Beiträge von Thomas

    Wir sollten endlich mal aufhören, mit geistig offenkundig verwirrten, ideologisch verblendeten oder alternativ vollkommen inkomptenten Leuten über Fakten diskutieren zu wollen, also würde daraus tatsächlich auch nur irgendein Nutzen entstehen.

    Klar entsteht da oftmals kein direkter Nutzen, aber Meinungsfreiheit hat schon einen Wert für sich. Wenn man mit solchen Einschränkungen anfängt, ist es nicht mehr weit her damit. Im Zweifelsfall kann man dann alle gerade nicht passenden Meinungen als verwirrt, verblendet oder inkompetent deklarieren.


    Es gibt dummerweise keine übergeordnete Instanz, die allgemeinverbindlich entscheiden kann, wer "offensichtlich verwirrt" ist und wessen angebliche "Fakten" die richtigen sind. Aus deiner Sicht sind die Trump-Wähler verwirrt, aus deren Sicht bist es du.


    Ich halte daher viel von der Maxime "Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen".

    Es ist nun mal so, dass sich die Idee weit verbreitet hat, Lieschen Müller und Ronny Schlau wüssten eh alles besser als Experten, die sich seit Jahren professionell mit entsprechenden Fachthemen beschäftigen.

    Alles nur von Experten entscheiden zu lassen, ist auch keine Lösung, denen fehlt letztlich oft der Blick fürs Ganze und die demokratische Legitimation sowieso. Experten können Entscheidungen vorbereiten, indem sie die entsprechenden Informationen als Entscheidungsgrundlage liefern. Wenn sie die relevanten Informationen nicht so aufbereiten können, dass ihre Oma es versteht, haben sie in der Regel die Sache selbst nicht wirklich verstanden.

    Und zur noch so blödesten Verschwörungstheorie findest du heute im Internet genügend Mitstreiter, um sich eine wunderbare Echokammer aufzubauen und sich darin gegenseitig anzufeuern.


    Irgendwann haben die Wahnsinnigen wieder die Mehrheit, dann hast Du bei uns wieder einen Hitler an der Macht und am Ende will es keiner gewesen sein und keiner gewusst haben. Und wenn es blöd läuft schafft der nächste Hitler bei uns oder anderswo dann eben auch mal eine Welteroberung und dann schauen halt viele ganz blöd.

    Das wirst du mit Sicherheit nicht verhindern, indem du die "offenkundig verwirrten" in die Ecke stellst. Im Gegenteil: wenn sie nur noch unter sich sind und keine abweichenden Meinungen mehr an sie herantreten, wird sich das immer mehr und immer schneller aufschaukeln.

    Ich weiß nicht, irgendwie wird da einiges durcheinandergeworfen.


    Wie man zu Corona, zum Klimawandel oder zu den Impfungen steht, hat wenig damit zu tun, ob man ein egoistisches Ekelpaket ist. Die Frage ist vielmehr, ob man den offiziellen Informationen der Politik und der Massenmedien glaubt, oder eben nicht.


    An der Stelle zerfällt die Bevölkerung derzeit tatsächlich in Gruppen, die ihr eigenes Weltbild haben. Problematisch ist dabei vor allem, dass eine sachliche Diskussion zu solchen Themen praktisch nicht mehr möglich ist, weil es nur noch ein Freund-Feind-Denken gibt - und das auf beiden Seiten. Um die Situation zu entschärfen, müsste man kontroverse Diskussionen zulassen anstatt jeden, der anderer Meinung ist, in die Verschwörungsecke zu stellen oder gar aktiv zu bekämpfen. Wenn man dazu nicht bereit ist, wird man die Spaltung weiter befeuern.


    Das Problem mit den Lügen ist, dass man eben nicht ohne weiteres erkennen kann, welche Seite lügt. Wissenschaftliche Fakten sind für den Normalsterblichen nicht so einfach überprüfbar und in der Wissenschaft ist man sich ohnehin oft nicht so einig, wie man das anhand der Darstellung in den Medien vermuten könnte.

    Warum diese beiden Handies kein Netz mehr bekommen, weiss ich derzeit noch nicht. Vermute aber, dass das möglicherweise mit dem Aubbau von Systemen zusammen hängt ?

    2G müsste in Deutschland noch überall funktionieren, abgeschaltet wird nur 3G. Im Ausland sieht es teilweise anders aus.


