Beiträge von occam

    Und hier zu den Sirenensignalen von Österreich:


    http://zivilschutzverband.at/de/downloads/sirenensignale


    Ich zitiere:

    Zitat

    [h=2]Für Ihre Sicherheit - Zivilschutz-Probealarm[/h]
    Die Bedeutung der Sirenensignale:

    • Sirenenprobe: 15 Sekunden
    • Warnung: 3 Minuten gleichbleibender Dauerton
      Bedeutung: Herannahende Gefahr! Radio oder Fernseher (ORF) bzw. Internet (www.orf.at) einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.
    • Alarm: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton
      Bedeutung: Gefahr! Schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio oder Fernsehen (ORF) bzw. Internet (www.orf.at) durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.
    • Entwarnung: 1 Minute gleichbleibender Dauerton
      Bedeutung: Ende der Gefahr. Weitere Hinweise über Radio oder Fernsehen (ORF) bzw. Internet (www.orf.at) beachten.

    Ah, gut, dann kann ich mir mehr darunter vorstellen.


    Haben wir so beim Karate nicht gemacht.
    War irgendwie auch nicht nötig, weil wir eh ohne Schutzausrüstung gekämpft haben.
    Da weiß man dann schon was wo wie weh tut.
    Auch wenns nicht unbedingt voll durchgezogen ist...


    Was meinst Du mit:
    "Um sich im Training zu schützen, weil ja doch mal ein Schlag daneben geht, gibt es auch Griffe, die man sehr schnell lernt, einzusetzen." ?


    Ciao,
    Occam

    Hi, Survival!


    Das mit dem "Abhärtungstraining" verstehe ich nicht.
    Ist "Schmerz" Teil eures Ausbildungskonzeptes?


    Oder war das jetzt ironisch gemeint?


    Ich meine, damals als ich noch zb. Karate trainiert habe, habe ich natürlich auch schon mal Blessuren davon getragen,
    aber durch Unkönnen entweder von mir oder von meinem Kontrahenten.
    Weil wenn man voll durchzieht ist das Dojo rasch leer. Und dann kann "der Meister" mit sich selber Schattentraining machen...


    Ich kenne allerdings auch wirklich Trainer, die mit "Abhärten" auch arbeiten.
    In Europa eher unüblich. Im östlichen Bereich werden aber bewußt auch schon mal Knochen gebrochen.
    (Und auch absichtlich mit Stahl/Titan versteift durch chirurgische Eingriffe...)
    Hab selbst Trainings gesehen, wo der Auszubildende einen Baum mit voller Wucht mit seinem Schienbein bearbeiten mußte.


    Ich könnte sicher noch einige Geschichten loswerden, also mir fällt dazu gerade jede Menge ein.
    Aber ich glaube wir sind hier auch im öffentlichen Bereich, deswegen werde ich mich auf diese Worte hier beschränken.


    Ich halte übrigens mehr von gezieltem Training denn von "Lernen durch Schmerz".
    Wenn auch letzteres auch leider oft unvermeidlich erscheint, aber eben nicht provoziert werden muß.


    Ciao,
    Occam

    Hi!


    Also bei mir siehts so aus, daß ich mein EDC ziemlich reduziert habe.
    Früher hatte ich immer meine Bauchtasche dabei mit zahlreichen Utilities...
    ...mittlerweile trage ich die nur noch wenn die Situation mutmaßlich angespannter sein könnte.
    Im Auto, was ich ja nie weit weg habe, habe ich ausreichend Material.


    So schaut mein tatsächliches EDC jetzt so aus (ich versuche auch Sachen zu erwähnen, die eh normal sind, die ich aber nicht missen möchte):


    - Taschenmesser (zwei Klingen, Schraubendreher, usw. Swiss halt)
    - Buck Folder
    - Pfefferspray
    - 2 Feuerzeuge, einmal Bic klein, einmal sehr klein, robust aus Metall, wiederbefüllbar
    - Taschentücher
    - Geld / Bankomatkarte / Schlüssel mit Taschenlampe klein
    - Uhr
    - Androidhandy mit zahlreichen nützlichen Apps / Ebooks und GPS und Navi (auch offline)
    - Minikompass
    - USB- Stick mit 100en Apps und eigenem Betriebssystem und Ebooks und Haufen an Infos
    - Bleistift


    Kleidung trage ich immer der Jahreszeit angemessen, durchwegs robust
    Halstuch habe ich auch dabei


    Simpel und neu kommt nun hinzu...
    ...schlicht ein Alkopad und zwei Pflaster


    Das habe ich aber wirklich immmmmmmmmmer dabei.


