Beiträge von wolpertinger

    Update


    hab die Sandsteinmauer auf einer Länge von 5m ausgegraben. Bis jetzt ist sie in tadellosen Zustand. Hoffentlich ist der Rest auch so gut erhalten.


    Mittlerweile habe ich auch die Kartoffeln gepflanzt. Ich weiß eigentlich bin ich 2-3 Wochen zu spät dran aber wir mussten die Fläche ja erst roden.

    Ich dachte hierbei an Unterhaltungsliteratur die im weitesten Sinne etwas mit Survival, Zukunftsszenarien, etc. zu tun hat.


    Und ich fange auch gleich damit an:


    Malevil oder die Bombe ist gefallen


    Emanuel ist der Besitzer einer kleinen Burg in Frankreich. Während einer Weinprobe im Keller der Burg kommt es zu einer Atombombenexplosion. Dank der dicken Mauern überlebt eine kleine Gruppe den Angriff.
    Im weiteren Verlauf muss die kleine Gruppe sich Gedanken über die Entwicklung Ihrer Gemeinschaft, das tägliche Überleben, die Zukunft machen.
    In meinen Augen ein sehr gutes Buch das einen zum Nachdenken über Gruppendynamik und Gesellschaftsentwicklung anstösst.
    Eine sehr gute Rezension von darahexe findet sich hier:
    click mich

    Familie schnappen, Essen und Wasservorräte schnappen und noch schnell in die Werkstatt ein großes Brecheisen und einen Vorschlaghammer geholt. Dann nen knappen Kilometer weiter zur nächsten Telekomvermittlungsstelle und dort die Tür aufgebrochen. Im Keller von nahezu jeder Vermittlungsstelle befindet sich ein kleiner Bunker aus der Zeit des kalten Krieges mit Schleuse, Luftfilter, Pritschen, usw.
    Runter in Keller und rein in Bunker. Ab jetzt wird gehofft das er auch das aushält für was er gebaut wurde.

    ich würde ihn auch nur tagsüber benutzen.
    Uns betrifft das Problem aber nicht. Auf jedem Stockwerk steht ein Kachelofen der Küche und Wohn und Esszimmer direkt und Gang und Schlafräume indirekt beheizt. Die Öfen sind als Dauerbrand ausgelegt. Dazu kommt im Keller noch ein Feuerherd auf dem mit Holz bzw. Kohle gekocht werden kann. Somit ist eine Grundversorgung mit Wärme und warmen Mahlzeiten gewährleistet.

    @ Tom
    klasse Beitrag dem ich nur voll zustimmen kann.


    wie einige ja sicher wissen betreibe ich in der 4ten Generation einen "Hobby"bauernhof. Eine autarke Versorgung halte ich in unserer zivilisierten "Hightechgesellschaft" für nicht möglich und auch unnötig. Aber wir können unsere monatliche Ausgaben deutlich senken. Wir müssen kein Holz zum heizen kaufen (wohl aber den Sprit für die Kettensäge), Fleisch (Schwein), Kartoffeln, Obst, Tomaten, Salat, Erdbeeren etc. kommen aus dem Stall, eigenen Garten bzw. dem eigenen Acker.
    Da es in unserem Ort noch etliche solche "Hobbylandwirte" gibt mit denen wir teilweise familiär Verknüpft bzw. befreundet sind bildet sich automatisch eine Art "Genossenschaft".
    Bei uns zieht jeder seine Vorstellungen und Interessen durch. Braucht aber jmd. Hilfe (z.b. bei der Ernte), oder auch Geräte wie Kreissägen, Holzspalter, Heupresse, etc. wird sich Gegenseitig geholfen ohne jetzt jede geleistete Arbeit aufzurechnen. Dadurch hat sich im Laufe der Jahre ein harter Kern gebildet der automatisch und ungefragt da ist wenn einer Hilfe braucht. Mehr ist in der heutigen Gesellschaft in meinen Augen nicht zu machen. Sollte es aber einmal ganz schlimm kommen könnte ich mir mit 2-3 Familien aus diesem Kreis durchaus vorstellen noch enger zusammen zu rücken. Sowas muss aber wachsen und würde ich nie mit einem "flüchtig" Bekannten angehen.


    gruß
    wolpi

    Update:
    will euch hier etwas auf dem laufenden halten. Mit Einsatz von schwerem Gerät (Traktor+Kultivator) konnten wir die Wurzeln bis in eine Tiefe von 80cm aufreissen.
    Positiver Nebeneffekt:
    das Grundstück ist wieder plan und sieht wie jeder andere Acker aus.