    Wahrscheinlich wird eher die Karte deaktiviert sein. Zumindest bei der Telekom reicht es nicht, die Prepaid-Karte ab und zu verwenden, man muss auch mindestens 1x jährlich neues Guthaben draufladen - unabhängig davon, ob das alte schon abtelefoniert ist.

    [...] mobilen LTE Hotspot [...] Das ist prinzipiell eine feine Sache hatte, sowas hatte ich in USA und das hat prima funktioniert beim Camping solange ich in Reichweite von einem LTE Netz war.....

    Würde mich interessieren, was du da genau für einen Hotspot / für eine SIM-Karte hattest. Ich hatte im Westen der USA fast nie funktionierendes Internet, obwohl ich mir extra eine Karte von AT&T und eine Karte von T-Mobile USA besorgt hatte. Beide haben außerhalb von Großstädten kaum funktioniert. Selbst wenn gutes 4G-Netz angezeigt wurde, kam ich darüber oft nicht ins Internet. Lag wohl am Roaming, gibt einfach zu viele verschiedene Netze dort ...

    ich hab danach meinen Spannungswandler ausgewählt, damit der Wandler nicht abschaltet wenn der Kühlschrank anläuft

    Gerät die keine brauchbaren Angaben liefern würde ich eh vom Kauf ausschließen.

    Ich bezweifle, dass das Verfahren so funktioniert.


    Ich kenne dein Stromkosten-Messgerät nicht, aber ich kenne auch keines, mit dem man den Anlaufstrom korrekt messen könnte. Wie gesagt, der tritt nur für Sekundenbruchteile auf, mit einfachen Mitteln lässt sich das nicht messen. Es gibt spezielle Messgeräte dafür.


    Und bei guten Wechselrichtern ist zwar zum Teil angegeben, welche Überlast sie für 5 Sekunden können, der Anlaufstrom tritt aber eben deutlich kürzer auf. In der Praxis können zumindest NF-Wechselrichter kurzzeitig nochmal mehr als die angegebene 5-Sekunden-Überlast, auch wenn sie dafür eigentlich nicht spezifiziert sind. Und darauf ist man beim Betrieb von Kühl-/Gefriergeräten auch angewiesen, sonst ginge es nur mit riesigen Wechselrichtern.

    Nachts kommt der Strom hoffentlich aus der Batterie. Ist ja beim Gleichstromsystem nix anderes. Dem PV-Wechselrichter ist es ja egal, woher der Saft kommt - zumindest wenn es der richtige Wechselrichter ist...

    Jetzt wird die Sache kompliziert, bei Inselanlagen gibt es normal gar keinen PV-Wechselrichter sondern einen Laderegler und einen Batteriewechselrichter. Es gibt sicher auch andere Lösungen, aber ob die für Kleinstanlagen in Frage kommen?


    Problem beim Wechselrichter in kleinen Anlagen ist weniger der Wirkungsgrad, sondern der Eigenverbrauch bei Dauerbetrieb. Wenn man den Fernseher 2 Stunden am Tag nutzt, wird man damit leben können, dass während dieser Zeit zu den 75 W für den Fernseher nochmal ca. 10 bis 30 W für den Eigenverbrauch des Wechselrichters dazukommen. Man muss den Wechselrichter dann aber abschalten, wenn man ihn nicht braucht. Wenn der Wechselrichter 24/7 läuft, um Dauerverbraucher zu versorgen, ist der Eigenverbrauch von ca. 10 bis 30 W ständig wirksam, und das summiert sich. Eine kleine Solaranlage arbeitet da schnell mal mehr für den Wechselrichter als für die eigentlichen Verbraucher, bei großen Anlagen fällt das nicht mehr ganz so ins Gewicht.


    Gibt es für den "minimalen" Verbrauch wie so ne Art Komplettpakete? Nach dem Motto: alles dabei, auspacken, installieren und fertig?

    Klar gibt es Komplettpakete, sowohl bei spezialisierten Anbietern wie Offgridtec oder auch bei eBay usw. Problem ist halt die Variantenvielfalt, und nicht immer sind die besten Komponenten dabei oder die, die man für die eigene Anwendung braucht. Und für die Installation sind ggf. auch Kabellängen entscheidend, das geht nicht immer Plug & Play.


