Beiträge von tryppp

    Ich sehe das funktionierende Internet als deutlichen Vorteil.

    In der aktuellen Krise hat sich gezeigt, dass wir früher in den Krisenmodus schalten als die Durchschnittsbevölkerung, auch wenn einige Verhaltensmuster durchaus idetisch waren (Vorräte aufstocken: mehr Nudeln, Seife usw.).


    Als Prepper denkst du manchmal einen Schritt voraus. Mit etwas Glück nutzt du die Informationen im Internet, nach denen die anderen erst ein paar Tage später suchen.

    Während du nach wenig besuchten Waldstücken suchst, um morgen früh dort zu sein, googlen andere vielleicht auch schon danach, was es im Wald gerade zu holen gibt. Aber viele von ihnen werden feststellen, dass sie mit den Pflanzenbestimmung überfordert sind und erstmal ein Bestimmungsbuch bestellen, welches man mitnehmen kann. Dann hast du zwei Tage gewonnen. Und gegen die, die nach einem Bild suchen, bist du ohnehin deutlich im Vorteil, wenn du jetzt schon viele Pflanzen kennst.


    Ich denke, das lässt sich auch auf andere Beispiele übertragen, wo du eher einen Vorteil als einen Nachteil durch das Internet hättest.

    Ich habe ein Walnussbäumchen abzugeben, ca. 3 Meter groß

    an Selbstabholer (und Ausbuddler) in Dormagen (zwischen Kökn, Neuss, Düsseldorf).


    Es ist vermutlich ein Sämling und ich denke, dass er noch keine Nüsse getragen hat. Jedenfalls habe ich keine Blüte und keinen Fruchtansatz bemerkt. Ein paar Jahre ist er schon alt, lange kann es bis zur ersten Ernte vermutlich nicht mehr dauern.

    Da Walnüsse tief wurzeln, muss man sich auf einigen Aufwand einstellen. Ganz wird man die Wurzel wohl nicht mehr kriegen, aber ich denke, einen Meter Tief zu graben wäre schon gut. Wir haben hauptsächlich Sandboden.


    Gerne nehme ich im Gegenzug Ableger oder Samen jeglicher Nutzpflanze außer Topinambur.

    So wie ich das sehe, wirst du nicht viel ernten auf diesem Terreno.

    Die Obstbäume stehen viel zu dicht an den großen Bestandsbäumen und die Früchte werden schwarz gefleckt sein.

    Kernfrüchte mögen keinen Halbschatten/Schatten.

    Außerdem nehmen die großen Bäume den kleinen die Nährstoffe weg, denn sie werden, von beiden Seiten kommend, deine Obstwiese durchwurzelt haben.

    Wirklich hohe Erträge erwarte ich nicht. Allerdings nicht aufgrund der Durchwurzelung. Der hintere Bereich, also der mit den Obstbäumen ist nur rechts von von großen Bäumen gesäumt, links ist teilweise ganz frei (da kommen dann Beerensträucher an den Zaun) oder es stehen nur Strächer, z.B. ein Haselstrauch, den ich etwas stutzen will. Das ist auch die Hauptsonnenrichtung. Erst am Abend steht die Sonne rechts, so dass die Bäume von rechts Schatten werfen.

    Wenig Erträge erwarte ich dennoch, da es ein eher magerer Boden ist. Der Boden ist recht sandig, hat sehr wenig Humus und es wird Jahre dauern, bis ich soviel Kompost produziert und untergemischt habe, dass es den Pflanzen einiges bieten kann.

    Und im Bereicht des Beetes stehen die Pflanzen zwischen Bäumen auf beiden Seiten, dort ist morgens auch erstmal etwas Schatten, bevor die Sonne an den Bäumen der Nachbarn vorbei ist.


    Ich habe zwar ein bisschen gelesen, welche Pflanzen auf sandigen Böden akzeptabel gedeihen, aber letztendlich muss man das vor Ort noch erproben und unterschiedliche Sorten ausprobieren. Auch in der Lüneburgen Heide gibt es Landwirtschaft auf Sandböden. Dort wachsen unterschiedliche Kartoffelsorten, Möhren usw., also nicht nur Schwachzehrer.


