz-Lagerung meines Bruders möchte ich euch folgende Art Holz zu lagern empfehlen:


    Bauanleitung:
    http://www.holzmiete.de/anleitung.php


    Bilder: https://www.google.de/search?q…98e6aab1&biw=1269&bih=883


    Viele Jahre hatte er das Holz in Langreihen gestapelt und bald seine Grundstücksseiten zu gehabt. Das war hinterher kein schöner Anblick mehr. Als er es dann schon in zweiter Reihe lagern musste und der Garten dadurch kleiner wurde, ist er dazu übergegangen, das Holz in solchen Mieten anzulegen. Es sieht erstens viel netter aus und es passt auch mehr Holz auf einer kleineren Grundfläche.


    Der Aufbau muss allerdings sehr sehr korrekt durchgeführt werden!!!!!!!!


    Wenn es doch mal nicht so korrekt aufgebaut wurde hilft nur einzelne Stämme mit Draht zu verbinden und die Miete damit einzufassen.

    - Der wichtigste Vorrat ist Wissen, den können selbst Plünderer nicht mitnehmen -

  • Vor einiger Zeit habe ich eine größere Menge Brennholz extrem billig ergattert. Da meine Lagerbestände (3 Jahre) voll waren, habe ich mich auch für Holztürme (Mieten) entschieden. Das stapeln ist gar nicht so einfach!


    Nach ein paar Jahren war dann der erste Turm dran. Die tägliche Entnahme gestaltete sich schwierig. Der Turm brach immer wieder zusammen. Zwischenzeitlich sollte man das Holz immer abdecken.


    Beim zweiten Turm habe ich das dann anders gemacht. Ich habe Platz geschaffen und ihn im Sommer umgestapelt. War zwar ein haufen Arbeit, die entnahme war aber deutlich eleganter.


    Noch ein Tip: Der Bodenaufbau ist wichtig. Das Holz muss unten Luft bekommen und darf nicht auf dem Boden aufliegen. Das kompostiert umgehend.


    Tsrohinas

  • Zugegeben, die oben stehenden Beiträge sind etwas in die Jahre gekommen... 8)


    ...indes: ich wollte keine bestehenden Ressourcen verschwenden und knüpfe nun hier nach 8 Jahren einfach an:


    Brennholz lagern!


    Hat jemand Erfahrung mit IBC Gitterboxen (das Gestell auf Europalette ohne Wassertonne) im Zusammenhang mit Brennholz?

  • Verwandte von mir nehmen die Boxen und außerdem auch runde Konstruktionen aus ehemaligen Tromeln von einer Getreidetrocknung zur Zwischenlagerung von Brennholz. Da kommt aber in der Regel nur Holz rein, das in gespaltenen Meterstücken getrocknet und dann auf Gebrauchlänge geschnitten worden ist. Das steht dann nochmal ein Jahr oder so in der Halle und wird dann per Hofschlepper ins Brennholzlager gefahren.

  • Das mit den IBC's funktioniert.. ist halt die Billigvariante zu Euro Gitterboxen!

    Allerdings sind die oftmals zu breit für Türen, wo die normale Gitterbox problemlos reingeht....


    Zum Stapeln geht es fast so gut wie Gitterboxen, mindestens 3 übereinander!


    Gitterboxen bis 5 Stück sind kein Problem... Die sind stabiler!


    Es gibt auch noch so Kisten wo PE Rohrstücke drin gelagert werden... Rostrot meisstens.... die sind noch bimmeliger....


    Insgesamt alles besser als dies ständige umgepacke per Hand, allerdings setzt das einen grossen Fuhrpark voraus....

    Hubwagen, Ameise, Hochhubwagen, Stapler.....


    Ich hab auch einen Holzvergaser, da ist man schon mehr am Holz verbrennen, wie der Privatmann der seine 2-3SRM pro Winter verheizt...der kommt auch mit ner Schubkarre klar!


    Ich lande bei ca 14 - 16 srm Nadelholz pro Heizsaison....


    Gruß EZS

  • Ab und zu sehe ich im Freien zusammengebundene Rollen/Zylinder aus Baustahl mit einem Durchmesser von ca. 1 1,3 m und ca . 2 Meter hoch,

    in denen lose 33 cm Scheite hineingeworfen sind. Bei manchen ist oben eine Plane als Deckel drüber gebunden oder ein paar Eternit-/Blechplatten liegen oben drauf.

