Beiträge von Sam de Illian

    Hi Trontir,


    dosierst du so wie ich, also pimalfensterkreuz, oder hast du da genaueres Gerät? 85l hört sich ja auch nach kleineren Behältnissen an....


    Grüsse

    Also ich habe für solche Zwecke Tabletten für 1, 5, 10, 25l und nochmal welche für IBCs und Pools usw.

    Damit kann man alle Standardgrößen prima abdecken.

    Ansonsten empfehle ich für grundlegende Infos und Berechnungsmethoden (für z.B. DanKlorix etc.) die Wasserfibel von Katadyn.
    https://www.katadyn.com/downlo…atadyn_wasserfibel_de.pdf


    So long,

    Sam

    Das hört sich alles sehr gut an.

    Aber wenn das Internet nicht funktioniert, hast du keinen Zugriff auf deine elektronische Bibliothek.

    Und sollte es, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht mehr verfügbar sein, dann ist sie auf Dauer weg.

    Da ich im Erwerbsleben bisschen was mit Computern mache, hab ich das schon ein wenig mit einkalkuliert.

    Deshalb fahre ich Backups, nicht nur online und auf dem NAS, sondern auch auf Einzelmedien.

    Festplattenwiederherstellung ist nämlich teuer und dafür hab ich kein Geld übrig. ;)


    Ich will jetzt auch gar nicht anfangen von wegen "Bis ich keinen Zugriff mehr auf meine Daten habe, sitzen wir so tief in der Scheisse, dass das auch egal ist."


    Wenn man Liebhaber von etwas ist, spielt Logik weniger Rolle, wenn man Platz/Geld sparen will dann schon.


    So long,

    Sam

    Bei uns wurde die örtliche Feuerwehr in allen Ortsteilen gestern am Nachmittag bereits auf die Dienststellen beordert um zeitnah reagieren zu können (Info gab es über Facebook).
    Unmittelbare Schäden, die ich gesehen habe: Beim Nachbarn sind eine Windmühle und ein Vogelhaus durch den Garten gefeuert worden. Das ist in meinen Augen ein Schaden durch Dummheit.


    Ansonsten noch nichts mitbekommen.


    So long,
    Sam

    Wo wir dann wieder beim Budget sind...

    Kaufe ich mir ein Buch, habe ich ein Buch. Für mich immer noch der Goldstandard. Das besitze ich physisch, das ist verwendbar, transportabel.

    Allerdings ist genau da auch die Limitierung.

    Ich liebe echte Bücher, da gibt es kein Vertun. Und eine komplette Wohnzimmerwand mit gefüllten Billys sieht nunmal auch geil aus. Man kann sein eigenes Sortiersystem anwenden, und man kann -z.B. in Koch- und Backbücher, aber auch in Fachbücher- PostIts einkleben mit Anmerkungen und Anpassungen... Alles toll.

    Jetzt habe ich aber auch über 2000 Medien, die kann ich nicht rumschleppen. Und teilweise habe ich auch sehr alte Bücher, die will ich einfach auch nicht rumschleppen.

    2012 habe ich meinen ersten Reader gekauft, damals sehr skeptisch. Einen Sony PRS-600 Vorführer für "nur" 160€. Da konnte ich dann per Speicherkarten-Bibliothek thematisch sortiert meine ganze Dokumentensammlung unterbringen und so beim pendeln lesen, auf was ich gerade Lust hatte.

    Das Teil hat dann 2016 den Geist so langsam aufgegeben, nach einem Akkuwechsel ging es dann noch etwas weiter.

    2018 habe ich mir dann einen Kindle Oasis zugelegt mit dem größten Speicher. Der hat Beleuchtung, sehr gute Auflösung, ich hab ein Ledercover für das Buch-Feeling und das Teil reagiert schnell.

    Nun habe ich eine elektronische Bibliothek mit Backup in der Cloud von etwa 30000 Werken (inklusive Bedienungsanleitungen und Werkstatthandbüchern, etc.) die ich von so ziemlich jedem internetfähigen Gerät abrufen kann und das passende Lesegerät eigentlich immer mit dabei. Meine echten Bücher bleiben ganz, ich kann die online verfügbaren gemeinfreien Werke (Projekt Gutenberg) lesen und ich spare IMMENS viel Platz, der rar und damit teuer ist. Wenn ich mir ein Zimmer einsparen kann, wo die ganzen Medienträger (Bücher, Schallplaten, CDs...) lagern, indem ich die Daten elektronisch vorhalte, brauch ich weniger Platz, also weniger Miete. Oder ich kann den Raum anderweitig nutzen.


