Beiträge von TejuJagua

    Trefft ihr diesbezüglich Vorsorge, um das Risiko einer Übertragung zu verringern? Kommt ihr z. B. an DEET-Repellent ets?

    Repellents gibt es natürlich. Sowohl als Spray als auch als Lotion.

    Alle Fenster haben Fliegengitter.

    Dann muß natürlich rund ums Haus saubergehalten werden.

    Mögliche Mückenbrutplätze vermieden oder eliminiert werden, usw.

    Das nutzt natürlich wenig, wenn man dann woanders hingeht, wo es mückenverseucht ist.

    Deshalb die Repellents.

    Sogar die Trainer der Fußballschule meines Neffen mahnen an, die Kinder vorsorglich einzucremen.

    Die Mücken fliegen halt vorwiegend in den frühen Morgen- und Abendstunden.

    Repellents haben wir immer reichlich vorrätig.

    Ebenso langzeitwirksame für die Hunde. Die auch gegen Zecken, Flöhe und Uras wirken. Zumindest mal zu 95%.

    Medikamentenvorrat aufgestockt. Die sollten jetzt mindestens 1 Jahr reichen.

    Bei uns ist bisher noch nichts zu bemerken in punkto Medikamentenknappheit.

    "Unsere" Apotheke ist eher eine kleine, gehört zu keiner Kette, hatte aber alles da, was wir wollten.

    Das Coronavirus ist hier eher kein Thema. Wir kämpfen mit der Dengue. Seit Anfang des Jahre sind es 16 bestätigte Denguetote. Weitere

    89 Tote werden daraufhin untersucht. Allein in Asunción sind ca. 1700 Menschen an Dengue erkrankt.

    Wieviele es landesweit sind, darüber gibt es keine belastbaren Zahlen.

    Nun habe ich eine elektronische Bibliothek mit Backup in der Cloud von etwa 30000 Werken (inklusive Bedienungsanleitungen und Werkstatthandbüchern, etc.) die ich von so ziemlich jedem internetfähigen Gerät abrufen kann und das passende Lesegerät eigentlich immer mit dabei.


    Das hört sich alles sehr gut an.

    Aber wenn das Internet nicht funktioniert, hast du keinen Zugriff auf deine elektronische Bibliothek.

    Und sollte es, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht mehr verfügbar sein, dann ist sie auf Dauer weg.


    Bücher bekommt man nachgeschmissen


    Leider nicht bei uns.

    Selbst die Bücher in Castellano sind immens teuer. Und eine große Auswahl gibt es nicht, da die Leute hier eher Nichtleser sind. Kein Wunder bei der Schulbildung und den Buchpreisen.

    Und zum Einkaufen nach Argentinien reisen lohnt nun auch nicht gerade.


    Bleibt mir die Bestellung in Deutschland und die Investition in deutschsprachige Bücher.

    Das kommt mich trotz Porto billiger.

    Zur Zeit haben wir Freunde in Deutschland, denen ich die bestellten Bücher zuschicken kann. Die sammeln sie dann, bis 20 kg beisammen sind und schicken uns dann die Pakete.

    weil die mögliche Notwendigkeit einer Flucht zu Fuß meiner Meinung nach aus Bequemlichkeitsgründen ausgeschlossen wird.

    Es muss nicht unbedingt Bequemlichkeit sein.

    Wenn man nicht fliehen KANN, bleibt eben nur das Einigeln.

    Nicht jeder ist jung und fit.

    Was allerdings nicht ausschließt, daß man sich trotzdem vorbereitet.

    Was nutzt mir ein Rucksack der optimal gepackt ist, wenn ich keine weiten Strecken zu Fuß gehen kann und auch ein relativ geringes Gewicht nicht tragen kann?

    Da bleibt mir nur, mich zuhause so gut als möglich vorzubereiten und mich notfalls zu verteidigen.

    Ein Buch ist etwas festes das ich jederzeit in die Hand nehmen kann, drin Blättern und schnell das finde was ich suche.

    Genau so ist es.

    Ich gestehe, daß die meisten der ca. 6000 Bücher Romane sind, aber es sind auch viele Fachbücher dabei.


    Ich hatte auch mal einen E-reader, aber der wollte nach gar nicht so langer Zeit nicht mehr und alles darauf gespeicherte ist natürlich perdu.

    Dann hatte ich Kindle für Pc und der ging plötzlich auch nicht mehr, läßt sich nicht mehr öffnen und auch nicht mehr neu installieren.

    DAS nervt.

    Das kann mir bei den richtigen Büchern nicht passieren.

