Beiträge von wolpertinger

    Um die Leute mit Wohnmobilen und Wohnwagen mach ich mir ehrlich gesagt wenig Sorgen. Die Meisten Campingplätze öffnen ohne Sanitäre Einrichtungen. Sprich nur für komplette Selbstversorger. Dazu unter strengen Auflagen bzgl. Abstände usw. Da mache ich mir um Hotelgäste mehr Sorgen. Da findet im Gegensatz zu Campingplätzen fast alles drinnen statt.

    Ich mache hier ja gerade Erfahrungen aus erster Hand mit 2 Grundschülern. Ich durfte in den letzten 10 Wochen begleiten wie sich 2 Kinder sprunghaft weiter entwickelt haben. Zu Anfang der Coronazeit waren sie es gewohnt das ihnen alles von den Lehrern vorgekaut wurde.

    Jeder neue Lernstoff egal wie klein die Abweichung von bereits bekanntem war musste erklärt werden. Wenn man sie nicht zur "Schule" aufgefordert hätte, hätten sie von sich aus gar nichts gemacht. Abends waren wir dann wieder stundenlang mit Kontrolle und Verbesserung beschäftigt.


    10 Wochen später:

    Die Kinder stehen morgens alleine auf und machen sich an Ihre Aufgaben. Neuer Stoff wird weitestgehend selbst erarbeitet und es gibt kaum nachfragen. Die Aufgaben (werden immer wochenweise zugeteilt) teilen sie sich zielsicher in passende Tageshäppchen ein.

    Zudem ist die Arbeitsqualität enorm gestiegen.


    Kurz zusammen gefasst:

    Die Kinder haben sich von Lernkonsumenten zu eigenverantwortlichen Lernern entwickelt. Sie haben lernen und selbstständiges zielstrebiger Arbeiten gelernt. Sie lassen sich von kleineren Problemen nicht mehr entmutigen, holen aber Hilfe wo es notwendig ist. Dinge die ich bei vielen unserer Azubis schmerzlich vermisse.


    Ich hoffe das sie diese Arbeitsweise auch in eine Zeit nach Corona retten können. Wenn dem so ist waren es keine verschenkte Zeit. Ganz im Gegenteil...

    @Udo

    Etwas mehr bringen sie schon. Hab heute Mittag an der Stromversorgung vom Camper gearbeitet. (Der neue Akku will noch etwas Aufmerksamkeit). Das 100W Modul auf'm Dach ist jetzt schon 7 Jahre alt und sicherlich nicht komplett sauber. Trotzdem hat es heute Mittag 86Watt geliefert. Damit bin ich immer noch sehr zufrieden.

    Matteo dem wiederspreche ich klar. Mit einem guten Rad macht das ganze natürlich mehr Spass. Das gebe ich gerne zu. Aber in meinen jungen Jahren habe ich mehrere größere Touren mit so einem Billigrad gemacht. Vorne und hinten Packtaschen. Viel zu schwer beladen. Das einzige was ich vor den Touren gewechselt hatte war der Mantel. Und stell dir vor. Ich hatte nur 3 Platten. Mehr nicht. Das Rad habe ich übrigens nach über 20 Jahren immer noch. Steht heute bei mir auf der Arbeit als "Notfallrad". Insgesamt habe ich damit an die 35.000km gefahren. Ausser normalem Verschleiss war da nichts.

    Mittlerweile fahre ich ein gutes Reiserad. Das macht natürlich viel mehr Spass. Aber gehen tut es auch mit nem billigen.

    Pulser werde ich probieren. Evtl. wird er noch mal was fürs heimische Shack. Aber für den Camper ist er nichts mehr. Da muss ich mich drauf verlassen können.

    Irgendwas zieht ja immer ein wenig Strom. Aktuell hab ich mein neues Radio in Verdacht daß ich letzten Sommer eingebaut habe. Das muss ich noch weiter untersuchen. Einen Hauptschalter Werd ich auch noch einbauen. Aber zurück zum Thema. Wir verwässern gerade den thread.

    Langzeit Tiefentladung. Ich habe ja eigentlich eine Solaranlage auf'm Dach und muss mir daher über Erhaltungsladung keine Gedanken machen. Diesen Winter hatte ich ihn aber 4 Monate in der Scheune stehen und das Laden vergessen. Sprich: "eigene Dummheit"

    In letzter Zeit habe ich auch ein wenig gebastelt:

    Smartphone Interface:

    "Chatten" und Datenübertragung mit Smartphone und Funkgerät.

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    Gehäuse sind ein Entwurf eines guten Freundes.


    DC/DC Wandler:

    um das Funkgerät direkt mit Solar laden zu können.


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    Diesesmal ist das Gehäuse selbst konstruiert

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    LiFePo4 sind auf die Lebensdauer gerechnet mittlerweile billiger als vergleichbare Blei Akkus. Ich habe aus eigener Dummheit über den Winter den großen Akku im Camper zerlegt. Auch ein Wiederbelebungsversuch über mehrere Wochen hat leider nicht zu Erfolg geführt. Daher tausche ich diesen jetzt gegen einen LiFePo4 aus. Der Akku ist gestern geliefert worden. Netter Nebeneffekt. Der neue wiegt nur noch 1/3 und ist nur halb so groß. Gewicht und Platz kann man im Camper immer benötigen.