    Kritisch bei Inselanlagen sind die Batterien. Gute Batterien sind teuer und billige Batterien halten nicht lange und sind dadurch auf Dauer noch teurer, vor allem wenn man sie auch noch falsch benutzt. Problem ist, dass man einem Bleiakku nicht ansieht, wie voll oder leer er ist, man muss das mehr oder weniger im Gefühl haben, welche Verbraucher man wann wie lange betreiben kann, ohne die Batterie zu stark zu entladen. Ansonsten eignen sich vielleicht eher fertige Geräte mit Li-Akkus, siehe Stromerzeuger 2.0: Power Stations werden erwachsen


    1.) das Stromkosten-Messgerät in die Steckdose stecken

    2.) Kühlschrank/ Gefrierschrank ins Stromkosten-Messgerät stecken

    3.) dann beobachten wieviel Watt verbraucht werden wenn der Kühlschrank/ Gefrierschrank anläuft (notfalls mal kurz die Tür des Gerätes dazu aufmachen)

    Damit misst du sicherlich nicht den Anlaufstrom des Kühl-/Gefrierschranks, denn der tritt nur für Sekundenbrauchteile auf. Ich weiß aber auch nicht, wozu man diesen Anlaufstrom messen sollte, es reicht zu wissen dass er zig-fach höher ist als der Strom im Normalbetrieb. Für die Wechselrichter gibt es ja gar keine brauchbaren Angaben, welchen Anlaufstrom sie verkraften. Ob sich ein bestimmter Wechselrichter eignet, weiß man letztlich nur, indem man es ausprobiert, wobei man mit kleinen HF-Wechselrichtern eher nicht anfangen braucht, da ist auch die Gefahr da dass sie direkt kaputtgehen.

    Welche technischen Werte sollte die Inselanlage haben welche ich für den Betrieb der oben genannten Geräte benötigen würde?

    Die Frage lässt sich so nicht beantworten, es kommt drauf an wie oft / wie lange du die Geräte betreiben willst und vor allem zu welcher Jahreszeit.


    Beim Gefrierschrank kommt es nicht auf die Leistung an, sondern auf den täglichen kWh-Verbrauch, den kannst du ggf. mit einem Energiekostenmessgerät ermitteln. Bei einem größeren Gefrierschrank werden es wahrscheinlich ca. 0,5 kWh bis 1 kWh am Tag sein, zzgl. ca. 0,2 kWh bis 0,5 kWh für den Eigenverbrauch des Wechselrichters im Dauerbetrieb.


    Zum Vergleich: meine 2800 W Einspeiseanlage liefert beim derzeitigen Wetter zum Teil nur 0,8 kWh am Tag, bei einer Inselanlage wäre die nutzbare Energie nochmal etwas weniger. Eine 2800 W Anlage würde also beim derzeitigen Wetter schon für den Gefrierschrank alleine nicht ausreichen, bei schönem Wetter dagegen wären Überschüsse oder Ende da, wenn im Winter Schnee drauf liegt liefert sie wiederum praktisch gar nichts.


    Es ist daher schwierig so eine Anlage auf gegebene Verbraucher auszulegen, das geht im Gartenhaus wenn man es nur bei schönem Wetter im Sommer nutzt, aber im halbwegs ganzjährigen Betrieb in D käme man schon bei wenigen Verbrauchern auf irrsinnige erforderliche Anlagengrößen. Ich würde mich da eher von der anderen Seite nähern: wieviele PV-Module kannst du sinnvoll unterbringen oder wieviel Geld willst du ausgeben, damit ist dann halt festgelegt bei welchem Wetter die Anlage noch ausreichen wird, komplett ganzjährig geht es in D eh nie.


    Wenn es eine eher kleine Anlage werden soll, müsste man versuchen auf einen Wechselrichter zu verzichten oder zumindest auf den dauerhaften Betrieb des Wechselrichters zu verzichten, weil sonst dessen Eigenverbrauch schon einen Großteil des Gesamtverbrauchs ausmacht. Dazu müsste man ggf. den Gefrierschrank durch ein Gerät mit Gleichspannungsbetrieb ersetzen.

    Macht es Sinn auch den Router der Telekom mit Notstrom zu versorgen? Also was ich meine: kann ich damit das Internet noch nutzen oder braucht der Telekom Verteilerkasten irgendwo paar km entfernt auch Strom um zu funktionieren? Dann würde bei einem regionalem Stromausfall den Router zu versorgen ja nichts bringen... Mag sein das diese Frage etwas naiv klingt, aber ich hab echt Null Plan ob dem so ist.