    Sofern es also um den reinen Nutzwert geht, stellen elektronische Bücher und Lesegeräte damit die günstigste Variante dar. Zumal, wenn mein Kindle irgendwann abraucht, kauf ich mir einen neuen, synchronisiere den, zack, alter Stand wieder da. Oder ich gehe direkt in ein anderes Ökosystem und kaufe mir etwas, was mir dann besser gefällt, z.B. ein 12 Zoll Lesegerät mit Farb-E-Paper :S

    Zudem kann man kostenlose Dienste wie Drop Box nutzen, um Bücher mit anderen zu teilen (da wo es das Urheberrecht zulässt...)

    Mal abgesehen von Büchern, die man überhaupt nicht (mehr) im Handel bekommt, oder nur noch antiquarisch für Unsummen.


    So long,

    Sam


    Bonustip: die ganzen Drucksachen vom BBK bekommt man auch elektronisch für den Reader ;)

    :):thumbup: daher mal mich Selbstzitierend aus meiner Vorstellung:


    "...und habe in der selbstbauenden Sondermaschinenindustrie jahrelang gearbeitet, auch auf Auslandsmontage als technischer Konstrukteur und SPS-Programmierer. Seit meinen Vaterfreuden hab ich gerne meine Prioritäten von doch „rechtgut“ Geldverdienen auf soviel Familienzeit wie möglich gewechselt, schmeiß also lieber den Haushalt und bin „nur noch“ angestellter Hausmeister in Teilzeit..."


    Geht mir ähnlich, aber anders :D

    Nach Jahren als angestellter IT Consultant und nebenbei Händler hab ich Ende 2019 den Absprung geschafft und bin jetzt freiberuflicher IT Consultant und nebenbei Händler. Die Arbeit macht jetzt mehr Spaß, es geht weniger Zeit für das ganze Drumherum drauf und ich kann meine Zeiten und Arbeitsorte wesentlich flexibler abstimmen, nämlich nur noch mit dem Kunden.

    Und ganz ehrlich, die "Sicherheit" mit einem Arbeitgeber ist bei 3 Monaten Kündigungsfrist auch überschaubar gewesen...


    Lustigerweise ist das mit dem "nur noch" angestellt mit einem Durchschnittsjob, das was ich mir auch vorgestellt habe, wenn ich mal im Lotto gewinne und es nicht für den ewigen Ruhestand reicht.


    Zufriedenheit ist durch nichts zu ersetzen!


    So long,

    Sam

    Grundsätzlich bin ich persönlich der Meinung, dass (ein großer Teil der) Menschen zu wenig Wert auf die Auswahl ihrer Erwerbstätigkeit legen.

    Meinen Partner suche ich mir aus, meine Freunde suche ich mir aus, meinen Sportverein suche ich mir aus - alles bewusste Auswahlprozesse.

    Wenn es aber um die Erwerbstätigkeit, also den Beruf geht, der mir mehr oder weniger vom Ende meiner Schul-Laufbahn bis zur Rente erhalten bleibt, sind erschreckend viele Leute auch erschreckend planlos.

    Wenn man dann etwas Vollgas betreiben soll und muss, was einem zutiefst widerstrebt, so arbeiten muss, wie man es nicht möchte, um ein diffuses Fernziel realisieren zu können... ...wen erstaunt es, dass man daran kaputt geht?

    Wenn mir irgendwelche Schicksalsschläge alles nehmen sollten, bis auf meine Erinnerungen, dann habe ich zumindest noch die. Und wenn ich dann an gute Zeiten zurückdenken kann, an tolle Investitionen (nicht in Aktien, sondern z.B. in Reisen), an meine vielfältigen Erfahrungen, weil ich die Lebenszeit genossen habe.

    Für mich ist Arbeit nicht nur das Hamsterrad, durch das ich schnellstmöglich zu viel Geld kommen kann, sondern auch zu einem guten Teil sinnstiftend. Und wenn ich mehr Zeit habe, weil ich für mehr Geld weniger arbeiten muss, dann kann ich mich anderen Tätigkeiten widmen, die nicht nur mich, sondern vielleicht auch andere Menschen bereichern. Beispielsweise Ehrenämtern.