    Ciao,
    Occam

    Rucksackhülle kaufen und gut ists.
    Dann hast für nicht so driftige BOB- Geschichten einen Rucksack der auffällt, was ja gut ist....
    ...und wenns kracht, die Hülle drüber und passt.


    Alternativ ein etwas unschöner Trick:
    Einfach mal hübsch mit nem Farbspray drüber.


    Ciao,
    Occam


    Edit: @waytogo: kannst du gedanken lesen? :grosses Lachen:

    Spannung: ~ 50.000 Volt
    Ampere:~2 max 3 Milliampere/ manchmal aber auch höher


    Es gibt übrigens Kleidung aus Karbon- Fiber, die "Tasersicher" ist.
    (Auch spezielle Körperschutzwesten.)
    [Teurer Spaß.]


    Mit herkömmlicher wird man schlicht Pech haben.


    Prognose:
    Potentielle Bedrohung: in Deutschland und Schweiz limes gegen 0.
    In Österreich liegt die Wahrscheinlichkeit immerhin bei 0,0001.
    Frei nach Occam.


    Oder anders gesagt...so ziemlich alle Gefährdungen sind wahrscheinlicher,
    als von einer Zivilperson getasert zu werden.
    ;-)

    Hi, Canelo!


    Um jetzt noch mehr zu verwirren...
    Das XCover3 (ich hab jetzt nachgelesen) hat offensichtlich schon nen Kompass- Sensor eingebaut.
    Es dürfte also genauso sein, wie Du gesagt hast, daß NUR die App dazu fehlt.
    :lächeln:


    Hab da die Wortmeldung von Gerald wortwörtlich genommen...weil ich selbst Handies habe,
    die eben diesen Kompass- Sensor NICHT haben und dann auch mit herkömmlichen Kompass- Apps
    der Kompass nicht generiert werden kann.
    Da hab ich leider beim Kauf selbst nicht aufgepasst, weil das schon ein Kriterium ist.
    Allerdings hab ich zum Glück eh immer nen Kompass bei mir.


    Ciao,
    Occam

    Ich sags mal von einem anderen Blickwinkel:


    Eine Splitterschutzweste macht vor allem im militärischen Einsatz Sinn,
    wo nicht unbedingt gezielt geschossen wird, sondern eine Masse von Schüssen in eine Richtung gehen....
    ...und auch mit nem Haufen von Querschlägern oder Splittern durch Beschuß, auch zb. Mauersplitter, oder Steinsplitter zu rechnen ist.
    Auch sind Gegner oftmalig sehr weit weg und die Durchschlagskraft stark gemindert.


    Wenn man allerdings in die ungünstige Lage kommt aus nächster Nähe und gezielt beschossen zu werden...
    ...wie es gerade bei urbanen Situationen der Fall ist, dann hat man damit einfach Pech.


    Ebenso darf nicht vergessen werden, daß man beim Militär zumeist mit guter rascher medizinischer Versorgung rechnen kann,
    sei es durch nen Medic, der dabei ist, oder daß man sogar relativ zeitnah ausgeflogen werden kann.


    In einem Post- apokalyptischen Szenario wirds das halt nicht spielen.


    Allerdings: man kann besch*** Ausrüstung ja auch aufwerten. Gibt ja zahlreiche Hersteller, die Platten herstellen,
    oder sogar Sonderkonstruktionen für derlei. Gar nicht so teuer...
    ...aber wenn wir schon beim Preis sind: eine ordentliche Schutzweste ist ja auch jetzt nicht soooo teuer,
    wenn man denn daran denkt sowas zu brauchen.


    Nur: ob ich zb. mit meiner englischen, die so an die 10 kg schwer ist (bzw. leicht ist, kann man sehen, wie man will)
    dann bei Szenario X durch den Wald streife...nö, wohl eher nicht.
    Wenn ich im Auto sitze und fliehe schon eher.


    Ciao,
    Occam

    Eine Splitterschutzweste ständig als zivile Person zu tragen...ist denkbar ungünstig.
    Nicht nur, daß sie die Bedrohung von einem Messer nicht optimal abhält,
    sondern es macht einfach aufmerksam.


    Eine leichte stichhemmende Weste kann unter der Oberbekleidung getragen werden
    und ist unauffällig und wirksamer.


    Wenn ich davon ausgehen müsste mich täglich als zivile Person
    einer Bedrohung durch ein Messer stellen zu müssen....
    ...dann lebe ich in der falschen Gegend.
    Und würde das ändern.


