Beiträge von Gresli

    Hallo

    Zitat von Asdrubal;316325


    Ich finde das eigentlich wenig bedrohlich für mich.

    Das selbst nicht, aber die Masse, beziehungsweise die Gesellschaft und die Richtung in die sie geht, kann sehr wohl bedrohlich für mich werden!


    Dazu kommt, jeder ist manipulierbar, ob er es nun wahrhaben will, oder nicht. Wenn man es geschickt genug anstellt. Und je grösser die Daten über jeden einzelnen, desto raffinierter die Werkzeuge.
    Ich erinnere hier, an den zwar schon mal geposteten Artikel: Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt


    Dass jeder sich, dank Internet, selber informieren kann? Wie viele tun das wirklich?
    Dazu kommt, wie viele Informationen im Netzt sind falsch oder fehlerhaft? Ich habe da, laut einer Studie von vor ein paar Jahren, noch etwas um die sechzig Prozent im Kopf.


    Ich sehe die ganze Sache, das Internet, sehr kritisch. Nicht per se negativ, aber kritisch.


    Grüsse
    Gresli

    Zitat von beprudent;311113


    Ein Multitool, das nicht als Waffe missbraucht werden kann... why not ?! Wenn es funktional und zuverlässig, ich würde es kaufen.


    Na ja, spätestens bei diesem Satz wurde ich stutzig:

    Zitat

    Die Säge, die auf den ersten Blick gefährlich aussieht, breche etwa ab, wenn sie mit festem Druck auf menschliche Haut treffe

    Aber es wäre vermutlich auch nur eine Übergangslösung, denn

    Zitat

    Es könne nicht verhindert werden, dass sie als Folterinstrumente gebraucht werden.


    :devil: Gresli


    P.S. Im Ernst: Aber das SwissTool sollte doch gehen und ist ein vollwertiges Tool

    Hallo,


    mit Mäusen lebe ich auch zusammen. Bringt so ein über hundert Jahre altes Holzhaus zwangsläufig so mit sich.
    Stören tun sie mich aber nicht, habe mich gut mit ihnen arrangiert.
    Ganz abgesehen davon, dass die Hausmaus mittlerweile auf der Liste der bedrohten Arten ist.


    Die Wohnung habe ich Mäusesicher gemacht, indem ich konsequent jedes Schlupfloch geschlossen habe.Ein Loch in der Grösse eine Ein Euro Stücks reicht denen lange.
    Zerknüllte Alufolie ist da sehr praktisch.


    Fallen helfen nur sehr bedingt. Die Viecher lernen schnell!


    Zitat von Alpenrenner;310265


    Interessant fand ich das der Mais und das Getreide in diesen blauen Lebensmittelfässern unangetastet war. Keine Löcher drin oder sonst irgendwas.


    Ich habe auch noch nie erlebt, dass sie sich durch die blauen Fässer oder Rako-Boxen (stehen im Mäusekeller) gefressen haben, obwohl sie auch schon quer durch die Holzvertäfelung gekommen sind!


    Gresli

    Zitat von Cephalotus;308347

    Zur Not macht man Wärmestuben in der Stadt. Auf dem Land findet sich schon ein Verwandter oder Nachbar mit einem Holzofen.


    Für die Mobilität reichen im Notfall Fahrräder (davon gibt es in D heute mehr als Menschen) und die elektrische Bahn.


    Ganz abgesehen von der romantischen Vorstellung über die Verbreitung alternativer Heizmöglichkeiten, dem vorhanden sein von genügend Brennholz (selbst mit gerade mal einem Drittel der Bevölkerung im WK II war die Schweiz auf Kohleimporte aus Deutschland angewiesen) und der Hilfsbereitschaft der Leute.


    Wie viele Leute brauchen dem Arbeitsplatz fern zu bleiben, weil sie nicht 30 oder 40 Kilometer mit dem Rad fahren wollen, damit unsere hochkomplexe Gesellschaft zu kränkeln beginnt?


    Grüsse, Gresli


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    Zitat von Cephalotus;308347


    Dass man vom Gemüseanbau im Hinterhof leben muss sehe ich nur in einem apokalyptischen Szenario wenn es keinen Staat mehr gibt. Da sind dann aber 90% eh tot und das überleben wird auch zur Glückssache.


