Beiträge von dl1mse

    Auch ohne Fußballspiele würde das Leben weitergehen.

    Hoffentlich trete ich hier nicht den Fußballbegeisterten auf die Füße.

    Gemeint sind natürlich auf Eishockey, Tennis, usw.....

    Eben Veranstaltungen, die jetzt nicht unbedingt notwendig sind.

    Leider sind gerade bei Fußballspielen viele Kräfte von Polizei, Rettungsdienst usw. gebunden, was eigentlich nicht sein müßte.

    Warum müssen z.B. wie in Burghausen oft zu beobachten ist, einige aggressive "Fans" von zahlreichen Polizisten vom Bahnhof ins Stadion und wieder zurück begleitet werden?

    Ist zu "normalen" Zeiten schon völlig unverständlich.

    Und nochmal - vom Infektionsrisiko mal ganz abgesehen...

    Umso weniger verstehe ich, dass wirklich unnötige Großveranstaltungen wie z.B. Fußballspiele NICHT abgesagt werden.

    Gerade hier ist doch die Infektionsgefahr durch herumgröhlende "Fans" besonders hoch, hier dann die Infektionskette nachzuvollziehen, dürfte absolut unmöglich sein.

    Andererseits - wenn finanzeille Interessen vor dem Wohl und der Gesundheit der Bevölkerung stehen, wundert mich das nicht.

    Fußball ist nunmal ein sehr großer Wirtschaftsfaktor und hat mit Sport und Gesundheit nichts zu tun.

    Hallo,


    das Problem bei "fliegenden" Aufbauten ist meiner Meinung nach die Sicherheit.

    Auch wenn es nur um 12 oder 24V geht, die hohen Ströme sind nicht zu unterschätzen.

    Beispiel: Der Kurzschlussstrom einer meiner Notstromakkus liegt bei etwa 3000 A.

    Eine entsprechende Sicherung in unmittelbarer Akkunähe ist Pflicht, alles andere wird selektiv abgesichert.

    Zudem besteht natürlich (gerade bei einem Stromausfall) evtl. eine gewisse Hektik, da kann dann auch einiges schiefgehen (erhebliche Brandgefahr!)

    Wenn fliegend, dann auch immer mit verwechlungssicheren und vollisolierten Verbindern.


    Helmut

    Soll jetzt nicht heißen, dass meine Lösung das Maß aller Dinge ist.

    Einfache Notbeleuchtungen haben durchaus eine Daseinsberechtigung.

    Nur, wenn man die Möglichkeiten hat, eine aufwendigere Notbeleuchtung aufzubauen, warum nicht?

    Helmut

    Ich glaub, ich würde die Lampen mit drei Adern anbinden: Plus/Minus/Override

    Zwischen Plus und Minus liegt dauerhaft die Speisespannung aus dem Akku an.

    Ist bei mir gar nicht nötig.

    Erstens weil sowieso ein JY(St)-Y 4x0,8qmm verlegt wird und zweitens könnte der Override Schalter aufgrund der Kabelstruktur im Haus beliebig platziert werden. 12/24V Leitungen ziehen sich durch's ganze Haus, parallel dazu noch Steuerleitungen.

    Die 48V Schiene (Akku) versorgt nur den 2,5 kW Wechselrichter, der Akku dient nur zur Pufferung und ist nicht mit dem 12/24V System gekoppelt (noch nicht)

    Geladen/versorgt wird vom Honda Aggregat (später auch PV) und Netz (hier Erhaltungsladung wenn keine PV)

    Es geht mir hier nicht um maximalen Wirkungsgrad, sondern um die Systemsicherheit.

    So kann ich erstmal schnell und lautlos 230V bereitstellen, bei Bedarf dann in aller Ruhe das Aggregat betanken und starten, geht's wegen Kraftstoffmangel dann aus, wirds nicht gleich dunkel.

    Wechselrichter aus: Dann habe ich noch immer die Notbeleuchtung aus der 12/24V Schiene.

    Theoretisch kann ich aus allen möglichen Quellen einspeisen, heraus kommt immer eine saubere Spannung.