    Zur Zeit stocke ich gerade die Bücherregale auf, die Büchersäulen werden verschwinden, bis die nächsten Lieferungen eintreffen. :S

    Oder man geht davon aus, dass Flüge nach Afrika und Südamerika wesentlich seltener sind als solche nach Europa oder die USA.

    Hier leben sehr viele Chinesen, die auch oft nach China fliegen.

    Zur Zeit natürlich nicht mehr, aber bis es die Quarantäne in China gab, reisten sie ungehindert hin und her.

    Ich vermute stark, das das Coronavirus auch bei uns schon angekommen ist.

    Aufgrund der Absonderung der Chinesen und deren starken Zusammenhalt untereinander denke ich, daß es nicht so schnell publik werden wird, sollten Heimkehrer erkranken.

    Außerdem importieren wir massenhaft Waren aus China, auch so könnte das Virus bereits ins Land gelangt sein.

    Und ich denke, sollten hier Menschen am Coronavirus erkranken und vielleicht sogar sterben, werden sie es eher dem Denguefieber anlasten.

    Daran sind aktuell Tausende hier erkrankt und auch schon einige gestorben. Wie jedes Jahr.

    Hier in Südamerika haben wir gerade große Probleme mit Dengue.

    Test für den Coronavirus scheint es aktuell nicht zu geben, auch wenn sie an den Flughäfen wichtig rumstehen uund einreisende Passagiere "überprüfen".

    Wobei sich alle fragen: wie, womit und worauf?

    Hauptsache die Regierung kann sich aufplustern und so tun als ob.

    Wer in Aktien investieren und vielleicht sogar von den Dividenden leben will, muß einen langen Atem und Kapital übrig haben. u

    Ich bin ja kein Exerte im Börsenwesen, aber in den Jahren, in denen wir Aktien hatten, konnten wir feststellen, daß es u.U. lange dauern kann, bis sich die Investitionen amortisieren.

    Nachdem wir uns unseren Alterssitz eingerichtet hatten, lösten wir alles auf und investierten in Land und Vorräte.

    Das Totenhemd hat bekanntlich keine Taschen, also leben wir im Hier und Jetzt.


    Ich kenne persönlich ein paar Leute, die alles dem schnellen Vermögensaufbau unterordnen und nicht merken, dass sie sich gesundheitlich ruinieren (12-14h Arbeitstage wg. Haupt- und Nebenjob), ihre Beziehungen vernächlässigen, den Bruch mit dem/der Partner/in riskieren und sich von den heranwachsenden Kindern entfremden ("Papa ist nie da!"). Und all das für ein Fernziel "Mit 50 höre ich auf zu arbeiten, da ist das Haus abbezahlt und ordentlich in Aktien etc. Vermögen aufgebaut - dann(sic!) mache ICH endlich was ICH will."


    Das funktioniert m.M. nach nicht mit ICH, sonder nur mit WIR.

    In einer Ehe/Partnerschaft müssen beide am gleichen Strang ziehen. Gemeinsam aufbauen, gemeinsam arbeiten, gemeinsam ansparen.

    Und nicht vergessen: gemeinsam LEBEN.


    Grundsätzlich bin ich persönlich der Meinung, dass (ein großer Teil der) Menschen zu wenig Wert auf die Auswahl ihrer Erwerbstätigkeit legen.

    Te acuerdo.

    Warum sollte man sich einen Beruf aussuchen, der einem absolut keine Freude macht?

    Immerhin verbringt man unter normalen Umständen mehr Zeit an seinem Arbeitsplatz als irgendwo anders.

    Selbst wenn man sich bei der ersten Berufswahl irrt, gibt es immer noch die Möglichkeit umzusatteln.


    Mit Frugalismus mag ich nichts mehr zu tun haben. Das hatten wir viel zu lange. Beruflich bedingt.

    Nicht daß wir überflüssige Dinge horten oder so.

    Aber ein schönes großes Haus, eine solide Einrichtung, ein Depósito mit einem beruhigend großen Vorrat und andere Dinge, die das Leben angenehm machen, dürfen es bei uns schon sein.

    U.a. ein eigenen Raum für unsere Bücher, die zwar auch jetzt schon gelesen werden, aber uns auch das Leben in einer eventuell eintreffenden postelektronischen Zeit versüssen werden.

    Aber was weiß ich, wir spekulieren ja alle nur rum, vielleicht hast Du ja Recht, den Versuch das Zeug aus der Kilopackung heraus dann Grammweise zu verkaufen kann man ja probieren.