    Ich versuche eher anspruchlose Sorten zu wählen, die sandige Böden und oder Halbschatten vertragen, z.B. Waldhimbeeren statt hochmoderner Sorten, dafür etwas mehr davon.

    Habe heute ein paar Fotos gemacht.


    Im Vordergrund sind meine Beetvorbereitungen, dahinter sieht man die Obstwiese mit den kleinen Bäumchen.

    Das Loch hinten links ist durch die Stromverlegung entstanden und führt zu einer vielbefahreren Straße. Da kommt irgendein Busch rein, damit es schnell zuwächst. Essbares will ich nichts vom Straßenrand.

    Auf den großen Bäumen rechts will ich ein paar größere Äste einkürzen.

    Rechts im Bild ist noch mein schiefes großes Insektenhotel und rechts nicht im Bild ist mein Komposthaufen.

    Hinten links am Zaun zu den Nachbarn kommen ein paar Beerensträucher hin, dort ist es schön sonnig und sie stehen am Rand ohne den Obswieseneindruck zu stören.



    Das Zelt ist die Toilette. Sie steht schief, weil sie von einem Hering abrutscht. Ich will bald einen anderen nehmen.


    Und der Hund schaut in ein tiefes Loch, bestimmt von den Kaninchen. Ob es ein Bau oder eine Setzröhre ist, weiß ich noch nicht. Daneben fangen Büsche an, ich sehe nicht, ob es andere Ausgänge gibt.

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    Das mit den Dachlatten ist so ohne umklappbare Ergänzung bei uns nicht genug. Die Kaninchen buddeln auch unter Zäunen, z.B. von uns zu den Nachbarn. Ich will den Garten bei passender Witterung auch ein paar Tage alleine lassen können, ohne dass mein Gemüse verschwindet. Wenn, dann mit umgeknickter Ergänzung.


    Verzinkte dünne Estrichmatten kommen dem geplanten Zaun sehr nahe. Mit den Maßen 1 x 2 könnte man sie hochkant stellen und unten etwas weniger als die Hälfte umknicken, dann hätte ich Meterstücke mit Knick. Ein paar Pfosten und einen Spanndraht durch müsste man dennoch machen (denke ich), damit sie nicht zu wackelig stehen. Oder den Holzrahmen für jeweils ein paar Stück zusammen.


    Arwed51 Schraubst du deine Elemente jährlich neu zusammen?

    Endzeitstimmung Hast du einen solchen Mattenzaun (selbst oder gesehen)? Wenn ja, war er (außer mit Bindern / Draht) befestigt?


    Eure Idee mit den flexiblen / schnell abbaubaren Elementen finde ich gut. Dann muss ich auch nicht gleich ein paar Meter Reserve einzäunen, sondern kann mit dem Beet so beginnen. Dann brauche ich statt 50 Metern erstmal nur etwa 30. Bei Bedarf kommt dann etwas dazu.

    Strom ist nun da, die Brunnengenehmigung ist vor ein paar Tagen gekommen, noch im Mai kommt der Brunnenbauer.

    Als weitere Infrastruktur ist ein Klozelt hinzukommen, ausgestattet mit einem einfachen Toiletteneimer mit Deckel, dessen Inhalt kompostiert wird.


    Nun plane ich die weitere Gartenarbeit, um Ende Mai sofort mit dem Gemüsebeet starten zu können. Dazu gehören Planungen, Vorbereitungen und Besorgungen.


    Geplant habe ich für den Anfang eine Fläche von etwa 9 x 4 Metern. Diese soll sich in 2 x 3 kleinere rotierende Beete teilen und an einer Seite einen Streifen für ein paar mehrjährige Kulturen haben. Die 2 x 3 Beete sind schon komplett verplant mit Berücksichtigung der Nachbarn, der durch Rotation nachfolgenden Kulturen, der Schwach- und Starkzehrer. Ganz perfekt ist es nicht, aber die Verteilung erfüllt fast alles, was die Theorie vorsieht.

