Beiträge von PreppiPeppi

    Bei uns sind 30 Kästen Bier, 40 l Wein, 80 l Saft (zum großen Teil selbst gemostet) 120 l aufbereitetes Trinkwasser, eine 6,6 m3 Zisterne mit automatischem Filter und ein 18 m3 Swimmingpool am Start. Direkt am Grundstück haben wir einen kleinen Bach für Brauchwasser, sollte der versiegen, ist ein kleiner Fluss in 30 m Entfernung vorhanden.


    In Verbindung mit meinem Katadyn Filter und weiteren Möglichkeiten der Aufbereitung ist Wasser bei uns das geringste Problem. Auch deshalb helfen wir oft durchreisenden Radfahrern oder wilden Campern mit Trinkwasser aus.


    P.S. Vier 500 l Regenfässer stehen auch noch an diversen Dachrinnenfallrohren bereit.


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    Hier ein Foto der Zisterne. Den Betonkörper habe ich vom Fachbetrieb setzen lassen, die Verrohrung, der Filter und die Einbauteile wurden in Eigenleistung erbracht.


    Allerdings sind wir eher im suburbanen Bereich ansässig (früher Dorf genannt).

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    Hallo,


    Sauerkraut wird bei uns schon gemacht, seit ich denken kann. Früher haben wir es im 50 l Holzfass gemacht. Da kamen 30 kg Weißkraut, 3 kg Möhren und 2 kg Äpfel ran. Heute reicht uns ein 10 l Gärtopf (wie abgebildet).


    Das Kraut wird schichtweise ins Fass gelegt und gestampft. Dann haben wir den Dill immer im Ganzen mit Stängel ins Fass gegeben und die nächste Schicht Sauerkraut aufgelegt. Dadurch kann der Dill auch nicht aufschwimmen. Das Fass mit Geschirrtüchern abdecken. Zusätzlich zu den oben genannten Gewürzen kommen bei uns noch Senfkörner dazu. Die Zugabe von Starterkulturen oder Buttermilch ist nicht erforderlich. Wichtig ist, dass das Kraut die ersten vier Wochen relativ warm steht (Küche) und dass immer Flüssigkeit über dem Kraut ist. Den sich bildenden grauen Schaum immer mal wieder abschöpfen.


    Dann wird das Fass in den Keller oder das Treppenhaus verbracht, ideal sind ca. 8 Grad Celsius. Wir machen das Kraut immer Ende September, wenn die Kohlköpfe in jedem Laden für 2,99 € für 10 kg liegen. Das fertige Kraut hält sich im Fass locker bis März, was dann nicht verbraucht ist, wird eingefroren.


    Uns ist noch nie Sauerkraut schlecht geworden. Also wagt euch ans Sauerkraut machen, es lohnt sich. Für mich ist es ein schönes Herbstritual.

    Bei mir ist es eher umgekehrt. Was habe ich mir gewünscht, nie in eine Situation zu kommen, wo es um Leben und Tod geht. Nein, bereits zwei mal musste ich Personen versuchen zu reanimieren. Zweimal erfolglos. Ich hatte jedes mal das Gefühl, neben mir zu stehen. Da gab es nur eines: du musst funktionieren.


    Nach den Einsätzen bin ich jeweils in ein tiefes Loch gefallen. Ich glaube, mann muss versuchen, eine Art Tunnelblick zu entwickeln und sich nur auf die Hilfe zu konzentrieren. Jede Art Selbstmitleid muss man ablegen, dann funktioniert man wie eine Maschine.


    Andererseits kommt Selbstschutz vor der Rettung anderer. Was hast du davon, wenn du mit Herzinfarkt neben dem Hilfsbedürftigen liegst?

    Schau dir mal die Heizungen aus dem Wohnwagen/Wohnmobilbereich an. Die können im Notfall ohne jede Stromversorgung mit Propangas betrieben werden und sind raumluftunabhängig. Macht natürlich etwas Arbeit, so etwas nachzurüsten, aber lohnt sich aus meiner Sicht auf jeden Fall. Hersteller ist z.B. Truma.

    Hallo Combat, deine Notstromlösung für die Heizung ist so einfach wie genial.


    Was mir nicht so richtig gefällt ist, dass das flexible Kabel vom CEE-Stecker einfach ohne Zugentlastung in die Abzweigdose geführt wurde. Wenn mal jemand (unbeabsichtigt) an diesem Kabel zieht, wird es aus der Dose gerissen.


    Vorschlag: Wechsle doch einfach die Abzweigdose gegen eine Aufputz-Herdanschlussdose (z.B. https://www.amazon.de/Legrand-…dose&tag=httpswwwaustr-21) aus, dann kann das flexible Kabelende mit einer Schelle gegen Auszug gesichert werden.

    Zitat von bosselerodr: "Hallo zusammen,
    ich habe gerade einen interessanten Artikel zum Thema 18650er Akkus gefunden:

    https://www.analytik-news.de/Presse/2018/52.html


    Sollte man immer im Hinterkopf haben, die Dinger sind nicht so ganz ohne...."



