Beiträge von Sam de Illian

    Super, danke aber verdammt beim Zweifachgehörnten... für doch mich nicht in Versuchung ;)


    Aber für meinen Sohnemann, übrigens im März wird er Zehn und könnte in die Jugendgruppe, hab ich gerade Kontakt mit dem THW-Frankfurt aufgenommen für Infos!

    Ach, du wirst dir den Laden ja eh mal ansehen wollen mit deinem Junior ;) Und wenn man nur mal eine Führung durch die Fahrzeughallen bekommt, dann weckt das schon maximale Begeisterung...

    Mal abgesehen davon, dass man beim THW so geile Sachen wie Plasmaschneider, Sauerstofflanzen, fette Aggregate, Powermoons und dergleichen bedienen (lernen) kann, gibt es da unglaublich viel Fähigkeiten und Wissen für die mannigfaltigsten Krisen zu erwerben und man ist natürlich auch in die Gefahrenabwehr einer der interessantesten und tollsten Städte in Deutschland eingebunden.

    Und wie gesagt, der OV FfM ist einer der besten und der einzige mit 3 Technischen Zügen. Heisst: extrem vielfältig, auch wenn man mal was machen will, was man vorher noch nie gemacht hat. Und die möglichen Zusatzlehrgänge und Qualifikationen sind natürlich auch geil, egal ob Feldkoch, Bootsführer, Höhenretter, Kraftfahrer...

    Das THW Frankfurt hat nicht nur eine Jugendgruppe, sondern sogar eine Minigruppe (weiß nicht wie alt dein Junior ist) und der Ortsverband macht allgemein eine super Arbeit. Kann ich sehr empfehlen.

    Und auch fähige, handwerklich Begabte sind dort sehr gern gesehen, falls du noch ein Hobby brauchst ;)


    So long,

    Sam

    Zum Thema Pilze: "Welcher Pilz ist das?" vom Kosmos-Verlag. Das Buch ist kompakt genug für die Beintasche und seit Jahren das Buch, was ich auch wirklich in die Pilze mitnehme. Dort sind bei vielen Pilzen auch die "bösen Cousins" erwähnt, mit denen man sie verwechseln kann. Und Hinweise allgemeinerer Natur, wie zum Beispiel welche Pilze in Verbindung mit Alkohol giftig sind. Ansonsten gibt es in eigentlich jeder Region Pilzsachverständige, von denen viele auch geführte Pilzwanderungen und/oder Kurse anbieten.


    So long,

    Sam (seit 30 Jahren 'inne Pilze' und bislang vergiftungsfrei)


    Zitat


    Der Gurt ist 3cm breit und 78cm lang, die Ratsche hat ein Maß von 4,5cm x 6cm x 3cm (B/L/H).

    Das kleinste Packmaß ist ca. 4,5cm x 5cm x 12cm, dadurch das keine Knebel vorhanden sind lässt sich das Tourniquet frei Positionieren und passt in alle unsere TQ Taschen. (Zentauron Produktseite B2B Portal)


    Das klingt absolut schlüssig. Im militärischen Bereich mag das anders aussehen, speziell wenn der Arbeitgeber das Material bezahlt, stellt oder man sich das über die Steuer wieder zurückholen kann.

    Andererseits trage ich ein TQ auch primär nicht mit mir rum, um das in der EH einzusetzen, sondern damit ich die bestmögliche Versorgungslage habe, falls mir etwas passiert. Wenn ich ohne Eigengefährdung in einer Notsituation damit jemand anderem helfen kann, ist das ein wertvoller Zusatznutzen.

    Im Dienst gilt: Jeder wird mit seinem eigenen Verbandmaterial versorgt (damit man wenn man weiter kämpfen geht und als nächstes umfällt, eben nicht ohne Verbandmaterial da liegt), es sei denn man hat als Sanitätspersonal/Field Medic/RetSan/FR die entsprechende Ausrüstung dabei.