  • Ja, das ist die Hillbilly Variante, ist aber dennoch recht effektiv...

    Freier Durchzug ermöglicht gute Trocknung, und schichten geht sehr schnell!


    Nachteil ist der Bodenkontakt, und halt die immobilität!


    Gruß EZS

  • Ich hab auch einen Holzvergaser, da ist man schon mehr am Holz verbrennen, wie der Privatmann der seine 2-3SRM pro Winter verheizt...der kommt auch mit ner Schubkarre klar!


    Ich lande bei ca 14 - 16 srm Nadelholz pro Heizsaison....

    da komme ich, auch mit Holzvergaser, ganz gut hin.

    Transport dennoch mit Schubkarre und vielfachem Anfassen des Holzes, weil das Haus eben nicht "für die Heizungsbestückung" optimiert worden ist. Ich bin eigentlich eher ganz froh, dass ich ebenerdig mit der Schubkarre vom Schuppen zur Heizung fahren kann.

    Hat jemand Erfahrung mit IBC Gitterboxen (das Gestell auf Europalette ohne Wassertonne) im Zusammenhang mit Brennholz?

    Funktioniert ziemlich gut, solange das Holz weder zu lang (zu viel Totraum) noch zu kurz ist. Wenn das Holz noch nicht trocken ist, NICHT auf den Boden schichten, sonst gammelt die untere Lage.

    Gibt verschieden große Gitterabstände - und bedingt eben immer ziemlich viel Infrastruktur und Platz. Man muss sich nur bewusst sein, dass eben "von Hand" nichts mehr geht.

  • Genau deshalb hab ich einen "Fernwärme"-Anhänger...

    Einen 750kgBaumarkt Anhänger mit Gitteraufsatz, der passt genau neben meinen Holzvergaser in die Garage!

    Direkt vom Anhänger in die thermische Verwertung....


    Anekdote noch.....

    Wenn ich von meinem Holzvergaserofen (in der Garage) erzähle finden unsere Gäste das immer toll, wegen der "wohligen Wärme" bei uns im Haus, die nur so ein Holzofen produziert....

    ;-) scheinbar fühlen die das raus, ob unsere Zentralheizung von Gas,oder Holz befeuert wird......


    Gruß EZS

  • ...scheinbar fühlen die das raus, ob unsere Zentralheizung von Gas,oder Holz befeuert wird......

    :D:thumbup: danke für den Lacher und nicht vergessen...


    Wie schon mein Uropa meinte, wenn wir als jugendliche Halbstarke mal wieder beim Holzmachen über die ja so ungerechte Sklavenarbeit rumstöhnten:


    "Jaja immer ihr Kinner's wer aber im Winter auch nen warmen Hintern haben will der muss lernen das Ofenbrennholz halt fünfmal warm macht

    beim schlagen & tragen - beim spalten &  stückeln - und  erst dann ihr Kinner's ...erst dann beim gemütlichen brennen in de Wohnstub"


    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • Sehr wahre Worte. Er hat aber das stapeln vergessen.

    ...nö, wir hatten damals unser Brennholz als "Schüttgut" im alten Wutzenstall ohne Aufzustapeln gelagert 8o


    ;( aber puhhh... allerdings als weitere Kindersklavenarbeit tatsächlich die Briketts im anderen Stall seitlich aufgesetzt hochgestapelt,

    damit man im hinteren Teil dann überhaupt an die zusätzlich eingelagerten Eierkohlen rankam 8|


    :/ muss gerade so beim Überdenken, auch wenn aus Preppersicht nicht krisensicher, doch den Wert einer Gaszentralheizung mal Wertschätzen :):thumbup:

    Normatilät tsi legidilch enie statsiticshe Häunufg mögilhcer Wahcsrheinlicheikten!

    Meine wichtigsten Ressourcen sind Zuversicht, mein Wissen, Ideen, handwerkliches Geschick und die verknüpfte Improvisation davon!
    Gruß derSchü

  • Ich kenne mehrere Varianten des Holz lagerns, auch aus eigener Erfahrung. Ofen ist aber nur als Zusatz-Wärmequelle und für die Gemütlichkeit...