    Was sich in meinen Augen immer lohnt, ist Zeit und Geld in Weiterbildung zu investieren. So kann man sich auch beruflich weiterentwickeln und z.B. bessere Jobs oder bessere Arbeitgeber bekommen.

    Nur um das mal exemplarisch darzustellen: Eine Zertifizierung zum SCRUM Master PSM I kostet 150$ (oder sagen wir € wegen der Vergleichbarkeit).

    Nehmen wir an, ich bekomme dann damit einen besseren Job oder eine Gehaltserhöhung, die mir netto 1€ mehr pro Stunde einbringt.

    Bei einer durchschnittlichen Monatsstundenzahl von 160h bedeutet das, dass ich im Monat 160€ mehr bekomme, was im Jahr 1920€ ausmacht.

    Mache ich das 10 Jahre vor der Rente, bedeutet das ein Mehr an 19200€, was ich für die 150€ Zertifizierungskosten und Lernaufwand bekomme.

    Kostet mich ein Lehrgang 1500€ und ich bekomme 0,5€ pro Stunde netto mehr, sind das 80€/Monat oder 960€/Jahr.

    20 Jahre vor der Rente gemacht? Bedeutet 19200€ mehr bis zur Rente.

    Natürlich machen sich bei einem höheren Gehalt auch prozentuale Gehaltserhöhungen deutlicher in absoluten Zahlen bemerkbar.

    Bei 30000€/Jahr sind 3% dann 900€. Bei 40000€ sind es schon 1200€.


    Oder Weiterbildungen, die einem Nebeneinkünfte ermöglichen. Oder die eigene Zeit besser einzuteilen und deshalb zufriedener zu leben. Oder, oder, oder.


    Mehr wert, als der Xte Kocher ;)


    So long,

    Sam

    (der lieber im Jetzt ein ausgefülltes Leben hat, als bis zur Rente zu warten und seine Belohnungen lieber im irdischen Leben hat, als in einem ominösen Paradies ^^)

    Grundsätzlich kann man auch im Winter draußen übernachten, auch über längere Zeiträume.

    Die Frage ist ja doch immer, welchen Aufwand (auch und gerade finanziell) man betreiben möchte.

    Manche Sachen funktionieren nur auf einem Campingplatz (oder anderen adäquat mit Elektrizität ausgestatteten Flächen), andere nur in der Wildnis (die wir in Deutschland eh nicht wirklich haben).


    Variante A: Campingplatz

    Einfach einen Ölradiator ins Zelt. Keine wirkliche Brandgefahr, schnelle Aufheizung, gute Abgabe von Strahlungshitze, keine Abgase.

    Ist natürlich nicht Rucksack-tauglich, schwer, aber mit deutlich unter 100€ durchaus bezahlbar.

    Gegebenfalls muss noch ein CEE-Adapter und ein Verlängerungskabel/Kabeltrommel mit einkalkuliert werden.


    Variante B: Wildnis

    In erster Linie Schutz vor Wind und Bodenkälte herstellen. Dazu kann man Äste in den Boden hauen, andere Äste dazwischen flechten und so einen "Zaun" bzw. eine "Wand" herstellen. Den Zeltboden mit trockenem Gras/Laub/Tannenreisig ordentlich belegen. Außerdem empfiehlt es sich im Winter immer, über dem Boden zu schlafen, also z.B. Feldbett.

    Heizen kann man -sofern eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet ist- mit einer Petroleumlampe, Grableuchten, etc. Hier ist wichtig, dass die Hitzequellen nie unbeobachtet sein dürfen.

    Dickere Schlafsäcke helfen, die benötigte Heizleistung zu verringern, also z.B. Daunenschlafsäcke oder Carinthia Def6 (oder Kombi Tropen+Def4).

    Zusätzlich kann man sich einen Unterstand bauen, den man mit ausgestochenem Boden (Grassoden) sowohl bedecken kann, als auch Wände damit hochbauen kann. Alleine durch die Ackerei wird einem dadurch warm und man kann in besagtem Unterstand dann auch ein Feuerchen machen, um sich zu wärmen.


