Beiträge von Nudnik

    Ja, gilt für alle Geräte.


    1. Reinigen!

    2. Visuelle Inspektion!! Da findet man schon 50% aller Probleme

    1. Ohmsch auf Kurzschlüsse prüfen (An Drosseln denken und ggf. auslöten)

    2. Geräte die sehr lange nicht am Netz waren --> Netzelkos formieren.

    3. Stromaufnahme für die Erstinbetriebnahme auf den max. Nennstrom des Gerätes beschränken. (Spannung auf Nennspannnung)

    Hi,


    eines meiner Hobbies ist das Restaurieren alter Röhrengeräte. Bitte beachtet folgendes, wenn ihr so ein Gerät habt/findet.


    Wenn die lange rumgestanden sind und ihr sie dann einfach an die Steckdose hängt, kann es den/die Siebelko/s zerreissen.

    Die müssen vorher formiert werden, also mit einem Regeltrafo langsam von 0V auf 220V hochgeregelt werden. Langsam bedeutet wirklich LANGSAM über mehrere Stunden. Auch zu bedenken, die heutige Netzspannung beträgt 230V. Die alten Kisten wurden für 220V gebaut.

    Für die Erstinbetriebnahme unbedingt auch den Strom begrenzen (Regelnetzteil verwenden oder 15W Glühbirne in Serie)


    LG. Nudnik

    Ganz einfach. Je kleiner der Winkel, desto schärfer kannst du eine Klinge schleifen und desto dünner kannst du dann das Schnittgut schneiden.

    Je größer der Winkel umso stabiler und umso besser ist die Spaltwirkung.

    Deswegen verwendet man ein Stanleymesser nicht zum Holz machen und eine Axt nicht zum rasieren.


    Soweit die Theorie. Der Stahl selbst muss natürlich auch zum Klingenwinkel passen. Einen rostträgen Stahl mit hohem Chromanteil braucht man nicht versuchen dünn auszuschleifen weil dabei die relativ großen Karbide ausbrechen (sozusagen große Klumpen) und man über eine bestimmte Schärfegrenze nicht rauskommt. Kohlenstoffstähle haben ein viel feineres Gefüge und können daher viel dünner und damit schärfer geschliffen werden. Alleine die Stahlauswahl für einen bestimmten Zweck ist schon eine Wissenschaft für sich.


    Um beim Beispiel mit der Tomate zu bleiben. Wenn du mit deinem Küchenmesser von einer auf dem Schneidbrett liegenden Tomate eine hauchdünne horizontale Scheibe schneiden kannst, ohne die Tomate zu bewegen, dann ist dein Küchenmesser scharf.

    Ich behaupte die Maschine wird das nicht leisten können.


    Ist das in der Praxis relevant? Ich weiss nicht. Wahrscheinlich bei den wenigsten Anwendungen aber wenn du mal mit einem derart scharfen Messer Fleisch pariert hast, dann willst du nie wieder was anderes.

    Wieso schleifst du so einen großen Winkel auf das Messer? Achso, ist ja nicht einstellbar.... sorry scnr :-D

    Das Problem an der Dick Maschine ist:


    1. Der Preis

    2. Der Preis

    3. Der Preis

    4. Winkel nicht wählbar

    5. Körnung vorgegeben

    6. Kann in Nullkommajosef ein Messer ruinieren,

    7. Der starke Materialabtrag


    Für eine Metzgerei, wo 3x am Tag mehrere aber billige Gebrauchsmesser geschliffen werden müssen, ideal. Wenn das Messer durch ist, dann ab in die Tonne und ein neues aus der Schütte geklaubt.

    Für zuhause, rausgeschmissenes Geld. Wenn schon der Bequemlichkeit wegen, dann lieber eine Tormek T4. Ist deutlich vielseitiger im Hausgebrauch und auch günstiger. Nicht bös sein Bärti, ist nur meine Meinung dazu.


    MarkusZ

    Aber dabei auf die Drehzahl achten! Unbedingt einen Langsamläufer suchen. Der gemeine Schleifbock dreht viel zu schnell und die Klinge glüht in nullkommanix aus.


    LG. Nudnik

    Ich habe auch so meine Vergangenheit mit dem Messerschleifen. Angefangen vor Jahren, völlig frei von fachlicher Vorbelastung mit verschiedensten Schleifhilfen, die den Prozess so einfach wie möglich gestalten sollten.

    Letztlich hat sich wieder mal herausgestellt, dass Fachwissen und Können nicht vollständig durch billige Geräte ersetzt werden kann.


    Ich habe so einige probiert. Von Sensenwetzstein über Lansky Schärfsystem, Schleifmaschine und Ähnliches. Wirklich gut und vor allem Materialschonend wurde es erst, als ich von einem Messermacher (http://www.messermacher.at) gelernt habe, wie man Messer per Hand schärft.


