Beiträge von wolpertinger

    Wenn man jetzt davon ausgeht dass die Risikogruppen vermtl. eine sehr hohe Durchimpfungsrate haben und die 40% ungeimpften überwiegend Jüngere sind dann finde ich das Ergebnis gar nicht so schlecht.

    Auch gerade vor dem Hintergrund dass die Todesrate (noch) gering ist. In den früheren Wellen war das Verhältnis Jung/Alt ja deutlich zu Lasten der Älteren.

    Ja es gibt Fälle die nach über 2 Monaten auf der Intensivstation versterben. Durch mein privates Umfeld hab ich da direktes Feedback. Aber wir wollen uns auf überprüfbare Fakten berufen. Daher zähle ich das mal nicht.


    Grundlage der aktuellen Diskussion war ja der Cut nach 28 Tagen. Bundesweite Zahlen habe ich dazu leider auf die Schnelle nicht gefunden.

    Die Münchner Kliniken weißen dazu aber interessante Statistiken aus. Zumindest Mittelwerte.

    Hier lag die durschnittliche Aufenthaltsdauer mit Covid19 im Krankenhaus in 2021 bei >14 Tagen (gegenüber 11 Tagen in 2020). Das liegt wohl am deutlich jüngeren "Publikum". 50% der Fälle waren durchaus im jüngeren Alter.

    https://www.muenchen-klinik.de/covid-19/intensivzahlen/


    Nehmen wir jetzt 5-10 Tage bis zur Einweisung und einen schweren Verlauf der über die durchschnittliche Zeitspanne hinaus geht dann sind die 28 Tage schnell erreicht.

    Sorry bessere Daten hab ich auf die Schnelle jetzt nicht.


    Grüße

    Wolpertinger

    @TID

    Bisher ging ich davon aus das wir hier, trotz unterschiedlicher Ansichten, versuchen halbwegs fair und sachlich miteinander zu diskutieren.

    Ob es die Engländer, Portugiesen, Spanier richtig oder falsch machen liegt wohl im Auge des Betrachters.

    Wenn ein Patient 2 Monate nach einer Covid19 Infektion, die ihn auf die Intensivstation gebracht hat, auf dieser verstirbt ist er in meinen Augen auch an den Folgen dieser ursächlichen Infektion verstorben. Daher sollte er auch mit gezählt werden.

    Aber das ist meine Meinung über die wir gerne diskutieren können.

    Aber bitte unterstelle mir nicht das ich Dinge unreflektiert einfach nachplappere. Solche Schläge unter der Gürtellinie hast du nicht nötig.


    Und jetzt freue ich mich wieder auf eine, weitgehend, sachliche Diskussion.

    Und wenn es in Deutschland mal wieder ein Unwetter mit vollgelaufenen Kellern gibt kannst du bei nem medizinischen Notfall verzweifelt die 112 wählen und kommst nicht durch.

    Dann kannst zuschauen wie dein Angehöriger an nem Herzinfarkt stirbt weil hunderte andere die 112 belagern weil sie technische Hilfe benötigen.

    Die Schweizer machen es da besser...

    @TID

    Ich denke wir werden es sehen. Jahrelange Erfahrung mit Covid19 haben wir ja noch nicht. Ob wir letzten Sommer einfach nur Glück hatten oder wie stark der saisonale Effekt ist werden wir in ein paar Jahren erfahren.

    Mit der aktuellen Delta Variante dürfte dieser Sommereffekt schwächer ausfallen und der Anstieg im Herbst/Winter um so höher sein.

    Aber ich bin kein Wissenschaftler und meine Glaskugel ist etwas trüb ;-)

    Warten wir es ab.

    Wenn die Delta Variante die Alpha mit 95% verdrängt hat und die Hospitalisierungsrate bei Alpha bekannt ist. Und Delta so harmlos ist. Woher sollen dann die 17% Steigerung durch Alpha bei gleichzeitiger fallender Anzahl Fälle bei dieser Variante kommen?


    Oder darf nicht sein was nicht sein soll?


    Immer wieder herrlich wie geduldig Statistiken sind. Die einen errechnen daraus den Weltuntergang und die anderen sehen darin den Beweis das Corona noch nicht mal ein Schnupfen ist.

    Dieser Thread zeigt mir wie gespalten die Gesellschaft ist und ein Konsens wohl nicht mehr möglich.