    Das kannst du auch nicht wissen, wenn du an einem Outdoor-DSLAM hängst wird der kaum Notstrom haben, wenn die Leitung direkt zur Vermittlungstelle geht, kann es sein dass es dort über Notstrom läuft, muss aber nicht. Das kannst du nur ausprobieren.

    da gibt es so einen Dekompressionshebel. Funktioniert der und hat der Motor Kompression, wenn Du ihn andrehen willst ?

    Der Dekompressionshebel hat drei Stellungen:


    0 = Betriebsstellung mit Kompression

    1 = keine Kompression

    2 = Dekompressionsautomatik


    In Stellung 1 kann ich den Motor durchdrehen.


    In Stellung 0 ist die Kompression so stark, dass ich den Motor nicht mehr durchdrehen kann, da würde ich eher den Stromerzeuger umwerfen oder die Kurbel verbiegen.


    Andrehen geht nur über die Dekompressionsautomatik, man hat dann ein paar Umdrehungen Zeit den Motor auf die benötigte Drehzahl zu bringen, damit er beim Einsetzen der Kompression startet. Ein Weiterdrehen nach Einsetzen der Kompression ist nicht mehr möglich, wenn der Motor nicht startet, muss man von vorne beginnen.


    In wie weit dieses Verhalten so in Ordnung ist, weiß ich nicht. Nach allem, was ich bisher gelesen haben, würde ich meinen ja.


    Zum Entlüften müsste ich den Dekompressionshebel demzufolge auf Stellung 1 bringen, anders kann ich den Motor ja nicht durchdrehen. Ich hoffe mal, dass in dieser Stellung die Kraftstoffpumpe auch betrieben wird?


    Ansonsten vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung des Entlüftungsvorgangs, da stehen schon einige Details drin, die ich bisher nicht wusste. Problem ist halt, dass ich die beschriebenen Verschraubungen usw. an meinem Motor erst mal richtig zuordnen muss, aber ich hoffe mal, ich bekomme das irgendwie hin.

    Ich würde mal den Tank untersuchen, die Brühe die drin ist ablaufen lassen, spülen und den Sprit Filter ersetzen, entlüften.

    Das mit dem Entlüften ist so eine Sache, wo ich mich schon gar nicht so wirklich rantraue. Komischerweise sind in der TDV der Filterwechsel und etliche andere Arbeiten an der Kraftstoffanlage beschrieben, die wahrscheinlich (?) anschließend erforderliche Entlüftung aber nicht. Vielleicht gehen die davon aus, dass das ein Mechaniker eh weiß, ich bin aber halt kein Mechaniker.


    Ich selbst habe eh von Anfang an Aral Ultimate verwendet, habe aber nur aufgefüllt ohne den Tank vorher zu entleeren, weil ich eben Bedenken wegen der Entlüftungsgeschichte hatte. War vielleicht ein Fehler, wobei im Tank selbst der Diesel ok aussieht.


    Auch in der Fehlertabelle der TDV taucht das Entlüften der Kraftstoffanlage komischerweise nicht auf. Kraftstoffmangel => Kraftstoff auffüllen und gut? Kann es sein, dass ein manuelles Entlüften bei diesem Motor gar nicht erforderlich ist? Zumindest in einer neueren TDV ist von einem Entlüftungsventil die Rede, kann aber sein dass mein Gerät das nicht hat.


    Naja, wie auch immer, ich schaue mir das ganze schon nochmal genauer an, momentan fehlt mir dazu aber die Zeit, die Lust und die Heizung in der Garage.

    Wenn ich es selbst nicht hinbekomme, versuche ich es in München bei http://www.motoren-lutzenberger.de/, die haben sich wohl auf die alten Hatz-Motoren spezialisiert.


    Unabhängig davon wäre ich nach wie vor an einem guten, neuen 230-V Diesel-Stromerzeuger interessiert, wenn jemand was weiß.


    Ich habe selbst auch noch was gefunden: HYUNDAI DHY6000SE D oder der günstigere und scheinbar baugleiche (?) KOMPAK DK6100SE hätten zumindest mal 'nen Knopf für die Vorheizung. Ob sie sonst was taugen, weiß nicht natürlich nicht, Motoren sind halt aus China, aber das sind sie ja meistens heute.