    Ich schleife von Axt bis Rasiermesser alles und auch eine Axt bekommt man so scharf, dass man sich damit rasieren könnte.

    Der Vorteile dabei ist, man kann den Schleifwinkel und die Feinheit des Schliffs je nach Anwendung perfekt anpassen.


    Also, vergesst die ganzen Wunderschleifdinger. Kauft euch ein Diamantschärfset Grob bis fein (zB DMT). Damit seid ihr gut gerüstet, schnappt euch ein altes Messer und lernt schleifen. So schwer ist das nicht.



    Dann macht ihr folgendes:

    1. Wählt einen Klingenwinkel der zum Werkezug bzw. seiner Aufgabe passt. Axt->Großer Klingenwinkel (zB 40°), Küchenmesser kleiner Klingenwinkel (zB 20°). ACHTUNG: Schleifwinkel ist halber Klingenwinkel!

    1. Schwärzt den zu schleifenden Bereich mit Edding, damit ihr seht ob ihr auch tatsächlich dort Material abtragt wo ihr das wollt.

    2. Fangt auf einer Seite an zu schleifen. Geschliffen wird primär in Schneidrichtgung. Achtet darauf, dass ihr den Schleifwinkel einhaltet

    3. Prüft mit dem Fingernagel immer wieder ob sich auf der Seite wo ihr grade nicht schleift ein Grat gebildet hat. Wenn ja, Seite wechseln

    4. Wenn sich auf der zweiten Seite auch ein Grat gebildet hat, wechselt ihr auf den nächst feineren Stein und fangt wieder bei 2 an.

    5. Rasierprobe am Unterarm machen. Liegen Härchen auf der Klinge seid ihr fertig. ;-)

    Ich schlage auch nochmal in die selbe Kerbe. Ein Heizkörper ist kein sicherer Anschlagpunkt zum Abseilen!

    Die Dinger fliegen dir schneller hinterher als du denkst. Das ist nicht graue Theorie sondern passiert jeden Tag irgenwo in Europa. Wurde uns in der Kat-Ausbildung mehrfach eingetrichtert. Der Teufel schläft nicht und wenn du den Absturz überlebst, hast du gute Chancen, dass dich der Heizkörper kurz nach deiner Landung erschlägt.

    Ein ordentlicher Schwerlastanker mit Ringöse ist je nach Wand in 5-15 Minuten montiert.


    LG. Nudnik

    ...

    und dann schauen wir mal weiter.

    Kurzes Update:


    Kira ist mittlerweile vollständig genesen und auch alle Parasiten haben wir erfolgreich vertrieben.

    Sie hat sich eingelebt und vertraut uns. MIt unserer Fußhupe hat sie sich auch gut angefreundet. In Haus und Garten akzeptiert sie mich als Rudelführer und folgt mittlerweile sehr brav. Sie ist extrem aufmerksam und meldet jegliche Annäherung ans Haus bzw. den Garten mit einem leisen Knurren. Reagiert man darauf nicht dann bellt sie, hört aber auch gleich auf, wenn ich sie anspreche.

    Parkettboden geht mittlerweile gut, Treppen verlieren ihren Schrecken, weil dort immer die Futterschüssel auftaucht und Fliesenboden geht mit etwas Widerwillen.

    Nur beim Gassigehen kämpfen wir noch ziemlich. Klar, sie hat in ihrem bisherigen Leben keine Leine kennengelernt. Sie zieht und zerrt und schnüffelt. Sie horcht auch nicht auf irgendwelche Kommandos und Leckerlis sind draussen auch uninteressant. Sie ist komplett in ihrem gelernten Überlebens- Jagd- und Survivalmodus. Wir müssen wohl Geduld haben und ggf. suche ich mir einen Trainer der uns sinnvolle Tipps gibt über die eh allseits bekannten Methoden...


    LG. Nudnik

    Wir haben beschlossen, heuer Urlaub in der Heimat zu machen und eine Berghütte auf 1.700m Seehöhe gemietet. Kein Strom, Kein Internet, fließend Kaltwasser von der Quelle vor der Hütte. Geheizt und Warmwasser gemacht wird mit dem Holzofen.

    Programm wird sein, viel Wandern, mit den Kids möglichst viel "Bushcrafting" zu machen und ansonsten einfach mal "disconnecten" von unserer Hektomatikwelt.


    LG. Nudnik

    Kannste mal sehen, wie hoch mittlerweile die Hygienestandards in der Lebensmittelindustrie sein können.

    Sowas war in den 70er/80ern noch undenkbar. Da wurde noch an jedem Ei und Joghurt geschnüffelt, sebst wenns innerhalb des MHD war.