    So long,

    Sam

    Die RATS Teile erinnern mich eher an die Tuch-und-Stock Zeit bzw. an die Gummischläuche am Hbf :D


    Was hältst du (oder auch gerne andere Praxisanwender) hiervon? Das einzige was mich echt abschreckt, ist der Preis. Selbst als Händler ist der abartig (Marge unter 5%).
    https://www.zentauron.de/de/er…8-notfall-tourniquet.html


    Ich werd mal eine kleine Versuchsreihe mit China-TQs (auch da gilt, es gibt Unterschiede bei Preisen und Herstellern) von wegen Sonnenlicht und abrubbeln, Feuchtigkeit etc. machen, da hab ich nämlich die CAT Klone und die SOF TQ Klone (die ich übrigens hervorragend verarbeitet finde, gerade die Alu-Knebel) noch auf Lager. Das wird natürlich eine Weile dauern, aber ich berichte dann gerne. Und ehrlich. Ich hab ja nix zu gewinnen, wenn ich selbst was rumtrage, was nichts taugt.


    So long,

    Sam

    Hat denn in letzter Zeit mal jemand ausprobiert, ob die Chinateile nicht vielleicht einfach noch ihren schlechten Ruf von vor ein paar Jahren haben?

    Ich hab neulich eins getestet am Oberschenkel (meinem eigenen) bis weder in der Kniekehle noch am Fußgelenk ein Puls messbar war und das ging problemlos (wenn auch natürlich mit Kraftaufwand, aber das ist nichts neues).

    Interessant finde ich den Ansatz der Firma Zentauron mit ihrem RET, weil das problemlos desinfizierbar und wiederverwendbar ist und durch das Spanngurtprinzip quasi ein Kind das Teil anlegen könnte vom Kraftaufwand.

    Übrigens auch eine nette Alternative zum CAT: Das SOF-T System. Find ich gut wegen der Schnalle wo man nix durchfädeln muss und dem Knebel und Sicherungspunkten aus Aluminium im Vergleich zu Kunststoff.


    So long,

    Sam

    @ Insulinthematik


    Habt ihr denn auch Lagervorrichtungen getroffen für den Fall X? Ich stelle mir da so etwas wie einen solarbetriebenen Minikühlschrank vor.

    Ich habe einen Campingkühlschrank, der 40l fasst und auf 12V, 230V und Gas läuft. Dazu Adapter und Druckminderer für so ziemlich egal welche Gasquelle (inkl. Schraubkartuschen und MSf1A).

    Den könnte man natürlich auch über Solarmodule/Akkus betreiben.

    https://www.amazon.de/gp/produ…sc=1&tag=httpswwwaustr-21


    Außerdem ist unser Keller ganzjährig halbwegs kühl, so dass das schon mal hilft. Aber grundsätzlich ist eine Mietwohnung halt nicht der Weisheit letzter Schluss bei der Krisenvorsorge...

    Aber schlussendlich ist der Kühlschrank auch Bestandteil der normalen Campingurlaubs-Ausrüstung und damit wesentlich mehr als nur ein Notnagel.


    Energieeffizienter sind Kompressorkühlboxen mit Temperaturregler, aber da ist man dann halt wirklich auf Strom angewiesen.


    So long,

    Sam

    Hast du Quellen dafür? Ich glaube mich an ein internes Infoblatt einer schweizer Klinik zu erinnern, das da nicht so optimistisch ist. Wenn ich am Montag wieder in der Arbeit bin, suche ich das mal raus.


    LG. Nudnik

    Außer dem Insulin in meinem Kühlschrank habe ich gerade keine Quellen parat... Ich hab da Toujeo mit Ablaufdatum 07/2020 drin und Novorapid mit Ablaufdatum 10/2020 (was ich in 2018 bekommen habe).
    Ich meine mich von meinen Schulungen zu erinnern, dass es sogar bis zu 3 Jahre lagerstabil ist bei Optimalbedingungen, aber so lange Haltbarkeiten habe ich zumindest noch nicht gesehen.

    Hier ist eine Orientierungshilfe wegen den Lagerbedingungen und Temperaturen: https://archiv.d-journal.ch/ar…gerung-von-insulin-13699/


    So long,

    Sam

    Aber die Haltbarkeit eurer Medis ist schon mehr als zwei Monate? Wie habt ihr euch für zwei Monate entschieden?