    Ist insgesamt mein Dritter größerer LIFEPO4 Akku. Ich habe die letzten Jahre so gute Erfahrungen damit gemacht das ich mir keine Blei Akkus mehr zulege.

    Also bis zu den Sommerferien werden unsere Kinder im Schnitt 5 Schulstunden pro Woche haben. Um es genau zu sagen ab nach den Pfingstferien eine Woche mit 10 Schulstunden und eine Woche komplett daheim. Unterrichtet werden nur noch Hauptfächer.

    Das kann man in meinen Augen schon "kaum Unterricht" nennen.

    Die Öffnung von Gaststätten, Freizeitparks und Profifußball war halt wichtiger...

    Also bei uns bekommen die Kids Aufgaben von der Schule für ca. 5-6h am Tag. Das entspricht fast einem normalen Schultag. Dazu "spielen" sie mittlerweile ganz gerne mal per Videochat mit Freunden. Ansonsten machen wir alles was wir früher auch gemacht haben. Wir spielen Spiele, kicken im Hof, kümmern uns mit den Kids zusammen um Haus und Hof. Machen mal ne Wanderung,...

    Bei älteren Kids sollte es, Interesse voraus gesetzt, ja noch viel einfacher sein. Wie wäre es mit lernen auf die Afu Prüfung ?

    Oder eine Programmiersprache lernen? Online Kurse zu Word und Excel? Das kann man später alles gebrauchen.

    Bei uns ist es auch so das wir einmal im Jahr einen Brief bekommen mit, aus Sicht des Försters ,problematischen Baumen. Die bekommen dann einen bodennahen Verjüngungsschnitt und gut ist.

    Ich höre da beim Fragesteller viel Unwissenheit raus. Bist du denn in der Lage das Grundstück selbst zu bewirtschaften? Also Motorsäge, Hochentaster, (Rückefahrzeug), Spalthammer, etc.? Und die dazu notwendigen Schulungen für die BG?

    Falls du jedesmal einen Profi benötigst wird das auf Dauer teuer.

    Mein neues Ultralight (Langstrecken)Funkequipment hat heute seine Feuertaufe bestanden. Nach Auswertung der Verbindungen waren alle Distanzen zwischen 1300 und 2200km entfernt. Und das ganze mit 5W Sendeleistung und einem Gesamtgewicht des ganzen Equipments von 2,5kg (incl. Akkus, Antennen, Mast, Kabel,...).

    Jetzt lassen wir mal bitte die Kirche im Dorf. Ich kann hier als direkt betroffener mal berichten. Die letzten 3 Wochen durfte ich die Kinder (3+4 Klasse Zuhause unterrichten).

    Immer Freitags gab es die Aufgaben für die nächste Woche. Diese kamen per Email und es gab einen detaillierte Aufgabenliste für die nächste Woche. Es war nichts auszudrucken.

    Alle Aufgaben waren in den Schulbüchern die die Kinder mit nach Hause genommen hatten. Für Eltern ohne Internet hätte es die Möglichkeit gegeben die Aufgaben in der schule abzuholen (lagen ausgedruckt in einer Box am Eingang der Schule) wurde nach einer Woche aber eingestellt. Alle Eltern haben Internet. Einmal gab es einen Aufsatz zu schreiben. Dieser konnte eingescanned, abfotografiert zurückgeschickt werden. Alternativ hätte man ihn auch wieder an der Schule deponieren können.

    Ob alle Familien schnelles Internet haben kann ich nicht einschätzen aber selbst in Familien die Abseits wohnen oder wenig geld zur Verfügung haben gab/gibt es die Möglichkeit grundsätzlich E-Mails zu empfangen.

    Das klappt im großen und ganzen ganz gut.

    Aber ich stimme zu man muss da als Eltern schon am Ball bleiben und schauen das die Kids lernen. Das ist aber auch im normalen Schulalltag so. Kinder bei denen da kein Augenmerk drauf gelegt wird kommen leider unter die Räder. Das liegt dann aber nicht am fehlenden Geld oder fehlendem Equipment sondern am fehlenden Interesse der Eltern.

    Ich habe im Keller noch eine "Wurstküche" aus Zeiten als wir noch richtig Landwirtschaft mit Hausschlachtung hatten. Da stehen auch noch ein holzbefeuerter Herd und Kessel. Wir hätten somit Kapazität für eine kleine, aber feine Suppenküche.

    Ist bei uns ähnlich. Seit 15min ist der letzte Anhänger mit Holz für den nächsten Winter ofenfertig zuhause. Morgen nur noch in den Holzschopf setzen dann ist der nächste Winter fertig. Am Holzplatz sitzt dann bereits Holz für 3 Jahre das meiste wäre jetzt schon trocken genug. 20 Festmeter Polterholz liegen auch noch zum sägen und spalten. Was mir mehr Sorgen macht ist das in letzter Zeit Holzdiebe unterwegs sind. Daher versuche ich gerade größere Mengen nach Hause zu bekommen.