Beiträge von Concideratus

    Bei mir ist es ein bisschen anders. Ich war heute in einem Naherholungsgebiet außerhalb der Stadt in Brandenburg. So voll war es dort nicht mal im Sommer. Das Ordnungsamt führt kontrollgänge durch und hat Schilder aufgestellt das der Mindestabstand einzuhalten ist. Was soll man auch machen bei diesem herlichen Wetter heute in einer kleinen Wohnung in Berlin?


    Der Flugverkehr hat nachgelassen, der Autoverker nicht. Statt zur Arbeit fährt man jetzt ins Umland.

    Außerdem finde ich positiv das der Fokus auch mal auf die vielen Menschen fällt die jeden Tag Menschen retten. Denn unterm Strich rettet kein Bänker oder Börsianer die Erkrankten sondern die vielen Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger und Helfer.


    Und es fällt vielen auf wie abhängig wir geworden sind, nur damit unsere Wahren möglichst billig sind.

    Ok, positiv finde ich das das mich das deutsche Gesundheitswesen so positiv überrascht hat. Nach Zahlen haben wir die Infektionsraten schon lange hinter uns gelassen an dehnen Italien schon fast zusammengebrkochen ist und bei uns ist die Lage noch relativ ruhig. Na gut, im Laden gibt es kein Klopapier aber das ist eigentlich keine direkte Folge des Virus. Unser Gesundheitssystem arbeitet auf Hochtouren und rüstet sich für steigende Fallzahlen, aber noch ist es stabil und die Opferzahlen im Vergleich zu anderen Ländern niedrig. :thumbup:

    Ich habe Päckchen aus China bekommen, eine Signalpfeife aus Titan. Gab es bei der Bucht für wenig Euro. Sie funktioniert gut aber die Verarbeitung ist billig. Also habe ich angefangen das gute Stück zu überarbeiten. Zuerst habe ich die verbindungsstelle zwischen Rohr und Endstück verschweißt und alles entgratet. Dann fiel mir auf das noch Gewicht sparen könnte wenn ich das Endstück einkürze und etwas aushöhlen. Da die Pfeife für meinen EDC gedacht ist,ist es sicher kein Nachteil unnötiges Gewicht einzusparen. Zum Schluss noch einmal alles überschleifen, abrunden und sandstrahlen. Jetzt ist sie 3mm kürzer und aus 4,8g sind 3,9g geworden. Ist nicht viel aber immerhin. :P


    Bild 1 ist vorher

    Bild 2 ist nacher

    In der Krise kennen die USA scheinbar keine Freunde mehr.



    https://www.welt.de/politik/au…zmasken-aus-China-ab.html



    USA fangen von Berlin bestellte Schutzmasken aus China ab


    "Die USA sollen eine Lieferung von Schutzausrüstung, die das Land Berlin in China bestellt hatte, abgefangen haben. Laut einem Bericht des „Tagesspiegel“ handelte es sich dabei um Atemschutzmasken mit den Schutzklassen FFP2 und FFP3 einer US-amerikanischen Firma, die in China produziert wurden. Die Amerikaner hätten die Ausrüstung auf dem Weg nach Deutschland abgefangen und in die Vereinigten Staaten umgeleitet, heißt es weiter."

    Das zeigt meiner Meinung nach nur wie die Politik von der Wirtschaft abhängig ist.


    Ich stelle mir gerade Straßensperre vor. Die Polizei lässt keinen durch und von hinten ruft einer "Lassen sie mich durch, ich bin Erntehelfer!"

    :D:D

    Scheinbar sind Erntehelfer jetzt auch schon Systemrelevant:




    https://www.deutschlandfunk.de….html?drn:news_id=1115751



    "Die Grenzkontrollen zur Eindämmung der Pandemie seien verständlich, erklärte die Behörde in Brüssel. Systemrelevante Arbeitskräfte müssten ihr Ziel trotzdem unbedingt ohne Zeitverlust erreichen können. Erntehelfer sollten in der Krise wie medizinisches Personal oder Sicherheitskräfte als systemrelevant eingestuft werden, fügte eine Kommissionssprecherin hinzu. "




    Wenn ich mir das so vorstelle: Polizisten, Ärzte und Krankenschwestern, Feuerwehrleute, Erntehelfer aus Polen.....:/

    canuck

    :thumbup:


    lord_helmchen

    Als erstes würde ein Elektroingenieur dafür sorgen, dass wichtige Systeme wieder mit Energie versorgt werden. Ein Kommunikationsprofi/Amateurfunker würde Kommunikationsinfrastruktur hochziehen und ein Informatiker würde Software zusammen stellen mit der Prozesse für einen Wiederaufbau effizient gestaltet werden können.