    Ich benutze seit fast 10 Jahren 18650-er Akkus in meinen Taschenlampen. Und stellt euch vor: Ich lebe noch und erfreue mich ganz guter Gesundheit. Vielleicht muss man auch den "Hausverstand" einschalten, wenn man irgendetwas tut. Bei mir sind ca. 25 Stück dieser (Einzel) Akkus im Einsatz, ohne jedes Problem. Ob mit erhöhtem Pluspol oder ohne, ob geschützt oder nicht, alles kein Problem. O.K, zusammen mit einem Schlüsselbund habe ich die Dinger noch nie in die Hosentasche gesteckt...

    Hallo,


    ich habe jeweils nur wenige Minuten in die Beiträge geschaut. Diese beiden "Reporter" ziehen unser Thema aus meiner Sicht voll ins Lächerliche. Schon die Art dieser "Ari" ist dermaßen nervend, da tut das Anschauen schon recht weh. Und mit welchem Sarkasmus dieser "Meini" die Checkliste vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe abtut, ist symptomatisch für die Zielgruppe dieser Produktion.


    Gerade "Meini" scheint keinerlei Ahnung zu haben, wie es ist, auch für andere Menschen (Frau, Kinder, alte Eltern) verantwortlich zu sein. Und für diese auch mitzudenken und vorzusorgen. Da muss man schon mal über den Horizont der Singlewohnung und des Smartphones hinausschauen.


    Ich finde diese Reportagen einfach voll daneben, da sie nicht ansatzweise den Ernst der Sache darstellen. Aber als seichte Unterhaltung alla Dschungelcamp sind sie wohl tauglich.

    previval.org/f/index.php?attachment/41174/


    Dann habe ich ja selbst so eine Art Biwak-Schachtel auf meinem Grundstück. Ausgerüstet mit Regenfass, Campingklo, Strom, Kerzen, WLAN-Anbindung, massenhaft Decken und Matratzen, ausreichend für drei Personen. Und der Schlafraum voll isoliert. Ein Karton NRG-5 und ein Betriebsverbandskasten sind auch vorhanden.


    Das Baumhaus liegt aber auf nur 450 Höhenmetern und wird deshalb wohl kaum von Interesse sein.

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    Ich kann nur empfehlen, viel mit dem Dutch-Oven zu kochen. Mein ft6 fasst ca. 6 Liter, das ist meistens die doppelte Menge, die bei einer Mahlzeit bei uns verbraucht wird. Die Reste werden jeweils portionsweise eingefroren und ergeben gutes Essen im Fall der Fälle.


    Es gibt hunderte tolle Rezepte (z.B. Miesegraus Gulasch, Schichtfleisch, Chilie con carne, ossobuco, Soljanka...), da läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Und gleichzeitig kann man mit verschiedenen Heizmethoden für den Dutch experimentieren, sodass man im Krisenfall schon ein gutes Gefühl für diese Garmethode entwickelt hat.


    Viele sind der Meinung, dass die Lebensmittel im Gefrierschrank bei Stromausfall sowieso verderben. Deshalb halten wir Stromerzeuger und Kraftstoff für diesen Zeitraum vor. Bei uns würden in der Phase 1 einer Krise (ca. 90 Tage) zuerst die frischen Lebensmittel verbraucht, z.B. der Inhalt der Gefriergeräte, Kartoffeln, Zwiebeln usw. Erst dann kämen unsere haltbaren Vorräte an die Reihe.

    Zitat von Way To Go:
    Davon rate ich entschieden ab! Wer nicht wirklich ein Profi ist sollte NIEMALS Sturmholz sägen. Ein Laie hat keine Ahnung welche Spannungen da im Holz sind....man spielt da wirklich mit dem Leben.




    Davon gehe ich aus, dass derjenige, der eine Kettensäge bedienen möchte, auch entsprechend geschult ist. Das trifft im Übrigen auf alle Werkzeuge zu. In den Händen von Laien ist selbst ein Taschenmesser eine Gefahr.


    Ich für meinen Fall habe sowohl einen staatlichen Motorsägenschein als auch jede Menge Erfahrung mit dem Fällen von in Stromleitungen hängenden Bäumen. Dagegen ist das Durchtrennen von Stämmen, die einfach quer über der Straße liegen, eine Spielerei.


    Als Vorbereiter nehme ich aber lieber eine Situation selbst in die Hand, als auf die Hilfe durch ohnehin überlastete Rettungskräfte zu warten. Aber das ist nun mal jedem selbst überlassen.

    Also ich hatte mich auf den heutigen Tag ganz gut vorbereitet. Tank des Autos voll, Kettensäge an Bord, Schneeketten, Proviant für zwei Tage, Bier für drei Tage, Klopapier, mehrere Taschenlampen samt vieler Akkus (18650, AA, AAA), BOB, Rettungsmesser, einiges an Kleinwerkzeug, Satellitentelefon, einiges an Bargeld.


    Angekündigt war für heute bei meinem Arbeitgeber eine megalange Schicht (Versorgungsunternehmen).


    Aber wie so oft kam alles ganz anders. Aufgrund einer akuten Gelenkentzündung im Fußgelenk liege ich nun mit 38Grad Fieber zuhause auf der Couch. Jedoch war es bereits gestern Abend ein erhebendes Gefühl, soweit auf vieles vorbereitet zu sein. Ich musste mich vor Jahren schon mal aus einer Falle freisägen, nachdem vor und hinter mir Bäume über die Straße gestürzt waren.


    Fazit: Bei Sturm nie ohne Kettensäge!