Beiträge von Irene

    Ich hab mir den Film gerade angeschaut und trotz seines Chaos hat dieser Mann so viel Weisheit in sich. Wir werfen viel zu viel, viel zu schnell weg. Wenig ist und heilig, Wertigkeiten haben sich verschoben.
    Natürlich möchte ich nicht in einem solchen Chaos leben, aber z.B. haben wir auch noch die Möbel der Großeltern im Gebrauch und kaufen uns keinen modischen Schnickschnack, der in der Funktionalität meist sehr leidet.


    Wenn alle etwas mehr die Resourcen achten würden, dann .... hach.... schade eigentlich...

    Was ich als das Wichtigste ansehe, ist, sie im "normalen" Leben nicht vor dem Tod zu "beschützen", sprich, ihnen die Lebenskreisläufe beibringen (z.B. auch, dass eine Maus oft nur drei Jahre alt wird, der Hamster vielleicht 4,... der Hund dann schon eher 10 Jahre und mehr,... ein Pferd auch mal 30.... und der Mensch normalerweise um die 75 Jahre ....) Wenn das eine Normalität geworden ist, dann auch ansprechen, dass auch die lieben Menschen um einen herum sterben können (Alter, Unfall, Krankheit), das nicht beängstigend schildern, sondern so normal und nebensächlich wie es geht, einfach als, so ist es so ist das Leben, das kann einem passieren.


    Meine Kinder konnten ihre Urgoßmama noch miterleben und sie wussten, dass die alte Dame bereits 99Jahre alt ist und sie haben auch gesehen, dass im Alter vieles beschwerlich ist und man auf Hilfe angewiesen ist. Sie durften aber auch erleben, wie schön es ist im Kreise seiner Lieben Freude zu erleben und sie waren dabei als die Urgroßmama gestorben ist. Durch die "Vorarbeit" war das alles kein Problem. Problematisch wurde es dann alls die Nachbarschaft davon erfahren hat und uns Vorwürfe gemacht hat (wie könnt ihr die Kinder mit dem Tod konfrontieren?...und so weiter)...


    Je natürlicher man mit dem Leben und Sterben umgeht, desto natürlicher werden die Kinder damit umgehen. der Tod ist kein unaussprechliches NoGo, er begleitet uns ein Leben lang.


    So uns nun zurück zum THema, hat man seine Kinder so erzogen, dass der Tod etwas ist, was irgendwann jedem passiert, dann ist es zwar in der oben genannten Situation sicherlich gefühlsmäßig nicht einfach dem Kind zu erklären was passiert ist, aber es kann neutraler bewertet werden.


    ich persönlich habe dann da auch noch meinen Glauben und ich versuche den Kindern weiter zu vermitteln, dass dieser Abschied auf der körperlichen Welt noch lange kein Abschied für immer ist... aber das ist Glaubenssache und eben nicht jedermanns Ding

    ich könnte euch gerne eine Anlaufstelle in Stuttgart bieten, ob das im Notfall vernünftig ist hierher zu kommen steht auf einem anderen Blatt :-)


    Momentan sind wir Couchsurfer, welches eine ähnliche Gemeinschaft ist wie der Hospitality-Club... wir haben ein offenes Haus und oft und gerne Gäste aus der ganzen Welt. Für uns ist das ein sehr wertvoller
    Gedankenaustausch. Wir könnten natürlich auch so reisen, nur ist das momentan mit Kind und Kegel nicht ganz machbar (wer kann schon 7 Personen auf einmal aufnehmen?)... Wie auch immer, sollte irgendwer von euch in Stuttgart "stranden" auch ohne Notfall (einfach nur auf der Durchreise in die Ferien oder so), dann könnt ihr mich via PN anschreiben und wir vereinbaren entweder ein kleines Treffen oder ihr übernacht mal bei uns.


    Ich bin der Überzeugung, dass wen man gibt man immer auch zurück bekommt. Von daher würde ich mich freuen, wenn hier noch ein paar mehr mitmachen würden.


    LG Irene

    Ich hab jetzt beschlossen, dass ich in der Grundschule meiner Kinder einen Impuls (es ist eine Montessorischule) anbieten werde und zwar zum Thema:
    - Dosen öffnen?
    - was mach ich mit dem Inhalt?
    - und das dann auch noch ohne offiziellen Herd?