    Ciao,
    Occam

    Ich hab leider viel zu viel alten Computerschrott da rumliegen.
    Kann mich aber nicht davon trennen.
    Hab sogar noch einen Rechner rumstehen, der gut über 15 Jahre alt ist.
    Den hab ich immer wieder erweitert...letztlich ist da nur noch die Hülle vom Original.
    *ggg*


    Allerdings muß ich sagen, daß ich eher ein Herz für alte Lapis habe.
    Da schraub ich zwar nicht rum...
    ...aber es gibt einfach verdammt gute Dinger um wenig Geld.
    Und da liegt es mir halt, daß ich alles zusammen habe und es wirklich transportabel ist.
    Meistens werden die Lapis ja schon uninteressant, wenn der Akku nicht mehr geht.
    Dann besorgen sich die Leute halt einen neuen. Oder die Firmen.
    Bonus ist halt, wennst dann wirklich günstig zu so einem Lapi kommst und der Akku noch
    wiederbelebt werden kann, oder sogar noch eine Leistung von ner Viertelstunde oder halben Stunde hat.
    Optimal in Sachen Stromausfall.


    Mist...ich mag so alte Dinger.
    Sind auch von der Konstruktion wesentlich stabiler als die neuen Billigschrotsachen.


    Ciao,
    Occam

    Ich verwende, wie oben erwähnt:
    "Locus Map Pro"


    Hab ich nicht mal im Ansatz noch ausgereizt.
    Und mir auch viele Karten offline runtergeladen.
    Also...diese Möglichkeit besteht dort auch.
    Gibts auch als ne "free"- Variante, da weiß ich nicht
    in wie weit die eingeschränkt ist, oder Werbung hat,
    aber sicher zum Antesten ausreichend.
    Die Erreichbarkeit der Satelliten wird ganz konkret angezeigt.


    Seit kurzem verwende ich auch "Maverick: GPS Navigation".
    Da werden die Satelliten halt nur als Punkterl angezeigt,
    aber die Software ist ausreichend leistungsstark und kann genug.
    (Geht auch gut mit Offline- Karten.)


    Beide kostenpflichtig, aber unter 10 Euro, soweit ich das in Erinnerung hab.
    Aber eben: vielleicht ists mit der Freevariante eh auch gut.
    Antesten!


    Edit: gestern noch an nem Iphone herumgespielt und etliche
    Freevarianten aufgeladen, das einzig nervige bei einer war,
    daß sich Videos selbstständig laut aufgetan haben.
    Ist halt im Notfall im Wald, wenn man gerade leise sein will...
    ...nicht soooo cool.
    :grosses Lachen:


    :lächeln:


    Ciao,
    Occam

    Ich versuche mal ein paar klare Gedanken aufzuschreiben, um was es mir ginge:


    Vorher:
    1. Wohin? Also, an welchen Ort kann ich mich flüchten um das Ereignis möglichst unbeschadet zu überstehen?
    2. Was kann ich tun um an diesem Ort mein Überleben beim Einschlag zu maximieren?
    Welche Mittel gilt es anzuschaffen, welche Baumaßnahmen zu treffen?


    Mitten drin:
    3. Wie lange muß ich ausharren? Wie kann ich das verifizieren?
    4. Welche medizinischen Maßnahmen/ Mittel habe ich um zb. Verletzungen zu überstehen?
    5. Proviant?
    6. Welche Möglichkeiten habe ich um aus meinem Zufluchtsort mich selbst wieder zu befreien?
    7. Wie halte ich Kontakt zu anderen?
    8. Wie vertreibe ich mir die Zeit?


    Danach:
    9. Aufbau oder verstärken der Basis, oder nach einer Alternativbasis suchen?
    10. Wie Proviantzufluß gewähren? Nahrungsmittel woher?


    So beim Aufschreiben denke ich mir,
    daß das Wesentlichste der Zufluchtsort ist.
    Der MUSZ einfach so gewählt sein, daß er den Einschlag abkann.
    Also: Weit weg mit den jeweiligen topographischen Gegebenheiten, damit ein Überleben möglich wird.


    Und: Nach dem Überleben ist vor dem Überleben...*äh*...nur weil mans geschafft hat
    und im Bonuslevel ist, heißt das noch nicht, daß ein weiteres Überleben möglich ist.
    Das zu gewähren ist halt der notwendigste Schritt.
    Schutz vor zukünftigen gefährlichen Umwelteinflüssen, bzw. industriellen Schadstoffen, sei es atomarer oder chemischer Natur.
    Proviant, Proviant, Proviant.
    Wie kommt man zu ja, vor allem ausreichend Wasser? Und natürlich eben...Nahrung?


    Also: alleine kann ich das nicht. So viel steht fest.
    Da brauchts ein paar Spezialisten in den jeweiligen Fachgebieten, denen ich mich anschließen kann.
    Und genügend finanziellen Background. Den hab ich nicht.


