Beiträge von Makoto

    Wir wohnen in Wien in einem Reihenhaus mit seit Jahren erprobter, netter und hilfsbereiter Nachbarschaft, die gelegentliche Grillpartys im Sommer stoisch erträgt bzw mitfeiert.

    Am Land haben wir ein Einfamilienhaus renoviert, auch dort sind wir sehr nett aufgenommen worden und bekamen von allen Seiten wiederholt Hilfe angeboten. Inzwischen durften wir uns auch schon gelegentlich revanchieren :winking_face:

    Problematisch war es vor vielen Jahren im MFH, meiner Studentenwohnung.

    Da gab es Nachbarn, da hab ich am Sonntagmorgen gefragt, ob sie 2 Schnitten Brot für mich hätten, ich hätte vergessen welches zu kaufen (Lüge, hatte bloß kein Geld mehr, wirklich KEINES), und am Abend haben sie "irrtümlich" zu viele Nudeln gekocht und gefragt, ob ich nicht mitessen möchte-unglaublich lieb!

    Aber es gab auch welche, die mir die Polizei schickten, als ich am Wochenende gegen elf mit 2 Kommilitonen für eine Prüfung lernte, und ja, wir haben bestimmt gelacht, wenn jemand falsche Antworten gab, aber es war Winter, die Fenster waren zu und er hätte kommen und um Ruhe bitten können, .. selbst die Polizisten waren verblüfft und haben gefragt, ob wir etwa Musik gespielt hätten-nein!

    Meine Rache war furchtbar:

    Der Typ fuhr einen Porsche, das stand groß auf der Blende hinten am Auto. Ich verklebte mit schwarzer Folie das P und das E, und so fuhr er dann fast ein Monat lang, ehe er es bemerkte :winking_face_with_tongue:

    In "unserem" MFH (wir wohnen dort zur Miete), mit 7 Parteien, gibt es genau einen Raucher. Ein alleinstehender, netter Herr Mitte siebzig. Pfeifenraucher. Da er zwei Etagen über uns wohnt, stört es uns sowieso nicht wirklich. Manchmal weht aber der Wind etwas runter und man kann den Pfeifenrauch riechen, was uns aber wenig stört, da 1. -mMn- Pfeifentabak angenehmer riecht als Zigarettenrauch und 2. auch keiner meckert, wenn ich am (Holz)Grillen bin.


    Wir sind ein "altes" Haus; wir, mit Anfang/Mitte vierzig sind die jüngsten Bewohner, die anderen sind von Mitte fünfzig bis weit in die siebzig rein. Dennoch haben wir ein sehr harmonisches Haus, insbesondere deshalb, weil jeder den anderen respektiert, man sich gegenseitig hilft und unterstützt (gerade wir "jüngeren" helfen den älteren Bewohnern gerne) und einfach duldet, dass der andere auch mal Krach macht, lauten Besuch hat, auf dem Balkon/im Garten grillt oder stundenlang in der Wohnung renoviert und bohrt, auch ausserhalb der üblichen Zeiten.

    Natürlich ist das manchmal nervig, (so erst kürzlich passiert) wenn der Nachbar meint, sonnstagfrüh um 8, "mal eben schnell" noch die Küche fertig zu montieren. Aber: so what?

    Geh ich halt mal bissl früher zum Bäcker Brötchen holen, bin ja nun sowieso wach... Ich bring dann halt paar Brötchen mehr mit und lade den lauten Nachbarn zum Frühstück ein. Schon ist es still im Haus. Nach dem Frühstücken ist die Uhrzeit etwas fortgeschrittener und ich helfe ihm noch schnell den Rest der Küche einzubauen. So haben alle was davon, durch die Hilfe geht´s schneller, es ist schneller wieder leise und die, ohnehin gute, Nachbarschaft wird gestärkt. Warum immer gleich eskalieren?

    So etwas gibt es noch?????

    Ich bin beeindruckt!

    Genau so sollte es idealerweise laufen!!!!!!

    Leider ist die Realität in den durchschnittlichen MVH in Großstädten eine andere...

    Zu eurer Wohngemeinschaft und deinem toleranten Sozialverhalten kann man nur gratulieren, falls ich einen neuen Nachbarn brauche, melde ich mich bei dir :winking_face::thumbs_up:

    :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Und dann gab es da unsere (leider schon verstorbene) gemütliche Neufundländerin, die einmal große Kriegerin sein wollte und auf der Wiese einen Hasen verfolgte. Der, panisch und orientierungslos, schlug einen Haken in die falsche Richtung und lief auf die Hündin zu, worauf diese entsetzt kehrt machte und wir uns halb tot lachten, als der Hase den Hund jagte... :rolling_on_the_floor_laughing::face_with_tears_of_joy::rolling_on_the_floor_laughing:

    😥 Daraus wird leider nichts mehr. 😥 Wir mussten das Pferd heute Nacht wegen schlechter Prognose einschläfern.


    Wenn ich mich schon so Hunde elend fühle, dann weiß ich nicht, ob ich es so genau wissen will, wie es meiner Frau geht, die letztlich heute Nacht die Entscheidung traf. 😒

    Das tut mir sehr leid!

    Du hast sie auf eine Art beschrieben, die erkennen lässt, wie sehr ihr an dem Tier gehängt seid. Die Lebewesen, die wir lieben, sind halt leider nur "Leihgaben", genießen wir die gemeinsame Zeit!

    Kommendes Wochenende beginnen wir mit dem Vorziehen im Indoor - Miniglashaus.