    Ich dachte an ein Feuer auf einer erlaubten Feuerstelle (da können wir das Zündeln auch gleich noch üben), dann das Öffenen der Dosen mittels altmodischem Dosenöffener und dann das Kochen auf dem offenen
    Feuer ...


    mal schauen wie sich die "Next-Generation" anstellt :-)

    ich hab bei Bekannten ihr frisch renoviertes Häuschen anschauen dürfen, Ursprüngliches Baudatum war irgendwas um 1800 rum. Das Häuschen hat einen megadicken Gewölbekeller, der vom Haus aus begehbar ist uuuuuuuund, der mittels "Geheimgang" ca. 20Meter in den Garten ragt (dort ist schön verdeckt unter Kratzbüschen, Brombeer und Himbeer, die Türe versteckt). Das Grundstück ist am Hang, somit kommt gefühlt der Gang viel viel weiter vom Haus weg als die Realität des Maßbandes dann zeigt.
    Der Gang war früher für die Weingärtner um vom unteren Teil des Gartens (da stand der Torkel) die Flaschen nicht ins Haus rauf und dann in den Keller schleppen zu müssen, sondern sozusagen diesen Weg etwas abkürzen konnten.


    Ich fand das eine wirklich prächtige Lösung und solch ein Häuschen würde ich mir auch wünschen.


    Erzählungen nach haben sich die Weingärtner im 2.WK in diesen Häuschen zurückgezogen (mit der ganzen Familie) und dort viele Angriffe gut überlebt. (lt Erzählungen war das Gelände dem Feind eh zu steil )

    Bei allem was hier für die Kinder gepackt wurde sollte man bedenken, dass für ein Grundschulkind eigentlich gilt, dass es max. 10% seines Körpergewichts tragen soll, so die empfehlung von Kinderärzten für den Schulranzen. Nun so ein KinderBob ist sicherlich für den Notfall zu sehen und kann auch etwas schwerer werden... aber ich hab mal alles auf eine Waage gelegt und min wirklich sehr erschrocken über das Gewicht. das sind dann doch schnell schon 20% des Körpergewichts (meine Jüngste wiegt gerade mal 26kg,....nimmt man einen Kinderschlafsack, der gerne mal bei mind. 1,5kg liegt, ne Regenjacke, eine Garnitur Wechselwäsche und da habe ich schon auf eine feste Jeans verzichtet und nur lapprige Jogginsachen eingepackt,... dann noch einen halben Liter Wasser... und dann war´s das, da darf nicht mehr viel rein...leider)


    Darum haben wir auf fast alles verzichtet haben zu den Rucksäcken noch Bauchtäschchen gekauft, die gesondert umgeschnallt werden, darin ist etwas Verbandsmaterial, ein NOt-Regencape, 1 Knicklicht, Kaugummi, Traubenzucker, eine klein zusammenfaltbare Trinkflasche (in der Hoffnung, dass mein Kind dann irgendwo Wasser bekommt um die Flasche zu befüllen), 1 Waterstraw, Tempotaschentücher und Feuchtücher (je eine kleine Packung), Wichtige Dokumente auf USB wasserdicht verpackt. Tüte Gummibärchen (die sind ideal um den Blutzuckerspiegel wieder hoch zu holen), Stirnlampe klein + Ersatzbatterien, Taschenmesser.


    Im Rucksack ist "nur" noch: Wechselklamotten, 1 dünner billiger Schlafsack, 1 klein zusammengeleter Notfallschlafsack (die Variante Schlafsack in Schlafsack erscheint mir geschickter, da sowohl das Packgewicht als auch das Packmass geringer ist), Neoprensocken, Dauerkekse, 0,5l Wasser , 1 Rolle VitaminBrausetabletten, und nochmal die Dokumente auf USB und ein paar wichtige Dokumente verkleinert kopiert und einlaminiert ... ....
    Ergänzung: Wer jetzt das Essgeschirr vermisst: ich hab die Wechselklamotten in eine wasserdichte Dose gepackt, damit nichts nass wird, die Dose kann man aber auch als Vorratsdose, Essteller benützen.



    Warum ich das Material getrennt habe?
    1. Das Bauchtäschchen habe die Kinder auch im Normalfall mit sich dabei, so lernen sie eigenverantwortlich wieder aufzufüllen (da kommen sie zu mir,... komischerweise sind meistens die Gummibärchen "verschwunden") und sich um ihr Material zu kümmern und es sinnvoll anzuwendne
    2. Den Rucksack könnten sie im Notfall erst mal mit sich tragen, wird er ihnen zu schwer, könnten sie ihn auch verstecken und /oder zurücklassen.
    3. Es bringt ja nichts, wenn die Kinder zwar einen Super-Mega-Hpergenialen-Bob haben, den aber max eine halbe STunde ohne Schmerzen zu bekommen tragen könnnen.