    Ich sehe das auch so. Ich glaube nicht an den "Lonely Survivor", auch nicht an eine Gruppe ausserhalb der gesamten Gesellschaft.


    Ich bin einfach nicht so optimistisch, dass in einer Krise der Umbau unserer Strukturen so reibungslos und vor allem schnell genug möglich sein wird, wenn die Weichen nicht bereits heute gestellt werden.


    Gresli

    Zitat von Cephalotus;308337


    "...Im Schnitt verbrauchen deutsche Landwirte jährlich 100 l Diesel, um ein Hektar Land zu bewirtschaften. Doch das ist keine feste Größe. Der Dieselverbrauch lässt sich senken..."


    Diese 100 Liter sind aber eben nur der reine Kraftstoffverbrauch und keine Vollkostenrechnung.

    Zitat

    1400 Liter Heizöläquivalent pro Hektare Nutzfläche: Diese Energiemenge verbrauchte die Schweizer Landwirtschaft 2012 für die Produktion landwirtschaftlicher Primärgüter. Über die Hälfte des Energieverbrauches steckte dabei in Form grauer Energie in Gebäuden, Maschinen und Futtermitteln. Zu diesen Ergebnissen kommt Agroscope bei der Datenauswertung bezüglich des Agrarumweltindikators zum Energieverbrauch auf nationaler Ebene.

    https://www.admin.ch/gov/de/st…ilungen.msg-id-56323.html

    Zitat von Cephalotus;308337


    da Deutschland aber eine gigantische strategische Treibstoffreserve hat, die zumindest die Landwirtschaft (und Behörden und Militär) über Jahre versorgen könnte, wenn man das Zeug nicht stattdessen in die Heizungs- und Fahrzeugtanks der Bevölkerung schüttet, sollte das schon klappen.


    Da sind wir, zum Teil, einer Meinung. Deshalb glaube ich auch nicht an eine Krise von heute auf morgen.
    Aber was willst Du den Leuten kurzfristig (!) in Heizungs- und Fahrzeugtanks schütten?
    Kälte- statt Hungertote?
    OK, D hat wenigstens Kohle, wir nicht, aber wie viele Wohnungen haben noch die Einrichtung diese zu verheizen?


    Einig bin ich mit Dir, dass wir etwas ändern müssen. Und zwar jetzt, nicht erst in der Krise.
    ]

    Zitat von Cephalotus;308337


    Kalium haben wir wohl genügend im Land, Phosphat dürfte eher ein langfristigeres Problem sein, die meisten Böden haben heute wohl eher zuviel davon. (???)


    Leider an den falschen Orten. Das Zeug wird ausgeschwemmt und landet in tieferen Schichten, Grundwasser und Gewässer.


    Grüsse, Gresli

    Zitat von Cephalotus;308329

    ich gehe sehr stark davon aus, dass die Energieproduktion aus der Landwirtschaft (Rapsöl, RME, Biogase, KUP,...) heute deutlich(!) höher ist als deren direkter Energiebedarf. (auch indirekt, also inkl. Spritzmittel und Dünger gehe ich stark davon aus).


    Die Annahme, dass ein Pferd "effizienter" sei als ein Traktor ist auch völlig falsch. Ein Pferd benötigt eine weitaus größere Fläche für sein Futter (Hafer & Co) als ein Traktor Fläche für die Rapsöl/RME Produktion bräuchte. (jeweils in Relation zur bearbeiteten Fläche).
    Noch besser wäre die Bilanz, würde der Traktor mit der Energieproduktion aus einer Photovoltaikanlage betrieben werden können.


    Da gehe ich mit Dir einig und vermute dasselbe. Tatsache ist sicher, dass die Landwirtschaft enorm effizienter wurde.
    Nur: Wie viele Traktoren fahren den heute tatsächlich mit heimischen Biokraftstoffen?
    Die Fläche für deren Produktion müsste man eben von der heutigen Produktionsfläche abziehen, was den Selbstversorgungsgrad. Und da bin ich, als Schweizer speziell, eher pessimistisch:


    Zitat

    Jährlich werden pro Hektare landwirtschaftliche Nutzfläche 1400 Liter Heizöläquivalent für die Produktion landwirtschaftlicher Primärgüter verwendet.