    Ich habe keine Kilopackungen. Weder Zucker, noch Salz, Reis, Nudeln, ect.

    Wir kaufen alles a granel. D.h. lose.

    Da stehen in den Super große Tonnen mit allen möglichen Lebensmitteln, Tierfutter, aber auch Waschpulver.

    Das kommt daher, daß es viele arme Leute gibt, die ihren Lohn tageweise verdienen und deshalb auch jeden Tag einkaufen gehen. Und die könnten sich ein ganzes Kilo von irgendwas entweder nicht leisten oder sie brauchen nicht so viel.

    Die kaufen dann eine Handvoll Nudeln oder Reis, 200 g Mehl, 100 gr Zucker, 50 g Salz und Waschmittel für einmal Wäschewaschen im Eimer.

    Diese Sachen kaufen wir ebenfalls, wenn auch in größeren Mengen, weil sie frischer sind als die abgepackten im Regal. Der Umschlag ist da viel höher.


    In extra Tauschgüter sehe ich keinen Sinn.

    Ich auch nicht.

    Ich würde höchstens mit den Nachbarn irgendwelche Sachen tauschen, die wir übrig haben, aber nicht extra welche einkaufen.

    Schwer zu sagen. Heute kann ich mir für 5 Euro einen 3- Jahres Vorrat davon kaufen und dieser hält sich auch noch mein ganzes Leben lang.

    Dann brauchst du aber nicht viel Zucker :S

    Soweit ich weiß, kostet der Zucker bei euch doch weit über einen Euro das Kilo, oder?

    Zucker braucht man zum Einkochen und auch zum Süßen von Speisen. Da halten 4 bis 5 Kilo nicht lange.


    Mit umgerechnet 5 Euro käme ich auch bei uns nicht weit. Wir bezahlen umgerechnet ca. 50 Cent/kg Zucker. Und 10 Kg Zucker verbrauchen wir rasch.

    Marmeladen, Kompotts, Früchte einkochen.


    Da die meisten Menschen noch nicht einmal minimal vorsorgen, noch nicht einmal für wenige Tage Lebensmittel und Trinkwasser im Haus haben, wird es sicherlich nur ganz kurze Zeit dauern, bis es an ALLEM mangelt.

    Mir fehlt jede Phantasie wie man das dort stoppen will.

    Wobei fraglich ist, ob das jemand stoppen WILL.

    Im Laufe der Jahre, die ich in verschiedenen Gegenden dieses Erdballs verbringen "durfte", habe ich mehr als ein Mal den Terminus "unnütze Fresser" gehört, wenn es um die Armen ging.

    Fakt ist, daß "die da oben" keine barmherzigen Samariter sind, denen das Wohl und Wehe der Menschen am Herzen liegt ( haben die überhaupt eins? )

    Gestern Obst und Gemüse beim Biogärtner gekauft.

    Jetzt gib es bis Ende März nichts mehr, weil es zu heiß ist.


    Dann einige Vorräte aufgefüllt und aufgestockt.

    4 Gläser Kaffee

    Einige Packungen Zwieback

    Trockenhefe

    Waschpulver

    Seife

    5 Liter Zuckerrohrschnaps ( für Magenbitter und andere Heilschnäpse )

    200 g Fenchelsamen für Tee

    Sonnenblumenkerne, Sesam, Chiasamen für Brot

    und was man sonst so braucht zum leben.

    Heute

    Gurken-, Karotten- und Rote Bete Salat eingekocht.

    Grüne Bohnen und Kürbis milchsauer eingelegt.

    Den Einkochtopf repariert. Da war das Auslassventil abgebrochen, neues montiert.


    Ums Haus herum putzen und aufräumen lassen.

    In der Nacht flog alles durch die Gegend was nicht angeschraubt war.

    Ein Unwetter zog übers Land.

    Wir kamen glimpflich davon, andere Dapartamentos nicht.

    Der Großraum Asunción ist wieder mal schwer betroffen.

    Dächer flogen weg, Bäume stürzten um, Straßen verwandelten sich erst in reissende Flüsse, dann in Müllhalden.

    Über eine Million Menschen waren stundenlang ohne Strom, sind es teilweise seit gestern 22 Uhr bis jetzt. 23.00 Uhr.

    Bei uns riß eine Leitung. Nach 1,5 Stunden war sie glücklicherweise wieder repariert.


    Aufgrund der Coronavirusgefahr, angeblich gibt es jetzt bei uns auch schon einen Verdachtsfall, haben wir eine Liste erstellt mit Dingen, die wir morgen noch einkaufen wollen.