    ... das soweit meine Überlegungen... wenn ich könnte würde ich natürlich jedem meiner Kinder am liebsten den halben Haushalt mitgeben, damit es ihnen an nichts fehlt. Gerade bei Beschäftigungen, wie Spiele oder ähnliches habe ich lange gezögert, dies nicht einzupacken. Ich habe aber meine Kinder beobachtet und feststellen können, dass sollte es ihnen langweilig werden, sie immer eine Möglichkeit der Beschäftigung finden,... Steinchen, Stöckchen, Blätter und schwupps haben sie ein Mühle oder Dame Spiel gebaut :-)
    Geschichten kann man auch ausdenken und sich gegenseitig erzählen, da braucht es nicht zwingend ein Buch

    ich benutze, wenn ich mit der kompletten Familie unterwegs bin den gleichen wie Frequenzk. .. allerdings hab ich mir den Rucksack weiblich aufgehübscht .. ich hab mir Filzblümlein angesteckt und auf der einen Seite hängt ein Windeltuch (so ein Sabberteil für die Kinder, zum schnellen Händeabwischen ect.)... Bunte Haargummi runden das FlowerPower-Bild ab und schwupps erkennt niemand mehr, dass der schwarze Rucksack irgendwelchen Militärcharakter hatte... er ist einfach nur saugeschictk . Man kann auch durch die Molleschleifen die Trinkflaschen der ganzen Familie geschickt anhängen... usw...

    aus der klein-Erfahrung mit einer beheitzbaren MÜtze... das Ding war nach mehrfacher Anwendung schrott, da die innenliegenden kleinen Drähte gerissen sind (duch die Bewegung)... das stelle ich mir bei einer Jacke ähnlich vor. Eine Jacke für eine ältere Person, die ich im Rollstuhl auch mal im Winter draussen rumfahren möchte, da sicherlich geeignet, aber sonst denke ich eher nicht.

    Haben wir uns auch erst kürzlich überlegt und mein Ehegatte wollte eigentlich eine Metallplatte in der entsprechenden Größe nebst so einem Spezialkleber kaufen,... dem muss ich nohcmal auf die Füsse treten, damit das dann auch wirklich geschieht.
    Eine Metallplatte erschien uns am sinnvolllsten, da die Scheibe mit der Zeit bei der Lagerung auch kaputt gehen könnte, wenn wir irgendsoein Nierostendes-Blech verwenden, dann wird das sicherlich heiß werden bei Nutzung aber auch seine Dienste tun.

    Ein leckeres Gericht habe ich gestern nachgekocht und für gut befunden:


    - Mehl anrösten (wenn man hat mit etwas Oel oder sonst. Fett) wenn es braun ist,
    - vorsichtig mit Wasser aufgießen und feste rühren (sonst gibt es Klümpchen)


    - jetzt kommt es drauf an was man hat: mit Brühe würzen, mit Lorbeer, Nelke, Wachholder, einer Zwiebel würzen (alles so weit vorhanden, Frau Mayer nebenan hat einen Lorbeerstrauch, der über die Grenze wächst) ... mit Wurzelgemüse (in ganz kleine Stückchen geschnitten oder gehobelt) würzen.


    alles köcheln lassen, evtl immer wieder mit etwas Wasser verdünnen


    an Feiertagen kann da auch mal ein Stück Fleisch drin gegart werden (das bekommt der Vater, der Rest der Familie nur den Geschmack)


    man kann mit etwas Essig säuern und Kartoffel oder Spätzle dazu reichen, es reicht aber auch ein Kanten Brot.


    Wenn man viel Milch hat, dann nimmt man zum Verdünnen kein Wasser, sondern die Milch, dann wird die Suppen für die Kinder reicher.


    Pro Person reichen 2 Esslöffel Mehl für eine nahrhafte Mahlzeit.



    D`Mutter mag d`Supp nuime (nicht mehr) geits wohl z´oft (gibt es wohl zu oft) - das steht am Rand geschrieben ;-)



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    jep, es ist eine Herausforderung die alten Briefe, Rezepte, Aufschriften zu lesen, macht aber viel Spass und ist vor allem bei den Briefen aus dem Krieg und der Gefangenschaft sehr interessant.