    Quelle
    Ohne lange zu suchen: Ertrag Rapskörner (nicht Öl oder gar Diesel) ungefähr 3.5 Tonnen pro Hektare. (Quelle)
    (Ich weiss jetzt nicht, wie viel Kraftstoff man aus einer Tonne Samen gewinnt)


    Selbst wenn man energieintensive Produkte, wie Fleisch oder Zuckerrüben, zugunsten energieeffizienter zurückfahren würde, wäre der zusätzliche Landverbrauch immer noch kein zu vernachlässigbarer Faktor.


    Grüsse, Gresli

    Hallo,


    nur kurz zum Streitpunkt Selbstversorgungsgrad:


    Ich denke, alle haben Recht und gleichzeitig sehen es alle zu einseitig.


    Der hohe Selbstversorgungsgrad der angegeben, und auch durch Quellen untermauert wurde, stimmt zwar, ist aber keine "Vollkosten-Rechnung".
    Dieser hohe Grad, mit den heutigen Ressourcen an Personal, Geräten und Boden, wird nur erreicht durch massive Zuführung von Energie von aussen.Treibstoff, Strom, Energie zur Produktion von Maschinen etc. (trifft auch auf unsere gesamte Gesellschaft zu).


    Früher war die Landwirtschaft ein Netto-Energieproduzent. Das Futter für Arbeitstiere (und Arbeiter) wurde selber angebaut.
    Heute wird, statt einen Teil des Landes für Futtermittel zu verwenden einfach Diesel gekauft. Heute ist die Landwirtschaft ein Netto-Energiekonsument.


    Passiert ist diese Änderung vom Netto-Produzent zum Netto-Produzent als die Landwirtschaft grossflächig mechanisiert wurde, das heisst nach dem 2. Weltkrieg.
    In unserem Dorf gab es Beispielsweise bis nach 1945 keinen Traktor.
    Hier ein Bild einer Käserei aus der Nachkriegszeit in meiner Gegend (man beachte den VW-Käfer im Hintergrund)
    [Blockierte Grafik: https://files.newsnetz.ch/story/2/6/9/26974800/2/topelement.jpg]


    Somit hat Elf schon recht mit seiner Rechnung.


    Aber gleichzeitig geht er davon aus, dass diese Energiezufuhr von einem Tag auf den anderen wegbricht, was ich jedoch auch nicht glaube.
    Zuerst würde die Energie anderswo, z.B. beim Privatverkehr, eingeschränkt. Staatliche Reserven und möglicherweise beschränkte Importe würden rationiert.


    Somit käme die Versorgungskriese nicht Knall auf Fall, sondern vermutlich schleichend. Einem solchen Hungerwinter wäre eine längere Zeit der Minderversorgung vorausgegangen.
    Und wie viel Kraft ausgehungerte Leute noch hätten um (energieaufwändig) zu Plündern ist fraglich.


    Die romantische Vorstellung dem Bauern bei Ernte zu helfen, würde, neben dem fehlenden Wissen, auch ganz einfach am fehlenden Gerät scheitern: Es gibt schlicht nicht mehr genug Sensen.
    Dasselbe gilt natürlich für alle früheren Produktionsmittel, wie Zugtiere etc.



    Grüsse, Gresli

    Hallo

    Zitat von tryppp;307090


    Sehe ich das richtig, dass wenn man zum Schlafsack noch eine Fleecedecke benutzen will, es wärmer wird, wenn man die Decke im Schlafsack hat, statt oben drauf?
    Im Schlafsack wäre Platz genug und oben drauf könnte sie bei der ersten Bewegung wegrutschen.


    Theoretisch ja. Praktisch, aus eigener Erfahrung, eher nein.


    Theoretisch füllt die Decke im Schlafsack überschüssigen Raum, womit dein Körper weniger Volumen erwärmen muss.
    Des weiteren könnte die Decke auf dem Schlafsack, sofern sie schwer genug ist, die Füllung zusammendrücken und so die Isolation senken (deshalb ist bei Schlafsäcken die Innenhülle enger geschnitten als die Aussenhülle).


    Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das dann zumeist so aus, zumindest bei mir, dass nach kürzester Zeit die Decke im Schlafsack so zerstrampelt ist, dass ich sie nie mehr im Schlafsack ausbreiten kann, ohne aufzustehen, bzw. den Schlafsack zu öffnen.


    Deshalb sind Innlets auch wie Schlafsäcke zugenäht.


    Brauchst du die Decke nur zum Einschlafen, ist im Schlafsack sicher besser,


    Grüsse, Gresli

    Hallo


    Was oft vergessen wird, sind die nützlichen Kleinigkeiten: Ein paar Meter Bindfaden und kleines Näh-Set mit Nadel, etwas Faden und ein paar Sicherheitsnadeln.


    Ev. noch 0,5 Liter Flasche Wasser, damit das Kind eine eigene hat?


    Grüsse, Gresli

    Hallo Wolfshund


    Ich gehe oft wandern, auch etwa bis T4, lebe ich doch fast am Fuss der Berge.
    Erst mal kann ich ob diesen Aussagen nur den Kopf schütteln :nono:

    Zitat von Booner;306163


    T4 und Eintagestour ist ein etwas schönerer Spaziergang.


    T4 ist definitiv kein Spaziergang! Solch eine Aussage ist mehr als nur fahrlässig! (Wanderweg-Typen)

    Zitat von Booner;306163


    Als Komfort wäre evtl. noch:
    0,5l Wasserflasche (Kann unterwegs in unseren Gebirgen immer mal aufgefüllt werden)


    Vergiss es. Gerade in hohen Lagen sind Bäche oft nicht erreichbar: Sie fliessen in Schluchten oder unter Geröll- oder Schneefeldern.
    Sehr oft sind sie schlicht auch nicht vorhanden. Auf Graten und Bergrücken wirst Du vergeblich Wasser suchen.


    Wasser auch aus Bergbächen entkeimen. Bei uns reicht Silberjodid, es braucht kein Chlor.
    Auch wenn das Wasser direkt aus einem höhergelegenen Schneefeld zu stammen scheint, kann man sich nie ganz sicher sein, ob dazwischen weiter oben, an einer nicht einsehbaren Stelle, Nutztiere weiden.
    Etwas, das ich auf die harte Tour lernen musste.


    Mindestens 2 Liter Wasser. Ich verteile die jeweils auf 0,5 l Pet-Flaschen. So kann man sie im Rucksack verteilen und wenn sich eine bergab verselbständigt ist nicht alles verloren.
    Weiter kann man so leere Flaschen jeweils bei sich bietender Gelegenheit nachfüllen.

    Zitat von Booner;306163


    Nahrung (zwei/drei Müsliriegel)
    Geld für ne Hütteneinkehr.


    Kein Handy wenn es entspannt werden soll. ;-)


    Hütten sind an T4-Routen eher selten zu finden. Essen sollte energiereich und nicht zu schwer sein. Besser Sachen, von denen man immer wieder ein bisschen etwas essen kann als riesige Menüs. Z.B. Müslirigel, Nüsse, Trockenfrüchte, kleine Sandwiches. Auch auf etwas Schokolade verzichte ich nie und ein paar Bonbons und Traubenzucker schaden nicht.
    Der grosse Hunger kommt bei mir erst hinterher.

    Zitat von Booner;306163


    Kein Handy wenn es entspannt werden soll.


    Man kann auch ohne Sicherheitsgurte Auto fahren, ist auch viel entspannter ... solange nichts passiert!


    Mitnehmen, im Minimum, würde ich noch:


    - Wanderkarte 1:25'000 mit eingezeichneten Wanderwegen.
    - Zusätzlich zur benötigten Kleidung eine Fleece Jacke und ev. ein Wechsel-T-Shirt.
    Unbedingt Regenjacke und ev. sogar (leichte) Regenhosen. Auch wenn schönes Wetter gemeldet ist.
    Kopfbedeckung (auch Nackenschutz!) und Sonnenbrille nicht vergessen.
    - Feste Wanderschuhe, nicht nur leichte Trekkingschuhe.