    Stadtwohnung/haus mit Garten: Man baut sich ein Gestell an eine unschöne Garagenwand des Nachbarn, vllt sogar in schicker Optik und mit Schrägdach bedeckt mit echten Dachziegeln und stapelt die Holzscheite in 2-3 Reihen oder je nachdem wie viel Platz da ist, davor. Gleichzeitig hat man dann einen Dauerhaften dekorativen Hingucker auch wenn man nur einen Ziergarten hat. Die Seitenwände müssen stabil sein und wenn das Holz trocknet, möchten die "Wände" aus Holzscheiten gerne nach aussen/nach vorne Kippen. Da muss man ab und zu mal gucken. Zum Boden und zur Wand Lustspalte lassen. Bei einem größeren garten mindestens zwei Lagerorte bauen, dann kann man umpacken wenn man neues Holz bekommt. Holzscheite in Größe passend für den Ofen versteht sich.


    Ein Kumpel macht das mit den "Gitterboxen" von IBC-Paletten. Hat allerdings etwas Platz auf seinem Firmengelände und hat dafür einen Gabelstapler und eine Art Hochregal mit Dach. Wenn das Holz trocknet, wird das Volumen weniger. Falls man mit einem IBC-Maß Holz verkauft, muss dann wieder nachgefüllt werden weil es "weniger" wird. ;-) Die kompletten Boxen rotieren dann. beschriften empfiehlt sich auch damit es lange genug trocknet. Wenn man die Boxen selber stapeln möchte, dann lieber echte Gitterboxen nehmen.


    "Haufenprinzip" mithilfe von Baustahlmatten zu einem Zylinder gebogen gehen meiner Meinung nach aber nur wenn man sehr viel Platz hat. befüllen und entnehmen kann umständlich sein, je nach Bauart.


    Ein anderer Bekannter mit einem Rest-Bauernhof hat das Holz in ehemalige Schweinboxen per Haufenprinzip gelagert. Sein Holzsspalter hat sogar ein Förderband.


    Wenn man kann, sollte man das Holz im Wald schon auf brauchbare längen sägen, dann muss man das nicht zu hause tun und hat doppelte Arbeit mit Sägespänen und sonst was das überall rumfliegt.


    Immer passende Schutzkleidung tragen und nie alleine arbeiten! Motorsägenschein machen. Den "Oberförster" kennen lernen, die wollen immer gerne wissen wer ihre Kunden sind. "Wir" haben hier Wälder die einem Fürsten gehören und sein Förster erlaub uns sogar Waldstrassen zu sperren und dann darf man sich markierte Bäumchen rausnehmen vom Waldrand. Andere bekannte nehmen immer Traktoren, Bagger und Seilzüge mit für die ganz großen Dinger. ;-)

    Gruß David

  • So muss das

    holzbigi.jpg

    oder so

    holzbigi2.jpg

    Das liegt da dann bis es ganz trocken ist. Spart halbes Transportgewicht.

    Für den Winter kommt das vom Hänger direkt auf die Kreissäge mit Schiebetisch und dann auf den Stapel im Schuppen und von da mit dem Rollwagen zum Ofen. Keine Körbe, keine Treppen.

    Gitter auf Europaletten sind so gut wie man Platz hat, im Gebirge und im Altbau ist es leider nicht so gut damit bestellt ...

    Weichholz wie Zitterpappel oder Birke hat übrigens einen erstaunlich guten Heizwert, wenn man es nach dem Fällen sofort trocken lagert. Am Wetter herumliegend baut es sehr schnell ab.

  • Entschuldigung... ich hatte regionale unterschiedliche typische Eigenheiten von Holzlagerung wie am Berghang zu wohnen in einer berghütte am Waldrand vergessen... wie konnte ich nur...


    Gruß aus Nordwestdeutschland, da wo das Land sehr Flach zu beginnen wird an der NL-Grenze.

    Gruß David

  • Wir müssen das Holz meist so nehmen, wie es gerade anfällt.

    Wie z.B. letzten Samstag, als der Sturm zwei Bäume "gefällt" hat.