    Wenn mein Übersichtsplan fertig ist, stell ich ihn mal hier rein.


    Helmut

    Die 24V Schiene ist sozusagen meine "Hauptstromschiene", daraus entstehen so gut wie alle anderen Spannungen. Diese steht im ganzen Haus und auf dem Grundstück zur Verfügung.

    12 V für Licht, Notlicht und Funk, jeweils voneinander entkoppelt.

    24 V für die kleineren Wechselrichter, Zentralheizung, teils Licht und diverse (zuschaltbare) DC/DC Wandler (12V, 6V, 5V).

    48 V für der 2,5 KW Sinuswandler, wird bei Bedarf aufgeschaltet, geladen wird über 2 Ladegeräte 48V/25A.

    230 V vom Netz, hier stehen mehrere Ladegeräte zur Verfügung 24V/50A.

    Sämtliche Ladegeräte werden wahlweise vom Netz oder vom Generator gespeist.

    Dafür stegen ein Honda EX 1900, ein Honda EX 3000 und als Backup ein 2,2 kW Bullcraft bereit.

    Die kleine PV Anlage speist über 2 voneinander unabhängige Laderegler in die 24V Schiene (noch im Aufbau).


    Helmut

    An Akkukapazität stehen derzeit etwa 400 Ah bei 12V zur Verfügung, das sollte erstmal reichen.

    Nachgeladen wird aus der 24V Schiene (hier etwa 450 Ah), welche über Netz, PV bzw. Generator gespeist wird.

    Wenn der ATMega mal ausfallen sollte, liegt ein fertig programmiertes Ersatzexemplar bereit.

    Na mal sehen, wie sich das ganze bewährt.

    Ist halt auch ein Stück weit Hobby, sonst würde das ganze wohl keinen Sinn machen.

    Akkus stehen sowieso bereit, gepuffert mit einer kleinen PV Anlage.

    Die Steuerung übernimmt ein ATMega16.

    Ich denke aber, dass EMP Sicherheit nicht unbedinget erforderlich ist, der Aufwand wäre unverhältnismäßig hoch, wenn überhaupt möglich.

    Im Falle eines Blackouts oder auch nur eines regionalen Stromausfalls bietet diese Lösung doch etwas mehr an Komfort.

    Dann in aller Ruhe im beleuchteten Generatorraum das Aggregat betanken und zu starten hat schon was....

    Konventionelle Taschenlampen und Batterien stehen natürlich auch bereit.

    Hallo,


    ich habe mir mal die Mühe gemacht, ein kleines Notlichtsystem zu bauen


    Meine Anforderungen:

    - Betrieb über zentralen 12V oder 24 V Akku

    - An strategisch günstigen Stellen in und ums Haus installierte Notleuchten

    - Automatische aktivierung bei Netzausfall (Tageslichtabhängig)

    - Die Notleuchten können auch als normale Beleuchtung verwendet werden, d.h. über Taster Ein/Aus

    - Signalisierung des Netzzustandes über eine LED im Taster (grün = Netz o.k., rot=Netzausfall, blinkt rot/grün = Netzrückkehr)

    - Automatische, verzögerte Abschaltung der Notleuchten nach Netzrückkehr unter Berücksichtigung des aktuellen (manuellen) Schaltzustands

    - 8 Notlichtkanäle sollten ausreichen

    - Manuelle Bedienung bzw. Übersteuerung über die "Zentrale"


    Vorteile:

    - Bei Netzausfall ist erstmal Licht, kein rumtapsen in der Dunkelheit

    - Sparsame LED Leuchtmittel garantieren lange Betriebsdauer

    - Auch als herkömmliche Beleuchtung verwendbar

    - Bei ausreichend Tageslicht erfolgt keine Aktivierung der Leuchten, Signalisierung im Taster immer.


    Nachteile:

    - relativ aufwendig

    - zentraler Akku erforderlich

    - Wahrscheinlich nicht EMP sicher


    Was haltet ihr davon?

    Übertrieben?

    Noch weitere Vor- oder Nachteile?