    -Notfall-Set oder erweiterte Wanderapotheke:
    Zusätzlich zur EH-Apotheke: Blasenpflaster (z.B. Compeed), Rettungsdecke, Trillerpfeife, Feuerzeug, Taschenlampe (klein aber stark), Ibuprofen, ev. Magnesiumkapseln, Entkeimungstabletten, Taschenmesser (mit Schere), Schnur (mindestens so lang wie Schuhbändel!), Sicherheitsnadeln, Nadel und etwas Faden, ev. Kompass.


    Mein Notfallset ist immer gepackt, so kann ich es einfach in den Rucksack schmeissen und weiss ich habe nichts vergessen.


    Und noch ganz wichtig: Nicht alleine gehen! Gilt eigentlich auch schon für T2 und T3, da halte ich mich aber selber nicht immer dran.


    Grüsse, Gresli

    Hallo

    Zitat von survival;304262


    Vielleicht ist es dann auch erstmal wichtig, eine Pause einzulegen und ggf. innezuhalten, bevor man Kopflos wird, wenn man den Weg nicht so schnell findet.


    Ein wichtiger Punkt!


    Ein paar weitere Sachen:


    Wichtig: Während des Gehens immer wieder einen Blick zurück werfen und sich den gegangenen Weg merken. Ein markanter Fels sieht unter Umständen aus der anderen Richtung überhaupt nicht mehr markant aus.


    Wenn man sich verlaufen hat, oder besser bereits wenn man nicht mehr ganz sicher ist, nach Möglichkeiten zurück zum letzten bekannten Punkt (wo man herkommt weiss man ja dank dem Blick zurück).


    Immer auf Wegen oder Pfaden bleiben, keine Abkürzungen. Achtung: Wildwechsel können auch mal aussehen wie Wanderwege! (Ist mir auch schon passiert)


    Bergab oder dem Wasser nach ist schon gut, aber nicht stur! Hinunter kann auch bedeuten in eine unwegsame Schlucht und ein Bach kann sich auch in einem Sumpfgebiet verlieren.


    Keine auch nur ansatzweise kritischen Stellen passieren (z.B. eine steile, nasse Wiese hinab oder eine einfache Kletterpartie eine Felswand hinauf usw.).
    Was in der einen Richtung einfach ist, kann sich in der anderen als schwierig herausstellen.


    Ist die Sicht eingeschränkt, z.B. dichter Nebel, der kann im Gebirge innert Minuten aufziehen, oder Dunkelheit: Stoppen, Richtung markieren aus der man gekommen ist und abwarten.
    Mit einer Rettungsdecke und angemessener (Reserve-) Kleidung lässt sich auch mal eine Nacht durchwachen.
    Achtung: Taschenlampe ist sehr trügerisch, sofern nicht ein Weg klar zu erkennen ist!


    Grüsse, Gresli

    Hallo,

    Zitat von LagerregaL;304114


    Für einen Augenarzttermin habe ich auch schon 14 Monate gewartet. Alternativ kann man sich in den Fachabteilungen der Krankenhäuser Termine geben lassen. Da erhält man geringfügig schneller einen Termin, aber man darf dann auch 2-3 Stunden in Warteräumen mit dem Charme von Bahnhofstoiletten verbringen.


    Also bei mir, Infiltrat im Auge, in der Notaufnahme der Augenklinik: Nach einer kurzen Abklärung dauerte es keine zehn Minuten und eine freundliche Schwester bat mich mit zu komme.


    Das geht ja recht flott. Dachte ich.
    Bis ich gemerkt habe, dass man mich nur von den anderen Patienten separiert hat und unter Quarantäne gesetzt hat.


    Da sass ich dann knapp fünf Stunden alleine in einem knapp zwei Meter breiten, fensterlosen Verbindungsgang auf einem Klappstuhl und zählte Neonröhren.


    Gresli

    Hallo,


    Das was die Leute vom Fach hier geschrieben haben, kann ich persönlich bestätigen:


    Zitat von Basmyr;304017


    Mittlerweile müssen die Notaufnahmen auf das Triage-Prinzip zurückgreifen und die Patienten nach Dringlichkeit sortieren. Ganz nach dem Motto, dass der Hesse beschrieben hat: Wer noch meckern kann, kann auch warten.
    ...
    ist somit gesichert, dass nicht der Erkältete, der mit der Rettung rein kommt, als erstes behandelt wird, sondern der Opa der mit dem Radl und einem Herzinfarkt erscheint. (So auch schon passiert)


    Kurz vorab: Ich weiss nicht wie es in A und D funktioniert, wir haben in der CH bei den Krankenkassen verschiedene Rabattstufen, je nach gewähltem jährlichen Selbstbehalt und Model.