    Wenn Du nicht zu weit von mir bist kann ich ja gerne mal einen Blick drauf werfen...Ich wohne im PLZ Bereich 29...

    Danke für das Angebot, aber ich wohne leider im PLZ-Bereich 86...


    Das ist auch mein Problem mit den eBay-Angeboten, es war in der letzten Zeit nichts dabei in meiner Nähe. Und so ein altes Gerät zu kaufen ohne es vorher auszuprobieren, das mache ich nicht mehr.

    Nun gut, genauso einen alten 24-V-Stromerzeuger mit Hatz Diesel von eBay habe ich ja. Mir ist schon klar, dass ich dort jederzeit noch einen bekomme. Meine Befürchtung ist nur, dass ich dann zwei Geräte rumstehen habe, die ich im Fall der Fälle nicht zum Laufen bekomme.


    Auch wenn die Dinger als robust gelten, muss man ja sehen, dass die derzeit erhältlichen aus den 80er Jahren sind und von der BW wahrscheinlich nicht ohne Grund ausgemustert wurden. Auch wenn die Betriebsstunden oft lächerlich gering sind, meiner hat auch nur 260 h, werden die offensichtlich durchs Rumstehen nicht besser. Das Internet ist voll von Berichten, wo Leute solche Geräte nicht oder nur mit größter Mühe zum Laufen kriegen, ich bin also nicht allein. Seit den 90er Jahren werden bei der BW Ausführungen mit Elektrostart verwendet, auch das wahrscheinlich nicht ohne Grund. Leider bekommt man diese neueren Geräte mit Elektrostart noch kaum auf eBay - ich wollte kürzlich eins kaufen, aber nachdem auf die Frage ob es denn problemlos läuft und wann es das letzte mal gelaufen ist nur ausweichend geantwortet wurde, habe ich ich es lieber gelassen. Auf eBay wird leider auch viel Schrott verkauft.


    Warum mein Stromerzeuger nicht mehr anspringt, tja, keine Ahnung. Ich kenne mich zwar gut mit Elektrik aus, aber kaum mit Verbrennungsmotoren. Die Kraftstoffpumpe zu zerlegen und zu reinigen, wie es bei dem Fehlerbild oft empfohlen wird, traue ich mir jedenfalls nicht zu. Auch da findet man im Internet Berichte von Leuten, die daran gescheitert sind, das wieder korrekt zusammenzubauen.


    Vor ca. 2 Jahren lief das Gerät noch, das Anwerfen war aber schon immer nur mit größerer Kraftanstrengung möglich. Ich weiß letztlich nicht mal, ob es wirklich defekt ist, oder ob ich nur inzwischen zu schwach :( zum Ankurbeln bin. Ich weiß auch nicht, ob die Dinger immer so schwer anzukriegen sind, oder ob meines von Anfang an nicht richtig funktioniert hat. Ich weiß nur, dass ich irgendwie eine andere Lösung brauche, wenn ich bei bei Netzausfall im Winter Strom haben will.


    Einen alten 230-V-Stromerzeuger von der BW zu kaufen, wird da auch nicht helfen. Da zahle ich das 2-3 fache im Vergleich zur 24-V-Ausführung für ein ebenso uraltes Gerät mit dem gleichen Motor und möglicherweise den gleichen Problemen. Ich bräuchte irgendwie was moderneres, das zuverlässig auf Knopfdruck funktioniert :/.

    Bisher hatte ich zur Notstromversorgung für Schlechtwetterperioden einen alten Diesel-Stromerzeuger der Bundeswehr, der direkt die 24-V-Batterien meiner Solaranlage laden konnte. Leider springt der nicht mehr an, und solche 24-V-Stromerzeuger bekommt man scheinbar auch nirgends neu.


    Ich kann über die im Wechselrichter integrierte Ladefunktion auch einen 230-V-Stromerzeuger verwenden, von der Leistung her würden Geräte wie Honda EU22i oder sogar EU10i locker reichen, aber die gibt es halt nur als Benziner. Wegen der besseren Kraftstoff-Lagermöglichkeit, und weil ich das Benzin sonst auch für nichts brauchen kann, wäre mir ein Dieselaggregat wesentlich lieber. Ich suche also einen möglichst kleinen, einphasigen Diesel-Stromerzeuger. Das Angebot ist von Haus aus nicht sehr groß, aber vor allem gibt es ein unerwartetes Problem: den Start bei niedrigen Temperaturen - irgendwie sind Vorglühanlagen wie im Auto in den Stromerzeugern weitgehend unbekannt.