    An diesem Ablauf zweifle ich den die System, wichtig oder nicht, lassen sich nicht so einfach wieder hochfahren. Erst muss alles auf Schäden untersucht werden und gegebenenfalls auch repariert werden. Da kann der Elektroingeneur ruhig eine Plan haben, ohne die Arbeiter die alles das erledigen und eine Kommunikation dazwischen ist er nur ein Theoretiker mit einen Plan. Und davon sitzen an jedem Stammtisch genügend. Du vergisst das er auf eine oder mehrere Infrastrukturen angewiesen ist um seine Infrastruktur zum laufen zu bringen. Und die Infrastrukturen die er braucht benötigen ihrerseits andere Infrastrukturen, und diese benötigen ebenfalls.....

    Da gebe ich den Amateurfunkern schon größere Chancen den die haben jeder ihre eigene Infrastruktur aufgestellt. Da sie das als Hobby betreiben kennen sie sich mit der Technik und den Betrieb aus. Sie sind dezentral verteilt und organisiert, jeder kann mit jedem über große Distanzen kommunizieren.

    Dem Informatiker geht es wie dem Elektroingeneur, er ist darauf angewiesen das viele kleine Rädchen sich drehen damit sein Beitrag zum ganzen überhaupt umgesetzt werden kann.


    Das einer allein alles in Rekordzeit repariert kenne ich nur aus dem Fernsehen. Scotty hat die Enterprise immer gut zusammengehalten.


    Du als Informatiker musst doch wissen wie komplex solche Systeme heute sind, und auch wie anfällig sie auf Störungen reagieren können. Da kannst du fehlertolerante Systeme programmieren, redundanzen einbauen, Ergebnisse auf Plausibilität prüfen lassen und ein Backup vom Backup des Backups machen; am Ende bricht das System zusammen weil ein Mitarbeiter sich bei den Beförderungen übergangen fühlt. (Ich war auch mal Systemadmin)


    Ob ich mit meinem Taschenmesser einen Tisch schreinern kann bezweifle ich selbst, aber was nicht ist kann ja noch werden. ^^;)


    Also lautet aus meiner Sicht die Antwort: alle Skills werden benötigt. Natürlich auch die aller Handwerker.

    Schon klar, aber was genau? Ist Brot backen wichtiger als Dachdecken?

    An sich sind das auch schon relativ komplexe Berufe geworden den auch dort gehört heute viel Theorie dazu und nicht nur das anpacken. Meine Frage in diesem Thema bezog sich aber auf einfache Sachen die jeder können sollte (oder zumindest mal grob gehört haben sollte wie es geht).

    Wenn dein Klo verstopft ist, rufst du dann gleich einen Klemtner oder hast du die Low Level Skills selbst den Pümpel anzusetzen? :P


    Die interessante Frage ist doch warum mancher Prepper denkt, dass nur noch (im weitesten Sinne) handwerkliche Fähigkeiten benötigt werden.

    Die Frage kann ich dir auch nicht beantworte. Ich vermute mal das es eine Beobachtung des Alltags ist das die Handwerker die Belange des Alltags erfüllen während die Ingenieure in ihren Büros sitzen und etwas planen. Das beides zusammen gehört ist mir schon klar. Wenn alles zusammenbricht weiss der Bäcker noch wie er Brote backen kann und während der Lebensmittelingenieur weiss wen, was und wie viele er braucht um ein Brot backen zu lassen.

    lord_helmchen

    Es geht nicht darum moderne Technik abzuschaffen, das währe heutzutage auch nicht mehr sinnvoll, sondern auch mal ohne auszukommen.


    Falls trotz aller Versprechungen während der Corona Krise doch mal Netflix ausfällt währe es doch gut zu wissen wie man ein Buch liest. 8o #ironie aus



    hinterwäldler

    Schon deine Fragen sind doch beim lösen jeder Krise wichtig. Ein genaues Szenario ist aber nicht vorgegeben.

    Schlack

    Du hast recht das meine Beispiele schon in Richtung survival gingen, deine Aufzählung finde ich auf jeden Fall sehr sinnvoll. Dann erweitere ich noch mal um einfache Navigation nach Sternen und Knoten. Für Knoten braucht die Welt nicht unter gehen, die kann man jeden Tag anwenden.


    fra.Andre

    Das Thema ist an kein spezielles Szenario gebunden, auch wenn ein längerer Stromausfall und ein damit verbundener Ausfall der Wasserversorgung gar nicht so unmöglich ist. Es müssen ja nicht immer die Hardcore Survival Skills sein, Grundwissen zum Thema "Kinderbetreuung ohne Fernsehen " kann einen manchmal auch schon den Tag retten.:P