    Ich empfehle Euch geht mal einen Schritt zurück und betrachtet nicht die Großwetterlage. Redet doch mal mit eurem Hausarzt, medizinischem Personal im Freundeskreis. Oder auch mal mit jemand der einen Angehörigen verloren hat. Das hilft dann ggf. den eigenen Kompass etwas neu zu kalibrieren.

    borath er meinte dass die Datenbasis unvollständig ist. Zum Beispiel fehlen Informationen zum Alter der Verstorbenen.

    Geht man davon aus dass auch England die Ältesten und Kranken zuerst geimpft hat dann dürfte deren Anteil auch höher bei dej Todesfällen > 28 Tagen sein.

    Darüber hinaus fehlt die Gegenüberstellung insgesamt erkrankte vs nach Impfung ekrankter im Verhältnis zu Anteile der Bevölkerung die geimpft sind. Dann könnte z.b. wieder raus kommen das geimpfte signifikant seltener erkranken aber wenn sie so schwer erkranken das sie hospitalisiert werden müssen ist die Sterberate hoch.

    Da wäre es dann wiederum interessant woran das liegt. Fehler beim impfen. Nicht funktionierender Impfstoff z.b. Nichteinhaltung der Kühlkette, Fehler beim aufziehen,... Gab es Fälle von gefälschten Impfpässen die es jetzt erwischt hat?


    Wie immer gilt: Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast oder die auf unvollständiger Datenbasis beruht ...

    Das ist aber billiger Populismus Journalismus. Die Leute sind Coronamüde und man nimmt alle Argumente dankbar auf damit es keinen Lockdown bzw. keine Quarantäne mehr gibt.


    Die Studie scheint recht schwach zu sein und wird in meinen Augen von vielen Virologen stark kritisiert.

    Hauptkritikpunkt ist die Aussage das 80% nicht infektiös gewesen wären und somit keine Gefahr für die Bevölkerung dargestellt hätten.

    Korrekter wäre aber gewesen daß 80% zum Zeitpunkt der Probennahme nicht infektiös gewesen waren. Ob man 2-3 Tage nach dem Test in eine hochinfektiöse Phase gekommen ist oder es wenige Tage zuvor war wurde in der Studie weder erwähnt noch berücksichtigt.

    Hätte man keine PCR Tests gehabt wären zumindest 20% davon infektiös durch die Gegend gelaufen und hätten noch mehr Menschen angesteckt.

    Die einzig für mich gültige Frage ist warum man positiv geteste stur für 14 Tage in Quarantäne steckt und nicht alle 7 Tage einen weiteren Test macht. #Freitesten

    Mir persönlich waren die 80.000 Opfer im letzten Winter zumindest mehr als genug. Und das trotz PCR, Schnelltest und Lockdown.

    Mal sehen, evtl. sollten wir den nächsten Winter einfach mal komplett laufen lassen und schauen wie das ausgeht...

    @UrbanbTrapper

    Danke du hast das deutlich besser ausgearbeitet als ich das gerade konnte.

    esd-hh so ist es leider. Ich kenne daa nich zu gut von Huawei. Da brauchte man für fast jede Softwareversion ne eigene VM damit man konfigurieren konnte.

    Daher kommen für mich nur Ausrüster in Betracht die Linux, Webkonfiguration oder serielle Konsole vernünftig unterstützen.

    Auch beruflich sind Firmen die nur auf Windows setzen, soweit es in meiner Macht steht, aus dem Rennen.

    Die Eliteteams kochen auch nur mit Wasser. Wie viele andere Techniker auch. Der Unterschied liegt hier nicht beim Personal sondern bei der Ausstattung. Wenn Ressourcen uneingeschränkt zur Verfügung stehen können viele auf verdammt hohem Niveau zaubern.

    Die Größe der Aufgabe ist das Problem. Einen lokalen Ausfall kann mit viel Aufwand abgefedert werden. Mit Ersatzmaterial, Kräfte zusammen ziehen, usw.

    Eine großflächige Störung ist nur schwer in den Griff zu bekommen.

    Viele gehen psychisch auf dem Zahnfleich. Lange Zeit wurde erklärt das man 2 Wochen nach der ersten Impfung nicht mehr schwer erkranken würde. Das ist dann der Punkt an dem es viele nicht mehr aushalten.

    Das wir jetzt nen halbes Jahr und 2 Mutationen weiter sind haben einige dann verdrängt.