Beiträge von PreppiPeppi

    Bei Kerzen und Streichhölzern bin ich auch skeptisch. Gerade die oft verwendeten Teelichter lassen sich meist nur ein-, zwei mal anzünden, dann ist der Docht platt. Und versucht mal, in vollkommener Dunkelheit mit Streichhölzern herumzufummeln. Für mich wäre das nichts.


    Gute LED-Taschenlampen, wie z.B. die Fenix LD20, sind wesentlich heller, komfortabler und sicherer. Die LD20 arbeitet mit zwei AA-Batterien und leuchtet auf der kleinen Stufe mit 9 Lumen für 71 Stunden. Mit vier 8-er Packs AA-Batterien vom Aldi für insgesamt ca. 7€ hast du schon Licht für 1000 Stunden und kannst bei Bedarf auch mal heller schalten.8)


    Trotzdem habe ich auch Kerzen eingelagert, werde diese aber nur verwenden, wenn wirklich nichts anderes mehr geht.

    Schade, dass es hier keine "dislike"-Button gibt. Trotzdem:thumbdown:

    Ich habe jetzt wirklich keine Lust, auf jedes Klischee von tomduly einzugehen. Am besten ist es, wenn Leute mit derartigen Ansichten unseren "neuen" Bundesländern fernbleiben. Dann bleibt mehr für die Alteingesessenen übrig, vor allem Grundstücke. Auch wenn diese momentan wertlos erscheinen, sind sie Teil einer Resource, die sich nicht vermehren lässt.


    Und während ich jetzt diese Zeilen schreibe, von meinem 25.000 -er DSL-Anschluss auf dem Dorf, läuft hier im Gartenhaus die Klimaanlage und in wenigen Minuten hüpfen wir in unseren Pool. :P


    Wer mit solchen Vorurteilen in den Osten will, wird genau diese ablehnende Art der Menschen hier gegenüber der Arroganz zu spüren bekommen. Und zwar mit Recht.


    Wobei es da interessant wird wie die Energieversorger das handhaben. Strom braucht man immer, das ist klar. Was jedoch ist wenn Geld fast Wertlos ist? Wie wollen diese Firmen dann ihre Angestellten bezahlen? Was passiert wenn sehr viele Leute auf einmal ihre Stromrechnungen nicht mehr Bezahlen können?

    Ganz einfach: Dann gehen die Lichter aus.


    Wenn die Leute nicht mehr bezahlt werden, geht auch keiner mehr hin. Dann repariert keiner mehr die Stromnetze oder Kraftwerke, die Leitstellen bleiben unbesetzt und keiner übernimmt mehr die Bereitschaft.


    Die Betreiber der Einspeiseanlagen können aufgrund ausbleibender Zahlungen die Kredite nicht mehr bedienen, es können keine Ersatzteile mehr beschafft werden.

    tomduly Bei uns schaut der Fels quasi schon oben aus dem Dreck raus. Die unteren Steine sitzen in Magerbeton direkt auf dem Fels auf und können so nicht nachgeben. Mittlerweile sind die IBCs mit einer lichtdichten Camo-Folie eingepackt (die war teurer als die IBCs selber), sodass kaum ein Algenwachstum erfolgt und die Dinger gut geschützt sind.


    canuck Den Tanks habe ich noch je einen Kugelhahn und einen Gardena-Schlauchanschluss gegönnt. Zurzeit werden sie als Backup zum Gießen des Gemüses verwendet, auch hier ist das Gefälle ein angenehmer Nebeneffekt. Einfach Schlauch anschließen und den Hebel der Brause drücken statt Gießkannen schleppen.


    Vor die Zisterne wurde ein automatischer Vorfilter geschaltet, der alle Feststoffe größer 0,4 mm vom zufließenden Wasser abtrennt und sofort in den Bach ableitet. In der Zisterne ist sowohl ein beruhigter Zulauf als auch ein schwimmender Ansaugschlauch eingebaut. Der Ablauf verfügt über einen Skimmer mit Syphon und Nagetiersperre.


    Mit dieser Konfiguration kommt glasklares Wasser aus der Zisterne, welches wir ohne zu zögern trinken würden. Einzig der Geschmack ist nicht so frisch wie bei Leitungs- oder Quellwasser.


    Leider kann ich mit meinem iPad hier keine Links einfügen. Suche mal nach 3P Volumenfilter VF1. Im dort hinterlegten PDF Produktdatenblatt beschreibt der Anwendungsfall 2 (vor einer Betonzisterne) exakt meinen Aufbau.image.jpeg

    Seit der extremen Dürre im Jahre 2018 haben wir uns überlegt, wie wir unsere Brauchwasserversorgung krisensicherer machen können.


    Wir verfügen über ca. 2,4 m3 an Regenfässern und über eine Zisterne mit 6,6 m3. Weiterhin ist ein Gartenpool mit ca. 18 m3 vorhanden. Das Wasser der Zisterne wird durch verschiedene Maßnahmen gefiltert und mittels Hauswasserwerk für die Toilettenspülungen, zum Gießen und Autowaschen genutzt. Derzeit werden so jährlich ca. 50 m3 Regenwasser entnommen.


    Diese Zisterne und unser geliebter Bach neben dem Haus waren 2018 mehrfach komplett ausgetrocknet, was es vorher noch nie gab. Wäre in dieser Situation die Trinkwasserversorgung ausgefallen, wäre es schlimm geworden.


    Aus diesem Grund reifte der Plan, durch die Aufstellung zweier IBC Container auf unserem Hanggrundstück in Höhe des Dachfirstes eine stromunabhängige Wasser-Reserve zu schaffen. Durch Ausnutzung des Gefälles ist es bei frostfreiem Wetter möglich, 2000 l Wasser z.B. für die WC-Spülung zu verwenden.