    Variante C: Überall wo ordentlich Platz ist

    Größeres Zelt, also z.B. Kohte, Jurte, Mittelalterzelte (oder in Bauart vergleichbare) mit Zeltofenmit Abgasabführung entweder aus Eigenbau oder gekauft.

    Eigentlich die brauchbarste Lösung, wenn man berücksichtigt dass in dem Zelt das ganze Jahr gecampt werden kann und der Zeltofen je nach Bauart auch zum Kochen verwendet werden kann.

    Da sind natürlich Gewicht und Kosten und Brennstoffversorgung zu berücksichtigen.


    Grundlegend gilt für alle Varianten:

    -Weg vom Boden. Der entzieht Wärme.

    -Weg aus dem Wind. Der entzieht teilweise noch mehr Wärme.

    -Was ich isoliere, muss ich nicht heizen. Der menschliche Körper produziert bei ausreichender Kalorienzufuhr dauerhaft etwa 100W Wärmeleistung und ein Iglu kann man durch die im Schnee gespeicherte Luft mit einem Teelicht beheizen.

    -Cotton kills. Bei starker Kälte empfiehlt sich das Tragen von Wolle oder Kunstfaser. Baumwolle hält Feuchtigkeit und sorgt so für zusätzliche Auskühlung, isoliert zudem in nassem Zustand gar nicht.


    Ansonsten reichen ein Biwaksack oder kleines Zelt, eine gute Isomatte und ein guter Schlafsack aus, um im Freien zu übernachten, auch bei -20 Grad.

    Es ist halt dann nicht sonderlich komfortabel ;)


    So long,

    Sam

    Um meine bessere Hälfte zu überzeugen, dass Vorrat eine sinnvolle Geschichte ist, habe ich damals dafür gesorgt, dass als unsere Karre im Eimer war und wir wirklich klamm waren, auch noch mieses Wetter über Wochen dazu kam ;)

    Bis dato wurde ich immer etwas belächelt, wenn ich auf die Frage wofür wir das (meistens die xte Dose Gemüse oder die xte Schachtel Pü etc.) denn brauchen, einfach mit "für den Keller" beantwortet habe.

    Als wir dann tatsächlich mal mehrere Wochen fast ausschließlich mittels Vorräten überstanden haben, und immer wenn was spezielles gebraucht wurde -eben auch mal eine Packung Mehl oder Zucker für spontane Backarien- habe ich die entsprechende Akzeptanz bekommen. Und im Laufe der Zeit wurde das weniger zur Frage, ob wir das sinnvoll nutzen. Aus "Ach Scheisse, Spüli ist alle!" und "Wir müssen neues Waschmittel kaufen!", wurde dann ein "Ich geh mal eben im Keller noch Waschmittel holen" und "Wir haben nur noch 2 Flaschen Spüli im Schrank, sollten wir mal auffüllen".

    Klar, bei so Langzeitvorräten wie vakuumierte Hülsenfrüchte und Reis, werden auch ab und an noch die Stirn gerunzelt, aber damit kann ich leben.


    Ausrüstungstechnisch habe ich halt den Vorteil, dass die Sachen, die wir nicht sowieso wegen Campingurlauben haben, oder ich für die Touren, einfach unter "Warenbestand" laufen.

    Kostentechnisch haben wir -wie viele andere- sowohl gemeinsame Konten für Standardausgaben und Sparen und jeder noch sein eigenes Geld. Daran hapert es nicht.

    Nur vom Platz her sind wir etwas eingeschränkt, weshalb ich auch wenn ich demnächst ein Büro anmiete, darauf achte dass genug Platz für ein bisschen "Showroom" und etwas Lagerfläche vorhanden sind.


    Was die Geld-Aufteilung betrifft, empfehle ich immer (egal wie viel oder wenig da ist), dass jeder einen fairen Anteil an Spielgeld jeden Monat zur Verfügung hat. Ob das dann 20€ oder 2000€ sind, ist erstmal egal, aber damit kann, darf und soll dann auch jeder wirklich das machen, was er/sie möchte. Ob es dann in die Spardose wandert, in neue Schuhe investiert wird, das 4812ste Messer gekauft wird, egal, aber da hat dann keiner zu moppern.