    Vorbereitet habe ich einen Teil des Beetes bereits endgültig, auf einem Teil liegt seit Wochen eine schwarze Gewebeplane, das Gras ist ischon in Mitleidenschaft gezogen. Ich will demnächst die Grasnarbe abtragen und kompostieren.

    Fleißig vorbereitet habe ich einen Komposthaufen. Noch habe ich keinen reifen Kompost, aber der Haufen wächst regelmäßig (Grünzeug, mitgebrachte Gemüseabfälle von zu Hause und ein bisschen vom Gartenklo mit Bio Holzstreu).

    Ein paar erste Pflänzchen ziehe ich vor, gerade heute hat was angefangen zu keimen. Normalerweise viel zu spät für die Jahreszeit, aber da ich nicht wusst, wann ich im Garten starte, habe ich so lange gewartet.


    kleiner Exkurs: Kaninchenzaun

    Dringend benötigt wird noch der möglichst kaninchensichere Zaun um das Gemüsebeet. Da ich dort im Grunde genommen keinen Zaun aufstellen darf, habe ich mich für einen Wildzaun / Forstzaun entschieden. Falls mal eine Behörde vorbeischaut, sticht er nicht so ins Auge, da es eine Zaunart ist, die eher im freien Gelände als im Garten anzutreffen ist.

    Ich denke, einen Zaun tief einzugraben, ist extrem aufwendig, solange man kein riesen Spezialwerkzeug hat. Ich möchte einen Zaun aufstellen, der 1 / 1,25 hoch ist und unten feinere Maschen hat. Zusätzlich soll mit einer kleinen Überlappung in Bodennähe ein Zaun verlegt werden, der abknickt und etwa einen Meter auf dem Boden liegt, um die ganze Fläche herum. Das ist zwar nicht ganz so sicher wie ein Meter tief eingraben, erschwert den Zugang aber deutlich. Kaninchen kommen nicht am Zaun vorbei, da sie dort nicht graben können. Graben kann man erst einen Metr entfernt, es müsste also schon ein gazer Tunnel sein, um zum Beet zu kommen.

    Diese grabesichere Zone um den Zaun herum soll mit einigen Pflanzen bepflanzt werdne, die Kaninchen wohl nicht mögen und theoretisch meiden (z.B. Lavendel). Und regelmäßige Besuche des Grundstücks mit Hund sind auch geplant. Zwar ist dieser dort immer angeleint, da er sonst jagen geht und durch eine schnelle Straße in Gefahr wäre, aber der Geruch und ein paar Hundehaare dürften die Kaninchen schon etwas beeindrucken, hoffe ich.


    Damit wäre ich auch schon bei den Besorgungen.

    Neben dem Zaun steht noch der Kauf eines abschließbaren Gartenschrankes / Mülltonenschrankes an, in dem die Zapfsäule versteckt werden soll, inklusive von Gartenschlauch, Kabeltrommel und ein wenig Zubehör, welches ich auch noch brauche. Ernsthaft lagern will ich dort nichts weiter, nur noch eine kleine Kiste mit Verbandszeug u.ä.)


    Es ist also recht viel Arbeit, bevor ich dann mit der eigentlichen Arbeit im Gemüsebeet beginnen kann.


    Dann sollen noch in diesem Jahr ein paar mehr Beerensträucher folgen und ca. zwei bis drei Obstbäumchen.

    kleines Update:


    Wir haben einen Stromanschluss verlegen lassen und nun eine Genehmigung für den Brunenn erhalten. Es wird eine strombetrieben Pumpe.

    Das Wasser steht wohl bei etwa acht Metern, gebohrt werden voraussichtlich 14. Ich hoffe, es klappt alles, schließlich soll es ein Brunnenbauer machen.

    Ich hatte in meiner Jugend Ratten als Haustiere ohne Nutzabsicht. Gewohnt haben sie in einem schmalen umgebauten Hochschrank mit Regalen und enem Gitter an der Tür.

    Bedenken sollte man doch ein wenig mehr als Futter und Streu.

