Beiträge von Concideratus

    Jetzt habe ich den ersten positiv getesteten Kollegen in der Abteilung. War ein Zufallsbefund. Die Firma hat angefangen weitere Leute zu testen ,was bisher nie getan wurde. Mal sehen was passiert und ob die Tests bis zu mir kommen werden, denn man setzt auf ein halbherziger Hygienekonzept (weil man eins nachweisen muss) und Beschwichtigungen.


    Und wenn man denkt das man schon alles gesehen hat zeigt ein Bekannter den Inhalt seines Briefkastens.

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    Der Aufwand liegt darin, die Teile so zu verbinden, dass es 1. auch wirklich funktioniert, man 2. noch vernünftig treten kann und man 3. auch noch einen Platz in der Wohnung dafür findet.

    Der Platz ist mit Stühlerücken schnell geschaffen, der Aufbau erfordert etwas handwerkliches Geschick und um damit vernünftig treten zu können muss man das Fahrrad hinten entsprechend aufbocken. Es ist machbar.


    Die Effizienz wird sehr warscheinlich wirklich nicht besonders gut sein, aber wenn man im Ernstfall den Strom braucht und keine Alternative hat ist es besser als nichts.

    Tatsächlich wohne ich in einer Mietwohnung im 5. Stock mit sehr großem Balkon, wo ich relativ unauffällig 2 Panele aufstellen und nach Süden ausrichten kann.

    Das klingt schon nach einer brauchbaren Möglichkeit. :thumbup:


    Die Frage ist aber auch, ob ein Verzicht auf die Elektrogeräte nicht die beste Alternative ist.

    Eine berechtigte Frage die aber jeder nur für sich selbst beantworten kann .

    Ein erheblicher technischer oder finanzieller Aufwand ist es außerdem.

    Ein altes Fahrrad, Lichtmaschine und Akku sind sind in Aufwand und Kosten noch sehr überschaubar.

    Kann man nicht einfach ins Bett gehen, wenn es dunkel wird, und statt des Tablets einen eBook-Reader verwenden, dessen Akku um ein Vielfaches länger hält? Internet gibts ja eh keines.

    Ich erinnere mich noch an Geräte die den Text ganz ohne Strom darstellen könnten, jahrelang und bei jeder Temperatur. Die alten Leute nannten sowas Bücher. :P



    Des weiteren wird sich im Krisenfall die Nutzung der Geräte von selbst regulieren, spätestens nach dem 2. Strampelmarathon.;)

    Hallo Udo,

    Bei den aktuellen Grundstückspreisen hier in der Gegend wird das entweder sehr teuer oder sehr weit weg. In der Stadt ist nichts unter 500000Euro zu haben, wobei der Preis mit der Entfernung langsam abnimmt. In 100km Entfernung sind zurzeit noch attraktive Preise. Dort ist aber auch die Gefahr recht hoch das meine Ausrüstung die Reise nach Polen antritt. Als Sicherer Ort also ungünstig.

    Ein Generator mit Muskelkraft zu betreiben ist suboptimal, allerdings relativiert sich das mit den Alternativen. Wenn man ein eigenes Dach voller Solarpanele hat, dazu ein freies Feld mit einem Windrad auf einen hohen Mast und einen Dieselgenerator und 5000l Heizöl in der Garage dann ist selber strampeln doof. Wenn man eine Mietwohnung in einem großen Block hat ohne Balkon, alle Fenster nach Norden und neugierige Nachbarn dann wird selbst Strampeln schon attraktiver. Bei allen Vorschlägen ist also immer auch die Frage was mannom bei sich umsetzen kann.

    Das finde ich so gut in diesem Forum, man kommt mit einer Frage und bekommt viele verschiedene Möglichkeiten, Meinungen, Anregungen und Hinweise. Danke dafür. Es zeigt das ich meinen Ansatz auf jeden Fall überdenken muss.

    Meine Hoffnung das ich mit der Ausrüstung auskomme die ich sowieso schon habe ist erstmal dahin. Hier hat jede Wohnung ein eigenes Rohr zum Dach, das währe also die unauffälligste Lösung. Flucht wird in so einem Szenario aber auch immer interessanter, denn ich traue meinen Nachbarn grob fahrlässiges Verhalten im Umgang mit offenen Feuer zu.

    Ok, das sagt mir jetzt nichts, werde ich mal googlen

    Das sind Getreidemühlen. Sehr gut wenn du dein eigenes Brot backen willst, eignen sich nur leider nicht zur Beleuchtung.


    Falls deine Wohnsituation es ermöglicht währe eine kleine Solaranlage eine Alternative oder wenigsten eine Erweiterung. Ist aber stark davon abhängig ob du Fenster oder Balkon / Terasse mit freien Blick nach Süden hast.


    Zusätzlich ist es immer eine Überlegung wert wie man Energie bei den Verbrauchern einsparen kann. Dann halten die Batterien länger und du musst weniger Strampeln .

    Als Kocher ist ein Multifuel mit Benzin von der Tankstelle vorgesehen. Ich will die Abgase nicht in der Raumluft haben, deshalb der Wärmetauscher. Da soll die Wärme der Abgase an die Raumluft übertragen werden aber die Abgase möglichst direkt den raum verlassen. Aber wie improvisiert man so einen Wärmetauscher?

    Hallo zusammen,

    Ich habe mal wieder eine Technische Frage. Undzwar gilt folgendes Szenario: Stromausfall im Winter und kalt draußen. Entsprechend kalt ist die Wohnung im Wohnblock. Kein Holzofen oder änliches, Fernwärme funktioniert nicht.