    Und, wie auch häufig erwähnt, Grundausstattung (und ich rede nicht von Titan-Gear, Hilleberg-Zelten, Optimus-Kochern und Extrema Ratio-Messern), ist nicht teuer wenn man Zeit hat. Einmachgläser z.B. bekommt man oft sehr günstig auf Flohmärkten. Und gerade wenn man wenig Kohle hat, dann kann man da gut mal was einkochen, einlegen, lagern... Eine schöne Bolognese kostet nahezu gleich viel, ob man jetzt einen Liter kocht, oder 3. Und wenn man dann 4 500ml Gläser ordentlich einweckt, hat man eine leckere 'Notnahrung', die man prima rotieren kann und die locker ein halbes Jahr ohne Kühlung lagerfähig ist.

    Rezepte für Einmacherei findest du im Forum tonnenweise.


    Noch ein Trick, den ich mal vor längerer Zeit auf Youtube gefunden habe, nennt sich "Copycanning".

    Einfach erklärt: Inventur machen vom aktuellen Lebensmittelvorrat (oder auch für Verbrauchsartikel wie Tampons, Kerzen, Batterien, etc.) und die bisherigen Einkaufsintervalle grob aufnehmen.

    Beim nächsten Einkauf dann einfach das Doppelte des im Intervall verbrauchten nachkaufen.

    Beispiel:

    Ihr kauft alle 4 Wochen 3 Dosen Thunfisch und verbraucht die. Aktueller Bestand: 3 Dosen.

    Beim nächsten Einkauf kaufst du 6 Dosen Thunfisch (bis dahin sind dann die 3 aus dem Bestand weg)

    Voila: 4 Wochen-Vorrat Thunfisch.

    Ab dann kauft ihr den doppelten Verbrauch nach, bis ihr einen Vorrat für (beliebig, hier nur ein Vorschlag) 3 Intervalle habt.

    Danach wird nur noch rotiert, also 2 Dosen verbraucht (immer die ältesten), 2 Dosen nachkaufen.


    Fällt gar nicht so sehr auf, geht aber einen langen Weg, zumal nicht auf einmal brutale Kosten auflaufen.


    Ein weiterer "Trick" aus der eigenen Kindheit: Liste machen mit Sachen, die jedes Jahr anfallen und länger haltbar sind. Wöchentlich die Prospekte flöhen und wenn dann das was man haben möchte zu einem guten Preis im Angebot ist, direkt den Jahresvorrat holen. Gutes Beispiel: Waschmittel, Seife, Frostschutz für die Karre.

    Liste aufheben und den aktuellen Kaufpreis mit dem Zeitpunkt notieren. Die Chance ist hoch, dass jedes Jahr um eine ähnliche Zeit herum ähnliche Angebote auftauchen, und wie gut das Angebot dann ist, sieht man anhand des Preises. So kann man Ausgaben auch besser über das Jahr planen, was auch bei schmalem Geldbeutel hilft.


    Restpostenläden können manchmal auch helfen, da habe ich auch schon das eine oder andere gute Angebot geschossen (Palette Dosenwurst zum Stückpreis von 1€/400g Dose z.B.)


    Bonustip: Such dir jemanden mit ner Großhandelskarte (Metro, Fegro, etc.). Die haben häufig Lockangebote, weil die Chance hoch ist, dass die Leute dann ihren ganzen anderen Scheiss auch direkt dort mitnehmen. Teilweise liegen die dann preislich sogar unter den Discountern. Alles was nicht im Angebot ist, ist meistens aber teurer als im Discounter.

    Zusätzlich gibt es Profiprodukte, die teilweise durch niedrigeren Verbrauch und bessere Leistung die Sache auch wieder billiger machen. Flüssigseife im 5l-Beutel oder Reinigungsmittel etwa.


    Abschließend eine Feststellung, die mein Schwiegervater mal getroffen hat: Wenn du zu wenig Geld für das Leben hast, was du führen möchtest, hast du nur 2 Optionen: Entweder Ausgaben reduzieren, oder mehr Geld ranschaffen. Haben wir beides so umgesetzt, funktioniert wirklich ;)


    So long,

    Sam


    P.S. Sorry für die Bleiwüste ;)

    Super, danke aber verdammt beim Zweifachgehörnten... für doch mich nicht in Versuchung ;)


    Aber für meinen Sohnemann, übrigens im März wird er Zehn und könnte in die Jugendgruppe, hab ich gerade Kontakt mit dem THW-Frankfurt aufgenommen für Infos!