    Der 24-V-Stromerzeuger von der Bundeswehr kann laut TDV trotzdem bis -15 °C ohne Hilfsmittel gestartet werden, probiert habe ich das ehrlich gesagt nie ...


    Die Diesel-Stromerzeuger von ROTEK haben nur einen erlaubten Temperaturbereich von -5 °C bis +30 °C. Der Start bei niedrigen Temperaturen gelingt wohl allenfalls mit Startpilot und sieht so aus. =O


    Bei den meisten anderen in Frage kommenden Geräten finde ich gar keine Informationen über den Betrieb bei Minusgraden.


    Bleibt irgendwie nur dieser China-Inverter, zu dem man zwar auch keine offiziellen Daten findet, aber laut Forenberichten startet er bis mindestens -10 °C problemlos und drunter gibt's wohl noch irgendeine Heizfunktion per Zusatzbattterie. Irgendwie fehlt mir aber das Vertrauen zu diesen Geräten.


    Gibt es da wirklich gar nicht brauchbares von renommierten Herstellern? Würde mich über jegliche Hinweise oder im Idealfall Erfahrungswerte freuen.

    Machbar wäre das durchaus: den Schulbusverkehr könnte man entzerren, in dem man die eine Hälfte der Schüler zur 1. Stunde morgens und die andere zur 2. Hälfte kommen lässt. Z.B. Klassen 5-8 zur ersten Stunde, 9-11/12/13 zur zweiten. Schulschluß entsprechend auch gestaffelt. Schon hat man die Verkehrsmittel zu den Schulen um die Hälfte entlastet.


    An den Schulen könnte man noch weiter gehen und den Unterricht Klassenweise komplett vormittags oder komplett nachmittags durchführen. Wobei man vorzugsweise die höheren Klassen nur nachmittags unterrichtet - das kommt deren Biorhythmus ohnehin entgegen, wenn sie morgens ausschlafen können und sie müssten nicht zuhause von Eltern betreut werden.

    Hört sich alles prima an, scheitert in der Praxis aber doch meistens an Details.


    Die Verkehrsverbindungen, um zur 2. Stunde kommen zu können, muss es ja erst mal geben. Dazu brauchst du doppelt so viele Busfahrer, oder die vorhandenen müssen doppelt so viel fahren. Sowas kurzfristig zu organisieren, dürfte kaum möglich sein. Im Gegenteil fahren bei uns derzeit bei der Bahn weniger Züge als normal, oder werden durch Busse ersetzt, weil es zu wenig Zugführer gibt. Natürlich ist es in den Bussen und in den verbleibenden Zügen dann nochmal voller als sonst.


    In höheren Klassen findet bereits regulär Nachmittagsunterricht statt, da lässt sich nicht viel staffeln oder verschieben, weil keine Räume und keine Lehrer frei sind.


    Es wurde halt alles zu Tode gespart in den letzten Jahren, alles ist so auf Kante genäht dass es mit Glück im Normalbetrieb gerade so funktioniert. Wenn man Reserven an Bussen, Busfahrern, Schulräumen und Lehrern hätte, könnte man vieles umsetzen, aber so wird es halt nichts.

    Wenn es stimmt, dass "15min Kontakt unter 1,5m Abstand" für eine Ansteckung ausreichen, dann sind in erster Linie öffentliche Verkehrsmittel für die Ausbreitung von Ansteckungen verantwortlich. Busse und Metros sind stoppevoll wie eh und je.


    Die Verantwortlichen wissen das vermutlich (nach dem ersten großen Ausbruch in New York wurde sehr schnell klar, dass das Metro-System der Hauptverbreiter war, vgl. Welt-Artikel vom 21.4.2020: In New York war der ÖPNV der wichtigste Corona-Verbreitungsweg). Man scheut aber konkrete Maßnahmen: gesperrte Sitzreihen in den Transportmitteln, keine Stehplätze, Luftreinigungssysteme.

    Erinnert mich ein wenig an die anfängliche Haltung (wider besseres Wissen), die Leute sollten keine Masken tragen, sie wären nutzlos. Weil man nicht genügend Masken für medizinische Personal hatte. Und nun müsste man die Transportkapazitäten in den Fahrzeugen halbieren und Filtertechnik nachrüsten.