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    Nicht alle Einzeltiere vertragen sich untereinander, besonders in eher beengten Verhältnissen. Freilebende Ratten leben in großen Gemeinschaften. In Gefangenschaft sollen sich schon zwei Männchen in einem geräumigen Käfig oft nicht vertragen. Deswegen wird geraten Weibchen oder Paare (für nicht-Züchter dann kastriert) gemeinsam zu halten. Ggf. ließe sich mehrere Weibchen mit einem Männchen halten.

    Der Nachwuchs wird aber winzig sein. Zigfach Babyratten großzuziehen und diese hygienisch und konfliktfrei unterzubringen könnte schwierig werden.

    Auch wenn ich die Vorstellung nicht schön finde, wäre die einzig machbare und dauerhafte Lösung die Verfütterung des kleinen Nachwuchses an irgendeinen Fleischfresser (Schlange, Greifvogel, Katze), von dem man sich in einer schlimmen Krise auch trennen könnte, um den Rattennachwuchs dann für sich großzuziehen. =O

    Für den Fall muss man bedeken, dass nahezu alle Ratten im Alter von 1, 2, höchstens drei Jahren Krebsgeschwüre entwickeln. Also muss man die Elterntiere jedes Jahr austauschen. Sinnvollerweise sollte nur die Hälfte davon aus eigenem Zuchtnachwuchs bestehen.


    Mal ein anderer Gedanke:

    In den USA werden wohl deutlich mehr Küken gekauft, auch in New York für die Wohnung.

    Ich finde Wachteln deutlich wohnungstauglicher, auch wenn die Eier recht winzig sind.

    Aber das Wasser im Frühjahr stieg immer Gummistifelhoch an.



    Dieses Buch kann ich dir sehr empfehlen, habe ich mir auch zugelegt, leider erst als ich meinen Erdkeller schon fertig hatte. So hätte ich einige Fehler vermeiden können.

    War das Grundwasser oder sickerte es von oben durch?


    Behandelt das Buch auch Erdmieten, also kleinere Löcher? Oder geht es ausschließlich um begehbare Keller?

    Ich spieleauch mit dem Gedanken, bin aber mit dem Garten noch nicht soweit, als das ich jetzt schon den Platz dafür festlegen könnte. Es könnte bei mir auch erst nächstes Jahr werden.


    Wenn du im Internet nach Erdmiete suchst, findest du einiges, auch Anleitungen und Videos.

    Das Prinzip scheint recht einfach zu sein, Loch mit Deckel und eine bestimmte Tiefe. Rundherum mit feinem Drahtgitter auslegen ist nicht verkehrt, damit deine Ernte nicht von Tieren aufgefuttert wird.


    Als kleine Aufbewahrung für halbwegs kühle Getränke in einem Rohr oder kleinere, eher schmale Gegenstände lassen sich versenkte Rohre nutzen. Wenn du nach Biersafe suchst, findest du Käufliche und Anleitungen.

    Ich habe heute gehört, dass laut Aussage von Mitarbeitern der Deutschen Bahn ab Montag der Bahnverkehr eingeschränkt werden soll.

    Überprüfen kann ich das nicht, die Glaubwürdigkeit dieser Aussage kann ich nicht beurteilen, auch nicht das Ausmaß, falls es stimmt.


    Berichtet wurde in den letzten Tagen, dass der Fernverkehr deutlich eingebrochen ist. Meine S-Bahn ist jetzt mitlerweile auch weniger voll. Wenn mein Mann, wie erwartet, nächste Woche freigestellt wird, fahre ich auch mit dem Auto zur Arbeit. Auch eine nur halb so volle Bahn ist mir zu riskant.

    Ich wüsste auch nicht, ob unserer SO bei einer Pandemie wirklich besser als jeder andere Ort ist....

    Ich habe mich auch schon gefragt, wie man in einem SO im Dorf empfangen wird, wenn man als Städter dort vor einer Pandemie flüchten will. Vermutlich wird man ähnlich argwöhnisch betrachtet, wie heutzutage hustende Chinesen in Städten mit internationalen Flughäfen.


    Auch im Fall einer schlechteren Versorgungslage steht man auf dem platten Land, wo die Auswahl der Einkaufsmöglichkeiten deutlich eingeschränkter ist, nicht so gut da. Wenn es nicht gerade Sommer bis Herbst ist und ein bisschen Ernte an den Bäumen hängt, wären wir an unserem SO auch nicht gerade vorteilhaft versorgt.