    Insulin ist bei korrekter Lagerung durchaus bis zu zwei Jahre haltbar, kommt natürlich auf die Charge an. Ich hab meinen Vorrat ähnlich wie Thanatos durch Strecken über Zeit auf ein halbes Jahr erhöht, als es vor ein paar Jahren mal Lieferschwierigkeiten gab.
    Wenn man alternativlos auf etwas angewiesen ist und dann Schiss haben muss, das schon in der Normalzeit nicht zu bekommen, ist das schon ein Augenöffner.


    So long,

    Sam

    Nachdem du ja schon meine Bilder mitgepostet hast, bleibt nur zu sagen: schön war's! :D


    Nebenbei kurz zur Ausrüstung, die man in meiner Schlafstätte sehen kann:

    Rucksack 130l NL Armee in DPM (ganz geil wegen dem verstellbaren Tragesystem und unglaublich viel Platz, trägt sich mit 24kg besser als mein Berghaus BW mit 18kg)

    Das Schlafsetup gliedert sich in Bodenplane, Z-Faltmatte leicht, Klymit Static V Insulated, Biwaksack NL Armee Goretex und da drin ein Carinthia Defence 4. Das Tarp ist von MilTec (einer der wenigen Ausrüstungsgegenstände von denen, die ich gut finde, auch wenn sie relativ schwer ist)

    Die Faltmatte und das Sitzkissen hatte ich deshalb mit weil man auf den reinen Luftmatten beim Sitzen quasi direkt auf dem Boden hockt und bei gefrorenem Boden ist das bisschen ungeil. Wiegen fast nichts, haben aber einen hohen Nutzwert. Die Isolierwirkung und der Komfort wäre mir aber alleine viel zu wenig.

    Mit diesem Setup sind auch zweistellige Minusgrade kein Problem, wenn man das Tarp quer zum Wind aufspannt.


    Kleiner Tip noch am Rande: Biwaksack (wo möglich!) eine Nummer größer als den Schlafsack wählen, dann kann man bequem Klamotten und Stiefel mit zwischen Schlafsack und Biwacksack packen und man saut sich nicht den Schlafsack innen ein.


    So long,

    Sam

    Was sicher nicht schadet, ist außer Fähigkeiten auch die passenden Werkzeuge und Tabellenbücher zu besitzen.

    Beispiel:

    Als gelernter IT-Systemelektroniker kann und darf ich Stromarbeiten bis 1000V ab dem Hausanschluss durchführen. Da meine Ausbildung aber schon ziemlich lange zurück liegt, prüfe ich Berechnungen lieber über die entsprechenden Tabellen nach (Absicherung, Leitungslänge, Kapazität, Biegeradien, usw.). Genauso habe ich da lieber mein eigenes entsprechend nach VDE isoliertes Werkzeug und Messgeräte, als irgendwelche Behelfskrücken (Kumpeltod aka Lügenstift, Klebeband um Schraubenzieher, etc.).

    Ich gehe davon aus, dass das ein Installateur genauso sieht, gerade wenn es um Gasinstallationen geht ;)


    Aber das gilt natürlich für alle Berufe, gerade wenn man in Teilbereichen wenig oder lange nicht arbeitet.


    In einer großflächigen Krise würde wahrscheinlich kein Mangel an menschlicher Arbeitskraft herrschen, da viele Leute "egal was" machen um sich und ihre Familien durchzubringen. An Hilfsarbeitern wie z.B. Erntehelfern oder dergleichen würde wohl kein Mangel bestehen, was die eigenen Chancen damit ein Auskommen zu haben, merklich mindert.


    Was würde also eher nachgefragt?

    -Dienstleistungen die ein Alleinstellungsmerkmal haben. Also bei einem großflächigen Stromausfall das Laden von Powerbanks, Akkus (Akkuschrauber müssen ja auch geladen werden...), Geräten per Generator oder Kühlkapazität

    Oder Nachrichtenübermittlung und Kommunikation über Funk. Dazu bräuchte man natürlich Gegenstellen ;)

    -Dienstleistungen die Spezialwerkzeug und/oder Kompetenz erfordern, z.B. Reparatur von Motoren und Aggregaten, Holzfällarbeiten, Bauarbeiten (z.B. nach Erdbeben Häuser wieder instandsetzen), mit dem Trecker Autos wegziehen (Lawinen) oder Material durch Gelände ziehen, wo mit Autos nichts geht...