    Wenn du Stehplätze verbieten willst, würdest du die Transportkapazitäten weit mehr als halbieren. Öffentliche Verkehrsmittel haben wesentlich mehr Stehplätze als Sitzplätze, und sind in der Hauptverkehrszeit auch nahezu voll ausgelastet.


    Durch solche Maßnahmen würdest du das Problem nur verlagern. Wenn die Leute nicht in die Busse und Bahnen kommen, stapeln sie sich in den Bahnhöfen. Wenn du die Bahnhöfe sperrst, stapeln sie sich vor den Bahnhöfen. Abstandsmäßig ist dabei nichts gewonnen, aber der Verkehr kommt mehr oder weniger zum Erliegen. Dann kann man auch gleich einen kompletten Lockdown machen, das kommt mehr oder weniger aufs gleiche raus. Oder zumindest den ÖPNV komplett einstellen, aber das wird man wegen der gewünschten Verkehrswende eher nicht tun.

    Ein altes Fahrrad, Lichtmaschine und Akku sind sind in Aufwand und Kosten noch sehr überschaubar.

    Der Aufwand liegt darin, die Teile so zu verbinden, dass es 1. auch wirklich funktioniert, man 2. noch vernünftig treten kann und man 3. auch noch einen Platz in der Wohnung dafür findet.


    Wie man die in Mannoms Zombie-Buch gezeigte Anordnung benutzen soll, leuchtet mir noch nicht so wirklich ein, das Fahrrad steht ja auf dem Kopf, man kann sich da nicht mehr draufsetzen. Ist wohl eher ein "Proof of Concept", und weniger zur praktischen Verwendung gedacht. Bei kommerziellen Geräten gibt es durchdachtere Konstruktionen, die sich aber halt nicht mehr so einfach nur mit einem Kantholz selbst bauen lassen.


    Ich bezweifle auch, dass man mit einer Auto-Lichtmaschine überhaupt zu einer effizienten Lösung kommt, deren Leistung ist viel zu groß. "Wenn Sie kräftig strampeln, können Sie den Wert auf 2 A oder 3 A hochtreiben" - so vielversprechend hört sich das ja nicht an . Kommerzielle Geräte erreichen das zehnfache - oder halt das gleiche, aber dann ohne kräftig strampeln zu müssen, lang hält man das ja nicht durch.

    Ein Generator mit Muskelkraft zu betreiben ist suboptimal, allerdings relativiert sich das mit den Alternativen. Wenn man ein eigenes Dach voller Solarpanele hat, dazu ein freies Feld mit einem Windrad auf einen hohen Mast und einen Dieselgenerator und 5000l Heizöl in der Garage dann ist selber strampeln doof. Wenn man eine Mietwohnung in einem großen Block hat ohne Balkon, alle Fenster nach Norden und neugierige Nachbarn dann wird selbst Strampeln schon attraktiver. Bei allen Vorschlägen ist also immer auch die Frage was mannom bei sich umsetzen kann.

    Die Frage ist aber auch, ob ein Verzicht auf die Elektrogeräte nicht die beste Alternative ist.


    Notstrom kann sinnvoll sein, um wichtige Dinge wie Heizung oder Gefriergeräte weiterbetreiben zu können, dafür wird ein Tretgenerator aber kaum ausreichen.


    Ein paar Lampen und ein Tablet könnte man wahrscheinlich schon mit einem Tretgenerator versorgen, aber wozu? Man muss bei körperlicher Anstrengung mehr essen und verbraucht daher kostbare Vorräte. Man ist danach verschwitzt, hat aber kein warmes Wasser zum duschen. Ein erheblicher technischer oder finanzieller Aufwand ist es außerdem. Braucht man die Lampen und das Tablet wirklich so dringend während eines Stromausfalls, das es das wert ist? Kann man nicht einfach ins Bett gehen, wenn es dunkel wird, und statt des Tablets einen eBook-Reader verwenden, dessen Akku um ein Vielfaches länger hält? Internet gibts ja eh keines.

    Warum sind noch nicht alle Sirenen angeschlossen, und wenn angeschlossen warum wurden sie nicht ausgelöst.

    Wäre das der Ernstfall gewesen, na dann gute Nacht Marie.