    Ach, du wirst dir den Laden ja eh mal ansehen wollen mit deinem Junior ;) Und wenn man nur mal eine Führung durch die Fahrzeughallen bekommt, dann weckt das schon maximale Begeisterung...

    Mal abgesehen davon, dass man beim THW so geile Sachen wie Plasmaschneider, Sauerstofflanzen, fette Aggregate, Powermoons und dergleichen bedienen (lernen) kann, gibt es da unglaublich viel Fähigkeiten und Wissen für die mannigfaltigsten Krisen zu erwerben und man ist natürlich auch in die Gefahrenabwehr einer der interessantesten und tollsten Städte in Deutschland eingebunden.

    Und wie gesagt, der OV FfM ist einer der besten und der einzige mit 3 Technischen Zügen. Heisst: extrem vielfältig, auch wenn man mal was machen will, was man vorher noch nie gemacht hat. Und die möglichen Zusatzlehrgänge und Qualifikationen sind natürlich auch geil, egal ob Feldkoch, Bootsführer, Höhenretter, Kraftfahrer...

    Das THW Frankfurt hat nicht nur eine Jugendgruppe, sondern sogar eine Minigruppe (weiß nicht wie alt dein Junior ist) und der Ortsverband macht allgemein eine super Arbeit. Kann ich sehr empfehlen.

    Und auch fähige, handwerklich Begabte sind dort sehr gern gesehen, falls du noch ein Hobby brauchst ;)


    So long,

    Sam

    Zum Thema Pilze: "Welcher Pilz ist das?" vom Kosmos-Verlag. Das Buch ist kompakt genug für die Beintasche und seit Jahren das Buch, was ich auch wirklich in die Pilze mitnehme. Dort sind bei vielen Pilzen auch die "bösen Cousins" erwähnt, mit denen man sie verwechseln kann. Und Hinweise allgemeinerer Natur, wie zum Beispiel welche Pilze in Verbindung mit Alkohol giftig sind. Ansonsten gibt es in eigentlich jeder Region Pilzsachverständige, von denen viele auch geführte Pilzwanderungen und/oder Kurse anbieten.


    So long,

    Sam (seit 30 Jahren 'inne Pilze' und bislang vergiftungsfrei)


    Zitat


    Der Gurt ist 3cm breit und 78cm lang, die Ratsche hat ein Maß von 4,5cm x 6cm x 3cm (B/L/H).

    Das kleinste Packmaß ist ca. 4,5cm x 5cm x 12cm, dadurch das keine Knebel vorhanden sind lässt sich das Tourniquet frei Positionieren und passt in alle unsere TQ Taschen. (Zentauron Produktseite B2B Portal)


    Das klingt absolut schlüssig. Im militärischen Bereich mag das anders aussehen, speziell wenn der Arbeitgeber das Material bezahlt, stellt oder man sich das über die Steuer wieder zurückholen kann.

    Andererseits trage ich ein TQ auch primär nicht mit mir rum, um das in der EH einzusetzen, sondern damit ich die bestmögliche Versorgungslage habe, falls mir etwas passiert. Wenn ich ohne Eigengefährdung in einer Notsituation damit jemand anderem helfen kann, ist das ein wertvoller Zusatznutzen.

    Im Dienst gilt: Jeder wird mit seinem eigenen Verbandmaterial versorgt (damit man wenn man weiter kämpfen geht und als nächstes umfällt, eben nicht ohne Verbandmaterial da liegt), es sei denn man hat als Sanitätspersonal/Field Medic/RetSan/FR die entsprechende Ausrüstung dabei.


    So long,

    Sam

    Die RATS Teile erinnern mich eher an die Tuch-und-Stock Zeit bzw. an die Gummischläuche am Hbf :D


    Was hältst du (oder auch gerne andere Praxisanwender) hiervon? Das einzige was mich echt abschreckt, ist der Preis. Selbst als Händler ist der abartig (Marge unter 5%).
    https://www.zentauron.de/de/er…8-notfall-tourniquet.html


    Ich werd mal eine kleine Versuchsreihe mit China-TQs (auch da gilt, es gibt Unterschiede bei Preisen und Herstellern) von wegen Sonnenlicht und abrubbeln, Feuchtigkeit etc. machen, da hab ich nämlich die CAT Klone und die SOF TQ Klone (die ich übrigens hervorragend verarbeitet finde, gerade die Alu-Knebel) noch auf Lager. Das wird natürlich eine Weile dauern, aber ich berichte dann gerne. Und ehrlich. Ich hab ja nix zu gewinnen, wenn ich selbst was rumtrage, was nichts taugt.