    Nur das geringere Ansteckungsrisiko durch die Abgeschiedenheit ist von Vorteil.

    Habe wiederverwertbare Atemschutz-Halbmasken mit Filtern der Schutzklasse P3 gekauft.

    Außerdem bei einem Hygiene-Onlineshop einen Vorrat an Desinfektionsmittel (Hände, Fläche, Tücher) bestellt.


    Aufgrund von Schädlingsbefall hatte ich erst im Dezember die Vorräte reduziert. Derzeit werden sie wieder aufgestockt, jedoch vorsichtshalber mehr Konserven und Gläser; Nudeln, Reis und Mehl bisher möglichst in Dosen.

    Ich habe eben eine Erklärung zu den sinkenden Zahlen gefunden. Hier ein kleiner Auszug aus dem Tagesspiegel von Montag (17:52 Uhr).

    https://www.tagesspiegel.de/wi…olle-geraet/25472332.html


    "China ändert Zählweise der Infizierten - und sorgt so für sinkende Fallzahlen"

    Die Chinesische National Health Commission (CNHC) hat am 7. Februar in ihrem "Präventions- und Kontrollplan" die Definition geändert, was als "bestätigter Coronavirus-Fall" zu gelten hat. Bislang wurde jeder, bei dem das Coronavirus nachgewiesen wurde, als Infizierter gezählt. Doch wer trotz positiven Befunds keine Symptome zeigt, soll nicht länger als bestätigter Infektionsfall eingestuft werden. Das geht aus einem Dokument der CNHC hervor. Das bedeutet, dass allein auf Grund dieser geänderten Definition die Fallzahlen demnächst zurückgehen werden. In der Provinz Hubei seien bereits 87 Fälle aus der Statistik gestrichen worden, schreibt Alex Lam, Reporter von "Apple_Daily" in Hongkong. Allerdings: Wenn weniger Infektionsfälle gezählt werden, steigt - rein statistisch - der Anteil der Todesfälle pro 100 Infizierten, die "case fatality rate". Die neue Zählweise widerspricht eindeutig der Definition für Coronavirus-Infektionen, die von der WHO vorgegeben wird. Damit wird das Abschätzen des Ausmaßes der Epidemie erschwert und die Unsicherheit, die mit der Interpretation der Daten und damit der Einschätzung der Gefährlichkeit des Virus einhergeht, weiter verstärkt."


    Zuletzt sah es für mich so aus, als würde die Kurve der Fallzahlen abflachen und als könnten wir uns bald vielleicht ein wenig entspannen, aber mit dieser Definition sollte wohl genau das erreicht werden.

    Nun, wir haben uns irgendwann dazu entschieden, eien Stromanschluss legen zu lassen und anschließend einen Brunnen zu machen, der nun doch strombetrieben sein wird.

    Es hat sich herausgestellt, dass man im Garten eine Zählersäule setzen muss und diese teuerer ist, als die eigentiliche Arbeit eines Elektrikers und auch als die Anschlussgebühr des örtlichen Stromversorgers. Ich habe online billige Säulen gesucht und stellt festgestellt, dass Elektriker meist bestimmte Frimen benutzen und sich nicht mit Alternativen befassen wollen. Die Organisation des Stromanschlusses war aufwändiger als gedacht. Dann haben wir noch mehrere Monate auf den Versorger gewartet, so dass der Anschluss erst Ende November stand. Es ist eine Säule mit Zähler, zwei Sicherungen und zwei Steckdosen, eine Normale und eine für Geräte, die mehr Anlaufstrom benötigen. Den Brunnen hoffe ich im Frühjahr machen zu können.


    Gärtnerisch ist nicht viel passiert.

    Ich habe im Winter die jungen Bäume geschnitten, im Sommer die Brombeeren. Ich habe versucht zu sensen, aber die Wiese war so ausgetrocknet, dass es nicht besonders gut lief. Auch mit dem Ergebnis meines ersten Dengelversuchs bin ich nicht zufrieden.