    Aus den Stämmen wurden Pfosten gemacht. Davon brauchen wir laufend welche. Der "Rest" wurde in Meterstücke gesägt und aufgeschichtet.

    Basis aus Backsteinen, darauf lange Kanthölzer, auf die kommt das Holz. Als Dach gibts eine Chapa ( eine Platte Wellblech ), beschwert mit einigen dicken Kloben.

    Das sitzt dann bis zum Herbst im März, wird dann in ofengerechte Stücke gesägt und im Winter von Juni bis August verheizt.

    Länger kann es nicht sitzen, sonst holen es die Cupi´í.

    Lache das Leben an, und es knurrt zurück. ( Jean Paul )

  • wegen der "wohligen Wärme" bei uns im Haus, die nur so ein Holzofen produziert....

    ;-) scheinbar fühlen die das raus, ob unsere Zentralheizung von Gas,oder Holz befeuert wird.....

    Die werden schlicht und ergreifend zu Hause - aus Angst vor der Gasrechnung - noch nie ansatzweise die Heizung so weit "aufgedreht" haben wie Du :evil:

  • Schätze ich auch! :-)


    Ich hatte jetzt schon 2x die Stadtwerke hier, die ungeplant zur Kontrolle kamen, weil der Gasverbrauch nicht plausibel war....


    Ich hatte einen Anbieter gefunden, der hatte keine Grundgebühr... Also keine Zählerkosten.....die gerne mal 10-15eur pro Monat sein können....


    Das bescherte mir nach 5 Jahren eine Kündigung, da mein Abschlag bei 8! eur im Monat lag, und ich trotzdem noch Erstattungen bekam...


    Aber dennoch... Ohne Arbeit fliegt das Holz nicht in den Ofen...


    Viele Grüße

    EZS

  • Ich hätte als Total-Noob in Sachen Holzlagerung (und Auswahl) auch nochmal ein paar Fragen, da ich heute hinsichtlich meines kommenden Weihnachtsgeschenkes (Rocket Oven) nun ebenfalls ein wenig Holz sammeln und einlagern möchte. Wobei, ich spreche nicht von Stämmen oder Ästen, sondern maximal von Ästchen oder dickeren Zweigen. Nach einem Gespräch mit dem zuständigen Oberförster heute sagte der mir, ich kann mir, basierend auf dem Jedermanns-Recht, bei jedem Waldbesuch einen "Hand-Strauß" selbst frisch geschnittenes oder auch aufgelesenes Holz mitbringen (gilt in NRW im öffentlichen Wald, keine Ahnung, ob das Bundes- oder Landesrecht ist). Oder ein Körbchen Pilze. Oder ein Körbchen Tannenzapfen. Alles kostenlos und ohne Genehmigung. Wichtig ist anscheinend lediglich, dass es eine Handvoll ist. Und nein, ein "Hand-Strauß" Weihnachtsbaum, weil ich den Stamm unten ja mit einer Hand umfassen kann, zählt nicht dazu.


    Ich hab weiter oben gelesen ( jp10686 ), dass Weichholz wie zB Birke einen guten Heizwert hat, solange ich es nicht vom Boden auflese, wenn es dort schon angefangen hat morsch zu werden. Also heizt morsches Holz nicht oder gammelt mir das beim Trocknen weg? Oder hat das noch einen anderen Grund?


    Wenn ich von ca. daumendicken Ästchen ausgehe, wie lange braucht das wohl zum Trocknen in der normal beheizten Wohnung oder im gar nicht beheizten Keller? Auch Jahre? Oder reichen da vielleicht Wochen?


    Gibt es eine Holzart, von der ich die Finger lassen sollte? Bei uns ist Mischwald, also fast alles, was das Herz begehrt. Ich meine, ich hätte irgendwo gelesen, dass Nadelholz aufgrund der vielen Harze und Öle stark rußt und daher nicht so empfehlenswert sein soll?


    Ich bin für jeden Tipp dankbar. (Und noch zur Klarstellung: Ich brauche wirklich keine Unmengen, denn dann würde ich mir tatsächlich überlegen, Holzscheite zu kaufen und die zu Anmachholz zu verarbeiten. Aber dazu fehlt mir u.a. der Lagerplatz, und auch für meine Schultern würde das schwierig.)