    Die Ankündigung in den Medien hat hier irgendwie falsche Erwartungen geweckt. Eine Warnung der Bevölkerung über Sirenen ist in Deutschland gar nicht mehr vorgesehen. Es gibt hier nichts, was funktionieren hätte können, die entsprechende Technik existiert einfach nicht.


    Es gibt kein flächendeckendes Sirenennetz, zum Beispiel gibt es in ganz Berlin und ganz München keine einzige. Ich glaube auch nicht, dass man dort wieder welche hinstellen will, nur weil es jetzt einen Warntag gibt.


    In kleineren Orten gibt es zum Teil noch Sirenen, allerdings sind diese oftmals ausschließlich zur Alarmierung der Feuerwehr gedacht und geeignet. Teilweise können die Sirenen nach Abschaltung des analogen Telefonnetzes nicht mehr über Leitstelle ausgelöst werden, sondern nur noch manuell. Die in den letzten Jahren neu angeschafften Sirenen können oft die Katastrophenschutz-Tonfolgen gar nicht, weil sie für diesen Zweck nie gedacht waren.


    In einigen Orten wurden die Feuerwehrsirenen zum Warntag eingeschaltet, aber auch nur auf Eigeninitiative und aufgrund der vorherigen Bekanntgabe des Warntags in den Medien. Es gibt keine offizielle Meldekette, die zum Auslösen dieser Sirenen führte. Im Ernstfall würden diese daher wohl auch stumm bleiben.


    Es gibt nur sehr wenige Orte in der Nähe von Chemiewerken o. ä., wo wirklich eine Warnung der Bevölkerung über Sirenen vorgesehen ist und die entsprechende Technik und Organisation vorgehalten wird.

    ich frag mich aber auch warum wird jetzt erst getestet und nicht schon seit Jahren

    Dort wo es z. B. zur Alarmierung der Feuerwehr noch Sirenen gibt, werden diese durchaus regelmäßig getestet, bei uns 1x im Monat.


    Das flächendeckende Sirenennetz wurde aber vor einigen Jahren (oder doch schon Jahrzehnten?) samt den Warnämtern abgeschafft.


    Etwas, was nicht mehr vorhanden ist, kann man schlecht testen. Da nutzt die Ausrufung eines bundesweiten Warntags nichts, von dem wird nur ein Bruchteil der Bevölkerung etwas mitbekommen. Push-Nachrichten auf alle Handys wie in den USA gibts hierzulande ja auch nicht.

    Und das ist auch gut so! Wenn ich daran denke, dass da Kutscher teilweise über Monate nicht viel mehr als ihre Fahrerkabine gesehen haben...

    Naja, die Sorge um die Fahrer ist da wohl vorgeschoben, es geht eher drum, der billigen osteuropäischen Konkurrenz das Leben schwerer zu machen. Deren Fahrer haben jetzt alle Angst um ihre Jobs, weil das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert, wenn Hotelkosten einkalkuliert werden müssen (mal ganz abgesehen davon, dass es natürlich kaum Hotels mit Parkmöglichkeiten für Lkw gibt). Wahrscheinlich wird das ganze aber nach dem Motto "Frechheit siegt" im Sande verlaufen. Wenn der schlafende Fahrer einfach nicht aufmacht, oder der vor dem Lkw sitzende Fahrer abstreitet, der Fahrer zu sein, gibts nichts zu kontrollieren.

    Das ist explizit durch Ausschilderung nicht möglich. Die Regelung gilt nicht für reine LKW Parkplätze - dort dürfen dann aber auch nur LKW

    ( +7,5 to) parken.

    Hhm, habe ich das richtig verstanden, dass es dort Autobahnparkplätze getrennt nach nach Lkw und Pkw gibt wie bei uns, die Lkw-Fahrer dürfen übernachten, die Pkw-Fahrer nicht?


    Und es gibt ja auch 3,5 t Lkw mit Schlafkabine, was machen die?

    Das Kabinenschlafverbot gilt aber doch eh nur für die ca. zweitägige wöchentliche Ruhezeit. "Normale" Übernachtungen sind auch bei Berufskraftfahrern nach wie vor im Lkw möglich. Die Frage ist halt nur, wo die in Ländern wie Niederlande, Dänemark oder auch Polen parken dürfen, um zu übernachten. Da könnte man sich mit dem Pkw dann wahrscheinlich auch hinstellen?!