    Ganz konkret: in meiner Wohnung werde ich das nicht überstehen.
    In dem eventuellen Zufluchtsort, vielleicht ja.
    Da ist zumindest ein Schutzraum, den man halt in der Vorlaufzeit dementsprechend adaptieren müsste.
    Realistisch....so ein Ereignis in dem kleinen Schutzraum auch mit Adaptierung zu überstehen....Nein. Eher nicht.
    Also...hm...auf Kontakte zurückgreifen, die mehr Möglichkeiten haben.
    Im Tausch gegen meine Unterstützung im "Danach", wo ich eher meine Qualitäten sehe.


    Aufgegeben wird nicht!


    Wenns keine gute Lösung gibt, die ein Überleben ermöglicht, dann wars noch nicht die richtige.
    Von nem Asteroiden oder Meteoriten lassen wir uns nicht unterkriegen.


    Ciao,
    Occam

    Zitat von MRCL;246248

    Also mein Galaxy S5 (und einige andere meiner älteren Geräte) können das anscheinend auch aber...


    ...muss man da eine spezielle App benutzen oder kann man dem Telefon sagen, welches Satellitensystem genutzt werden soll? In den Einstellungen vom S5 hab ich nur von GPS, WLAN und Mobilfunknetz gelesen.


    Das kommt stark auf die App an.
    Generell ist es so, daß zuerst GPS genutzt wird, sollte es zu Verzögerungen kommen oder der Empfang schlecht sein,
    dann wird auf GLONASS zurückgegriffen. Es gibt aber Apps die das trotzdem "gleichzeitig" nutzen.
    Ich kann zb. bei Locus Map Pro direkt die Satelliten sehen, auf die zurückgegriffen wird.
    Das ist nicht bei jeder App so.


    @ christopher:
    Genial, gell?
    Ein paar Offlinemaps drauf und schon hat man das nahezu perfekte Prepper- Navigationsgerät.
    Und genau: ich habs auch einfach mit dem anderen Handy per Hotspot mit dem Internet verbunden.


    Offenbar ist das so, daß man das selbst nicht vom Gerät aus anwählen kann, was man da jetzt nimmt.
    Hätte da keine Einstellung gefunden.
    Aber wenn Du da was rausfindest, bitte melden!
    :lächeln:


    @ all:


    Was ich etwas pervers finde,
    daß einige Hersteller bei manchen Modellen gar nicht angeben, daß sie auch zusätzlich GLONASS können.
    Also es steht gar nicht auf den Datenblättern der Händler.
    Gut, ich verstehe schon, daß die Auflösung der Kamera und die mutmaßliche Wahnsinnsgeschwindigkeit der Prozessoren
    ein wesentlicheres Verkaufsargument ist, als die Navigationsfähigkeit.
    *gggg*

    Kurze Geschichte dazu:


    Ich wollte mich auf die Suche nach einem Handy begeben,
    welches GPS und GLONASS unterstützt.
    Weil ich eben mit meinem "neuen Handy", welches nur GPS hat
    nicht ganz so zufrieden war.


    Nun...ich schaute also auf die Liste:
    https://en.wikipedia.org/wiki/…orting_GLONASS_navigation


    Hier sind die Smartphones aufgelistet, die auch GLONASS unterstützen.


    Und...mir ist aufgefallen, daß mein altes Handy da auch aufscheint!
    Ah, das wußte ich gar nicht.
    Gibts ja nicht. Dachte ich.


    Also altes Handy über WLAN mit neuem Handy verbunden,
    eine Navi- Applikation aufgespielt und siehe da:
    TATSÄCHLICH!
    Ich hab da Satellitennummern, die russischer Herkunft sind!
    Hurra!


    Und im direkten Vergleich ist das alte Handy wirklich um einiges schneller
    und genauer, was die Positionsbestimmung betrifft.
    Tja.


    Leider, leider kann ich im alten Handy keine SIM- Karte mehr nutzen,
    somit dient es "nur noch" hinkünftig als Notfallnavi.
    Und das sogar gut.
    Ich mein, die alten Navigeräte waren sogar größer als mein altes Handy.
    Also: ich brauch mir nun kein neues Ding anschaffen und kann
    die Kohle für andere nicht so notwendige...(natürlich supernotwendige) Prepperutensilien verbraten...äh ausgeben.


    So. Das war hier ein Tipp vielleicht beim Kauf eures neuen Handys auch
    darauf zu schauen, ob es zusätzlich GLONASS unterstützt.
    Einfach zur Sicherheit.
    Sicher können uns sowohl die Amis wie auch die Russkis das Zeug rasch abdrehen.
    (No offense.)
    Aber vielleicht auch nicht.
    Oder nur einer von Beiden.
    Und in Friedenszeiten sowieso und überhaupt: einfach besser mit mehreren Möglichkeiten
    zu navigieren, als mit weniger. Oder?


    :rolleys:


    Ciao,
    Occam