    Und noch etwas sehr positives. Teile des Grundstückes sind von einem ca. 89cm hohen "Hang" umgeben. Darunter haben wir jetzt eine komplett erhaltene Sandsteinmauer entdeckt. Diese wird nur freigelegt. Dadurch kann man nur noch auf einer Breite von 4m das Grundstück mit einem Fahrzeug erreichen.

    was machen deine Tests?
    wieso willst du eigentlich unbedingt mit 2 Geräten auf versch. Frequenzen einen vollduplex betrieb fahren? das macht das ganze doch nur unnötig kompliziert.
    Ich würde einen half duplex Betrieb vorziehen. Dann braucht es nur ein Gerät (weniger kosten, weniger strombedarf, etc). Dein Szenario sieht glaub ich eh nur eine punkt zu punkt Verbindung vor, oder? Aber wäre eine punkt zu mehrpunkt Verbindung nicht sinnvoller? im Endeffekt würd ich für die Schicht 2 auf AX25 als Protokoll setzen. ich habe früher ziemlich viel mit dem X.25 Protokoll in Paketvermittelnden Netzen zu tun gehabt und AX.25 ist ja nur die Funkumsetzunge des Protokolls. Auf Schicht 3 würd ich dann mit verschlüsselten Nachrichten arbeiten.


    gruß wolpi

    1. ein Rucksack muss zuallerst einmal zum Rücken des potentiellen Trägers passen.
    Passt der Rucksack nicht zum Träger ist er nicht brauchbar egal wie toll seine sonstigen Funktionen sind.


    2. an nächster Position kommt der Hüftgurt. Ein Rucksack ohne vernünftigen Hüftgurt ist untauglich. Muss das komplette Gewicht mit der Schulter getragen werden stellen sich sehr schnell Probleme ein.


    3. jetzt kommen Dinge wie Material, Optik, Farbe, Aufteilung etc. hier kann jeder nach eigenem gutdünken.


    Und hier noch meine private Meinung zu Armeerucksäcken:
    Ich ziehe einen guten zivilen Rucksack jedem Militärrucksack vor. Wieso? Nun ein Armeerucksack muss vor allem billig sein (jedes Land will sparen) und ist für einen zeitlich äusserst begrenzten Zeitraum geplant (Durchschnittliche zu erwartende Lebenserwartung eines Soldaten für den 3. WK war mit weniger als 4 Wochen gerechnet.) Da braucht es keine gute Langlebige Ausrüstung zumal die meisten Truppen heutzutage motorisiert sind. Da kommen richtige Trekkingrucksäcke die jedes Jahr wochenlang durch die Prärie getragen werden ganz anders daher. Zumal hier die Materialevolution viel besser zum tragen kommt. Zivile Rucksäcke werden ständig weiter entwickelt. Alle 2-3 Jahre werden die Modelle gegen neue ausgetauscht während militärische oft Jahrzehntelang ohne Änderung verwendet werden.

    Zitat von moosbüffel;1264


    wo kein Kläger, da kein Richter.


    naja bei nem 1000 Liter Kunstofftank im Garten verbuddelt will ich aber nicht wissen was passiert wenn der undicht wird und das Erdreich entsorgt werden muss. Das kann dann ganz schön teuer werden.

    Habs euch ja schon angedroht dass ich hierzu auch mal meinen Senf abgeben werde.
    eins vorneweg fast alles ist machbar aber fast alles hat auch einen haken. entweder wird es techn. sehr aufwendig und ist von Laien kaum zu betreiben oder es wird extrem teuer oder eine Kombination von beidem.


    die heutige Kommunikation ist für jeden selbstverständlich aber dabei auch sehr Störungsanfällig. wer heute einen blick ins Tv wirft wird Bilder aus Italien sehen bei denen einem klar wird wie schnell eine Katastrophe eintreten kann die die Kommunikation eines ganzen Landstriches lahm legt.


    was tun?


    die beste und eleganteste Lösung ist und bleibt der Amateurfunk. gerade in Katastrophen zeigt sich immer wieder dessen Leistungsfähigkeit. ich kann daher nur jedem empfehlen eine Afu-Lizenz (Ausbildung) abzulegen. das ganze gibt es auch als Fernkurse. wenn es darum geht im Notfall über weite strecken Kontakt herzustellen führt daran kein weg vorbei.


    wenn es nur darum geht über eine "begrenzte" Reichweite (10-30km) oder auf der "Flucht" Kontakt zu halten würde ich auf den guten alten cb-funk setzen zumal hier die Verbreitung gerade bei LKW-Fahrern noch recht hoch ist. (Was nützt die beste tollste Funklösung wenn es ein kompletter Eigenbau ist und dich keiner empfangen kann.) Relaisstationen sind zwar recht und schön aber die muss auch jmd. warten und mit Strom versorgen. Auf die würde ich mich im Notfall nicht verlassen müssen. Da reicht schon ein umgestürzter Sendemast und die Kette ist unterbrochen.


    Dinge wie Freifunk, Wlan-Richtfunk, Laser-Richtfunk etc. sind in meinen Augen nur in Netzen bis zu 2-3 evtl. sogar bis zu 5km einsetzbar. hier setzt es aber schon wieder einen versierten "Techniker" voraus der das ganze netz plant und betreut.


    dann gäbe es noch Dinge wie vorhandene Kupfer und LWL Verkabelung der heutigen Provider zu benutzen und neu zu beschalten. das würde aber nur Sinn machen wenn wir ein mad max Szenario diskutieren wollen. in der heutigen zeit wären sämtliche praktische versuche in diese Richtung strafbar da Sachbeschädigung.