    U.a. Hundefutter für 2 Monate und Medikamente, damit die Vorräte länger halten.


    Besser haben und nicht brauchen...........

    Das Beispiel sollte nur veranschaulichen wie wir immerwieder gegen Anschaffungen entscheiden müssen weil unser bisschen Geld woanders gebraucht wird.

    Ich möchte dir/euch nicht auf die Zehen treten, aber habt ihr schon mal daran gedacht, ein Haushaltsbuch zu führen?

    Ich weiß, daß man heutzutage mit so einem Vorschlag oft nur befremdete Blicke erntet, aber aus eigener Erfahrung von früher kann ich sagen, daß es sehr hilfreich ist.

    1. am Ende des Monats ist das Geld zwar auch weg, aber man weiß genau, wofür es ausgegeben wurde.

    2. man sieht, wofür das meiste Geld gebraucht wird.

    3. man sieht, wo Einsparpotenzial ist/sein könnte.


    Wenn man die Einträge jeden Abend macht, wird es nicht zuviel und es wird sehr schnell zur Rountine.

    Nach einigen Wochen sieht man dann auch, wo es hängt und klemmt und wo man etwas ändern kann.

    Vielen wird erst dadurch, daß sie alles aufschreiben, bewußt, wieviel, bzw. wenig nach Abzug aller fixen Kosten wirklich zum Leben bleibt.

    Und wofür das Geld wirklich rausgeht.

    Aber auch, daß und wie man seine Ausgaben regulieren kann, um besser über die Runden zu kommen.


    Das geht allerdings nur gemeinsam.


    Ich oute mich hiermit als jemand, dessen Partner in allen Prepperbelangen mitzieht.

    Glück muß der Mensch haben. :)

    Eine Marcato Regina Nudelmaschine mit Handkurbel von einem Rückwanderer gekauft. Die war nur ein Mal zum Ausprobieren in Betrieb.

    Vier große Eimer mit Deckel voller Twist-Off-Gläser bekommen.

    Pflastervorrat ergänzt.

    Liste mit Medikamenten erstellt, die aufgefüllt werden müssen ( So gut wie alle für die Hunde und Rindviecher. Selber brauchen wir so gut wie keine )

    Inzwischen wurden 13 Städte mit insgesamt 43 Millionen Einwohnern abgeriegelt.


    https://www.n-tv.de/panorama/C…s-ab-article21530718.html


    Bei uns werden am Flughafen Kontrollen durchgeführt.

    Obwohl keiner eine Ahnung hat, wie man Infizierte, die noch nicht erkrankt sind erkennen soll.

    Im Gegensatz zu Sars bekommen die Erkrankten kein Fieber.

    Testsets gibt es auch keine.

    Also nur blinder Aktionismus, um es aussehen zu lassen, als ob die Behörden alles im Griff hätten.

    Als Erklärung dafür: hier leben viele Chinesen, die auch oft in ihre Heimat fliegen.

    Viele haben anscheinend die Flüge storniert, mit denen sie zu den Neujahrsfeierlichkeiten nach Hause fliegen wollten.

    Einige der Zielflughäfen sind geschlossen.

    Ggf Umfüllen in leere Gläser, mit Klebeband verschließen.

    Wir bewahren trockene Vorräte in PET-Flaschen auf. Alles, was durch die Öffnung paßt, füllen wir da rein.

    In 1, 2, 3, 4 und 5 - Liter Getränkeflaschen paßt ordentlich was rein.

    Wo kein Wasser rausläuft, da kommen keine Ungezieferlarven rein - und natürlich auch nicht raus, wenn schon welche drin waren.

    In all den Jahren, in denen wir preppen, hatte ich nur einmal ein 2-Liter-Flasche mit Bohnen und eine mit Haferflocken, die mit Lebensmittelschädlingen befallen waren. Die Schädlinge kamen aus der Flasche nicht raus und der übrige Vorrat wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen.

    Wir nehmen die Flaschen für Bohnen, Linsen, Reis, Nudeln, Haferflocken, Mehl, usw.

    Wie sieht es mit Mason Jars (und vor allen mit Deckeln) aus?

    die bekommt man sporadisch, allerdings dann keine Ersatzdeckel dazu.

    Wie gesagt, ich habe mir Weck-Gläser, Gummis, Einkochautomat und anderes Zubehör aus De schicken lassen. Das kam dann vom Geld her am günstigsten, wenn es natürlich nicht billig war. Aber die Gläser sind ja ewig wiederverwenbar und Gummis lasse ich mir schicken. Geht gut.