    Wach- und Sicherheitsaufgaben könnten wichtig und evtl. profitabel sein, aber natürlich auch extrem riskant. Bei einem "hungrigen Mob" der kaum noch was zu verlieren hat und ggf. mit improvisierten Waffen vorrückt, hat man, gerade wenn man allein ist, einen schweren Stand. Und Rachegelüste gegen "den Typen mit der Flinte, der mich von dem Zeug fernhält, was meine Kinder satt macht" wären in der Geschichte jetzt nichts überraschend neues.


    Da muss sich jeder mal Gedanken machen, was er hat und kann und was man in der "Normalzeit" nebenbei aufbauen kann.


    So long,

    Sam

    Auf der Zeitachse war die Tour schon ziemlich weit weg ;)

    Training kann man machen, indem man beim (Wald-)spaziergang eben statt einem Daypack einen Trekkingrucksack nimmt und seine Stiefel einträgt.

    Wandern mit Gepäck war es, mit ordentlich Gepäck, wie man auf den Bildern sehen kann ;) Aber wie weit, weiß ich nicht mehr, das ist ja über ein Jahr her.


    So long,

    Sam

    Mag sein, die einzelnen Härtegrade nach Mohs hab ich nicht im Kopf ;)


    Wie du sehen kannst, ist der klägliche Rest bereits so zerfressen und ausserdem brüchig, dass mir da die Verletzungsgefahr (meine Messer sind scharf :saint:) gegeben erscheint - daher bleibe ich dabei und gehe lieber mal mit einer Feile dran :P


    Ausserdem hab ich mit Magnesium als Feuerstarter so gar keine Erfahrung, kann man derlei Späne "aufbewahren" oder sollten Späne/Feilung zum zünden "frisch" sein?

    Am besten geht es mit so feinen Spänen wie möglich und da am besten mit frischen. Magnesium oxidiert ziemlich schnell und Magnesiumoxid ist nicht brennbar. Da die Oxidschicht ähnlich wie bei Aluminium sehr dünn ist, wird sie durch die Auermetall-Funken des Feuer"stahl"s weggebrannt und dann das Magnesium entzündet.

    Wenn du das experimentell betreiben möchtest, kannst du die Anode zum entkalken in Essig- oder Zitronenwasser legen und dann unterschiedliche Spangrößen abfeilen (also z.B. mit Feilen Hieb 3 bis Hieb 1) und prüfen, was sich am besten zum Feuermachen eignet. Ich tippe auf die mittelgroben Späne.
    Ich habe mit Magnesium durchwachsene Erfahrungen, ohne Wind ist das super, mit Wind ist das schwierig, da lässt sich z.B. gepellter Rohrkolben oder Distelflaum wesentlich besser festklemmen.
    Grundsätzlich kann man mit einem Magnesiumspitzer wesentlich mehr anfangen, indem man Anzündmaterial von einem trockenen Ast 'spitzt', als den selbst als Zunder zu verwenden.


    Wenn es um den perfekten Zunder geht, würde ich ein richtig trockenes altes Vogelnest nehmen, in das dann Distelwolle oder vergleichbares Material und da dann nochmal Magnesiumspäne drauf und drumherum das Feuerholz als Windschutz aufbauen.
    Vielleicht erinnern sich noch Leute an den Workshop in Düsseldorf ;)


    Viel Erfolg, mit was auch immer du dem Zeug zu Leibe rückst!


    So long,

    Sam

    Calciumcarbonat hat -wenn meine Erinnerung mich nicht trügt- eine Mohs-Härte von 3...

    Mal abgesehen davon, dass Messer Werkzeuge sind und auch verwendet werden dürfen. ;)


    So long,

    Sam

    Ok, ich probiers aus. Aber ich nehme eine Feile, mit meinen Messern geh ich nicht an diese Kraterlandschaft :P

    Da man das für gewöhnlich mit dem Messerrücken macht (u.a. dafür haben viele Messer einen geraden Klingenrücken), und Magnesium weicher als der Stahl ist...