    Die IBCs wurden mittels Raupendumper auf ca. 15 m Höhe transportiert und durch Geländeregulierung und Unterbau (Handschachtung) aufgestellt. Vorher mussten sie noch über einen Gartenzaun gehoben werden.


    Befüllt wurden und werden die Container mittels einer Honda Benzin-Wasserpumpe WX15T und 50 m Flachschlauch 25 mm Innendurchmesser. Der Benzinverbrauch beträgt ca. 80 ml je 1000 l gepumpten Wasser.


    image.jpegimage.jpeg

    Bei uns ist das alles recht einfach zu bewerkstelligen. Die Fäkalien entsorgen sich über das normale WC per Schwerkraft in unsere eigene Kleinkläranlage und anschließend in den direkt daneben befindlichen Bach. Sollte die Kammer mit den festen Bestandteilen voll werden, muss diese per Handarbeit ausgeschöpft werden. Die Restkapazität beträgt aber immer mindestens ein Jahr für fünf Personen. Für das Spülwasser habe ich in diesem Frühjahr einen Brauchwasser-Hochbehälter errichtet, mit dem ich zumindest in der frostfreien Zeit per Gefälle die WCs betreiben kann.


    Blechdosen und Plastikmüll würde ich ca. zwei bis drei Tage trocknen und in große Müllsäcke verfrachten. Dann kommen sie in eine unserer Garagen und sind somit vor neugierigen Blicken und gierigen Tieren geschützt. Die Garagen sind weit genug vom Haus weg, da sollte auch keine Geruchsbelästigung entstehen.


    Papier, Pappe, Tetrapacks usw. werden entweder im Kachelofen oder in der Ghetto-Tonne thermisch verwertet. Das gleiche geschieht mit benutzten Hygieneartikeln, aber das nur im Fass.


    Für organische Abfälle haben wir zwei Komposter und einen großen Komposthaufen, da wird mir auch nicht bange.

    Wie wäre es mit einer Anti-Drohne Drohne? Da gibts schon die billigsten Dinger zu kaufen. Einfach mit der billigen Drohne die andere Drohne nach dem Kamikaze-Prinzip anfliegen und zum Absturz bringen. Das wäre es mir angesichts der Zuverlässigkeit wert. Würde ich aber mit meiner Yuneec Typhoon eher nicht machen. ;(

    In unserem Bestand sind insgesamt 9 Flaschen. 5 Stück mit 11 kg und 4 mit je 5 kg. Eine davon ist eine Aluflasche für den Wohnwagen mit 11 kg. Damit sollte das Kochen für recht lange Zeit gesichert sein. Übrigens nutzen wir seit ca. 20 Jahren auch so einen dreiflammigen Kocher von Fritz Berger.

    Ja, ich habe den Artikel erst hinterher gelesen. Bei 10 - 15 m Höhe ist es auch mit der 9mm oder eben .308 kein Problem. Aber wie schon gesagt, die Zuverlässigkeit...


    Das kann auch schon mit dem Luftgewehr ein Problem werden, denn du musst als Schütze sicherstellen, dass die Geschosse dein Grundstück nicht verlassen können. Wenn es die Waffenbehörde darauf anlegt, ist auch dann die Zuverlässigkeit weg. Dann lieber mit der Steinschleuder...:evil:

    Ich habe den Eindruck, dass es im Moment immer mehr Menschen bewusst wird, dass was im Gange ist, was die bisherigen "goldenen Zeiten" bald, möglicherweise abrupt ablösen könnte. Die Zeichen sind ja auch unübersehbar: Trump, Brexit-Entscheidungs-Chaos, Umwälzungen ...

    Ich weiß nun wirklich nicht, was Trump nun mit dem Ende der goldenen Zeiten zu tun hat. Meines Wissens hat er bisher jeden Konflikt erfolgreich deeskaliert, ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger. Aber wenn es die Mainstreammedien jeden Tag erzählen, wird wohl etwas dran sein...


    Ich glaube, dass das Thema Blackout trotz vermehrter Publikation von der Masse der Bevölkerung immer noch nicht in seiner Tragweite verstanden wird.

    Also 14 Tage Stromausfall oder auch ein Monat wären bei uns kein Problem. Hierbei ist natürlich die Frage, wie es mit der Infrastruktur im Umfeld aussieht. Sollte die Wasserversorgung ausfallen, wird es auf jeden Fall zu Komforteinbußen kommen.


    So oder so müssten wir auch die Warmwasserbereitung wie früher im Topf auf dem Holzofen machen. Und gerade jetzt im Sommer wäre die Temperatur im Schlafzimmer unter dem Dach ohne Klimaanlage unerträglich, sodass wir einen alternativen Raum im Untergeschoss umfunktionieren müssten. Für den Winter ist ein großer zentraler Kachelofen incl. Brennstoff für mehrere Jahre vorhanden


    Als Nahrung würden wir zuerst den Inhalt der Kühlgeräte nutzen. Diese Kühlgeräte werden mittels Stromerzeuger für wenige Stunden am Tag auf Temperatur gehalten, bis die Inhalte verzehrt sind. Zubereitet wird mittels Gaskochfeld, Dutch-Oven oder Holzkohlegrill.


    Zur Beschaffung von Informationen wird die Sat-Anlage verwendet, die in der Laufzeit des Stromerzeugers betrieben werden kann. In dieser Zeit werden auch die Powerbanks, Lampenakkus u.Ä. aufgeladen, damit die stromlose Zeit zumindest nicht stockdunkel wird.


    Aktuell in Arbeit sind zwei Solar-Inselanlagen mit zusammen ca. 500 Wp und 3 kWh Speicher.