    Meine Idee :

    Den Campingkocher im Bad aufbauen und betreiben. Dort ist gefliest und es liegt nichts brennbares rum. Die heißen Abgase sollen durch einen "Wärmetauscher" abgekühlt werden der damit den Raum beheizt. Die abgekühlten Abgase sollen dann durch die Badentlüftung ausgeleitet werden. Filter und Lüfter werden dazu entnommen und das Rohr an den Wärmetauscher angeschlossen. Für Frischluft immer mal die Tür zum Flur öffnen, dort ist din Luft nicht so kalt wie vor dem Fenster.


    Zwei Probleme :

    Wie viel Temperatur verträgt das Kunststoff Rohr der Entlüftung.


    Wie baue ich den Wärmetauscher?

    Eine Powerbank macht die Spannungswandler nicht intelligent. In dem Fall wären es nur vier dumme Lader die von einen dummen Netzteil versorgt werden. Das Problem liegt im Aufbau der Powerbank. Eine billige Powerbank hat für gewöhnlich einen Eingang einen Ausgang. Die Elektronik darin kann die 5 V vom Eingang auf 4,2 V für den Akku runter regeln, aber auch die 3-4 V vom Akku auf 5 V Hochregeln für den Ausgang. Aber nicht beides gleichzeitig, denn der interne Aufbau besteht aus einem Schaltkreis und einer Spule die sowohl für das herunter regeln zum Laden als auch zum Hochregeln für den Ausgang benutzt werden. Ältere Powerbänke hatten dagegen einem Regler zum Laden des Akkus und einem zweiten Regler zum erzeugen der 5 V am Ausgang. Diese waren damit auch schon passthrough fähig. Wie der aktuelle Aufbau einer modernen passthroughfähigen Powerbank ist konnte ich noch nicht untersuchen. Im einfachsten Falle wird sie auch zwei getrennte Regler besitzen, vielleicht in den besseren auch so ein power multiplexer verbaut.

    Usb Ladegeräte sind alle recht unintelligent. Die einfachen sind nur ein Steckernetzteil mit USB Buchse. Die dürfen 5V +5% nicht überschreiten, können aber bis auf 4V absacken. Die Datenleitungen sind in der USB Buchse kurzgeschlossen damit das Gerät (meistens Handy) erkenntdas es ein Ladegerät ist und kein Computer. Bei einem Computer darf das Handy 100mA ziehen, wenn es den Computer fragt auch 500mA. Erkenntes ein Ladegerät dann zieht es ungehindert Strom, je nach Modell bis zu 2A. Modernere Ladegeräte können auf Anfrage moderner Handys die Ausgangsspannung verändern. Dazu haben diese Ladegeräte einen Chip an der USB Buchse. Über die Datenleitungen erkennt das Handy diesen Chip und signalisiert ihn über verschiedene Spannungspegel welche Ausgangsspannung das Ladegerät liefern soll. Am weitesten verbreitet ist QuickCharge, das kann 5V, 9V, 12V oder 20V liefern, die aktuelle Version kann auch Spannungen dazwischen wenn das Handy modern genug ist und diese anfordert.


    Ladegeräte mit mehreren USB Aushängen können meist nur 5V ausgeben und haben die Buchsen einfach parallel geschaltet. Manchmal ist auch noch eine extra Buchse dabei die andere Spannungen auf Anfrage liefern kann.


    USB Kabel die als reine Ladekabel verkauft werden und nur die Stromleitungen aber keine Datenleitungen beinhalten haben einen Kurzschluss der Datenkontakte im Anschlussstecker, sonst würde das Handy nicht laden, den eine Stromversorgung ohne Identifikation der Quelle ist nicht vorgesehen. Solche Ladekabel sind ungeeignet für Ladegeräte die ihre Ausgangsspannung verändern können. Damit können auch moderne Handys an modernen Ladegeräten nur langsam laden.


    Das USB Ladegerät ist immer nur ein Netzteil ohne Ladeelektronik, die steckt immer in dem Gerät in dem auch der Akku steckt.


    Ladestrom wird übrigens nicht mit dem Ladegerät ausgehandelt sondern ergibt sich von alleine aus der Spannung, den Wiederständen in Kabel, Steuern und Buchsen, sowie der Strombegrenzung der Ladeelektronik und dem Innenwiederstand des Akkus.

    Wenn 2 Geräte paralell an einem Ladegerät angeschlossen sind dann handeln sie nichts aus, sie ziehen nur Strom soviel sie brauchen. Wenn das Ladegerät nicht genug Strom liefern kann bricht die Spannung ein, wodurch sich der Strom dann auch reduziert.


    Apple legt ja schon immer wert darauf inkompatibel zum Rest der Welt zu sein, dehalb haben alte Ladegeräte von Apple verschiedene Spannungspegel auf den Datenleitungen damit das IPhone es als kompatibel anerkennt. Das führte schon dazu das ältere iPhone an modernen Schnellladern fälschlicherweise höhere Spannungen anforderten und zerstört wurden.

    Dem schließe ich mich an. Kaufe lieber Qualität. Das Ziel ist ja eigentlich eine Ausrüstung zu haben auf die du dich im Notfall verlassen kannst. Was nützt dir ein Kocher der zwar nur 5 Euro kostet aber bei der dritten Benutzung kaputt geht. Bei einigen Herstellern, deren Produkte schon seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt sind bekommst du häufig auch für sehr alte Modelle noch Ersatzteile. Die Geräte sind zudem Wartungsfreundlich und gut erprobt.