    So long,

    Sam

    Ich habe mich jetzt mal ein bisschen in die Thematik eingelesen.

    Die Selbstretter halte ich für eine valide Option, wenn man den Preis nicht scheut.

    Hier mal ein Gerät der Firma Andres für satte 416,50€ (da würde ich aber die 50€ für das Trainings-Leihgerät unbedingt mit dazunehmen!).

    https://www.andres-industries-…1gTQL2EAAYASAAEgK3KvD_BwE


    Das ist allerdings auch 10 Jahre lagerfähig und liefert in Bewegung für etwa 30min Luft. Gewicht ist mit 1,1kg auch nicht zu heftig.

    Gibt ja doch einige Produkte aus dem Sektor... Kannte ich nur als Rebreathertechnik aus dem Tauchbereich.

    Wieder was gelernt :)


    So long,

    Sam

    Das ist richtig und bei solchen Themen denke ich auch immer daran. Da war nämlich damals eine Schulkameradin mit bei, die es nicht geschafft hat.
    Dadurch wurde natürlich auch im Freundeskreis viel diskutiert und in der Jugendfeuerwehr haben wir das auch aufgegriffen.

    Kaprun ist natürlich ein Extrembeispiel, die meisten Autotunnels haben nicht solche extremen Steigungen drin.


    So long,

    Sam

    Hier handelt es sich um ein zweistufiges Problem:

    1. schädliche Gase und Dämpfe fernhalten

    2. Sauerstoffversorgung sicherstellen


    Die einzige Lösung, die beide Probleme abdeckt, ist ein Pressluftatmer (idealerweise aber nicht zwingend mit Überdruckmaske).

    Wie an anderer Stelle schon beschrieben (Feuerlöscher im Auto-Thread), wenn Autos anfangen zu brennen, geht ein ganzer Haufen Mist durch die Luft. Mit Filtermasken bzw. Fluchthauben kann man zumindest diesen Teil des Problems erstmal lösen. Es gilt allerdings: So schnell wie irgendmöglich aus der Gefahrenzone, für Rettungseinsätze jeglicher Art sind die nicht geeignet.

    Wie also das Problem mit der Sauerstoffzufuhr lösen?

    Die einzige Idee, die ich dazu parat habe, wären die kleinen Pressluftflaschen aus dem Paintball-Bereich zusammen mit einer Vollmaske. An die Flasche müsste ein entsprechender Druckminderer (Atemregler) angeschlossen werden, der dann wiederum an die Maske geschraubt wird.

    Billig ist so ein Setup natürlich nicht, für die Flasche (als Beispiel eine 1,1l 300Bar) werden allein etwa 150€ fällig.

    Bei 1,1l und 300 Bar hat man 330l Luft zur Verfügung, bei 5l Lungenvolumen und 30 Atemzügen pro Minute (realistisch nur für geübte und disziplinierte Atemschutzgeräteträger und Taucher) hat man rechnerisch also etwa für 2 Minuten Luft.

    Wenn das reicht, um den nächsten Notausgang zu erreichen: Bingo! Wer versucht, damit einen Tunnel zu durchqueren, wird herbe enttäuscht.

    Das wäre mit den ganzen benötigten Teilen auf jeden Fall eine heftige Investition und muss auch noch regelmäßig geprüft und gewartet werden.


    Wäre noch die Option, ein komplettes Setup á la Feuerwehr ins Auto zu werfen. Wer nicht Zugriff auf eine Atemschutzwerkstatt hat, um das regelmäßig prüfen und ggf. warten zu lassen, kann das direkt auch wieder vergessen. Mal abgesehen von den Kosten und dem notwendigen Platz.


    Grundsätzlich würde eine Filtermaske ausreichen, wenn

    a: ausreichend Luft in den Tunnel strömt

    b: man die Möglichkeit hat, gegen den Luftstrom zu flüchten

    Sollte also der Brand aus Richtung Luftstrom kommen, wird es sehr schnell kritisch.


    So long,

    Sam