Beiträge von Darius

    Ich meine in einem der Youtube Beiträge der Bundeswehr wurde auch schon vor Monaten das so eingeschätzt, dass Russland spätestens im Hochsommer mobil machen muss. Die weitere Einschätzung war, dass dann die kritische Phase für die Ukrainer im Winter ist. Ich glaube da ging es um Nachschub und Infrastruktur. Nagelt mich nicht fest, es ist schon ein paar Wochen her, dass ich mir den Beitrag angeschaut habe.

    Ich würde in der Zeit auch die Akkus und Powerbanks laden, sowie LED-Lampen und andere elektronische Geräte. Das Handy kann ich zur Not auch mit dem Solarpanel am Leben halten. Zusätzlich würde ich Kochen und Wasser heiß machen und in Thermoskannen füllen und meine Gelkissen in die Mikrowelle packen, die bis zu 10 Stunden warm bleiben. Der Kühlschrank dürfte bei wenigen Stunden nicht das Problem sein. Die Tiefkühltruhe wird dann entsprechend verbraucht und mit den Kühlakkus der Kühlschrank in der stromlosen Zeit auf Temperatur gehalten.


    Notgedrungen würde ich wohl auch einen Großteil der Unterlagen, die ich für die Arbeit brauche ausdrucken, damit ich auch wenn der nächste Brownout länger dauern sollte weiterarbeiten kann.


    Falls sich der Trend abzeichnet, dass in den schlecht beleuteten Zeiten Schindluder von Fremden in der Nachbarschaft getrieben wird, dann würde ich beim Einbruchschutz etwas nachlegen. Ich denke aber auch, dass sich da die Nachbarschaft zusammenschließen würde.

    Beim Strompreis ist das bei mir auch so. Da habe ich aber die Info, dass es an den langfristigen Verträgen liegt, die die Grundversorger haben. Bei mir dürfte dass dann ab Januar 23 erst durchschlagen. Der jetzt gesunkene Strompreis ist wahrscheinlich auf den Wegfall der EEG Umlage zurückzuführen, wenn du in D bist.

    Ich habe gerade nochmal den Brief von meinen Versorger durchgelesen und festgestellt, dass meine Rechnung mit meiner 40% Erhöhung für das Heizen noch nicht ausreicht. Die bezieht sich bisher nur auf die Preissteigerung in den ersten 2 Quartalen. Wenn sich der Gaspreis nochmal verdoppelt wie im o.g. Link für realistisch befunden, dann hätte ich eine Gesamtmietsteigerung von 36% im Zeitraum 22/23 und gebe damit 66% meines Gehaltes an Miete aus. Was günstigeres finde ich hier eh nicht. Das ist schon verdammt heftig. Und da ist die Strompreiserhöhung noch nicht mit eingerechnet.

    Der Nachbar hat mir heute noch mehr von seinem Kerzenvorrat vorbei gebracht :D Total nett.


    Ich lagere im Moment mehr Couscous ein. Bei Reis habe ich das Problem, dass der ja recht viel Energie zum Kochen braucht. Dazu passend habe ich heute noch Linsencouscous gesehen. Finde ich auch ganz interessant, weil auch die Hülsenfrüchte ja sonst auch recht viel Energie und Wasser verbrauchen. Wäre vielleicht auch noch mal eine Idee, war mir aber spontan etwas zu teuer.

    Der CCC war sehr fleißig in den letzten Tagen und hat auch noch eine riesen Sicherheitslücke bei einer Praxissoftware entdeckt. Durch diese war es möglich Millionen Patientenakten samt Diagnosen und Laborbefunden einzusehen...


    Bei dem Videoident Verfahren habe ich selber schon die Erfahrung gemacht, dass ich in einem Fall auch ein Stück Pappe hätte hochhalten können. Ich hatte eine schlechte Internetverbindung und der Typ, der da prüfen sollte hatte gar keinen Bock.

    Es gibt eine neue IW-Studie, wie sich weiter steigende Gaspreise auf die Inflation auswirken würden.

    Dabei wird eine Verdoppelung des Gaspreises im Vergleich von Quartal 3 zu Quartal 2 als realistisch angesehen. Dies hätte zur Folge, dass im nächsten Jahr mit weiteren 4 % Inflation gerechnet werden muss. (In diesem Jahr +1 %) sowie -2% Wirtschaftswachstum.