    Helmut

    Ich habe mir einige von diesen Schmutzfangmatten beim Discounter besorgt.
    Die sind 100x120 cm groß und absolut lichtdicht.
    Bei den Fenstern ohne Rollo werden die dann mit Panzerband ans Kunststofffenster geklebt.
    Im Extremfall könnte ich einen oder zwei Räume mit einer kleinen Batterielampe beleuchten, dann fällt meine Notstromversorgung nicht weiter auf.


    Helmut

    Hallo Udo,


    der Honda ist ein EX1900, voll schallgedämmt, kompakt und sehr leise (Klar, leistungsmäßig schon viel schwächer als der Knurz)
    1900 VA, Dauerlast 1700 VA, ist für meine Zwecke aber völlig ausreichend.
    Vor allem springt er sehr schnell und zuverlässig an und läuft dann sehr ruhig, hat einen relativ großen Tank für lange Betriebszeit.
    Drehstrom hat er nicht, nur 230 V, damit stellt sich die Frage mit der Schräglast nicht.
    Bohrhammer, Stichsäge, also normale kleine E-Maschinen sind kein Problem.
    Auch die Ölheizung (wenn's denn sein muß) läuft damit einwandfrei.


    Die ganze Verkabelung und Umschaltung ist aber 3-phasig ausgelegt.
    Vom Generatorhäusl führt ein NYY 5x4 qmm in den Keller zum Umschalter bzw. zur Verteilung.
    Da ein Leiter des Generators schon im G-Häusl geerdet ist, funktioniert auch die Schutzmaßnahme (FI bzw. RCD).
    L1/2/3 werden im Generatoranschlußkabel gebrückt, damit kann ich problemlos umschalten.
    Mein Generatorhäusl steht abgesetzt vom Haus und wird zwangsbelüftet.


    Aber normalerweise lädt der Honda nur die Akkus (über die Industrienetzteile/Ladegeräte), eine Umschaltung zur direkten Versorgung ist natürlich jederzeit problemlos möglich.
    Mir geht es immer darum, dass wenn mal eine Komponente ausfällt (Akku, Wechselrichter, Generator), ich durch entsprechende Schaltvorgänge noch immer irgendwie Strom habe.
    Ein zweiter, einfacher Generator (alter "Bullcraft" vom Baumarkt) steht auch noch als Reserve bereit.
    In der jetzigen bzw. zukünftigen Konfiguration muß schon viel passieren, damit bei mir die Lichter ausgehen.


    Helmut

    Hallo,


    mittlerweile hat sich wieder was getan.
    Meinen Knurz Generator habe ich gegen einen kleineren Honda eintauscht.
    Die Geschichte mit dem 2-Takt Sprit war mir zu umständlich, die 5 kW waren auch überdimensioniert, er war einfach zu groß
    Nun gut, den Knurz habe ich fast für lau bekommen, also keinen Verlust gemacht.
    Der Honda steht jetzt in meinem gedämmten "Generatorhäusl", Zwangsbelüftung durch einen Maico-Ventilator, stabiles Auspuffrohr oben beim Dach raus.
    Schön leise und unauffällig, kann auch sonntags laufen...


    Die ganze Generatorverkabelung ist und bleibt aber 3-phasig (man weiß ja nie...)
    Ansonsten habe ich meine Stromversorgung im Keller erweitert, ein neuer Schaltschrank wurde montiert usw.
    Schaltschema habe ich mal als JPG hinzugefügt.
    Ist sicherlich nicht das Gelbe vom Ei aber für mich absolut ausreichend.
    previval.org/f/index.php?attachment/40308/
    Wichtig war mir noch der Bypassschalter für die USV - Elektronik kann schließlich auch mal versagen.
    Fotos vom ganzen Aufbau folgen noch, die 12V / 24V und 48V Akkuverkabelung ist hier erstmal nicht eingezeichnet.
    Der komplette Schaltplan umfasst einige Seiten.
    Geplant ist noch eine ich nenne sie mal "Rückfallebene NULL", wenn fast nichts mehr geht, dann gibt es nur noch Notlicht aus dem 12V Akku und Solarzellen.
    Die Außenarbeiten sind erledigt, jetzt kann's endlich drinnen weitergehen.


    Helmut