    Da gibt es das Hausarztmodel (i.d.R. immer über den selben Hausartzt), HMO (Gesundheitszentren der Krankenkasse) und, wie von Samui erwähnen, Telemed mit ärztlicher Beratung die man vorgängig einholen muss.


    Wobei man das Telemed auch (gratis!) benutzen darf, wenn man ein anderes Model hat (wie ich: Hausarzt). Und sei es nur für eine medizinische Auskunft.


    Und natürlich auch ohne alles, aber eben auch ohne Rabatte bei der Prämie.
    (Dass nun die Politik die höhe der Rabatte deckeln und somit Eigenverantwortung weniger belohnen will, ist eine andere Sache)


    Letztes Jahr hatte meine Mutter eine "stillen" Herzinfarkt. Sie ist der von Basmyr beschriebene Typ:

    Zitat von Basmyr;304017

    der Opa der mit dem Radl und einem Herzinfarkt erscheint.


    Es brauchte ziemliche Überredungskünste bis sie endlich die Telemed angerufen hat und nicht zuerst noch die Zeitungen ausgetragen hat.


    Nach einer ausführlichen Befragung am Telefon schickte die Ärztin sie unverzüglich ins Spital, und verbot ihr glücklicherweise selber mit dem Auto zu fahren (auf mich hätte sie vermutlich nicht gehört).


    In der Notaufnahme angekommen kamen wir nicht einmal zum absitzen, obschon etliche Leute warteten. Die Krankenkasse hatte sie schon angemeldet.


    Ganz anders als ich mir vor 30 Jahren beim Skifahren die Daumenbasis gebrochen habe (und natürlich trotzdem noch bis Fahrtschluss gefahren war) und mein damaliger Hausarzt den Bruch beim Röntgen, mit einem Uralt-Gerät das heute vermutlich unter den Atomwaffensperrvertrag fallen würde, den Bruch endgültig verschoben hatte.
    Da kriegte ich anschliessend im Spital eine Plastikschiene, Tabletten und einen Termin für den nächsten Tag.


    Eine bereits vorgängige Triage, sei es durch den Hausarzt oder einer Telemed der Krankenkasse lohnt sich also, nicht nur hinsichtlich der Gesundheitskosten.
    Sei es, dass in dringenden Fällen keine Wartezeiten entstehen oder man wenigstens beruhigt ist.


    Gerade die Krankenkassen sind da eher schneller mit "Einweisen", da sie ja die Folgekosten bei zu langem Abwarten bezahlen müssten.


    Grüsse, Gresli

    Hallo,

    Zitat von Booner;303845


    - FSME Impfung ist nicht ganz unumstritten. Ich lasse z.B. keine machen, obwohl ich viel mit Zecken in Kontakt komme. Da soll sich aber bitte jeder selbst seine Meinung bilden.


    Zitat von Alaric;303853


    sind bei der Borreliose durchschnittlich 20 % und bei FSME 3,5% in Endemiegebieten (max. Wert in Bayern ca. 20 %) der Zecken befallen.


    Zwei kleine Anmerkungen zu Borreliose und FSME:


    1. Gebiete mit FSME sind meist ziemlich klar begrenzt und bestimmt. Zumindest in meiner Gegend.


    2. Eine Infektion mit FSME erfolgt, wenn, unmittelbar beim Biss, da der Erreger über den Speichel der Zecke übertragen wird.
    Die Borreliose aber wird durch den Kot der Zecke übertragen, was nicht unmittelbar nach dem Biss geschieht. Eine möglichst rasche Entfernung senkt das Risiko.


    Grüsse, Gresli


    P.S.: Die erste Zecke, auf einem Vierbeiner, habe ich bereits vor einem Monat gefunden. Ist wahrscheinlich dem milden Winter geschuldet.