    So long,

    Sam

    Hat denn in letzter Zeit mal jemand ausprobiert, ob die Chinateile nicht vielleicht einfach noch ihren schlechten Ruf von vor ein paar Jahren haben?

    Ich hab neulich eins getestet am Oberschenkel (meinem eigenen) bis weder in der Kniekehle noch am Fußgelenk ein Puls messbar war und das ging problemlos (wenn auch natürlich mit Kraftaufwand, aber das ist nichts neues).

    Interessant finde ich den Ansatz der Firma Zentauron mit ihrem RET, weil das problemlos desinfizierbar und wiederverwendbar ist und durch das Spanngurtprinzip quasi ein Kind das Teil anlegen könnte vom Kraftaufwand.

    Übrigens auch eine nette Alternative zum CAT: Das SOF-T System. Find ich gut wegen der Schnalle wo man nix durchfädeln muss und dem Knebel und Sicherungspunkten aus Aluminium im Vergleich zu Kunststoff.


    So long,

    Sam

    @ Insulinthematik


    Habt ihr denn auch Lagervorrichtungen getroffen für den Fall X? Ich stelle mir da so etwas wie einen solarbetriebenen Minikühlschrank vor.

    Ich habe einen Campingkühlschrank, der 40l fasst und auf 12V, 230V und Gas läuft. Dazu Adapter und Druckminderer für so ziemlich egal welche Gasquelle (inkl. Schraubkartuschen und MSf1A).

    Den könnte man natürlich auch über Solarmodule/Akkus betreiben.

    https://www.amazon.de/gp/produ…sc=1&tag=httpswwwaustr-21


    Außerdem ist unser Keller ganzjährig halbwegs kühl, so dass das schon mal hilft. Aber grundsätzlich ist eine Mietwohnung halt nicht der Weisheit letzter Schluss bei der Krisenvorsorge...

    Aber schlussendlich ist der Kühlschrank auch Bestandteil der normalen Campingurlaubs-Ausrüstung und damit wesentlich mehr als nur ein Notnagel.


    Energieeffizienter sind Kompressorkühlboxen mit Temperaturregler, aber da ist man dann halt wirklich auf Strom angewiesen.


    So long,

    Sam

    Hast du Quellen dafür? Ich glaube mich an ein internes Infoblatt einer schweizer Klinik zu erinnern, das da nicht so optimistisch ist. Wenn ich am Montag wieder in der Arbeit bin, suche ich das mal raus.


    LG. Nudnik

    Außer dem Insulin in meinem Kühlschrank habe ich gerade keine Quellen parat... Ich hab da Toujeo mit Ablaufdatum 07/2020 drin und Novorapid mit Ablaufdatum 10/2020 (was ich in 2018 bekommen habe).
    Ich meine mich von meinen Schulungen zu erinnern, dass es sogar bis zu 3 Jahre lagerstabil ist bei Optimalbedingungen, aber so lange Haltbarkeiten habe ich zumindest noch nicht gesehen.

    Hier ist eine Orientierungshilfe wegen den Lagerbedingungen und Temperaturen: https://archiv.d-journal.ch/ar…gerung-von-insulin-13699/


    So long,

    Sam

    Aber die Haltbarkeit eurer Medis ist schon mehr als zwei Monate? Wie habt ihr euch für zwei Monate entschieden?

    Insulin ist bei korrekter Lagerung durchaus bis zu zwei Jahre haltbar, kommt natürlich auf die Charge an. Ich hab meinen Vorrat ähnlich wie Thanatos durch Strecken über Zeit auf ein halbes Jahr erhöht, als es vor ein paar Jahren mal Lieferschwierigkeiten gab.
    Wenn man alternativlos auf etwas angewiesen ist und dann Schiss haben muss, das schon in der Normalzeit nicht zu bekommen, ist das schon ein Augenöffner.


    So long,

    Sam