    Zitat

    Noch gar nicht berücksichtigt in den Berechnungen sind Auswirkungen von Produktionsausfällen bei einem Stopp der Gaslieferungen, gibt das IW zu bedenken. "Das würde zusätzliche hohe Preisschocks in den Wertschöpfungsketten auslösen", erklärte Studienautor Thomas Obst.

    https://www.tagesschau.de/wirt…tur-auswirkungen-101.html

    https://www.iwkoeln.de/presse/…durch-hohe-gaspreise.html

    Zitat

    Wie hat sie dir das erklärt?

    Genau so: Ich habe gesagt, dass das Laden von Fahrradakkus aus Brandschutzsicht im Büro ne richtig blöde Idee ist und dann kam o.g. Behauptung. Also *mich* müsst ihr nicht überzeugen, dass das Bullshit ist. Womit wir wieder bei der Diskussion wären wie faszinierend Nicht-Prepper das Prinzip Verdrängung von Gefahren ausüben.


    Auch zurück zum Thema: Ich habe heute meine Türdichtungen winterfest aufgerüstet und den Arbeitslaptop noch einmal energiesparender eingestellt.

    Zitat

    Von so manchen Fahrradakkus hört man ja Horrorgeschichten.

    Nein, das ist falsch. Fahrradakkus explodieren nicht. Wurde mir zumindest von einer Kollegin erklärt, als ich einen Spruch geklopft habe, dass ich gespannt bin, wann meinem Arbeitgeber strom- und brandschutztechnisch auffällt, dass es vielleicht nicht die beste Idee ist, dass die Mitarbeiter ihre Akkus in der Firma laden. ^^ (Und nein, die Kollegin gehörte nicht dazu, fand die Bedenken aber trotzdem zu weit hergeholt).

    MasterRed: Oje wie ärgerlich. Gute Anmerkung, dann wird der Plan je eh so nicht funktionieren. Den billig-Akku habe ich dran, weil ich hier gelesen hatte, dass die das nicht so gerne mögen direkt an dem Panel zu hängen. Bessere habe ich schon auch.

    Die Liste wird hier auch regelmäßig verbreitet- leider auch in völlig ungeeigneten Gruppen, so dass es eher genau das Gegenteil von Hilfsbereitschaft auslöst. Schwierige Nummer. Aber irgendwie scheint es ja zu funktionieren. Für den Laien ist vieles nichts. Da würde ich mich eher an den Spendenaufruflisten für die Geflüchteten hier orientieren. Da habe ich mehr "alltagstauchliches" für mich entdeckt. Aber vieles wird hier auch schon in unseren Artikeln und Beiträgen aufgelistet. Aber generell finde ich den Gedanken gut genau hinzuhören und zu lesen und seine Schlüsse daraus zu ziehen.

    Der Toyota Rav4 und ein Dacia wären meine Favoriten. Letzterer dürfte auch noch ganz gut ins hier gesetzte Budget passen und hat wenig Elektronikschnickschnack, den man eher leicht reparieren kann. Ich fahre da regelmäßig bei einer Freundin mit und außer Prestige hat der alles was man braucht. Bei allem was nach 4x4 aussieht würde ich noch zu Bedenken geben, dass das Militär die sehr gerne hat. Wie hier schon geschrieben wurde, es wird im Moment alles auf dem Markt in die Ukraine geschafft. Da hätte ich etwas Sorge, dass mein fahrbarer Untersatz auf dem Weg raus aus einem Krisengebiet für militärische Zwecke einkassiert wird. Wenn wir das Szenario jetzt mal spinnen. Wenn es "nur" das AKW um die Ecke ist, dann ist es wurscht.


    Aus den Erfahrungsberichten der Ukrainerinnen habe ich für mich folgendes mitgenommen:

    1. Es ist verdammt schwer rechtzeitig die Entscheidung zu treffen zu gehen. Meist folgt man erst dem Herdentrieb, wenn sich eben alle anfangen in Bewegung zu setzen

    2. Bei jeder Tankmöglichkeit tanken, auch wenn es ein paar Minuten kostet. Die großen Probleme gab es vor der Grenze, dass da die Tankstellen alle leer waren und auch nicht mehr beliefert werden konnten, weil alles verstopft war

    3. Koffein dabei haben oder Fahrerwechsel einplanen oder kurze Powernaps. Es gab reichlich Berichte von Unfällen wegen Übermüdung und etliche haben während der Fahrt Halluziniert, weil sie nicht geschlafen haben. Dementsprechend wach muss man eben auch für das genauso übermüdete Umfeld sein