    Habe mich im letzten Jahr mit der Samengewinnung beschäftigt, auf die Keimfähigkeit meiner "Eigenen" bin ich schon gespannt. Paradeiser und Chili gelingen mir ja schon lange, Salate und Radieschensamen habe ich erstmals gesammelt und ein paar Karotten (2-jährig) zur Gewinnung im Beet gelassen.

    Außerdem sollen heuer verschiedenste Bohnensorten die Zäune hochklettern und im Herbst getrocknet werden.

    Erdnussbutter hat sich als hochkalorischer und kompakter Seelentröster und Energielieferant erwiesen - außer, man ist allergisch...

    Jaaaa!

    Besonders mit Honig gemischt :smiling_face_with_heart_eyes:

    Hält übrigens weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus!

    Hab letzten Sommer ein 2018 abgelaufenes Glas verputzt, war tadellos.

    Ich war recht skeptisch, weil es oft heißt, fette Sachen werden schnell ranzig...

    Ist Makoto japanisch?

    Ja, sowohl männlicher als auch weiblicher Vorname, die Bedeutung wurde schon genannt.

    Ich betreibe japanische Sportarten. Auf einem Lehrgang vor vielen Jahren gab es das Buch des Sensei zu kaufen und er signierte es mit einer Kalligraphie, die seiner Meinung nach zum jeweiligen Schüler passte.

    Ich bekam "Makoto" :smiling_face_with_halo::winking_face:

    Kontaktsportarten sind leider seit fast einem Jahr nicht mehr möglich, zunächst bin ich daher frustriert dem Schweinehund verfallen: Darf ich "meins" nicht machen, mag ich gar nichts tun...

    Unglaublich, wie schnell Kraft und Kondition verloren gehen:tired_face:

    Seit dem Sommer bin ich wieder auf dem richtigen Weg. Laufen habe ich versucht, ist nicht meins.

    Perfekt für den Aufbau und für wenig Platz drinnen und draußen finde ich das Pyramidentraining:


    -Such dir 3 Grundübungen, zB Liegestütz (anfangs ruhig gegen die Wand), Situp, Kniebeuge (nur bis zum rechten Winkel)

    - Beginn die erste "Runde" mit je einer Übung abwechselnd

    - Nächste Runde je zwei Übungen, dann 3,....

    - Sobald du an deiner Grenze bist (ich mache es derzeit mit 10 Übungen, mit 5 habe ich im Sommer gestartet), machst du bei der nächsten Runde wieder eine weniger, dann wieder eine weniger..., die letzte Runde ist wieder je eine Übung.


    Vorteil:

    -Du brauchst wenig Platz und trainierst durch den "Stellungswechsel" Kraft und Kondition

    -Die Übungen sind austauschbar, eventuell jeden Wochentag drei andere wählen

    -Dass es nach dem Höhepunkt der Anstrengung wieder in jeder Runde abwärts geht motiviert und spornt an, durchzuhalten

    -Auch wenn du am Stück zunächst nur fünf Übungen schaffst, es quadriert sich, insgesamt sind es 25, die du auf diese Art kaum merkst. Nur eine mehr macht dann schon 36,...

    -Jederzeit an jedem Ort ohne spezielles Material durchführbar, eine 10er Pyramide ( insgesamt je 100 Übungen) dauert je nach Kondi ca. 30 Minuten und powert ganz schön aus :winking_face:

    Ich fürchte, es wird noch ein Weilchen dauern, bis wir zur Normalität zurückkehren können. Die Mutanten machen mir Sorgen, da kann noch so manches passieren...

    Was sich vermutlich langfristig geändert hat: Ein distanzierteres Begrüßungsritual

    War es mir vor einem Jahr noch "peinlich", bei Begrüßung den Handschlag zu verweigern (von "Bussi-Bussi" ganz zu schweigen), so stelle ich fest, dass ich das inzwischen, wie die meisten, die ich kenne, verinnerlicht habe. Mehr als das: Ich bin froh, "Bussi-Bussi" los zu sein :winking_face_with_tongue:

    Ich vermute, da bleibt in der Gesellschaft etwas Dauerhaftes zurück!

    Für meine chinesische Schwägerin, die schon recht früh Informationen aus ihrem Herkunftsland hatte und wie ich dementsprechend gewarnt hat, waren die psychischen Auswirkungen leider recht drastisch bis hin zu suizidalen Tendenzen, sie musste sich zwischenzeitlich deshalb sogar in Behandlung begeben. Und ja, ich hab sie vor der oben genannten Psychologin gewarnt.

    Sie war doch hoffentlich nicht, weil erkennbar aus China stammend, irgendwelchen Kränkungen und Gemeinheiten gewisser Intelligenzbestien ausgesetzt?

    Jedenfalls gute Besserung!

    Bis auf eine Person, bei der ich es allerdings absolut nicht erwartet hätte, scheinen in meinem Umfeld alle dem Thema "Corona" mit gebührendem Ernst und Respekt gegenüberzustehen. Und auch das hätte ich bei einigen nicht erwartet.

    Vielleicht, lieber Apfelbaum, kann dir ein bisschen Philosophie wieder zu mehr Lebensfreude verhelfen:

    Keiner von uns hat Einfluss auf die Quantität seines Lebens.

    Auf die Qualität sehr wohl!

    Mein Schatzi hat eine schwere Aortenklappen-OP hinter sich.

    Schatzis Mutter ist krebskrank und braucht regelmäßig Therapie, meine Mutter ist sehr gebrechlich (schlecht verheilter Oberschenkelhalsbruch) und leicht dement... wir tun halt unser Bestes, aber die Freude am, zugegebenermaßen eingeschränkten, Leben lassen wir uns nicht nehmen, DAS wäre für mich "Verschwendung wertvoller Zeit"