    Ich hatte einige Beerensträucher gepflanzt (Maibeere, Stachelbeere, Johannisbeere) und eine erste winzige Ernte gehabt. Ich fürchte aber, dass es nicht alle Sträucher geschafft haben, da es oft trocken war und ich nur gelegentlich mit einem Kanister zum gießen gekommen bin.

    Ich habe aber versucht, ein wenig Kompost anzusammeln, habe dafür auch immer mal wieder Bioabfälle von zu Hause mitgebracht. Da ich bisher im Garten nicht sehr aktiv war, ist es nicht viel, aber die untere Schicht ist bereits zu Humus zerfallen, so dass die Bäumchen im Frühjahr alle etwas Kompost bekommen. Im letzten Jahr war die Ernte sehr mickrig.


    Nebenan gibt es einen Jäger, der sich recht sicher ist, dass alle im Boden gewühlten Stellen von den Kaninchen stammen und die Wildschweine, die es ein paar km weiter gibt, nicht zu uns kommen. Auch gegen Kaninchen benötigt man einen Zaun mit Grabeschutz. Ich will es mit einem Zaun versuchen, an den ich unten mit ein wenig Überlappung den Zaun auch etwa einen Meter flach auf der Erde um das eingezäunte Beet verlege. Ich hoffe, es hilft auch, dass der Hund dann öfter da sein wird. Mal sehen, ob das reicht.

    Ich kann nicht beurteilen, ob die Versicherung auch in Österreich Vergleichbares anbietet, aber als sich bei uns (Deutschland) letztes Jahr die Frage nach der Gebäudeversicherung stellte, haben wir die "Zurich" gewählt. Frag einfach mal, ob das auch bei dir geht.


    Zugegeben, es lag auch daran, dass ich dort jemanden kenne und mich gut beraten fühle, Vertrauen habe, usw.

    Aber es war alles Mögliche abgedeckt (Elementarschäden, also auch Erdbeben, Wasser usw.) und es wird auch bei grober Fahrlässigkeit bezahlt.

    Das ist wohl recht neu und hat mich auch überzeugt, dass man in einem Schadensfall nicht diskutieren muss, ob man durch eigenen Dummheit einen Schaden verursacht / begünstigt hat. Die Versicherung ist teurer als die, die der alte Hauseigentümer hatte, aber deutlich umfassender.

    Ich finde, wenn jemand nicht gerade 90 Jahre alt ist, aber deutlich über 40, kann man überlegen, ob es vielleicht sinnvoll ist, einen Teil der Erwachsenendosis einnehmen.

    Ich kann nicht beurteilen,ob die halbe Dosis vielleicht weniger schadet oder auch schon nichts mehr nützt.
    Aber spontan überlegt, wenn ich zwischen ja und nein schwanken würde, würde ich die Hälfte nehmen. Kinder nehmehn laut Packungsbeilage je nahc Alter auch nur einen Teil der Dosis ein.

    Also ich frage mich vor allem, wie ich erkenne, wo die Grenze des Blackouts liegt. Ist es mehr als meine Stadt, empfange ich im Kurbelradio ggf. keine Nachrichten. Aber kann ich davon ausgehen, dass in einer anderen Stadt (die nicht der Hauptsitz der Radiosender ist) ebenfalls nichts funktioniert? Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Internet und Telefon ebenfalls nicht funktionieren.


    Es könnte Tage dauern, bis man im eigenen Ort erfährt, in welchen Orten Strom ist oder nicht ist. Und auch das werden die eher benachbarten Regionen sein.

    Vermutlich muss ich doch eine lange Fahrradfahrt antreten, um die Arbeitsstelle zu erreichen und zu klären, ob ich dort erwartet werde und ggf. abzusprechen, dass ich in den nächsten Tagen nicht komme.


    Ob man beim Stromausfall arbeiten muss oder nicht, ist vielleicht nicht die Hauptfrage. Wenn man krank ist, hat man sich auch zeitnah abzumelden. Ich denke, jeder, der nicht gerade 100 km pendelt, müsste zumindest einmal zur Arbeit fahren.