    Zitat von Udo (DL 8 WP);303400


    Wenn die Plane runter (und zusammen gefaltet war), wurde die Leiter ausgezogen und verriegelt, das Zelt aufgeklappt und fertig.


    Wenn ich nur gerade schlafen will, lasse ich die Plane sogar am Zeltboden hängen.


    Zitat von Udo (DL 8 WP);303400


    Dieses "Zusatz Überzelt" hatte das Air Camping Zelt damals nicht.


    Das Überzelt hatten wir mal in Botswana an einem Leihwagen mit Dachtzelt. Hat mich mit diesen Spannbügeln nicht überzeugt. Bei richtig Wind fliegt das alles weg. Haben wir abgebaut und eingepackt. Hatte auch nicht geregnet.


    Das ist windstabiler als es aussieht (Erfahrung an der Küste)! Aber im Notfall könnte man die Spannbügel auch weglassen und das Überzelt unten an Ösen befestigen.


    Das Überzelt ist aber nicht nur bei Regen gut. Es wird auch wesentlich weniger schnell heiss am Morgen.


    Zitat von Udo (DL 8 WP);303400


    Betten zusammenlegen, Leiter etwa halb hoch nehmen, eine Person hält die Leiter so , eine Person schlägt die Falten der Zeltplane an den Seiten zwischen die Stangen ein. Leiter ganz hoch lassen, einfahren und sichern.


    Bei meinem musst Du keine Betten zusammenlegen.
    Und nach dem Umklappen stosse ich die Falten die überstehen einfach irgendwo zwischen die Platten.


    Gresli


    P.S.: @ Herr Survival: Ich war ja an der Lütsche ;-)


    @ Survival: Bei Wind kann es ein Flattergeräusch geben, aber die Stangen sind 20mm stark, nicht wie bei einem Normalen Zelt.
    Und schwanken tut es nur, aufgrund der Federung des Autos, bei gewissen Aktivitäten

    Hallo Rocky,

    Zitat von Rocky;303394


    Udo, nimm es mir nicht übel, aber diese Zeitangabe ist selbst bei einem Hartschalendachzelt mehr als sportlich. Für ein Klappdachzelt mit Plane ist das völlig unrealistisch! Und ichenke ich weiß wovon ich rede, denn ich hatte ein Dachzelt vom Dipl.-Ing. Grohmann und war damit in H, RO, auf Korsika und in der Sahara


    Da muss ich Udo in Schutz nehmen. Und ich weiss auch wovon ich rede, auch wenn es bei mir nur Spanien, Portugal, Balkan und Griechenland war.


    - Reisverschluss der Plane auf und aufklappen in 2 Minuten.
    - Die Federstäbe einstecken und Vordächer (bei meinem Typ) ausstellen ist auch in 3 Minuten zu schaffen (sofern man nicht in der einen Hand eine Büchse Bier hat)


    Abbau geht genau so schnell.


    Fairerweise muss ich sagen, dass man beim PW alles vom Boden aus machen kann und nicht noch hochklettern muss.


    Gleiches Zelt unter anderm Label:



    Wobei eben leider nicht die Xtend Version habe, aber Zeitlich macht es keinen grossen Unterschied.

    Zitat von Udo (DL 8 WP);303391


    perfekt, genau das habe ich gemeint..... mit dem Heckzelt ! und der Preis für eine perfekte Lösung ist auch OK finde ich.


    Wobei es, wie schon gesagt, auch noch günstiger geht (die selben Zelte, nur anderes Label und nicht zu Schweizer Preisen) : http://www.horntools.com/vorei…se0bpg23cg7c439aqs23hf5t1


    Zitat von Udo (DL 8 WP);303391


    Ich hatte damals Benziner und damit hat man das sehr wohl gemerkt mit dem Spritverbrauch....


    Ich habe auch einen Benziner, sogar nur einen 1,6 L, trotzdem ist der Verbrauch durch die niedrigere Geschwindigkeit deutlich geringer.
    (Auch eine Prepper-relevante Erkenntnis: Etwas langsamer kommt man weiter)


    Zitat von Udo (DL 8 WP);303391


    In CH dürft Ihr doch eh nicht schneller als 120 km/h fahren oder ? ;)


    Ja. Und auf der Autobahn in Thüringen eben auch nicht :psst:


    Gresli