    Kühlkette war damals eher ne Empfehlung als ne durchgängige Vorgangsweise :-D


    LG. Nudnik

    Eins ist mal amtlich. Eine Pandemie ist schlecht für die Figur! Zumindest bei mir. Bedingt durch nunmehr ein Jahr im Homeoffice fällt die tägliche Radfahrt zur Arbeit weg und zusätzlich nehme ich am täglichen Familienmittagessen teil. Tja, und ich muss auch gestehen, der Alkoholkonsum ist ebenfalls gestiegen, was ich irgendwie auch auf den Lockdown zurückführe.



    Alles meiner Figur nicht zuträglich. Ende Februar zeigte die Waage erstmals dreistellig vor dem Komma und das zusammen mit diesem Thread nahm ich als Motivator um ebenfalls wieder auf einen erträglichen BMI runterzukommen. Mein erstes Ziel sind jetzt mal 10kg bis Ende April.

    Begonnen habe ich Anfang März bei 100kg, verteilt auf 181cm. Aktuell stehe ich mit meinem Weg zur Bikinifigur bei 98kg.


    Meine Methode: Wie Ben, FDH und zusätzlich kein Alkohol (Ausser Sonntags vielleicht ein Bierchen)


    So und nachdem ich das hier gepostet habe, steigt der Druck durchzuhalten noch etwas mehr. :-)


    LG. Nudnik

    Meine Beiträge einfach zu löschen finde ich schon dreist, dazu noch meine Antwort auf Deine Tonne völlig anders wiederzugeben ebenfalls.

    Miss doch Deine Tonne einfach bei niedrigeren Frequenzen und sei erstaunt wie wenig effektiv diese ist - ein NEMP liegt unter 100 MHZ


    Das Buch habe ich inzwischen ebenfalls gefunden - NEMP: 100 MV/m - mehr schreibe ich hier zu dem Thema nicht mehr, Perlen vor die Säue


    Wenn du nicht willst, dass deine Beiträge gelöscht werden, dann schreibe keinen Unsinn. Du wurdest von mehreren Usern aufgefordert, Quellen für deine Behauptungen zu liefern. Du hattest genug Zeit das zu tun, bevor deine Beiträge gelöscht wurden. Es kam immer nur der Hinweis auf ein mysteriöses Buch, das es nicht mehr gibt und auf andere Quellen an die du dich nicht mehr erinnern kannst. Auch in deinem letzten Beitrag schreibst du, du hättest das Buch nun gefunden und wiederholst deine Behauptung.

    Den Titel des Buches oder eine Quelle oder einen Auszug bleibst du aber erneut schuldig.


    Und deine Antwort auf das Thema Tonne war konkret, ich zitiere dich, "Der Großteil geht bis 100 MHz - da nutzt leider Deine Tonne wenig, die Du ja mit über 400 MHz getestet hast."


    Also sagst du eindeutig ein faradayscher Käfig, denn ein solcher ist die Tonne, nützt zwar bei den von mir gemessen ~400MHz aber nicht bei 100MHz.

    Auch hier müssen wir uns auf dein Wort verlassen, denn Quellen für diese wilde Behauptung nennst du wieder keine.


    Du willst das jedenfalls bei 144MHz gemessen haben aber auch hier lieferst du kein Messprotokoll, geschweige denn eine Beschreibung des Messaufbaus.

    Hast vermutlich dein Funkgerät in eine Metallkiste gepackt und dich gewundert, dass es darin immer noch empfang hat?

    Auch das habe ich hier schon mehrfach eingehend erklärt.


    Ich werde die Messung tatsächlich bei ein paar niedrigen Frequenzen wiederholen. Nicht weil ich glaube, dass du recht hast und nicht für dich, sondern für alle anderen User die durch deinen Blödsinn jetzt verunsichert sind. Aufgrund von Home Office allerdings erst im Laufe der nächsten Woche.


    Zuguterletzt, bezeichnest du uns alle als Säue, die deine Perlen der Weisheit nicht verdienen.

    Ich glaube du hast dir mit diesem Abschlussstatement eine Auszeit verdient.



    In diesem Sinne,

    schönes Wochenende

    Verückt. Ich kaufe ja seit Jahren jedes Jahr einen Karton NRG5 (damit nicht alles auf einmal abläuft und einen Karton bekommt man im Jahr weggefuttert).

    Daher kenne ich die Preisentwicklung. Seit Jahren kostet ein Karton 120-125 Euro.

    Aktuell hats mich fast vom Stuhl gebeutelt. €170,- für einen Karton. :-O

    Das ist ja fast so schlimm wie mit den Munitionspreisen...