    Also was bleibt:


    - lokale Vernetzung
    im Umkreis von max. ein paar Kilometer. Hier lohnt sich das basteln und experimentieren. Hier sollte man auch Dinge wie Einbruchmelde-Systeme, Feuermeldesysteme, und lokale Kommunikationssysteme mit einplanen. Alles was mir das Leben zu Hause und die Kommunikation mit Freunden vereinfacht gehört hier dazu. Dabei kann man in normalen Zeiten auch normale Kommunikationswege via Internet als Linkstrecken mit einbauen. In diesem Bereich experimentiere und Bastel ich recht viel.


    -mobile Kommunikation
    ganz klar CB-Funk die Wahrscheinlichkeit das ein LKW Fahrer en paar Kilometer vor mir den Kanal 9 an hat und mich hört ist sehr groß.


    - Notfallkommunikation und Weitverkehrskommunikation
    hier bleibt praktisch nur der Amateurfunk übrig. Und keine Angst vor den in Ehren ergrauten AFU-Ingenieuren. Die freuen sich zum einen über Nachwuchs und zum anderen sind das selber alles "kleine" Survivalisten. Und Field Days oder gar AFU-Expeditionen machen mal richtig Spaß.


    gruß
    wolpi


    €dit
    @ Tom
    direkte Kommunikation wie von dir beschrieben ohne übertrieben große Antennenanlagen halte ich nur im Bereich von 20-30km für realistisch und praktikabel. Ausnahme wäre wenn sich beide Stationen auf jeweils einem Bergrücken gegenüber liegen würden mit freier Sichverbindung. Ausserdem hast du ja den Äther nicht für dich alleine andere Funken da auch noch mit. Darüber hinaus müsste man die Daten noch verschlüsseln was ja eigentlich auch nicht gestattet ist. Entfernungen wie die von dir benötigten 500km kannst du meiner Meinung nach nur mittels AFU stabil betreiben. Nehmen wir mal ein ein genau für dich ideal aufgebautes WLAN-Richtfunknetz das in jede Richtung jeweils 5km überbrückt. Man bräuchte für den kürzesten Weg 100 Repeaterstation und insgesamt 200 Wlan Modems. Noch dazu wäre das Routing in einem solchen Netz eine interessante Herausvorderung da bräuchte man schon kleine Linuxrechner als Nodes damit genügend Platz für Routingtabellen wäre. Noch dazu bin ich mir gar nicht sicher ob man mit Standard Routing Protokollen wie RIP oder OSPF ein so dezentrales Netz das von hunderten Nutzern "betreut" und ständig umgebaut wird handeln könnte. Hier müsste man wohl selbst im Routing ganz neue Wege gehen.

    naja der Bauer bin ich in dem Falle selbst. Habe ja nen großen Traktor :-) . Das Problem mit der Bodenfräse kenne ich das Mistzeug wächst schneller wieder an als man schauen kann. Werd vermtl. mal mit dem Tiefengrubber drüber gehn und danach von hand auslesen. dann 2-3 wochen später noch mal mit dem kultivator und der egge und danach evtl. gerste einbringen. meine vater sagte immer gerste putzt den acker.

    teile des grundstückes werden für den anbau von kartoffeln, gemüse, kürbisen etc. genutzt (bzw. werden es ab diesem jahr). daneben gibt es noch einen schönen nussbaum und eben diesen leicht verwilderten teil. um fussgänger muss ich mir keine gedanken machen. die müssten erst einmal einen steilen hang erklettern. als abgrenzung werd ich später mal eine art "zaun" aus bromm und himbeeren ähnlich eines rebgeländes ziehen (mit pfosten und seilen). aber das großflächig wuchernde zeug muss jetzt raus. in diesem bereich will ich 2-3 alte apfelsorten anpflanzen. evtl. kommt auch mal ne schafweide dazu aber das ist noch zukunftsmusik.
    gruß wolpi

    Hallo,
    ich konnte glücklicherweise ein verwildertes Grundstück erwerben neben dem ich schon eine größere Wiese habe. Es ist nicht besonderes etwas weniger als 4 ar Land aber wie gesagt direkt neben einer Wiese die uns auch schon gehört. Durch "massiven" Maschineneinsatz konnten wir auch schon die schlimmsten "Sünden" unseres Vorbesitzers beseitigen. Jetzt habe ich noch eine Ecke übrig die Großflächig mit Brommbeersträuchern überwucher ist. Ich werde jetzt die Sträucher abschneiden und soweit möglich die Wurzeln ausgraben. Kennt jmd. eine langfristige nichtchemische Methode das Auswachsen neuer Triebe aus den im Erdreich teilweise verbliebenen Wurzeln zu unterdrücken? Achso ja das Grundstück an sich soll als Wiese erhalten bleiben von daher kommt mir jetzt bitte nicht mit zubetonieren :rolleys:
    grüße
    wolpi

    ich habe ein victroninox und ein leatherman wave.
    ganz klar der leatherman wave (zusammen mit dem bitsatz) ist um welten besser.
    seit ich den habe liegt das victorinox im auto und der leatherman ist immer am mann.
    gruß
    wolpi